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CENAP-Report: Die ersten 50 Ausgaben sind jetzt online

Die Digitalisierung des kritischen Ufo-Fachmagazins CENAP Report schreitet rasch voran.

ufo-information meldet heute, dass die ersten 50 Ausgaben (1976 bis 1980) bereits online sind:

Der Cenap Report erschien in 280 gedruckten Ausgaben bis 2002 und war Deutschlands führendes Ufo-Fachmagazin mit skeptischer Ausrichtung.

Das Onlinearchiv erzählt nicht nur die Geschichte des skeptischen Netzwerks Cenap, sondern ist zudem ein starkes Stück Ufo Geschichte. Alle Facetten des Ufo Mythos wurden im „CR“ besprochen und kritisch beäugt. Blicke über den deutschsprachigen Tellerrand in die internationale Ufo Szene waren dabei immer ein fester Bestandteil des Heftes.

Ebenso detaillierte Ufo Fall-Analysen und aktuelle Pressemeldungen ihrer Zeit.”

Hier geht’s direkt zum Online-Archiv.

Zum Weiterlesen:

Waldorf-Kurzkritik beim NDR

Immerhin:

25 Sekunden Kurzkritik an der Waldorf-Pädagogik, wo man sie nicht erwartet hätte.

Gestern Abend war der bekennende Anthroposoph und Gründer der dm-Drogeriekette Götz Werner beim NDR-Magazin DAS! zu Gast.

Ab Minute 14 ging’s um die Waldorfschule (mit einem verstörenden Intro von einer Eurythmie-Stunde) – und ab Minute 17 kam GWUP-Mitglied und Waldorf-Kritiker André Sebastiani zu Wort.

Zwar nur für einige wenige Sätze, aber prägnant auf den Punkt.

Das Video findet sich hier.

Zum Weiterlesen:

  • Podiumsdiskussion: Waldorf in Wilhelmsburg und die Bankrotterklärung der Politik, GWUP-Blog am 15. Juni 2014

Krebs- und Fern-„Heiler“ vor Gericht: Neues von Justitia

Aktuelle Nachrichten aus den Gerichtssälen:

In München wird einem “Fernheiler” und selbst ernannten “Parapsychologen” der Prozess gemacht.

Der Mann soll rund 400 000 Euro mit “übersinnlichen” Dienstleistungen wie der “Zurückführung ehemaliger Partner” ergaunert haben.

Vier Verhandlungstage sind angesetzt.

Schon verloren hat der berüchtigte “Krebsheiler” Nikolaus Klehr.

Klehr hatte gegen das ZDF wegen eines angeblich rechtswidrigen Beitrags des Verbrauchermagazins WISO geklagt.

Wie der Rechtsanwalt Markus Kompa in seinem Blog schreibt, hob das Oberlandesgericht Hamburg “nach über drei Jahren ertrotzter Unterlassungsverfügung” das Verbot gegen das ZDF auf, den Beitrag zu zeigen:

Das OLG Hamburg befand, dass das ZDF inzwischen für seine Behauptung über eine in Deutschland rechtswidrige Arbeitsweise Klehrs genug Glaubhaftmachung aufgeboten hat.”

Aus diesem aktuellen Anlass stellt Psiram die “drei wichtigsten TV-Reportagen zum Krebsscharlatan Klehr noch einmal zur Verfügung” (aus WISO, Panorama, Quer).

Zum Weiterlesen:

  • 83 000 Euro für “mentale Kräfte”, Süddeutsche am 18. Juli 2014
  • Angeblicher Fernheiler nimmt Liebeskranke aus, Welt-Online am 18. Juli 2014
  • Schweizer vor Gericht: Er verkaufte mentale Superkräfte, merkur-online am 18. Juli 2014
  • Klehr verliert gegen das ZDF, Markus-Kompa-Blog am 16. Juli 2014
  • Die gesammelten Klehr-Reportagen, Psiram am 17. Juli 2014
  • Krebs-Scharlatane: Wenn Patienten den Tumor ärgern, GWUP-Blog am 8. Juli 2014

Die absurde finanzielle Ungleichbehandlung von Ärzten und Heilpraktikern

In unserem vorherigen Artikel “Nicht Globuli sind entscheidend, sondern die ärztliche Zuwendung” ging es um die Frage, ob eine …

… fundierte ‚schulmedizinische‘ Behand­lung mit einer zeitlich ausreichenden und umfangreichen Befunderhebung [...] zu mehr Patientenzufriedenheit und zu besseren Ergebnissen in der Behandlung führen könnte.“

Das war am Donnerstagabend auch Thema bei Kontraste – genauer gesagt die finanzielle Ungleichbehandlung von Ärzten und Alternativheilern, die von der gesetzlichen Krankenkasse IKK Südwest gerade ins Absurde getrieben wird:

Immer mehr Gesetzliche Krankenkassen locken neue Mitglieder durch Kostenübernahmen für Alternativmedizin. Doch das Sozialgesetzbuch untersagt den Kassen eigentlich, Rechnungen von Heilpraktikern zu begleichen.

Denn deren Kenntnisse sind oftmals ungenügend, die Methoden umstritten. Die IKK Südwest bricht nun ganz offensiv die Regeln im Kampf um Kunden: Auch teure Heilpraktiker-Gespräche werden abgerechnet.

Und so sieht’s konkret aus:

Beim Arzt:

Warum kaum noch Zeit für die Patienten bleibt, liegt für den Bonner Urologen Ayk-Peter Richter an der schlechten Bezahlung der Ärzte. Nur 16 Euro pro Fall und Quartal bekam er zuletzt von der Kasse.

Damit er seine Praxis wirtschaftlich betreiben kann, muss er zwölf Patienten pro Stunde abarbeiten. Er rechnet uns vor: für Bürokratie, Behandlung und Gesprächszeit bleiben ihm nur 5 Minuten […]

Selbst bei Kinder- und Hausärzten weist die neue Gebührenordnung nur noch Vier Euro Fünfzig für ein Gespräch aus. Kalkulierte Zeit pro Patient: gerade einmal fünf Minuten!”

Beim Heilpraktiker:

Er dagegen darf sich Zeit nehmen. Steffen Jung ist Heilpraktiker im Saarland, seit kurzem werden seine Rechnungen für Patientengespräche auch von einer Kasse erstattet. Ein Angebot der IKK Südwest.

Der Amateur-Fußballer Christian Hertel sucht heute Jungs Rat. Trotz eines ausgeheilten Bandscheibenvorfalls leidet er immer noch unter Schmerzen. Es folgt ein einstündiger Frage-Marathon [...]

140 Euro bekommt Jung für so eine Anamnese, anschließend behandelt er mit homöopathischen Kügelchen, sogenannten Globuli.”

Hier geht’s zum Skript und zum Video der Kontraste-Sendung.

Zum Weiterlesen:

  • Heilpraktiker auf dem Vormarsch: Krankenkassen werben mit dubiosen Therapien, Kontraste am 17. Juli 2014
  • Kontraste: Skandal – IKK Südwest zahlt teure Heilpraktiker-Gesprächsindoktrination! Ratgeber-News-Blog am 17. Juli 2014
  • Homöopathie: Nicht Globuli sind entscheidend, sondern die ärztliche Zuwendung, GWUP-Blog am 18. Juli 2014
  • “Heilpraktiker” – noch zeitgemäß? GWUP-Blog am 13. November 2012

Homöopathie: Nicht Globuli sind entscheidend, sondern die ärztliche Zuwendung

In einem kurzen Video greift Focus-Online die aktuelle Umfrage der Deutschen Homöopathie-Union auf, über die wir hier berichtet haben.

Allerdings betont die Sprecherin:

Erstaunlich ist dabei, dass bis heute keine seriöse Studie die Wirsamkeit homöopathischer Arznei nachweisen konnte.”

Ergänzend gibt’s dazu den Artikel

Gegen alle Vernunft: Warum Homöopathie „wirkt“

Ein Auszug:

Trotzdem sind viele davon überzeugt, dass ihnen die Homöopathie hilft – nach dem Motto:

  • Bessern sich die Beschwerden, hat die Homöopathie gewirkt.
  • Werden sie schlimmer, ist das die viel zitierte Erstverschlechterung.
  • Bleiben sie gleich, war es eben nicht das exakt passende homöopathische Mittel, ein anderes muss gefunden werden.”

Parallel berichtet das Deutsche Ärzteblatt über das Kapitel „Homöopathie in der gesetzlichen Krankenversicherung“ im “Gesundheitsmonitor 2014″ der Bertelsmann-Stiftung in Kooperation mit der Barmer GEK:

Patienten suchen einen homöopathischen Arzt auf, weil „anderswo keine Besserung erzielt worden war“, sie sich „einen Arzt mit mehr Zeit wünschen“ oder sie „diese Form der Behandlung einmal ausprobieren wollten“ [...]

Der wissenschaftliche Streit darüber, ob Homöopathie überhaupt wirken könne, spiele bei der Bewertung einer homöopathischen Behandlung keine ausschlaggebende Rolle, so die Autoren weiter. Denn wichtig für die positive Einschätzung der Homöopathie seien den Patienten vor allem Faktoren wie die Zugewandtheit des Arztes und das ausführliche Gespräch, also die nicht-arzneilichen Komponenten.

„Zu diskutieren wäre“, meinen die Autoren, „ob die fundierte ‚schulmedizinische‘ Behand­lung mit einer zeitlich ausreichenden und umfangreichen Befunderhebung, die sowohl die akuten Beschwerden, die Entwicklung der Erkrankung als auch die Lebensumstände der Patienten stärker mit einbezieht, zu mehr Patientenzufriedenheit und zu besseren Ergebnissen in der Behandlung führen könnte.“

Was gibt es da groß zu diskutieren?

Natürlich wäre dem so. Und die Homöopathie hätte ganz schnell das Nachsehen.

Wie es in der Praxis aber tatsächlich aussieht, lesen Sie in unserem nächsten Beitrag.

Zum Weiterlesen:

  • Video: Warum die Deutschen auf Homöopathie schwören, Focus-Online am 18. Juli 2014
  • Homöopathie-Kritik und die „unvermeidlichen“ Skeptiker, GWUP-Blog am 9. Juli 2014
  • Gegen alle Vernunft: Warum Homöopathie „wirkt“, Focus-Online am 18. Juli 2014
  • Warum Homöopathie zu wirken scheint, GWUP-Blog am 9. Oktober 2011
  • Homöopathie: Patienten schätzen ärztliche Zuwendung mehr als Globuli, aerzteblatt.de am 16. Juli 2014
  • Homöopathie, Ganzheitlichkeit und die sprechende Medizin, GWUP-Blog am 20. April 2013
  • Die absurde finanzielle Ungleichbehandlung von Ärzten und Heilpraktikern, GWUP-Blog am 18. Juli 2014

Psiram über „Voodoopuppen häkeln“ an der LMU München

Psiram dreht unseren Bericht über den geplanten “Weltkongress der Ganzheitsmedizin” an der Medizinischen Fakultät der LMU München weiter und hat sich die Referenten des Pseudo-Ethno-Spektakels mal näher angesehen:

Unter all den Politikwissenschaftlerinnen, Kunst- und Tanzpädagoginnen, Heilpraktikerinen, Reiki-Lehrern, Ethnologiestudentinnen, Schülerinnen, Klangschamanen, Homöopathen, Energiearbeitern, Visionshüterinnen etc. findet sich exakt eine Person (Fachärztin für Allgemeinmedizin und Geriatrie), der man zumindest theoretisch fachliche Kompetenz bezüglich moderner Medizin unterstellen könnte. So weit, so schlecht [...]

Ein wichtiger Grund, warum wir uns des Themas auch nochmal angenommen haben, ist, dass neben harmlosem Tamburinklopfen, Voodoopuppen häkeln und mondbeschienener Suche nach Füllmaterial für den leeren Kopf auch richtig gefährliche Sachen dabei sind.”

Daneben weist das esoterikkritische Portal auf den eklatanten “Mangel an tatsächlichem ethnologischem Wissen” seitens der Veranstalter hin:

Es genügt ja nicht, ethnische Minderheiten auszugrenzen und sie materiell auszubeuten. Nein, auch deren Bräuche und Spiritualität lassen sich gewinnbringend vermarkten.”

An die Adresse der LMU gerichtet schreibt Psiram:

Die quallige Rechtfertigungsrede [des Veranstalters Infomed e.V] zeigt im Übrigen, dass man von Hogwarts an der Oder alias IntraG an der Viadrina noch etwas gelernt hat – nämlich wie man Veranstaltungen über abwegigen Hokuspokus in öffentliche Universitäten einschmuggelt.

Man tarne sie ganz einfach als Kulturvergleichung, und plötzlich öffnen sich die Pforten der  Fakultäten fürs Trommeln, Streuen und Weihen.

Die Universitäten sollten sehr wachsam sein, wenn sie sich nicht ständig solche fünften Kolonnen des Obskurantismus ins Haus holen wollen.”

Zum Weiterlesen:

  • Heiler und Medizinmänner: Wird die LMU München zur Schamanen-Schwitzhütte? GWUP-Blog am 12. Juli 2014
  • LMU: Eine Universität wird geräuchert, Psiram am 15. Juli 2014

Die Opfer des Robert Betz: ein Offener Brief bei Facebook

Gitta Peyn, die sich selbst “Klarheits- und Empathiecoach” nennt, hat auf ihrer Facebookseite einen geharnischten Offenen Brief an den berüchtigten “Glücks-Coach” Robert Betz publiziert.

Mag die Motivation und das genaue Ziel der Frau Peyn auch diffus sein (immerhin darf sie wohl als eine Art Mitbewerberin auf dem Markt der Lebensberatung angesehen werden) – das Schreiben erregt derzeit einiges Aufsehen in den sozialen Netzwerken, unter anderem in der Facebook-Gruppe der GWUP.

Einige Auszüge:

Und wieder einmal ist eines Ihrer Opfer bei mir gelandet – verzweifelt gestrandet nach dem Lesen Ihrer Bücher, dem Besuchen Ihrer Vorträge und der Teilnahme an Ihrem “Gesundheits”-Seminar [...]

Es geht um die Leben, die Sie zerstört haben, die Familien- und Freundschaftsbande, die durch Ihre “Theorien” bis zum Zerbrechen gelitten haben. Es geht um die Krebskranken, die glauben, es sei ihr Denken, das sie krank gemacht hat.

Es geht um die Frauen, die glauben, der Gebärmutterhalskrebs sei Folge ihrer falschen inneren Haltung zu ihrer Weiblichkeit. Es geht um die Menschen, die die reguläre Behandlung verweigert haben, nachdem Sie  hnen (direkt oder indirekt?) dazu geraten haben und die deswegen sterben mussten.

Es geht um die passiv-aggressiven Menschen, die Sie geschaffen haben mit Ihrem pseudoelitären Gedankengebäude [...]

Ich bin es leid, täglich mit Menschen zu tun haben, deren Elend Sie zu verantworten haben.

Ich bin es leid, hinter Ihnen aufzuräumen. Ich bin es leid mir mit anzusehen, wie Sie Klarheit und Wahrheit verhindern und so einen nicht unerheblichen Beitrag zum Elend auf dieser Welt leisten [...]

Wie schaut es mit Ihrer Bereitschaft aus, Ihr Modell der Welt aufzuräumen und daraus etwas zu machen, das der Welt wirklich dient?

Sagen Sie mir wann und wo. Ich bin bereit und würde mich freuen, wenn Sie diese Herausforderung annehmen.”

Das Sekten-Info Nordrhein-Westfalen bezeichnet Betz Angebote als “esoterische Pseudotherapie”.

Einen zirka sechsminütigen TV-Beitrag “Glücks-Coach oder Scharlatan” findet sich hier in der NDR-Mediathek.

Auch zu einem Psiram-Eintrag mit vielen weiterführenden Links hat Betz es gebracht.

Zum Weiterlesen:

  • Vorsicht Seelenpfuscher, GWUP-Blog am 18. Mai 2013

Mond-Mythen und Muster

Seitdem sich das Max-Planck-Institut für Psychiatrie in der Sache zu Wort gemeldet hat, geben sogar große Publikumsmedien den Sachverhalt korrekt wieder:

Das Märchen von der schlaflosen Vollmondnacht”

titelte zum Beispiel Die Welt.

Und der Focus änderte gar seine Meinung von “Schlaflosigkeit bei Vollmond ist kein Mythos” (2013) zu “Mond hat keinen Einfluss auf Schlaf” (2014).

Heute schreibt auch GWUP-Vorstand Dr. Florian Aigner nochmal über den bleichen Gesellen:

Warum halten sich die Mondmythen dann aber trotzdem so hartnäckig? Weil wir Menschen Meister im Mustererkennen sind – selbst dort, wo eigentlich gar kein Muster ist [...]

Das Erkennen von komplizierten Mustern aus einfachen Daten erfordert eine große Intelligenzleistung. Computern fällt so etwas extrem schwer. Wenn wir aus unseren Alltagsbeobachtungen voreilig abergläubische Schlüsse ziehen, ist das also ein Zeichen von Intelligenz.

Ein Zeichen von noch größerer Intelligenz allerdings ist es, die eigene Fehleranfälligkeit zu erkennen und solide Fakten über das eigene Bauchgefühl zu stellen.”

Vor wenigen Tagen war Florian Aigner übrigens auch in der Sendung “Nachtquartier” beim ORF zu Gast:

It‘s The Wissenschaft, Stupid! Metawissenschaft, Esoterik, Quantenphysik und Wahnsinn.

Zum Weiterlesen:

  • Schneiden Sie jetzt Ihre Zehennägel! futurezone.at am 15. Juli 2014
  • Mond und Schlafstörungen: kein Zusammenhang, GWUP-Blog am 16. Juni 2014
  • Beeinflusst der Mond unseren Schlaf? Max-Planck-Gesellschaft am 16. Juni 2014
  • Mond und Schlafstörungen, GWUP-Blog am 28. Juli 2013
  • Vom richtigen Zeitpunkt: Esoterischer Unsinn über den Mond, Astrodicticum simplex am 23. Mai 2008
  • Mondkalender 2013: Der gleiche Unsinn wie jedes Jahr, Astrodicticum simplex am 2. Januar 2013
  • Interview mit Dr. Florian Aigner im “Nachtquartier” vom 11. Juli 2014

Ufo-Skeptiker im Umbruch

Die Ufo-Skeptiker in Deutschland stehen vor einem Umbruch.

Darüber schreiben unisono der Blog der “Ufo-Meldestelle” und das Portal ufo-information.

CENAP-Mitbegründer Werner Walter ist schwer erkrankt und wird …

… auf nicht absehbare Zeit dem Ufo-Thema und der Szene fern bleiben. Ob überhaupt eine Rückkehr denkbar ist, bleibt offen.”

Schon seit längerem hatte Walter den Blog seiner “Ufo-Meldestelle” nicht mehr weitergeführt.

Aktuell erscheint die Seite in neuem Design, mit neuer Mail-Adresse und Hotline-Nummer.

Die CENAP-Mitstreiter Roland Gehardt und Hansjürgen Köhler kündigen überdies an, alle gedruckten CENAP-Reporte seit 1976 nach und nach zu digitalisieren und bei ufo-information.de kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Das Online-Portal selbst ergänzt dazu:

Themen wie Roswell, Rendlesham, die Belgien-Welle, der Santilli-Autopsie-Film, die Greifswald-Lichter sind nur die bekanntesten all jener Themen, die in diesen drei Jahrzehnten für Aufsehen sorgten und im Cenap Report kritisch besprochen wurden.

Oft noch interessanter werden die tiefen Einblicke in die deutsche und internationale Ufo-Szene mit all ihren Verstrickungen, oftmals Gezanke und den vielen Hintergrundinformationen sein, die Sie in keinem Ufo Buch finden können.

Zudem werden wir zahlreiche weitere einmalige Veröffentlichungen aus der Ufo Phänomen Forschung digitalisieren. Das Gesamtergebnis wird alle Facetten des Ufo Mythos berücksichtigen. Es werden keine Fragen mehr offen bleiben.

Dieses Onlinearchiv wird zudem eine Wertschätzung der geleisteten Arbeit des Cenap und insbesondere von Werner Walter darstellen. Der von 1976 bis 2002 in über 280 Ausgaben erschienene “Cenap Report” ist Ufo-Geschichte pur. Die Arbeit an diesem Onlinearchiv startet in Kürze und wird über viele Monate andauern.

Über Twitter und über Facebook können Sie sich über den Hashtag #ProjektCRA stets ein Bild über die aktuelle Entwicklung und neuesten Veröffentlichungen machen.”

Wir freuen uns über diese tolle Projekt – aber zuallererst schließen wir uns natürlich den Genesungswünschen für GWUP-Gründungsmitglied Werner Walter an.

Im Skeptiker 3/2012 hatte Werner noch “Bekenntnisse und Fazit eines Außenseiters der Ufo-Forschung” publiziert:

Für Ufo-Fans, die an echte, außerirdische Besucher glauben, bin ich seit Beginn meiner Beschäftigung ein rotes Tuch. Die Szene will und mag ganz und gar nicht, dass jemand ihre geliebte Sandburg zertrampelt.

Schade, aber Günstigeres kann ich nach über 35 Jahren Beschäftigung mit den scheinbar außerirdischen Besuchern nicht bescheinigen.

Ich tue dies als wissenschaftlicher Laie, der intensiv ehrenamtlich und unkommerziell sein halbes Leben dem sagenhaften Kupferkessel voller Gold am Ende des Regenbogens nachpirschte und nur Katzengold in der alten Blechbüchse fand.

Manche jedoch veranstalten um diesselbe Büchse noch heute ihren Tanz um das Goldene Kalb”.

Auch in zahlreichen Interviews hatte Werner immer wieder zum Thema “Ufos” Stellung genommen:


Direktlink zum Video auf Youtube


Direktlink zum Video auf Youtube


Direktlink zum Video auf Youtube

Beim Silberjubiläum der GWUP im Oktober 2012 in Roßdorf war er ebenfalls noch mit von der Partie und stand für ein launiges Bühnengespräch über die Anfangsjahre der Skeptiker gerne zur Verfügung.

Zum Weiterlesen:

SkepKon-Vortrag “Bosnische Pyramiden” jetzt als Video

Der SkepKon-Vortrag “Die bosnischen Pyramiden” von Mirko (“Der Buddler”) Gutjahr ist jetzt als Video verfügbar:


Direktlink zum Video auf Youtube

Mittlerweile zweifelt auch Erich von Däniken an der angeblichen Pyramiden-Entdeckung.

Zum Weiterlesen:

  • SkepKon-Rückblick: Die bosnischen Pyramiden, GWUP-Blog am 3. Juni 2014
  • SkepKon-Rückblick: Die fehlende interne Validität von Homöopathie-Studien, GWUP-Blog am 10. Juni 2014
  • SkepKon-Rückblick: Aryuveda mit Blei ist nicht gesund, GWUP-Blog am 7. Juni 2014
  • SkepKon-Rückblick: Licht des Lebens oder Eso-Irrlicht? Die Wahrheit über Biophotonen, GWUP-Blog am 14. Juni 2014
  • SkepKon-Rückblick: Der okkulte Untergrund der DDR, GWUP-Blog am 27. Juni 2014
  • SkepKon-Rückblick: Placebo-Effekte in der (Richtlinine-) Psychotherapie, GWUP-Blog am 23. Juni 2014
  • SkepKon-Rückblick: Wie tickt das Schaf? Skeptiker und Gläubige im Test, GWUP-Blog am 19. Juni 2014
  • SkepKon-Rückblick: Benzin sparen durch “magisches Zubehör” fürs Auto? GWUP-Blog am 8. Juni 2014
  • SkepKon-Rückblick: Der „Kamikaze-Ichthyosaurier“ und die Kreationisten, GWUP-Blog am 2. Juni 2014
  • SkepKon 2014: Homöopathie-Vortrag von Dr. Norbert Aust jetzt als Video, GWUP-Blog am 7. Juli 2014
  • “Placebowirkung in der Psychotherapie“ als Video von der SkepKon 2014, GWUP-Blog am 22. Juni 2014
  • “Benzinspar-Mythen” jetzt als Video von der SkepKon 2014, GWUP-Blog am 20. Juni 2014
  • Jetzt als Video: “Biophotonen”-Vortrag von der SkepKon 2014, GWUP-Blog am 1. Juli 2014
  • SkepKon 2014: “Bleivergiftung durch Ayurveda” jetzt als Video, GWUP-Blog am 2. Juli 2014
  • Skeptikerkonferenz in München, hpd-online am 6. Juni 2014
  • Engelskurse und Pseudotherapien, Wirtschaftspsychologie aktuell am 19. Juni 2014




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