Archiv-Seite 15

Die Existenz des Osterhasen

In unseren letzten beiden Posts haben wir über das Laborjournal und über ein seltsames Lebewesen bericht, nämlich das Ungeheuer von Loch Ness.

Als Osterbeitrag bringen wir nun beides zusammen und verweisen auf die skurrile Laborjournal-Serie “Zur Biochemie seltsamer Lebewesen”.

Eine Folge davon ist nämlich dem Osterhasen gewidmet:

Er sieht aus wie ein Hase, malt Hühnereier an und versteckt sie im Frühling in Nestern. Solch ein Tier ist kein Ding der Unmöglichkeit [...]

Obwohl ein großer Teil der Bevölkerung an die Existenz von Osterhasen glaubt oder zumindest eine Weile daran geglaubt hat, wurde bisher für seine Existenz kein wissenschaftlicher Beweis erbracht. Direkte Beobachtungen sind selten und ihre Glaubwürdigkeit fraglich.

Das beweist aber nicht, dass es keine Osterhasen gibt: Die Nichtexistenz von etwas zu beweisen, ist bekanntlich schwierig. Daran liegt es übrigens, dass so viele Leute glauben, sie hätten Begabung zum Forschen. Das nur nebenbei.”

Damit wünschen wir allen unseren Leserinnen und Lesern ruhige und erholsame Ostertage!

Zum Weiterlesen:

  • Beiträge zur Biochemie seltsamer Lebewesen: Der Osterhase, Laborjournal-Online am 24. April 2006
  • Esoterik und Physik: keine zwei Welten auf demselben Planeten! Ratgeber-News-Blog am 18. April 2014
  • Was hat Astronomie mit Ostern zu tun? Und Ostern mit Hasen? Astrodicticum simplex am 19. April 2014
  • Diskussionszerstörer Teil 3: Beweis doch mal …, diewahrheit.at am 17. August 2010
  • XXIII. GWUP-Konferenz SkepKon 2014, Wissen bloggt am 14. April 2014

Satellitenfoto von Nessie

Erst im Februar haben wir vermeldet, dass Nessie tot ist – sehr wahrscheinlich jedenfalls, denn 2013 hatte es erstmals seit 90 Jahren keine einzige glaubhafte Sichtung gegeben.

Nun ja, vermutlich braucht es dazu schon modernste Technik, denn jetzt hat sich das schottische Plantschmonster spektakulär zurückgemeldet.

Der Apple-Kartendienst “Apple Maps” bildet das Ungeheuer von Loch Ness auf einem Satellitenbild ab, berichten heute zum Beispiel Abendzeitung, Spiegel-Online und futurezone.

Der offizielle Nessie-Fanclub habe die Echtheit bereits bestätigt:

Es handle sich mit aller Wahrscheinlichkeit wirklich um das Ungeheuer.”

Sagen wir mal so: Diese “Erklärung” versucht wohl, dem Osterhasen Konkurrenz zu machen.

Das Foto zeigt nämlich lediglich ein Boot, wie man hier sehen kann.

Zum Weiterlesen:

  • Einhorn-Essenzen und Werwolf-Diäten, GWUP-Blog am 9. Februar 2014
  • Hoaxilla #53 – ‘Nessie, das Ungeheuer von Loch Ness’ vom 21. August 2011
  • Ungeheuerliche Entdeckung auf Apple Maps: Nessie ist zurück, Spiegel-Online am 19. April 2014
  • Fans entdecken Loch Ness Monster auf Apple Maps, futurezone am 19. April 2014
  • Zeigt dieses Satellitenbild das Ungeheuer von Loch? abendzeitung.de am 19. April 2014
  • New images from SPACE appear to show Loch Ness Monster is ‘ALIVE’, express am 18. April 2014
  • No, we didn’t find the Loch Ness Monster with Apple Maps, Southern Fried Science am 18. April 2014

Ein “Gesundheitskongress” als Panoptikum des Grauens

Schöne Schlagzeile im aktuellen Laborjournal:

TU Chemnitz wirft Impfgeger raus”

Die Vorgeschichte:

Ende Februar twitterte das Laborjournal ein Symposium von Impfgegnern an der TU Chemnitz und fragte:

Dürfen solche Veranstaltungen an einer Universität stattfinden?”

Auch hier im Blog haben wir darüber berichtet.

Jetzt meldet die Zeitschrift, dass die TU “die Notbremse gezogen” habe und der veranstaltende “Sächsische Verein für Homöopathie und Gesundheitspflege” sich kurzfristig ein neues Quartier für den Impfgegner-Treff suchen musste.

Der Autor schreibt indes von einem “plötzlichen” Sinneswandel und kritisiert den langjährigen “Kuschelkurs” der Universität mit dem Homöopathen-Verein, der immerhin schon sechs Mal “gerne gesehener” Gast in den akademischen Hallen gewesen ist.

Zu einer eindeutigen Distanzierung vom Inhalt der Schwurbel-Symposien habe sich die TU Chemnitz noch immer nicht durchringen können.

Eine ähnliche Situation bahnt sich übrigens gerade in Hannover an.

Dort findet am nächsten Wochenende ein Kongress für angewandte Bullshistic statt, der sich “Spirit of Health” nennt und unter anderem mit ganz konkreten Heilsversprechen wirbt:

  • Autismus ist heilbar!
  • Malaria ist zu 100% in 4 Stunden geheilt!
  • Viele neue Ansätze gegen Krebs, ADHS, Parkinson, Alzheimer und Demenz

Kopf meets Tischplatte dürfte die Spontanreaktion sein, wenn man so etwas liest.

Darüber hinaus haben solche Quacksalber-Versprechungen aber noch eine weitere Dimension: Sie stellen eine Verhöhnung von Betroffenen dar – und könnten sogar sogar strafrechtlich relevant sein.

Darauf weist dankenswerterweise der innerwelt-Blog hin (“ich bin Asperger Autistin und hier sollen meine Gedanken Platz finden”).

Die Autorin hat einen Offenen Brief an das Hannover Congress Centrum HCC und die Stadt Hannover verfasst, in dem sie unter anderem darlegt, dass bei dem Spektakel …

… Chlorbleiche zur oralen Anwendung als Heilmittel für Kinder beworben wird.”

Die Rede ist von dem berüchtigten “Miracle Mineral Supplement” (MMS), über das man bei Psiram lesen kann:

Mehrere Aufsichtsbehörden warnen vor MMS und der Verkauf des nicht als Arzneimittel zugelassenen MMS führte in mindestens einem Fall in Deutschland zu einer Hausdurchsuchung und Anzeige gegen einen MMS anbietenden Arzt.

Das pharmakritische Berliner arznei-telegramm warnte in seiner Zeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bereits 2008:

MMS und seine Vermarktung erfüllen etliche Kriterien der Quacksalberei”, da insbesondere viele Behauptungen “dem medizinischen Wissen” widersprechen. “Die Behauptung, die ‘guten Bakterien’ nicht zu treffen und nur die ‘bösen’ Erreger von Malaria, AIDS etc. zu töten, ist absurd.”

Jim Humble, der “Entdecker” des MMS-Schwachfugs, wird auf der “Spirit of Health”-Webseite als “kreativer und vielseitiger Mensch” porträtiert, der “fünf Bücher über Goldgewinnung” schrieb und irgendwann “feststellte”, dass “Chlordioxid – als wässrige Lösung oral eingenommen – innerhalb weniger Stunden Malariakranke zu 100% heilen konnte”.

Auch die übrigen Rednerbeschreibungen (“namhafte Referenten aus Forschung und Praxis der alternativen Medizin) lesen sich wahlweise wie Realsatire oder als ein Panoptikum des Grauens.

Da ist von Salben gegen Krebs die Rede und Anhänger der Germanischen Neuen Medizin bekommen ebenso ein Forum geboten wie die Macherin des Aidsleugner-Films “I won’t go quietly”, über den wir hier berichtet haben.

Oder kurz gesagt: Diese Veranstaltung ist ein echtes Aushängeschild für das HCC und die Stadt Hannover.

Zum Weiterlesen:

  • Zum Glück bröselt der Hörsaal, Laborjournal 2/2014
  • Offener Brief MMS, innerwelt am 15. April 2014
  • “The Spirit of Health Kongress” bei Psiram
  • SkepKon 2013: Pseudomedizin bei Autismus, GWUP-Blog am 18. Mai 2013
  • Autismus: Evans Großmutter widerspricht Jenny McCarthy, GWUP-Blog am 14. Januar 2014
  • Skeptiker als Pharma-Söldner? GWUP-Blog am 21. April 2013
  • Chlorbleiche trinken ist ungesund! Mutterwitz-Blog am 13. September 2010

Was Geht Ab in Sachen Homöopathie? Nichts.

Auch der junge Videokanal Was Geht Ab? berichtet über die australische Homöopathie-Studie:


Direktlink zum Video auf Youtube

In flotten drei Minuten kommen die Moderatoren zu dem Statement, dass die Unwirksamkeit der Homöopathie damit bewiesen sei.

Wer immer noch an das Gegenteil glaubt, wird zum Schluss auf den One Million Dollar Challenge verwiesen.

Zum Weiterlesen:

  • Beware of Homeopathy: Die Woche der Aufmerksamkeit geht wie üblich daneben, GWUP-Blog am 13. April 2014
  • Ist Homöopathie ein einziger Schwindel? N24 am 13. April 2014
  • A Major Australian Health Study Has Concluded Homeopathy Is A Total Joke, Doesn’t Work, Business Insider am 9. April 2014
  • Of course it doesn’t work, there’s NOTHING IN IT, Doubtful News am 9. April 2014
  • Große Homöopathie-Studie: Hilft weder gegen Migräne noch gegen Asthma, FAZ am 9. April 2014
  • Homöopathie in Australien unter Druck, Psiram am 10. April 2014
  • Homöopathie bei schwerer Sepsis, Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie am 15. April 2014
  • Placebo-Arbeit: immer dieselbe Effekthascherei? Kritisch gedacht am 17. April 2014

“An Honest Liar”: Premiere für James-Randi-Film

Der über Crowdfunding finanzierte James-Randi-Film “An Honest Liar” feiert in drei Tagen (18. April) Weltpremiere, und zwar beim Tribeca Film Festival in New York.

Ein Trailer ist bereits online:


Direktlink zum Video auf Youtube

Sieht ganz spannend aus.

Zum Weiterlesen:

  • Fundraising-Aktion für die James-Randi-Verfilmung, GWUP-Blog am 20. Januar 2013
  • James Randi wird 85, GWUP-Blog am 6. August 2013
  • “An Honest Liar” bei Facebook

Die „vier Blutmonde“ und der Weltuntergang

Vor kurzem haben wir hier über das Augsburger “Wunderzeichenbuch” aus dem 16. Jahrhundert berichtet.

Damals wurden zum Beispiel Mondfinsternisse als Zeichen des bevorstehenden Weltuntergangs gedeutet.

Es hat sich anscheinend nichts geändert.

Übermorgen (in der Nacht vom 15. auf den 16. April) beginnt eine Serie von vier aufeinanderfolgenden totalen Mondfinsternissen – eine sogenannte Tetrade.

Beobachten kann man das Himmelsschauspiel hier in Europa leider nicht.

Nichtsdestotrotz schlagen schon wieder die Endzeitpropheten Alarm.

Weil der Mond den Kernschatten der Erde durchläuft und deswegen rötlich erscheint, ist von “vier Blutmonden” die Rede, was auf die Erfüllung irgendwelcher religiöser Prophezeiungen hindeuten soll.

Das Ganze ist natürlich der übliche Quark.

Was es mit biblischer Prophetie auf sich hat, kann man aktuell bei Man glaubt es nicht nachlesen.

Auch GWUP-Mitglied Klaus Schmeh hat schon mal darüber geschrieben.

Sinnfälligeres zu der Mondfinsternistetrade gibt’s denn auch bei space.com und MrEcplipse – und als Video:


Direktlink zum Video auf Youtube

Zum Weiterlesen:

  • Blutmond: Ist das Ende der Welt gekommen? news.de am 14. April 2014
  • The Big Bad Moon, used to sell fear to the superstitious, Doubtful News am 14. April 2014
  • Wikinger, Wunderzeichen und der Weltuntergang 2014, GWUP-Blog am 16. Februar 2014
  • Über “Tausende von Prophezeiungen in der Bibel”, Man glaubt es nicht am 12. April 2014
  • Beweisen eingetroffene Prophezeiungen, dass die Bibel das Wort Gottes ist? Telepolis am 17. September 2006
  • Four Blood Moons: Total Lunar Eclipse Series Not a Sign of Apocalypse, space.com am 9. April 2014
  • Total Eclipse of the Moon: April 15, 2014, MrEclipse am 13. April 2014

Beware of Homeopathy: Die Woche der Aufmerksamkeit geht wie üblich daneben

Die “Internationale Woche der Homöopathie” ist mal wieder angebrochen – und wie jedes Jahr heischen die Homöopathen nach jedem bisschen Aufmerksamkeit, das sie kriegen können.

Im Wiener Presseclub zum Beispiel haben “mehrere Ärzte” darauf hingewiesen, dass …

… neue wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit homöopathischer Arzneien bestätigen”,

heißt es in einer Presseerklärung.

Darin wird unter anderem der Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie des Landeskrankenhauses Feldkirch zitiert:

“Bei Verletzungen wirken homöopathische Mittel ebenso gut wie konventionelle Medikamente.”

Erst bei näherem Hinsehen wird deutlich, dass es a) nur um “leichte bis mäßige Sportverletzungen” geht und b) lediglich von einem bestimmten “homöopathischen Mittel” die Rede ist, nämlich von Traumeel.

Soso, Traumeel also.

Ein Konglomerat aus mehr als einem Dutzend Inhaltsstoffen, davon die Hälfte in Urtinkturkonzentration. Letztere summieren sich auf rund 1,5 Gramm pro 100 g Salbe.

Irgendeine Wirkung kann diese Salbe also durchaus entfalten, ohne dass das etwas mit Homöopathie zu tun hätte. Allein die leichte Massage beim Applizieren wird ihren Beitrag dazu leisten.

Ausführlich mit Traumeel beschäftigt hat sich Dr. Norbert Aust bei Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie.

Aber damit nicht genug:

Natürlich wedeln – wie ihre deutschen Kollegen – auch die österreichischen Homöopathen mit einer Veröffentlichung Robert G. Hahns, Professor für Anästhesie und Intensivmedizin an der schwedischen Universität Linköping:

Hahn kam zum Ergebnis, dass man 90 Prozent der vorhandenen klinischen Studien außer Acht lassen müsste, um den Schluss zu ziehen, dass Homöopathie wirkungslos ist.”

Und fast ebenso selbstverständlich steht das, was die Homöopathen aus Hahns Metaanalyse herauslesen, gar nicht drin:

Dass die Arbeit zu dem Fazit käme, dass die meisten Studien zu einem positiven Ergebnis kämen, ist schlicht nicht zutreffend”,

analysiert wiederum Aust in seinem Blog.

Glück für die Homöopathen, dass sie ihre Pressekonferenz “Studien beweisen Wirksamkeit von Homöopathie” am 8. April abgehalten haben.

Nur einen Tag später hätten sie sich vermutlich mit unangenehmen Journalistenfragen konfrontiert gesehen – denn am 9. April berichteten die Medien weltweit einmal mehr von der völligen Wirkungslosigkeit der Nonsens-Methode:

Hilft weder gegen Migräne noch gegen Asthma”,

titelte zum Beispiel die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf eine “gerade neu erschienene australische Übersichtsstudie”, während der Business Insider mit der Schlagzeile

Homeopathy Is A Total Joke, Doesn’t Work”

herauskam.

Apropos Studien:

Wer einmal plastisch nachvollziehen möchte, was Homöopathen so alles anführen, um ihr Metier irgendwie “wissenschaftlich” aussehen zu lassen, der sei auf den Artikel “Komplexhomöopathikum bewährt sich in Anwendungsbeobachtung” in der Online-Ausgabe der Pharmazeutischen Zeitung verwiesen.

Der Beitrag ist zwar schon drei Jahre alt und dreht sich bloß um eine Anwendungsbeobachtung, ist aber so herrlich selbstentlarvend, dass er bis heute für Heiterkeit sorgt.

Die vielen bunten Grafiken und das wortreiche Geschwalle der Autorin besagen am Ende lediglich, dass ein grippaler Infekt mit Homöopathika genauso lange dauert wie unbehandelt.

Sa-gen-haft!

Ach ja, zum Abschluss ihrer Pressekonferenz beklagte die Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin noch die “Manipulation der Medien durch Skeptiker”:

“Mächtige Skeptiker- und Lobbygruppen weltweit” würden versuchen,

… Medien und öffentliche Meinung zu beeinflussen, um alternative Medizin zu diskreditieren.”

Brauchen wir eigentlich gar nicht, denn mit solchen Presseveranstaltungen oder dem eben genannten Artikel diskreditieren sich die Homöopathen selbst schon genug.

Nichtsdestotrotz haben die Skeptiker die aktuelle “World Homeopathy Awareness Week” gerne zum Anlass genommen, um auf den Unsinn der Homöopathie aufmerksam zu machen.

In Hamburg, Wien und Traunstein gab es gestern und vorgestern eine 10:23-Aktion.

Fotos aus Wien gibt es hier, ein kurzes Video dazu hier.

Aus Traunstein berichtet der nutzhirn-Blog, bei Facebook findet sich dazu noch eine Chronologie, wie die Steinbeis-Hochschule sich mittlerweile von der gescheiterten “Homöo-Akademie” distanziert.

Und dann gibt’s noch ein paar (englischsprachige) Anmerkungen zur “Homeopathy Awareness Week” aus skeptischer Sicht.

Zum Weiterlesen:

  • Wirkt Traumeel S® bei Entzündungen im Rachen? Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie am 10. September 2013
  • Metaanalysen in der Homöopathie, Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie am 3. Februar 2014
  • A Major Australian Health Study Has Concluded Homeopathy Is A Total Joke, Doesn’t Work, Business Insider am 9. April 2014
  • Of course it doesn’t work, there’s NOTHING IN IT, Doubtful News am 9. April 2014
  • Große Homöopathie-Studie: Hilft weder gegen Migräne noch gegen Asthma, FAZ am 9. April 2014
  • Homöopathie in Australien unter Druck, Psiram am 10. April 2014
  • Komplexhomöopathikum bewährt sich in Anwendungsbeobachtung, Pharmazeutische Zeitung 14/2011
  • Homöopathie, Scientabilität, Frollein Doktor und die Belege, GWUP-Blog am 15. Januar 2014
  • Homöopathen-Kritik an den Skeptikern: Geht’s noch ein bisschen peinlicher? GWUP-Blog am 16. März 2014
  • 10:23-Aktion in Traunstein – nachgefragt, GWUP-News am 12. April 2014
  • Eine Typologie der Negativkommentare zur 10:23-Überdosis, skeptiker.ch am 26. Oktober 2013
  • Nichts drin, nichts dran: die Homöopathen-Ausreden, GWUP-Blog am 9. April 2013
  • Hochverdünnte Argumente: Die Ausreden der Homöopathen nach der 10:23-Aktion, GWUP-Blog am 9. Februar 2011
  • Skeptiker als Pharma-Söldner? GWUP-Blog am 21. April 2013

Ufo-Talk mit Philippe Leick: Interstellare Reisen

Das Internet-Portal ufo-information hat einen Podcast mit dem Titel “Ufo Talk” aufgelegt.

In der aktuellen Episode spricht Dennis Kirstein mit dem Physiker und GWUP-Mitglied Dr. Philippe Leick über “Interstellare Reisen”.

Außerdem werden die angeblichen antigravitativen Fähigkeiten von Ufos thematisiert.

Im Skeptiker (1/2014) geht Leick zusammen mit Bernd Cunow dem Phänomen “Kornkreise” auf den Grund.

Zum Weiterlesen:

  • Ufo-Talk Nr. 5 mit Dr. Philippe Leick: Interstellare Reisen
  • Ufo-Talk Nr. 4 mit Dr. Florian Freistetter: Leben im All/Exoplaneten
  • Kornkreise: Anomalie oder Menschenwerk? Skeptiker 1/2014
  • Bernd Cunow/Philippe Leick: Das Institut für technische Ufo-Forschung, Skeptiker 4/2013
  • “Neue Ufo-Forschung” oder Ghosthunting am Himmel? GWUP-Blog am 19. Dezember 2013
  • Philippe Leick: Quantenphysik – Wankt das “skeptische Dogma”? GWUP-Blog am 11. Oktober 2011

Video-Vortrag “Elektrosmog”

Ein Video vom “3. Spirituellen Sonntag” letztes Wochenende im Unperfekthaus zu Essen:

Peter Ofenbäck von den Rhein-Ruhr-Skeptikern spricht zum Thema Elektrosmog.


Direktlink zum Video auf Youtube

Zum Weiterlesen:

  • GWUP-Infos: Elektrosmog
  • Skeptiker 3/2012: Handymythen, GWUP-Blog am 5. Oktober 2012
  • Krank durch Elektrosmog? Skeptiker 3/1998
  • Elektrosmog bei Psiram
  • Elektrosensibilität bei Psiram
  • Politischer Aktionismus gegen Mobilfunkanlagen, GWUP-Blog am 20. April 2013
  • Elektrosensibilität: Probanden lernen nichts aus negativen Ergebnissen von Doppelblindtests, GWUP-News am 14. September 2009
  • Abenteuer Forschung: Gefangen im Netz der Strahlen, Youtube-Video vom 3. Juni 2010
  • Elektrosmog und Handystrahlung, Hoaxilla-Podcast Nr. 2 vom 24. Mai 2010

10:23-Aktion in Traunstein

Noch ein Nachklapp zur gescheiterten “Homöo-Akademie”:

Das Neue Deutschland berichtet über das “Aus für Globuli-Bachelor”:

Völlig unerwartet teilte die Steinbeis-Hochschule in dieser Woche mit, dass man die Planungen für den Homöopathie-Studiengang eingestellt habe. Als maßgeblicher Grund wurde die von Skeptikern, Politikern und Ärzteverbänden geäußerte Kritik an dem Projekt genannt. Ob und wie es nun mit der »akademischen Karriere« der Homöopathie weitergehen wird, weiß niemand.”

Auch Kontrovers – Das Politikmagazin des Bayerischen Fernsehens hat nochmal nachgehakt (ab Minute 8.30).

Morgen (Samstag, 12. April) treffen sich die Skeptiker in Traunstein – zu einer 10:23-Aktion.

Wer daran teilnehmen möchte, sollte vorher mit den Veranstaltern Kontakt aufnehmen.

Das Online-Portal rosenheim24 schreibt dazu:

Was die Aktivisten am Samstag vorhaben, soll laut der homöopathischen Lehre sehr gefährlich sein, lassen die Organisatoren im Vorfeld wissen: Sie werden öffentlich große Mengen homöopathischer Hochpotenzen schlucken.

Hochpotenzen nennt die Homöopathie solche Präparate, bei denen der Wirkstoff besonder stark verdünnt wird – und damit besonders wirksam sein soll. Dass es eine ironische Form des Protests ist, räumt man bei den Untersberger-Skeptikern selbst ein.

Die Kritiker der Homöopathie möchten mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, dass ihrer Ansicht nach Lehren wie die Homöopathie keinen Platz an Universitäten haben dürfen.”

Bereits heute Nachmittag geben sich die Wiener Skeptiker am Stephansplatz die “Homöopathische Überdosis”.

 Zum Weiterlesen:




NEU: Skeptiker 2/2014

SKEPTIKER 2/2014