Leif Inselmann im Podcast Alle Zeit der Welt und einer neuer Beitrag in der Wunderkammer der Kulturgeschichte von Ulrich Magin.
Leif Inselmann mit Gastauftritt im Podcast Alle Zeit der Welt
Stammgast Leif war erneut zu Gast beim Podcast Alle Zeit der Welt. Thema ist der im Januar verstorbene Erich von Däniken. Die Episode umfasst mehr als drei Stunden und ist auf zwei Folgen aufgeteilt.
Teil 1 geht um Folgendes:
In dieser ersten Folge unserer zweiteiligen Däniken-Reihe nehmen wir seine Biografie unter die Lupe: die Kindheit im kriegsgeprägten Schaffhausen, die frühen Faszinationen, der lange Weg zum ersten Buch und die Frage, was von seinen Thesen geblieben ist, wenn man sie heute mit anderen Augen betrachtet.
Und in Teil 2 darum:
Im zweiten Teil unserer Däniken-Biografie begleiten wir den erfolgreichsten Sachbuchautoren aller Zeiten durch Skandale, Triumphe und Goldene Bretter vom Kopf: Von der berüchtigten Ecuador-Affäre um eine nie gefundene Metallbibliothek über ein denkwürdiges Playboy-Interview bis zum gescheiterten Mystery Park in Interlaken und fragen: Was bleibt von 49 Büchern und 75 Millionen verkauften Exemplaren?
Vom Ley zur Leylinie: Die Entwicklung eines alternativen archäologischen Konzepts
von Ulrich Magin
Ulrich Magin hat für den Blog Wunderkammer der Kulturgeschichte einen Artikel geschrieben:
Der Beitrag sieht sich die Herkunft der in esoterischen Kreisen beliebten Leylinien an:
Die These eines durchaus anerkannten Laienforschers, des Hereforder Fotografen Alfred Watkins, dass sich vorgeschichtliche Straßen, die Leys, geradlinig durch die Landschaft zogen, wurde in den 1960er-Jahren mit dem Phänomen der UFOs und Ende dieses Jahrzehnts im psychedelischen Umfeld auch als Leylinie mit der Radiästhesie verknüpft. Durch die esoterische Literatur verbreitete sich die Vorstellung von der durch Erdkräfte befruchteten Landschaftslinie immer weiter, ohne dass die Protagonisten dieser Verbreitung noch die Ursprünge dieser Idee kannten. Der Aufsatz zeichnet diese Entwicklung nach.
Hier gibt es u. a. eine Überschneidung mit dem Däniken-Thema:
Eine weitere Besonderheit der deutschen Ley-Forschung ist der Einfluss der Prä-Astronautik, also der These, dass die vorgeschichtlichen Kulturen von Raumfahrern von fremden Planeten beeinflusst worden seien. Einzelne Ansätze zu einer solchen Ley-Deutung finden sich in der englischsprachigen Literatur (vgl. Temple 1977). Däniken (1993; 1997) übernahm Ley-Thesen des Dänen Preben Hansson (1990) sowie von Jens Möller (1988): Hier werden die Leys entweder als Flugbahnen Außerirdischer oder als Beleg für eine globale Erdvermessung in grauester Vorzeit betrachtet.
Hier zum Volltext.
Zum Thema:
- Artikel: Gastbeitrag: Zum Tode Erich von Dänikens ‒ Ein Nachruf von Leif Inselmann, GWUP-Blog vom 12.01.2026
- Psiram: Ley-Linie
Hinweis:
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