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	<title>gwup &#124; die skeptiker &#187; Urbane Legenden</title>
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	<description>... denken kritisch seit 1987.</description>
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		<title>Zombie? Nein, vorbestrafter Taxifahrer</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 17:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Zombies gibt es in Europa (dort heißen sie *Banker*) - und auf Haiti. Und zwar echte. Angeblich. In Wahrheit ist auch das ein Mythos.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zombies sind heute schwer angesagt &#8211; im originären wie im übertragenen Sinne.</p>
<p><em><a title="Die „Zombies“ der Finanzwelt bedrohen uns alle" href="http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/risikofaktor-kreditinstitute-die-zombie-banken-der-finanzwelt-bedrohen-uns-alle_aid_711331.html">Focus</a></em> berichtet über die &#8220;Zombies&#8221; der Finanzwelt &#8211; nämlich Problembanken:</p>
<blockquote><p>Sie sind stets pleitegefährdet, müssen immer wieder vom Staat gestützt werden und könnten trotzdem bei der kleinsten Wirtschaftsflaute umkippen.</p>
<p>Noch schlimmer: Die „Zombies“ selbst können einen Konjunktur-Crash auslösen. Weil sie kein Geld mehr haben, um der echten Wirtschaft Kredite zu geben. Und weil sie im Falle ihres Kollapses andere Finanzinstitute – und wohl auch weite Teile der realen Ökonomie – mit sich reißen würden.&#8221;</p></blockquote>
<p>In der <em><a title="er große Zombie-Bluff um einen Zulu-Superstar" href="http://www.welt.de/vermischtes/article13855212/Der-grosse-Zombie-Bluff-um-einen-Zulu-Superstar.html">Welt</a></em> geht es dagegen um einen vermeintlich echten Zombie.</p>
<p>Die kuriose Geschichte rankt sich um einen Hochstapler, der von sich behauptet hatte, Khulekani Kwakhe „Mgqumeni“ Khumalo zu sein.</p>
<p>Kleines Problem: Dieser sehr populäre südafrikanische Musiker ist schon lange tot:</p>
<blockquote><p>Vor zehn Tagen aber meldete sich ein junger Mann bei Khumalos Familie. Er sei der Sänger, in dem Grab liege ein Fremder. Seine Ehefrau glaubte ihn zu erkennen, einige Verwandte ebenfalls, obwohl Khumalo anders als dieser Mann weder tiefe Narben im Gesicht noch Goldkronen auf den Zähnen hatte.</p>
<p>„Er ist es wirklich“, sagte seine Großmutter Zintombi Mseleku mit Tränen in den Augen, „er schaut ein bisschen mitgenommen aus, und seine Wangen sind etwas eingefallen, aber er ist es.“</p>
<p>Auch eine Tochter sagte gegenüber Journalisten, ihr Vater habe sie sofort erkannt und beim Namen genannt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Gut, von einer &#8220;Zombifizierung&#8221; war zwar keine Rede (der Mann gab lediglich vor, in Johannesburg eingesperrt gewesen zu sein) &#8211; nichtsdestotrotz titelte das deutsche Magazin:</p>
<blockquote><p>Der große Zombie-Bluff um einen Zulu-Superstar.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ausländische <a title="South African man escapes zombies but not police" href="http://af.reuters.com/article/commoditiesNews/idAFL5E8D734120120207">Medien</a> kamen auf dieselbe Idee:</p>
<blockquote><p>South African man escapes zombies but not police.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun ja.</p>
<p>Klar, der Typ war bloß ein habgieriger Betrüger.</p>
<p>Und außerdem sollte sich doch mittlerweile herumgesprochen haben, dass das &#8220;faszinierende Phänomen der Untoten&#8221;, die mit einem geheimnisvollen Gift-Pulver &#8220;zombifiziert werden, ein lupenreiner Mythos ist (auch wenn <em><a title="Wie man Zombies erkennt" href="http://kneissler.tumblr.com/post/8472297066/wie-man-zombies-erkennt">Wunderwelt Wissen</a></em> noch im vergangenen Jahr einen ernsthaften Artikel darüber brachte).</p>
<p>Natürlich hat das schon mal im <em><a title="Skeptiker 1/2000" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/448-skeptiker-2000-1">Skeptiker</a></em> gestanden.</p>
<p>Aber auch im <em><a title="Die Zombies" href="http://www.laborjournal.de/rubric/archiv/seltsam/s_08.lasso">Laborjournal</a></em> kann man einen launigen Beitrag dazu lesen.</p>
<p>Einige Auszüge:</p>
<blockquote><p>Auf Haiti grassiert der Glaube, daß Voodoo-Priester, sogenannte Bokors, Menschen mit Hilfe eines Pulvers in einen totenähnlichen Zustand versetzen, die Betäubten begraben, kurz vor ihrem endgültigen Ableben wieder ausgraben, ihnen eine zweite Mixtur einflößen und sie dann als willenlose Sklaven in die Zuckerplantagen verkaufen.</p>
<p>Dieser Glaube ist auf Haiti zwar weit verbreitet, es ist aber lange niemandem gelungen, die Existenz eines Zombies nachzuweisen. Zahllose Haitianer kennen jemanden, der einen Zombie kennt, aber kein Haitianer hat je selber einen gesehen. Ein fataler Zustand. Noch unklarer war, wie Zombies hergestellt werden. Die Zombie-Forschungen war gewissermaßen selber zombisiert. [...]</p>
<p>Das sollte sich, wie oft in der Forschung, durch einen Doktoranden ändern. Der Doktorand hieß <a title="Wade Davis by Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Wade_Davis">Wade Davis</a>, ein Ethnobotaniker der Harvard Universität. Seinem Doktorvater, Nathan Kline, war es zuvor &#8211; in 30 Jahren Feldforschung auf Haiti &#8211; gelungen einen Zombie aufzuspüren, beziehungsweise jemanden, den er dafür hielt. Es handelte sich um einen gewissen <a title="Wiki: Clairvius Narcisse" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Clairvius_Narcisse">Clairvius Narcisse</a>.</p>
<p>Dessen Tod sei 1962 im Albert Schweitzer Hospital von Port au Prince medizinisch festgestellt und die Leiche begraben worden. Dennoch sei Narcisse 1980 wieder aufgetaucht. Narcisse behauptete, zu einem Zombie gemacht worden zu sein, es sei ihm aber gelungen aus der Sklaverei zu entkommen. Kline glaubte ihm das. Schwer nachzuvollziehen, angesichts der bestimmt nicht preußischen Zustände im Albert Schweitzer Hospital.</p>
<p>Aber lachen Sie nicht: Suchen Sie mal 30 Jahre lang nach einem Phantom. Dann klammern Sie sich auch an jeden Strohhalm.</p>
<p>Kline jedenfalls, bestätigt in seinem Zombie-Glauben, überredete den Doktoranden Davis, nach Haiti zu fliegen und sich Proben des geheimnisvollen Zombie-Pulvers zu verschaffen. Also jenes Pulvers, das vor dem Begrabenwerden verabreicht wird und eine totengleiche Lähmung auslöst.</p>
<p>Davis tat dies. Es gelang ihm, mit Voodoo-Priestern Freundschaft zu schließen und zu beobachten, daß das Pulver aus menschlichen Leichenteilen, giftigen Kröten und Teilen des Pufferfisches hergestellt wurde. Davis brachte acht Proben mit. [...]</p>
<p>Davis hielt Tetrodotoxin für jenen Bestandteil des Zombie-Pulvers, der die totengleiche Starre der Opfer auslöst. Nebenbei: Bei der Mixtur, die nach dem Ausgraben eingeflößt wird, soll es sich um einen Hyoscyamin- und Scopolamin-haltigen Extrakt aus Stechapfel (Datura) handeln.</p>
<p>Da Davis von Analytik nichts verstand, gab er 1982 Proben der Voodoo-Pulver an den Pathologen Leo Roizin, einem Freund von Kline. Was bei dieser Untersuchung herauskam ist unklar. Davis behauptete in einem 1983 erschienenen Paper, dass das Pulver in Ratten und Affen eine Paralyse ausgelöst hätte.</p>
<p>Daten zeigte er keine. Roizin, der die Experimente gemacht hatte, wollte die Behauptung von Davis nicht kommentieren. Er wiederholte das Experiment nicht, er publizierte es nicht und lehnte danach jeden Kontakt mit Davis ab. Später äußerte Roizin den Verdacht, dass die Proben &#8220;präpariert&#8221; worden seien.</p>
<p>1984 ließ Davis den Test von John Hartung vom Downstate Medical Center in Brooklyn wiederholen. Hartung setzte Ratten als Versuchstiere ein. Das Ergebnis: Die Voodoo-Pulver haben keinerlei Wirkung.</p>
<p>Diesen zweiten Test verschwieg Davis in seiner 1986 erschienenen Dissertation, nicht aber den ersten angeblich erfolgreichen von Roizin. Es ist möglich, daß der häufige Umgang mit dem Pulver bei Davis eine gewisse Vergeßlichkeit induziert hat. Zombies sollen sich ja ganz schlecht erinnern können.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Zombies, <em><a title="Die Zombies" href="http://www.laborjournal.de/rubric/archiv/seltsam/s_08.lasso">Laborjournal</a></em> 10/2005</li>
<li>Voodoo, Zombies und Magie, <em><a title="Voodoo, Zombies und Magie" href="http://www.hoaxilla.de/?p=245">Hoaxilla-Podcast</a></em> Nr. 26</li>
<li>Bernd Harder: <a title="Harder: Vampire, Zombies und Werwölfe" href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/3451305313">Sie sind mitten unter uns</a> &#8211; Die Wahrheit über Vampire, Zombies und Werwölfe. Herder-Verlag 2012</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=10527&amp;md5=ff0db7b9e7da362d04d5926719177b4b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Paranormal Activity 3</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/11/01/paranormal-activity-3/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 14:08:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(gwup) "Paranormal Activity 3" ist da. Und tatsächlich ist das Gruselfilmchen besser gelungen als seine beiden Vorgänger. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntlich darf in Bayern Halloween nur bis Mitternacht zelebriert werden, da Allerheiligen ein Feiertag ist, der um Punkt null Uhr beginnt.</p>
<p>Was indessen noch nicht verboten ist <em>(hat da jemand was übersehen, Ihr bayerischen Ordnungsbeamten?)</em> sind Kinovorstellungen, die am 31. Oktober spät abends beginnen und am 1. November enden, sodass es von einem pragmatischen Standpunkt aus sinnvoller erscheint, sich im Kino zu gruseln als bei einer <a title="Heidi Klum zu Halloween ohne Haut, dann ohne Hose" href="http://www.welt.de/vermischtes/prominente/article13691242/Heidi-Klum-zu-Halloween-ohne-Haut-dann-ohne-Hose.html">Kürbis-Party</a>.</p>
<p>Wie schon <a title="Skeptiker-Blog: Paranormal Activity 2" href="http://blog.gwup.net/2010/10/30/paranormal-activity-2/">vor einem Jahr</a> bot sich da &#8220;Paranormal Activity&#8221; an, wieder war es eine Preview, nur dass es diesmal um <a title="Paranormal Activity 3 - Official Website" href="http://www.paranormalactivity3-film.de/main/index.html">Teil 3</a> ging (Bundesstart am 3. November).</p>
<p>Letztes Jahr hatte ich zum zweiten Teil <a title="Paranormal Activity 2 im GWUP-Blog" href="http://blog.gwup.net/2010/10/30/paranormal-activity-2/">geschrieben</a>, dass ich dabei fast eingeschlafen bin &#8211; und nach den Leserkommentaren zu urteilen, werde ich mich dafür <a title="Schade - Keine Wette auf die Apokalypse" href="http://blog.gwup.net/2011/07/06/schade-keine-wette-auf-die-apokalypse/">demnächst</a> vor dem <a title="Die rote Kuh ist da! Jetzt kommt das Ende." href="http://blog.gwup.net/2011/10/21/die-rote-kuh-ist-da-jetzt-kommt-das-ende/">Jüngsten Gericht</a> verantworten müssen.</p>
<p>Da mir das im Moment eher ungelegen käme, spendiere ich <a title="Digitaler Horror 2.0 - zwischen Griesel und Grusel" href="http://www.giga.de/top-themen/00155558-paranormal-activity-3-kinokritik-digitaler-horror-20-zwischen-griesel/">&#8220;Paranormal Acticity 3&#8243;</a> einfach mal ein paar warme Worte.</p>
<p>Also: Der Film spielt im September 1988, ist also eine Art Prequel und will eine Begründung dafür liefern, warum die Schwestern Katie und Kristi das Böse geradezu magisch anzuziehen scheinen. Dabei ist der Streifen tatsächlich weitaus kurzweiliger als die beiden ersten Teile (was auch schlicht an der straffen Laufzeit von knapp anderthalb Stunden liegt), die Darsteller sind sympathischer und agieren in ihren Rollen weniger deppert als ihre Vorgänger.</p>
<p>Das ausgelutschte Prinzip der statischen Überwachungskamera wird endlich aufgeweicht, zum Finale verlässt die Familie sogar die eigenen vier Wände, was schlussendlich einen &#8220;normalen&#8221; Horrorfilm möglich werden lässt.</p>
<p>Für Skeptiker gibt&#8217;s eine ganz nette Darstellung eines <a title="Das Böse im Spiegel" href="http://www.gwup.org/component/content/article/88-okkultismus/772-das-boese-im-spiegel">&#8220;Bloody Mary&#8221;</a>-Rituals, welches nichts weniger als ein Erdbeben auslöst.</p>
<p>Klingt vielleicht hemmungslos überzogen, kommt aber gar nicht so rüber. Die Effekte sind sogar ziemlich gut dosiert und werden im Lauf der Handlung nicht ungeschickt gesteigert.</p>
<p>Wer mal wieder live kreischende Teenager in einem Kinosaal erleben will, ist mit &#8220;Paranormal Activity 3&#8243; ganz gut bedient.</p>
<p>Und wer mir gerne mitteilen möchte, wen ich diesmal wieder mit wem verwechselt habe oder dass ich ein garstiger Ignorant bin: Das Kommentarfeld is Yours!</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/9eMr78RAha8"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9eMr78RAha8" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9eMr78RAha8">Direktlink zum Video auf Youtube</a></p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=9795&amp;md5=e43413560c25b2afb1e122a072cf08a9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nicht ganz so spontan, die Selbstentzündung</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/10/01/nicht-ganz-so-spontan-die-selbstentzundung/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 14:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mark Benecke]]></category>
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		<category><![CDATA[Spntane menschliche Selbstentzündung]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Ein Fall von Spontaner menschlicher Selbstentzündung in Irland? Da sind er erst mal skeptisch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <em><a title="Burning Man" href="http://www.fatemag.com/news-2/burning-man/">Fate</a></em>-Magazin und unsere Freunde von <em><a title="Fall von &quot;spontaner menschlicher Selbstentzündung&quot; in Irland " href="http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/09/fall-von-spontaner-menschlicher.html">grenzwissenschaft-aktuell</a></em> berichten über einen aktuellen Fall von &#8220;spontaner menschlicher Selbstentzündung&#8221; in Irland:</p>
<blockquote><p>Der Flammentod eines 76-Jährigen im irischen Galway stellt die Behörden vor ein Rätsel: Zwar wurde der verbrannte Leichnam in der Nähe eines offenen Kamins vorgefunden, doch gibt es keine Anzeichen dafür, dass es auch diese Flammen waren, die den Rentner entzündet hatten. Das Feuer schien sich nur auf seinen Körper und die mit ihm unmittelbar in Verbindung gestandenen Umgebung ausgewirkt zu haben.</p>
<p>Selbst der Gerichtsmediziner kam nun zu dem Schluss, dass es sich offenbar um einen jener seltenen Fälle von &#8220;spontaner menschlicher Selbstentzündung&#8221; zu handeln scheint &#8211; ein Phänomen, das bis heute Rätsel aufgibt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun ja, nicht wirklich.</p>
<p>Und noch viel weniger bezweifeln &#8220;die Skeptiker&#8221; die &#8220;tatsächliche Existenz&#8221; solch mysteriöser Vorfälle, wie es bei <em>GreWi</em> heißt.</p>
<p>Aber nicht alles, was auf den ersten Blick mysteriös aussieht, ist unerklärlich oder gar paranormal.</p>
<p>Auch der US-Neurologe Steven Novella hat zu dem SHC-Fall in Irland <a title="Spontanous Human Stupidity" href="http://theness.com/neurologicablog/index.php/spontanous-human-stupidity/">gebloggt</a>:</p>
<blockquote><p>The coroner in this case should have concluded that the cause of the fire was unknown, not that it fit into a non-existent category of SHC. But at least he provided another teaching moment for the promotion of critical thinking.&#8221;</p></blockquote>
<p>Was genau &#8220;kritisches Denken&#8221; beim Phänomen der angeblichen Spontanen menschlichen Selbstentzündung bedeutet beziehungsweise herausfindet, erklärt zum Beispiel Dr. Mark Benecke vom GWUP-Wissenschaftsrat auf seiner <a title="Kriminalbiologe auf heißer Spur: Der Mythos von der spontanen menschlichen Selbstentzündung" href="http://wiki.benecke.com/index.php?title=2001-01-12_ddp%3A_Der_Mythos_von_der_spontanen_menschlichen_Selbstentz%C3%BCndung">Homepage</a>:</p>
<blockquote>
<p align="justify">Seitens der Wissenschaft werden diese Theorien mit einer Mischung aus Belustigung und Verwunderung betrachtet.</p>
<p align="justify">Der Tatbestand als solcher steht jedoch außer Frage: &#8220;Solche rätselhaften Brandfälle gibt es tatsächlich&#8221;, bestätigt der Kölner Kriminalbiologe Mark Benecke. &#8220;Jeder Gerichtsmediziner hat in seiner Laufbahn mindestens mit einem solchen Fall zu tun.&#8221; Nur den mehr oder weniger wissenschaftlich inspirierten Theorien der SHC-Anhänger mag der Doktor der Medizinwissenschaften doch nicht folgen. &#8220;Alles Quatsch&#8221;, winkt er ab.</p>
<p align="justify">Weil er es genau wissen wollte, hat der 30jährige Experte für genetische Fingerabdrücke und forensische Entomologie die Kellerarchive der rechtsmedizinischen Institute nach Dokumenten über solche sonderbaren Brandleichen durchstöbert. &#8220;Das war wirklich harte Arbeit&#8221;, stöhnt er noch heute über die Berge verstaubter Literatur, die er bei seiner Detektivarbeit durchforsten musste.</p>
<p align="justify">Die Ausbeute seiner Forschungsexepdition in den Gruselkeller der Rechtsmedizin klingt nüchtern: &#8220;Meines Wissens hat kein Chemiker, Physiker, Biologe oder Rechtsmediziner jemals in einem wissenschaftlichen Artikel von der plötzlichen Entzündung menschlicher Körper durch einen unbekannten inneren Mechanismus berichtet.&#8221; Vielmehr hätte die Rechtsmedizin bei allen Todesfällen dieser Art eine Erklärung &#8220;ohne Rückgriff auf fantastische Deutungen&#8221; finden können.</p>
<p align="justify">In allen Fällen seien die Opfer Personen gewesen, deren Reaktionsvermögen aufgrund ihres hohen Alters, einer Krankheit oder durch Alkoholkonsum stark beeinträchtigt gewesen sei und die sich durch äußere Einwirkung verbrannt hätten.</p>
<p align="justify">Exemplarisch sei der Fall einer 67jährigen Amerikanerin, die wegen ihrer Todesumstände als &#8220;Aschefrau&#8221; Schlagzeilen machte. Dem Untersuchungsbericht des FBI zufolge hatte die alte Dame aus Aufregung über einen verzögerten Umzugstermin Schlaftabletten genommen und sich danach – wie sie es gern vor dem Zubettgehen tat – in ihren Sessel gesetzt, um eine Zigarette zu rauchen.</p>
<p align="justify">Ihre Vermieterin, die ihr am nächsten Morgen ein Telegramm überbringen wollte, machte eine grausige Entdeckung: In dem Sessel befand sich die fast völlig zu Asche verbrannte Leiche der Frau. Das restliche Zimmer schien nahezu unversehrt.&#8221;</p>
</blockquote>
<p align="justify">Was hatte es mit der berühmten &#8220;Aschefrau&#8221; Mary Reeser auf sich?</p>
<p align="justify">Darüber haben wir im <em>Skeptiker</em> (4/2000) schon berichtet, nachzulesen <a title="X-Akte - gelöst - Das FBI und der Mythos von der spontanen Selbstentzündung" href="http://www.gwup.org/component/content/article/107-sonstige-themen/837-x-akte-geloest-das-fbi-und-der-mythos-von-der-spontanen-selbstentzuendung">hier</a>.</p>
<p align="justify">Auch ein ausführlicher <a title="Spontane menschliche Selbstentzündung" href="http://www.gwup.org/component/content/article/107-sonstige-themen/761-spontane-menschliche-selbstentzuendung">Artikel</a> zu Beneckes SHC-Forschungen ist in dieser Ausgabe erschienen.</p>
<p align="justify"><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>
<div align="justify">Spontane Selbstentzündung: <a title="Spontane Selbstentzündung" href="http://www.gwup.org/component/content/article/107-sonstige-themen/950-spontane-selbstentzuendung-">GWUP-Thema</a></div>
</li>
<li>
<div align="justify">Spontane menschliche Selbstentzündung, <em>Hoaxilla</em>-Podcast <a title="SHC" href="http://www.hoaxilla.de/?p=193">Nr. 15</a> vom 26. September 2010</div>
</li>
<li>
<div align="justify">Not-so-Spontaneous Human Combustion, <em><a title="Not-So-Spontaneous Human Combustion" href="http://www.csicop.org/si/show/not-so-spontaneous_human_combustion/">Skeptical Inquirer</a></em> November/Dezember 1996</div>
</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=9501&amp;md5=bda243327405416d4be562ca6fe1b816" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Alle Jahre wieder: die Wiesn-Mär vom Araber</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/09/24/alle-jahre-wieder-die-wiesn-mar-vom-araber/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/09/24/alle-jahre-wieder-die-wiesn-mar-vom-araber/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 17:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Wiesn-Zeit - Mythenzeit: Der *dankbare Araber* geht mal wieder auf dem Münchner Oktoberfest um.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Ahnung, ob es einen konkreten Anlass dafür gibt &#8211; jedenfalls kramt <em><a title="Großstadtmythen: Geschichten mit Gruselfaktor" href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/psychologie/tid-15711/grossstadtmythen-geschichten-mit-gruselfaktor_aid_440629.html">Focus-Online</a></em> heute wieder die Wandersage vom &#8220;dankbaren Araber&#8221; raus, die jedes Jahr zum <a title="Inoffizielle Wies-Gesetze: verpönt und verboten" href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/oktoberfest-gesetze-auf-der-wiesn-leider-verboten-1.1002539">Oktoberfest</a> umgeht.</p>
<p>Der <a title="Geschichten mit Gruselfaktor" href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/psychologie/tid-15711/grossstadtmythen-geschichten-mit-gruselfaktor_aid_440629.html">Artikel</a> orientiert sich an dem, was wir <a title="Terror-Fake zur Wiesn" href="http://blog.gwup.net/2009/09/28/terror-legende-dankbarer-araber-oktoberfest/">hier</a> im Blog schon 2009 geschrieben haben.</p>
<p>Einige Auszüge:</p>
<blockquote><p>Die Freundin einer Kollegin fand am Stachus ein Portemonnaie. Da sie einen Ausweis darin entdeckte, konnte sie es dem Besitzer zurückgeben – einem Araber.</p>
<p>Dieser wollte der ehrlichen Finderin erst ein paar Hundert Euro Finderlohn zahlen, sie winkte ab, ihr Verhalten sei schließlich selbstverständlich. Daraufhin warnte der Araber eindringlich: „Weil du so ehrlich warst, gebe ich dir einen guten Rat. Gehe auf keinen Fall an einem Wochenende aufs Oktoberfest“.</p>
<p>„Ein klarer Fall einer urbanen Legende“, urteilt Bernd Harder, Autor des <a title="Lexikon der Großstadtmythen" href="http://www.amazon.de/Das-Lexikon-Gro%C3%9Fstadtmythen-Kanalisation-unglaubliche/dp/3492246605/ref=ntt_at_ep_dpt_1">„Lexikon der Großstadtmythen“</a> und <a title="Bernd Harder by GWUP" href="http://www.gwup.org/component/content/article/44-whoiswho/865-wiw-bernd-harder">Pressesprecher</a> der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften. „Man kann sie an zwei Dingen erkennen. Erstens an der vagen Quelle – die Freundin einer Kollegin, manchmal auch die Bekannte des Bruders, oder Untermieter eines Onkels.</p>
<p>Das zweite Erkennungsmerkmal ist der Variantenreichtum, in dem die Geschichte existiert. Mal fand jemand das Portemonnaie am Stachus, dann wieder im Festzelt, ein Dritter in einem Taxi. Die Angaben zum Finderlohn schwanken zwischen ein paar Hundert und ein paar Tausend Euro.“</p>
<p>Die Wandersage spricht nicht den Verstand an, sondern das Gefühl. „Wer auch nur ein paar Sekunden darüber nachdenkt, der kann der Geschichte nur wenig Glaubwürdiges abgewinnen: Wäre ein Mensch, der einen Anschlag plant und Dutzende Leben auslöschen will, um das Leben eines Einzelnen besorgt? Wohl kaum“, sagt Harder.</p>
<p>„An der Geschichte ist rein gar nichts dran“, winkt auch Ludwig Waldinger vom bayerischen Landeskriminalamt ab. „Sie taucht seit Jahren immer wieder auf, gern vor Großveranstaltungen, oder wenn es zu Bedrohungssituationen egal welcher Art kommt.“</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Geschichten mit Gruselfaktor, <em><a title="Geschichten mit Gruselfaktor" href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/psychologie/tid-15711/grossstadtmythen-geschichten-mit-gruselfaktor_aid_440629.html">Focus-Online</a></em> am 24. September 2011</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=9445&amp;md5=05300e63f148dd796a4fa6d94d6fd463" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Pippas Po und der Mythos von der Versicherung</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/09/16/pippas-po-und-der-mythos-von-der-versicherung/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/09/16/pippas-po-und-der-mythos-von-der-versicherung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 21:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Ist J.Lo's Po wirklich 27 Millionen wert? Sehr wahrscheinlich nicht. "Po-Versicherungen" scheinen ein reiner Mythos zu sein. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser bescheuerte Hype um &#8220;Pippas Po&#8221; geht mir langsam wirklich am Arsch vorbei <em>(Verzeihung, aber da konnte ich jetzt nicht widerstehen &#8230;)</em>.</p>
<p>Klar, in Zeiten, wo eine Bekloppte wie Michele Bachmann US-Präsidentin werden will und deshalb mit der <a title="Michele Bachmann gefährdet unschuldige Mädchen" href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13609561/Michele-Bachmann-gefaehrdet-unschuldige-Maedchen.html">Behauptung</a> auf Dummenfang geht, die HPV-Impfung führe zu &#8220;mentaler Retardierung&#8221;, gibt es anscheinend keine drängenderen Probleme als das drohende Ende von <a title="Queen beendet Pippas Po-Karriere" href="http://www.news.de/medien/855223482/queen-beendet-pippas-po-karriere/1/">&#8220;Pippas Po-Karriere&#8221;</a>.</p>
<p>Wenn die mediengeile Prinzessinnen-Imitation aus dem Aushilfs-Jetset wirklich clever ist, wird sie das Machtwort der Queen ignorieren und demnächst werbewirksam behaupten, sie habe ihr pseudo-royales Hinterteil für zehn Millionen Pfund versichern lassen. Oder für 20 Millionen. Natürlich bei <a title="Verrückte Versicherungen: Die Policenstricker" href="http://www.faz.net/artikel/C30125/verrueckte-versicherungen-die-policenstricker-30003772.html">Lloyd&#8217;s</a> in London.</p>
<p>So jedenfalls versucht gerade die aufmerksamkeitsdefizitäre <a title="Kim Kardashian: Die Po-Versicherung" href="http://www.wunderweib.de/starsundfreizeit/stars/artikel-969017-stars/Kim-Kardashian-Die-Po-Versicherung.html">Kim Kardashian</a> sich wieder ins Gespräch zu bringen:</p>
<blockquote><p>Noch ist die Haut straff und der Po knackig – aber wer weiß, wie lange noch? Sicher ist jedenfalls sicher!</p>
<p>Das findet auch It-Girl Kim Kardashian, und will sich ihren supersexy Hinguck-Po vorsichtshalber versichern lassen. &#8220;Ich denke, ich sollte mich damit befassen&#8221;, gestand die 27-Jährige.</p>
<p>Verkehrt kann&#8217;s nicht sein! Jennifer Lopez soll ihren Po angeblich schon vor Jahren millionenhoch abgesichert haben.&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8220;Soll&#8221; und &#8220;angeblich&#8221; &#8211; genau.</p>
<p>Denn das Ganze ist wohl eine moderne Wandersage, die aktuell gerade mal wieder von dem Modeportal <em><a title="Zwei Millionen Dollar für Heidi Klums Beine" href="http://www.amica.de/mode/stars_designer/heidi-klum-ihre-beine-sind-versichert_aid_8881.html">Amica</a></em> verbreitet wird. Auch die <em><a title="Der 27 Millionen-Dollar-Po" href="http://www.sueddeutsche.de/geld/promis-und-ihre-versicherungen-der-millionen-dollar-po-1.261025">Süddeutsche</a></em> schrieb vor drei Jahren etwas von 27 Millionen Dollar für &#8220;The Butt&#8221;, berief sich dabei aber nur auf die Kollegen vom <em><a title="The butt starts here" href="http://www.guardian.co.uk/theobserver/2003/mar/02/focus.news">Guardian</a></em>.</p>
<p>Die Pop-Diva selbst hat derartige Gerüchte schon zum Beispiel bei einem &#8220;Wetten, dass &#8230;?&#8221;-Auftritt anno 2003 <a title="Jennifer Lopez klärt auf: Wetten, dass...ihr Po nicht versichert ist?" href="http://www.shortnews.de/id/439181/Jennifer-Lopez-klaert-auf-Wetten-dass-ihr-Po-nicht-versichert-ist">dementiert</a>.</p>
<p>Auch <em><a title="Is it true that Jennifer Lopez insured her butt?" href="http://urbanlegends.about.com/cs/celebrities/a/jennifer_lopez.htm">urbanlegends.about</a></em> klassifiziert die Geschichte als &#8220;false&#8221;.</p>
<p>Vergangenes Jahr versuchte der &#8220;Bollywood&#8221;-Star John Abraham mit einer &#8220;Po-Versicherung&#8221; ein paar Schlagzeilen zu machen, woraufhin ein Filmkritiker lapidar <a title="Bollywood actor firm on butt insurance" href="http://marketplace.publicradio.org/display/web/2010/08/31/am-bollywood-actor-firm-on-butt-insurance/">erklärte</a>:</p>
<blockquote><p>Film insurance does not cover one anatomy part, it covers the whole body.&#8221;</p></blockquote>
<p>Möglicherweise ist das nur in Indien so, vielleicht sind hierzulande Heidi Klums Beine tatsächlich für zwei Millionen Dollar versichert, wie die <em><a title="Heidi Klum: Beine für 2 Mio. Dollar versichert" href="http://www.gala.de/stars/ticker/BSBS168353/Heidi-Klum-Beine-fuer-2-Mio-Dollar-versichert.html">Gala</a></em> heute meldete.</p>
<p> Nichtsdestotrotz dürfte Pippas <a title="Stars &amp; Styles: Pippas Schummel-Po" href="http://bazonline.ch/panorama/leute/Stars--Styles-Pippas-SchummelPo/story/11113118?dossier_id=1018">&#8220;Schummel-Po&#8221;</a> kaum &#8220;allerwertest&#8221; im Sinne einer Millionensumme sein, sollte der <a title="Royal wedding: the rise and rise of Pippa Middleton" href="http://www.webcitation.org/5yM9E2BFT">&#8220;Royal wedding&#8221;-Star</a> tatsächlich auf diesen verwegenen Gedanken kommen.</p>
<p>Aber eventuell gibt es unter den zahlreichen <a title="Verrückte Versicherungen" href="http://www.bild.de/ratgeber/geld-karriere/job-und-karriere/po-haare-beine-promis-jlo-mariah-carey-troy-polamalu-14682104.bild.html">&#8220;verrückten Versicherungen&#8221;</a> ja auch eine gegen plötzlichen Popularitätsverlust (gegen Realitätsverlust sicher nicht).</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Michele Bachmann: Mathematics under Attack, <em><a title="Michele Bachmann: Mathematics under Attack" href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/2011/08/michelle-bachmann-mathematics-under-attack.php">Mathlog</a></em> am 14. August 2011</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=9388&amp;md5=8e942b294df677f384bc5d53a19ffa2a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Raubkatzen-Alarm diesmal im &#8220;Spiegel&#8221;</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/08/16/raubkatzen-alarm-diesmal-sogar-im-spiegel/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/08/16/raubkatzen-alarm-diesmal-sogar-im-spiegel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 10:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Kaum zu glauben: Selbst der *Spiegel* fällt auf die Sommerloch-Ente vom Schwarzen Panther rein. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mir nicht helfen &#8211; aber mit dem legendären <em>Spiegel</em>-Archiv scheint es doch nicht so weit her zu sein, wie ich immer dachte.</p>
<p>Anders ist es eigentlich kaum zu erklären, dass selbst das sich so investigativ dünkende Hamburger Nachrichtenmagazin auf das Märchen vom schwarzen Panther in freier europäischer Wildbahn hereinfällt:</p>
<blockquote><p>Wer hat Angst vorm schwarzen Panther?&#8221;</p></blockquote>
<p>ist das <a title="Wer hat Angst vorm Schwarzen Panther?" href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,780383,00.html">Sommerloch-Stück</a> heute überschrieben.</p>
<p>Die Antwort der beiden Autoren (als wenn dafür nicht einer gereicht hätte &#8230;) auf diese selbstgestellte Frage lautet überraschenderweise nicht etwa &#8220;Niemand&#8221;.</p>
<p>Sondern ebenso ernsthaft wie ausführlich schreibt das Intelligenz-Blatt über die skurrilen Jagdszenen aus der Toskana (wir <a title="Der Sommerloch-Panther" href="http://blog.gwup.net/2011/08/09/ja-wo-lauft-er-denn-der-sommerloch-panther/">berichteten</a>):</p>
<blockquote><p>Was also tun?</p>
<p>Die Jäger sagen, die gefährliche Raubkatze müsse mit einer Treibjagd ausfindig gemacht und abgeschossen werden. Gebt uns Gewehre und lasst uns machen, sagen die Bauern. Auf keinen Fall, halten die Tierschützer dagegen, der Panther steht auf der Artenschutzliste.</p>
<p>Nicht einmal lebende Kaninchen oder Hühner als reizvolle Köder in den Käfigfallen wollen sie akzeptieren. Die ausgesandten Ordnungskräfte würden am liebsten abziehen. Da man doch sowieso nichts machen kann.</p>
<p>Bleibt eine vage Hoffnung: Der Ex-Besitzer des schwarzen Pelztieres kommt reumütig zurück. Bei jedem Zirkus, jedem Zoo der weiteren Umgebung haben die Behörden nachgeforscht, ob ein Panther fehlt. Ohne Erfolg. So nimmt man an, ein reicher Angeber habe sich ein Panther-Baby zugelegt und, als dieses immer größer und problematischer wurde, in seinem Käfig in die Naturlandschaft bei Prata gebracht und dort ausgesetzt.</p>
<p>Und deshalb, sagen die Fachleute, will &#8220;Bagheera&#8221; auch nicht in unsere Käfige gehen, in seinen dagegen würde er wohl schlüpfen.</p>
<p>Aber der Ex-Panther-Besitzer mag ziemlich blöd sein. So blöd, dort mit seinem Käfig anzurücken, wo ihn Polizisten und anschließend eine saftige Strafe erwarten, wird er kaum sein.&#8221;</p></blockquote>
<p>Möglicherweise sind aber auch nur die Kolleginnen und Kollegen etwas blöd, die jedes Jahr aufs Neue über den deutschen/europäischen Yeti reportieren.</p>
<p>Ohne vorher auch nur einen Blick ins Archiv zu werfen.</p>
<p>Da helfen wir natürlich gerne aus &#8211; und verweisen auf die zahlreichen &#8220;Panther&#8221;-Geschichten <a title="Schwarzer Panther im GWUP-Blog" href="http://blog.gwup.net/index.php?s=panther">hier</a> in unserem Blog.</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=8985&amp;md5=84b0a49b3f7e34cf30bfee3e38e19baa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ja wo läuft er denn &#8211; der Sommerloch-Panther?</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/08/09/ja-wo-lauft-er-denn-der-sommerloch-panther/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 16:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Panther]]></category>
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		<category><![CDATA[Wandersage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gwup.net/?p=8928</guid>
		<description><![CDATA[(gwup) Nicht schon wieder: *Panther-Alarm*! Noch ist die exotische Großkatze weit weg, irgendwo in der Toskana. Aber sie kommt näher. Ganz sicher. Die Skeptiker wissen das. Alle Jahre wieder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich.</p>
<p>Der Sommer ist fast schon rum (na ja, wettermäßig sowieso) &#8211; und immer noch kein schwarzer Panther gesichtet?</p>
<p>Doch!</p>
<p>Zwar ist er noch weit weg von uns, in der <a title="Tiere des Sommer" href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/tiere-des-sommers-ja-wo-laufen-sie-denn-1.1129117-2">Toskana</a>, aber er pirscht sich <a title="Schwarzer Panther durchstreift die Toskana" href="http://www.focus.de/panorama/welt/bei-massa-marittima-schwarzer-panther-durchstreift-die-toskana_aid_653411.html">an</a>:</p>
<blockquote><p>Waldhüter haben nahe der toskanischen Stadt Massa Marittima einen Schwarzen Panther entdeckt. Die Gegend ist auch bei Touristen sehr beliebt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und die <em><a title="Jagd auf schwarzen Panther in der Toskana" href="http://www.welt.de/vermischtes/article13532459/Jagd-auf-schwarzen-Panther-in-der-Toskana.html">Welt</a></em> berichtet:</p>
<blockquote><p>Nach Angaben von Forstbeamten soll es sich um ein sehr junges Tier handeln. Der Panther soll nun mit Hilfe von Ködern eingefangen werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Warum nicht gleich mit einem angeleinten Jungtier, <a title="El Negro: Alles für die Katz ..." href="http://blog.gwup.net/2009/11/20/alles-fur-die-katz/">so wie</a> vor zwei Jahren in der Eifel?</p>
<p>Wahrscheinlich taucht der Panther sowieso nächste Woche schon in Vorpommern auf. Oder im Saarland. Oder in der Pfalz.</p>
<p>Wir freuen uns schon auf die skurrilen Jagdszenen, die auch <a title="Schwarze Panther im GWUP-Blog" href="http://blog.gwup.net/index.php?s=panther">hier</a> in unserem Skeptiker-Blog jedes Jahr aufs Neue wieder für Erheiterung sorgen.</p>
<p>Bis <a title="Panther, Ufos und unsere Wahrnehmung" href="http://blog.gwup.net/2010/10/28/panther-ufos-und-unsere-wahrnehmung/">&#8220;Paulchen&#8221;</a> oder <a title="Panther-Alarm: Gustav ist wieder da" href="http://blog.gwup.net/2010/07/28/phanter-alarm-gustav-ist-wieder-da/">&#8220;Gustav&#8221;</a> oder &#8220;Baghira&#8221; oder wie auch immer man diesmal den exotischen Gesellen taufen wird bei uns aufschlägt, vertreiben wir uns die Zeit mit der Waldkuh Yvonne in Oberbayern.</p>
<p>Denn die gibt es <a title="Eine wilde Waldkuh füllt das Sommerloch" href="http://www.stern.de/panorama/yvonne-weckt-erinnerung-an-problembaer-bruno-eine-wilde-waldkuh-fuellt-das-sommerloch-1714471.html">wirklich</a>.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Panther Gustav &#8211; Der deutsche Yeti, <em><a title="Der deutsche Yeti" href="http://blog.gwup.net/2009/11/07/panther-gustav-der-deutsche-yeti/">GWUP-Blog</a></em> am 7. November 2009</li>
<li>Panther-Alarm: Nicht schon wieder! <em><a title="Panther-Alarm!" href="http://blog.gwup.net/2010/10/15/panther-alarm-nicht-schon-wieder/">GWUP-Blog</a></em> am 15. Oktober 2010</li>
<li>Panther, Ufos und die Glaubensmaschine, <em><a title="Panther, Ufos und unsere Wahrnehmung" href="http://blog.gwup.net/2010/10/28/panther-ufos-und-unsere-wahrnehmung/">GWUP-Blog</a></em> am 28. Oktober 2010</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=8928&amp;md5=f2e346a0ce18d3df06a4eb80abb2ce96" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Amy Winehouse und der &#8220;Club 27&#8243;</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/07/24/der-club-27/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/07/24/der-club-27/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 14:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Club 27]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.gwup.net/?p=8681</guid>
		<description><![CDATA[(gwup) Amy Winehouse ist tot - und der *Club 27* hat ein neues Mitglied. Sterben wirklich alle großen Rockstars mit 27?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, klingt schon unheimlich, was Michael Pilz am 3. März 2009 in der <em><a title="Trau keinem unter 27" href="http://www.welt.de/welt_print/article3306562/Trau-keinem-unter-27.html">Welt</a></em> geschrieben hat:</p>
<blockquote><p>Amy Winehouse feiert im September ihren 26. Geburtstag. Mit Genuss und scheinheiliger Sorge werden ihre Abstürze verfolgt. Sobald die Sängerin auf allen Vieren einen Club verlässt oder im Koma in die Klinik eingewiesen wird, sind Kameras dabei.</p>
<p>Die Fotos bilden ihre Rolle ab, betreuen und bestärken Amy. Auch seriöse Agenturen halten es für eine Nachricht, bereits über einen Nachruf zu verfügen. Amy Winehouse torkelt ihrem 27. entgegen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und tatsächlich hat der &#8220;Club 27&#8243; seit gestern ein neues Mitglied: Amy Winehouse.</p>
<p><em><a title="Willkommen im „Club 27“" href="http://www.focus.de/kultur/musik/amy-winehouse-ist-tot-willkommen-im-club-27_aid_648723.html">Focus-Online</a></em>:</p>
<blockquote><p>Am Samstag ist Winehouse tot in ihrer Wohnung in London aufgefunden worden. Sie wurde nur 27 Jahre alt.</p>
<p>Sie ist damit das neueste Mitglied im „Club 27“. Der Vereinigung all der Ikonen der Rock- und Pop-Geschichte, die im zarten Alter von 27 Jahren ihre kurzes, aber wildes Leben beendeten. Dazu gehören Janis Joplin, Jimi Hendrix und Jim Morrison. Doch erst als Kurt Cobain 1994 mit ebenfalls 27 Jahren sein Leben mit einer Schrotflinte beendete, kamen findige Marketingstrategen auf die Idee, der Zahl 27 eine gewisse Magie anzudichten.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sogar bei Wikipedia gibt es einen Eintrag &#8220;Klub 27&#8243;.</p>
<p>In dem <a title="Klub 27 by Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klub_27">Artikel</a> heißt es:</p>
<p>In Beschreibungen des Klub 27 wird regelmäßig vorgebracht, eine außergewöhnlich hohe Zahl bedeutender Musiker sei in diesem Alter gestorben [...]</p>
<blockquote><p>In ähnlichem Maße, wie Erklärungen für das Phänomen Klub 27 gesucht werden, wird hinterfragt, ob es überhaupt eine statistische Besonderheit am Todesalter 27 gibt. Letztlich könne der Klub 27 auch als Zufall erklärt werden [...]</p>
<p>Um zu verdeutlichen, dass die Konzentration auf die Zahl 27 auch das Ergebnis eines Zufalls sein könnte, wird immer wieder argumentiert, man könne auch verstorbene Musikstars mit einem anderen gemeinsamen Todesalter gruppieren. Als Beispiele nennt Charles R. Cross Lester Bangs, Bon Scott von AC/DC und Blind Lemon Jefferson, die allesamt 33-jährig verstarben, sowie den DJ Alan Freed, Richard Manuel von der Rockgruppe The Band, Peter Tosh und Elvis Presley, die man als „Klub 42“ zusammenfassen könnte.</p>
<p>Häufig werden zum Klub 27 auch <em>near misses</em> vorgestellt, also Musiker, die das Todesalter 27 knapp verfehlten. So nennt Francesca Steele in einem Artikel für die britische Tageszeitung <em>The Times</em> unter anderem Otis Redding, Paul Kossoff, Gram Parsons und Nick Drake, die jeweils nur 26 Jahre alt wurden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Letzteres kennen wir vom <a title="GWUP-Thema: Bermuda-Dreieck" href="http://www.gwup.org/component/content/article/107-sonstige-themen/162-bermudadreieck">Bermuda-Dreieck</a>, merkwürdige statistische Zahlenspielereien zum Beispiel vom <a title="Das Lincoln-Kennedy-Mysterium" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lincoln-Kennedy-R%C3%A4tsel">Lincoln-Kennedy-Rätsel</a>.</p>
<p>Weitere Ideen? Das Kommentarfeld is yours!</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;Klub 27: Jung, berühmt, tot, <em><a title="Jung, berühmt, tot" href="http://www.stern.de/kultur/musik/klub-27-jung-beruehmt-tot-1709807.html">Stern-Online</a></em> am 25. Juli 2011</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=8681&amp;md5=c00ebb562c7b8c1f95813d5beb90691b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Gerüchte-Küche: GWUP in der Abendzeitung</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/07/18/geruchte-kuche-gwup-in-der-abendzeitung/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/07/18/geruchte-kuche-gwup-in-der-abendzeitung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 20:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[GWUP]]></category>
		<category><![CDATA[Urbane Legenden]]></category>
		<category><![CDATA[Abendzeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Alfons Schuhbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Harder]]></category>
		<category><![CDATA[Großstadtmythen]]></category>
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		<category><![CDATA[Johann Lafer]]></category>
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		<category><![CDATA[Wandersagen]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Behandeln Deutschlands Star-Köche ihre Gäste wie den letzten Dreck? Entweder das - oder es ist wieder Mythen-Time.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich mache ich mir nichts aus Kochsendungen (na ja, eigentlich mache ich mir nichts aus Kochen) &#8211; aber ich habe mal <a title="Horst Lichter: Homepage" href="http://www.horst-lichter.de/">Horst Lichter</a> interviewt (und mich zugegebenermaßen bei seinem Bühnenprogramm sehr amüsiert).</p>
<p>Damals wollte ich unter anderem von ihm wissen, ob Kochshows nicht bloß so &#8216;ne Art Science-Fiction-Sendungen sind, ähnlich wie die gerade baden gegangenen <a title="Vom Busenspektakel zum Quotendebakel" href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,775011,00.html">&#8220;Sommermädchen&#8221;</a>.</p>
<p>Lichter:</p>
<blockquote><p>Wir wissen aus Umfragen, dass viele Menschen unsere Shows gucken, ohne danach selbst den Kochlöffel zu schwingen. Andere wiederum kochen fast alles akribisch nach, und wehe, wenn wir im Rezept mal einen Fehler gemacht haben. Insgesamt glaube ich, dass auch wir Fernsehköche ein Bewusstsein dafür schaffen können, sich gesund zu ernähren [...]</p></blockquote>
<p>Letzteres wäre ja an sich wünschenswert &#8211; andererseits gibt es auch Anzeichen dafür, dass die viele heiße Luft aus den TV-Küchen mittlerweile ganz schön <a title="Gehen euch die vielen Kochshows auf die Nerven?" href="http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20080114225054AAX0DNO">nervt</a>:</p>
<blockquote><p>Der Overkill ist erreicht&#8221;,</p></blockquote>
<p>vermeldete vor einem Jahr auch die <em><a title="TV-Köche: &quot;Der Overkill ist erreicht&quot;" href="http://www.sueddeutsche.de/medien/tv-koeche-ohne-zuschauer-wo-man-hinzappt-steht-ein-herd-1.949537-2">Süddeutsche</a></em>.</p>
<p>In München stehen derweil zwei der bekanntesten Sterne-, Bühnen-, Fernseh-Köche gar am Cyber-Pranger: Johann Lafer und Alfons Schuhbeck werden von anonymen Internet-Gerüchten schwer gebeutelt, berichtete heute die <em><a title="Schuhbeck kämpft gegen Verleumdung" href="http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.5000-euro-belohnung-schuhbeck-kaempft-gegen-verleumdung.c8a54190-a44b-47bc-a806-7c28bb19466f.html">Abendzeitung</a></em>.</p>
<p>Zugleich wollten die Journalisten von der GWUP wissen, wie und warum Gerüchte, Wandersagen, Großstadtmythen entstehen und sich verbreiten.</p>
<p>Nicht ganz leicht zu sagen, in diesem speziellen Fall.</p>
<ul>
<li>Vielleicht eine gezielte Kampagne, wie die <a title="US-Gericht: Procter &amp; Gamble steht nicht mit Satan im Bund" href="http://www.123recht.net/US-Gericht-Procter-amp-Gamble-steht-nicht-mit-Satan-im-Bund-__a21833.html">&#8220;Satanskirche&#8221;-Gerüchte</a> um den Konzern Procter &amp; Gamble?</li>
<li>Oder eine Art Selbstverteidigung namenloser User gegen das mediale Dauerfeuer, mit denen die telegenen Löffelschwinger uns permanent angedient werden?</li>
</ul>
<p> (Immerhin wäre das noch fast harmlos &#8211; in den USA gibt es Online-Portale wie den <a title="The dead people server" href="http://dpsinfo.com/dps/rumors.html#top">&#8220;Dead People Server&#8221;</a>, die nur damit beschäftigt sind, Gerüchte über das plötzliche Ableben diverser Promis zu dementieren.)</p>
<p>Wie auch immer: Das Interview ist schon <a title="Schuhbeck: Was hinter den Gerüchten steckt" href="http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.vielleicht-geht-es-um-neid-was-hinter-den-geruechten-steckt.d8dd7ac8-f5f5-453f-915d-e7f4cdeeec63.html">online</a>.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Bernd Harder: Das <a title="Sekten-Info Essen: Buchbesprechung" href="http://www.sekten-info-essen.de/texte/lexikon-grossstadtmythen.htm">Lexikon der Großstadtmythen</a>. Piper-Verlag, München 2006</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=8607&amp;md5=0187dc9ccd46e3505ee9fee49ff9e587" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>GWUP-Konferenz im Hoaxilla-Podcast</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/06/11/gwup-konferenz-im-hoaxilla-podcast/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/06/11/gwup-konferenz-im-hoaxilla-podcast/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 13:54:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[GWUP]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>
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		<category><![CDATA[Urban Legends]]></category>
		<category><![CDATA[Wandersagen]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Neu: Die GWUP-Konferenz bei *Hoaxilla* - und *Hoaxilla* im *Skeptiker*.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen &#8211; auditiven &#8211; Rückblick auf die <a title="Konferenz 2011" href="http://blog.gwup.net/category/konferenz-2011/">21. GWUP-Konferenz</a> in Wien gibt&#8217;s ab morgen (Sonntag, 12. Juni) bei <a title="Hoaxilla - Episoden" href="http://www.hoaxilla.de/episoden_071.htm">&#8220;Hoaxilla&#8221;</a> &#8211; mit vielen Interviews und O-Tönen der geballten Skeptiker-Prominenz.</p>
<p>Wer die beiden Betreiber des &#8220;skeptischen Podcasts aus Münster&#8221; eigentlich sind, kann dem <a title="Skeptiker 2/2011" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/1052-skeptiker-22011">aktuellen</a> Skeptiker entnehmen, der nächste Woche in den Versand geht.</p>
<p>Darin findet sich ein ausführliches Interview mit Alexa (&#8220;Hoaxmistress&#8221;) und Alexander (&#8220;Hoaxmaster&#8221;), geführt von Mark und Lydia Benecke:</p>
<p><a href="http://blog.gwup.net/wp-content/uploads/2011/06/Hoaxillas.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-8231" src="http://blog.gwup.net/wp-content/uploads/2011/06/Hoaxillas-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Hier schon mal ein kurzer Auszug:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welche war eigentlich die erste Wandersage, der wir Euren Podcast gewissermaßen verdanken? </strong></p>
<blockquote><p><strong>Alexander:</strong> Es ging um einen Bräutigam, der am Abend vor der Hochzeit bei seinem feucht-fröhlichen Junggesellenabschied Gummistiefel anziehen muss, die von seinen Freunden dann mit Bauschaum gefüllt werden. Er schläft mit diesen Stiefeln ein und wacht später mit unerträglichen Schmerzen auf, weil die Füße und Unterschenkel abgestorben sind. Den Ärzten bleibt nur die Amputation.</p>
<p><strong>Alexa:</strong> Die Kollegin sagte uns, die Geschichte sei wahr und Bekannten von Bekannten passiert – Anzeichen Nummer eins für eine Moderne Sage! Als Ort des Geschehens gab sie den Kreis Steinfurt an, also in der Nähe von Münster. Kurz danach haben wir von anderer Seite aber eine etwas abweichende Version gehört, mit einem ganz anderen Schauplatz.</p>
<p>Weder die Protagonisten noch die Szenerie waren also definitiv auszumachen. Da war uns dann klar, womit wir es zu tun haben. Zudem ist die Geschichte ziemlich grausig und hat auch eine moralische Dimension: „Mann“ soll halt am Abend vor der Hochzeit nicht zu sehr feiern, das rächt sich<em>. </em>Einige Zeit später ist das Ganze dann auch in der Lokalpresse als Urban Legend entlarvt worden.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Die berühmte „Moral von der Geschicht“ also. Habt ihr eine Erklärung dafür, warum Menschen diese eigentlich sehr alte Form von Narrationen, die bestimmte Moralvorstellungen vermitteln, offenbar immer noch brauchen? Etwa „Trink nicht zu viel Alkohol, nimm keine Anhalter mit, rede nicht mit Fremden“ und so weiter. </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<blockquote><p><strong>Alexa: </strong>Das Schöne an modernen Sagen ist, dass sie so wandelbar sind wie die Gesellschaft. Ich weiß, das klingt vielleicht pathetisch, aber diese netten kleinen mysteriösen und moralischen Erzählungen leben und verändern sich in dem Maße, in dem die Gesellschaft lebt und sich verändert.<br />
Dass sie auch heute noch so eine wichtige Rolle spielen, liegt vor allem an der genannten Funktion – nämlich moralische Werte zu lehren und zu verbreiten. Diese Werte mögen sich bis in unsere Zeit hinein verändert haben, aber Moral in allen möglichen Formen und Farben wird es geben, solange es die Menschen gibt.</p>
<p><strong>Alexander: </strong>Ohne eine gewisse Moral würde wahrscheinlich auch die Gesellschaft nicht funktionieren.</p>
<p><strong>Alexa: </strong>Genau. Und deswegen werden auch die modernen Sagen nie aussterben. Diese Wandelbarkeit, die ich eben erwähnt habe, macht sie ja auch gerade so spannend. Die moderne Sage mit dem Anhalter, der sich als Räuber entpuppt, gab es schon im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, allerdings war es da statt eines Autos ein Fuhrwerk.<br />
Das ist nur ein Beispiel von vielen, und dazu kommt noch, dass viele moderne Sagen in unserer internetgeprägten Welt inzwischen als E-Mails daherkommen.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Wie Bauschaum in Gummistiefeln einen skeptischen Podcast lostrat, <a title="Skeptiker 2/2011" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/1052-skeptiker-22011"><em>Skeptiker</em></a> 2/2011, Seite 86-90</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=8230&amp;md5=0983a55c2cdb7aa0ab428edd13b43ce1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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