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„ZDF heute“-Fake-News: Es gibt so etwas wie seriöse Astrologie

Dass eine “Wahrsagerin” im privaten Regionalfernsehen profunde Weisheiten wie

In Deutschland wird es zwei bis drei Wochen ungefähr im Januar/Februar sehr kalt sein”

von sich geben darf – geschenkt.

Dass die Webseite von ZDF heute gebührenfinanzierte Fake-News verbreitet – ungut.

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Der Astrologe Klemens Ludwig behauptet dort unwidersprochen, dass es einen “großen Unterschied” gebe zwischen “seriöser” Astrologie und Zeitungshoroskopen.

Das ist falsch, wie wir hier ausführlich erklärt haben.

Vielleicht hat die heute-Redaktion sich bei der Auswahl dieses Interviewpartners von einer Auszeichnung blenden lassen, die Ludwig 1995 erhielt: dem “Medienpreis Astrologie”.

Bürgt diese Ehrung nicht automatisch für Kennerschaft und Seriosität?

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Nicht zwingend, denn verliehen wird der “Medienpreis Astrologie” vom Deutschen Astrologenverband, dessen Vorsitzender mittlerweile Klemens Ludwig heißt.

Immerhin räumt der DAV-Chef ein, dass Astrologie ein “Glaubenssystem” ist. Und führt ganz nebenbei auch noch die Hauptbeschäftigung seiner Zunft, nämlich die astrologische Persönlichkeitsanalyse, ad absurdum:

Natürlich bin ich nicht nur Steinbock, sondern verbinde – wie alle Menschen – mehrere Elemente des Tierkreises zu einer Einheit. Bei mir wirken vor allem noch Krebs, Widder und Jungfrau.”

Schöner kann man den Barnum-Effekt kaum beschreiben. Tests haben gezeigt, dass Menschen nicht in der Lage sind, aus einer Reihe von astrologischen Persönlichkeitsprofilen das für sie erstellte herauszufinden.

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Denn klar steckt in jedem Menschen situativ etwas von einem „Fisch“, etwas von einem „Widder“, etwas von einem „Löwen“ und so weiter. Die angeblichen Charakteristika der Tierkreiszeichen sind wenig mehr als ein Wortbaukasten, den die Astrologen immer wieder neu kombinieren können.

Jede „astrologische Konstellation“ ist unendlich ausdeutbar und kann auf jede Person und Situation zurechtkonstruiert werden. Nicht umsonst greifen die Sterndeuter auf Sterne, Planeten, Tierkreiszeichen, „Häuser“, „Primär-“ und „Sekundärdirektionen“, „Transite“, „Aszendenten“, „Mundanspekte“, „Generalsignifikatoren“, „Zeitregenten“, „Eklipsen“, „Halbsummen“, „Rückläufigkeiten“, „Harmonieaspekte“, „Deklinationsparallelen“ und vieles, vieles mehr zurück.

Kein Wunder, dass “jedes Horoskop anders ist”, wie Ludwig der heute.de-Redaktion flüstert.

Aber eben nicht richtiger.

Zum Weiterlesen:

  • Astrologie-Interview – Keine Sternstunde des ZDF, hpd am 6. Januar 2017
  • Dreieinhalb Minuten Gequatsche: Peinliche Wahrsagerin bei Oberpfalz TV, Wahrsagerchecks-Blog am 4. Januar 2017
  • “Seriöse” und “unseriöse” Astrologie, GWUP-Blog am 3. Januar 2011
  • “Seriöse” Astrologie bei Psiram
  • Sind Hellseher seriös? GWUP-Blog am 1. Oktober 2012
  • GWUP-Prognosencheck 2016: „Mit heutigem Wissen“ wären die Vorhersagen viel konkreter, GWUP-Blog am 15. Dezember 2016
  • Warum so viele Menschen an Horoskope glauben, SPON am 1. Januar 2017
  • Wie Horoskope funktionieren, Spiegel-Online am 29. Dezember 2016
  • Seriöse Astrologie, Quantenwelt am 3. Januar 2017
  • “Mein Horoskop stimmt immer!” Ja und? GWUP-Blog am 4. Mai 2013 (mit zahlreichen Links zum Thema Astrologie und Wahrsagen)

Oberhummer Award 2016: Die Preisverleihung an James Randi jetzt im Fernsehen

Am Dienstag (10. Januar) zeigt ORF eins das “Science Busters Spezial – Oberhummer Award 2016″ mit der Preisverleihung an James Randi.

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DIE.NACHT beginnt um 23 Uhr.

Zum Weiterlesen:

  • James Randi: Der “Urvater der Skeptiker” im profil, GWUP-Blog am 22. November 2016
  • Erster “Heinz Oberhummer Award” geht an James Randi, GWUP-Blog am 4. November 2016
  • Oberhummer-Award-Gala mit Preisverleihung an James Randi am 10.Januar im Fernsehen, GWUP-Blog am 26. November 2016
  • James Randi: Dem Unfug auf der Spur, diepresse am 26. November 2016
  • Warum wir glauben, was wir wollen, diepresse am 28. November 2016
  • James Randi: Magier und Urvater der Skeptiker, profil am 22. November 2016

Homöopathie ist “bad” und bizarr – und das INH setzt seine erfolgreiche Aufklärung fort

Unter den

7 bad science and health ideas that should die with 2016″

des Vox-Magazins findet sich auch

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Homeopathy is one of the most enduring forms of snake oil available to consumers; it has been duping people since 1814.”

Bei den

weirdest alternative health stories of 2016″

listet Spectator Health Homöopathie sogar auf Platz eins:

Take, for instance, the announcement that the US Federal Trade Commission (FTC) will no longer tolerate bogus claims for homeopathic products. It was long overdue, yet a leading homeopath’s reaction to it was as typical as it was hilarious;

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Dana Ullman was quoted as saying: ‘One cannot help but wonder who or what is pulling their strings … it is clear that this governmental agency is ignoring important scientific evidence, and one must wonder if they are protecting Big Pharma’.

Sufficient proof, I’d say, that homeopathy does not work for paranoia.”

Einer der meistgelesenen Independent-Artikel 2016 war

Homeopathy effective for 0 out of 68 illnesses, study finds”

Es tut sich also was – und entscheidenden Anteil daran in Deutschland hat das Informationsnetzwerk Homöopathie, die …

… bisher größte und erfolgreichste Aufklärungskampagne in Sachen Homöopathie”,

wie Psiram im Jahresrückblick schreibt.

Eine frei erfundene Verleumdungskampagne gegen Dr. Natalie Grams auf einem rechtslastigen “Info”-Portal, die interessanterweise von der DZVhÄ-Spitze eifrig gelikt wurde, verschwand übrigens spurlos nach einem kurzen Anwaltsschreiben an die Betreiber.

Der Realitätsverlust der Ober-Homöopathen hüben wie drüben geht also ungebremst weiter und nimmt immer groteskere Formen an, während das INH seine Aktivitäten unbeeindruckt fortsetzt.

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Neu erschienen sind zwei Artikel in der Homöopedia:

  • über den Homöopathen James Tyler Kent, dessen „Repertorium der homöopathischen Arzneimittel“ vom DZVhÄ als Grundlagenwerk empfohlen wird
  • und über den Placebo-Effekt und dessen absichtsvolle Missdeutung durch die Homöopathen.

Zum Weiterlesen:

  • From cow urine to a North Korean wonder drug: the weirdest alternative health stories of 2016, Spectator Health am 29. Dezember 2016
  • 7 bad science and health ideas that should die with 2016, Vox am 29. Dezember 2016
  • How the ‘alt’ is polarizing, and harming, medicine, statnews am 29. Dezember 2016
  • Do Alternative Medicine Cancer Treatments Work? The Truth Is In Their Price Tag, forbes am 29. Dezember 2016
  • Homöopathie wirkt nicht. Scheibt auch die Zeit, GWUP-Blog am 28. Dezember 2016
  • Placebos: Die immerselben Denkfehler der Homöopathen, GWUP-Blog am 28. Januar 2013
  • Schmutzige Methoden der “sanften” Medizin, Süddeutsche am 30. Juni 2012
  • Wie Homöopathie und Esoterik miteinander verbunden sind, derStandard am 26. Oktober 2016

Unheilpraktiker: Anousch Mueller bei Skeptics in the Pub in Köln

Erster Skeptics in the Pub-Termin für 2017 in Köln:

Am 24. Januar ist “Unheilpraktiker”-Autorin Anousch Mueller zu Gast.

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In ihrem Vortrag wird Anousch Mueller auf die problematische Ausbildungssituation eingehen: Was lernen Heilpraktiker eigentlich? Und was nicht? Was hat es mit der “Heilpraktikerüberprüfung” auf sich?

Außerdem erklärt sie, was an Homöopathie, Bioresonanz, Pendeln usw. gefährlich ist. Da sie ihre Kritik nicht als reines Heilpraktiker-Bashing verstanden haben will, geht sie auch auf die Gründe für die Beliebtheit der Paramedizin ein, die u.a. im Gesundheitswesen zu suchen sind.”

Die Veranstaltung im Herbrand’s beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Anousch Mueller referiert auch bei der SkepKon, die vom 29. April bis 1. Mai in Berlin stattfindet. Anmelden kann man sich ab etwa Mitte Januar.

Zum Weiterlesen:

  • Heilpraktiker: Bundesminister Gröhe sucht sein Heil im leisen Rückzug, GWUP-Blog am 8. Dezember 2016
  • Interview mit Anousch Mueller: Sollten wir uns den Besuch beim Heilpraktiker künftig sparen? GWUP-Blog am 1. Juli 2016
  • Skeptiker-Interview mit Anousch Mueller, GWUP-Blog am 14. Juni 2016
  • Von der Gutgläubigkeit hin zu Faktendenken: Anousch Müller über ihr Buch „Unheilpraktiker“, GWUP-Blog am 15. Mai 2016
  • How the ‘alt’ is polarizing, and harming, medicine, statnews am 29. Dezember 2016

Zufälle gibt’s überall: Beim Lotto, in Lourdes und im Labor von Parapsychologen

Im aktuellen Spiegel (1/2017):

Ein Kurzinterview mit Dr. Florian Aigner über die Macht des Zufalls.

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Zum Jahreswechsel ganz nett – es wäre allerdings falsch, das Buch des Quantenphysikers nur auf “Liebe, Glück, Erfolg” zu reduzieren.

In “Der Zufall, das Universum und du” geht es unter anderem um Schrödingers Katze, den Laplaceschen Dämon, Wunderheilungen und die PEAR-Experimente in Princeton.

Zu diesen erfolglosen Versuchsreihen zur Untersuchung von paranormalen Phänomenen schreibt Aigner:

Möglicherweise hat die PEAR-Forschung aber doch einen großen Wert, und zwar wenn man sie umgekehrt betrachtet. Sie hat uns keine wirklichen Indizien für übernatürliche Phänomene gegeben, aber sie zeigt uns, dass man auch mit sehr großer Sorgfalt, mit einer gewaltigen Anzahl an Experimenten und mit sauberer statistischer Untersuchung Unfug produzieren kann.

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Die PEAR-Forscher waren kluge, vorsichtige Leute, die wissenschaftlich arbeiteten – das hatten sie den meisten Pseudowissenschaftlern voraus. Und trotzdem verstrickten sie sich in seltsame, nicht reproduzierbare Merkwürdigkeiten, als sie eine Theorie überprüften, die sie so gerne für wahr halten wollten.

Auch ohne böse Absicht, mit besten wissenschaftlichen Intentionen, kann man sich ganz unbewusst selbst beschwindeln.

Vielleicht sollten wir PEAR so ähnlich betrachten wie Placebowirkungen in der Medizin: Es gibt sie nun einmal, das müssen wir akzeptieren. Doch so, wie wir von echten Medikamenten verlangen, besser zu wirken als ein Placebo, sollten wir wohl auch von echten Psychokinese-Experimenten verlangen, bessere Daten zu liefern, als es bei den PEAR-Experimenten der Fall war.”

Zum Weiterlesen:

  • Liebe, Glück und Erfolg – alles wirklich nur purer Zufall? nachrichten.at am 31. Dezember 2016
  • „Der Zufall, das Universum und du“: Erstes Buch von Dr. Florian Aigner erscheint im Januar, GWUP-Blog am 25. Dezember 2016
  • Florian Aigner: Der Zufall, das Universum und du. Brandstätter-Verlag, 248 Seiten, 22,90 €

Video: FIFA als Bauernopfer der Weltpolitik? Über die Entstehung einer Verschwörungstheorie

Ein weiteres Video von der Fachtagung “Eine Welt voller Verschwörungen?” des Vereins “Wissensdurst” und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart im September:

Der Diplom-Psychologe und Informatiker Marius Raab von der Universität Bamberg stellt ein interessantes Experiment “zum Einfluss semantischer Verknüpfung von Information in der frühen Entstehungsphase einer Verschwörungstheorie” vor.

Am Tag der Festnahme von hochrangigen FIFA-Funktionären im Mai 2015 durch die amerikanische Bundesbehörde FBI konzipierte Raab ad hoc eine Studie, für die er eine fiktive Pressemitteilung mit vier unterschiedlichen Schlussabschnitten an mehr als 200 Studenten verteilte.


Direktlink zum Video auf Youtube

Es zeigte sich, dass eine geringfügige Variation des Textes genügte, um die Probanden zu polarisieren: Potenziell “Verschwörungsgläubige” neigten daraufhin stark der Überzeugung zu, dass die USA versuchten, Russland (als Gastgeber der WM 2018) durch die Ermittlungen zu schaden – die FIFA mithin nur ein Bauernopfer im globalen Dominanzstreben der USA sei.

Raabs Fazit:

Menschen glauben nicht automatisch an Verschwörungen, aber schon ein, zwei Sätze in einer Pressemitteilung können bei einem neuen Ereignis einen Verschwörungsglauben induzieren, wenn es darin Hinweise auf Absicht und Kausalität gibt.”

Zugleich wies der Psychologe darauf hin, dass Politiker wie Donald Trump sich die Polarisierung in Befürworter und Gegner im Rahmen einer Verschwörungstheorie gezielt zunutze machen könnten.

Er sollte recht behalten.

Zum Weiterlesen:

  • Vortragsvideo von Dr. Holm Hümmler: „Geschäftsmodell Verschwörungstheorie?“, GWUP-Blog am 23. Dezember 2016
  • Wie die postfaktische Zeit Verschwörungstheorien befördert, Mitteldeutsche Zeitung am 30. Dezember 2016
  • Nach dem Anschlag von Berlin: Warum wir für Verschwörungstheorien so anfällig sind, Tagesspiegel am 28. Dezember 2016
  • Chemtrails und HIV: Vier Verschwörungstheorien auf dem Prüfstand, Berliner Zeitung am 29. Dezember 2016
  • Interview: Warum glauben Menschen an Verschwörungstheorien, Berliner Zeitung am 29. Dezember 2016
  • Gegen Fake News hilft kein Gesetz, SPON am 14. Dezember 2016

„Trust me I‘m a Scientist“: Wir sehen uns 2017 in Berlin

Wir verabschieden dieses “postfaktische” Jahr mit dem “Fast Forward Science”-Siegervideo von Mai Thi Nguyen-Kim:

Die Sache ist die: Menschen glauben einfach sehr gerne nur das, was sie glauben wollen [...] Ob Impfgegner oder Verschwörungstheoretiker: Menschen, die sehr stur an ihrem Irrglaube festhalten, werden meiner Meinung nach vor allem von einem Bauchgefühl getrieben, das sehr stark ist: Angst und Misstrauen.”


Direktlink zum Video auf Youtube

Die Chemikerin nimmt in ihrem Clip etwas vorweg, was Bernhard Pörksen bei Zeit-Online aktuell so erklärt:

Bildungsverantwortliche und Wissensarbeiter in Schulen und Hochschulen, in Redaktionen und in öffentlichen Debatten müssen heute nicht mehr nur verkünden, was sie selbst für richtig und wichtig halten.

Es ist an der Zeit, dass sie selbst zu Dolmetschern ihrer Disziplin werden und sich als kraftvolle Vermittler ihrer Profession begreifen, die Meta-Rezepte der Wissensüberprüfung und etablierte Spielregeln der Faktenrecherche mitliefern. Sie müssen erklären und wieder erklären, wie sie arbeiten und warum sie sagen, was sie sagen.”

Die Arbeit der Skeptiker wird 2017 sicher nicht weniger werden. Das Thema “Faktenleugner” steht übrigens auch im Fokus der “SkepKon” vom 29. April bis 1. Mai in Berlin. Beim öffentlichen “Skeptical” am Samstagnachmittag ist unter anderem Mai Thi Nguyen-Kim live zu erleben. Anmelden für die “SkepKon” kann man sich ab etwa Mitte Januar.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Leserinnen und Leser für ihre engagierte Teilnahme an diesem Blog in den vergangenen zwölf Monaten und wünschen Ihnen ein gutes, erfolgreiches neues Jahr!

Zum Weiterlesen:

  • Video: „Trust me I‘m a Scientist“ gewinnt den Wettbewerb „Fast Forward Science“, GWUP-Blog am 7. November 2016
  • Die Postfaktische Universität, ZeitWissen am 29. Dezember 2016
  • Fake-News: Bitte kommentieren Sie jetzt, Zeit-Online am 29. Dezember 2016
  • Rückblick auf 2016: Fakten – die Sorgenkinder des Jahres, GWUP-Blog am 30. Dezember 2016
  • Die Wissenschaft von den Silvestervorsätzen, Gesundheits-Check am 31. Dezember 2016

Rückblick auf 2016: Fakten – die Sorgenkinder des Jahres

Bei Psiram gibt’s den Jahresrückblick 2016.

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Mit dabei sind das INH, David Bardens, Anousch Mueller und viele mehr:

Ach ja, die Fakten. Unsere Sorgenkinder des Jahres. Braucht die noch jemand oder können die weg? Sind wir jetzt offiziell im „postfaktischen Zeitalter“ angekommen?

Während sich mit vollständigem Faktenverzicht problemlos Wahlen gewinnen und Massen mobilisieren lassen, besteht die weite Welt der Wissenschaft bis auf wenige Ausnahmen immer noch darauf, nach den tatsächlichen und nachprüfbaren Zusammenhängen zu suchen.”

Auch Zeit-Online geht dem “Machtverlust der Fakten” auf den Grund.

Beim Kinderdok hat es ein Impf-Beitrag auf Platz eins der beliebtesten Artikel 2016 geschafft:

Der Post mit dem meisten Traffic, den meisten Kommentaren. Highlight und meistgeteilt in den Sozialen Netzwerken. Wieder geht es um das Thema Impfungen. Willst Du polarisieren, poste etwas zu Glaubuli oder Impfungen, DIE Themen für Eltern.”

Und das war 2016 der “meist beachtete Cartoon” auf der Facebook-Seite vom Skeptical Inquirer:

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Zum Weiterlesen:

  • Große Gefühle: Der Psiram-Jahresrückblick 2016, Psiram am 29. Dezember 2016
  • 2016, das Ende der Vernunft? Zeit-Online am 29. Dezember 2016
  • Die beliebtesten Blogposts 2016, kinderdok am 28. Dezember 2016

Homöopathie wirkt nicht. Schreibt auch die „Zeit“.

Nette “Kartengeschichte” bei Zeit-Online:

Was bringen Globuli?”

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Übrigens hat das Informationsnetzwerk Homöopathie kurz vor Weihnachten 134 Adressaten (darunter die Verbraucherzentralen und die für Gesundheitspolitik zuständigen Minister im Bund und in den Ländern) mit folgender Frage konfrontiert:

Welche Konsequenzen will man hierzulande aus dem Beschluss der Amerikanischen Handelsbehörde FTC ziehen, wonach Homöopathika als das gekennzeichnet werden müssen, was sie sind: Mittel, deren Wirksamkeit nicht nachgewiesen ist?”

Bislang liegt eine Antwort vor:

Der Ausschuss für Wirtschaft etc. des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern (auch für die Gesundheit zuständig) hat sich noch nicht mit dem Thema befasst und fühlt sich auch nicht zuständig.”

Zum Weiterlesen:

  • Was bringen Globuli? Zeit-Online am 28. Dezember 2016
  • „Wirkt nicht-Warnhinweise“ auf Homöopathika? Eine Frage an die Politik in Deutschland, INH am 20. Dezember 2016
  • INH-Stellungnahme: Globuli-Warnhinweise auch bei uns in Deutschland? GWUP-Blog am 4. Dezember 2016
  • Immerhin: Zwei Politiker finden die Zulassung von Globuli „problematisch“, GWUP-Blog am 8. Dezember 2016
  • Homeopaths respond to the FTC’s new position on homeopathy. The universe laughs, Respectful Insolence am 16. Dezember 2016

„Reichsbürger“-Spinnereien 2016: Oliver Kalkofe blickt zurück

“Damit wir alle wissen, wie die korrupte BRD-GmbH im nächsten Jahr umstrukturiert wird”,

gibt Oliver Kalkofe einen Ausblick auf das Wirken von Peter Fitzek und Norbert Schittke:


Direktlink zum Video auf Youtube

Im Spiegel (51/2016) nimmt derweil der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, Jens Gnisa, unmissverständlich Stellung zu den “sogenannten Reichsbürgern“:

Anfangs habe ich noch versucht, mit denen ins Gespräch zu kommen, doch das bringt nichts. Die operieren mit juristischen Halbwahrheiten und sind unbelehrbar. Unfug kann man ignorieren, bei Rechtsverstößen und strafbaren Handlungen hilft aber auf Deutsch gesagt nur eines: draufhauen.”

Zum Weiterlesen:

  • Peter Fitzek: Kaum Neues vom “Weinenden König”, Reichsdeppenrundschau am 8. Dezember 2016
  • Gegen die Dummheit der Fitzek-Anhänger kämpfen selbst die Götter vergebens, Reichsdeppenrundschau am 30. November 2016
  • Die Spinnereien des “Königs von Deutschland”, Welt-Online am 24. Februar 2016
  • Hitler und die Außerirdischen – der irre Besuch bei einem Reichsbürger, Stern-Online am 3. Dezember 2016
  • Reichsbürger fällt auf Satire herein, Leipziger Volkszeitung am 14. Dezember 2016
  • Die wirre Welt des selbst ernannten Reichskanzlers Norbert Schittke, Welt-Online am 23. Oktober 2016
  • Der ganz normale Reichsbürger-Wahnsinn vor Gericht, Justillon am 27. Dezember 2016
  • Endlich: „Reichsbürger“ machen sich mit der Malta-Masche künftig strafbar, GWUP-Blog am 8. Dezember 2016




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