Am Mittwoch, den 17. September, von 19:00 – 20:30 Uhr, spricht Vince Ebert im Münchener Café Luitpold mit Nikil Mukerji über sein neues Buch Wot se Fack, Deutschland?
Tickets gibt’s hier.
In der zweiten Ausgabe des Skeptischen Salons diskutiert Vince Ebert mit dem wissenschaftlichen Leiter der GWUP – Nikil Mukerji – über die zentralen Thesen seines neuen Buches Wot Se Fack, Deutschland?
Für Vince Ebert steht fest: Die Welt ist aus den Fugen geraten. Gefühle zählen mehr als Fakten – und wir laufen Gefahr, genau diejenigen Dinge zu verlieren, die unsere abendländischen Gesellschaften zum Erfolgsmodell gemacht haben: Rationalität, Selbstbestimmung, Meinungsfreiheit.
In der zweiten Ausgabe des Skeptischen Salons diskutiert Vince Ebert mit dem wissenschaftlichen Leiter der GWUP – Nikil Mukerji – über die zentralen Thesen seines neuen Buches Wot Se Fack, Deutschland?
Für Vince Ebert steht fest: Die Welt ist aus den Fugen geraten. Gefühle zählen mehr als Fakten – und wir laufen Gefahr, genau diejenigen Dinge zu verlieren, die unsere abendländischen Gesellschaften zum Erfolgsmodell gemacht haben: Rationalität, Selbstbestimmung, Meinungsfreiheit.
Warum unsere Gefühle den Verstand verloren haben: dass Politik und Ideologie über Wissen und Tatsachen gestellt werden, der Zeitgeist sich mehr und mehr von der Wissensgesellschaft und einer offenen Debattenkultur verabschiedet hat und wir eine Renaissance der Aufklärung brauchen – und zwar dringend!
Zum Thema:
- Artikel: Ankündigung: Skeptischer Salon „Resilienz neu gedacht – Psychologie trifft Philosophie“ mit Nikil Mukerji und Varnan Chandreswaran, GWUP-Blog vom 19.07.2025
- Buch: Vince Ebert: Wot Se Fack, Deutschland?, dtv-Verlag, 304 Seiten, 17,00 €
Hinweis:
- Falls ihr Ideen, Anregungen oder Empfehlungen habt bzw. selbst ein Gastkapitel für den GWUP-Blog schreiben möchtet, kontaktiert uns unter: blog@gwup.org.
- Wenn ihr noch nicht im Skeptischen Netzwerk angemeldet seid, möchten wir euch herzlich dazu einladen. Dort finden GWUP-Mitglieder und Interessierte eine Plattform für Diskussionen und Austausch rund um skeptische Themen:


7. September 2025 um 09:28
Das Interview mit Vince Ebert klingt spannend! Gerne lese ich das Buch Wot se Fack, Deutschland? dringend, um die kritische Sicht auf die deutsche Gesellschaft zu verstehen. Die GWUP-Blog-Artikel sind immer gut und informativ.
27. Oktober 2025 um 22:42
Vieles von dem, was Vince da bramabarsiert, ist für uns nicht nachprüfbar. Mir scheint da oft ein Großmaul durchzuschielen.
Wenn er aber behauptet (15:50), dass das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) eine Strafe von 100.000 € vorsehe für nicht rechtskonforme Äußerungen zum Geschlecht einer Person, dann ist das nachprüfbar die Unwahrheit. Tatsächlich kennt das SBGG keine Strafvorschrift, sondern eine Bußgeldvorschrift.
Auch wenn umgangssprachlich Bußgelder oft als Strafzahlung bezeichnet werden, sollte H. Ebert sehr genau um den Unterschied wissen. Und auch zwischen den tatsächlich im SBGG genannten 10.000 € und den von Ebert genannten 100.000 € besteht ein deutlicher Unterschied.
Kleiner Irrtum, kann passieren… – glaub ich eher nicht. Insgesamt scheint H. Ebert mir hier (und nicht nur hier…) doch mehr ein populistischer Demagoge denn ein Kabarettist.
28. Oktober 2025 um 09:58
@schorsch
Vieles von dem, was Vince da bramabarsiert, ist für uns nicht nachprüfbar. Mir scheint da oft ein Großmaul durchzuschielen.
Was Vince Ebert in seinem Buch behauptet, ist nachprüfbar. Es enthält nämlich ein umfangreiches Quellenregister. Da zeigt sich eben sein Hintergrund als studierter Naturwissenschaftler.
Insgesamt scheint H. Ebert mir hier (und nicht nur hier…) doch mehr ein populistischer Demagoge denn ein Kabarettist.
Du kannst sich mit Quellen und Zitate belegen, dass Ebert ein „populistischer Demagoge“ ist. ;-)
28. Oktober 2025 um 14:12
@ RPGNo1:
Das mit dem Bußgeldrahmen bis max. 10.000 Euro stimmt wirklich: https://www.gesetze-im-internet.de/sbgg/__14.html
Die Formulierung „populistischer Demagoge“ finde ich auch etwas hart, vieles spießt er zu Recht auf, aber sein weltanschaulicher Bias ist schon auffällig, es ist kein Zufall, dass ihn ausgerechnet die Hayek-Gesellschaft gerade ausgezeichnet hat: https://hayek.de/2025/08/02/verleihung-der-hayek-medaille-an-vince-ebert/
28. Oktober 2025 um 18:02
@ RPG
Sagt er das in seinem Buch genauso falsch? Wobei ich jetzt das Video nicht überprüft habe, ob er dort wirklich die Höhe des Bußgeldes falsch angibt.
Wichtig ist, dass dieses Gesetz überhaupt kritisiert bzw der Öffentlichkeit bekannt gemacht wird.
(hier im Blog scheinen sich noch einige Hümmler-Überbleibsel zu tummeln ;D )
28. Oktober 2025 um 18:09
@Joseph Kuhn
Danke für den Hinweis auf die Hayek-Gesellschaft und die Verleihung der Medaille.
30. Oktober 2025 um 21:02
@ zimtspinne
„(hier im Blog scheinen sich noch einige Hümmler-Überbleibsel zu tummeln ;D )“
Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Kommentar!
Heißt übersetzt: Jede „mißliebige“ Meinungsäußerung hier im Kommentarbereich, die nicht dem „GWUP-Mainstream“ entspricht, wird der „Hümmler-Fraktion“ zugeschrieben. Wirklich sehr interessant!
Wirklich eine aufschlußreiche Ergänzung zur Selbstdarstellung der „neuen GWUP“.
31. Oktober 2025 um 10:22
@Tänzerin
Woher wissen Sie, dass zimtspinne Mitglied der GWUP ist? Wie kommen Sie darauf, dass zimtspinne zur Selbstdarstellung der „neuen GWUP“ beiträgt? Sie kommentiert den Blog genauso wie Sie.
Zimtspinne stellt nur sich selbst dar und äußert sich zum Thema. Egal ob sie Mitglied ist oder nicht, ihr Kommentar ist ein argumentum ad hominem. Wer sich darüber öffentlich aufregen möchte, be my guest.
1. November 2025 um 19:50
@Carsten Ramsel
Das ist sicherlich richtig, ist aber für Außenstehende gerade bei denen, die ich in einem anderen Kontext schon mal als „Wegbeißer“ bezeichnet habe, nicht auf Anhieb zu erkennen. Auch mir war lange nicht klar, dass einige sehr laute und alles andere als seriös auftretende Diskutanten (teils gesichert, reils wahrscheinlich) nicht einmal Mitglieder sind.
Das liegt zum einen daran, dass diese Leute zu bestimmten Themen sehr rigoros und einseitig bestimmte Entwicklungen verteidigen und sich dabei hier mitunter auch schon mal als eine Art Vertreter für zu beschäftigte, prominente GWUP-Mitglieder präsentieren. Und zum anderen daran, dass genau diese Leute mit ihrem Diskussionsstil, der so ziemlich allem widerspricht, was die GWUP diesbezüglich propagiert, von GWUP-Mitgliedern weder kritisiert werden, noch inhaltlichen Gegenwind erfahren. Meiner Beobachtung nach ist dies deutlich anders, wenn Diskutanten den „neuen“ GWUP-Kurs kritisieren. Im übrigen mitunter auch bei Ihnen, der einerseits als Verteidiger des guten Diskussionsstils auftritt, aber unter bestimmten Vorzeichen auch die argumentativ zweifelhaften „Wegbeißer“ für ihre gern von Ihnen gelesenen Kommentare loben.
Nebenbei halte ich diese Nummer, dass Mitglieder, die sich öffentlich äußern, ja eigentlich nie für die GWUP, sondern für sich sprechen, für einen Taschenspielertrick, mit dem sich Kritik wunderbar abwehren lässt. Klar, in den meisten Vereinen gibt es (zum Glück) ein breites Meinungsspektrum. Aber zumindest dieser Blog ist ein Aushängeschild der GWUP und wenn hier seriöse Kritik an der GWUP unseriös abgewehrt und das von der GWUP diskussionslos toleriert oder gar beklatscht wird, hat das natürlich ganz unweigerlich eine Außenwirkung. Insbesondere, weil sich die GWUP ja in ganz offiziellen Videos für ihre neue, faire Diskussionskultur quasi selbst feiert, hier von Befürwortern aber sichtbar toleriert, was sie ihren „Gegnern“ vorwirft.
Mal als kleinen Realitätscheck für den allgemeinen Hausgebrauch: Wie oft haben Sie denn schon @zimspinne für ihre oft aggressiven, teils beleidigenden und so gut wie nie auch nur im Ansatz differenzierten Kommentare in gleicher Form „gemaßregelt“? Ad-hominem-Angriffe sind in ihren Kommentaren ja reichlich und regelmäßig zu finden.
1. November 2025 um 23:08
@Carsten Ramsel
Den letzten Absatz meines vorangegangenen Kommentars bitte ich zu entschuldigen! Ich hatte den Ad-Hominem-Vorwurf dummerweise als Kritik an @Tänzerin verstanden und nicht an @zimtspinne. Meine Schuld, nicht Ihre!
2. November 2025 um 14:48
@Bluesmaker
Ich habe Sie hier als streitbare aber stets faire Person erlebt. Deswegen schätze ich Ihre Meinung.
Für manche Kritiker mag es wie ein Taschenspielertrick aussehen, wenn die GWUP betont, dass es keine Vereinsmeinung gibt. Nur selbst wenn jemand DIE Vereinsmeinung vertreten könnte oder beanspruchte, wären wir hinsichtlich des Ringens um das beste Argument, die beste Evidenz oder vereinfacht DIE Wahrheit keinen Schritt weiter, denn auch DIE GWUP-Vereinsmeinung kann falsch sein. Das ist die Grundlage wissenschaftlichen Arbeitens. Das kritische Denken kann niemanden abgenommen werden, auch keine Vereinsmeinung.
Hier allerdings ist der Fall anders gelagert. Eine Person „zimtspinne“ äußert sich wie Sie und ich im Blog und nun macht „Tänzerin“ schon den Kommentar „zimmtspinnes“ zur GWUP-Position. Das ist schlichtweg unredlich.
Wenn der Blog das Aushängeschild der GWUP ist, dann sollen hier nach meinem Dafürhalten verschiedene Meinungen aufeinanderprallen dürfen. Es darf auch der Blogartikel selbst kritisiert werden, Felix Pfannenstiel ist fern von allwissend. Möge das beste Argument überzeugen. Manche Kommentare sind schlecht begründet. Bei manchen Themen kenne ich mich nicht aus und gerade Sie – geschätzter Bluesmaker – haben mit Ihren Kommentaren häufig dazu beigetragen, dass ich schlauer war als vorher.
Wer meint, dass die GWUP nun ganz böse ist, möge sich woanders echauffieren oder mit guten Argumenten und starken Studien zu einer Verbesserung beitragen. Bei den meisten „Kritikern“ fehlen mir die Argumente.
2. November 2025 um 18:57
Wer lesen möchte, wie Kritik an Vince Ebert NICHT aussehen sollte, dem „empfehle“ ich folgendes Traktat.
Das trojanische Pferd des deutschen Kabaretts
Vince Ebert macht schlampiges Kabarett, das auf schlampigem Denken fußt. Und der Deutschlandfunk lässt ihn seine Kulturkampf-Rhetorik als mutige Wissenschaft verkaufen.
https://setup-punchline.de/vince-ebert-deutschlandfunk-querkoepfe-kabarett-wissenschaft/
3. November 2025 um 11:21
@ RPGNo1
Was mich interessiert ist das Inhaltliche an der Kritik an der Kritik an der Kritik. Der Hinweis, wie etwas »NICHT aussehen sollte«, ist mir denn doch zu wenig. Die ganze PR für Eberts Buch wirkt auf mich wie Satire.
3. November 2025 um 11:50
@RPGNo1
Naja, eigentlich ist die Kritik an die Sendung „Querköpfe“ gerichtet, das ist ja eigentlich nicht zu übersehen.
Nichtsdestotrotz ist dort auch eine gehörige Portion Ebert-Kritik enthalten, keine Frage.
Ein Rätsel bleibt jedoch Ihr kryptischer Kommentar, wonach ja offenbar völlig klar sein soll, wieso man diesen Text etwas verächtlich als „Traktat“ bezeichnen soll und eine Kritik „so nicht aussehen sollte“.
Danke für den link, habe ihn gerne gelesen, und es bleibt Ihnen überlassen, auszuführen, warum diese Kritik (sei es an „Querkopf“, sei es an Ebert) eine schlechte ist.
3. November 2025 um 16:32
Wenn man die drei Fälle, die in der Buchwerbung als Bespiele dafür genannt werden, dass die Aufklärung in Gefahr sei, dann bleibt da nicht mehr viel übrig:
„Auf Langeoog blockieren Touristen Rettungswagen, weil sie mit klimaschädlichem Diesel fahren.“
Letzte Zeitungsmeldung zu blockierten Rettungswagen auf Langeoog sind von 2018, da hat jemand dem Rettungswagen einen ziemlich wirren Zettel unter die Scheibe geklemmt, mit dem Hinweis, Langeoog sei doch autofrei.
https://www.nwzonline.de/blaulicht/langeoog-wangerooge-autofrei-kritik-an-diesel-rettungswagen_a_50,2,150083648.html
„Die Deutsche Bahn muss einem männlichen Zuggast Schmerzensgeld zahlen, nachdem sie ihn mit »Herr« angesprochen hat, er sich aber als Frau identifiziert.“
Nö, die Bahn muss eine geschlechtsneutrale Anredemöglichkeit anbieten, und wenn sie es auf dem Weg der direkten Kommunikation nicht hinbekommt, im Anschluß akzeptieren, dass es den Klageweg gibt.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Klage-von-Bissendorferin-Bahn-muss-Kundenanrede-aendern,deutschebahn256.html
und:
„In Krefeld wollte ein Iraner mit 27 verschiedenen Identitäten ein Kino anzünden. Vermutlich war ihm der Ticketpreis für so viele Personen zu hoch.“ ist als Zusammenfassung für diesen Fall:
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/urteil-brandstifter-krefeld-100.html
einfach nur falsch. Und zeigt eher massives Versagen um Umgang mit psychischen Erkrankungen auf.
3. November 2025 um 19:01
@RPGNo1
Was behagt dir denn nicht an dieser Ebert-Kritik?
4. November 2025 um 07:54
Vince Ebert hat ein Kabarettprogramm erstellt, sicherlich eine Polemik. Wer hinter jedem Gag eine differenzierte und unmissverständliche Interpretationslogik und zu „100% faktenbasiert“ erwartet, kann nur enttäuscht werden. Geht mit diesem Maßstab mal an Programme von Sarah Bosetti und Co heran. Ihr werdet euch wundern. Verkürzt sind einige Aussagen nicht ganz korrekt. Kann man gut oder schlecht oder normal finden, daher schau ich nur wenig Kabarett, bis auf die Anstalt im ZDF. Vince Humor ist nicht meiner, war er noch nie, aber ich hab ihn immer als Mitstreiter für Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation gesehen. Viele von seinen Followern folgen ihm auch aus diesem Grund. Da gibt es sicherlich einige, für die die Gwup unbekannt, aber interessant ist. Die Empörung über und Skandalisierung von Ebert, bishin ihn als Demagogen zu bezeichnen, sind aus meiner Perspektive völlig überzogen . Ich hab den Eindruck, viele mögen nur linken Kabarett und haben mit Satire gegen progressiven Themen ein Problem. Jeder Versprecher wird mit einer „fragwürdigen“ Intention belegt, jedes Nichtgesagte auch. Jeder Fehler als Schwurbel bezeichnet. Bin ich froh nicht auf der Bühne stehen zu müssen und es gibt zahlreiche Sachbücher, die viele Fehler und Ungenauigkeiten beinhalten, das ist nicht schön, aber auch kein Skandal.
4. November 2025 um 09:17
@vincent, Sandra, Timm Grams
– Der Vorwurf der Transphobie, des Kulturkampfes, des reaktionären Kabaretts
– Die persönlichen Angriff auf Vince Ebert (behäbig, schlampige Comedy)
– Die überhebliche Betrachtung von oben herab auf Simone Solga, Guido Cantz oder Dieter Nuhr
– Die ausschließliche Verlinkung von negativen Rezensionen zum Buch
– Die vielfach widerlegte Behauptung, dass das Geschlecht nicht binär sei mit dem einzigen (!) Verweis auf den Nature-Artikel von Claire Ainsworth, die diese Behauptung persönlich zurückgewiesen hat.
Kurzum: Von einem Autoren, der sich selbst als freien Journalisten mit Spezialgebiet Comedy bezeichnet, erwarte ich mehr als eine teils inhaltsleere, teils fehlerhafte Abrechnung. Deshalb bezeichne ich den Artikel als „Traktat“. Es ist keine Auseinandersetzung der Argumente von Vince Ebert, um sie zu widerlegen. Sondern der Autor fühlt sich auf den Schlips getreten, dass seine Sichtweise, die offensichtlich identitätspolitische Züge trägt, angegriffen wurde.
5. November 2025 um 11:35
@RPGNo1
Danke für die Aufklärung, diese Punkte möchte ich aus meiner Sicht kommentieren:
“ – Der Vorwurf…“
– ich halte die genannten Vorwürfe für gerechtfertigt, und nun? Das ist ja der basale Punkt, Ebert zu kritisieren. Wurden Sie denn schon mal ermahnt oder auch nur aufgefordert, Brillenträger als „visuell herausgefordert“ zu bezeichnen?
„– Die persönlichen Angriff[e]“
– ist eine Meinung des Autors, kann man nix gegen machen, es aber anders sehen.
„– Die überhebliche Betrachtung von…“
– hat mit „Kritik an Vince Ebert“ nichts zu tun
„– Die ausschließliche Verlinkung…“
– würde es denn aus Ihrer Sicht Sinn ergeben, Ebert in o.g. Punkten zu kritisieren, um dann Lobhudeleien à la “ …ist ein erfrischender, kluger Rundumschlag — pointiert, humorvoll und dennoch tiefgründig.“ (Auszug aus plakativer amazon-Rezension) zu verlinken?
Das wäre ja ziemlich dämlich und würde auch niemand erwarten. Ach doch, Sie.
“ – Die vielfach widerlegte Behauptung…“
– nun, diese Diskussion wollen wir an der Stelle lieber nicht aufmachen, nur soviel: an der Aussage „Geschlecht ist nicht binär, sondern bimodal.“ kann ich nicht viel aussetzen.
„Kurzum: Von einem Autoren, der sich selbst als freien Journalisten mit Spezialgebiet Comedy bezeichnet, erwarte ich mehr…“
– das können Sie auch weiterhin, aber wie ich schon bemerkte, kritisiert wird in dem Artikel die Sendung „Querkopf“ , wie schon in der Eröffnung erwähnt ist: „Und der Deutschlandfunk lässt ihn seine Kulturkampf-Rhetorik als mutige Wissenschaft verkaufen.“
5. November 2025 um 15:14
@ RPGNo1
»@vincent, Sandra, Timm Grams«
Gruppendenken nervt den Skeptiker.
5. November 2025 um 16:55
@vincent
Viel Rhetorik und schwache Antworten.
Warum gehen Sie auf meine Kritikpunkte nicht ein und widerlegen sie, sondern verschieben die Torpfosten oder zünden Nebelkerzen? Zum Beispiel, in dem sie mir vorwerfen, ich würde Lobhudeleien an Eberts Buch befürworten?
5. November 2025 um 16:57
@Timm Grams
Da von drei Personen die Frage kam, was mir nicht am dem Artikel gefällt, habe ich allen drei geantwortet.
5. November 2025 um 17:45
@RPGNo1
Ihnen ist schon klar, dass wir alle lesen können, dass vincent auf Ihre Kritikpunke eingegangen ist und Sie wie häufig mit bloßem inhaltsleerem und/oder falschem aber fancy Begriffs-Dropping auffallen, weil Sie mal wieder keine Argumente haben, das aber gerne übertünchen möchten?
6. November 2025 um 17:43
@Carsten Ramsel
Vielen Dank für die Blumen, mit denen ich nach rund zweieinhalb Jahrzehnten Internet weniger umzugehen weiß, als mit Beschimpfungen, Nebelkerzen und sonstigen unredlichen Angriffen – worüber ich in einer stillen Minute mal nachdenken sollte.
Es ist ja nicht so, dass ich Ihren Standpunkt zur Meinungsvielfalt nicht teile. Auch sind Verallgemeinerungen problematisch und ich kann nachvollziehen, dass man sich als Vereinsmitglied dagegen verwahrt.
Umgekehrt war mein Kommentar ein Versuch, für solche Verallgemeinerungen eine Erklärung anzubieten. Denn als Außenstehender weiß ich nichts über die interne Meinungsvielfalt, meine aber, dass es bis vor einer Weile eine Flut von Videos und Beiträgen rund um das Thema „woke“ gab, die nur eine einzige Meinung widerspiegeln.
Ich konnte darin auch keine wissenschaftliche Basis erkennen. Denn die Beteiligten hatten dafür keine erkennbaren Kompetenzen und auch keine Fachleute eingeladen. Es gab keinen Moderator, der kritisch nachgehakt oder eingeordnet hat und bisweilen haben Beteiligte im Laufe des Videos verschmitzt eingestanden, dass sie unvorbereitet, also ohne Vorrecherche, ins Video gegangen waren. Ein Beteiligter bemüht hingegen regelmäßig eine KI. Teilweise wurden diese einseitigen Plaudervideos von den Beteiligten (teils aus dem Vorstand) direkt mit dem Richtungsstreit verknüpft und dabei auch gravierende Fehler gemacht, die zumindest nach außen hin nicht korrigiert wurden. Und immer mal wieder wurden, insbesondere in Blog-Diskussionen, Kritiker kurzerhand öffentlich dem Team „woke“ oder Hümmler“ zugerechnet.
Mit diesen Eindrücken bin ich hier oft in die Diskussionen gegangen und wurde von sehr lauten Usern, die in ihrer Art den Eindruck von Mitgliedern erzeugten, überaus unfair angegangen. Und damit war ich als Kritiker meinen Beobachtungen nach auch nicht allein. Und als diese lauten User mal wieder das taten, was Steve Bannon als „das Spielfeld mit Scheiße fluten“ bezeichnet, war ich so genervt, dass ich die Wortschöpfung „gwupy“, als Bezeichnung für ein bestimmtes Verhalten, in die Diskussion geworfen. Es war im Grunde das, was Sie @Tänzerin vorwerfen – wobei ich deren Motive nicht kenne. Das war bei mir zwar situativ, aber auch eine Entladung, die im Kontext einer Reihe von Beiträgen und Aktionen stand, die weder mit dem Ideal vereinbar sind, das die GWUP öffentlich postuliert, noch Ihrem hier dargelegten Ideal (einschließlich der Fairness). Erst später erkannte ich, dass einige laute Akteure nicht zur GWUP gehören und möglicherweise auch nicht in deren Sinne agieren.
Ich bin mehr als eine Woche zeitlich ausgelastet und habe eigentlich kein Bedürfnis, im Sinne der Beweisführung, all das im Hinterkopf abgespeicherte in Videos und Kommentaren nochmal aufzuspüren, würde es aber zu gegebener Zeit tun, wenn Sie das aufgrund einer grundsätzlich anderen Einschätzung wünschen.
Aber da ich Ihre Beiträge nach einem ursprünglich mal holprigen Start als fair und aufrichtig schätzen gelernt habe (was für mich die Grundlage für sinnvolle Diskussionen darstellt), frage ich mal Sie direkt zum eigentlichen Thema der Diskussion: In wie weit und auch auf welchen Ebenen erfüllt das Ebert-Video zu seinem Buch denn Ihr Ideal von Meinungsvielfalt, kritischen Austausch und Wissenschaftlichkeit?
Ich will das aus Zeitgründen nicht komplett aufdröseln, aber ich kann darin keine Satire erkennen (was ja mit Blick auf Eberts Kernkompetenzen eine mögliche Erklärung sein könnte) und kann dem Video so ziemlich alles vorwerfen, was ich oben zu anderen Videos genannt hatte. Mehr noch, es ist nahezu durchweg anekdotisch, voller gefühlter Wahrheiten und ein emotional gewutbürgerter thematischer Rundumschlag. Obwohl es Unterschiede für einen interessanten argumentativen Austausch gegeben hätte (ein Linker, ein Libertärer), gab es Schulterklopfen und gegenseitiges Bälle zuspielen.
Was ich bei einem literarischen Werk noch als unglücklich, aber vernachlässigbar abtuen würde, erscheint mir bei Ebert, der erkennbar auf der Unmutswelle surft und mit seinem Buch unmittelbar Einfluss auf das gesellschaftliche Klima nimmt, schlichtweg problematisch. Hier bedarf es Moderation mit kritischen Nachfragen und Einordnungen! Hätte ich die Akteure nicht gekannt, ich es für eine Schwurbelbuchvorstellung in einem dieser Kanäle gehalten, in denen jede noch so abwegige These in den Raum gestellt werden kann, ohne kritische Nachfragen argumentativen Gegenwind befürchten zu müssen.
Ob das der Werbeeffekt und die mutmaßlichen neuen Mitglieder wert ist, möge die GWUP in ihrer Gesamtheit selbst entscheiden. Ich als Konsument kann nur Kritik üben, in der Hoffnung, dass die GWUP eine für mich seriös erscheinende Informationsquelle bleibt (was tatsächlich meine Motivation war und ist) oder aber resigniert weiterziehen. Die Zeit wird es zeigen…
6. November 2025 um 17:49
1) Sind Sie nicht auch der Meinung, „Ron“, dass vincent oder andere Personen fähig ist auch ohne Ihre Unterstützung eine Antwort zu erstellen?
2) Ich kenne Sie nicht. Ich habe noch nicht mit Ihnen gesprochen. Wie kommen Sie dann zu der Behauptung, dass ich „wie häufig“ mit bloßem inhaltsleerem und/oder falschem aber fancy Begriffs-Dropping auffalle, weil ich „mal wieder“ keine Argumente hätte, das aber gerne übertünchen möchte?
3) Versuchen Sie ihre rhetorischen Spielchen und Tricks bitte an anderen Personen. Mir zeigen Sie damit lediglich, dass ich Sie zukünftig ignorieren kann, „Ron“.
7. November 2025 um 09:32
@Bluesmaker
Ich habe VEs Buch nicht gelesen und keine seiner Interviews gehört. Deswegen möchte ich mich inhaltlich nicht dazu äußern. Ich kann Ihnen allerdings versichern, dass das Buch im Skeptischen Netzwerk skeptisch „gewürdigt“ wurde. Das Gleiche gilt auch für die Entscheidung des Vorstandes, dieses Buch zu promoten. Sachliche Kritik wird im Verein wahrgenommen. Ihre Hoffnung teile ich ausdrücklich.
Derartige Auseinandersetzungen geschehen zivilisiert, auf der Grundlage von Argumenten und geleitet von gegenseitigen Wohlwollen, so dass weder im Verein noch auf diesem Blog Platz ist für persönliche Angriffe, billige Rhetorik oder missliebiges Geraune. Scheitere ich manchmal an Unseren Werten? Mit Sicherheit! Ich bin ein Mensch.
Ich persönlich kann stundenlangen „Reactions“ auch nichts abgewinnen. Meiner Meinung schenkt man damit BS zu viel Aufmerksamkeit. Ein kurzer Überblicks-Artikel oder Vortrag ist mir lieber.
Gleichzeitig erlebe ich, dass spätestens seit den 1960er Jahren in Europa sicher geglaubte Autoritäten (Kirchen, Wissenschaftler, Mediziner, Demokratie und Politik etc.) in Frage gestellt werden. Vielleicht ist ein „So ist es und basta!“ nicht mehr zeitgemäß und Vieles, das als gemeinsame Grundlage diente, muss heute wieder neu begründet und verteidigt werden. So zeigt Michael Butter in seinem neuen Buch Die Alarmierten Suhrkamp, 2025, dass Verschwörungstheorien schon immer den politischen Diskurs geprägt haben und die berühmtesten Naturwissenschaftler waren Esoteriker, davon zeugt Kocku von Stuckrad, Was ist Esoterik: Kleine Geschichte des geheimen Wissens, Beck, 2004.
7. November 2025 um 11:34
@RPGNo1
Nun, ihre insgesamt gerade mal 12 Zeilen in Ihren letzten drei Kommentaren lassen die Vermutung zu, dass Sie nicht wirklich diskutieren wollen.
So sind solche Totschlagsätze wie „Viel Rhetorik und schwache Antworten.“ ohne das weiter auszuführen schon doch irgendwie inhaltsleer.
Stattdessen kommen eigene Vorwürfe des Zündens von Nebelkerzen, als Beispiel bringen sie „…in dem sie mir vorwerfen, ich würde Lobhudeleien an Eberts Buch befürworten?“
Schade, dass Sie das so verstanden haben, ich wollte damit aber diesen Ihren Punkt entkräften: „– Die ausschließliche Verlinkung von negativen Rezensionen zum Buch“.
Also noch einmal mit anderen Worten: wenn eine der Kernaussagen des Artikels über V. Ebert ist „behäbig, schlampige Comedy“, wird man doch nicht erwarten, dass mit Ihren Worten „Lobhudeleien“ exemplarisch verlinkt werden, sehen Sie das wirklich anders?
Wo Sie bei mir „Torpfostenverschiebung“ sehen, weiß ich auch nicht so genau, sehe diese aber bei Ihrem Punkt „– Die überhebliche Betrachtung von oben herab auf Simone Solga, Guido Cantz oder Dieter Nuhr“, denn der eigentliche Aufhängepunkt Ihres Kommentars, auf den ich antwortete war ja „…wie Kritik an Vince Ebert NICHT aussehen sollte…“. Dessen Name kommt in diesem Satz aber gar nicht vor, also wollen sie dem Autor eine gewisse Arroganz unterstellen?
Das können Sie natürlich tun, gehört aus meiner Sicht aber nicht in die Kategorie „Schlechte Kritik an V. Ebert“.
Und das ziemlich reflexhafte Über-Den-Mund-Fahren und Ignorieren einzelner KommentatorInnen empfinde ich als albern, solange man sich nicht zurückhalten kann, einen letzte Unfreundlichkeit und Basta! herauszuschleudern.
Ignorieren beinhaltet in meiner Welt – naja, ignorieren halt.
7. November 2025 um 16:39
@RPGNo1
Sie haben tatsächlich die Chuzpe, hier die beleidigte Leberwurst zu mimen und anderen rhetorische Spielereien vorzuwerfen, während Sie für jeden sichtbar nur ein paar Kommentare drüber versucht haben, einen ehrlich Diskursbereiten, der sich Gedanken und tatsächlich die Mühe gemacht hat, eng mit dem Originaltext auf Ihre lächerlichen Argumentchen einzugehen, mit Ihrer Respektlosigkeit und ekelhaftem gas lighting manipulativ einzuschüchtern, weil Sie sich mal wieder bodenlos blamieren, da Sie mal wieder keine rechten Gegenargumente haben. Und bei Ihnen ist das eben nicht Ereignis, sondern Struktur.
Und, das gas lighting ist die eine Sache. Die andere Sache ist, dass Sie offensichtlich Ihre Mitmenschen für doof halten, wenn Sie glauben, Ihre haltlosen Behauptungen, wie zb man ginge nicht auf Ihre Kritikpunke ein, Nebelkerzen, Torpfosten und sonstige Geschichten, die Sie so gerne erzählen, würde schon keiner bemerken und Sie kämen mit Ihrem bullshit durch. Lassen Sie sich gesagt sein, Sie kommen damit nicht durch.
7. November 2025 um 19:03
@Carsten Ramsel
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Dass sich das Diskussionsklima auf vielen Ebenen verändert hat und aus/mit verschiedenen politischen Motivationen/Richtungen befeuert wird, ist mir bewusst, weshalb sachliche und fundierte Auseinandersetzungen richtig und wichtig sind. Das würde mich vom Kritiker zum interessierten Zuschauer machen.
9. November 2025 um 16:37
Mit Verweis auf unsere Werte (https://www.gwup.org/infos/unsere-werte/) bitte ich darum, die Diskussion hier generell wieder etwas sachlicher zu führen und Persönliches rauszulassen.
Danke.