Die perfide Methodik der Alternativmedizin: DocCheck über das Buch von Natalie Grams

Heute bei DocCheck: eine ausführliche Rezension des neuen Buchs von Dr. Natalie Grams.

Fazit:

Wer profitiert vom Buch? Auf alle Fälle Laien, die sehen, mit welch perfider Methodik Alternativmediziner pseudowissenschaftliche Theorien entwickelt haben. Ob sie sich mit der schweren Kost auseinandersetzen möchten, wird sich zeigen.”

Morgen (Freitag, 8. Dezember) erscheint in der Welt (heute schon bei Welt+) ein Interview mit Dr. Christian Lübbers über die Krankenkassenwerbung für Homöopathie.

Abends sprechen dann Dr. Lübbers, Dr. Natalie Grams und Dr. Norbert Aust persönlich bei einer großen Kasse zum Thema vor.

Zum Weiterlesen:

  • Homöopathie: Gramsnegative Erregung, DocCheck am 7. Dezember 2017
  • „Homöopathie neu gedacht“ von Natalie Grams: Zweite Auflage, neuer Preis, neues Vorwort, GWUP-Blog am 28. November 2017
  • Natalie Grams: Gesundheit! Ein Buch nicht ohne Nebenwirkungen. Springer, Heidelberg 2017, 338 Seiten, 19,99 Euro
  • Natalie Grams: Die Ketzerin, brandeins 9/2016
  • Jetzt als eBook: “Gesundheit!” von Natalie Grams, GWUP-Blog am 4. Oktober 2017
  • Was haben Sie gegen Alternativmedizin, Frau Grams? Spiegel-Online am 13. Oktober 2017
  • „Krankenkasse ohne Homöopathie“: Jetzt Fragen und Kommentare dazu twittern, GWUP-Blog am 5. Dezember 2017

7 Kommentare zu “Die perfide Methodik der Alternativmedizin: DocCheck über das Buch von Natalie Grams”


  1. 1 noch'n Flo 7. Dezember 2017 um 18:38

    “Gramsnegative Erregung” – ein saugeniales Wortspiel!

  2. 2 skeptikus 7. Dezember 2017 um 20:37

    “Homöopathie-Kritik macht sich bezahlt” was für ein lächerlicher Einstieg einer eher unterdurchschnittliche Rezension. Wenn es Frau Grams um Kohle gehen würde, würde sie die Homöopathie weiter betreiben.

  3. 3 Natalie Grams 8. Dezember 2017 um 06:46

    Ich hab mich über die Rezension geärgert.

    Wie kann man inhaltlich allem zustimmen, dann aber quasi von der Lektüre abraten? Und das Buch erneut auf Homöopathie-Kritik beschränken, wo es gerade der Versuch ist, viele andere Probleme in der Alternativmedizin, aber auch der normalen Medizin darzustellen.

    Kommt alles gar nicht vor… Fand ich schräg.

    Und ja, es ist ein Wissenschaftssachbuch (wie unerwartet bei dem Verlag) und keine Kolumne in der Bild der Frau.

  4. 4 noch'n Flo 8. Dezember 2017 um 07:54

    Und 80% der Kommentare sind reine whataboutisms. Also nichts Neues von der Voodoomedizinfraktion.

  5. 5 Udo Endruscheit 8. Dezember 2017 um 15:15

    Mal ganz abgesehen davon, dass die “Rezension” bei DocCheck mit einem völlig anangebrachten ad-hominem-Angriff beginnt (der Autor bringt das Kunststück fertig, Fehlinformationen zum Buch -insofern, als ginge es um Homöopathie- und persönliche Unterstellungen -Dr. Grams mache daraus ein glänzendes Geschäft- in sieben worten unterzubringen):

    Alternativmedizin nimmt nur einen Teil des Buches ein, Homöopathie wiederum nur den Teil eines Teils (einige Seiten von mehr als 300). Der Rezensent unterschlägt komplett die eigentliche Intention des Buches, nämlich dem informationswilligen Patienten den Gesamtkomplex “Gesundheitswesen” näher zu bringen, einschließlich Gesundheitspolitik, Arzneimittelzulassung, Krankenhausmisere, ärztliche Ausbildung…

    Das zu unterschlagen, sehe ich als böswillig an. Man sieht ja auch gleich bei einigen DocCheck-Kommentaren, wie Leute, die das Buch offensichtlich gar nicht gelesen haben, auf den Zug “böse Homöopathie-Basherin” aufspringen.

    Zudem ist mir ein vollkommenes Rätsel, wie eine derartige Rezension über das neue Buch immerhin einer Hausautorin des Portals bei DocCheck durch die Redaktion gehen konnte. Das geht schon sehr in Richtung mangelnde Professionalität.

    Als Grundlage für eine Leseentscheidung ist der Text unbrauchbar, schlimmer, irreführend (ich scheue vor dem Begriff Rezension zurück – vielleicht ist das ja eine dieser berühmten Rezessionen, die immer bei Amazon erscheinen).

  6. 6 Martin 9. Dezember 2017 um 23:11

    Ich habe zwar dieses Buch von Frau Grams noch nicht gelesen, aber ich denke man kann Rezensionen auch lancieren bzw. bewusst im Sinne einer vorgegebenen Meinungsbildung manipulieren und steuern.

    Dahinter stehen zumeist Lobbyisten und mächtige Interessengruppen, die ein rein wirtschaftliches Interesse daran haben bestimmte Andersdenkende und Störenfriede auszuschalten.In einem Land wo so vieles käuflich ist, könnten vielleicht auch Rezensenten käuflich sein…

    Immerhin geht es hier um Umsätze in Milliardenhöhe.Und welcher clevere Geschäftsmann verzichtet schon freiwillig darauf…

  7. 7 noch'n Flo 10. Dezember 2017 um 10:43

    @ Martin:

    Du meinst die unberechtigte Kritik aus der pseudomedizinischen Ecke? Jau, deren Lobbys sind wirklich mächtig. Und bei Homöopathie & Co. geht es auch im Milliarden.

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