Beim Humanistischen Bildungs- und Begegnungszentrum Konstanz findet kommende Woche eine Lesung zum bald erscheinenden Buch „Jenseits von Woke und Böse“ statt.
Die Autoren des Buches sind der wissenschaftliche Leiter der GWUP, Nikil Mukerji, der Vorsitzende André Sebastiani sowie die stellvertretende Vorsitzende Stefanie Weig.
- Zeit: Dienstag, 2. Juni, ab 19:00 Uhr
- Ort: hbbk, Zähringerplatz 32, Konstanz
- Eintritt: 8 € (5 € für Mitglieder, Schüler & Studenten. Frei für Premium-Mitglieder.) – Anmeldung bevorzugt unter info@hbbk-bodensee.org oder an der Abendkasse.
In vielen aktuellen Debatten prallen „woke“ und liberale Positionen aufeinander. In der GWUP, einer traditionsreichen Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung, eskalierte ein solcher Konflikt. Anhand dieses Beispiels schildern Mukerji, Sebastiani und Weig in ihrem Buch, wie Andersdenkende mit Methoden der „Cancel Culture“ ausgegrenzt, Debatten unterbunden und kritische Stimmen zum Schweigen gebracht werden sollten, um wissenschaftliche Kritik an „woken“ Theorien zu verhindern.
Dass es letztlich gelang, eine wissenschaftliche Haltung und die damit verbundenen Werte zu verteidigen, macht die Geschichte zum ersten dokumentierten Fall, in dem eine große Organisation dem Versuch einer ideologischen Kaperung widerstand und zur ursprünglichen Mission zurückfand. Unter dem Motto „Jenseits von Woke und Böse“ plädieren die Autoren dafür, weder „woken“ Vorstellungen noch populistischen Gegenströmungen zu folgen, sondern konsequent auf Vernunft, Transparenz und ein solides Wertefundament zu setzen – eine Lehre, die sich auch auf andere Konflikte übertragen lässt. Ein Leitfaden für alle, die Wokeness verstehen wollen und wirksame Gegenstrategien suchen.
Zum Thema:
- Artikel: Ein neuer Ort für Aufklärung und Austausch: Das Humanistische Bildungs- und Begegnungszentrum Konstanz, GWUP-Blog am 19.04.2026
Hinweis:
Falls ihr Ideen, Anregungen oder Empfehlungen habt bzw. selbst ein Gastkapitel für den GWUP-Blog schreiben möchtet, kontaktiert uns unter: blog@gwup.org.


1. Juni 2026 um 19:26
Was macht dieses „woke“ eigentlich böse?
12. Juni 2026 um 11:50
@Leopold
Es stellt die Privilegien alter weißer Männer in Frage.
Es zwingt dazu, sich mit den eigenen Ressentiments auseinanderzusetzen.
Es ist so unverschämt, gleiche Rechte für alle einzufordern.
Es bricht mit achsoliebgewonnenen Traditionen, die auf dem Rücken anderer ausgetragen werden.
Es ist die Ideologie langhaariger Nichtsnutze.
Reicht das für’s erste, um für viele Menschen bedrohlich zu wirken?