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Natalie Grams bei XING-Klartext: „Warum ich mich von der Homöopathie abwandte“

Heute bei Xing-Klartext:

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Meine Zweifel wuchsen, bis ich einsehen musste: Ich habe mich geirrt, Samuel Hahnemann, der Begründer der Heilslehre, hat sich geirrt. Wir müssen umdenken.”

Bei unserem “Skeptical” am 29. April in Berlin spricht Natalie Grams live über ihren persönlichen Fakten-Check in Sachen Homöopathie.

Zum Weiterlesen:

  • Warum ich mich von der Homöopathie abwandte, Xing am 19. April 2017
  • Die Geheimnisse hinter der Homöopathie, Real Scientists am 16. April 2017

March for Science am Samstag: Auf die Straße gegen das „Lügenwissenschaft“-Gebrüll

In mittlerweile 20 deutschen Städten gehen am Samstag (22. April) viele Tausend Menschen für die Wissenschaft auf die Straße.

Redebeiträge von GWUP-Mitgliedern gibt es in Berlin, Frankfurt und Bonn. In Hamburg spricht unter anderem Alexander Waschkau von Hoaxilla, in Dresden  Marcus Anhäuser vom Science-Blog Plazeboalarm.

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Mit der Hamburger Mitorganisatorin Dr. Julia Offe (GWUP) ist ein Interview im täglichen Newsletter der Zeit für Hamburg erschienen.

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Wir müssen uns darüber bewusst werden, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass Wissenschaft frei und unabhängig sowie angemessen finanziert ist. Das fordern wir beim March for Science ein.”

Der Mitinitiator von Science March Germany, Claus Martin, erklärt bei spektrum.de:

Wir wollen für eine Gesellschaft auf die Straße gehen, in der sich das Lügen nicht mehr lohnt. In der sich Politiker Fakten nicht einfach zurechtbiegen können, in der Populisten auffliegen, wenn sie gefühlte Wahrheiten als Wahrheiten deklarieren [...]

Viele Menschen empfinden längst ein diffuses Unwohlsein über die Schieflage, die gesellschaftliche Debatten inzwischen haben – mit einer brüllenden Minderheit, die von sich sagt, sie sei das Volk und habe die Wahrheit für sich gepachtet. Und alles andere ist die Lügenpresse. Oder die Lügenwissenschaft.

Unser Ziel ist, dieses diffuse Unwohlsein der schweigenden Mehrheit in konstruktive Proteste umzumünzen.”

Infos zu allen Städten gibt es hier.

Zum Weiterlesen:

  • Klimawandel – Wissenschaft und Kontroverse: GWUP-Vortrag vor dem March for Science in Berlin, GWUP-Blog am 14. April 2017
  • Deutscher Science March: “Diffuses Unwohlsein in konstruktive Debatten ummünzen”, spektrum am 18. April 2017
  • ,,Aufklären, aufklären, aufklären!” Julia Offe zum March for Science, GWUP-News am 17. April 2017
  • Warum die GWUP den March for Science unterstützt, GWUP-News am 11. April 2017
  • Wahrheit verpflichtet, Zeit-Online am 11. April 2017

Netter Versuch: Negativstudien sind für Homöopathen eine „Täuschung der Öffentlichkeit“

Die sattsam bekannte Realitätsverweigerung der Homöopathen in Sachen Studiendaten erreicht einen neuen Höhepunkt.

Kurz vor Ostern meinte die DZVhÄ-Vorsitzende Cornelia Bajic, die Übersichtsarbeit des australischen National Health and Medical Research Council (NHMRC) zur Homöopathie als “Täuschung der Öffentlichkeit” bezeichnen und die harte Wahrheit der Nichtwirksamkeit in die Nähe eines “handfesten Skandals” rücken zu müssen.

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Wen’s denn interessiert, kann bei Professor Edzard Ernst die Widerlegung der künstlichen Aufgeregtheit der Globulisten nachlesen.

Belassen wir es hier bei dem Statement von Gesundheits-Check:

Erklären Sie mal einem Untoten, dass er tot ist.”

Zum Weiterlesen:

  • Ombudsman investigates ‘flawed’ homeopathic study, edzardernst am 15. April 2017
  • Auferstehung von den Toten? Auch Homöopathen feiern Ostern, Gesundheits-Check am 17. April 2017
  • „Ergebniswäsche“: Detailanalyse des Forschungsreaders Homöopathie der WissHom, GWUP-Blog am 19. Juni 2016
  • „Studien-Daten“ und die Realitätsverweigerung der Homöopathen vom DZVhÄ, GWUP-Blog am 18. Oktober 2015
  • „Immer noch keine Evidenz für die Homöopathie“, DAZ.online am 22. Februar 2016
  • Australien sagt Homöopathie den Kampf an, derStandard am 12. März 2015
  • Studie aus Australien: Homöopathie nicht besser als Placebo, FAZ vom 9. April 2014

Studienphrasen – und was sie in Wahrheit bedeuten

Nettes Fundstück bei Academia Obscura:

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Klingt nach einer typischen Homöopathie-Studie – allerdings nicht nur …

Zum Weiterlesen:

  • Quantenmechanik: Die beliebtesten Phrasen und was dahinter steckt, Hier wohnen Drachen am 9. April 2011
  • Aber es gibt doch Studien, die zeigen, dass Homöopathie wirkt, Informationsnetzwerk Homöopathie am 15. März 2016
  • Lachanfall: Homöopathen und ihre Wattwurmsymptome, GWUP-Blog am 17. Februar 2017
  • So finden Homöopathen ein neues Mittel: Game of Thrones und vergewaltigte Engel, GWUP-Blog am 12. Juni 2016
  • Gefühllose Schaben und Typhus: Homöopathie zwischen Komödie und Tragödie, GWUP-Blog am 27. Mai 2013

Ist „The Conjuring“ wirklich eine True Story? Jetzt sind gerichtsfeste Beweise gefragt

A True Story?

Dann mal her mit den Beweisen, Warner Bros.

Der amerikanischen Filmgesellschaft droht der vollständige Verlust aller Einnahmen aus den beiden “Conjuring”-Filmen – etwa 900 Millionen Dollar. Es sei denn, der Kinoriese kann den Nachweis erbringen, dass es wirklich Geister gibt.

Und dass diese im Farmhaus der Familie Perron in Harrisville, Rhode Island, ihr gar schauriges Unwesen getrieben haben.

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Der Hintergrund des kuriosen Rechtsstreits:

1980 brachte der Autor Gerald Brittle das Buch “The Demonologist. The Extraordinary Career of Ed and Lorraine Warren” heraus, eine Art Biografie der selbsternannten “Dämonologen” Ed und Lorraine Warren.

Als ihr “gruseligster Fall” gilt die Heimsuchung der Familie Perron, den Brittle in “The Demonologist” ausführlich schildert – angeblich in dem guten Glauben, dass die Story sich tatsächlich so zugetragen hat, wie von dem Geisterjäger-Ehepaar geschildert.

2013 wurde die Geschichte der Warrens/Perrons unter dem Titel “The Conjuring” verfilmt.

Jetzt behauptet Gerald Brittle, er habe 1978 die exklusiven Rechte an den okkulten Abenteuern von Ed und Lorraine Warren erworben, und beschuldigt die Produktionsfirma Warner Bros. der Urheberrechtsverletzung.

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Warner Bros. weist diesen Vorwurf zurück mit der Begründung, “The Conjuring” beruhe mitnichten auf Brittles Buch, sondern auf historischen Fakten.

Eine äußerst gewagte Verteidigungsstrategie, denn mittlerweile ist Brittle davon überzeugt, dass die Erlebnisse der Warrens frei erfunden, deshalb als literarische Fiktion anzusehen sind und damit Copyright-Schutz genießen.

Über seinen Anwalt ließ der “Demonologist”-Autor ausrichten:

Es gibt keine historischen Fakten, die belegen, dass je eine Hexe im Perron Farmhouse gelebt hat, dass sie sich im Vorgarten erhängte, von Besessenen, satanischen Ritualen oder Kinderopferungen.”

Da “Conjuring”-Regisseur James Wan 2011 twitterte, “The Demonologist” gelesen zu haben, entfällt schon mal die in solchen Fällen übliche Ausrede, die Filmcrew hätte das Quellenmaterial gar nicht gekannt.

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Und das bedeutet: Möglicherweise muss Warner Bros. in einem Prozess beweisen, dass es die “True Story” im Farmhaus der Perrons wirklich gab. Ein schwieriges Unterfangen, denn auch für CSI-Researcher Joe Nickell steht zweifelsfrei fest:

I analyzed the Perrons’ claims of demonic activity and showed that they were consistent with the effects of strong winds, misperceptions, schoolgirl pranks, vivid dreams, simple suggestion, role-playing, and other factors – including one child’s having had an imaginary playmate – and the effects of memory after some thirty to forty years.”

Daneben ist auch das “Conjuring”-Spin-Off “Anabelle” von der juristischen Auseinandersetzung betroffen, das ebenfalls dem Schatzkästlein der Warrens entspringt.

Mal sehen, ob Filmemacher das beliebte Etikett “Based on a True Story” für ihre Spooky Tales künftig weiterhin so freizügig vergeben.

Zum Weiterlesen:

  • “The Conjuring”: Zwei Geisterjäger im Reich der Fabel, GWUP-Blog am 18. Juli 2013
  • Verfluchte und „besessene“ Puppen im Kino und bei eBay, GWUP-Blog am 14. Februar 2016
  • Demons in Connecticut, Skeptical Inquirer, Volume 33.3, May/June 2009
  • The Conjuring: Ghosts? Poltergeist? Demons? Skeptical Inquirer, Volume 38.2, März/April 2014
  • Dispelling Demons: Detective Work at The Conjuring House, Skeptical Inquirer, Volume 40.6, November/Dezember 2016
  • The Conjuring: Double Bombshell, CFI am 11. April 2017
  • Warner Bros. muss beweisen, dass es Geister gibt – sonst droht eine Millionen-Strafe, galileo.tv am 11. April 2017
  • The Conjuring: Warner Bros. mit 900 Millionen Dollar-Klage konfrontiert, moviepilot am 3. April 2017

Skeptiker in und um Basel: Erstes Treffen „Skeptics in the Pub“ am 28. April

Sie suchen skeptische Gleichgesinnte in und um Basel?

Am 28. April findet in der Grenzstadt am Dreiländereck der erste “Skeptics in the Pub” statt.

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 Einen Vortrag beziehungsweise ein spezielles Thema gibt es für diese Veranstaltung noch nicht. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Kennenlernen und Ideensammeln für künftige Stammtische.

Das Treffen in der Brasserie Basel beginnt um 19 Uhr. Alle Interessenten sind herzlich willkommen!

Zum Weiterlesen:

  • Webseite der Skeptiker Schweiz/Verein für kritisches Denken

Exorzismus-Doku „The Battle with Satan“ im Mai in drei Berliner Kinos

Anfang Mai kommt der polnische Filmemacher Konrad Szolajski nach Berlin, um seinen Film “The Battle with Satan” vorzustellen.


Direktlink zum Video auf Youtube

Die 75-minütige Doku beleuchtet die Exorzisten-Szene in Polen. Im Mittelpunkt stehen drei junge Frauen, die stark mit Ängsten, Zwangsvorstellungen und Kontrollverlusten zu kämpfen haben.

Die schlimmsten Szenen haben wir noch nicht einmal verwendet, sei es aus Respekt gegenüber den Frauen, oder weil der Sender sie als unsendbar einstufte”,

wird Szolajski bei Vice zitiert:

Möglich war das Projekt nur, weil Szołajskis Drehanfrage direkt vom Bischof unterstützt wurde, für Katholiken nach Gott, dem Papst und Kardinälen die nächsthöchste Autorität.

Nur so bekam er mit seinem Kamerateam Zugang zu den Exorzismen, was nicht bedeutete, dass er nicht weiterhin ständig mit Absagen, schleppenden Drehgenehmigungen und Zensur zu kämpfen hatte.

Unterstützt wurde Szołajski vom polnischen Ableger des Privatsenders HBO. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen hatte dankend abgelehnt, Exorzismen würde man im Leben nicht senden. Die Szenen sind in der Tat heftig.”

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Verschiedene Passagen von “The Battle with Satan” waren bereits in dem Kurzbericht “Exorzismus-Boom in Polen” (3sat), im ORF und in dem MDR-Film “Weiche, Satan” zu sehen:


Direktlink zum Video auf Youtube

Szołajskis Arbeit bewegte die Reporterin Nadine Wojcik zu ihrem Buch “Wo der Teufel wohnt. Exorzisten und Besessene in Polen”, das im November 2016 erschienen ist.

Die Kino-Termine in Berlin:

Zum Weiterlesen:

  • Exorzismus im 21. Jahrhundert: So wird Teufelsaustreibung heute betrieben, web.de am 22. Oktober 2016
  • Wo der Teufel wohnt: Eine Reportage über Exorzismus in Polen, editionf am 2. Januar 2017
  • Wie in Polen jungen Menschen der Teufel ausgetrieben wird, Vice am 10. Januar 2017
  • Exorzismus in Polen: Auf Teufel komm raus, Deutschlandfunk am 27. November 2016
  • Warum in Polen der Exorzismus so boomt, Welt-Online am 25. August 2015
  • “Der Exorzist” – und die Fakten, GWUP-Blog am 16. Januar 2013
  • Teenage Exorcists: Drei heiße Bräute Christi im Kampf gegen böse Sex-Dämonen, GWUP-Blog am 15. September 2013
  • Exorzismus in Deutschland, GWUP-Blog am 17. Februar 2010
  • Der letzte Exorzismus – leider nur im Kino, GWUP-Blog am 20. August 2010
  • Treibt diesen Unsinn aus! GWUP-Blog am 6. November 2010
  • “Exorzisten-Prozesse” in Deutschland, GWUP-Blog am 22. Oktober 2016

Daniele Ganser und der unsinnige Galilei-Vergleich

Die servile Verehrung, die der Schweizer Verschwörungstheoretiker Daniele Ganser in einschlägigen Kreisen genießt, ist nicht unbedingt unerklärlich, aber doch ein Phänomen.

Auch gefühlte 90 Prozent des Skeptiker-Bashings in den sozialen Netzwerken gehen auf verschiedene kritische Beiträge über den Herrn “Wir haben zwei Flugzeuge, aber drei Türme” Ganser zurück.

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Dieser Tage ist in der Schweizer Medienwoche ein ausgezeichneter Artikel über den “Grenzgänger Ganser” erschienen, der nicht nur mit verschiedenen Mythen über den “Friedensforscher” aufräumt, sondern auch das beliebte Galileo-Gambit seiner Anhänger ad absurdum führt:

Schon ein kurzer Blick in die Wissenschaftsgeschichte zeigt: Querschläger, die sich mit der gesamten Kollegenschaft anlegen, sind zwar selten, aber es gibt sie immer wieder. Dass sie von der Fachwelt verstossen werden, hat aber – entgegen ihrer eigenen Darstellung – nichts mit einem Komplott gegen unbequeme Konkurrenz zu tun, sondern mit schlechter Wissenschaft.

So zitiert Ganser zum Beispiel Quellen, die nicht verlässlich sind. Oder er zieht Schlüsse, die zwar argumentativ geschickt konstruiert sind und plausibel oder zumindest möglich klingen, sich aber nicht belegen lassen. Derartige Unwissenschaftlichkeit ist in der Wissenschaft ein Grund zur Ächtung [...]

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Woher der Applaus kommt, scheint für Ganser sekundär. Zwar wehrt er sich vordergründig gegen den Vorwurf, Verschwörungstheorien zu verbreiten, empfiehlt aber handkehrum Webseiten und Youtube-Videos, die seinen «Fall» neben abstrusesten Geschichten über UFO-Angriffe und Hillary Clintons Pädophilen-Pizzeria präsentieren [...]

Nie sind es anerkannte oder gar brillante Forscher, die gegen den wissenschaftlichen Mainstream schwimmen. Eine Tatsache, die von den Anhängern der «Lone Wolfes» so gedeutet wird, dass die Wissenschaft eben ein korruptes System ist, das keine andere Meinung zulässt.

Doch damit beweisen sie vor allem, dass sie nicht verstehen, wie Wissenschaft funktioniert.”

Zum Weiterlesen:

  • Grenzgänger Ganser und andere akademische Aussenseiter im Zentrum der Aufmerksamkeit, medienwoche am 12. April 2017
  • Phöse, Phöse GWUP, propagandaschau.blogspot am 7. November 2015
  • Fehlschluss #19: Das Galileo-Gambit, ratio-blog am 11. August 2011
  • “Der Galilei-Vergleich” bei Psiram
  • Daniele Ganser und sein Umfeld III: Offene(s) Fragen zu 9/11? Sochi am 30. November 2014
  • Die merkwürdige Welt des 9/11-Zweiflers Daniele Ganser, Kurier am 24. Oktober 2016
  • Das Ganser-Phänomen, WOZ am 19. Januar 2017
  • Das Netzwerk des Daniele Ganser, watson am 5. März 2017
  • Die Ganser-Verschwörung, Schweiz am Wochenende am 14. Februar 2015
  • Die Kriegsspiele des Daniele Ganser, Psiram am 2. November 2015
  • Medienkompetenz in Witten: “Lesen Sie Bücher?”, Ruhrbarone am 30. Oktober 2015

„Kopp Online“ geht offline

Der letzte Artikel bei Kopp-Online datiert vom 10. März (“FAZ gegen den Kopp Verlag”). Und dabei scheint es auch zu bleiben.

Das Nachrichtenportal info.kopp-verlag leitet mittlerweile automatisch auf die Verlagsseite, wo man Bücher, Videos und Kokosöl bestellen kann.

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Bei den “Alternativ”-Medien im Netz kursiert ein Kopp-Schreiben, aus dem hervorgeht, dass der “redaktionelle Teil von Kopp Online und die Weltnachrichten” aus finanziellen Gründen eingestellt worden seien:

Obwohl das Interesse an Kopp Online überwältigend groß war (in der Spitze weit über 600.000 Besucher pro Tag) hat uns leider die Unterstützung unserer Leser gefehlt. Trotz zahlreicher Aufrufe haben wir in den vergangenen 12 Monaten nur 6.000 EUR an Spenden erhalten. Das reicht nicht einmal um die Seite eine Woche lang in der gewohnten Qualität zu betreiben.

Auch die Unterstützung durch Buchkäufe ging, trotz zunehmender Leserzahl, immer weiter zurück. Ganz offensichtlich hat der weitaus größte Teil unserer Leser lieber einem amerikanischen Großkonzern seine Unterstützung durch Buchkäufe zukommen lassen.

Da auch der Kopp Verlag, seine Mitarbeiter und Autoren ihre Arbeit auf Dauer nicht verschenken können, wurde dieser Schritt leider unausweichlich.”

Klar, dass bei unseren Verschwörungsfans Spekulationen über das “plötzliche Verstummen” der “wichtigsten Plattform für alternative Nachrichten” ins Kraut schießen und zum Beispiel der Tod von Udo Ulfkotte dafür instrumentalisiert wird:

Der Verlust eines guten Freundes und Weggefährten kann im Extremfall auch die Mutigsten verstummen lassen.”

Schließlich kann und darf das einfach nicht sein: dass es den Herren des “rechten Paralleluniversums” nur um Geld und Profit geht.

Zum Weiterlesen:

  • Udo Ulfkotte ist tot. Steckt dahinter der CIA mit seiner Herzinfarktpistole? GWUP-Blog am 14. Januar 2017
  • Kopp, Sputnik, Epoch Times & Co: Nachrichten aus einem rechten Paralleluniversum, meedia am 18. März 2017
  • Kopp-Verlag: Auf dem Heimatplaneten für rechtsextreme Ufologen, FAZ am 23. Februar 2017
  • Angstmacher aus Rottenburg, GWUP-Blog am 7. März 2016
  • Geschäft mit Verschwörungstheorien: Die Angstindustrie, FAZ am 17. Januar 2015

NaWik-Symposium im Mai: „Mehr als Fakten – Wissenschaft heute kommunizieren“

Sein fünfjähriges Bestehen feiert das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) in Karlsruhe mit einem Symposium:

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Im Workshop-Programm geht es um Themen wie “Warum Fakten nicht reichen” und “Social Media – Vom Umgang mit der Online-Meute”.

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Die Workshops sind bereits ausgebucht, es gibt aber eine Warteliste. Am Abend lädt das NaWik zu einem Geburtstagsempfang ein.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Zum Weiterlesen:

  • Fakten, Diskussionen – und der Backfire-Effekt, GWUP-Blog am 2. April 2017
  • „Der Endgegner der Kommentarspalten“ zu Gast bei unserem Skeptical in Berlin, GWUP-Blog am 20. März 2017




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