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Ebola und Aberglaube

Dass der Aberglaube der “größte Feind” im Kampf gegen das Ebola-Virus in Westafrika ist, haben bereits zahlreiche Medien berichtet, darunter die Ärztezeitung, die Süddeutsche und die Neue Zürcher Zeitung:

Vielen Westafrikanern gilt die bislang nur in Ost- und Zentralafrika bekannte Krankheit als Fluch oder Hexerei, andere leugnen, dass es sie überhaupt gibt. Vor allem jene, die von Aberglauben und Voodoo-Riten geprägt sind, misstrauen den westlichen Ärzten, machen sie sogar selbst für den Ausbruch der Epidemie verantwortlich.”

Liberia erwägt derzeit, ganze Dörfer und Gemeinden unter Quarantäne zu stellen – notfalls mit Gewalt.

Für die Ruhrbarone hat Sebastian Bartoschek den ehrenamtlichen Kulturattaché der Republik Liberia, Tobias Huch, um einen Gastbeitrag gebeten.

Ein Auszug:

Eine entscheidende Ursache, warum die Seuche bei so massivem Auftreten wie in der jetzigen Ausbruchswelle fast unmöglich in den Griff zu bekommen ist, liegt im Urglauben der vor allem ländlichen Liberianer. Man vertraut auf alte schamanische Traditionen – und nicht der westlichen Schulmedizin, der man traditionell ohnehin misstraut.

Die Isolierstationen, die eine kompromisslose Trennung der Kranken von ihren gesunden Angehörigen erzwingen, von die Menschen als furchteinflößend und grausam empfunden. Seit Urzeiten ist es Brauch, Kranke nicht auszustoßen, sondern sich im im Krankheitsfall in den engsten Familienkreis zurückzuziehen und den „Dorfzauberer”, eine Art Medizinmann, zur Hilfe zu rufen.

Die Betroffenen halten sich in ihrer Verzweiflung an ihrem Naturglauben fest und ignorieren wissenschaftliche Erkenntnisse des Infektionsmedizin; so entfloh eine mit Ebola infizierte Frau beispielsweise vor fünf aus ihrer Quarantäne, bestieg ein in Liberia typisches Sammeltaxi (besetzt mit 4-9 weiteren Passagieren!) und fuhr mit diversen Zwischenstopps in ihr Dorf, um bei ihrer Familie zu sein.

Fast 40 weitere Personen kamen so mit der hochinfektiösen Patientin in Berührung, was einer Ausbreitung der Seuche Vorschub leistete; schließlich musste ihre gesamte Großfamilie gewaltsam isoliert werden.

Das Beispiel ist kein Einzelfall. Die meisten Menschen wissen nicht mit dem Virus umzugehen. Die Zeitungen der Hauptstadt, wie etwa der Daily Observer, informieren zwar umfangreich und detailliert, wie man sich zu verhalten hat – aber die meisten Liberianer können nicht lesen.

Mittlerweile, wenn auch spät, ist man endlich dazu übergegangen, die Bevölkerung in der Provinz mittels Radioübertragung zu informieren; Entwicklungshelfer und internationale Ärzteteams gehen von Dorf zu Dorf und leisten Aufklärungsarbeit. Aber trotz dieser Maßnahmen ist das Misstrauen hoch, die Menschen vertrauen eher ihren jahrtausendealten naturreligiösen Erklärungen.

Erst kürzlich wurde eine Gruppe von „Ärzte ohne Grenzen“ aus einem Dorf voller Ebola-Infizierter gewaltsam verjagt, weil die Dorfbewohner der Überzeugung waren, die Helfer würden den Tod bringen.”

Bei der Gelegenheit wünschen wir den pittoresken “Schamanen”, die uns im Herbst an der LMU München mit flauschigen Tanzeinlagen von den Segnungen der “Heilsysteme ursprünglicher Kulturen” überzeugen wollen, recht viel Spaß und frohes Jauchzen!

Und natürlich dürfen auch homöopathische Quacksalber, die Ebolaviren mit Globuli zum Lachen bringen, nicht fehlen.

Weitaus mehr Aufmerksamkeit als solche Narreteien hat der afrikanische Skeptiker und Menschenrechtsaktivist Leo Igwe verdient, der seit vielen Jahren für Bildungschancen und kritisches Denken in seiner Heimat kämpft.

Skeptiker-Redaktionsleiterin Inge Hüsgen und diesseits-Redakteur Arik Platzek haben Igwe für die beiden Zeitschriften Skeptiker und diesseits interviewt.

Ein Teil des Gesprächs “Menschenrechte und skeptisches Denken in Afrika” findet sich online hier.

Zum Weiterlesen:

  • Ebola in Liberia: Drohender Genozid durch Aberglaube, Ruhrbarone am 1. August 2014
  • Der Aberglaube als größter Feind, Ärztezeitung am 11. Juli 2014
  • Tödlicher Aberglaube, Süddeutsche am 1. Juli 2014
  • Magie und Vooddo-Riten leisten der Seuche Vorschub, Welt-Online am 4. Juli 2014
  • Aberglaube und ein tödliches Virus, Neue Zürcher Zeitung am 27. Juli 2014
  • Radikaler Kampf gegen Ebola – notfalls mit Gewalt, Welt-Online am 31. Juli 2014
  • Ebola outbreak out of control and misinformation helps it spread, Doubtful News am 1. August 2014
  • Homeopaths vs. Ebola virus hemorrhagic fever, Respectful Insolence am 1. August 2014
  • „Homöopathen ohne Grenzen”: Lehrheft mit 19 Mitteln zur Akutversorgung bei Notfällen für Kenia, Ratgeber-News-Blog am 30. Juli 2014
  • Tödliche Hexenjagden – und der Kampf der Skeptiker, GWUP-Blog am 4. April 2013
  • GWUP-Infos: Menschenrechte und skeptisches Denken in Afrika

Vortragsvideo: Denkfehler, Irrtümer und Fehlschlüsse

Die Rhein-Ruhr-Skeptiker haben den Vortrag “Denkfehler und Irrtümer” von Peter Ofenbäck online gestellt:


Direktlink zum Video auf Youtube

Zum Weiterlesen:

  • Video-Vortrag “Elektrosmog”, GWUP-Blog am 12. April 2014
  • Vortragsvideo: Traditionelle Chinesische Medizin, GWUP-Blog am 1. März 2014
  • Video: Recht so? Erkenntnisse eines skeptischen Richters, GWUP-Blog am 24. Januar 2014
  • Skeptoskop #14 – “Peter Ofenbäck” vom 1. Februar 2013

Kornkreis als Live-Mandala

Der Kornkreis bei Raisting am Ammersee macht weltweit Schlagzeilen.

Die Nachrichtenagentur Reuters, die Augsburger Allgemeine, SAT 1 Bayern und viele andere Medien haben sogar Videos dazu produziert:


Direktlink zum Video auf Youtube

Bemerkenswert ist ein Artikel im Münchner Merkur, der deutlich macht, dass der Kornkreis für die große Mehrzahl der Pilger kaum mehr als ein sonniges Live-Mandala ist:

Gemütlich hat es sich die Gruppe auf ihrer weißen Decke gemacht [...] Die Zeit vergessen, entspannen, dem Alltag entfliehen – der Kornkreis in Raisting macht’s möglich.

Wie diese Gruppe pilgern viele in das Weizenfeld der Familie Huttner. Aber warum?

„Weil es friedlich ist“, sagt Brandt. „Man sitzt hier mitten in der Natur, kommt raus, genießt den Moment. Das ist wichtig in der heutigen Zeit.“

Eine Antwort auf die Frage, wie der Kreis entstanden ist, hat auch sie nicht. „Das ist mir egal. Es ist unwichtig. Fest steht: Er ist Mittel zum Zweck. Ein Ort, an dem Menschen glücklich sind.“

Dementsprechend kommentiert auch Karin Seibold in der Print-Ausgabe (Nr. 137 vom 30. Juli) der Augsburger Allgemeinen:

Da sitzen sie, im Schneidersitz, und fabulieren über Außeriridsche, zauberhafte Zeichen und das große Ganze. Da theoretisieren sie, über den Sinn des Lebens, Gott und das Universum.

Und irgendwo in der Nähe des Sees sitzen in diesen Tagen ein paar Leute neben ein paar Schnüren und Holzpflöcken und stoßen mit ganz irdischen Getränken auf ihren Erfolg an. Sie haben es geschafft, Aufmerksamkeit auf ihr Kunstwerk zu lenken, den Tourismus für ein paar Tage anzukurbeln und die Medien zu beschäftigen.

Im Grunde ist es eine Situation, in der jeder gewinnt: Die einen an meditativer Stimmung, die anderen an Spaß, wieder andere damit, dass sie Würstl und Apfelsaftschorle am Rand des Schauplatzes verkaufen.”

Ein “paar Leute mit Schnüren und Holzpflöcken” als Schöpfer der Ährenzeichen – kann das alles sein?

Gewohnt nüchtern verweist heute Der Nesselsetzer auf dieses feine Erklär-Video:


Direktlink zum Video auf Youtube

Und im Skeptiker (1/2014) steht der Kornkreiskenner und -macher Harald Hoos GWUP-Mitglied Dr. Philippe Leick Rede und Antwort.

Der Verleger und Mediendienstleister war einst als “Kornkreiskünstler” aktiv und erzählt, wie’s geht:

Kornkreise zu machen ist im wahrsten Sinne des Wortes kein Hexenwerk – und kein Alienwerk.

Bei komplexen Strukturen ist präzise Planung erforderlich und später im Feld Disziplin innerhalb der Gruppe [...]

Fast alle bisher bekannten Kornkreisformationen sind in einer Nacht umsetzbar, teilweise mit erheblicher Manpower [...]

Eine spätere, gezielte Entdeckung “anzuschubsen” ist gar kein Problem. Oftmals sind die Kornkreismacher, die sich eben auch in der Szene tummeln, selbst die “Entdecker” [...]

Was die [angebebliche] Komplexität [von Kornkreisen] angeht, kann ich die Argumentation absolut nicht nachvollziehen. Alle bekannten Kornkreisgebilde basieren auf einfachen Konstruktionsmerkmalen und -schritten.

Was auf den ersten Blick sehr komplex und kunstvoll wirkt, muss nicht unbedingt auf einer sehr komplizierten Konstruktion beruhen.”

Einen anderen Standpunkt vertritt in derselben Ausgabe der Autor und Kornkreisforscher Andreas Müller.

Er widerspricht der Vorstellung, Kornkreise seien nur ein großer Schwindel, und geht davon aus, dass es etliche Kornkreise gibt, die ganz ohne menschliches Zutun entstanden sind – auf bisher ungeklärte Weise.

Allerdings sucht auch Müller nicht unbedingt nach außerirdischen “circle makers”, sondern vermutet primär noch unverstandene natürliche “Formbilde-Phänomene” hinter den spektakulären Bodenmustern.

Den Eso-Enthusiasten ist das letztendlich eh egal:

Viele Besucher des Kornkreises in Raisting wollen einfach den Moment genießen – und nicht so viele Fragen stellen.”

Zum Weiterlesen:

  • Richtige Antwort auf Kornkreise: Abmähen! Der Nesselsetzer am 31. Juli 2014
  • Der Kornkreis-Unfug, Der Nesselsetzer am 12. August 2012
  • Invasion im Weizenfeld, Süddeutsche am 26. Juli 2014
  • Irrer Hype! Mysteriöser Kornkreis zieht Tausende an, Focus-Online am 29. Juli 2014
  • Esoterik im Getreide, Spiegel-Online am 30. Juli 2014
  • Der mysteriöse Kornkreis an der Erdfunkstelle, Welt-Online am 29. Juli 2014
  • Besucher sind sich sicher: Höhere Wesen waren am Ammersee am Werk, Augsburger Allgemeine am 28. Juli 2014
  • Hoaxilla #31 – „Kornkreise“ vom 30. Januar 2011
  • “Es gibt ein echtes Phänomen” – Interview mit dem Kornkreisforscher Andreas Müller, Skeptiker 1/2014
  • “Kornkreise sind eine Art Ersatzreligion” – Interview mit dem Kornkreiskenner und -macher Harald Hoos, Skeptiker 1/2014
  • Kornkreise: Wie Esoteriker sich selbst täuschen, Astrodicticum simplex am 19. September 2010
  • Ufos und Kornkreise, Astrodicticum simplex am 25. August 2009
  • “Kreisrunde Zeichen”: Kornkreise, Experimente und Schwurbeleien, Astrodicticum simplex am 12. Juni 2010
  • “GWUP-Magazin” der Münchner Skeptiker zum Thema Kornkreise, GWUP-Blog am 28. Juli 2014 (mit vielen Links)

Axel Stoll ist tot

Der “Geschichtenerzähler und Rechtsesoteriker” (Skeptiker 1/2014) Dr. Axel Stoll ist tot.

Er verstarb im Alter von 65 Jahren wohl an den Folgen einer Krankheit, berichtet Sebastian Bartoschek bei den Ruhrbaronen.

Noch 2013 hatten Bartoschek sowie Alexa und Alexander Waschkau ein ausführliches Interview mit Stoll geführt und in dem Buch “Muss man wissen!” veröffentlicht.

Der promovierte Geologe war Gründer des Berliner Neuschwabenlandforums und bezeichnete sich selbst als “Reichsbürger”.

Zum Weiterlesen:

  • Dr. Axel Stoll ist tot, Ruhrbarone am 30. Juli 2014
  • Dr. Axel Stoll hat den Strafplaneten verlassen, vice.com am 30. Juli 2014
  • Alexa Waschkau/Alexander Waschkau/Sebastian Bartoschek: “Muss man wissen”. JMB-Verlag, Hannover 2013
  • Buchpremiere: Axel Stoll – kranke braune Esoterik? GWUP-Blog am 3. Dezember 2013
  • Interview zu dem Interviewbuch mit Axel Stoll, GWUP-Blog am 10. Januar 2014
  • Der Mythos Neuschwabenland, GWUP-Blog am 19. Mai 2013
  • Neuer „Reichsbürger”-Wahn: Die Vier-Cent-Briefe, GWUP-Blog am 14. Mai 2014
  • Geschichtenerzähler und Rechtsesoteriker, Skeptiker 1/2014
  • Wer oder was ist Axel Stoll? diesseits.de am 13. Februar 2014

Überraschung beim PSI-Test: Kandidat räumt „bittere Erfahrung“ ein

Das Medienecho zu den PSI-Tests 2014 der GWUP hallt nach.

Gestern ist ein weiterer Beitrag in der Welt am Sonntag und der Berliner Morgenpost erschienen.

Ein Auszug:

Nun also Hilmar Prosche aus Altenburg […] Er will einfach wissen, was die Wissenschaft zu Leuten wie ihm sagt. Wie sie das Rutenphänomen erklärt. Er ist überzeugt von seiner Sache […]

Über Stunden zieht sich der Versuch hin, dann kommt der Moment der Wahrheit […]

Das Ergebnis ist niederschmetternd. Einen einzigen Treffer hat er. Bei seinem siebten Gang über die Wiese hat er das Metallstück unter Waschlappen Nummer vier geortet. Da lag es auch.

Sonst lag es nie dort, wo er und seine Wünschelruten es gespürt haben. In allen Fällen außer diesem einen lagen er und seine Ruten falsch.

Die Hände gefaltet, den Kopf gesenkt, hört er sich die kleine Rede an, zu der Dr. Rainer Wolf nun anhebt, einer der Skeptiker.

“Das ist das Ergebnis, das wir bei allen unseren Tests hatten – dass man mit der Wünschelrute nur was finden kann, wenn man weiß, wo es ist. Wenn Sie Kabel im Boden fanden, dann wussten oder ahnten Sie, dass da welche lagen.

In Wirklichkeit ist es Ihre eigene Erwartung, die Ihre Rute ausschlagen lässt. Nichts sonst.

Sie haben sich viel Mühe gegeben heute, das haben wir gesehen. Und Ihre ganze Mühe war umsonst – ein einziger Treffer, das ist ein reines Zufallsergebnis.”

Hilmar Prosche nickt sachte. Dann sagt er: “Der Tatsache stelle ich mich. Das ist der reine Zufall, und das trifft wahrscheinlich für alle Wünschelrutengeher zu. Eine bittere Erfahrung, ich werde meine Lehren daraus ziehen.”

Ob dieser Vorsatz lange Bestand hat?

Noch im vergangenen Jahr schrieben wir über die Tests:

Wie üblich konnte sich keiner unserer Kandidaten zu der Erkenntnis durchringen, bei ihrer vermeintlich paranormalen Fähigkeit einer Selbsttäuschung erlegen zu sein.”

Das wäre mal eine echte Überraschung. Und ein Eingeständnis, das Respekt verdient.

Zum Weiterlesen:

  • PSI-Tests in Würzburg, GWUP-Blog am 23. Juli 2014
  • PSI-Tests bei heute nacht, GWUP-Blog am 24. Juli 2014
  • Dr. Rainer Wolf über die PSI-Tests der GWUP, Youtube-Video vom 17. Juli 2011
  • Warum Wünschelrutengehen keine Wissenschaft ist, GWUP-Blog am 17. November 2013
  • Interview zu den PSI-Tests: “Vorher und Nachher klappt’s”, GWUP-Blog am 2. September 2013

„GWUP-Magazin“ der Münchner Skeptiker bei Radio LORA zum Thema Kornkreise

Die Kornkreis-Saison 2014 hat begonnen – nicht nur in England, sondern auch in Deutschland und Österreich.

Die jüngste Meldung kommt vom Ammersee, sogar die Süddeutsche Zeitung hat vor zwei Tagen über die “Invasion im Weizenfeld” berichtet.

Da trifft es sich doch gut, dass die Ähren-Sachen bereits im Skeptiker 1/2014 ausführlich behandelt wurden.

Kornkreise sind zugleich auch das Thema des zweiten Podcasts der Münchner Skeptiker.

Vier Mitglieder der Regionalgruppe sprechen über ihre Erkenntnisse zu den “kreisrunden Zeichen”.

Live wird das GWUP-Magazin der Münchner Skeptiker jeweils am ersten Montag in geraden Monaten um 19 Uhr bei Radio LORA München 92.4 gesendet.

Zum Weiterlesen:

  • Podcasts der Münchner Skeptiker
  • Hoaxilla #31 – „Kornkreise“ vom 30. Januar 2011
  • “Es gibt ein echtes Phänomen” – Interview mit dem Kornkreisforscher Andreas Müller, Skeptiker 1/2014
  • “Kornkreise sind eine Art Ersatzreligion” – Interview mit dem Kornkreiskenner und -macher Harald Hoos, Skeptiker 1/2014
  • Kornkreise und Paranormales: Ist die GWUP gegen alles? GWUP-Blog am 24. Februar 2013
  • Kornkreis-Geschwurbel, GWUP-Blog am 15. August 2012
  • Kornkreis-Geschwurbel II, GWUP-Blog am 19. August 2012
  • Eine Frage der Ähre, einestages am 4. September 2012
  • High-Tech-Kornkreise, GWUP-Blog am 4. August 2011
  • Teufel oder Aliens: Wer macht die Kornkreise? GWUP-Blog am 17. August 2012
  • GWUP-Thema: Kornkreise
  • Was es mit Kornkreisen auf sich hat, Süddeutsche vom 12. September 2002
  • “Kornkreise” bei Psiram
  • Circular Reasoning: The “Mystery” of Crop Circles and Their Orbs of Light, Skeptical Inquirer Volume 26.5, September/October 2002
  • Levengood’s Crop-Circle Plant Research, Skeptical Inquirer Volume 6.2., June 1996
  • Happy Halloween mit Carrie und dem Krieg der Welten, GWUP-Blog am 30. Oktober 2013

Dracula-Mythen und erwachte Vampyre in Nürnberg

Der Vollständigkeit halber sei noch auf die letzte Veranstaltung der Reihe “Außer Sinnen 2014 – Paranormales und Skepsis” in Nürnberg hingewiesen.

Morgen (29. Juli) spricht Dr. Mark Benecke über “Dracula-Mythen und erwachte Vampyre”.

Der Vortrag ist allerdings bereits ausverkauft.

Wer sich für das Thema interessiert, sei zum Beispiel auf das Interview “Vampire ohne Bis(s)” mit Mark und Lydia Benecke im Skeptiker 3/2010 verwiesen.

Dieses Gespräch über “moderne Vampyre” ist zudem in dem Buch “Vampire unter uns! Band 2 – rh.neg.” abgedruckt worden.

Auch bei Hoaxilla gibt es eine Folge “Vampire unter uns” (Nr. 50 vom 10. Juli 2011).

Über “Vampirzeichen” steht einiges im Skeptiker 2/2012 zu lesen.

Zum Weiterlesen:

  • “Sleep all day, party all night, never grow old, never die”, Skeptiker 3/2001
  • UK is home to subculture of 15,000 vampires, Unexplained Mysteries am 30. Mai 2014
  • “Friedhof der Vampire” versetzt Polen in Aufregung, Welt-Online am 21. Juli 2014
  • Bernd Harder: Sie sind mitten unter uns – Die Wahrheit über Vampire, Zombies und Werwölfe. Herder-Verlag, Freiburg 2012

„Der Esoterik-Test“ im Bayerischen Fernsehen

Das Bayerische Fernsehen wiederholt heute Abend (28. Juli, 22 Uhr) und morgen (29. Juli, 10.50 Uhr) die Sendung

Der Esoterik-Test: Wissenschaft oder Humbug?”

vom Februar.

In der Ankündigung heißt es:

Fast die Hälfte der Deutschen glaubt an Astrologie. Und jeder Vierte steht esoterischen Wunderheilern aufgeschlossen gegenüber. Was ist dran an der Esoterik? Wir haben vier beliebte esoterische Angebote einem Wissenschaftscheck unterzogen.

Die vier getesteten Praktiken sind Wahrsagen, Quantenheilung, Wasservitalisierung und DNA-Programmierung.

Das Fazit  steht bereits auf der Sendungs-Homepage zu lesen:

Die Wissenschaft unterscheidet sich von der Esoterik, weil sie versucht, Wissen zu schaffen. Dieses Wissen wird mit Experimenten überprüft. Wenn man etwas in einem Experiment nicht messen oder nicht überprüfen kann, ist es wissenschaftlich nicht vorhanden. Zwar zeigen auch Wunderheiler Experimente, um ihre Erfolge zu beweisen.

Doch meist entbehrt schon die Methode jeglicher wissenschaftlicher Grundlage (“Alpha-Synapsen-Programmierung”) oder das Testergebnis beweist etwas anderes als vorgegeben (“vitalisiertes Wasser”).

Meist schadet der ganze Hokuspokus nicht, kann aber teuer werden, wenn man sich alles anschafft, was ein Wunderheiler anpreist. Gefährlich kann es werden, wenn sich ein Wunderheiler als Arzt aufspielt oder ein Hellseher nicht “hell sieht”, sondern an Wahnvorstellungen leidet.”

Auch in der Mediathek kann man den 30-minütige Beitrag in der Reihe “Faszination Wissen” schon sehen.

Zum Weiterlesen:

  • Kritische Beiträge zu Esoterik und Homöopathie, GWUP-Blog am 20. Februar 2014
  • Gesund und reich durch Quantenheilung, futurezone.at am 23. April 2014
  • Homöopathen, aufgepasst: Epigenetik ist keine Esoterik, GWUP-Blog am 17. Juni 2014
  • Wasser-Hokuspokus – Die Webseite
  • GWUP-Infos: Wasser, das Wunderelement?

PSI-Tests bei „heute nacht“

Die Psi-Tests 2014 der GWUP bei heute nacht (23. Juli) im ZDF:

Der Filmbericht ist noch in der Mediathek abrufbar, ab Minute 12 geht’s los.

Auch die Regionalzeitung Main-Post war dabei. Unter der etwas missverständlichen Headline “Skeptiker suchen weiter nach Wundern” gibt’s einen informativen Artikel:

Vier Kandidaten wollten diesmal zu den jährlichen Psi-Tests antreten. Eine Kandidatin behauptete durch Meditation schweben zu können – würde es funktionieren, wäre es ganz sicher spektakulär. Anscheinend war sie sich ihrer Fähigkeit dann aber doch nicht so sicher und sagte kurzfristig ab – wie schon im vergangenen Jahr.

Außer Konkurrenz lief der Versuch eines Mannes, der sich durch meditative Gymnastik – mit heftigen Auf- und Abwärtsbewegungen der Arme – messbar leichter machen wollte. Was natürlich nicht gelang. Angetreten war er zudem mit dem Versuch, das Keimen von Sesamsamen mit positiver und negativer spiritueller Bestrahlung zu beeinflussen. Ob er damit das Preisgeld abräumt, wird sich wohl in ein paar Tagen zeigen.”

Zum Weiterlesen:

  • Skeptiker suchen weiter nach Wundern, Main-Post am 23. Juli 2014
  • PSI-Tests in Würzburg, GWUP-Blog am 23. Juli 2014

PSI-Tests in Würzburg

An der Uni Würzburg finden derzeit die Psi-Tests 2014 der GWUP statt.

Einen ersten kurzen Bericht darüber gibt’s in Bayern 2:

Egal ob schweben, hellsehen oder übers Wasser gehen: Wer übernatürliche Fähigkeiten nachweisen kann, dem winken 10.000 Euro. Doch die Würzburger Skeptiker lassen sich nicht so leicht foppen.

Alles Weitere demnächst hier und im Skeptiker.

Zum Weiterlesen:

  • Interview zu den Psi-Tests: “Vorher und Nachher klappt’s”, GWUP-Blog am 2. September 2013
  • Psi-Tests 2013 bei Hoaxilla, GWUP-Blog am 19. August 2013
  • Muten mit Ruten und gedrechselte Ausreden: Die Psi-Tests 2013 der GWUP, GWUP-Blog am 16. August 2013
  • Psi-Tests bei Stefan Raab, GWUP-Blog am 18. Dezember 2013




NEU: Skeptiker 3/2014

SKEPTIKER 3/2014