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Video und Bildersammlung: die „Flache Erde“-Verschwörung

Der Science-Blog Astrodicticum simplex befasst sich heute mit der “Verschwörung um die flache Erde”, mit Verweis auf dieses schöne Video:


Direktlink zum Video auf Youtube

Eine “Flat Earth debunk Compilation”-Bildersammlung gibt’s hier.

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Übrigens ist Dr. Florian Freistetter mit den Science Busters auch bei unserem “Skeptical” am 29. April in Berlin zu Gast.

Ebenso Ralf Nowotny von Mimikama, der diesen Artikel über “die platte Verschwörungstheorie über die flache Erde” geschrieben hat.

Zum Weiterlesen:

  • Die Verschwörung um die flache Erde, Astrodicticum simplex am 20. April 2017
  • Einige Fragen an Menschen, die glauben, die Erde sei flach, Nachgehakt am 10. Juni 2016
  • „Es gibt Menschen, die glauben, dass die Erde flach ist. Das ist kein Scherz“, GWUP-Blog am 17. November 2016
  • Video: Colle, harte Logik gegen den “idiotischen Glauben” an eine flache Erde, GWUP-Blog am 1. Dezember 2016
  • “Es kann nur eine Inszenierung sein”, Rhein-Neckar-Zeitung am 3. April 2017
  • Alternativen Fakten begegnen, ptext.net am 19. April 2017
  • Die Faszination der bloßen Vermutung, tageswoche am 20. April 2017
  • “Einstein” über Verschwörungstheorien war sachgerecht, persoenlich.com am 18. April 2017
  • Verschwörungstheorien: Ombudsmann stützt SRF-Sendung “Einstein”, NZZ am 19. April 2017
  • Das „Skeptical“ am 29. April in der Urania, GWUP-News am 20. April 2017

Der „Reichsbürger-Leitfaden“ vom Goldenen Aluhut

Drei Festnahmen bei Razzien gegen „Reichsbürger“

“Reichsbürger” wurden zu lange sich selbst überlassen”

“Reichsbürger” wegen versuchten Mordes angeklagt”

Das sind nur drei von vielen Schlagzeilen der vergangenen Wochen über die “Reichsbürger”-Szene.

Nach der Amadeu Antonio Stiftung, Sonnenstaatland, der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung und dem Brandenburgischen Institut für Gemeinwesenberatung hat jetzt auch Der Goldene Aluhut einen “Reichsbürger-Leitfaden” herausgegeben.

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Die 24-Seiten-Broschüre steht hier zum Download bereit oder kann in gedruckter Form bestellt werden.

Zum Weiterlesen:

  • Jetzt erhältlich: der “Reichsbürger”-Leitfaden, Der Goldene Aluhut am 18. April 2017
  • Neue Info-Broschüre über „Reichsbürger“ und Verschwörungsphantasten, GWUP-Blog am 13. Dezember 2014
  • Steuern sind illegal und Beamte gibt es nicht? Kostenloses Buch klärt über „Reichsbürger“ auf, GWUP-Blog am 2. Juni 2015
  • Video: „Reichsbürger“ und ihr Ärger mit dem Personalausweis, GWUP-Blog am 5. März 2017
  • “Reichsbürger” wegen versuchten Mordes angeklagt, Spiegel-Online am 19. April 2017
  • “Sonnenstaatland Leaks” im Sonnenstaatland-Wiki

„Er hat es wieder getan“: Stern- Titelgeschichte „Gefährliche Heilpraktiker“

Das Heilpraktikergesetz, das im Jahr 1939 in Kraft trat, gewährt schier grenzenlose diagnostische und therapeutische Freiheiten und schützt Patienten nicht vor lebensgefährlicher Scharlatanerie.

Eine Laxheit, die angesichts von Skandalen wie den Todesfällen im niederrheinischen Brüggen-Bracht nicht mehr zeitgemäß ist.”

Das ist das Fazit der aktuellen Stern-Titelgeschichte (Nr. 17 vom 20. April 2017).

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Stern-Redakteur Dr. med. Bernhard Albrecht suchte für den Artikel inkognito jenen Heilpraktiker auf, der sich wegen des Todes einer jungen Frau aus Kärnten vor Gericht verantworten muss. Der Mann hatte die Brustkrebspatientin vier Jahre lang mit selbst hergestellten homöopathischen Mitteln behandelt. Die Mutter eines schulpflichtigen Mädchens starb im Jahr 2013 an ihrer Erkrankung.

Albrechts Besuch bei dem Heilpraktiker (zusammen mit einer angeblichen Brustkrebspatientin) “endet mit einem Schock”:

Nachdem er die Brust der vermeintlichen Patientin ausgependelt hat, stellt er zwar den schriftlichen Krebsbefund nicht infrage (dass er nur fingiert ist, hatte er beim Auspendeln nicht festgestellt).

Er sagt jedoch: „Wir können das medikamentös lösen. Sie müssen mir nur versprechen, zur Kontrolle zu kommen.“ Wir bekommen ein Rezept – 14 naturheilkundliche Mittel, geschätzte Kosten laut B. etwa 300 Euro im Monat. Er hat es wieder getan.”

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Ebenso erschreckend:

Heilpraktikerverbände sprechen von „Einzelfällen“. Aber Gynäkologen, die der stern befragte, kennen alle solche Geschichten. Allein am Klinikum rechts der Isar tauche jeden Monat eine Frau auf, deren Brustkrebsbehandlung durch Alternativheiler verschleppt worden sei, sagt die Chefärztin Marion Kiechle.”

Auch die Fälle von Susanne Reichardt und Hans-Ulrich Leupold finden in dem Beitrag Erwähnung. Darüber hinaus geht es um den …

Darth Vader der Alternativmedizin, den Antisemiten und ehemaligen Arzt Ryke Geerd Hamer

und um die MMS-Sekte des Jim Humble.

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Als Kritikerin kommt unter anderem Anousch Mueller zu Wort.

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Niemanden scheint zu interessieren, auf welch irrigen Annahmen die Therapien von B. beruhten […]

Nur selten müssen sich Heilpraktiker nach Todesfällen vor Gericht verantworten. „Es gibt eine hohe Dunkelziffer“, sagt die Medizinrechtlerin Maia Steinert. Wenige entschieden sich für einen Prozess. „Patienten schämen sich, wenn sie entdecken, dass sie betrogen wurden.

Sie denken, sie seien selbst schuld. Oder sie sterben im Glauben, das Richtige getan zu haben.“

Trotzdem seien bislang “nur kosmetische Änderungen am Heilpraktikergesetz geplant”.

Zum Weiterlesen:

  • Fauler Zauber, Stern Nr. 17 vom 20. April 2017
  • Video: Deutschland – Paradies für Kurpfuscher? GWUP-Blog am 5. April 2017
  • Interview mit Anousch Mueller: Sollten wir uns den Besuch beim Heilpraktiker künftig sparen? GWUP-Blog am 1. Juli 2016
  • Skeptiker-Interview mit Anousch Mueller, GWUP-Blog am 14. Juni 2016
  • Von der Gutgläubigkeit hin zu Faktendenken: Anousch Müller über ihr Buch „Unheilpraktiker“, GWUP-Blog am 15. Mai 2016
  • Jetzt online: Die Heilpraktiker- Debatte mit Dr. Natalie Grams im MDR-Fernsehen, GWUP-Blog am 9. Januar 2017
  • Heilpraktiker: Bundesminister Gröhe sucht sein Heil im leisen Rückzug, GWUP-Blog am 8. Dezember 2016
  • Karl Lauterbach kritisiert die typischen Heilpraktiker-Märchen, GWUP-Blog am 14. September 2016
  • Bundestag ignoriert Heilpraktiker-Skandal, DAZ.online am 6. Dezember 2016
  • Heilpraktiker sollen strenger überprüft werden. So ein bisschen jedenfalls, irgendwie, GWUP-Blog am 2. November 2016
  • Enthüllungsreportage: “Gefährliche Heiler” im Stern, GWUP-Blog am 2. Juli 2014
  • Das dubiose Geschäft der Wunderheiler, Stern-Online am 24. März 2015
  • “Die Unheiler” fordern weitere Todesopfer, GWUP-Blog am 18. Dezember 2015

Die „torkelnden Heilpraktiker“ von Handeloh: kontrovers geht auf Spurensuche

Das TV-Magazin kontrovers begibt sich heute Abend (19. April, 21 Uhr, BR Fernsehen) auf die Suche nach den Hintergründen der “torkelnden Heilpraktiker” von Handeloh.

In der niedersächsischen Ortschaft hatten sich im September 2015 fast 30 Ärzte und Heilpraktiker zu einer “Psycholysesitzung” getroffen, wobei sie sich eine schwere Amphetaminvergiftung zuzogen und notärztlich versorgt werden mussten.

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Anhänger der Psycholytischen Therapie

… glauben an esoterische oder spirituelle Heilsvorstellungen und sind überzeugt, dass Drogen die Türöffner ins Unbewusste oder zu einer magischen, übersinnlichen Welt sind. Deshalb gehören vor allem Naturheilpraktiker, Homöopathen und esoterisch verblendete Ärzte und Therapeuten zu dieser Szene”,

schreibt der Schweizer Sektenexperte Hugo Stamm.

In der Ankündigung des BR heißt es:

Verzweifelte Patienten suchen Hilfe bei Psychotherapeuten – und landen in einer spirituellen Gemeinschaft, die Drogen wie Ecstasy und LSD als Medizin anpreisen. Im Untergrund werden die Drogen konsumiert – mit teils tödlichem Ausgang. Was steckt dahinter? Kontrovers auf Spurensuche in Europa, Deutschland und Bayern.”

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Hier geht’s zum Video (zirka 14 Minuten).

Zum Weiterlesen:

  • Umstrittenes Verfahren Psycholyse: “Mich hätte das fast das Leben gekostet”, Süddeutsche am 11. September 2015
  • Der Drogentrip der Homöopathen, Hugo-Stamm-Blog am 12. September 2015
  • Spuren des Drogendebakels führen in die Schweiz, Basler Zeitung am 16. September 2015
  • Die „torkelnden Heilpraktiker“ von Handeloh gingen wohl bewusst auf einen Drogentrip, GWUP-Blog am 17. September 2015

Natalie Grams bei XING-Klartext: „Warum ich mich von der Homöopathie abwandte“

Heute bei Xing-Klartext:

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Meine Zweifel wuchsen, bis ich einsehen musste: Ich habe mich geirrt, Samuel Hahnemann, der Begründer der Heilslehre, hat sich geirrt. Wir müssen umdenken.”

Bei unserem “Skeptical” am 29. April in Berlin spricht Natalie Grams live über ihren persönlichen Fakten-Check in Sachen Homöopathie.

Zum Weiterlesen:

  • Warum ich mich von der Homöopathie abwandte, Xing am 19. April 2017
  • Die Geheimnisse hinter der Homöopathie, Real Scientists am 16. April 2017

March for Science am Samstag: Auf die Straße gegen das „Lügenwissenschaft“-Gebrüll

In mittlerweile 20 deutschen Städten gehen am Samstag (22. April) viele Tausend Menschen für die Wissenschaft auf die Straße.

Redebeiträge von GWUP-Mitgliedern gibt es in Berlin, Frankfurt und Bonn. In Hamburg spricht unter anderem Alexander Waschkau von Hoaxilla, in Dresden  Marcus Anhäuser vom Science-Blog Plazeboalarm.

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Mit der Hamburger Mitorganisatorin Dr. Julia Offe (GWUP) ist ein Interview im täglichen Newsletter der Zeit für Hamburg erschienen.

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Wir müssen uns darüber bewusst werden, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass Wissenschaft frei und unabhängig sowie angemessen finanziert ist. Das fordern wir beim March for Science ein.”

Der Mitinitiator von Science March Germany, Claus Martin, erklärt bei spektrum.de:

Wir wollen für eine Gesellschaft auf die Straße gehen, in der sich das Lügen nicht mehr lohnt. In der sich Politiker Fakten nicht einfach zurechtbiegen können, in der Populisten auffliegen, wenn sie gefühlte Wahrheiten als Wahrheiten deklarieren […]

Viele Menschen empfinden längst ein diffuses Unwohlsein über die Schieflage, die gesellschaftliche Debatten inzwischen haben – mit einer brüllenden Minderheit, die von sich sagt, sie sei das Volk und habe die Wahrheit für sich gepachtet. Und alles andere ist die Lügenpresse. Oder die Lügenwissenschaft.

Unser Ziel ist, dieses diffuse Unwohlsein der schweigenden Mehrheit in konstruktive Proteste umzumünzen.”

Infos zu allen Städten gibt es hier.

Zum Weiterlesen:

  • Klimawandel – Wissenschaft und Kontroverse: GWUP-Vortrag vor dem March for Science in Berlin, GWUP-Blog am 14. April 2017
  • Deutscher Science March: “Diffuses Unwohlsein in konstruktive Debatten ummünzen”, spektrum am 18. April 2017
  • ,,Aufklären, aufklären, aufklären!” Julia Offe zum March for Science, GWUP-News am 17. April 2017
  • Warum die GWUP den March for Science unterstützt, GWUP-News am 11. April 2017
  • Wahrheit verpflichtet, Zeit-Online am 11. April 2017

Netter Versuch: Negativstudien sind für Homöopathen eine „Täuschung der Öffentlichkeit“

Die sattsam bekannte Realitätsverweigerung der Homöopathen in Sachen Studiendaten erreicht einen neuen Höhepunkt.

Kurz vor Ostern meinte die DZVhÄ-Vorsitzende Cornelia Bajic, die Übersichtsarbeit des australischen National Health and Medical Research Council (NHMRC) zur Homöopathie als “Täuschung der Öffentlichkeit” bezeichnen und die harte Wahrheit der Nichtwirksamkeit in die Nähe eines “handfesten Skandals” rücken zu müssen.

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Wen’s denn interessiert, kann bei Professor Edzard Ernst die Widerlegung der künstlichen Aufgeregtheit der Globulisten nachlesen.

Belassen wir es hier bei dem Statement von Gesundheits-Check:

Erklären Sie mal einem Untoten, dass er tot ist.”

Zum Weiterlesen:

  • Ombudsman investigates ‘flawed’ homeopathic study, edzardernst am 15. April 2017
  • Auferstehung von den Toten? Auch Homöopathen feiern Ostern, Gesundheits-Check am 17. April 2017
  • „Ergebniswäsche“: Detailanalyse des Forschungsreaders Homöopathie der WissHom, GWUP-Blog am 19. Juni 2016
  • „Studien-Daten“ und die Realitätsverweigerung der Homöopathen vom DZVhÄ, GWUP-Blog am 18. Oktober 2015
  • „Immer noch keine Evidenz für die Homöopathie“, DAZ.online am 22. Februar 2016
  • Australien sagt Homöopathie den Kampf an, derStandard am 12. März 2015
  • Studie aus Australien: Homöopathie nicht besser als Placebo, FAZ vom 9. April 2014

Studienphrasen – und was sie in Wahrheit bedeuten

Nettes Fundstück bei Academia Obscura:

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Klingt nach einer typischen Homöopathie-Studie – allerdings nicht nur …

Zum Weiterlesen:

  • Quantenmechanik: Die beliebtesten Phrasen und was dahinter steckt, Hier wohnen Drachen am 9. April 2011
  • Aber es gibt doch Studien, die zeigen, dass Homöopathie wirkt, Informationsnetzwerk Homöopathie am 15. März 2016
  • Lachanfall: Homöopathen und ihre Wattwurmsymptome, GWUP-Blog am 17. Februar 2017
  • So finden Homöopathen ein neues Mittel: Game of Thrones und vergewaltigte Engel, GWUP-Blog am 12. Juni 2016
  • Gefühllose Schaben und Typhus: Homöopathie zwischen Komödie und Tragödie, GWUP-Blog am 27. Mai 2013

Ist „The Conjuring“ wirklich eine True Story? Jetzt sind gerichtsfeste Beweise gefragt

A True Story?

Dann mal her mit den Beweisen, Warner Bros.

Der amerikanischen Filmgesellschaft droht der vollständige Verlust aller Einnahmen aus den beiden “Conjuring”-Filmen – etwa 900 Millionen Dollar. Es sei denn, der Kinoriese kann den Nachweis erbringen, dass es wirklich Geister gibt.

Und dass diese im Farmhaus der Familie Perron in Harrisville, Rhode Island, ihr gar schauriges Unwesen getrieben haben.

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Der Hintergrund des kuriosen Rechtsstreits:

1980 brachte der Autor Gerald Brittle das Buch “The Demonologist. The Extraordinary Career of Ed and Lorraine Warren” heraus, eine Art Biografie der selbsternannten “Dämonologen” Ed und Lorraine Warren.

Als ihr “gruseligster Fall” gilt die Heimsuchung der Familie Perron, den Brittle in “The Demonologist” ausführlich schildert – angeblich in dem guten Glauben, dass die Story sich tatsächlich so zugetragen hat, wie von dem Geisterjäger-Ehepaar geschildert.

2013 wurde die Geschichte der Warrens/Perrons unter dem Titel “The Conjuring” verfilmt.

Jetzt behauptet Gerald Brittle, er habe 1978 die exklusiven Rechte an den okkulten Abenteuern von Ed und Lorraine Warren erworben, und beschuldigt die Produktionsfirma Warner Bros. der Urheberrechtsverletzung.

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Warner Bros. weist diesen Vorwurf zurück mit der Begründung, “The Conjuring” beruhe mitnichten auf Brittles Buch, sondern auf historischen Fakten.

Eine äußerst gewagte Verteidigungsstrategie, denn mittlerweile ist Brittle davon überzeugt, dass die Erlebnisse der Warrens frei erfunden, deshalb als literarische Fiktion anzusehen sind und damit Copyright-Schutz genießen.

Über seinen Anwalt ließ der “Demonologist”-Autor ausrichten:

Es gibt keine historischen Fakten, die belegen, dass je eine Hexe im Perron Farmhouse gelebt hat, dass sie sich im Vorgarten erhängte, von Besessenen, satanischen Ritualen oder Kinderopferungen.”

Da “Conjuring”-Regisseur James Wan 2011 twitterte, “The Demonologist” gelesen zu haben, entfällt schon mal die in solchen Fällen übliche Ausrede, die Filmcrew hätte das Quellenmaterial gar nicht gekannt.

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Und das bedeutet: Möglicherweise muss Warner Bros. in einem Prozess beweisen, dass es die “True Story” im Farmhaus der Perrons wirklich gab. Ein schwieriges Unterfangen, denn auch für CSI-Researcher Joe Nickell steht zweifelsfrei fest:

I analyzed the Perrons’ claims of demonic activity and showed that they were consistent with the effects of strong winds, misperceptions, schoolgirl pranks, vivid dreams, simple suggestion, role-playing, and other factors – including one child’s having had an imaginary playmate – and the effects of memory after some thirty to forty years.”

Daneben ist auch das “Conjuring”-Spin-Off “Anabelle” von der juristischen Auseinandersetzung betroffen, das ebenfalls dem Schatzkästlein der Warrens entspringt.

Mal sehen, ob Filmemacher das beliebte Etikett “Based on a True Story” für ihre Spooky Tales künftig weiterhin so freizügig vergeben.

Zum Weiterlesen:

  • “The Conjuring”: Zwei Geisterjäger im Reich der Fabel, GWUP-Blog am 18. Juli 2013
  • Verfluchte und „besessene“ Puppen im Kino und bei eBay, GWUP-Blog am 14. Februar 2016
  • Demons in Connecticut, Skeptical Inquirer, Volume 33.3, May/June 2009
  • The Conjuring: Ghosts? Poltergeist? Demons? Skeptical Inquirer, Volume 38.2, März/April 2014
  • Dispelling Demons: Detective Work at The Conjuring House, Skeptical Inquirer, Volume 40.6, November/Dezember 2016
  • The Conjuring: Double Bombshell, CFI am 11. April 2017
  • Warner Bros. muss beweisen, dass es Geister gibt – sonst droht eine Millionen-Strafe, galileo.tv am 11. April 2017
  • The Conjuring: Warner Bros. mit 900 Millionen Dollar-Klage konfrontiert, moviepilot am 3. April 2017

Skeptiker in und um Basel: Erstes Treffen „Skeptics in the Pub“ am 28. April

Sie suchen skeptische Gleichgesinnte in und um Basel?

Am 28. April findet in der Grenzstadt am Dreiländereck der erste “Skeptics in the Pub” statt.

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 Einen Vortrag beziehungsweise ein spezielles Thema gibt es für diese Veranstaltung noch nicht. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Kennenlernen und Ideensammeln für künftige Stammtische.

Das Treffen in der Brasserie Basel beginnt um 19 Uhr. Alle Interessenten sind herzlich willkommen!

Zum Weiterlesen:

  • Webseite der Skeptiker Schweiz/Verein für kritisches Denken




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