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SkepKon 2026: Drei Tage Skepsis, Debatten und Kontroversen

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Vor einer Woche ging die SkepKon 2026 in Regensburg zu Ende. 3 Tage SkepKon, das bedeutete über 30 Vorträge/Panels und 3 verschiedene Workshops bei knapp 300 Besuchern.

Skeptiker-Chefredakteurin Inge Hüsgen hat die Konferenz begleitet und ihre Eindrücke in einem Bericht für den hpd zusammengefasst.

Bereits der erste Konferenztag zeigte die thematische Bandbreite der SkepKon:

Zum Auftakt am Donnerstag, 14. Mai, lud der Philosoph Prof. Franz Josef Wetz zum säkularen Staunen ein. Im Anschluss entlarvte Prof. Sascha Skorupka pseudowissenschaftliche Panikmache über Mikrowellenherde, während Dr.-Ing. Norbert Aust die Affäre um eine fragwürdige Homöopathie-Studie nachzeichnete.

Weitere Vorträge beschäftigten sich unter anderem mit Cancel Culture, dem GWUP-Prognosencheck sowie mit Wissenschaftsablehnung im Zusammenhang mit der Klimadebatte.

Am zweiten Tag rückten kritisches Denken und gesellschaftliche Polarisierung stärker in den Fokus:

Eine zentrale Erkenntnis des Tages formulierte der Schulpsychologe und Podcaster Benedikt Wisniewski: Kritisches Denken ist domänenspezifisch. Es gibt keine universelle Didaktik, mit der sich kritisches Denken für alle Lern- und Lebensbereiche gleichermaßen aktivieren lässt. Dennoch bestehe eine bildungspolitische und pädagogische Verpflichtung, diese Fähigkeit in Schule und Unterricht systematisch zu fördern.

Der Samstag stand dann vielfach im Zeichen digitaler Themen:

Der abschließende Konferenztag, Samstag, 16. Mai, begann mit schlechten Nachrichten: Wir alle bewegen uns im Netz, hinterlassen dort digitale Spuren und sind permanent das Ziel digitaler Massenüberwachung. Wie wir da rauskommen? „Überhaupt nicht“, sagt der Referent Ali Hackalife; Podcaster, Programmierer und Künstler.

Daneben ging es aber auch um ungewöhnliche und kontroverse Themenfelder:

Weitere Vorträge dieses Tages befassten sich mit dem Einfluss chinesischer Sternzeichen auf die Löhne von chinesischen Immigranten in Deutschland (Florian Zimmermann vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung), mit dem Kult der „Zizians“ (hpd-Autor Sebastian Schnelle) und dem Konflikt zwischen Reichsbürgern und dem Finanzamt (Nick Marquardt).

Besonders eindrücklich blieb vielen Teilnehmern die Diskussion über Extremismus und offene Gesellschaften in Erinnerung:

Es folgte eine intensive Diskussion mit Ahmad MansourFrank Urbaniok und Rebecca Schönenbach, die sich im Verein Frauen für Freiheit für den Schutz von Frauen vor politisch motivierter Gewalt engagiert. Mansour, Psychologe und Islam-Experte, wird wegen seiner Kritik am Islamismus mit dem Tode bedroht. Deshalb steht er seit Jahren unter Polizeischutz. Auch sein Auftritt auf der SkepKon-Bühne war nur unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen möglich.

Mehr dazu im vollständigen Artikel.

Zum Thema:

  • Video: Prof. Dr. Traunmüller zerlegt die Cancel-Culture-Debatte mit Daten | SKEPKON 2026, SinansWoche am 22.05.2026
  • Artikel: So viel SkepKon wie nie zuvor. Die SkepKon – Jahreskonferenz der GWUP – 2025 in Regensburg, Inge Hüsgen via hpd am 11.06.2025

Hinweis:

Falls ihr Ideen, Anregungen oder Empfehlungen habt bzw. selbst ein Gastkapitel für den GWUP-Blog schreiben möchtet, kontaktiert uns unter: blog@gwup.org

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