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„Ich habe einen Großteil meines Lebens damit verbracht, mich von Deutschland und damit auch von meiner eigenen Familie zu entfernen.“: Edzard Ernst erzählt die Geschichte seiner Mutter und warnt vor den alten Mustern des Faschismus

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In seinem neuen Buch beschäftigt sich GWUP-Fellow Prof. Dr. Edzard Ernst ausnahmsweise nicht mit medizinischen Themen, sondern mit der Geschichte seiner eigenen Familie, insbesondere der seiner Mutter.

Bereits der Titel Ein Fräulein aus gutem Hause. Im Schatten des Dritten Reichs lässt erahnen, worum es geht:

ihre Flucht 1945 mit einem Säugling bei minuszwanzig Grad, den späteren Aufbau des größten Sanatoriumsbetriebs Bayerns und: die unauflösliche Nähe der Familie zu seinem Großonkel Hans Jüttner, dem SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS.

Das Buch verbindet Persönliches mit gesellschaftlicher und historischer Einordnung. Er schreibt auf seiner Website:

The story of the “young woman from a good family” has been replicated in similar forms countless times – not only in Germany, but also in other countries and historical contexts. It should serve as a cautionary reminder to remain vigilant about ideologies that offer simplistic answers while eroding fundamental human values.

Und weiter:

The book is therefore intended not merely as an account of my family’s past, but foremost as a warning. It opposes the temptation to relativize or consign historical atrocities to oblivion and advocates resolutely for resisting their earliest manifestations.

Der Leiter des Wissenschaftlichen Zentrums der GWUP, Nikil Mukerji, hat mit Edzard Ernst ausführlich über das Buch gesprochen.

Das Interview gibt es auf unserer Website:

Zum Thema:

  • Artikel: I just published another book – it’s about my mother, Edzard Ernst am 14.05.2026

Hinweis:

Falls ihr Ideen, Anregungen oder Empfehlungen habt bzw. selbst ein Gastkapitel für den GWUP-Blog schreiben möchtet, kontaktiert uns unter: blog@gwup.org.

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