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Impfgegner Lanka vor Gericht

Keine gute Presse hat derzeit der berüchtigte Impfgegner Stefan Lanka.

Nachdem GWUP-Mitglied Sebastian Bartoschek eine Psiram-Notiz bei den Ruhrbaronen weitergedreht hat und auch hpd-online darauf eingestiegen ist, berichtet heute Der Spiegel darüber:

Ein Impfgegner lobt 100 000 Euro für den Beweis aus, dass es Masernviren wirklich gibt – doch nun weigert er sich, das Geld herauszurücken.”

Am Donnerstag wird die Sache vor dem Landgericht Ravensburg verhandelt. Kläger ist der Mediziner David Bardens:

Jetzt muss die zuständige Richterin im Oberschwäbischen entscheiden, ob die Preisausschreibung verbindlich war. Und ob der Arzt ausreichend Beweise erbracht hat.”

Bardens kann nach eigenem Bekunden “dieses verantwortungslose Verhalten” Lankas “nicht mehr ertragen”.

Außerdem zitiert die Spiegel-Redakteurin eine Virologin am RKI:

Weil in Deutschland zu wenige Menschen geimpft sind, schaffen wir es einfach nicht, die [Masern-] Ausbrüche in den Griff zu bekommen.”

Immerhin ist das Thema jetzt im Gespräch.

In dem Internet-Portal myheimat kommentiert ein User:

Ob jemand die Mondlandung oder 9/11 verleugnet ist ziemlich schnurz.

Wer aber mit solchen Verleumdungen Menschenleben gefährdet, muss gestoppt und für die Folgen solcher Kampagnen verantwortlich gemacht werden – und das gilt sowohl für die Urheber als auch für diejenigen, die solch unverantwortlichen Unfug verbreiten.”

Nachtrag: Und hier ein Bericht vom ersten Prozesstag.

Zum Weiterlesen:

  • Geld gegen Virus, Der Spiegel 15/2014
  • „Für Impfen“ bei Facebook – und 100 000 Euro für den Nachweis des Masernvirus, GWUP-Blog am 5. April 2014
  • Impfmündigkeit statt Impfmüdigkeit, hpd-online am 5. April 2014
  • Stefan Lanka: 100.000 Euro für einen kleinen Beweis, Psiram am 30. März 2014
  • Masern für 100 000 Euro? Ruhrbarone am 1. April 2014
  • Verschwörungsprediger = Leugner = Betrüger? myheimat.de am 6. April 2014
  • Arzt verklagt Biologen: 100 000 Euro für Nachweis von Masernviren, schwäbische.de am 7. April 2014
  • Anti-vaccine movement is giving diseases a 2nd life, USA Today am 6. April 2014
  • Waldorfschulen als Brustätten für die Masern, GWUP-Blog am 11. Juli 2013
  • Die Gefahr kommt aus der Mitte, hpd-online am 4. Februar 2014
  • Reich werden durch Impfen? GWUP-Blog am 31. März 2014
  • 20 häufige Impfgegner-Argumente: Was ist dran? GWUP-Blog am 18. Juli 2013

Traunstein – die Begründung

Warum hat die Steinbeis-Hochschule Berlin den geplanten Bachelorstudiengang Homöopathie an der “Homöo-Akademie” in Traunstein gecancelt?

Noch gibt es keine offizielle Erklärung – allerdings hat der Ratgeber-News-Blog jetzt einen Brief der Akademieleiterin Anja Wilhelm an einen Interessenten veröffentlicht.

Daraus geht hervor, dass eine “landesweite Kampagne” der “sog Skeptiker-Bewegung” und “eine Lobby aus Politik und Ärzteverbänden” den Ausschlag gegeben habe.

Das Schreiben strotzt erwartungsgemäß vor Larmoyanz und Falschbehauptungen über die Skeptiker-Aktivitäten (“Drohbriefe”, “nachweislich falsche rechtliche Argumente” etc.pp.).

Ein echter Hammer findet sich indes im Begleitschreiben des Steinbeis-Präsidenten Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Johann Löhn (PDF ebenfalls im Ratgeber-News-Blog).

Löhn schreibt [sic]:

 Es muss innerhalb der akademischen “Community” geklärt werden, ob ein Studiengang Homöopathie in dem Katalog der inzwischen inflationären Anzahl von Studiengängen, die durchaus nicht immer den Eindruck von wissenschaftlichem Hintergrund vermitteln, ein Platz für Homöopathie ist.

Dann wird man weiter sehen. Die SHB wird sich an dieser Diskussion nicht beteiligen.”

Zum Weiterlesen:

Eine üble Mogelpackung: „Homöopathie für Skeptiker“

Bei der Plasberg-Sendung letzten Montag zum Thema “Homöopathie” war auch die homöopathische Ärztin Irene Schlingensiepen dabei, die kräftig Werbung für ihr Buch “Homöopathie für Skeptiker” machen durfte.

Ich hoffe nur, dass niemand auf die Idee kommt, mir als Skeptikerin dieses Buch zu schenken”,

lautet ein treffender Kommentar im Psiram-Forum – denn diese 192 bedruckten Seiten sind eine Mogelpackung der schlimmsten Sorte.

Wenn sie nicht gerade als Autorin dilettiert, behandelt Schlingensiepen ihre Patienten Marke Eigenbau mit “Quellenhomöopathie”, was soviel bedeutet wie:

Das Simillimum schlummert bereits im Unterbewusstein eines jeden Patienten. Er selbst kann diesen kostenbaren Schatz mit der Hilfe eines geeigneten Therapeuten heben.”

Was von “Homöopathie für Skeptiker: Wie sie wirkt, warum sie heilt, was belegt ist” zu halten ist, hat GWUP-Mitglied Ute Parsch ausführlich bei amazon dargelegt.

Auch Dr. Christian Weymayr (“Die Homöopathie-Lüge”) hat sich das Teil genau angesehen und uns folgende Rezension zur Verfügung gestellt:

Dieses Buch ist gefährlich. Es verbreitet nicht nur irrationales Gedankegut, es behauptet dabei, rational zu argumentieren. Dieses Buch beweist einmal mehr, wie Homöopathen die Wissenschaft missbrauchen.

Schlingensiepen sagt, sie betreibe einen „faktenbasierten rationalwissenschaftlichen Diskurs“ – und ich fürchte, das meint sie wirklich ernst.

„Hart aber fair“ hat dem Buch Verkaufszahlen beschert, die „Die Homöopathie-Lüge“ zu ihren besten Zeiten nicht hatte (nach Amazon-Rang). Gefährlich finde ich das Buch und die Autorin, weil es auf bedrückende und alarmierende Weise zeigt, wie leicht sich rationale Argumente weglachen und weganekdotieren und eines Tages vielleicht auch wieder wegblaffen und weghetzen lassen, wenn am Ende nur die gefühlte Wahrheit zählt.

Irene Schlingensiepen ist studierte Medizinerin und sie war auch einmal an einem Max-Planck-Institut.

Sie sagt, sie hat dort geforscht.

Viel Niederschlag hat diese Forschung allerdings nicht gefunden – internationale Forschungsdatenbanken wie Medline führen ganze zwei wissenschaftliche Arbeiten, an denen sie vermutlich beteiligt war.

Wissenschaft heißt für sie, sich die wenigen Grundlagen- und Patientenstudien mit positiven Ergebnissen für die Homöopathie herauszupicken und den Rest zu ignorieren. Nach diesem Schema gehen auch die anderen Verquerdenker und Verschwörungstheoretiker vor.

In ihrem Buch schreibt Schlingensiepen viel über Studien und deren Qualität, um in der nächsten Zeile mit der ihr eigenen Unbekümmertheit von ihrem Erweckungserlebnis zu erzählen, das sie von der Schulmedizinerin zur Homöopathin werden ließ: die „Heilung“ ihres asthmatischen Sohnes.

Und so geht es in einem fort mit ihren grotesken Verdrehungen.

Nur drei Beispiele:

  • „… einzelne Erfahrungen beweisen nicht das Durchbrechen der Naturgesetze.“

Sie akzeptiert also offenbar, dass Homöopathie Naturgesetze durchbricht, immerhin. Deshalb führt sie „Wirksamkeitsbeweise“ an, die sie aus den vorgestellten „Forschungsergebnissen“ ableitet.

Und deshalb plädiere ich mit meinem Konzept der Scientabilität dafür, Homöopathen diese Argumentationsgrundlage zu entziehen und klinische Studien in diesem Kontext als irrelevant abzulehnen, da auch sie das Durchbrechen der Naturgesetze nicht beweisen können.

  • „Auch die Ablehnung der Homöopathie selbst speist sich übrigens oft aus den Defiziten des Medizinstudiums. Viele Ärzte haben bis heute ein mechanistisches Weltbild auf der Grundlage der Newtonschen Mechanik. (…) Mit seinen Modellen werden wir die Homöopathie nicht erklären können, und wir sind gut beraten, uns nicht exklusiv an die Weltsicht einer atavistischen Rohskizze zu klammern.“

Das, was über die Rohskizze eines mechanistischen Weltbildes hinausgeht, bezeichne ich als Esoterik.

  • „Keine Pillen zu schlucken, ist zur Marotte einer Minderheit geworden“.

Sie meint damit nicht etwa die Frank Plasbergs, die ihren Kinder bei einer Beule fünf Globuli einwerfen, sondern die Menschen, die nachgewiesen wirksame Tabletten einnehmen.

Aus der Feder ihres Sohnes stammt das Kapitel „Wie gefährlich ist Homöopathie?“. Darin beschäftigt er sich mit den Kritikern:

  • „Dass diese Hardliner Diskussionen verweigern, Studienergebnisse ignorieren und ihre Gegner persönlich diskreditieren, war für mich überraschend. Die Denkweise dieser Wissenschaftspositivisten hat auf mich nur selten den Eindruck intellektueller Reflektiertheit gemacht. Viele Artikel strahlen viel mehr einen Fundmentalistisch-religiösen Kampfgeist aus“.

Ich bin kein Psychologe, aber ich denke, allein diese Zeilen zeigen, dass bei Sohn und Mutter eine gravierende Wahrnehmungsstörung vorliegt.

Apropos Sohn: Schlingensiepen hat ihn nicht nur von seinem Asthma „geheilt“. Dasselbe Mittel, schreibt sie, „hat bei meinem Sohn in den vergangenen siebzehn Jahren auch bei allen anderen Erkrankungen einschließlich einer schweren Tropenkrankheit gewirkt“.

Das dürfte selbst Homöopathen überraschen.

Sie begründet diese unorthodoxe Sichtweise mit der von ihr erdachten Quellentheorie und dem „ins Unterbewusste verdrängte innere Wissen über tiefe Krankheitsursachen und Heilung in jedem von uns“.

Konkret sieht das dann bei einer Patientin so aus:

  • „In unserem mehrstündigen Anamnesegespräch fasste sie ihre gesundheitlichen Beschwerden, ja ihre ganze Weltsicht schließlich aus der Perspektive eines Pferdes zusammen. Ich bin ihr auf diesem Weg entlang der sprachlichen Eigentümlichkeiten in ihrem Bericht gefolgt. Und gemeinsam haben wir so ihr Quellenmittel gefunden.“

Das Mittel ist Lac equinum, ein Homöopathikum aus Pferdemilch.

Zugegeben, ein wenig lustig ist das Buch auch.

Da sie vehement für medizinischen Pluralismus eintritt, ist etwa die Stelle sehr nett, an der Schlingensiepen sich über Alternativpluralismus und entsprechend aufgeklärte Patienten beklagt:

  • „Von Tantra bis Schamanismus haben sie es manchmal schon versucht. Dann ist eben mal Homöopathie dran. Und noch bevor die grundlegenden Beschwerden aufgenommen wurden, hat der Patient schon ein Panoptikum von New-Age-Mythodologien ausgebreitet und verknüpft munter alle erdenklichen Bilder, Geschichten und Gefühle.“

Üblicherweise liest man, dass schulmedizinische Therapien die Wirkungen homöopathischer Arzneien stören können – dass auch alternativmedizinische Therapien die homöopathische Anamnese stören können, war mir neu.

Mein Fazit: In seiner ganzen Verquerheit könnte dieses Buch zur Bibel von Homöopathen und Patienten werden, die gerne glauben möchten, dass Homöopathie wissenschaftlich fundiert ist.”

Zum Weiterlesen:

  • “Die Homöopathie-Lüge” – ein Interview (Teil 1), GWUP-Blog am 23. Dezember 2012
  • “Die Homöopathie-Lüge” – ein Interview (Teil 2), GWUP-Blog am 23. Dezember 2012
  • Homöopathie: Wenn Skeptiker Hoffnungen zerstören, GWUP-Blog am 18. April 2013
  • Skeptiker als Pharma-Söldner? GWUP-Blog am 21. April 2013
  • Was hat die GWUP gegen Homöopathie? Teil I, GWUP-Blog am 1. Februar 2011
  • Homöopathie: Parallelwelt ohne Naturgesetze, Teil II,  GWUP-Blog am 2. Februar 2011
  • Medizin ohne geistige Umweltverschmutzung,Teil III, GWUP-Blog am 3. Februar 2011
  • Homöopathie: Unmögliches muss man nicht erklären, Teil IV, GWUP-Blog am 4. Februar 2011
  • Interview mit GWUP-Vorsitzender Amardeo Sarma: Sicherheitsrisiko Homöopathie, sicherheitsberater am 31. März 2014

Homöopathie: Ein Theologe kritisiert die Skeptiker

Vorerst wird es also keine “Hochschule für Homöopathie” in Traunstein geben.

Nichtsdestotrotz ist dem Feuerwächter-Blog sowie Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie darin zuzustimmen, dass “viele grundsätzliche Fragen” offen bleiben, die “dringend einer Klärung bedürfen”.

Und natürlich wird auch die Homöopathie selbst ein Dauerthema bleiben.

Vergangene Woche schrieb Dr. Theodor Much in der NZZaS, die meisten Anbieter der Homöopathie seien “keine Gauner”, sondern …

… Menschen, die einer Selbsttäuschung erliegen und von ihrer Therapie überzeugt sind.”

Eben dies sieht der Blog Kein Anfang? als “das größte Problem der Homöopathen” an.

Denn:

Es wird einfach geglaubt, dass (die eigene Art der) Homöopathie richtig ist und das es keine Probleme gibt. Ich bin mir sicher, dass kein Homöopath nicht weiß, dass es da draußen Kritik gibt. Und zwar nicht nur Detailkritik, sondern Fundamentalkritik. Das zu ignorieren und nicht zu versuchen, die Probleme zu beseitigen, ist das, was ich kritisiere.”

Und das bringt uns zu einem aktuellen Aufsatz im Materialdienst (4/2014) der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW).

Der Theologe, Psychologe und EZW-Referent Dr. Michael Utsch schreibt über “Verhärtete Fronten im Streit um die Homöopathie”.

Nun ist das Esoterikproblem der Evangelischen Kirche in Deutschland ebenso wohlbekannt wie die Abneigung des Herrn Dr. Utsch gegenüber der Skeptiker-Bewegung.

Insofern kann seine unverhohlene Homöopathie-Verteidigung nicht sonderlich überraschen – bezeichnend aber ist sie allemal.

Utsch erwähnt zunächst die Pressemitteilung der GWUP zur Traunsteiner Homöo-Akademie und frohlockt sodann:

In ihrem erbitterten Kampf gegen vermeintlichen Aberglauben hat die Skeptiker-Fraktion aber nun einen Rückschlag erlitten:

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte hat nämlich im Januar 2014 im Homöopathie-kritischen Faltblatt der Bewegung an knapp 30 Stellen im Text Fehler mit roter Farbe angekreidet und eine korrigierte Version ins Netz gestellt.”

Inwiefern nun die vorhersehbare und inhaltlich lachhafte Kritik des DZVhÄ am GWUP-Faltblatt “ein Rückschlag” für “die Skeptiker-Fraktion” sein soll, bleibt Herrn Utschs Geheimnis.

Dass er die ausführliche Widerlegung der Homöopathen-Einwände durch Dr. Norbert Aust unerwähnt lässt, nehmen wir da schon fast als selbstverständlich hin.

Und natürlich wedelt auch Herr Utsch mit der ultimativen Übersichtsarbeit, die angeblich “belegt”, dass “viele Homöopathie-Studien signifikant positive Effekte zeigen”.

Wir haben richtig gelesen: Keine indirekte Rede, kein “belege” oder “zeige” – nein, Homöopathie ist “belegt” und “zeigt” positive Effekte.

Spätestens hier wird offenbar, dass es dem EZW-Referenten keineswegs angelegen ist, neutral den “Streit um die Homöopathie” darzustellen.

Stattdessen ist mal wieder gepflegtes Skeptiker-Bashing angesagt.

Wäre es anders, hätte Utsch seinen Lesern womöglich nicht vorenthalten, dass die von ihm zitierte Arbeit Robert Hahns keine Aussage zur “Wirksamkeit” der Homöopathie macht, sondern allgemein die Problematik von Meta-Analysen reflektiert.

Nachlesen kann man das zum Beispiel bei Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie.

Egal, denn der Professor für Anästhesie und Intensivmedizin Robert G. Hahn verkörpert für Utsch anscheinend genau die Ikone (“ausgewiesen”, “renommiert”), die es ihm erlaubt, von “zunehmender wissenschaftlicher Evidenz homöopathischer Heilwirkungen” zu schwärmen.

Ein kurzer Abstecher zum Ratio-Blog (“Fehlschluss #12: Autoritätsargument”) hätte den EZW-Referenten für “Krankheit und Heilung” möglicherweise vor dieser Äußerung bewahrt.

Denn umgekehrt könnten wir Skeptiker an dieser Stelle problemlos auf eine andere Autorität verweisen, nämlich den ehemaligen Leiter des Homöopathischen Krankenhauses ist London, Anthony Campbell, der neuerdings davon ausgeht, dass Homöopathie (höchstwahrscheinlich) nicht über den Placebo-Effekt hinaus wirke.

Und eben diese Endlos-Auseinandersetzungen um Studien und deren Interpretation hat den Homöopathie-Kritiker Dr. Christian Weymayr zu seinem Konzept der “Scientabilität” gebracht.

Selbstverständlich kann Utsch auch damit rein gar nichts anfangen, was ihn jedoch keineswegs davon abhält, mal eben so von einer “falschen logischen Verknüpfung” Weymayrs auszugehen – natürlich ohne das näher zu begründen.

Zum Schluss fährt Utsch ein Plädoyer gegen den “naturalistischen Dogmatismus” (damit sind wohl die Skeptiker gemeint) und für eine “nüchterne, erfahrungsoffene Forscherneugierde” auf.

Dabei sollte man eigentlich doch annehmen, dass gerade einem Diplom-Psychologen und Psychotherapeuten das ängstliche Beharren der Homöopathen auf (statistisch fehleranfälligen) klinischen Studien zu denken geben müsste – nicht aber Herrn Dr. Utsch.

Deshalb sei ihm an dieser Stelle gerne gesagt:

Auch wir Skeptiker fänden es ganz prima, wenn die Homöopathen sich endlich nach “anerkannten Wissenschaftsstandards” (Zitat Utsch) richten und zum Beispiel in die Grundlagenforschung zu ihrer erklärungsbedürftigen Methode einsteigen würden.

Das würde konkret bedeuten:

Versuche müssten erst einmal beweisen, dass beim Verreiben und Verschütteln geistartige Kräfte freigesetzt werden. Erst wenn die Scientabilität feststeht, können wir über klinische Studien zur Wirksamkeit des Verfahrens reden.”

Doch solche nüchternen Überlegungen sind Dr. Utsch sichtlich fremd – wohl deshalb zieht er es vor, lieber über “Grabenkämpfe um medizinische Weltbilder” zu sinnieren.

Schon in der vorangegangenen Ausgabe des EZW-Materialdienstes (3/2014) hatte Utsch einen recht sonderbaren Vorschlag zur Bewertung von Therapien gemacht:

Gerade bei alternativen Heilverfahren ist es ratsam, die weltanschaulichen Hintergründe genauer anzuschauen und zu prüfen, ob sie mit dem eigenen Weltbild übereinstimmen. Neuere Studien zur Wirksamkeitsforschung der Alternativmedizin weisen unmissverständlich darauf hin, dass dem gemeinsamen Weltbild von Therapeut und Patient ein enormes Heilungspotenzial zukommt, das zu nutzen sich lohnt. Wenn Heilung jedoch von der Übernahme dieses Weltbildes abhängig gemacht wird, sollte es der eigenen Anschauung entsprechen.”

Dass Naturgesetze sich üblicherweise nicht nach “Weltanschauungen” richten (Stichwort “Scientabilität”) und Methoden vor allem gegenstandsadäquat sein sollten, überfordert anscheinend theologisch geprägtes Denken.

Zum Weiterlesen:

  • Traunstein: “Homöo-Akademie” geht vorerst nicht an den Start, GWUP-Blog am 4. April 2014
  • Aus für Homöo-Akademie in Traunstein — War es das? Feuerwächter am 5. April 2014
  • Homöo-Akademie in Traunstein – erledigt? Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie am 4. April 2014
  • Ein überteuertes Nichts, GWUP-Blog am 2. April 2014
  • Warum Homöopathen ihren Patienten absichtlich schaden, Kein Anfang? am 3. April 2014
  • Homöopathische Märchen, GWUP-Blog am 21. September 2013
  • Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem der Fliege kroch, Psiram am 28. September 2012
  • Homöopathie-Faltblatt: GWUP korrigiert DZVhÄ, GWUP-Blog am 24. März 2014
  • Metaanalysen in der Homöopathie, Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie am 3. Februar 2014
  • Homöopathie ist Placebo: Now We’re Talking, diaphanoskopie am 3. April 2014
  • Homöopathie, Scientabilität, Frollein Doktor und die Belege, GWUP-Blog am 15. Januar 2014
  • Darüber lachen und vergessen? Homöopathie und Scientabilität, GWUP-Blog am 8. Januar 2014
  • Homöopathen-Kritik an den Skeptikern: Geht’s noch ein bisschen peinlicher? GWUP-Blog am 16. März 2014
  • Interview mit GWUP-Vorsitzender Amardeo Sarma: Sicherheitsrisiko Homöopathie, sicherheitsberater am 31. März 2014

Vince Ebert zu Kreationismus und Wissenschaftsfeindlichkeit

In seiner wöchentlichen Focus-Kolumne (Nr. 14 vom 31. März) greift Vince Ebert diesmal ein Thema seines aktuellen Bühnenprogramms “Evolution” auf:

Die Wahrheit über den göttlichen Designer”

Sein Fazit:

Sicherlich liefert die Evolutionstheorie nicht alle Antworten. Aber sie ist ein kluger Ansatz, um extrem viele Phänomene in der Natur zu erklären.

Das Konzept des “Intelligent Design” dagegen hat überhaupt keinen Ansatz. Es lebt schlicht und einfach nur davon, dass es die Evolutionstheorie für unglaubwürdig erklärt.”

Übrigens ist Eberts Evo-Kabarett absolut empfehlenswert. Die nächsten Termine finden sich hier, außerdem gibt’s mittlerweile auch eine CD davon.

Nach seinem Auftritt in Augsburg vor zwei Wochen setzte sich der studierte Physiker noch zu einem Gespräch mit dem lokalen Skeptiker-Stammtisch zusammen:

Ebert

Auch jenseits der Bühne ist Ebert ein uneitler, witziger und grundsympathischer Typ.

Ein ausführliches Interview mit ihm erscheint demnächst im Skeptiker und auszugsweise hier im Blog.

Thema wird unter anderem die um sich greifende Wissenschaftsfeindlichkeit und deren Folgen für den Forschungs- und Technologiestandort Deutschland sein.

Auch in einem aktuellen Gastbeitrag für die Welt warnt Ebert vor einem dramatischen Wissenschaftlerschwund in Deutschland:

In einem Land, das Studiengänge für Homöopathie einrichtet, das die Angst vor Gentechnik, Elektrosmog, Pestiziden, Schutzimpfungen, Stammzellenforschung, Kernenergie und Fracking bis ins Paranoide erhöht – in diesem Land sehen viele exzellente Wissenschaftler einfach keine Perspektive mehr [...]

Und das ist genau ein entscheidender Grund auch für die Skeptiker, sich gegen “Homöo-Akademien” und für Wissenschaft und kritisches Denken zu engagieren.

Zum Weiterlesen:

  • Warum die besten Köpfe Deutschland verlassen, Welt-Online am 2. April 2014
  • Vince Ebert: Evolution, GWUP-Blog am 22. Dezember 2013
  • Vince Ebert, Traunstein und die absoluten Wahrheiten, GWUP-Blog am 5. März 2014
  • Laborjournal: Kreationistische Rückzugsgefechte, GWUP-Blog am 5. April 2014
  • The Rap Guide to Evolution, GWUP-Blog am 23. März 2014
  • Überall Zauberschulen – studiert lieber im Ausland! Der Nesselsetzer am 21. Januar 2013
  • Die Dummheit der Wissenschaftsignoranz, Der Nesselsetzer am 6. April 2014

„Für Impfen“ bei Facebook – und 100 000 Euro für den Nachweis des Masernvirus

Das Time-Magazine geht hart mit Impfverweigerern ins Gericht:

Dear Anti-Vaxxers: You Want Pure Nature? OK, Die Young”

ist ein aktueller Kommentar überschrieben, der an einen landesweiten Polio-Ausbruch im Sommer 1916 erinnert und vor dem Hintergrund dieser bitteren historischen Erfahrung heutige “Impfskeptiker” als “unbelehrbar, rücksichtslos und töricht” schilt:

So anti-vaxxers, you lose. Or actually, your kids lose.”

In diesem Zusammenhang möchten wir mal auf die engagierte Facebook-Gruppe “Für Impfen” hinweisen.

Sie entstand im vergangenen Jahr als direkte Reaktion auf die Seite “Deutschland verbrennt den Impfpass”, nachdem dort jeder Impfbefürworter geblockt wurde.

“Für Impfen” will “den Impfenden, die dazu stehen”, eine Stimme geben.

Dazu gehören zum Beispiel Kinderärzte, die sich öffentlich pro Impfen positionieren, und Eltern, die von ihren Erfahrungen mit impfpräventablen Erkrankungen berichten.

Feedback, Kommentare und Gastbeiträge sind jederzeit sehr willkommen.

Und dann gibt’s heute noch ein Interview bei hpd-online mit dem Mediziner David Bardens, der vom berüchtigten Impfgegner Stefan Lanka die 100 000 Euro haben will, die Lanka für den Beweis des Masernvirus ausgelobt hat:

Da die Auszahlung des Preisgeldes mehrfach verweigert wurde, erklärt Bardens dem hpd, weshalb er nun vor Gericht zieht.”

Zum Weiterlesen:

  • Dear Anti-Vaxxers: You Want Pure Nature? OK, Die Young, Time am 2. April 2014
  • Impfmündigkeit statt Impfmüdigkeit, hpd-online am 5. April 2014
  • Reich werden durch Impfen? GWUP-Blog am 31. März 2014
  • Kinderarzt zu Impfgegnern: “Get Out of My Office”, GWUP-Blog am 5. Februar 2014
  • Why I vaccinate my kids, Aetiology am 13. März 2014
  • Masern für 100 000 Euro? Ruhrbarone am 1. April 2014
  • “Für Impfen” bei Facebook

Neues Plonquez-Video und ein Aussteiger-Interview zum Thema „Chemtrails“

Auf die skeptische Videoreihe “Plonquez” beim Youtube-Kanal SRSLY sind wir vor vier Wochen aufmerksam geworden. Damals ging es um einen Clip zur Homoöpathie.

Heute ist eine neue Folge erschienen:


Direktlink zum Video auf Youtube

Diesmal mischt sich Florentin Will unter Chemtrail-Fans – und wird gleich zünftig begrüßt:

Hier dürfen alle Fragen stellen, aber nicht du. Du bist bekannt, du bist Manipulateur. Und du stellst hier keine Fragen.”

Tja, so sind sie, unsere Chemmies.

Das bekümmert Florentin indes nicht weiter.

Im Folgenden demontiert er gewohnt anschaulich die “Argumente” der Verschwörungstheoretiker und spricht zum Schluss mit einem Psychologen über selektive Wahrnehmung und Glaubenssysteme.

Sehenswert!

Zudem gibt es im Roentenbrille-Blog ein interessantes Interview mit einer Aussteigerin aus der Chemtrail-Szene.

Ein Auszug:

Frage: Es ist nie leicht über seinen Schatten zu springen und das eigene Weltbild in Frage zu stellen, gar hinter sich zu lassen. Ab wann kamen bei dir erste Zweifel auf und was hat dich schließlich zum Umdenken veranlasst?

Zweifel kamen bei mir auf, als sich eine VT-ler Freundin plötzlich gegen alle Verschwörungstheorien wandte und damit anfing Fakten und Belege “der anderen Seite” zu posten [...]

Dann habe ich mich auch einmal mit der “anderen Seite” auseinandergesetzt und Wochen damit verbracht, Quellen richtig nachzurecherchieren und wirklich zu hinterfragen. Gerade im Chemtrailbereich habe ich auch mit Planespottern geredet, mich in Meteorologie weitergebildet, war sogar in einem Pilotenforum und habe mich mit den Piloten dort unterhalten.

Ich habe mir meine Infos also bei den wahren Experten geholt. Dadurch erkannte ich allmählich, dass viele VTs der totale Schwachsinn sind – Vor allem die Chemtrail-VT.”

Zum Weiterlesen:

  • Eine Verschwörungstheoretikerin steigt aus, roentgenbrille am 30. März 2014
  • Cooles Video: “Die Millionen Dollar Homöopathie Lüge”, GWUP-Blog am 8. März 2014
  • Chemtrails: Luxustod von unseren Steuergeldern, GWUP-Blog am 1. März 2014
  • Chemischer Schnee tötet uns, GWUP-Blog am 5. Februar 2014
  • Unglaubliches Phänomen: Ein skeptisches Chemtrail-Buch, GWUP-Blog am 30. Mai 2013
  • 10 Regeln, um Verschwörungstheorien zu bremsen, zoon politikon am 11. März 2014

Geisterjagd bei “Akte Yps”

Eine echt coole Folge von “Yps – Die Sendung” gab’s am vergangenen Donnerstag:

Moderator Jan Köppen begibt sich unter die Geisterjäger.

Ausgestattet mit Videokamera, Fotoapparat, Audiorecorder und diversen Messgeräten wie Magnetometer, Geigerzähler und Thermometer und begleitet von einem Expertenteam begibt er sich auf die Suche nach paranormalen Erscheinungen. Immerhin lobt ein Skeptiker-Verband einen hohen Geldpreis aus, wenn man Beweise für derartige Phänomene findet.

Auf einem alten Schloss geht Jan einer alten Spukgeschichte nach. Und mit Hilfe eines Spezialisten will er sogar Geisterstimmen bei Tonbanduntersuchungen ausfindig machen. Gibt es wirklich paranormale Aktivitäten oder sind das alles nur Geistergeschichten?”

Von den Fox-Schwestern über “Chopper” und “Electronic Voice Phenomena” schlägt die Sendung einen Bogen zu den heutigen “Geisterjägern”.

Nichtsdestotrotz kommt Köppen am Ende zu der Erkenntnis:

Mit der Million wird das wohl erst mal nix.”

Als kritischer Experte ist “Ghosthunting”-Koautor Sebastian Bartoschek mit dabei.

Die Geisterfolge “Akte Yps” gibt es noch einige Tage in der Mediathek von RTL Nitro zu sehen.

Parallel dazu ist bei CSI-Online ein Artikel über zwei ehemalige “Ghosthunter” und Rundfunkmoderatoren (Strange Frequencies Radio) erschienen, die zu Skeptikern geworden sind:

Giving up the Ghosts”

Zum Weiterlesen:

  • Geisterjäger in Deutschland, Süddeutsche Zeitung am 1. April 2014
  • Video: Lesung aus dem Buch “Ghosthunting”, GWUP-Blog am 4. März 2014
  • Neue MIZ mit Geistern und Verschwörungstheorien, GWUP-Blog am 7. Februar 2014
  • “Geisterjagd” bleibt ein weltweites Phänomen, GWUP-Blog am 2. Februar 2014
  • Technophilie und Geisterglaube, Skeptiker 4/2013
  • Neues Buch und Lesung: Ghosthunting in Deutschland, GWUP-Blog am 7. Oktober 2013
  • Überall spukt es – sogar im Büro eines Skeptikers, GWUP-Blog am 1. November 2013
  • Sebastian Bartoschek/Alexa Waschkau: Ghosthunting – Auf Spurensuche im Jenseits. Alibri-Verlag, Aschaffenburg 2013
  • “Ist da was?” – Geisterjäger in Bayern, Skeptiker 4/2009
  • Geisterstimmen und Electronic Voice Phenomena, GWUP-Blog am 4. November 2009
  • GWUP-Thema: Tonbandstimmen
  • Giving up the Ghosts: Formerly Known as “Ghost Hunters”, CSI am 4. April 2014

Laborjournal: Kreationistische Rückzugsgefechte

Im aktuellen Laborjournal (3/2014) findet sich eine Besprechung der 7. Auflage des Kreationisten-Standardwerks “Evolution – Ein kritisches Lehrbuch”.

Als Rezensent zeichnet Skeptiker-Autor Dr. Martin Neukamm.

Der Geschäftsführer der AG EvoBio (Evolution in Biologie, Kultur und Gesellschaft) stellt “deutliche Rückzugsgefechte” in der Argumentation der beiden evangelikalen Autoren Reinhard Junker und Siegfried Scherer fest – so sterbe etwa das Argument der nicht reduzierbaren Komplexität offenbar einen Tod auf Raten.

Neukamms Fazit:

Die offenen Fragen und Erklärungsprobleme der Evolutions­theorie machen Schöpfung um keinen Deut plausibler, denn es handelt sich um Fragen, die durch weitere Forschung beantwortet werden können. Es hat keinen Sinn, Wissenslücken als Grundlage für Unwahrscheinlichkeitsszenarien zu nutzen, um den Eindruck zu erwecken, „Makroevolution“ sei problematisch und Schöpfung eine plausible Alternative.

Beides ist nicht der Fall. An den Grenzen unseres Wissens beginnt das Nichtwissen, nicht die evolutive Unwahrscheinlichkeit und auch nicht das intelligente Design. „Schöpfung“ ist ein semantisch undurchsichtiges Schlagwort, das nichts erklärt und bestenfalls so lange als Scheinalternative besteht, bis die Forschung das Problem durchdacht hat.”

Zugleich möchten wir auf die Online-Forschungsumfrage einer Doktorantin der Uni Gießen zum Thema “Glaube und Evolution” hinweisen, und zwar hier.

Zum Weiterlesen:

Traunstein: Homöo-Akademie geht nicht an den Start

Überraschende Wende in der Sache “Hochschule für Homöopathie”:

Die Steinbeis-Hochschule Berlin hat der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft mitgeteilt, dass die Planungen für den Studiengang “Complementary Medicine and Management (B.Sc.)” am Standort Traunstein eingestellt wurden und somit kein Studienbetrieb aufgenommen wird.

Das geht aus einem Schreiben der Berliner Behörde an GWUP-Mitglied Ute Parsch hervor, die in mehreren Briefen den Anerkennungsstatus des Studiengangs erfragt hatte.

Von der Steinbeis-Hochschule oder der Homöo-Akademie gibt es bislang keine Bestätigung.

Auch zu den Gründen ist nichts bekannt.

Das Online-Portal chiemgau24 spekuliert über “wenig Interessenten” an dem geplanten Studiengang und “öffentlichen Druck”.

Ob die behördliche Genehmigung für den Studiengang Homöopathie der Steinbeis Hochschule aufrechterhalten wird oder aber die “Homöo-Akademie” vom Anbieter komplett eingestampft wird, ist ebenfalls unklar.

Auch angesichts weiterer geplanter Studiengänge in “Complementary Medicine” bleibt die Frage nach der Wissenschaftlichkeit und dem Genehmigungsverfahren solcher Angebote akut.

Fürs Erste aber danken wir allen jenen ganz herzlich, die sich gegen das drohende “Hogwarts an der Traun” engagiert haben – insbesondere Dr. Norbert Aust von Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie!

Zum Weiterlesen:

  • GWUP kritisiert die geplante Homöo-Akademie, GWUP-Blog am 22. Januar 2014
  • Die Homöo-Akademie im Fokus der Medien, GWUP-Blog am 25. Februar 2014
  • Die Homöo-Akademie in der Presse: “geistlose Beschäftigung”, GWUP-Blog am 22. März 2014
  • Was taugt ein “Studium” der Homöopathie? Gar nichts! GWUP-Blog am 29. März 2014
  • Sicherheitsrisiko Homöopathie, sicherheitsberater.de am 31. März 2014
  • Homöopathie ist Placebo: Now We’re Talking, diaphanoskopie am 3. April 2014
  • Aus für Homöopathie-Studium, Kritisch gedacht am 4. April 2014
  • Homöo-Akademie Traunstein – erledigt? Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie am 4. April 2014




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SKEPTIKER 1/2014

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