Nicht nur Social Media erstick in KI-Slop, sondern auch die Forschung.
Der Wissenschaftskanal Doktor Whatson beschäftigt sich im neuen Video mit KI-generierten Inhalten in der Forschung.
Immer mehr wissenschaftliche Arbeiten enthalten automatisiert erzeugte Texte, Diagramme, Bilder etc. Ursache sei unter anderem der Druck hinter „Publish or Perish“, der auf viele Wissenschaftler wirkt.
Zum Beispiel verweist das Doktor-Whatson-Team auf eine Studie aus 2023 (mittlerweile retractet), bei der von Midjourney halluzinierte Bilder auftauchten.
Und insgesamt betreffe dieses Problem nicht nur Raubjournale:
KI-generierter unwissenschaftlicher Schund findet also seinen Weg auch in Journals, von denen man eigentlich einen gewissen Standard erwartet.
Mehr dazu im Video:
Kann man neuen Studien noch vertrauen?
Aus der Videobeschreibung:
Im großen Stil werden ChatBots benutzt, um Texte und Diagramme zu erzeugen, die wie echte wissenschaftliche Fachartikel wirken. Preprint-Server, Journals und die Gutachter an den Universitäten kämpfen mit einer wachsenden Flut aus KI-generiertem Müll, Plagiaten und gezielten Fälschungen. Echte, sorgfältig erforschtes Wissen droht in dieser Flut verlorenzugehen. Schaden Large Language Models wie ChatGPT, Gemini, Grok, LeChat also der Wissenschaft? Zu welchem Zweck werden die ganzen Fälschungen eingereicht? Wie wehrt sich die Wissenschaft dagegen? Und kann KI nicht vielleicht doch auch nützlich für die Forschung sein?
Zum Thema:
- Artikel: Wie gefälschte Forschung unsere Glaubwürdigkeit bedroht, Sebastian Tillmann via GWUP vom 07.01.2026
Hinweis:
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