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	<title>gwup &#124; die skeptiker &#187; Uri Geller</title>
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	<description>... denken kritisch seit 1987.</description>
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		<title>2012, die Krise und die Hellseher des Jahres</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 14:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Der Geller-Nachfolger geht ins Dschungelcamp und der Heilige Gral wird gefunden: 2012 wird ein tolles Jahr!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immerhin:</p>
<p>Während unter anderem die <em><a title="So ist das Horoskop für Berlin 2012" href="http://www.berliner-zeitung.de/berlin/astrologen-befragt-so-ist-das-horoskop-fuer-berlin-2012,10809148,11371044.html">Berliner Zeitung</a></em> den üblichen Silvester-Orakel-Quark breittritt und den Astrologen Georg Stockhorst ein Berlin-Horoskop für 2012 erstellen lässt <em>(Loser &#8211; nicht mal den grandiosen Erfolg des <a title="World Skeptics Congress" href="http://www.worldskeptics.org/">World Skeptics Congress</a> vom 17. bis 20. Mai sieht er voraus &#8230;)</em>, versucht die <em><a title="Augsburger Allgemeine Zeitung" href="http://www.augsburger-allgemeine.de/?region=b-haupt">Augsburger Allgemeine</a></em> mal etwas Neues.</p>
<p>In der Print-Ausgabe sucht das Lokalblatt heute den &#8220;Hellseher des Jahres&#8221; &#8211; allerdings ohne jeden übersinnlichen Impetus.</p>
<p>Die Sache ist ganz einfach: Auf einem Fragebogen &#8220;Was geschieht 2012?&#8221; können die Leser bei insgesamt 13 Punkten entweder &#8220;Ja&#8221; oder &#8220;Nein&#8221; ankreuzen. Die Fragen drehen sich um aktuelle Projekte und künftige Vorhaben der Stadt Augsburg und reichen von &#8220;Wird der Theater-Container wie geplant im Mai eröffnet?&#8221; bis hin zu &#8220;Hält die Rathaus-Koalition?&#8221;</p>
<p>Ende 2012 werden die Antworten aller Teilnehmer ausgewertet, und wer die meisten Treffer hat, ist der &#8220;Hellseher des Jahres&#8221;.</p>
<p>Schade nur, dass das Ganze nicht als Vergleichstest zwischen Zeitungslesern und Profi-Wahrsagern angelegt ist &#8211; aber Letzteren scheint die Redaktion eh nicht zu trauen, denn der Wettbewerb steht unter dem Motto:</p>
<blockquote><p>Mit Propheten unterhält man sich am besten drei Jahre später.&#8221;</p></blockquote>
<p>Von diesem Peter-Ustinov-Bonmot scheint der Vielprognostiker Nikki Pezaro noch nie etwas gehört zu haben, denn Kollege Michael Kunkel vom <em><a title="2012: Die Vielprognostiker" href="http://wahrsagercheck.wordpress.com/2011/12/27/2012-nikki-und-blair-prognosenschleudern/">Wahrsagerchecks Blog</a></em> hat bereits jetzt eine lange Liste von Pezaro-Schwurbeleien für 2012 veröffentlicht, darunter etwa &#8220;The Holy Grail will be found&#8221;.</p>
<p>Ansonsten sind die Prognosen fürs nächste Jahr eher durchwachsen, die Vorzeile &#8220;Pessimismus 2012&#8243; über einem aktuellen <em><a title="Der Euro-Zone droht nächstes Jahr der Super-GAU" href="http://www.welt.de/wirtschaft/article13789496/Der-Euro-Zone-droht-naechstes-Jahr-der-GAU.html">Welt-Online</a></em>-Artikel scheint dafür exemplarisch zu sein.</p>
<p>Umgekehrt ist es allerdings auch wieder ganz spaßig, die Leser-Kommentare unter dem heutigen <em><a title="Hallo, Krise!" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,805874,00.html">Spiegel</a></em>-Beitrag &#8220;Hallo Krise!&#8221; zu lesen, zum Beispiel:</p>
<blockquote><p>Diese Lust am Untergang scheint bei Journalisten wie eine ansteckende Krankheit zu wirken.&#8221;</p></blockquote>
<p>Oder:</p>
<blockquote><p>Eine Woche lang kein Weltuntergangsszenario, das konnten die <em>Spiegel</em>-Redakteure nicht auf sich sitzen lassen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und prompt erscheint im eigenen Blatt eine Art <a title="Der Irrsinn macht mal Pause" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,806394,00.html">Gegendarstellung</a> zur grassierenden Krisologie, überschrieben mit &#8220;Der Irrsinn macht mal Pause&#8221;.</p>
<p>Ein Auszug:</p>
<blockquote><p>Merken Sie was? Nein? Eben. Es ist nichts. Wunderbares, erquickendes Nichts.</p>
<p>Die Welt geht nicht unter, säuft nicht ab, obwohl das Thermometer an Heiligabend in Berlin fast 14 Grad anzeigte und die Narzissen schon sprießen. Kein Apokalyptiker ist erreichbar [...]</p>
<p>Es ist nicht zu übersehen und zu überhören: Der Irrsinn macht Pause. Es steht auch einem schnellen Medium wie <em>Spiegel Online</em> gut zu Gesicht, dies einmal mit einem wohligen Seufzer in der stillen Zeit zwischen den Jahren festzustellen. Ruhe, einfach Ruhe &#8211; und siehe: Es tut nicht nur gut, es hilft auch. Dem Euro, Europa, der Besonnenheit.</p>
<p>Es wird besser, jedenfalls nicht schlechter, wenn einfach einmal nicht Etwas ist, sondern Nichts.&#8221;</p></blockquote>
<p>In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Leserinnen und Lesern ein <a title="Buchtipp: 2012 oder wie ich lernte, den Weltuntergang zu lieben" href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/345130418X">weltuntergangsfreies</a> Jahr 2012 &#8211; und verweisen in diesem Zusammenhang gleich mal auf unsere neue <em><a title="Die Skeptiker bei Google plus" href="https://plus.google.com/u/0/105963290808160851447/posts/38roaDR4SrF#105963290808160851447/posts/38roaDR4SrF">Google-plus</a></em>-Präsenz, wo es zu den Silvesterwünschen noch ein schönes Video gibt.</p>
<p>Ach ja, übrigens geht der Sieger der <a title="GWUP-Interview: Kein Schweigeschutz für Scharlatane" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/1007-kein-schweigeschutz-fuer-scharlatanerie?catid=63%3Aparapsychologie">&#8220;The Next Uri Geller&#8221;</a>-Castingshow, Vincent Raven, im Januar 2012 ins <a title="Vincent Raven geht auch in den Dschungel" href="http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Vincent-Raven-geht-auch-in-den-Dschungel-id18117196.html">Dschungelcamp</a>.</p>
<p>Und Stephen Hawking <a title="Jobangebot von Top-Wissenschaftler " href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/jobangebot-von-top-wissenschaftler-stephen-hawking-sucht-neue-stimme-1.1247117">sucht</a> einen neuen Assistenten:</p>
<blockquote><p>Sind Sie ein Computergenie, Organisationstalent, begnadeter öffentlicher Redner, technisch extrem begabt und können gleichzeitig noch eine Vorlesung zur höherer Astrophysik vorbereiten? Dann erfüllen Sie zumindest die grundlegenden Voraussetzungen für den bald freiwerdenden Job als Technischer Assistent des Wissenschaftlers Stephen Hawking.&#8221;</p></blockquote>
<p>Na, wenn das keine Aussichten sind &#8230;</p>
<p> <strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Die größten Astrologie-Flops 2011, <em><a title="Der Weltuntergang fällt wieder einmal aus" href="http://www.sueddeutsche.de/leben/die-groessten-astrologie-flops-der-weltuntergang-faellt-wieder-einmal-aus-1.1238808">Süddeutsche Zeitung</a></em> am 31. Dezember 2011</li>
<li>2011 &#8211; Das Jahr der Wahrsager, <em><a title="2011 – Das Jahr der Wahrsager" href="http://blog.esowatch.com/?p=6269">Esowatch-Blog</a></em> am 31. Dezember 2011</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=10222&amp;md5=6ae9fda8c520f52d7d4ac46df1cbda06" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Skeptiker 2/10: Wer die Wahl hat &#8230;</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/05/30/skeptiker-210-wer-die-wahl-hat/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 19:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inge Hüsgen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Universität Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Wie man eine beeindruckende Vorführung von Uri Geller mit purem psychologischem Wissen nachvollziehen kann, erklären Prof. Andreas Hergovich und seine Koautoren im SKEPTIKER 2/10. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt sie nicht, Uri Gellers ESP-Nummer: Unsichtbar für die Kamera wählt der „Mystifyer“ eines der Symbole Kreis, Stern, Wellenlinie, Quadrat und Kreuz. Die Zuschauer zuhause sollen sich ebenfalls auf ein Symbol konzentrieren und per Anruf ihre Wahl mitteilen.  Als das Experiment am 14. November 2004 live über den Bildschirm flimmerte, entschieden sich die meisten für den Stern – genau das Symbol, das Geller zuvor ausgewählt hatte.</p>
<p>Verblüffend, oder?<br />
Bühnenzauberer erzielen solche Effekte mit präparierten oder vor dem Öffnen vertauschten Kuverts. Dass es viel einfacher geht, ganz ohne Psi-Kräfte oder Tricks, zeigen Prof. <a title="Andreas Hergovich" href="http://homepage.univie.ac.at/andreas.hergovich/php/" target="_blank">Andreas Hergovich </a>und seine Ko-Autoren Sonja Wolf, Reinhard Schott und Anita Neskovic in der kommenden Ausgabe des SKEPTIKER.</p>
<p>Sie sind weder Illusionskünstler noch &#8220;Mystifier&#8221;, sondern ein Psychologieprofessor, zwei Diplomandinnen und ein Studienassistent von der Universität Wien. Entsprechend wissenschaftlich nähern sich dem Phänomen an:</p>
<blockquote><p>„So ist aus der psychologischen Forschung bekannt, dass es so genannte Populationsstereotype gibt, d.h. Antworten, die weit häufiger als der statistischen Wahrscheinlichkeit entsprechend gewählt werden.“</p></blockquote>
<p>Ein Beispiel:</p>
<blockquote><p>„Bittet man (&#8230;) Personen, eine Zahl zwischen 1 und 10 zu nennen, wird am häufigsten 7 genannt“,</p></blockquote>
<p>referieren die Autoren den Stand der Forschung.</p>
<p>Sollte es einen solchen Populationsstereotyp – zugunsten des Sterns – auch bei den ESP-Symbolen geben? Um dies herauszufinden, wiederholten Prof. Hergovich und seine Mitarbeiter Gellers Experiment. In einer Online-Studie präsentierten sie ihren Probanden die fünf Symbole und ließen sie eines auswählen. Und siehe da: Tatsächlich entschieden sich die meisten – über 35 Prozent – für den Stern.</p>
<p>Indem die Forscher die Reihenfolge der angebotenen Symbole veränderten, konnten sie die Quote noch erhöhen. Besonders beliebt war der Stern, wenn er  als zweite Möglichkeit genannt wurde. Das ist noch nicht alles, wie eine zweite Studie zeigte. Mit einer geschickten Aufgabenformulierung („Bitte wählen Sie jenes Symbol aus, das für Sie persönlich am sympathischsten ist.“) und farblicher Gestaltung der Symbole lässt sich die Quote für den Stern sogar über 55 Prozent hochpuschen.</p>
<p>Die Autoren kommen zu dem Schluss:</p>
<blockquote><p>„Beide Studien zusammen belegen eindrucksvoll, dass die scheinbar ‚freie’ Wahl eines Symbols durch Fernsehzuschauer nicht zufällig ausfällt und die Kenntnis derartiger Populationsstereotype einen verblüffenden Effekt produzieren kann.“</p></blockquote>
<p>Lesen Sie mehr im SKEPTIKER 2/2010, der am 7. Juni erscheint.</p>
<li><a title="SKEPTIKER bestellen" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/http://www.gwup.org/shop/skeptiker/');" href="http://www.gwup.org/shop/skeptiker/" target="_blank">SKEPTIKER bestellen</a><br />
ältere Ausgaben ordern</li>
<li><a title="Was namhafte Wissenschaftler und Journalisten über den SKEPTIKER sagen" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/687-lob-fuer-skeptiker-zeitschrift" target="_blank">Der SKEPTIKER<br />
</a>Prominente Wissenschaftler und Journalisten über die Zeitschrift</li>
<li><a title="GWUP-Lesetipps und Rezensionen im Blog" href="http://blog.gwup.net/category/buchtipps/">GWUP-Lesetipps und Rezensionen im Blog</a><br />
Alle Artikel aus unserer Kategorie “Buchtipps”</li>
<li><a title="GWUP-Lesetipps auf Amazon.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21');" href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21" target="_blank">GWUP-Lesetipps auf Amazon.de</a><br />
Wachsende Liste mit guter populärwissenschaftlicher Literatur</li>
<p>Zum Weiterlesen:</p>
<ul>
<li>Andreas Hergovich (2001): <a title="Der Glaube an Psi" href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/3456841906" target="_blank">Der Glaube an Psi.</a> Die Psychologie paranormaler Erfahrungen. VerlaG Hans Huber, Bern u. a.</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=2962&amp;md5=db8ef8a930531abb25aaf91c0e8b4b8f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Buchtipp: Warum die Uhr stehenblieb, als Opa starb</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/03/09/buchtipp-warum-die-uhr-stehenblieb-als-opa-starb/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Uhren bleiben plötzlich stehen, wenn ein geliebter Mensch stirbt. Bilder fallen von der Wand. Nicht wenige Menschen erleben im Alltag die absonderlichsten Dinge, die sich nicht schlüssig erklären lassen. Oder vielleicht doch? Skeptiker-Chefreporter Bernd Harder versucht es in seinem neuen Buch. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Warum die Uhr stehenblieb, als Opa starb&#8221; war nicht nur das Motto des <a title="Wissenschaft unter Beschuss" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/05/wissenschaft-unter-beschuss-gwup-konferenz-in-hamburg.php" target="_self">Publikumstages</a> bei der GWUP-Konferenz 2009 in Hamburg &#8211; sondern ist auch der Titel meines neuen Buches, das gerade erschienen ist. Untertitel: &#8220;Merkwürdige Zufälle und unerklärliche Phänomene&#8221;.</p>
<p>Warum geht&#8217;s? Natürlich ums Paranormale. Und um Skeptizismus. Also um beides.</p>
<p>Damit das funktioniert und wirklich jeder das Buch in die Hand nehmen kann, weist jedes Kapitel eine dreiteilige Struktur auf:</p>
<ul>
<li>Die &#8220;Nachtseite&#8221; beschreibt das jeweilige Thema/Phänomen aus Sicht der &#8220;Gläubigen&#8221; und der sogenannten &#8220;Grenzwissenschaften&#8221;</li>
<li>Im &#8220;Dämmerlicht&#8221; werden dann persönliche Erfahrungen und Erlebnisse erzählt, wie sie sich zum Beispiel in Online-Foren und Diskussionsboards finden. Als kurze Stories, in der Ich-Perspektive, aber in eine lesbare Form gebracht, also umgeschrieben und zugespitzt. So ähnlich wie die &#8220;urban legends&#8221; in den Büchern von Prof. Brednich. Nur aus dem Bereich des &#8220;Übersinnlichen&#8221;. Und hoffentlich etwas besser geschrieben &#8230;<br />
Die Geschichten handeln von Todesomen, Geistern, okkulten Praktiken, PSI bei Tieren, Vorahnungen, unsichtbaren Helfern und solchen Dingen.</li>
<li>Und dann gibt&#8217;s noch die &#8220;Tagseite&#8221;. Das ist der kritische/skeptische Standpunkt. Also Erklärungen, soweit möglich.</li>
</ul>
<p>Mal schauen, ob das so hinhaut.  </p>
<p>Etwa die Sache mit der Uhr. Warum bleibt manchmal die Uhr plötzlich stehen, wenn ein geliebter Mensch stirbt?<br />
Sogar der berühmte Physiker Richard Feynman erlebte dieses Phänomen beim Tod seiner ersten Frau. Er sah, dass ihr Wecker auf dem Tisch neben ihrem Krankenhausbett genau zu der Minute stehenblieb, in der seine Frau laut Sterbeurkunde gestorben war.<br />
Diese seltsame Übereinstimmung ließ dem genialen Naturwissenschaftler keine Ruhe. Er begann nachzuforschen. Und im Nachhinein stellte Feynman fest, dass der Arzt die Todeszeit, die in der Sterbeurkunde angegeben war, von eben jenem Wecker am Krankenbett abgelesen hatte. Zu diesem Zeitpunkt war die Uhr aber schon lange stehengeblieben, mindestens eine halbe Stunde zuvor.</p>
<p>Ist das die einzige Erklärung für dieses Phänomen? Natürlich nicht. Genauso wenig, wie es eine gemeinsame Ursache für sämtliche Autounfälle gibt.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Harder, Bernd (2010): <a title="Warum die Uhr stehenblieb, als Opa starb" href="http://www.amazon.de/Warum-stehen-blieb-starb-unerkl%C3%A4rliche/dp/3426783053" target="_self">Warum die Uhr stehenblieb, als Opa starb</a>. Knaur-Verlag, München</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=2114&amp;md5=d5df6bb11bbb2ec91241a747cf1c1c3e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Warum Uri Geller nicht auf Ziegen starrte</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/03/03/warum-uri-geller-nicht-auf-ziegen-starrte/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 20:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[James Randi]]></category>
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		<category><![CDATA[Männer die auf Ziegen starren]]></category>
		<category><![CDATA[Marcello Truzzi]]></category>
		<category><![CDATA[Parapsychologische Kriegsführung]]></category>
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		<description><![CDATA[(gwup) Gehörte dereinst auch Uri Geller zu den "Männern die auf Ziegen starren"? Bis heute fördert der Löffelbieger absichtsvoll Gerüchte dieser Art. Tatsächlich wurde Geller in den 1970er-Jahren beim US-Geheimdienst vorstellig, um seine "Kräfte" zu demonstrieren. Mit mäßigem Erfolg. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum heutigen Filmstart von <em><a title="Männer die auf Ziegen starren" href="http://www.critic.de/filme/detail/film/m%E3%A4nner-die-auf-ziegen-starren-2011.html" target="_self">Männer die auf Ziegen starren</a></em> ein wenig PSIdiotie.</p>
<p>Bekanntermaßen basiert der Hollywood-Streifen auf dem Buch <a title="Durch die Wand" href="http://www.amazon.de/M%C3%A4nner-die-auf-Ziegen-starren/dp/3453434838/ref=pd_cp_b_1" target="_self">Durch die Wand</a> des englischen Enthüllungsjournalisten Jon Ronson. Darin schildert er, dass kein Geringerer als Uri Geller ihn auf die Fährte der &#8220;Psi-Spione des Pentagons&#8221; brachte. Und zwar &#8220;auf der Dachterrasse eines Restaurants in der Londoner Innenstadt, Anfang Oktober 2001&#8243;:</p>
<blockquote><p>Es hatte schon lange Gerüchte gegeben (die meisten davon waren zugegebenermaßen von Uri selbst in die Welt gesetzt worden), dass er in den frühen 1970er-Jahren als parapsychologischer Spion insgeheim für den amerikanischen Geheimdienst gearbeitet hätte. Viele Menschen zweifelten an seiner Geschichte &#8211; die <em>Sunday Times</em> nannte sie &#8220;eine bizarre Behauptung&#8221; und behauptete, Geller sei verrückt, das Geheimdienstestablishment hingegen nicht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun ja, wie man&#8217;s nimmt.<br />
Mehr als 20 Jahre vor Ronson beschäftigte sich bereits sein US-Kollege Ronald M. McRae mit dem Thema &#8220;<a title="Parapsychologische Kriegsführung" href="http://www.amazon.de/Parapsychologische-Kriegsf%C3%BChrung-Esoterik-als-Waffe/dp/3453029631/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1267477243&amp;sr=1-1" target="_self">Parapsychologische Kriegsführung</a>&#8220;. Seinem gleichnamigen Buch von 1984 (dt. Ausgabe 1989) können wir entnehmen, dass Präsident Jimmy Carter in der Tat einen Narren an Geller gefressen hatte:</p>
<blockquote><p>Carter war davon überzeugt, dass Geller ein Mensch mit übernatürlichen Fähigkeiten sei, und nahm dessen Warnung vor einer sowjetischen Psi-Waffen-Ausrüstung sehr ernst.&#8221;</p></blockquote>
<p>Aber auch schon vor Carters Amtszeit (1977 -1981) hatte</p>
<blockquote><p>&#8220;der CIA ein halbes Dutzend Agenten beauftragt, in den Psi-Labors des Landes nach neuen Erkenntnissen zu suchen, die von militärischer oder spionagetechnischer Bedeutung sein könnten. Der CIA war vor allem an Uri Geller interessiert. Diskret besuchten Agenten seine Aufführungen. Wenn Geller in der Lage war, Gegenstände zu verbiegen oder kaputte Uhren wieder zum Laufen zu bringen, so konnte er womöglich auch Computer beeinflussen. So spekulierten die Geheimdienstler.&#8221;</p></blockquote>
<p>Schließlich wurde der Gabel- und Balkenbieger bei einem dem Pentagon angeschlossenen Büro für Projekte der Spitzenforschung (ARPA) vorstellig, wo &#8220;man nach Aussagen der Beamten durchaus bereit war, Forschungen zu finanzieren&#8221;.</p>
<p>Was dann geschah, sei im Folgenden vollständig dokumentiert:</p>
<blockquote><p>Geller traf mit den Nachrichtendienstlern der Marine am Schwimmbecken eines dem Pentagon nahe gelegenen Hotels zusammen. Er forderte einen Commander auf, sich gedanklich auf ein Objekt in der Umgebung zu konzentrieren. Der Commander, skeptisch wie er war, dachte an eine mit Weintrauben gefüllte Schale, die hinter ihm stand, um sich nicht durch einen Blick auf einen vor ihm liegenden Gegenstand zu verraten.</p>
<p>Geller kritzelte etwas auf seinen Notizblock und fragte nach dem Namen des Gegenstandes. Dann reichte er dem Offizier den Block, auf dem <em>Schale mit Weintrauben</em> geschrieben stand. Die verblüfften Nachrichtendienstler sprachen sich in ihrer Empfehlung für einen Vertrag über mehrere Millionen Dollar aus.</p>
<p>Alarmierte Skeptiker des Büros ließen eine Gruppe von vier Zauberkünstlern einfliegen: den Magier und Entfesslungskünstler James Randi, den Kartenexperten Persi Diaconis, den Psychologen Ray Hyman und Marcello Truzzi, einen Soziologen. Diaconis erinnert sich, dass man sie alles andere als freundlich empfangen hat: &#8220;Man stellte uns die Frage, warum wir wichtige Untersuchungen boykottieren wollten.&#8221;</p>
<p>Der Commander wollten von den Vieren wissen, wie Gellers Fähigkeit, Gedanken zu lesen, nach ihrer Meinung zu erklären sei. Die Befragten sträubten sich aus zwei Gründen vor einer Antwort. Erstens ist die Technik ein Branchengeheimnis. Zweitens, sagte Truzzi, stoßen Erklärungen gewöhnlich auf Misstrauen. Man &#8220;besteht darauf, dass keine Drähte im Spiel sein können, selbst wenn jeder weiß, dass es so ist.&#8221;</p>
<p>Doch dieser Offizier des Nachrichtendienstes war eine Ausnahme. Er dachte nach und erinnerte sich, dass Geller ihn nach dem Namen des Gegenstandes gefragt hatte, bevor er den Schreibblock aushändigte &#8211; und nicht nachher, wie ursprünglich angenommen. Der Unterschied ist entscheidend. Geller schrieb zunächst nichts auf, er tat nur so. Erst nachdem der Commander den Gegenstand benannt hatte, schmierte Geller mit einem Daumenstift <em>Schale mit Weintrauben</em> aufs Papier.  Jeder Zauberkünstler und Gedankenleser kennt die Möglichkeit, einen Stift unter dem Daumennagel zu verstecken.</p>
<p>Gegen Abend hatte sich die Einstellung der Funktionäre um 180 Grad gedreht. Ein Vertrag wurde nicht unterzeichnet, statt dessen, so berichtet Diaconis, wollten alle wissen, &#8220;wem die dumme Idee eigentlich eingefallen war&#8221;.</p></blockquote>
<p>Es war nicht die einzige. McRae beschreibt im weiteren den &#8220;Psi-Waffenrüstungswettlauf&#8221; zwischen den USA und der Sowjetunion und zitiert dazu auch Skeptiker:</p>
<blockquote><p>&#8220;Eines der Dinge, die man im Pentagon momentan untersucht&#8221;, sagt James Randi, &#8220;ist geheimkräftige Zauberei. Man macht den Versuch, hochaufgelöste Fotografien von russischen Anlagen zu entwickeln &#8211; mit der Vorstellung, dass die darauf sichtbaren Satelliten und Raketen vernichtet werden, wenn man die Aufnahmen verbrennt. Ich weiß, dass man sowas nur schwer schlucken kann, aber so sind die Hirnis im Pentagon nun mal.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Ein Fall zum Meckern" href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,681530,00.html" target="_self">Ein Fall zum Meckern</a>, <em>Spiegel-Online</em> am 4. März 2010</li>
<li><a title="Wer den größten Wahnsinn aushält" href="http://www.sueddeutsche.de/,tt7m1/kultur/847/505053/text/" target="_self">Wer den größten Wahnsinn aushält</a>, <em>Süddeutsche Zeitung</em> am 4. März 2010</li>
<li>Psi-Spione offiziell bestätigt. Im <a title="Psi-Spione" href="http://www.pagan-forum.de/psi-spione-offiziell-bestaetigt-t24073s0.html" target="_self">Pagan-Forum</a> am 5. Februar 2005</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=1960&amp;md5=3763e68eeed1019fb2a5e0ad953d442c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>GWUP bei &#8220;Welt der Wunder&#8221;: PSI und Ziegen</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/02/24/gwup-bei-welt-der-wunder-psi-und-ziegen/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/02/24/gwup-bei-welt-der-wunder-psi-und-ziegen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 13:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) GWUP-Pressesprecher Bernd Harder zu Gast bei "Welt der Wunder". Thema: Männer die auf Ziegen starren - im Film und in Wirklichkeit.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das TV-Magazin <a title="Welt der Wunder" href="http://weltderwunder.de.msn.com/tv-sendung.aspx#" target="_self">&#8220;Welt der Wunder&#8221;</a> beschäftigt sich am Sonntag (28. Februar, 18 Uhr, RTL 2) mit den Hintergründen des Kinofilms &#8220;Männer die auf Ziegen starren&#8221;, der am 4. März startet. Dazu hat das Produktionsteam kurz nach der Pressepremiere der Psi-Komödie ein Interview mit mir aufgezeichnet, das auszugsweise in die Sendung einfließt.</p>
<p>Worum ging&#8217;s? Im Grunde um ein FAQ zu der Hollywood-Produktion &#8211; und den &#8220;echten&#8221; Psi-Kriegern des Pentagons. Deshalb im Folgenden die vollständige Transkription (frei aus dem Gedächtnis):</p>
<p><strong>Was hat das Militär damals ausprobiert? Können Sie beschreiben, woran das Militär geglaubt hat?</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Das Ziel war eine Art übersinnliche Kriegsführung. Man wollte paranormale Phänomene wie Hellsehen oder Gedankenübertragung militärisch nutzbar machen. Die Idee war, dass es doch vielleicht eine feine Sache wäre, wenn man Kriege so führen könnte wie in Science-Fiction-Filmen. Und wenn Soldaten dieselben Fähigkeiten hätten wie ein Yedi-Ritter in den Stars-Wars-Filmen.<br />
Dann könnte man zum Beispiel verwundete Soldaten gleich an Ort und Stelle durch <a title="Distant Healing?" href="http://www.csicop.org/si/show/notes_of_a_fringe-watcher_distant_healing_and_elisabeth_targ/" target="_self">Handauflegen</a> heilen. Oder man bräuchte keine Kommunikationsgeräte mehr, um Befehle zu übermitteln, sondern würde dazu Gedankenübertragung einsetzen. Auch Spione und Agenten wären auch überflüssig, weil  Hellseher jede noch so entlegene Militäranlage bequem zuhause von der Wohnzimmercouch ausspionieren könnten.&#8221;</p></blockquote>
<p> <strong>Wieso haben die US-Militärs an so etwas geforscht?</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Das kann man eigentlich nur vor der besonderen Situation des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion verstehen. Das Motto war, dass man es sich auf keinen Fall leisten konnte, etwas zu verpassen. Und nachdem einige sowjetische Überläufer davon berichtet hatten, dass in irgendwelchen Geheimlabors in Sibirien paranormalen Forschungen mit Psi-Begabten zum Zwecke der Kriegsführung laufen, musste man unbedingt gleichziehen.<br />
Das heißt, all das, was die Gegenseite an Mitteln und Möglichkeiten hatte (oder auch nur mutmaßlich hatte), das musste man selber auch haben. Oder zumindest mal ausprobieren.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>An welchen Methoden hat man sich denn genau versucht?</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Es existiert ein sogenanntes Handbuch des <a title="First Earth Battalion" href="http://firstearthbattalion.com/" target="_self">&#8220;Ersten Erdbatallions“</a> von 1979 <em>(im Film: &#8220;New Earth Army&#8221;)</em>, mit dem der Oberguru dieser Jedi-Krieger-Einheit nahezu alle Aspekte des militärischen Lebens auf Esoterik umstellen wollte.<br />
Demnach sollten zum Beispiel die Soldaten mit Ginsengwurzeln und Wünschelruten ausgestattet werden und mit Vitamintabletten, um nachts besser sehen zu können. Der ernsthaftere Aspekt lag aber vor allem auf Hellsehen und Psychokinese. Man suchte nach PSI-Begabten, die zum Beispiel Computeranlagen nur mit Gedankenkraft zerstören konnten. Ein Schlüsselbegriff ist das <a title="Fernwahrnehmung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fernwahrnehmung" target="_self">Remote Viewing</a>, also eine Art außersinnliche Wahrnehmung über große Entfernungen, bis in andere Länder hinein.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Der Ex-Soldat Joseph McMoneagle konnte mit Hilfe von „remote viewing“ eine wichtige russische U-Boot Werft ausspähen. Was halten Sie davon?</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Wenig. Unter anderem deswegen, weil die Auftraggeber der &#8220;Psychic Warriors&#8221; ja in erster Linie die Geheimdienste waren. Und das wiederum bedeutet praktisch, dass die &#8220;Jedis&#8221; gar keine Rückmeldung bekamen, ob ihre Informationen nun zutreffend waren oder nicht.<br />
In dem neuen Film wird das allerdings anders dargestellt. Da kommt in einer Szene der Remote Viewer auf den seltsamen Gedanken, man solle die Schauspielerin Angela Lansbury <em>(in der Realität ging es um Kristy McNichol)</em> fragen, wo sich der flüchtige General Noriega in Panama gerade aufhält. Und später kommt dann ein Geheimdienstmann in die Kaserne und zischt dem Remote Viewer verärgert zu, man habe Angela Lansbury gefragt &#8211; sie hätte keine Ahnung.</p>
<p>Das ist so mit einiger Sicherheit nie passiert. Deshalb können wir wohl davon ausgehen, dass es sich bloß um die üblichen Mythen und Legenden handelt. Man darf ja nicht ganz vergessen, dass einige dieser Militärhellseher &#8211; darunter auch <a title="The Pentagon's Psychic Friend's Network" href="http://www.skeptic.com/eskeptic/05-04-26" target="_self">McMoneagle</a> &#8211; angebliche <a title="Mind Trek" href="http://www.amazon.de/Mind-Trek-Autobiographie-eines-PSI-Agenten/dp/3930243113/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1266845928&amp;sr=1-1-spell" target="_self">Enthüllungsbücher</a> schreiben und vermarkten müssen. Oder sich sogar selbstständig gemacht haben und <a title="PsiTech" href="http://www.trv-psitech.com/" target="_self">Kurse</a> in <a title="Remote Viewing - das Lehrbuch" href="http://www.amazon.de/Remote-Viewing-Lehrbuch-Technik-Hellsehens/dp/393330508X/ref=pd_sim_b_1" target="_self">Fernwahrnehmung</a> für jedermann anbieten. Und da man dafür viel Geld verlangt, braucht man möglichst spektakuläre Werbung.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Wie realistisch ist es, dass so etwas wirklich funktioniert</strong>?</p>
<blockquote><p>&#8220;Gar nicht. Das sind reine Phantastereien.<br />
Für mich ist immer wieder erstaunlich, wie Leute so etwas ernsthaft glauben können. Wir sehen doch selbst Tag für Tag, wie verfahren und schwierig die Lage zum Beispiel in Afghanistan ist und wie viele Soldaten dort ihr Leben verlieren. Das wäre ja alles gar nicht notwendig, wenn es solche Supersoldaten, die mit ihren übersinnlichen Kräften alles Mögliche vollbringen können, wirklich geben würde. In der Realität aber konnte bislang nicht mal Osama Bin Laden ausfindig gemacht werden.<br />
Nach allem, was man heute weiß, war das ganze Programm ein völliger Fehlschlag, der letztendlich eher an die Laurel-und-Hardy-Filme erinnert als an die Rückkehr der Jedi-Ritter.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Was sind morphische Felder? Manche Parapsychologen sagen, dass solche Ereignisse mit Hilfe der morphischen Felder zustande kommen, was sagen Sie dazu?</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Das ist eine recht  komplizierte Theorie, die allerdings bei Esoterik-Fans wesentlich beliebter als bei seriösen Experten, die etwas davon verstehen. Ganz grob vereinfacht geht es darum, dass es zwischen allem, was existiert, irgendwelche <a title="Morphogenetische Felder" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/56-parawissenschaften/911-morphische-felder" target="_self">Felder</a> geben soll, über die alles mit allem verbunden ist, und die wie eine Art Brücke eben auch paranormale Phänomene wie Gedankenübertragung oder die Beeinflussung von Gegenständen mit bloßer Gedankenkraft möglich machen sollen.<br />
Aber auch hier haben wir das Problem, dass diese Felder sich nicht nachweisen lassen und sich noch dazu jeder vernünftigen wissenschaftlichen Erklärung entziehen – also wohl ins Reich der Mythen und Legenden gehören.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Inwieweit  ist es möglich, jemanden mithilfe von Gedanken zu beeinflussen?</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Wir Skeptiker haben in diesem Zusammenhang einen wissenschaftlichen <a title="Irrt die Physik?" href="http://www.amazon.de/Irrt-die-Physik-alternative-Esoterik/dp/3406494692" target="_self">Grundsatz</a> aufgestellt, den bis heute noch niemand auf der Welt widerlegen konnte: Kein Mensch kann nur durch Denken Wirkungen außerhalb des eigenen Körpers hervorbringen.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Wir haben für unsere Sendung ein sogenanntes <a title="Die Macht der Gedanken" href="http://weltderwunder.de.msn.com/history-article.aspx?cp-documentid=149937801" target="_self">Ganzfeld-Experiment</a> ausprobiert. Was halten Sie von dem positiven Ergebnis?</strong> </p>
<blockquote><p>&#8220;Die Ganzfeld-Experimente sind die  aktuell wohl interessantesten <a title="Parapsychologie" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/63-parapsychologie/334-parapsychologie" target="_self">parapsychologischen</a> Versuche.<br />
Dennoch stellen sich die Ergebnisse der einzelnen Studien sehr unterschiedlich dar. Mal werden viele Treffer erzielt, andere Versuchsreihen zeigen dagegen nur Zufallstreffer. Das spricht zunächst noch nicht zwingend gegen die Existenz eines <a title="Anomalous Cognition?" href="http://www.csicop.org/si/show/anomalous_cognition_a_second_perspective/" target="_self">Psi-Phänomens</a>. Wissenschaftler sind es gewohnt, dass auch bei Experimenten, die zweifellos existente Fähigkeiten messen, oft ganz unterschiedliche Ergebnisse herauskommen. Letztlich kann man sich nicht auf ein einzelnes Experiment verlassen, sondern muss die Ergebnisse aller Forschungen zusammen bewerten.</p>
<p>Systematisch wird das durch eine so genannte Meta-Analyse erreicht – dabei werden möglichst viele Studien gesammelt und ihre Ergebnisse zusammengeworfen. Doch auch die zahlreichen Ganzfeld-Metastudien schaffen mehr Verwirrung als Klarheit. Obwohl sie sich im Wesentlichen auf dieselben Experimente beziehen, kommen die Statistiker zu unterschiedlichen Bewertungen.<br />
Daher brachte die Psychologin Julie Milton vor knapp zehn Jahren alle Ganzfeld-Forscher zu einer Diskussion zusammen, deren Transskript in der Fachzeitschrift <em>Journal of Parapsychology</em> (Dezember 1999) veröffentlicht wurde. Das <a title="Ganzfeld-Kontroverse" href="http://www.skepticalinvestigations.org/whoswho/ganzfeld.htm" target="_self">Ergebnis</a> war ernüchternd: Die Beteiligten &#8211; die allesamt der parapsychologischen Forschung aufgeschlossen gegenüber stehen &#8211; erzielten keine Einigung darüber, ob die bisherigen Ganzfeld-Experimente einen ausreichenden Beweis für den geheimnisvollen Faktor Psi erbracht haben, noch wie die Experimente in Zukunft verbessert werden können.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Desweiteren haben wir im Studie einen &#8220;Anstarr-Test&#8221; gemacht, dessen Ergebnis uns ebenfalls erstaunt hat. Wie ist das zu erklären?</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Wir kennen das ja alle selbst: Man steht morgens vor der roten Ampel und hat das Gefühl hat, man müsse jetzt mal sofort nach rechts oder links aus dem Fenster schauen – und prompt sieht man, dass man von einem anderen Fahrer beobachtet wird.<br />
Warum ist das so?</p>
<p>Zum einen stecken der pure Zufall und das Phänomen der selektiven Wahrnehmung dahinter. Denn genauso oft stellen wir dabei ja fest, dass der andere eben nicht nicht zu uns herüberschaut. Das hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck bei uns, weil es ja keine Bedeutung hat.<br />
Tja, und dann gibt es ja auch noch die Wahrnehmungspsychologie, die viel interessanter ist als Parapsychologie. Aus der Wahrnehmungsforschung wissen wir, dass unsere ganz normalen Sinne uns manchmal so etwas wie einen <a title="Kann man Blicke im Rücken spüren?" href="http://www.apotheken-umschau.de/gesundheit/Nachgefragt-Kann-man-Blicke-im-Ruecken-A050805ANOND017715.html" target="_self">sechsten Sinn </a>vorgaukeln. Zum Beispiel, wenn die Sehzellen ganz am Rande des Gesichtsfelds eben doch eine Bewegung neben uns registrieren. Oder wir unbewusst ein Geräusch gehört haben und uns deshalb umdrehen.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Nina Kulagina &#8211; wer war das, was hat sie gemacht?</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;<a title="Secrets of a Russian Psychic" href="http://www.cicap.org/new/articolo.php?id=101003" target="_self">Nina Kulagina</a> war eine russische Hausfrau, die zur Zeit des Kalten Krieges so etwas wie das sowjetische Gegenstück  war zu den Männern, die auf Ziegen starren. Sie hat sich zwar nicht mit Ziegen beschäftigt, soll aber das Herz von Fröschen und Mäusen angehalten haben. Und mit diesen psychokinetischen Fähigkeiten soll sie auch Gegenstände bewegt haben.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Was sagen die Forscher heute dazu?</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Das erste und einzige Mal, dass ich Nina Kulagina live gesehen habe, war in einer TV-Sendung, als sie eine Kompassnadel mit, äh, Gedankenkraft bewegte.<br />
Sie hat sich dazu mit dem Oberkörper tief über den Kompass gebeugt, und man konnte genau sehen, dass die Bewegungen der Kompassnadel genau synchron zu den Bewegungen ihres Oberköpers waren. Es liegt also zumindest die Vermutung sehr nahe, dass sie kleine Magnete in ihrer Kleidung versteckt hatte.<br />
Das Problem mit solchen &#8220;Psi-Stars&#8221; wie Nina Kulagina oder <a title="Uri Geller" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/63-parapsychologie/56-uri-geller" target="_self">Uri Geller </a>ist, dass Wissenschaftler genau die schlechtesten Beobachter sind, um ihnen auf die Schliche zu kommen. Denn ein Trickser kann nur durch einen Trickser entlarvt werden, wie <a title="James Randi Education Foundation" href="http://www.randi.org/site/" target="_self">James Randi</a> mal gesagt hat. Es käme ja auch niemand auf die Idee, ausgerechnet einen Physik-Professor zu fragen, wieso David Copperfield bei seinen Bühnenshows fliegen kann.<br />
Deshalb sollte man solchen Aussagen, dass etwa auch die &#8220;Psychic Warriors&#8221; des Pentagons doch von Wissenschaftlern getestet worden seien, mit großem Misstrauen begegnen.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Das Buch zum Film heißt &#8220;Durch die Wand&#8221;. Wie hat sich das Militär das vorgestellt &#8211; durch Wände gehen zu können?</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Wir kennen ja aus der Schule das Atommodell. Da sieht man einen winzigen Kern, um den ein paar kleine Kugeln kreisen, die Elektronen, aber alles ist sehr weit voneinander entfernt.<br />
Und deswegen dachte sich einer der damaligen  Esoterik-Enthusiasten in der Militärführung, ein gewisser General Albert Stubblebine III. <em>(im Film: Brigadegeneral Dean Hopgood)</em>, dass Materie doch eigentlich nur aus Leerräumen besteht. Und dass es deshalb möglich sein müsste, mit ein bisschen Konzentration die paar Atome wie einen Vorhang gedanklich beiseite zu schieben und durch Wände einfach hindurchzugehen.</p>
<p>Nun geht es aber gar nicht um die Größe oder die Anzahl dieser Elementarteilchen, sondern um ihre Bindungskräfte. Diese elektromagnetische Abstoßung ist das, was wir als Festigkeit, etwa von Wänden, empfinden. Und deswegen kann man auch nicht so ohne weiteres durch die Wand gehen, auch wenn das im Modell alles ziemlich leer und wenig massiv aussieht.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>„Wenn Blick töten könnten &#8230; &#8211; Genau das genau haben die Militärs probiert, mit einer Ziege. Wie kann man das erklären?</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Mal abgesehen davon, dass nur im Film  die von <a title="Männer die auf Ziegen starren" href="http://www.new-video.de/co/manziegstar09.m.jpg" target="_self">George Clooney </a>angestarrte Ziege tatsächlich umfällt. In der Realität wurde der Autor der Buchvorlage, Jon Ronson, nur einiger sonderbarer Filmaufnahmen ansichtig, die das EKG einer Ziege zeigten. Und eine allmähliche Verlangsamung der Herzfrequenz des Tiers von „Mitte 60 runter auf 55“.</p>
<p>Wie auch immer: Die Ziegenherde, die auch im Film einige Male zu sehen ist, befand sich ja nicht einfach nur so, ohne jeden Grund, auf einem Militärstützpunkt. Das ist ja kein Bauernhof. Sondern es wurden Tierversuche an den Ziegen vorgenommen. Man brachte ihnen etwa Schusswunden bei, an denen die Militärärzte dann versuchshalber herumdoktern konnten. Viele dieser Ziegen waren also krank oder durch Verletzungen und Operationen geschwächt – und sind möglicherweise aus diesem Grund umgefallen. Und nicht, weil just in dem Moment sie jemand angestarrt hat, der sich für einen „Psychic Warrior“ hielt.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Was ist bei den militärischen Psi-Forschungen eigentlich rausgekommen? Öffentlich sind die Ergebnisse nie geworden.</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Man weiß schon einiges darüber &#8211; sonst hätte der Film ja gar nicht gedreht beziehungsweise das zugrunde liegende Enthüllungsbuch nicht geschrieben werden können. Übrigens hat sich schon 20 Jahre vor Ronson der US-Journalist Ronald McRae ausführlich &#8211; und durchaus kritisch &#8211; mit dem Thema beschäftigt.<br />
Zusammengefasst: Die <a title="Remote Viewing" href="http://www.skepdic.com/remotevw.html" target="_self">Auswertung</a> des <a title="The Evidence for Psychic Functioning" href="http://www.csicop.org/si/show/evidence_for_psychic_functioning_claims_vs._reality/" target="_self">Programms</a> ergab ein vernichtendes Urteil. Remote Viewing hatte in keinem einzigen Fall Informationen geliefert, die hinreichend wertvoll oder überzeugend für konkrete Aktionen gewesen wären.<br />
Als „besonders beunruhigend“ bewerteten die Gutachter dabei den Umstand, dass die Berichte der Remote Viewer teilweise so abgeändert wurden, dass sie zu den bereits bekannten Indizien des jeweiligen Falles passten. Auf diese Weise mögen einige der häufig publizierten „dramatischen Treffer“ der „Psi-Agenten“  entstanden sein.<br />
An den nüchternen Folgerungen aus drei Jahrzehnten &#8220;Psycic Warfare&#8221; ändert jedoch auch der spektakulärste Presseartikel nichts, wie aus dem Abschlussbericht hervorgeht:</p>
<ul>
<li>„Ausreichende experimentelle und theoretische Beweise für die Existenz von „Remote Viewing“ als parapsychologisches Phänomen wurden nicht gefunden.“</li>
<li>„Es konnte nicht gezeigt werden, dass Remote Viewing einen Wert für die Geheimdienstarbeit hat.&#8221;</li>
<li> „Eine weitere  Förderung der operationellen Komponente des Programms kann nicht gerechtfertigt werden.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<p><strong>Also war das Ganze ein mehr oder weniger großer Jux, aus heutiger Sicht?</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Ein nicht ganz ungefährlicher Jux, auch wenn <a title="Männer die auf Ziegen starren" href="http://www.ziegen.kinowelt.de/" target="_self">Männer die auf Ziegen starren </a>ja ganz spaßig ist. Denn wer weiß, was passiert wäre, wenn das Ganze aus dem Ruder gelaufen und nur aufgund von solchen Wahnvorstellungen eine wirklich weitreichende Entscheidung getroffen worden wäre, zum Beispiel für einen Krieg? Im Buch wird eine solche Situation geschildert, die durchaus gefährlich hätte eskalieren können.<br />
Insofern können wir wohl froh sein, dass am Ende nichts Schlimmeres passiert ist bei der albernen Ziegenstarrerei des US-Militärs.&#8221;</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Jon Ronson (2008): <a title="Durch die Wand" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/http://www.amazon.de/Durch-die-Wand-US-Armee-Experimente/dp/3905801167');" href="http://www.amazon.de/Durch-die-Wand-US-Armee-Experimente/dp/3905801167" target="_self">Durch die Wand</a>. Die US-Armee, absurde Experimente und der Krieg gegen den Terror. Salis-Verlag, Zürich (Taschenbuchausgabe: <a title="Männer die auf Ziegen starren" href="http://www.amazon.de/M%C3%A4nner-die-auf-Ziegen-starren/dp/3453434838/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1266434337&amp;sr=8-1" target="_self">Männer die auf Ziegen starren</a>, Heyne-Verlag, München 2010).</li>
<li>Bernd Harder (2005): <a title="Geister, Gothics, Gabelbieger" href="http://www.denkladen.de/product_info.php/info/p510_Harder--Geister--Gothics--Gabelbieger.html" target="_self">Geister, Gothics, Gabelbieger</a>. 66 Antworten auf Fragwürdiges aus Esoterik und Okkultismus. Alibri-Verlag, Aschaffenburg.</li>
<li>Ronald M. McRae (1989): <a title="Parapsychologische Kriegsführung" href="http://www.amazon.de/Parapsychologische-Kriegsf%C3%BChrung-Esoterik-als-Waffe/dp/3453029631" target="_self">Parapsychologische Kriegsführung</a>. Esoterik als Waffe. Heyne-Verlag, München (Originalausgabe von 1984, mit einem Vorwort von Marcello Truzzi).</li>
<li>&#8220;Mental, physisch und spirituell&#8221;. In: <em>Skeptiker</em> 1/2010, S. 24-25</li>
</ul>
<p> </p></blockquote>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=1688&amp;md5=5bf09e824ae8c4e18c5ec6adb791e306" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Next Uri Geller: Fauler Zauber 2.0</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 18:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Uri Geller sucht wieder einen Nachfolger auf ProSieben. Das war vergangenes Jahr vielleicht noch spannend. Diesmal mag ich nicht darüber bloggen. Es ist sowieso schon alles gesagt: Uri Geller ist ein Trickser. Punkt. Wen's trotzdem interessiert: Unsere Artikel zur letzten Sendung stehen hier in einer Übersicht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, heute beginnt also die zweite Staffel von &#8220;<a target="_blank" href="http://www.prosieben.de/show_comedy/next_uri_geller/" title="The next Uri Geller - Unglaubliche Phänomene">The next Uri Geller &#8211; Unglaubliche Phänomene</a>&#8221; auf ProSieben. Same procedure as last year. Und da wir letztes Jahr bereits <strike>alles</strike> sehr vieles zu Uris faulem Zauber sowie seinen alten Löffel- und plumpen Uhrentricks gesagt haben, bleibt dem eigentlich kaum etwas hinzuzufügen.</p>
<p style="text-align: center"><a target="_blank" href="http://www.gwup.org/skeptiker/archiv/2008/1/" title="SKEPTIKER, Ausgabe 1/2008"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/uploads/2008/03/skeptiker_2008_1.jpg" alt="Skeptiker 1/2008" /></a></p>
<p style="text-align: center"><strong>SKEPTIKER 1/2008 <a target="_blank" href="http://www.gwup.org/kontakt/" title="Kontakt zum GWUP-Zentrum">hier</a> telefonisch oder per Mail bestellen.</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://blog.gwup.net/2009/01/07/kritik-an-galileo-mystery-mit-geller-co/">Kritik an &#8220;Galileo Mystery&#8221; mit Geller &amp; Co.</a> (07.01.2009): Es gibt gutes Fernsehen. Es gibt schlechtes Fernsehen. Macht nix. Wirklich ärgerlich ist aber wiederholt schlechtes Fernsehen. Ein Musterbeispiel dafür, wie gute Recherche einer vermeintlich guten Quote geopfert wird, liefert immer wieder mal &#8220;Galileo Mystery&#8221; vom Uri-Geller-Kanal alias ProSieben. Holger von Rybinski hat sich den Schmarrn angesehen. Wir haben ihn nicht gezwungen! Hier seine Kritik …</li>
<li><a href="http://blog.gwup.net/2008/11/17/abstruse-uri-geller-alien-show-auf-pro-sieben/">Abstruse Uri-Geller-Alien-Show auf ProSieben</a> (17.11.2008): Unterirdisch schlecht, eine Verhöhnung der Intelligenz der Zuschauer und der Aliens &#8211; so kann man die neueste Peinlichkeit bei ProSieben beschreiben: Uri Gellers Alien-Show wurde in den Medien verrissen, dabei kam der Humor nicht zu kurz, lesen Sie selbst.</li>
<li><a href="http://blog.gwup.net/2008/01/15/geller-show-stern-und-skeptiker-decken-auf/">Geller-Show: &#8220;Stern&#8221; und &#8220;Skeptiker&#8221; decken auf</a> (15.01.2008): Von wegen zauberhaft: Die Verträge der &#8220;Next-Uri-Geller&#8221;-Kandidaten haben es gewaltig in sich. Wie die Redaktionen von &#8220;Stern&#8221; und &#8220;Skeptiker&#8221; gemeinsam recherchiert haben, sollten die Teilnehmer durch ihre Unterschrift bescheinigen, dass sie &#8220;über ausgeprägte mentale und intuitive Fähigkeiten, wie etwa Gedankenlesen, Telekinese, Suggestion oder Autosuggestion&#8221; verfügen &#8211; für jeden ehrenhaften Bühnenmagier und Illusionisten eine undenkbare Behauptung!</li>
<li><a href="http://blog.gwup.net/2008/01/14/uri-geller-gesteht-ich-bin-entertainer/">Uri Geller gesteht: &#8220;Ich bin Entertainer.&#8221;</a> (14.01.2008): Ist das Uri Gellers Coming Out, die öffentliche Abkehr von paranormalen Behauptungen? Falls ja, kann er dann nicht wirklich einpacken &#8211; vor allem, da er 1) seit 30 Jahren stets dieselben Tricks vorführt und 2) allein sein Mythos dafür sorgte, dass er alle eindeutigen Entlarvungen doch irgendwie überstand? Bestand seine Anziehungskraft auf viele nicht genau in der Frage, ob er nicht doch vielleicht ungewöhnliche Kräfte haben könnte? Wer will dann jetzt überhaupt noch sehen, wer Gellers Nachfolger wird?</li>
<li><a href="http://blog.gwup.net/2008/01/13/blogger-contra-prosieben-uri-geller-verrissen/">Blogger contra ProSieben: Uri Geller verrissen</a> (13.01.2008): Frei nach Sepp Herberger gilt: Nach dem Humbug ist vor dem Humbug. Das heißt: Obwohl 3,85 Millionen Menschen die erste Sendung von &#8220;The Next Uri Geller&#8221; gesehen haben, kann die Show immer noch floppen. [Zugegeben, das war damals wohl Wunschdenken ...]</li>
<li><a href="http://blog.gwup.net/2008/01/13/medien-contra-medium-tipp-von-james-randi/">Medien contra Medium: Tipp von James Randi</a> (13.01.2008): Nun hat sich James Randi, Zauberer und Chef-Aufklärer in Sachen Uri Geller, per Video-Botschaft zu Wort gemeldet. Randi rät Journalisten, Geller im Interview mal eine ganze bestimmte, sehr einfache Frage zu stellen …</li>
<li><a href="http://blog.gwup.net/2008/01/13/medien-contra-medium-uri-geller-verrissen-iii/">Medien contra Medium: Uri Geller verrissen III</a> (13.01.2008): Einen bitterbösen Kommentar zum Thema gab es am Freitag bei der &#8220;Financial Times Deutschland&#8221;, nachzulesen auch online. Dort schreibt Dirk Benninghoff unter der Überschrift &#8220;Der Dalai Lama des Hokuspokus&#8221; &#8230;</li>
<li><a href="http://blog.gwup.net/2008/01/11/medien-contra-medium-uri-geller-verrissen-ii/">Medien contra Medium: Uri Geller verrissen II</a> (11.01.2008): Wie gestern im Artikel &#8220;Medien contra Medium: Uri Geller verrissen I&#8221; angekündigt, folgt heute der zweite Teil einer kritischen Presseschau zur Show &#8220;The Next Uri Geller&#8221; auf ProSieben &#8230;</li>
<li><a href="http://blog.gwup.net/2008/01/10/medien-contra-medium-uri-geller-verrissen/">Medien contra Medium: Uri Geller verrissen I</a> (10.01.2008): Was hatte ProSieben nicht alles an geballter Promotion-Kraft aufgebracht, um die volle Aufmerksamkeit der werberelevanten Zielgruppe auf die Casting-Show &#8220;The Next Uri Geller&#8221; zu lenken: ein Geller-Special bei &#8220;Galileo Mystery&#8221;, einen Geller-Auftritt in &#8220;TV total&#8221;, zudem unzählige Trailer, animierte Uri-Einblendungen, blinkende Programmhinweise, die ganze Palette medialer Selbstreferenz &#8230;</li>
<li>Und dann empfehlen wir noch diese <a target="_blank" href="http://www.gwup.org/themen/texte/uri_geller/" title="Uri Geller - Showman oder Psi-Wunder?">umfangreiche und kritische Info-Seite über Uri Geller</a>, liebevoll angelegt von den freundlichen Skeptikern der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (GWUP), der größten und ältesten Skeptiker-Organisation im deutschsprachigen Europa (also <a href="http://blog.gwup.net/gwup/" title="GWUP - Über uns">von uns</a>).</li>
</ul>
<p>Also, was gibt&#8217;s noch zu sagen? Eben.</p>
<p>Naja, außer vielleicht das hier. Ok, ist ein Griff in die Klamottenkiste aus dem vergangenen Jahr. Aber mit Wiederholungen kennt sich Uri, der seit 30 Jahren mit demselben ollen Trick übers Land tingelt, ja selbst bestens aus:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/7xlLMJBWg_A"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7xlLMJBWg_A" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=7xlLMJBWg_A">Direktlink zum Video auf Youtube</a></p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=209&amp;md5=1af0eb510eabe50e48c6a418f5220070" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kritik an &#8220;Galileo Mystery&#8221; mit Geller &amp; Co.</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 13:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger von Rybinski</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Es gibt gutes Fernsehen. Es gibt schlechtes Fernsehen. Macht nix. Wirklich ärgerlich ist aber wiederholt schlechtes Fernsehen. Ein Musterbeispiel dafür, wie gute Recherche einer vermeintlich guten Quote geopfert wird, liefert immer wieder mal "Galileo Mystery" vom Uri-Geller-Kanal alias ProSieben. Holger von Rybinski hat sich den Schmarrn angesehen. Wir haben ihn nicht gezwungen! Hier seine Kritik ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Galileo Mystery&#8221; hat in seinen (Wiederholungs-)Sendungen vom 05. Januar 2009 mal wieder gezeigt, wie eine Wissenschaftssendung nicht gemacht werden sollte. Erst wurde <a href="http://www.prosieben.de/wissen/galileomystery/episoden/artikel/40912/" title=" Akte PSI - Können Hellseher Verbrechen klären?" target="_blank">über Wahrsager berichtet</a>, die bei der Aufklärung von Kriminalfällen (es wurden vermisste Personen gesucht) angeblich helfen konnten. Hier blieb die Sendung noch halbwegs kritisch. Auch konnte im Fall einer jungen Wahrsagerin, die man mit einem erfundenen Vermisstenfall auf die Probe stellte, nachgewiesen werden, dass die Frau sich ihre Fähigkeiten nur einbildet.</p>
<p><strong>Völlig unkritisch</strong> wurde die zweite Sendung (<a href="http://www.prosieben.at/wissen/galileomystery/episoden/artikel/47031/" title="Geister und Gespenster - Was steckt hinter dem Spuk?" target="_blank">Geister und Gespenster &#8211; Was steckt hinter dem Spuk?</a>). Hier ging es um rätselhafte Vorgänge in einer Wohnung in Mannheim. &#8220;Gegenstände bewegen sich wie von selbst, ein eiskalter Hauch weht durch die Räume, nur eines kann helfen &#8211; eine wissenschaftliche Untersuchung&#8221; (O-Ton der Sendung).</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/9vQyilo0Lns"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9vQyilo0Lns" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9vQyilo0Lns">Direktlink zum Video auf Youtube</a></p>
<p>Vage Konturen von Menschen wurden gesehen. Als Ratgeber wurde <strike>Zauberkünstler</strike> Trickser Uri Geller geholt. Der orakelte fachmännisch: &#8220;Vielleicht ist es ein Geist.&#8221; O-Ton des Moderators weiter: &#8220;Am Ende werden wir wissen, ob es in unserer Welt Dinge gibt, von denen wir keine Ahnung haben&#8221; &#8211; wie man eine wissenschaftliche Sendung macht, zum Beispiel.</p>
<p><strong>Dann der Auftritt</strong> von &#8220;Deutschlands Ghostbuster Nr. 1&#8243; &#8211; Walter von Lucadou &#8211; &#8220;berät seit 40 Jahren Menschen, bei denen Geisererscheinungen auftreten&#8221; (von Lucadou ist 63). Der sagte dann auch, ein Drittel der Fälle könne er nicht klären. Zunächst gibt er sich den Anschein des seriösen Wissenschaftlers und bringt sein Lieblingsbeispiel &#8211; sein einziges, die legendäre Geschichte vom Teekesselchen. Diesen Fall hatte er einst aufgeklärt.</p>
<p>Aus einem Teekesselchen kamen Stimmen &#8211; als Ursache konnte ein nahe gelegener Radiosender ausgemacht werden. Dieses Beispiel gibt von Lucadou immer zum Besten, um den Anschein zu erwecken, er glaube ja nicht alles, aber manche, ja manche Phänomen könne man nicht anders erklären als durch einen Spuk (&#8220;Da kommt man natürlich nicht so ohne weiteres drauf.&#8221;).</p>
<p>So auch in der Wohnung der leidgeplagten Mannheimer Familie. Zwar wurden alle Möglichkeiten von Infraschall bis zu Erdbeben, die Erschütterungen in der Wohnung auslösen könnten, erörtert. Aber wie öffnen sich Schubladen von alleine? Wie können sich Gegenstände wie von Geisterhand innerhalb der Wohnung bewegen?</p>
<p><strong>Von Lucadou</strong> weiß Rat: Psychokinese hat die Gegenstände bewegt. Als berühmtester Psychokinet wird prompt der bereits vor über 30 Jahren als Zauberkünstler enttarnte Uri Geller präsentiert. Was ihn nicht davon abhält zu behaupten, gerade Kinder hätten psychokinetische Fähigkeiten. Die vielleicht, er hat sie ja jedenfalls nicht.</p>
<p>Von Lucadou glaubt auch daran (wenngleich ihm dafür die Beweise fehlen) und bemüht dabei ausgerechnet den &#8220;Fall Rosenheim&#8221;: 1968 waren in einer Rosenheimer Rechtsanwaltskanzlei unheimliche Phänomene zu beobachten. Lampenschirme fingen an zu wackeln, Lichter gingen an und aus, Telefonnummern wurden von Geisterhand gewählt.</p>
<p>Laut von Lucadou gab es keine rationale Erklärung, die Parapsychologen damals hielten auch eine der jungen Rechtsanwaltsgehilfinnen für das Medium, das durch persönliche Konflikte so viel Energie freisetzte, dass sich dadurch Gegenstände bewegten. Dass ausgerechnet bei diesem Fall Protokolle eines Polizeibeamten vorliegen, die schilderten, wie die Rechtsanwaltsgehilfin beim Schwindeln ertappt wurde (sie hatte die Lampenschirme bewegt) und dass der Fall längst als gelöst gilt, schien weder von Lucadou noch die offensichtlich uninformierten Redakteure der Sendung zu stören.</p>
<p>Wer von der Märchenstunde dann immer noch nicht genug hatte, wurde nach der Sendung noch auf die <a href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/3821873027" title="Und ab in den Giftschrank!" target="_blank">&#8220;Galileo-Mystery&#8221;-Hörbücher</a> aufmerksam gemacht &#8211; mit weiteren ungelösten Fällen. Unheimlich!</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=207&amp;md5=914856eaff353b98fe521e800a532329" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Abstruse Uri-Geller-Alien-Show auf ProSieben</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2008/11/17/abstruse-uri-geller-alien-show-auf-pro-sieben/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2008/11/17/abstruse-uri-geller-alien-show-auf-pro-sieben/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 20:49:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rouven Schaefer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Unterirdisch schlecht, eine Verhöhnung der Intelligenz der Zuschauer und der Aliens - so kann man die neueste Peinlichkeit bei ProSieben beschreiben: Uri Gellers Alien-Show wurde in den Medien verrissen, dabei kam der Humor nicht zu kurz, lesen Sie selbst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Samstag erreichte ProSieben mit der Sendung &#8220;<a target="_blank" href="http://www.prosieben.de/show_comedy/uri_geller_live/" title="Uri Geller live - UFOs &amp; Aliens - Das unglaubliche Live-Experiment">Uri Geller live &#8211; UFOs &amp; Aliens &#8211; Das unglaubliche Live-Experiment</a>&#8221; einen erneuten qualitativen Tiefpunkt. Erfreulicherweise schauten auch nur 1,4 Millionen Zuschauer das Spektakel, so dass es bei der niedrigen Zuschauerzahl wohl keine Fortsetzung geben wird.</p>
<p>Mit Unterstützung eines Radioteleskops in der Ukraine und Uri Gellers Fähigkeiten sollten Botschaften ins All geschickt werden &#8211; in der Hoffnung, dass Aliens diese empfangen und noch während der Sendung antworten würden.</p>
<p>Um das Warten auf die Alien-Antwort zu verkürzen, waren zahlreiche Gäste eingeladen. Nina Hagen, die gewohnt verwirrt wirkte, und Erich von Däniken, der seine Phantastereien zum Besten geben durfte, waren nur der Anfang. Spätestens als ein Pärchen zu Wort kam, das nach eigenen Angaben mehrfach von Aliens entführt wurde, die schlimme, schlimme Dinge mit ihnen gemacht haben sollen, dachte der bis dahin noch halbwegs amüsierte Zuschauer, dass der Tiefpunkt erreicht wäre.</p>
<p>Als dann auch noch ein Hypnotiseur die Entführungen durch Außerirdische bestätigen wollte, war der Drang umzuschalten kaum noch zu unterdrücken. Die Resonanz in den Online-Medien (Spiegel/ Focus/ Stern) war vernichtend. Wir dürfen deshalb einfach unten auf die interessantesten Artikel zum Thema verweisen. Es lohnt sich!</p>
<p>Die Sendung wurde auch von Astronom Florian Freistetter im <a target="_blank" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/" title="ScienceBlog Astrodicticum Simplex">ScienceBlog Astrodicticum Simplex</a> <a target="_blank" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/11/uri-gellers-alienshow-ein-livebericht.php" title="Uri Gellers Alien-Show: ein Livebericht">live</a> begleitet, und zahlreiche Skeptiker kommentierten das skurille Geschehen. Überraschenderweise kam die reflektierteste Aussage des Abends von Nina Hagen, die meinte: &#8220;Ich denke gar nichts&#8221;. Geantwortet haben die Aliens übrigens nicht, doch vielleicht ist das Ausbleiben einer Antwort der beste Beweis, dass es intelligentes Leben geben muss. Denn was die ProSieben-Produzenten dort den Zuschauern zugemutet haben, wirkt auf Normalsterbliche wie Satire, und selbst Außerirdische wären peinlich berührt, wenn sie diese Sendung sehen müssten.</p>
<p>Für <a target="_blank" href="http://www.kalkofe.de/08/docs/werk/tv/mattscheibe.html" title="Kalkofes Mattscheibe">Kalkofes Mattscheibe</a> bieten diese drei Stunden enorm viel Material, wir sind auf seine nächste Sendung gespannt, vielleicht gibt es ja auch ein Uri Geller Spezial.</p>
<p>Fazit: grenzdebil und peinlich. Das kann man nicht mehr unter Entertainment verbuchen, sondern nur noch unter &#8220;Verhöhnung der Zuschauer&#8221;. Und das sagt Bildschirmbearbeiter <a target="_blank" href="http://www.zoomer.de/news/topthema/-/tv-experiment/artikel/auf-alien-fang-mit-uri-geller---zoomer-de-bloggt-live" title="Abstruse TV-Show: Auf Alien-Fang mit Uri Geller">David Harnasch</a> in seinem Video-Blog dazu:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/Wx3y_AZ7onA"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Wx3y_AZ7onA" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Wx3y_AZ7onA">Direktlink zum Video auf Youtube</a></p>
<p><strong>Links zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a target="_blank" href="http://blogs.taz.de/popblog/2008/11/17/schmaehkritik_133_uri_geller_prosieben/" title="Schmähkritik (133): Uri Geller &amp; ProSieben">Schmähkritik (133): Uri Geller &amp; ProSieben</a><br />
tazblogs, 17.11.2008</li>
<li><a target="_blank" href="http://blogs.taz.de/popblog/2008/11/17/schmaehkritik_134_uri_geller_prosieben_2/" title="Schmähkritik (134): Uri Geller &amp; ProSieben (2)">Schmähkritik (134): Uri Geller &amp; ProSieben (2)</a><br />
tazblogs, 17.11.2008</li>
<li><a target="_blank" href="http://www.blogtotal.de/medienrummel/aliens-schweigen-uri-geller-an/" title="Aliens schweigen Uri Geller an!">Aliens schweigen Uri Geller an!</a><br />
Blogtotal.de, 17.11.2008<br />
<a target="_blank" href="http://www.welt.de/fernsehen/article2723779/Kein-Schwein-ruft-an-bei-der-sinnfreien-Aliensause.html" title=" Kein Schwein ruft an bei der sinnfreien Aliensause"></a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.welt.de/fernsehen/article2723779/Kein-Schwein-ruft-an-bei-der-sinnfreien-Aliensause.html" title=" Kein Schwein ruft an bei der sinnfreien Aliensause">Kein Schwein ruft an bei der sinnfreien Aliensause</a><br />
Welt Online, 16.11.2008</li>
<li><a target="_blank" href="http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/uri-geller-live-ufos-und-aliens-nachricht-ins-uriversum_aid_348488.html" title="Uri Geller live - Ufos &amp; Aliens: Nachricht ins Uriversum">&#8220;Uri Geller live &#8211; Ufos &amp; Aliens&#8221;: Nachricht ins Uriversum</a><br />
Focus Online, 16.11.2008</li>
<li><a target="_blank" href="http://www.stern.de/unterhaltung/tv/:Uri-Geller-Die-Unterirdischen/645831.html" title="Die Unterirdischen sind zurück">Die Unterirdischen sind zurück</a><br />
Stern Online, 16.11.2008</li>
<li><a target="_blank" href="http://guenter.alien.de/blog/?p=550" title="Uri Geller: Weder Aliens, noch Zuschauer">Uri Geller: Weder Aliens, noch Zuschauer</a><br />
Blogging the UFOs, 16.11.2008</li>
<li><a target="_blank" href="http://www.zoomer.de/news/topthema/-/tv-experiment/artikel/auf-alien-fang-mit-uri-geller---zoomer-de-bloggt-live" title="Abstruse TV-Show: Auf Alien-Fang mit Uri Geller">Abstruse TV-Show: Auf Alien-Fang mit Uri Geller</a><br />
David Harnasch in Zoomer.de, 15.11.2008</li>
<li><a target="_blank" href="http://www.pro-medienmagazin.de/themen/kommentar/kolumnen-single/datum/11/11/2008/himmel-hilf-ausserirdische-sollen-pro7-retten/" title="Himmel, hilf! Außerirdische sollen ProSieben retten">Himmel, hilf! Außerirdische sollen ProSieben retten</a><br />
Pro Medienmagazin, 11.11.2008</li>
<li>Bernd Harder (2008): <a target="_blank" href="http://www.gwup.org/skeptiker/archiv/2008/1/" title="Believing Ovations - Wie magisch ist das Phänomen Uri Geller?">&#8220;Believing Ovations&#8221; &#8211; Wie magisch ist das Phänomen Uri Geller?</a> In: SKEPTIKER 1/2008 (falls Sie diese Ausgabe noch nicht haben, können Sie sie <a target="_blank" href="http://www.gwup.org/shop/skeptiker/" title="SKEPTIKER 1/2008 bestellen">im GWUP-Shop bestellen</a>)</li>
<li><a target="_blank" href="http://www.gwup.org/themen/texte/uri_geller/" title="GWUP-Thema: Uri Geller">Uri Geller</a><br />
GWUP-Themenseite mit Lesetipps, Links und Videos</li>
<li><a href="http://blog.gwup.net/category/uri-geller/" title="Uri Geller in gwup | die skeptiker">Uri Geller</a><br />
Alle Artikel über Uri Geller in gwup | die skeptiker</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=192&amp;md5=4ff6baf169c30346a6901374d9e081f8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Total (para)normal: Medien, Monster, Sensationen!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 17:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vampire und Ufos, Paris Hilton und die Illuminaten, Löffelbieger und Mystifier: Beim Publikumstag der GWUP-Konferenz am 1. Mai in Darmstadt informieren die Skeptiker über allerlei Frag- und Merkwürdiges in der Medienlandschaft. Beginn ist um 14 Uhr im Justus-Liebig-Haus. &#8220;Mystifier&#8221;, die kraft ihrer Gedanken Löffel verbiegen und mit den Toten sprechen. Geheimgesellschaften, die im Verborgenen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vampire und Ufos, Paris Hilton und die Illuminaten, Löffelbieger und Mystifier: Beim Publikumstag der <a href="http://blog.gwup.net/category/konferenz-2008/" title="XVIII. GWUP-Konferenz: Kreationismus, 01.-03. Mai 2008, Justus-Liebig-Haus, Darmstadt" target="_blank">GWUP-Konferenz</a> am 1. Mai in Darmstadt informieren die Skeptiker über allerlei Frag- und Merkwürdiges in der Medienlandschaft. Beginn ist um 14 Uhr im <a href="http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;ie=UTF8&amp;q=justus-liebig-haus,&amp;near=Darmstadt&amp;fb=1&amp;cid=0,0,2913912310324884061&amp;ll=49.872596,8.657548&amp;spn=0.006361,0.020084&amp;z=16&amp;iwloc=A" title="Justus-Liebig-Haus auf Google Maps" target="_blank">Justus-Liebig-Haus</a>.</p>
<p>&#8220;Mystifier&#8221;, die kraft ihrer Gedanken Löffel verbiegen und mit den Toten sprechen. Geheimgesellschaften, die im Verborgenen die Geschicke der Welt lenken. Ufos und Aliens, Vampir- und Geisterjäger, Wunder­heiler und Heilwunder &#8230; In den Medien hat das Übersinnliche Hochkonjunktur. Ob Shows oder Dokus, Film oder Fernsehen, Bücher oder Zeitschriften &#8211; überall wispert und geheimnist es.</p>
<p>&#8220;Total (para)normal?&#8221; fragen sich da die Skeptiker in augenzwinkernder Anlehnung an eine frühere Comedyserie von Hape Kerkeling. Der Schauspieler und Komiker führte in &#8220;Total normal&#8221; dereinst den ganz alltäglichen Wahnsinn aus der Glotze ad absurdum. Auch die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften will am Publikumstag der 18. GWUP-Konferenz auf unterhaltsame Weise die breite Öffentlichkeit über allerlei Frag- und Merkwürdiges informieren.</p>
<p><span id="more-103"></span> <strong>Paris Hilton als Agentin der Illuminaten</strong></p>
<p>Frag- und Merkwürdiges? Bei diesem Stichwort darf Eine nicht fehlen &#8211; nämlich Society-Girl Paris Hilton, deren mediale Allgegenwart unerklärlich scheint. Warum ist das &#8220;blonde Nichts&#8221; (Die Zeit) stets und über­all präsent? Bernd Harder kennt die Antwort. Doch die Fakten, die der Journalist und Buchautor recher­chiert hat, sind erschreckend: Die millionenschwere Hotel-Erbin operiert unerkannt im Auftrag eines welt­weiten Verschwörernetzwerks aus Freimaurern und Außerirdischen.</p>
<p>Ist das ernst gemeint? &#8211; &#8220;Nicht wirklich&#8221;, lässt Harder durchblicken. Was also soll sein Vortrag &#8220;Paris Hilton, die Illuminaten und die geheime Weltregierung&#8221;?</p>
<p>&#8220;Es soll klar damit gemacht werden&#8221;, holt der GWUP-Pressesprecher aus, &#8220;dass das übliche Argumenta­tionsmuster von Verschwörungstheoretikern nichts taugt &#8211; eine Methode, mit der man jeden Unfug bewei­sen kann, ist zwangsläufig suspekt. Die Besucher bekommen also eine Pseudowissenschafts-Satire zu hören und zu sehen: Man verwendet das gleiche Argumentationsmuster wie hier zum Beispiel ein Verschwörungstheoretiker, um etwas zu &#8216;beweisen&#8217;, was selbst dieser für Unsinn hält.&#8221; Mehr zum Thema im <a href="http://blog.gwup.net/2008/04/17/verschworung-paris-hilton-die-illuminaten/" title="Verschwörung: Paris Hilton &amp; die Illuminaten">Interview mit Bernd Harder</a>.</p>
<p><strong>Von Morta Deller zu Uri Geller</strong></p>
<p>Skeptizismus mit Comedy-Elementen: &#8220;Total normal&#8221; lässt grüßen. Und manchmal ist die Parodie sehenswerter als das Original. So wie es auch ein gewisser &#8220;Morta Deller&#8221; unlängst demonstrierte. Grob-Komiker Oliver Pocher avancierte mit seiner Uri-Geller-Verarsche zum gefeierten <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=Morta+Deller" title="Morta Deller auf YouTube" target="_blank">YouTube-Hit</a>. Und Mr. Löffelbieger himself konnte die Demontage seiner ProSieben-Show nur stoisch über sich ergehen lassen.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/O7OS1CC6iGU"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/O7OS1CC6iGU" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=O7OS1CC6iGU">Direktlink zum Video auf Youtube</a></p>
<p><em>Psi-Test bestanden: Morta Deller und seine mystischen Kräfte. </em></p>
<p>Der Frage, ob er wirklich paranormale Kräfte besitzt, weicht Geller <a href="http://blog.gwup.net/2008/01/14/uri-geller-gesteht-ich-bin-entertainer/" title="Uri Geller gesteht: Ich bin Entertainer.">mittlerweile wachsweich aus</a>: &#8220;Ich über­lasse die Beurteilung Ihnen und dem Publikum&#8221;, wand er sich etwa bei einem Interview mit der Zeitschrift TV Today. &#8220;Ich behaupte gar nichts &#8230; Früher habe ich darauf bestanden, dass ich nicht trickse. Im Laufe der Zeit habe ich aber gelernt, dass es viel wirkungsvoller ist, sich bedeckt und geheimnisvoll zu halten.&#8221; Auch diesen Schleier des Geheimnisvollen wird die GWUP wegziehen: &#8220;Widersprüche, Tricks, Prozesse&#8221; lautet der Untertitel eines weiteren Vortrags über den telegenen &#8220;Mystifier&#8221;.</p>
<p><strong>Ufo oder Wetterballon?</strong></p>
<p>Selbstverständlich ist nicht jedes vermeintlich übersinnliche Phänomen auf Tricks, Kalkül, Manipulation und Schwindel zurückzuführen. Ein Ufo zum Beispiel &#8220;ist nichts anderes als ein unbekanntes Flugobjekt, für das es <a href="http://blog.gwup.net/2008/04/14/ufos-im-visier-cenap-offnet-x-akten/" title="Ufos im Visier: CENAP öffnet X-Akten">oft normale Erklärungen</a> gibt: ein Feuerball, ein Wetterballon, eine Laterne&#8221;, erklärt der Mannheimer Amateur-Astronom Werner Walter. &#8220;Dass alle automatisch an fliegende Untertassen denken, ist ein Mythos, der sich seit den fünfzi­ger Jahren hält.&#8221; Und dem Walter seit mehr als drei Jahrzehnten akribisch nachspürt. Das GWUP-Gründungsmitglied betreibt eine <a href="http://cenap.alien.de/" title="Ufo-Hotline beim CENAP" target="_blank">Ufo-Hotline</a> und sammelt Filmaufnah­men von unheimlichen Begegnungen der ersten, zweiten und dritten Art.</p>
<p>Kein Geringerer als der rumänische Militärchef etwa gab unlängst bekannt, dass einer seiner Kampfjets von einem Ufo touchiert worden sei. Walter: &#8220;Ich habe mir das Video davon angeschaut und glaube: Da ist ein Vogel oder so etwas in die Düse geraten.&#8221; Diese und andere Aufnahmen wird Walter beim GWUP-Publikumstag vorführen und im Dialog mit dem Publikum analysieren.</p>
<p><strong>Vampirzeichen im dunklen Land</strong></p>
<p>Rumänien &#8211; das ist in zahlreichen Gruselfilmen nur &#8220;das dunkle Land&#8221;, in dem Werwölfe und Vampire ihr grauenvolles Unwesen treiben. Düstere Legenden? Nein &#8211; musste Deutschlands bekanntester <a href="http://www.benecke.com/" title="Website von Dr. Mark Benecke" target="_blank">Kriminal­biologie und Spurenkundler Dr. Mark Benecke</a> erst vor kurzem feststellen. Wie kann es sein, dass bei einem Toten die Fingernägel noch wachsen? Warum läuft bei der Leiche Blut aus dem Mund? Wie ist das unheimliche Schmatzen eines kürzlich Verstorbenen zu erklären? Mit solchen Fragen sah sich Benecke vor drei Jahren bei einem mysteriösen Fall in dem EU-Land am Schwarzen Meer konfrontiert. &#8211; Ein Untoter? Wir werden es erfahren &#8211; beim Vortrag des &#8220;Madendoktors&#8221; zum Thema &#8220;Vampirzeichen&#8221;.</p>
<p>Eines schon vorweg: &#8220;Wir sollten darüber nicht lachen&#8221;, warnt Benecke. &#8220;Meine Praktikantin glaubt bei­spielsweise fest und ernst an Geister in meiner Wohnung und geht deswegen nicht alleine in mein Herren­zimmer. Was soll&#8217;s.&#8221;</p>
<p><strong>Der Zauber des Unbegreiflichen</strong></p>
<p>Und ebenso mysteriös geht der Publikumstag der GWUP zu Ende. Der Zauber des Unbegreiflichen stellt den gesunden Menschen­verstand auf eine harte Probe, wenn der <a href="http://www.hund-hersbruck.de/WOzauberneingang.html" title="Hundini alias Wolfgang Hund" target="_blank">Paranormal-Mentalist Hundini</a> und der <a href="http://www.meister-eckart.de/" title="Meister Eckarts Kuriositätenkabinett" target="_blank">Gaukler, Fakir und Magus Meister Eckart</a> die Bühne betreten. Sie präsentieren &#8220;Magic Entertainment&#8221; &#8211; phantastische Phänomene aus den Grenzbereichen der Wissen­schaft. Ob Vorhersagen, Telepathie, Nagelbrett oder Scherben: Erleben Sie das offenbar Unmögliche. Gute Unterhaltung und erstaunliche Einsichten sind dabei garantiert.</p>
<p><em>(Quelle: <a href="http://www.gwup.org/aktuell/news.php?aktion=detail&amp;id=449" title="GWUP-Aktuell: Total (para-)normal?" target="_blank">Pressemitteilung der GWUP</a> vom 04.04.2008, siehe auch <a href="http://hpd.de/node/4345" title="GWUP im hpd" target="_blank">hpd</a> und <a href="http://brightsblog.wordpress.com/2008/04/15/total-para-normal-das-ubersinnliche/" title="GWUP im BrightsBlog" target="_blank">BrightsBlog</a>)</em></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/ecnzvDqrBRk"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ecnzvDqrBRk" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ecnzvDqrBRk">Direktlink zum Video auf Youtube</a></p>
<p><em>GWUP-Mitglied Meister Eckart alias Fakir Jadoo.</em></p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=103&amp;md5=413d92e9919a8ab8c23640c70b2ca2ef" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Skeptiker 2.0: Neuer Wissens-Blog der GWUP online</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2008/04/07/skeptiker-20-neuer-wissens-blog-der-gwup-online/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 15:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kirsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist soweit! Wenige Wochen vor ihrer diesjährigen Konferenz geht die GWUP mit einem neuen Weblog online: blog.gwup.net. Damit bauen wir Skeptiker unsere kleine Dependance in Kleinbloggersdorf weiter aus. Mehr über die GWUP, unseren neuen Weblog und die baldige Konferenz verrät Amardeo Sarma, Vorsitzender der GWUP, hier im ersten Artikel. Amardeo, wenn man derzeit bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist soweit! Wenige Wochen vor ihrer diesjährigen Konferenz geht die GWUP mit einem neuen Weblog online: <a href="http://blog.gwup.net" title="Neuer Blog der GWUP">blog.gwup.net</a>. Damit bauen wir Skeptiker unsere kleine Dependance in Kleinbloggersdorf weiter aus. Mehr über die GWUP, unseren neuen Weblog und die baldige Konferenz verrät Amardeo Sarma, Vorsitzender der GWUP, hier im ersten Artikel.</p>
<p><span id="more-92"></span><strong>Amardeo, wenn man derzeit bei der Google-Blog-Suche &#8220;GWUP&#8221; eingibt, findet man allerhand Treffer zum Thema Uri Geller. Wie kommt das, wenn der GWUP-Blog doch gerade eben erst online gegangen ist?</strong></p>
<p><strong>Amardeo Sarma:</strong> Viele dieser Treffer verweisen auf unseren <a href="http://gwup.wordpress.com" target="_blank" title="Alter Blog der GWUP auf wordpress.com">alten Blog auf wordpress.com</a>, den wir im vergangenen Jahr starteten. Damals haben wir das 20. Jubiläum der GWUP gefeiert und wollten einmal einen neuen Kommunikationskanal ausprobieren. Also haben wir mit einem Live-Blog begonnen, der anfangs nur zur Dokumentation der Konferenz gedacht war. Dann hat uns so die gute Resonanz aus der Blogosphäre so überrascht, dass wir einfach weitergemacht haben. Absolut überwältigt hat uns dann aber der riesige Ansturm auf den Blog und unsere Website <a href="http://www.gwup.org" target="_blank" title="Website der GWUP">gwup.org</a>, als im Januar 2008 die Casting-Show &#8220;The next Uri Geller&#8221; auf ProSieben anlief. Unser Blog war einer der ersten, wo es kritische Informationen zu Uri Geller, der Sendung und den Kandidaten gab. Über Nacht stieg die tägliche Besucherzahl von ein paar Dutzend auf einige Tausend. Für Wochen war das Thema ganz weit oben auf der Agenda der deutschsprachigen Weblogs, und sowohl bei uns als auch auf vielen anderen Blogs und in den klassischen Medien entstanden viele gute, skeptische Beiträge.</p>
<p><strong>Trotzdem hat wohl kaum jemand abgeschaltet &#8211; ganz im Gegenteil. Für ProSieben war es ein großer Erfolg mit traumhaften Einschaltquoten. Und in einem Interview meinte Uri Geller sogar, erst die ständigen Gegenreden der Skeptiker hätten ihn im Laufe seiner Karriere berühmt gemacht. Ging die Aufklärung also nicht nach hinten los?</strong></p>
<p><strong>Amardeo Sarma: </strong>Im Gegenteil: Dass sich Uri Geller heute immer mehr windet, wenn er über seine angeblich paranormalen Fähigkeiten gefragt wird, ist ein Erfolg der Skeptiker aus vielen Ländern. Immer öfter gibt er an, nur &#8220;Entertainer&#8221; zu sein. Er weiß andererseits selbst sehr gut, wie er sich öffentlich inszenieren muss, um beim Publikum gut anzukommen. Offenbar ist es ihm inzwischen auch egal, ob Leute zuschauen, weil sie an seine Fähigkeiten glauben &#8211; oder weil sie auch mal &#8220;Quatsch&#8221; sehen wollen. Im Zusammenhang mit &#8220;The next Uri Geller&#8221; haben wir schnell reagiert. Über das Internet findet man heute sehr leicht kritische Infos über Gellers Tricks, und dabei kommt man an unseren Webseiten oder an unserem Blog nicht vorbei. Viele verweisen inzwischen auf uns, und wir sind in Sachen Uri Geller bei <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=%22uri+geller%22" target="_blank" title="Google-Suche nach Uri Geller">Google</a> oder <a href="http://de.ask.com/web?q=%22uri+geller%22" target="_blank" title="Ask-Suche nach Uri Geller">Ask</a> auf den vorderen Positionen. Blogger, professionelle Journalisten und etablierte Redaktionen kennen und schätzen die GWUP als zuverlässige Informationsquelle.</p>
<p><strong>Also verbessert die GWUP mit dem Weblog ihre Öffentlichkeitsarbeit?</strong></p>
<p><strong>Amardeo Sarma: </strong>Ja, für uns ist das ein neuer, zusätzlicher Kanal, über den wir jetzt öfter senden wollen, aber mit dem wir auch viel besser empfangen können. Die Aufklärung der Öffentlichkeit &#8220;über para- und pseudowissenschaftliche Behauptungen auf der Basis des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes&#8221; &#8211; wie es in unserer <a href="http://www.gwup.org/service/gwup_satzung.pdf" target="_blank" title="Satzung der GWUP als PDF-Datei">Satzung</a> heißt -, ist schließlich ein wesentliches Ziel der GWUP. Da ist es nur ein logischer Schritt, unsere Präsenz in der Blogosphäre weiter auszubauen. Wir sind bereits seit vielen Jahren mit unserer Webseite gwup.org ganz gut aufgestellt, wenn es um kritische Informationen zu Para- und Pseudowissenschaften geht. Unsere <a href="http://www.gwup.org/aktuell/" target="_blank" title="GWUP-Aktuell">Nachrichten-Redaktion</a> ist sogar in den <a href="http://news.google.de/news?hl=de&amp;tab=wn&amp;ned=de&amp;q=gwup" target="_blank" title="GWUP in den Google-News">Google-News</a> gelistet, und dann gibt es noch unseren Newsletter &#8211; den <a href="http://www.gwup.org/e-skeptiker/" target="_blank" title="e-Skeptiker der GWUP">e-Skeptiker</a> -, mit dem wir ebenfalls viele tausend Abonnenten erreichen. Diese Online-Medien ergänzen hervorragend den <a href="http://www.gwup.org/skeptiker/" target="_blank" title="Skeptiker-Zeitschrift der GWUP">Skeptiker</a>, unsere Zeitschrift für Wissenschaft und kritisches Denken, die vier Mal im Jahr als Print-Ausgabe erscheint. Die derzeit rund 830 GWUP-Mitglieder erhalten den Skeptiker kostenlos. Daneben haben wir etwa 1500 weitere Abonnenten, die zwar keine Mitglieder sind, aber kritisch über Parawissenschaften informiert sein wollen. Mit dem Weblog wollen wir den Dialog mit unseren Zielgruppen weiter ausbauen.</p>
<p><strong>Die GWUP packt oft sehr heiße Eisen an, wenn sie Esoterikern und Scharlatanen das Wasser abgräbt, ja sogar ihre Wirtschaftsgrundlage angreift. Ist ein offener Dialog da überhaupt möglich?</strong></p>
<p><strong>Amardeo Sarma:</strong> Wo eine Diskussion auf wissenschaftlicher Grundlage möglich ist, tun wir das. Wir heißen jede Form von konstruktiver Kritik willkommen, denn nur so können wir unsere Argumente prüfen und eventuell verbessern. Trotzdem gibt es leider Situationen, wo eine Diskussion sinnlos ist. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn jemand von uns verlangt, wir sollen die Nichtexistenz von etwas beweisen. Die Nicht-Existenz von Außerirdischen, von Erdstrahlen, von Psi-Kräften oder gar vom Pumuckl ist aber nicht beweisbar. Auch mit jemandem, für den das Ergebnis bereits feststeht und der nur nach bestätigenden Belegen für sein Weltbild sucht, ist eine Diskussion kaum möglich &#8211; ich denke da beispielweise an die Anhänger des Turiner Grabtuchs. So sieht Fundamentalismus aus. Wir setzen stattdessen auf die bewährten Methoden der Wissenschaft und auf kritisches Denken. Nur so können wir so gut wie derzeit möglich ausschließen, dass wir uns selbst täuschen oder getäuscht werden &#8211; sei es nun versehentlich oder arglistig.</p>
<p><strong>Apropos Fundamentalismus und Wissenschaft: Schwerpunkt der nächsten GWUP-Konferenz im Mai ist der Kreationismus, also der Glaube an die biblische Schöpfungslehre. Ist das nicht eher ein amerikanisches Problem?</strong></p>
<p><strong>Amardeo Sarma:</strong> Es wäre schön, wenn es so wäre. Aber auch in Deutschland breitet sich kreationistisches Gedankengut aus &#8211; häufig noch in der liberaleren Version des Intelligent Design. Prominente Politiker in Thüringen und Hessen beginnen, die biblische Schöpfungslehre in den Schulunterricht einzubringen. Auch hier geht es darum, etwas anderes als Wissenschaft als alternativem Zugang zu verlässlichem Wissen einzuschleusen. Um zu verstehen, wie die Welt funktioniert oder entstanden ist, taugt die Bibel jedoch genauso wenig wie esoterische Bücher.</p>
<p><strong>Wie reagiert die GWUP?</strong></p>
<p><strong>Amardeo Sarma:</strong> Es ist allerhöchste Zeit, den Kreationismus in Deutschland kritisch zu betrachten. Ich meine, die GWUP-Konferenz ist eine hervorragende Gelegenheit, die Argumentation der Kreationisten zu prüfen und kritisch abzuklopfen. Zum Teil sind das sehr raffinierte Argumentationen. Wer sie aber kennt und durchschaut, geht ihnen nicht auf den Leim. [<a href="http://blog.gwup.net/wp-content/uploads/2008/04/flyer_gwup_konferenz_2008.pdf" title="Flyer zur GWUP-Konferenz 2008">Flyer zur GWUP-Konferenz 2008</a> als PDF, ca. 4MB]</p>
<p><a href="http://blog.gwup.net/category/konferenz-2008/" title="GWUP-Konferenz 2008: Hier alle Artikel zum Thema!"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/banner_gwup-konferenz_2008.jpg" alt="GWUP-Konferenz 2008" /></a></p>
<p><strong>Artikel zum Kreationismus:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.gwup.org/themen/texte/kreationismus/" target="_blank" title="GWUP-Thema: Kreationismus">Kreationismus<br />
</a>GWUP-Themenseite</li>
<li><a href="http://www.geo.de/GEO/natur/54645.html" target="_blank" title="Geo.de: Schöpfung contra Evolution">Schöpfung contra Evolution</a><br />
Geo.de, Themen-Special mit vielen Artikeln</li>
<li><a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article1439522/Abrechnung_mit_dem_Kreationismus.html" target="_blank" title="Welt.de:  Abrechnung mit dem Kreationismus">Abrechnung mit dem Kreationismus</a><br />
Welt.de, 01.12.2007</li>
<li><a href="http://www.wdr.de/radio/schulportal2007/schulwelt_hautnah/archiv/kreationismus/index.phtml" target="_blank" title="WDR.de: Wie der Kreationismus sich an Schulen ausbreitet">Wie der Kreationismus sich an Schulen ausbreitet</a><br />
WDR.de, 25.07.2007</li>
<li><a href="http://www.assembly.coe.int/Main.asp?link=/Documents/WorkingDocs/Doc07/EDOC11297.htm" target="_blank">The dangers of creationism in education</a><br />
Bericht des Europarat-Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Bildung, 08.07.2007</li>
<li><a href="http://www.zeit.de/online/2006/44/Kreationisten" target="_blank" title="Zeit.de: Kreationisten im Aufwind">Kreationisten im Aufwind</a><br />
Zeit.de, 30.10.2006</li>
<li><a href="http://www.zeit.de/2005/33/Kreationismus" target="_blank" title="Zeit.de: Gott pfuscht auch">Gott pfuscht auch</a><br />
Zeit.de, 11.08.2005</li>
</ul>
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