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„Beliebtheit“ der Homöopathie schrumpft bei Absatz und Umsatz

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Mal schauen, wie lange die Homöopathen noch mit der „Beliebtheit“ ihrer Nonsens-Methode werben:

Bis vor einigen Jahren kauften Deutsche von Jahr zu Jahr immer mehr Globuli und andere homöopathische Mittel – doch der frühere Boom ist offenbar gestoppt: Wie in den Vorjahren wurden im ersten Halbjahr 2020 nach Informationen von MedWatch weniger Packungen homöopathischer Mittel verkauft als im Vorjahreszeitraum.

Gingen im ersten Halbjahr 2019 noch gut 28 Millionen Packungen über die Apothekentische, so sank die Zahl der von Januar bis Juli 2020 verkauften Homöopathika um rund 10 Prozent auf nun 25,5 Millionen, wie das auf den Pharmabereich spezialisierte Marktforschungsunternehmen IQVIA gegenüber MedWatch mitteilte […]

Die Zahl der auf ärztliches Rezept abgegebenen homöopathischen Mittel sank noch deutlicher: Zu Lasten von privaten Versicherungen wurden 18,4 Prozent weniger Homöopathika abgegeben, zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen 25,8 Prozent weniger […] Im Vergleich schrumpfte das Segment der Homöopathika deutlich stärker als der Markt anderer rezeptfreier Mittel.

Zum Weiterlesen:

  • Homöopathie-Absatz schrumpft erneut, medwatch am 28. August 2020
  • Komplexmittel – eine homöopathische “Spezialität”, Susannchen braucht keine Globuli am 2. September 2020
  • Beliebtheit von Homöopathie und Freibier – finde den Unterschied, INH am 10. November 2019
  • Homöopathen werben wieder mit skurrilen Jubel-Umfragen, GWUP-Blog am 21. Oktober 2014
  • Umfrage-Sensation: 87 Prozent der Homöopathie-Fans finden Homöopathie gut, GWUP-Blog am 14. September 2014
  • Homöopathie, Phytotherapie und Komplexmittel, INH am 31. August 2020

4 Kommentare

  1. Das erklärt, warum sich Corona so ungehindert ausbreiten konnte.

  2. Mich würde interessieren, welche geistigen Verdrehungen die Homöopathen und Homöopathieanhänger anstellen, um den Rückgang zu erklären.

    Geht aber sicher in Richtung „pöse Farmermafia“ und die „Hetze“ der Skeptiker.

  3. Mein Ansatz:

    Wegen Sars-CoV-2 gehen die Leute nur mehr zum Arzt/in Die Apotheke, wenn es sein muss. Das Beheben von Befindlichkeitsstörungen und anderer Banalitäten scheint in den Hintergrund zu treten.

    Mal schauen, was passiert, wenn wieder die „normale Normalität“ eintritt.

  4. @RainerO

    Einleuchtende Schlussfolgerung

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