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	<title>gwup &#124; die skeptiker &#187; Psychotechniken</title>
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	<description>... denken kritisch seit 1987.</description>
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		<title>Skeptiker 4/2011: Mythos Mozart-Effekt</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 19:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inge Hüsgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[GWUP]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz 2011]]></category>
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		<category><![CDATA[Skepsis]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Ratten, Babys und Studenten werden schlauer, Kühe geben mehr Milch - allein durch klassische Musik? Im SKEPTKER 4/2011 prüfen zwei Psychologen, was wirklich dran ist am Mozart-Effekt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend gibt’s zur Abwechslung mal ein bisschen Musik:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/MMpS2QpK3LQ"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MMpS2QpK3LQ" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=MMpS2QpK3LQ">Direktlink zum Video auf Youtube</a></p>
<p>Anklicken. Zuhören. Und, &#8230;</p>
<p>&#8230;merken Sie schon was?</p>
<p>Das bloße Anhören von Mozarts Musik soll dauerhaft die Intelligenz steigern &#8211; schrieben jedenfalls Blätter wie die <a title="Listening to Prozac, ...Er, Mozart" href="http://www.nytimes.com/1994/08/28/arts/classical-view-listening-to-prozac-er-mozart.html?pagewanted=all&amp;src=pm" target="_blank"><em>New York Times</em> </a>Mitte der 1990er. Genau, der &#8221;Mozart-Effekt&#8221;. Wer sein Hirn - oder das Denkorgan seiner Kinder &#8211; mit Klassik-Klängen puschen will, kann aus einem großen <a title="The Mozart Effect" href="http://www.mozarteffect.com/" target="_blank">Sortiment</a> von Büchern und CDs auswählen. Noch einen Schritt weiter ging der Senat im US-Bundesstaat Florida. Die Politiker wollten sich offenbar nicht auf elterliche Privatinitiative verlassen und verpflichtete staatlich geförderte Kindertagesstätten, den Kindern jeden Tag mindestens eine Stunde Klassik vorzuspielen.</p>
<p>Was war eigentlich geschehen?</p>
<p>Auslöser des Booms war eine <a title="Music and spatial task performance" href="http://www.nature.com/nature/journal/v365/n6447/abs/365611a0.html" target="_blank">Studie</a> von Rauscher, Shaw und Ky, veröffentlicht 1993 in <em>Nature</em>.  Nach dem Anhören des oben verlinkten Musikstücks (wer&#8217;s genau wissen will:  Satz I aus Mozarts Sonate für zwei Klaviere in D-Dur, KV 448) schnitten Collegestudenten in einem speziellen Test zum räumlichen Vorstellungsvermögen besser ab als Kommilitonen, die für einen gleichen Zeitraum Entspannungsanweisungen gehört hatten oder im Stillen saßen. Zwar hielt der Effekt nur kurze Zeit an und die Probandengruppe umfasste gerade mal 36 Personen. Aber die Medien stürzten sich auf die Nachricht, manches wurde da missverstanden oder missverständlich wiedergegeben. Und schwupp &#8211; der  &#8221;Mozart-Effekt&#8221; war in der Welt &#8211; obwohl er in der <em>scientific community</em> schon früh umstritten war.</p>
<p>Doch was ist wirklich dran? In der bislang größten Meta-Analyse zum Mozart-Effekt haben Mag. <a title="Jakob Pietschnig" href="http://ppcms.univie.ac.at/index.php?id=366" target="_blank">Mag. Jakob Pietschnig</a> und <a title="Martin Voracek" href="http://homepage.univie.ac.at/martin.voracek/" target="_blank">MMag. DDDr. Martin Voracek </a>alle verfügbaren Primärstudien untersucht. Ihren Artikel lesen Sie in der neuen Ausgabe des SKEPTIKER, die Anfang Dezember erscheint.</p>
<p>Die beiden Wiener Psychologen mussten sich durch teils erstaunliche Publikationen ackern: Einer Studie zufolge liefen Ratten nach vor- und nachgeburtlicher Mozart-Beschallung schneller durch ein Labyrinth als ihre Artgenossen, die anderes gehört hatten. <a title="Do Rats show a Mozart Effect?" href="http://www.psych.appstate.edu/faculty/steele/Rats%20-%20Mozart%20Effect.pdf" target="_blank">Erstaunlich</a> vor allem deshalb, weil  Ratten vor der Geburt taub sind und danach nur einen kleinen Teil von Mozarts Noten wahrnehmen können. Die hohen  Effekte wurden immer wieder aus denselben Labors gemeldet – nur wollte anderswo einfach keine Replikation gelingen &#8230; nicht nur den SKEPTIKER-Autoren kommt da der <a title="Rosenthal-Effekt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rosenthal-Effekt" target="_blank">Versuchsleiter-Effekt</a> in den Sinn. </p>
<blockquote><p>Das Ergebnis der Analysen gab Anlass zur Ernüchterung gegenüber dem Mozart-Effekt,</p></blockquote>
<p>so das Resümee von Pietschnig und Voracek.</p>
<p>Nur ein - allerdings klassik-unabhängiger &#8211; Effekt bleibt: Unmittelbar nach dem Musikhören lassen sich Aufgaben zur räumlichen Vorstellung besser lösen als nach zehn Minuten Stille. Doch das ist kein Hexenwerk, sondern in der Psychologie wohlbekannt. Dazu die Autoren:</p>
<blockquote><p>Wenn eine Person optimal stimuliert ist, wird sie auch bessere Leistungen in einem beliebigen Test erzielen als bei Über- oder Unterstimulation.</p></blockquote>
<p>Sprich: Wer eine Zeit lang in einem stillen Raum sitzt, kriegt Langeweile, aber die richtige Dosis geistiger Anregung bringt das Hirn auf Trab. Übrigens muss es nicht unbedingt Wiener Klassik sein. Mit <a title="The Mozart Effect: An Artifact Of Preference" href="http://www.radford.edu/tpierce/477%20files/Mozart%20effect%20-%20Nantais%20(1999).pdf" target="_blank">Stephen King</a> klappt&#8217;s auch.</p>
<p>SKEPTIKER  4/2011 <a title="GWUP-Shop" href="http://www.gwup.org/shop" target="_blank">bestellen</a></p>
<p><strong>Zum Weiterlesen: </strong></p>
<ul>
<li>Jakob Pietschnig auf der GWUP-Konferenz 2011. <a title="Der Mozart-Effekt" href="http://blog.gwup.net/2011/06/03/gwup-konferenz-der-mozart-effekt/">GWUP-Blog</a> 3. Juni 2011</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=9964&amp;md5=51ffbb91d1b1a04d31591e4ed9e94503" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Furchtbare Mütter und Homöopathen-Klage</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/08/17/furchtbare-mutter-und-furchtsame-homoopathen/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/08/17/furchtbare-mutter-und-furchtsame-homoopathen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 10:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
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		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
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		<category><![CDATA[Edu-Kinestetik]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Fliege]]></category>
		<category><![CDATA[Skepsis]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Kleine Presseschau mitten im Sommerloch: Ein Homöopathie-Konzern verklagt einen kritischen Blogger, die FAZ testet das Wunderwässerchen von Eso-Pfarrer Fliege und die DHU hat eine neue Broschüre am Start. Dazwischen werden kleine Kinder gequält - mit *Naturheilkunde*.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Die Homöopathie-CD hat einen Sprung" href="http://blog.gwup.net/2011/07/19/die-homoopathie-cd-hat-einen-sprung/#comment-6958">Kürzlich</a> haben wir ja schon mal darüber gesprochen, dass Blogs für die kritische Berichterstattung über &#8220;Alternativmedizin&#8221; immer bedeutsamer werden.</p>
<p>Dieser Auffassung scheint nun sogar der multinationale Homöopathika-Konzern <a title="Boiron by Esowatch" href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Boiron">Boiron</a> zuzuneigen &#8211; und verklagte kurzerhand einen italienischen Blogger, der über &#8220;Mythen und Legenden&#8221; der Homöopathie geschrieben hatte.</p>
<p>Allerdings zeigt sich wieder einmal, dass hochbezahlte Leute, die an eine geheimnisvolle Informationsübertragung zwischen der <a title="Streisand C 200" href="http://kyriacou.ch/2011/08/neu-von-boiron-streisand-c200/">&#8220;Idee&#8221;</a> eines &#8211; nicht vorhandenen &#8211; Wirkstoffes und dem Patienten glauben, nichts von realer Information beziehungsweise Kommunikation verstehen.</p>
<p>Dank des <a title="Streisand-Effekt by Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt">Streisand-Effekts</a> hat diese Nachricht mittlerweile nämlich sogar Einzug ins <em><a title="Homoeopathy multinational Boiron threatens amateur Italian blogger" href="http://www.bmj.com/content/343/bmj.d5197.extract">British Medical Journal</a></em> gehalten:</p>
<blockquote><p>A letter sent by the Italian arm of multinational company Boiron, threatening to sue an amateur blogger over remarks he made about homoeopathy, has sparked a strong internet reaction in defence of freedom of speech.</p>
<p id="p-2">Samuele Riva posted two articles on his blog, blogzero.it<em> ,</em> on 13 and 27 July,which included pictures of Boiron’s blockbuster homoeopathic product Oscillococcinum, marketed as a remedy against flu symptoms. The pictures were accompanied by captions, which joked about the total absence of any active molecules in homoeopathic preparations.</p>
<p id="p-3">On 28 July Boiron fired off a letter to the internet provider, complaining that both the articles and the captions were “untrue and derogatory both of homeopathy and [the] company,” and responsible for tarnishing the company’s reputation and causing “serious [...]&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Und nicht nur dort.</p>
<p>Ausführlich kann man die Geschichte auch bei <em><a title="Der Homöopathie-Konzern gegen den Blogger" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/08/der-homoopathiekonzern-gegen-den-blogger.php">Astrodicticum simplex</a></em> nachlesen, ebenso bei <em><a title="Dagobert Duck C200 – Oder wie Boiron seinen Glückstaler verlor" href="http://blog.esowatch.com/?p=3832">Esowatch</a></em> und bei <em><a title="Dumm wie bei Boironstroh" href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/08/dumm-wie-boironstroh.php">Kritisch gedacht</a></em>.</p>
<p>Und <a title="Homöopathie im Strudel des Streisand-Effekts" href="http://winfuture.de/news,64979.html">das Beste</a>: Das große Medieninteresse hat dazu geführt, dass in den USA nun eine <a title="Boiron Oscillococcinum Class Action Lawsuit" href="http://www.topclassactions.com/lawsuit-settlements/lawsuit-news/1309--boiron-oscillococcinum-class-action-lawsuit">Sammelklage gegen Boiron</a> vorbereitet wird &#8211; wegen irreführender Werbung.</p>
<p>Apropos Homöopathie: Trotz Sommerlochs können wir zu einer kleinen aktuellen Presseschau ausholen &#8211; und auch hier geht es zunächst um Blogs.</p>
<p> <em><a title="Furchtbare Mütter und Homöopathie" href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/mente-et-malleo/hammer/2011-08-16/furchtbare-m-tter-und-hom-opathie">SciLogs</a></em> erregt sich zu Recht über &#8220;Furchtbare Mütter und Homöopathie&#8221;:</p>
<blockquote><p>Man stelle sich einmal vor, jemand würde seinen Kindern absichtlich verkrüppeln und ihnen Schmerzen verursachen. Die allgemeine Empörung, eine Titelstory in überregionalen Boulevardblättern inklusive, wäre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ziemlich groß. Normalerweise wäre das sicher auch gegeben, wenn jemand seinen Kindern bei Krankheit jede Hilfe verweigert. Normalerweise, sicher.</p>
<p>Normale Menschen würden das ja auch nicht machen. Nein, normale Menschen vermuten derartige Verhaltensweise sicher nur in sozialen Randgruppen. Nun, in gewisser Weise mag das ja auch stimmen. Allerdings sind die Verwender der so genannten „alternativen“ Medizin in den seltensten Fällen in den sozialen Randgruppen zu suchen [...]&#8220;</p></blockquote>
<p>Im Folgenden geht es dann um den Fall eines 20 Monate alten Kindes mit einer Beinfehlstellung, das von seiner Mutter von einem &#8220;Naturheiler&#8221; zum nächsten geschleppt (&#8220;Folterprogramm&#8221;) wird.</p>
<p>Irrsinn.</p>
<p><em><a title="Homöopathie nach DHU " href="http://dieausrufer.wordpress.com/2011/08/16/homoopathie-nach-dhu/">Die Ausrufer</a></em> beschäftigen sich mit einer neuen Broschüre der Deutschen Homöopathie Union:</p>
<blockquote><p>Die Botschaft ist klar, in der „Schulmedizin“ gibt es Stangenware, der Mensch wird nicht als Individuum gesehen. Auch um diesen Punkt zu untermauern ziehen die Autoren ein Beispiel zu Rate, nämlich die Migräne.</p>
<p>Schaut man sich einmal den Artikel zur Migräne in der Wikipedia an, sieht man schnell, wie sehr die Behauptung, bei „Migräne“ handele es sich um eine kollektive Diagnose mit Therapie von der Stange, an der Wirklichkeit vorbei geht.</p>
<p>Es gibt verschiedene Formen der Migräne, verschiedene Möglichkeiten von Therapie und Prophylaxe, medikamentös, wie nicht medikamentös. Leider, auch das steht im Artikel, konnte für Homöopathie keine Wirkung über den Placeboeffekt hinaus nachgewiesen werden [...]&#8220;</p></blockquote>
<p>Der <em><a title="Kein „Verdünnungsmaster“ in Magdeburg (noch?)" href="http://wahrsagercheck.wordpress.com/2011/08/14/kein-verdunnungsmaster-in-magdeburg-noch/">Wahrsagerchecks-Blog</a></em> beschreibt die eher glücklosen Versuche der Uni Magdeburg, einen Master-Studiengang Homöopathie einzuführen.</p>
<p>Wow, gleich drei Bloggings, die nach einer Klage schreien &#8230;</p>
<p>Aber auch die großen Publikumsmedien sind in Sachen &#8220;Alternativmedizin&#8221; unterwegs.</p>
<p>In der <em><a title="Beim zweiten Sprühstoß Liebe" href="http://www.faz.net/artikel/C30798/die-fliege-essenz-beim-zweiten-spruehstoss-liebe-30484781.html">FAZ</a></em> findet sich ein launiger Selbstversuch mit dem Wunderwässerchen von Jürgen Fliege, über das wir die Tage schon <a title="Klatsche für Fliege" href="http://blog.gwup.net/2011/08/09/klatsche-fur-fliege/">berichtet</a> haben.</p>
<p>Meine Lieblingsstelle:</p>
<blockquote><p>Fliege? Das ist doch dieser schmierige Fernsehpfarrer, der <a title="Die Produkte des Jürgen Fliege" href="http://reflexion.blogsport.de/2011/08/18/die-produkte-des-juergen-fliege/">Leute abzockt</a> auf irgendwelche dubiose Touren.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und der kritische <em>Zeit</em>-Artikel zum <a title="GWUP in der Zeit" href="http://blog.gwup.net/2011/08/15/brain-gym-und-duftsteine-gwup-in-der-zeit/">Thema</a> &#8220;Brain Gym/Edu-Kinestetik&#8221; ist jetzt online, und zwar <em><a title="Esoterik im Klassenzimmer" href="http://www.zeit.de/2011/33/C-Esoterik">hier</a></em>.</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=8996&amp;md5=aad7d364abd463619d14116b5be01e06" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Edu-Kinestetik: GWUP in der &#8220;Zeit&#8221;</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/08/15/brain-gym-und-duftsteine-gwup-in-der-zeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 12:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Mit merkwürdigen Körperübungen oder einem Sprühstoß aus der Duftsäule werden Schüler heutzutage traktiert - natürlich in vermeintlich bester Absicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Magie fürs Hirn&#8221; ist ein Artikel in der aktuellen <em><a title="Zeit-Online" href="http://www.zeit.de/index">Zeit</a></em> (Nr. 33/2011, Seite 58) überschrieben.</p>
<p>Es geht um &#8220;Brain Gym&#8221;/Edu-Kinestetik und als Kritiker dieser obskuren Methode treten die GWUP-Mitglieder <a title="GWUP-Who-is-Who: Barbro Walker" href="http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/wiw/858-wiw-barbro-walker">Dr. Barbro Walker</a> und <a title="GWUP-Who-is-Who: Wolfgang Hund" href="http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/wiw/913-wiw-hund-wolfgang">Wolfgang Hund</a> auf.</p>
<p>Ein Auszug:</p>
<blockquote><p>Schließlich ist gegen etwas Bewegung im Unterricht zunächst gar nichts einzuwenden. Fatal findet Barbro Walker allerdings die weitreichenden Heilsversprechen, die speziell mit den Brain-Gym-Übungen verknüpft werden und die den Blick ablenken von den eigentlichen Ursachen von Problemen.</p>
<p>Gerade bei Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten sind solche Verfahren höchst besorgniserregend. Den Kindern wird suggeriert, dass etwas mit ihnen und ihrem Körper nicht stimmt. Das ganze soziale Umfeld wird vollkommen außer Acht gelassen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Zum Schluss gibt&#8217;s dann noch einen Schuss <a title="Aromatherapie by Esowatch" href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Aromatherapie">Aromatherapie</a>, der an einer Hauptschule im Sauerland vom örtlichen Apotheker verabreicht wird.</p>
<p>Und wir verweisen in diesem Zusammenhang gerne nochmal auf die Polemik &#8220;Nieder mit den Apotheken!&#8221; von <a title="Nieder mit den Apotheken" href="http://diewahrheit.at/video/nieder-mit-den-apotheken">Video-Blogger</a> Jörg Wipplinger.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Edu-Kinestetik: Ein seriöser, wissenschaftlich fundierter und pädagogisch sinnvoller Ansatz? <em><a title="Edu-Kinestetik" href="http://www.gwup.org/component/content/article/92-psychotechniken/906-edu-kinestetik-ein-serioeser-wissenschaftlich-fundierter-und-paedagogisch-sinnvoller-ansatz">Skeptiker</a></em> 3/2004</li>
<li><a title="Edu-Kinestetik und Brain Gym" href="http://www.gwup.org/component/content/article/92-psychotechniken/905-edu-kinestetik-und-brain-gym">GWUP-Thema</a>: Edu-Kinestetik und Brain Gym</li>
<li><a title="Edu-Kinestetik" href="http://www.gwup.org/component/content/article/92-psychotechniken/60-edu-kinestetik">GWUP-Thema</a>: Edu-Kinestetik</li>
<li>Edu-Kinestetik als pädagogische Wunderwaffe? <em><a title="Edu-Kinestetik als pädagogische Wunderwaffe?" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/455-skeptiker-1998-1">Skeptiker</a></em> 1/1998</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=8976&amp;md5=6c676f1e2cd69f334c4737d9ea791c8c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Scientology-&#8221;Tatort&#8221;?</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/08/12/scientology-tatort/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/08/12/scientology-tatort/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 13:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Ursula Caberta]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Im Schweizer *Tatort* an diesem Sonntag tritt eine Scientologin auf. Die Sekten-Expterin Ursula Caberta findet das nicht gut - und die Rechtfertigung der ARD *naiv*,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem &#8211; durchaus kontrovers <a title="GWUP by Facebook" href="http://www.facebook.com/gwup.org">diskutierten</a> &#8211; Interview mit der <em><a title="Guru aus dem Gully" href="http://www.sueddeutsche.de/leben/sekten-expertin-ursula-caberta-guru-aus-dem-gully-1.1130064">Süddeutschen Zeitung</a></em> hat sich die Sekten-Expertin Ursula Caberta dieser Tage über &#8220;Verblendung in höchsten Kreisen&#8221; echauffiert.</p>
<p>Namentlich ging es um <a title="Klatsche für Fliege" href="http://blog.gwup.net/2011/08/09/klatsche-fur-fliege/">Jürgen Fliege</a>, Hape Kerkeling, Nena und Shirley MacLaine.</p>
<p>Caberta:</p>
<blockquote><p>Es reicht leider nicht, zu sagen: Die Nena spinnt gerade ein bisschen. Man muss die Auswirkungen ihrer Berichte auf Andere bedenken. Es gibt immer mehr Leute, die so einen Blödsinn glauben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Zu der illustren Promi-Runde ist nun auch die US-Serienschauspielerin Sofia Milos (&#8220;CSI&#8221;) hinzugekommen.</p>
<p>Milos ist am Sonntag im ersten <a title="Tatort aus der Schweiz" href="http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Tatort-aus-der-Schweiz-Stefan-Gubser-fahndet-in-Luzern-id16307276.html">&#8220;Tatort&#8221;</a> aus der Schweiz seit zehn Jahren zu sehen. Bei <em><a title="„Tatort“-Star aus der „Kampftruppe der Scientology“" href="http://www.focus.de/kultur/kino_tv/sofia-milos-tatort-star-aus-der-kampftruppe-der-scientology_aid_654977.html">Focus-Online</a></em> wird Caberta heute dazu so zitiert:</p>
<blockquote><p>„Ich halte es für sehr problematisch, dass die ARD in ihrem Flaggschiff, dem ´Tatort`, eine Scientologin auftreten lässt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und als solche hat Milos wohl zu gelten, wie <em><a title="Sofia Milos: Scientology-Aktivistin neuer „Tatort“-Star" href="http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tatort/scientology-aktivistin-wird-neuer-tatort-star-15957328.bild.html">Bild</a></em> schon im Februar meldete <em>(nun ja &#8211; kein großes <a title="35th Anniversary Gala - Church of Scientology Celebrity Centre" href="http://www.life.com/image/51151853">Geheimnis</a>)</em>.</p>
<p><a title="„Tatort“ abgesetzt, weil Sofia Milos bei Scientology ist?" href="http://www.bild.de/unterhaltung/tv/schweiz/abgesetzt-weil-sie-bei-scientology-ist-16065972.bild.html">Spekulationen</a> des Boulevard-Blattes, die Schweizer Krimi-Produktion sei deswegen abgesetzt beziehungsweise erst mal auf Eis gelegt worden, stellten sich zwar schnell als haltlos heraus (die <a title="Schweizer Tatort: Klischees und mehr " href="http://www.welt.de/fernsehen/article12549022/Miese-Schauspieler-Klischees-schlechtes-Drehbuch.html">Gründe</a> waren vielmehr &#8220;miese Schauspieler, Klischees, schlechtes Drehbuch&#8221;).</p>
<p>Nichtsdestotrotz <a title="Neue Tatort-Kommissarin unterstützt radikale Untergruppierung der Scientology-Organisation" href="Neue Tatort-Kommissarin unterstützt radikale Untergruppierung der Scientology-Organisation">erklärte</a> die Hamburger Innenbehörde damals:</p>
<blockquote><p>Neue Tatort-Kommissarin unterstützt radikale Untergruppierung der Scientology-Organisation.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun wird die komplett überarbeitete Folge also ausgestrahlt. &#8220;Weltanschauliche Überzeugungen der Schauspielerin Sofia Milos&#8221; hätten dabei keine Rolle gespielt, verlautbart die ARD.</p>
<p>Das wiederum hält <a title="Tatort-Star aus der Kampftruppe der Scientology" href="http://www.focus.de/kultur/kino_tv/sofia-milos-tatort-star-aus-der-kampftruppe-der-scientology_aid_654977.html">Caberta</a> für naiv:</p>
<blockquote><p>Schauspieler haben ja bei Scientology den Auftrag, über ihren Namen die Organisation positiv darzustellen.“ Privat- und Berufsleben lassen sich nach Ansicht Cabertas bei Scientologen kaum trennen. „Die Lehre greift bis in die Wurzeln der Persönlichkeit.</p>
<p>Ein Scientologe ist zuerst Scientologe, durch und durch, egal, welchen Beruf er hat. Und er verfolgt zu jeder Zeit die Ziele der Organisation.“</p></blockquote>
<p>Klingt in erster Linie alles nach guter Werbung für einen mittelprächtigen Krimi. Mal sehen.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Geisterjägerin &#8211; Lady Gaga völlig gaga, <em><a title="Lady Gaga - haunted?" href="http://blog.gwup.net/2010/10/08/die-geisterjagerin-lady-gaga-vollig-gaga/">GWUP-Blog</a></em> am 8. Oktober 2010</li>
<li>Promis am Esoterik-Pranger, <em><a title="Promis am Esoterik-Pranger" href="http://www.stern.de/panorama/promis-am-esoterik-pranger-aufregung-im-religioesen-supermarkt-1715761.html">Stern-Online</a></em> am 11. August 2011</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=8964&amp;md5=573c840584081773c51a0531c8838ecd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>GWUP in Cosmopolitan</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/07/18/gwup-in-cosmopolitan/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 17:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) *Alles Hokuspokus?* fragt die aktuelle Cosmopolitan in Sachen Esoterik. Klar, was sonst? Das weiß und denkt auch die Autorin, nur schreiben tut sie es nicht so richtig deutlich. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wer an Engelskarten und andere esoterische Kräfte glaubt, spinnt, dachte sich <em>Cosmopolitan</em>-Autorin Meike Werkmeister &#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Eine grundsympathische Einstellung, die jedoch, wenn es sich dabei um den Vorspann eines Artikels in einer Frauenzeitschrift handelt, zugleich Schlimmes erahnen lässt.</p>
<p>Denn üblicherweise folgt auf einen solchen Teaser in <em><a title="Homöopathie in Jolie" href="http://blog.gwup.net/2010/11/13/homoopathie-in-jolie/">Jolie</a></em>, <em><a title="Morbus Dahlke: Mein Schnupfen und ich" href="http://blog.gwup.net/2011/01/17/morbus-dahlke-mein-schnupfen-und-ich/">Wellfit</a></em>, <em><a title="Well und fit mit Scheiß und Dreck" href="http://blog.gwup.net/2011/01/26/well-und-fit-mit-scheis-und-dreck/">freundin</a></em>, <em><a title="Häppchen für den Hai: Bella Luna ist da" href="http://blog.gwup.net/2010/11/23/happchen-fur-den-hai-bella-luna-ist-da/">Bella Luna</a></em> und Co. eine Bekehrungsgeschichte, in deren Verlauf es der Autorin schließlich wie Schuppen von den Augen fällt, dass es ja doch so viel mehr <a title="Shakespeare und Bullshit" href="http://blog.gwup.net/2011/06/17/shakespeare-und-bullshit/">zwischen Himmel und Erde</a> &#8230;</p>
<p>Immerhin: So schlimm ist die Geschichte &#8220;Alles Hokuspokus?&#8221; in der aktuellen <em>Cosmopolitan</em> (August 2011) dann bei weitem doch nicht geworden.</p>
<p>Der Dreiseiter zitiert die GWUP sowie einen Psychotherapeuten mit einigen kritischen Statements, und auch die Verfasserin artikuliert ihre ungläubige Verwunderung über Freudinnen und Kolleginnen wie eine gewisse Sabine, die &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230; in ihrer Handtasche ein Päckchen Blumensamen trägt, weil ihr Heilpraktiker ihr erklärt hat, sie würden ihr beim inneren Wachsen helfen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Oder Julia, &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230; die eine Wand in ihrer Wohnung einreißen ließ, weil ein Wünschelrutengänger schlechte Energien unter ihrem Bett entdeckt hatte.&#8221;</p></blockquote>
<p>Seltsamerweise entdecken <a title="GWUP-Thema: Wünschelrute" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/61-wuenschelrute/643-wuenschelrute">Rutengänger</a> &#8220;schlechte Energien&#8221; grundsätzlich immer unter dem Bett, sodass dieser Mumpitz mit einem simplen Test zu entlarven ist, der auch die gutgläubigste Esoterikerin ins Grübeln bringen dürfte: Einfach mal drei oder fünf verschiedene Wünschelrutengänger engagieren und bei jedem ihrer Besuche das Bett vorher woanders hinschieben.</p>
<p>Wo werden die <a title="GWUP by youtube: Der Schlaf der Vernunft" href="http://www.youtube.com/watch?v=fhQRJ96_KZM">Herren Radiästheten</a> wohl die &#8220;Erdstrahlen&#8221; erspüren? Naaa?</p>
<p>Aber das nur nebenbei.</p>
<p>Einigermaßen rätselhaft bleibt bei der <em>Cosmopolitan</em>-Geschichte am Ende denn auch eigentlich nur, wie die eher skeptische Autorin zu diesem Fazit kommt:</p>
<blockquote><p>Ich habe deshalb beschlossen, mit den mystischen Ticks meiner Freundinnen in Zukunft toleranter umzugehen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wieso?</p>
<p>Oder anders gefragt: Was ist so schwierig daran, sich auch in der Frauenpresse eindeutig negativ zu esoterischem Unsinn zu äußern (so wie Sibylle Berg im <em><a title="Esoteriker sind unsympathisch" href="http://blog.gwup.net/2011/04/23/esoteriker-sind-egozentrisch-und-unsympathisch/">Spiegel</a></em> etwa)?</p>
<p>Anscheinend ist es tatsächlich so, dass der &#8220;Zwang zum Geheimnis&#8221; zur inhärenten Logik dieser Presseprodukte gehört, und dass auch andersdenkende Journalistinnen keine Chance haben, dieses Gleis zu verlassen (hatten wir auch schon mal bei <em><a title="&quot;Mystic Moments&quot;: Der Zwang zum Geheimnis" href="http://blog.gwup.net/2010/11/26/mystic-moments-der-zwang-zum-geheimnis/">Glamour</a></em>).</p>
<p>Warum das aber durchaus sinnvoll sein könnte, hat am Samstag abend der <em><a title="Der Esoterik-Boom und seine Opfer" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1505308/">Deutschlandfunk</a></em> schön beschrieben, in der Sendung &#8220;Der Esoterik-Boom und seine Opfer&#8221;.</p>
<p>Zitat:</p>
<blockquote><p>Bedürfnisbefriedigung &#8211; was ist schon dagegen einzuwenden?</p>
<p>Viele mögen auf der neuen Esoterikwelle reiten, ohne dabei Schaden zu nehmen. Nach den Erfahrungen der Beratungsstelle aber gehen immer mehr Menschen unter in dieser Welle. Und nehmen eben doch Schaden: finanziell, weil sie abgezockt werden und manchmal viele Tausend Euro verlieren, gesundheitlich, weil die notwendige medizinische Hilfe ausbleibt &#8211; und nicht zuletzt seelisch.</p>
<p>Bei vielen, die anschließend professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, wurden eben keine Bedürfnisse befriedigt, sondern &#8211; in den harmloseren Fällen &#8211; falsche Hoffnungen enttäuscht.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Ursula Caberta: <a title="Schwarzbuch Esoterik" href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/3579067435">Schwarzbuch Esoterik</a>, Gütersloher Verlagshaus 2011</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=8579&amp;md5=9f1746cbd9a169abe0c6b4f38cd4a87f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gescheitert am Schädeldeuter</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/04/26/gescheitert-am-schadeldeuter/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 14:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Kann man aus der Schädelform eines Menschen seine Talente und beruflichen Fähigkeiten ablesen? Natürlich nicht - aber manche Personalchefs glauben trotzdem an den Nonsens. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <em>Karriere-Spiegel</em> gibt&#8217;s heute ein <a title="Gescheitert am Schädeldeuter" href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/0,1518,746127,00.html">Interview</a> zum Thema &#8220;Obskure Personalauswahl&#8221;.</p>
<p>Der Psychologie-Professor <a title="Uwe Peter Kanning" href="http://wwwpsy.uni-muenster.de/bfo/mitarbeiter/kurzportrait_kanning.html">Uwe Peter Kanning</a> erzählt, wie manche Firmen ihre Mitarbeiter mit Hilfe von Schädeldeuterei, Astrologie oder Graphologie auswählen.</p>
<p>Ein Auszug:</p>
<p><strong><em>Sie sprechen von einer bizarren und leicht durchschaubaren Traumwelt der pseudowissenschaftlichen Diagnostik, von Scharlatanen. Aber warum haben diese Scharlatane dennoch so viel Erfolg?</em></strong></p>
<blockquote><p><strong>Kanning: </strong>Alle Pseudowissenschaften bieten schnelle Lösungen an und versprechen, dass der Bewerber das Ergebnis nicht manipulieren könne, was ja bei einem Vorstellungsgespräch &#8211; wenn auch nur begrenzt &#8211; möglich ist. Seinen Schädel oder sein Sternbild kann keiner verfälschen.</p>
<p>Das klingt für viele Personaler sehr attraktiv, sie suchen so etwas wie eine geheime Formel, mit der sie Menschen durchschauen können. Dabei verweisen die Scharlatane gern auf Jahrtausende altes Erfahrungswissen. Auch das kommt oft gut an: Wenn&#8217;s schon die alten Chinesen oder Griechen wussten, kann es ja so falsch nicht sein. Denkt man das allerdings konsequent zu Ende, dann müssten wir ja heute auch noch zu den Göttern beten, um nicht vom Blitz erschlagen zu werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Über solche und andere &#8220;Absurde Methoden der Psychodiagnostik&#8221; hat Kanning unlängst auch schon im <em><a title="Skeptiker 3/2010" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/993-skeptiker-2010-3">Skeptiker</a></em> (3/2010) publiziert:</p>
<blockquote><p>Kann man aus der Schädelform, den Gesichtszügen eines Menschen, seiner Handschrift oder seinem Vor- und Zunamen Informationen über seine Persönlichkeit, seine Talente oder gar seine Bestimmung ablesen?</p>
<p>Nein, natürlich nicht. Dennoch versuchen Pseudowissenschaften wie die Psycho-Physiognomik, die Graphologie oder die Namenspsychologie, uns das Gegenteil glauben zu lassen. Dabei lassen sie sich z. T. erstaunlich gut vermarkten.</p>
<p>Nicht nur Privatpersonen, auch Firmen nutzen bisweilen die Dienste entsprechender Anbieter beispielsweise zum Zwecke der Personalauswahl. Im Folgenden werden die drei genannten Methoden in ihren Grundzügen vorgestellt. Dabei wird jeweils nach der inhaltlichen Stimmigkeit sowie der empirischen Evidenz gefragt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Den ganzen Artikel gibt&#8217;s <a title="Schädeldeutung und Co." href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/995-schaedeldeutung-und-co-">hier</a>.</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=7291&amp;md5=9ee0f49ffc05401f4f187d97bc226be1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Skeptiker 3/10: Schädeldeutung &amp; Co.</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/30/skeptiker-310-schadeldeutung-co/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/08/30/skeptiker-310-schadeldeutung-co/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inge Hüsgen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Physiognomik]]></category>
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		<category><![CDATA[Uwe Kanning]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Psycho-Physiognomik, Graphologie, Namenspsychologie: So überzeugend diese Methoden der Psychodiagnostik auch daherkommen mögen, so absurd sind sie. Warum, das erklärt der renommierte Wirtschaftspsychologe Prof. Uwe Kanning im SKEPTIKER 3/2010. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über <a title="Uwe Kanning" href="http://www.wiso.fh-osnabrueck.de/342+M5adaf78a1d3.html?&amp;L=0" target="_blank">Prof. Uwe Kannings </a>ebenso knackige wie fundierte Kritik an Psycho-Physiognomik, Graphologie und Ähnlichem haben wir ja hier schon öfter berichtet, so über <a title="Schädeldeuter &amp; Co." href="http://blog.gwup.net/2010/05/07/schadeldeuter-und-co-prof-kanning-bei-der-gwup/" target="_self">seinen Vortrag </a>auf der Essener GWUP-Konferenz im Mai und über sein <a title="Schädeldeuter und Graphologen" href="http://blog.gwup.net/2010/03/21/schadeldeuter-und-graphologen/" target="_self">gelungenes Buch</a> zum Thema.</p>
<p>Im SKEPTIKER 3/10 stellt Kanning eine Reihe von unseriösen Verfahren der Psychodiagnostik vor. Vom Boom der Schädeldeuterei schreibt er ebenso wie von der scheinbar treffsicheren Deutung handgeschriebener Lebensläufe durch Graphologen.</p>
<p>Mit der es eine ganz schlichte Bewandtnis hat, so der Wirtschaftspsychologe Kanning:</p>
<blockquote><p>„Die Kunst der graphologischen Personalauswahl besteht ausschließlich in einer laienhaften Deutung der Inhalte von Lebensläufen.“</p></blockquote>
<p>Dann gibt es da noch die Namenspsychologie, die Kanning ebenfalls auseinandernimmt. Weil nicht etwa die Eltern, sondern höhere Mächte die Abfolge der Buchstaben unserer Vor- und Zunamen bestimmen, braucht man diese nur zu deuten und weiß Bescheid über den „Charakterkern“ und das „Lebensthema“ einer Person &#8211; so jedenfalls die Lehre.</p>
<p>Zumindest eines scheint die Methode ihren Konkurrenten voraus zu haben, vermutet Kanning, nämlich dass:</p>
<blockquote><p>„man sie besonders leicht ohne jedes Wissen über die zu deutende Person vornehmen kann.“</p></blockquote>
<p> Das war’s dann aber auch schon auf der Vorteils-Seite.</p>
<p> Denn was die Aussagekraft angeht, sieht es bei allen drei Verfahren mau aus, so Kannings Fazit:</p>
<blockquote><p>„Weder Psycho-Physiognomik noch Graphologie oder Namenspsychologie liefern ihren Kunden eine diagnostisch wertvolle Aussage über verborgene Merkmale eines Menschen.“</p></blockquote>
<p>SKEPTIKER 3/10 erscheint Anfang September. Wie immer mit vielen Berichten, aktuellen Meldungen und Lesetipps.  </p>
<ul>
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Wachsende Liste mit guter populärwissenschaftlicher Literatur</li>
</ul>
<p>Zum Weiterlesen: </p>
<ul>
<li>Rouven Schäfer (2009): Die Graphologie in der Personalauswahl – eine kritische Analyse. <a title="SKEPTIKER 1/2009" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/861-skeptiker-2009-1" target="_blank">Skeptiker 1/2009</a>, S. 36-39.</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=3626&amp;md5=2dbb96f0d941ce0b97e65b4a6df80fa8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8220;Mein erstes Leben&#8221;: die RTL-Nonsens-Show</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/08/mein-erstes-leben-die-rtl-nonsens-show/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/08/08/mein-erstes-leben-die-rtl-nonsens-show/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 16:29:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Wer durchbricht den ewigen Kreislauf der esoterischen Nonsens-Sendungen im Fernsehen? Sicher nicht die RTL-Seelenwanderungsshow "Mein erstes Leben". ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute und am nächsten <a title="Mein erstes Leben" href="http://www.tvtv.de/tvtv/web/programdetails.vm?programmeId=44118609&amp;lang=de&amp;epgView=list&amp;groupid=0&amp;tref=Program" target="_self">Sonntag</a> gibt&#8217;s weitere Folgen der RTL-Seelenwanderungs-Schmonzette &#8220;Mein erstes Leben&#8221;.</p>
<p>Moderatorin Katja Burkard zeigt darin, &#8220;wie normale und auch durchaus skeptische Menschen mit Hilfe von Ursula Demarmels, die als Rückführungstherapeutin arbeitet, sich in einen Trance-ähnlichen Zustand versetzen lassen, um herauszufinden, ob sie Erinnerungen an ein früheres Leben haben&#8221;, juchzt und jubelt da die <a title="Mein erstes Leben" href="http://tv.germanblogs.de/archive/2009/08/19/mein-erstes-leben-auf-rtl-mit-katja-burkard.htm" target="_self">Eso-Front</a>.</p>
<p>Da gibt es dann <a title="Mein erstes Leben" href="http://greyhunter.blog.de/2009/08/22/tv-erstes-leben-schon-gegeben-rtl-23-august-2009-19h05-6795079/" target="_self">zum Beispiel </a>eine &#8220;28-jährige Innenarchitektin&#8221; namens Anne, die selbstmurmelnd &#8220;mit Esoterik oder dergleichen wenig im Sinn&#8221; hat. Natürlich nicht! Das hätten wir auch nicht im Entferntesten vermutet. &#8220;Reines Interesse und der Tod ihres Großvaters sind ihre Beweggründe, sich von Ursula Demarmels in Trance und somit in ein vergangenes Leben versetzen zu lassen.&#8221;</p>
<p>Aha. Dabei passiert dann Folgendes: &#8220;Während der Hypnose erzählt Anne von einem Leben auf einer Ritterburg im Elsass. Sehr detailgetreu schildert sie ihr Leben auf dieser Burg, beschreibt Räume und die Umgebung.&#8221; Und das Allerbeste an dieser Nonsens-Show: &#8220;Alle Angaben stimmen, wie Katja Burkard nach intensiver Recherche herausfindet.&#8221; Etwa dass sich in der Nähe der Burg eine Siedlung befand.</p>
<p>Wow. Ist das denn die Möglichkeit! Ganz so überzeugend indes bringt das Duo Infernale Burkard/Demarmels diesen postmortalen Wiederverfleischlichungs-Quark anscheinend doch nicht rüber &#8211; sogar in eher unbedarften Foren wie <a title="Mein erstes Leben gefaked?" href="http://www.gutefrage.net/frage/glaubt-ihr-mein-erstes-leben-das-gerade-auf-rtl-komm-ist-gefaked" target="_self">&#8220;Gute Frage</a>&#8221; wird darüber diskutiert, ob die einzelnen Episoden komplett <a title="Alles wahr oder alles nur Fake?" href="http://www.gutefrage.net/frage/ist-das-was-bei-mein-erstes-leben-auf-rtl-war-wahr-oder-alles-nur-fake" target="_self">gefakt</a> sind.</p>
<p>Sagen wir mal so: Der ganze Bullshit von &#8220;Mein erstes Leben&#8221; offenbart sich in diesem Halbsatz: &#8220;&#8230; sich von Ursula Demarmels in Trance und somit in ein vergangenes Leben versetzen zu lassen.&#8221;</p>
<p>Ach so: &#8220;Trance&#8221; ist gleich &#8220;vergangenes Leben&#8221; &#8211; so einfach ist das.</p>
<p>Ist es aber nicht. Hypnose ist keineswegs ein verlässliches Mittel zur Wahrheitsfindung. Kein Hypnotisierter kann unterscheiden zwischen tatsächlichen Erinnerungen und bloßen Phantasien, Gehörtem und Gelesenem. Frau Burkard möge sich doch nurmal  zehn Minuten zurücklehnen und im Geiste alle historischen Filme, Romane, Mittelalterfeste etc. durchgehen, derer sie je ansichtig wurde. Ob sie danach &#8220;Annes&#8221; angebliche Früheres-Leben-Episode als Burgfräulein immer noch so faszinierend findet? Vermutlich, denn die hemmungslose Begeisterung für jedweden esoterischen Blödsinn gehört wohl zur Grundausstattung aller Beteiligten dieser Sendung.</p>
<p>Fast überflüssig zu erwähnen, dass Psychologen mit guten Gründen vor selbst ernannten &#8220;Rückführungs-Therapeuten&#8221; &#8211; in der Regel ohne jede ernstzunehmende Ausbildung &#8211; und deren Treiben warnen: Weil &#8220;Rückführungen&#8221; Selbstbild und Selbstwertgefühl mitunter nicht nur oberflächlich betreffen, können Sensible dabei erschüttert werden bis hin zu seelischen Konflikten und Depressionen.</p>
<p>Und die viel gepriesenen Übereinstimmungen in den Berichten der &#8220;Rückgeführten&#8221; mit nachprüfbaren historischen Fakten? Sind, nun ja, anscheinend ein exklusives Phänomen von sensationsheischenden TV-Sendungen. Seltsamerweise verflüchtigen sich alle Kongruenzen, sobald Skeptiker sich auf die Suche machen. Davon berichtete zum Beispiel Gerhard Glombik in der <em><a title="Skeptiker 1-1995" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/616-skeptiker-1995-1" target="_self">Skeptiker</a></em>-Ausgabe 1/1995 (&#8220;Neues vom Panzerkommandanten&#8221;).</p>
<p>Auch der Psychologe Holdger Platta stieß auf zahlreiche Ungereimtheiten zwischen einem spektakulären Hypnose-Bericht und der historischen Wirklichkeit. Der &#8220;Reinkarnierte&#8221; Rudolf T. schilderte in einem Buch des esoterischen Bestseller-Autors Thorwald Dethlefsen sein Leben als &#8220;Guy Lafarge&#8221; im Elsass zur Zeit des Deutsch-Französischen Krieges und sparte dabei nicht zahlreichen Details. Platta machte sich daraufhin in das kleine Städtchen Wissembourgh auf und fand <a title="In Wissembourgh aß man keine Schnecken" href="http://www.gwup.org/component/content/article/65-religion-glaube/795-nachforschungen-zu-einem-scheinbaren-fall-von-wiedergeburt" target="_self">&#8220;nichts als Fantasie&#8221;</a> hinter den Angaben von Rudolf T. Aber: &#8220;<a title="Wissenschaftliche Analyse" href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/mensch/tid-13058/paranormales-vs-wissenschaft-wissenschaftliche-analyse-ueberpruefung-von-details_aid_360879.html" target="_self">Bunte Luftballons </a>mit spektakulären Fantasien über Leben und Sterben sind attraktiver als zerplatzte Illusionen vor dem Hintergrund mühsamer Detailrecherche.&#8221;</p>
<p>Und falls jetzt jemand mit den &#8220;<a title="Der Mensch im Wandel von Tod und Wiedergeburt" href="http://www.amazon.de/Reinkarnation-Wiedergeburt-%C3%BCberzeugende-wissenschaftlich-bewiesene/dp/3899010191/ref=pd_bxgy_b_text_b" target="_self">20 überzeugenden </a>und wissenschaftlich bewiesenen Fällen&#8221; des amerikanischen Psychiaters <a title="Ian Stevenson" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ian_Stevenson" target="_self">Ian Stevenson</a> wedeln sollte: Die stehen auf äußerst wackligen Beinen. Und das nicht nur im übertragenen Sinne.</p>
<p>Denn es sind weit überwiegend kleine Kinder, die sich unter Stevensons Anleitung &#8220;zurück erinnerten&#8221; und ganz &#8220;spontan&#8221; von Einzelheiten aus dem Leben eines Verstorbenen erzählten. Auffällig daran ist, dass nicht nur der zeitliche Abstand zwischen dem Dahinscheiden der Identifikationsfigur und ihrer angeblichen &#8220;Wiederverkörperung&#8221; recht kurz ist (im Durchschnitt fünf Jahre). Auch die geografische Distanz zwischen dem Wohnort des Verstorbenen und des &#8220;wiedergeborenen&#8221; Kindes beträgt in Stevensons Fallbeispielen höchstens 150 Kilometer. Bei neun der 20 ausgewählten Fälle erfolgte die &#8220;Wiedergeburt&#8221; sogar in der Familie des Verstorbenen.</p>
<p>Wir können wohl davon ausgehen, dass die &#8220;Erinnerungen&#8221; der Kinder an ihr &#8220;früheres Leben&#8221; in Wirklichkeit auf zufällig aufgeschnappten Informationen über die jeweilige Person beruhen. Und nicht zuletzt: Keiner der &#8220;20 überzeugenden Fälle&#8221; stammte, sagen wir mal, aus dem bayerischen Wald &#8211; sondern ausnahmslos aus Kulturen, in denen der Reinkarnationsgedanke zum tradierten Glaubensgut gehört.</p>
<p>Dann wünschen wir abschließend Burkard/Demarmels also noch viel Spaß bei dem ewigen Kreislauf der immergleichen dämlichen Inhalte solcher Sendungen. Ach ja, und wenn die Inhaltsangabe der <a title="Mein erstes Leben Teil 3/3" href="http://www.tvtv.de/tvtv/web/programdetails.vm?programmeId=44118609&amp;lang=de&amp;epgView=list&amp;groupid=0&amp;tref=Program" target="_self">aktuellen</a> Sendung nicht schwer nach einem seichten Historien-Schmöker à la Tanja Kinkel klingt, dann wissen wir es auch nicht mehr:</p>
<blockquote><p>Heute begleitet Katja Burkard u.a. die Kölner Studentin Heike Lorenz bei ihrer Rückführung in eine frühere Existenz. Heike Lorenz ist Geldis, eine bildhübsche, lebenslustige Schankmaid in der englischen Stadt Warwick im späten 15. Jahrhundert. Die junge Frau führt kein einfaches Leben. Sie arbeitet in einer Taverne und serviert den hungrigen Gästen mehr als nur das Essen. Geldis verliebt sich in einen Musiker, doch sie hat Angst vor dem Wirt, der sich nachts &#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Weia!<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/7e1672efbeea4012a937c0627789b21b" width="1" height="1" alt=" " /></p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Leben, Sterben und Wiedergeburt, <a title="Leben, Sterben und Wiedergeburt" href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/mensch/tid-13058/paranormales-vs-wissenschaft-leben-sterben-und-wiedergeburt_aid_360870.html" target="_self"><em>Focus-Online</em> </a>am 11. Januar 2009</li>
<li>GWUP-Thema: <a title="Reinkarnation" href="http://www.gwup.org/component/content/article/65-religion-glaube/73-reinkarnation" target="_self">Reinkarnation</a></li>
<li>Diskussionszerstörer Teil 3: &#8220;Beweis doch mal &#8230;&#8221;, <em><a title="Die Wahrheit-Blog" href="http://ht.ly/2qFKZ" target="_self">diewahrheit</a></em> am 17. August 2010</li>
<li>A cogent consideration of the case for Karma (and Reincarnation), <a title="Book Review" href="http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:a5IFKCr1tjAJ:www.csicop.org/si/show/a_cogent_consideration_of_the_case_for_karma_and_reincarnation/+Bridey+murphy+csicop&amp;cd=1&amp;hl=de&amp;ct=clnk&amp;gl=de" target="_self">Book Review</a>, Skeptical Inquirer Vol. 23.1.</li>
<li>Bridey Murphy, The <a title="Bridey Murphy" href="http://www.skepdic.com/bridey.html" target="_self">Sceptic&#8217;s</a> Dictionary</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=3357&amp;md5=7100f8eb0e38c950853f66dade5224c7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Feuerlaufen: Glühender Unsinn</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/06/06/gluhender-unsinn/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/06/06/gluhender-unsinn/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 13:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
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		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Skepsis]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Kirsch]]></category>
		<category><![CDATA[Welt der Wunder]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Feuerlaufen - ein Triumph des bloßen Willens über die materielle Welt? Mitnichten, sondern bloß der übliche "Positivdenker"-Schmuh. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem das TV-Magazin <em><a title="Welt der Wunder" href="http://weltderwunder.de.msn.com/tv-sendung.aspx" target="_self">Welt der Wunder</a></em> in den vergangenen Monaten auch den <a title="PSI und Ziegen" href="http://blog.gwup.net/2010/02/24/gwup-bei-welt-der-wunder-psi-und-ziegen/" target="_self">einen</a> oder <a title="GWUP bei Welt der Wunder" href="http://blog.gwup.net/2010/04/22/urban-legends-gwup-bei-welt-der-wunder/" target="_self">anderen</a> skeptischen Moment hatte, ist heute mal wieder Huschi-Fuschi angesagt: Der Motivationstrainer Marinus Speksnijder lässt seine Teilnehmer über glühende Kohlen rennen &#8211; und darf dazu den üblichen <a title="Der mit dem Feuer tanzt" href="http://weltderwunder.de.msn.com/mensch-und-natur-article.aspx?cp-documentid=153626950" target="_self">Schmuh</a> der Positivdenker-Gilde verbreiten:</p>
<blockquote><p>Der <a title="Feuerlauf" href="http://www.agpf.de/Feuerlauf.htm" target="_self">Feuerlauf</a> ist der Schlüssel zu Mut im Allgemeinen. Hat man es geschafft, gewinnt man an Selbstbewusstsein. Und im Idealfall überträgt sich dieses Gefühl auch auf den Alltag. Wenn Sie also zum Beispiel Angst vor einem Bewerbungsgespräch haben, dann können Sie das Erfolgserlebnis des Feuerlaufs abrufen. Dann können sie denken: &#8220;Ich bin über glühende Kohlen gelaufen, also schaffe ich alles!&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun ja, das ist von derselben Qualität wie der uralte Rat, sich beim Vorstellungsgespräch den Boss in Unterhosen vorzustellen. Ähnlich verquast geht es denn auch weiter:</p>
<blockquote><p>Ganz ehrlich, physikalisch lässt sich das Phänomen [<em>des Feuerlaufs</em>] nicht wirklich erklären. So eine Glut kann zwischen 400 und 900 Grad Celsius heiß werden. Sich dabei nicht zu verletzen, scheint an ein Wunder zu grenzen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wirklich nicht. Wie&#8217;s geht und wie man sich bei diesem leidlich sinnlosen Ritual tatsächlich fühlt, hat GWUP-Vorstandsmitglied Stefan Kirsch schon vor sechs Jahren im <em><a title="Skeptiker 4/2004" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/157-skeptiker-2004-4" target="_self">Skeptiker</a></em> (4/2004) beschrieben. Der verheißene Triumph des Geistes über die Materie entpuppte sich am Ende als Schuss in den Ofen:</p>
<blockquote><p>Alles ging sehr schnell. Ich bin etwas enttäuscht. Nicht, dass ich eine Vision des Feuergeistes, Erleuchtung oder unglaubliche Euphorie erwartet hätte &#8211; ein bisschen aufregender hatte ich mir das große Mysterium aber dennoch vorgestellt. Wenigstens hat mich der Spaß nichts gekostet. Für esoterisch motivierte Feuerläufe blättert man dagegen schnell mal Gebühren zwischen 100 bis 200 Euro auf den Tisch. Desillusioniert wasche ich mir die Asche von den Füßen und ziehe meine Schuhe wieder an. In der nächsten halben Stunde kitzeln meine Fußsohlen leicht &#8211; etwa so, als hätte ich eine längere Wanderung gemacht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Den ganzen Artikel gibt&#8217;s <a title="Mit nackten Sohlen über glühende Kohlen" href="http://www.gwup.org/component/content/article/107-sonstige-themen/774-mit-nackten-sohlen-ueber-gluehende-kohlen" target="_self">hier</a>, GWUP-Infos zum Thema Feuerlauf <a title="Feuerlaufen" href="http://www.gwup.org/component/content/article/107-sonstige-themen/638-feuerlaufen" target="_self">hier</a> und ein Video des US-Skeptikers Michael Shermer <a title="Firewalking" href="http://www.gwup.org/infos/nachrichten/140-laufen-ueber-gluehende-kohlen" target="_self">hier</a>.</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=2983&amp;md5=fd5a0337bcdaac6180cdda91799d868e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Schädeldeuter und Co. &#8211; Prof. Kanning bei der Skeptiker-Konferenz</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/05/07/schadeldeuter-und-co-prof-kanning-bei-der-gwup/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 12:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
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		<category><![CDATA[Konferenz 2010]]></category>
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		<category><![CDATA[Schädeldeutung]]></category>
		<category><![CDATA[Skepsis]]></category>
		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Peter Kanning]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gwup.net/?p=2761</guid>
		<description><![CDATA[(gwup) Sind Menschen, deren Gesicht einem Schaf ähnelt, dumm? Manche Personalchefs glauben so etwas. Über diesen Wirrsinn referiert Prof. Uwe Peter Kanning bei der GWUP-Konferenz in Essen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem noch im Spiegel-<a title="Obskure Personalauswahl" href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,691667,00.html" target="_self">Interview</a>, am nächsten Samstag (15.Mai) bei der <a title="20. GWUP-Konferenz" href="http://www.gwup.org/component/content/article/37/953-gwup-konferenz-2010-warum-menschen-unfug-glauben" target="_self">GWUP-Konferenz</a>: Prof. Uwe Peter <a title="Prof. Uwe Peter Kanning" href="http://wwwpsy.uni-muenster.de/bfo/mitarbeiter/kurzportrait_kanning.html" target="_self">Kanning</a>, Professor für Wirtschaftspsychologie an der Fachhochschule Osnabrück und Autor von mehr als einem Dutzend Fachbüchern. &#8220;<a title="Schädeldeutung und Co." href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/05/astrologie-und-schadeldeutung-unseriose-methoden-bei-der-personalauswahl.php" target="_self">Schädeldeutung</a> und Co. &#8211; Absurde Methoden der Psychodiagnostik&#8221; ist sein Vortrag um 14.15 Uhr im <a title="Colosseum Essen" href="http://www.colosseumtheater.de/" target="_self">Colosseum</a> überschrieben.</p>
<p>Hier eine kurze Zusammenfassung:</p>
<blockquote><p>Die Annahme, man könne in der Schädelform und den Geschichtszügen eines Menschen etwas über dessen Persönlichkeit, seine unverfälschte Natur oder gar die individuelle Bestimmung ablesen, ist Jahrhunderte alt. Seit dem zweiten Weltkrieg spielte sie jedoch – zumindest in Deutschland – keine nennenswerte Rolle mehr. In den letzten Jahren hat sich dies völlig verändert. Mehrere Buchpublikationen preisen den angeblichen Erkenntnisgewinn der Schädeldeutung. Unternehmensberatungen vertreiben sie zum Zwecke der Personalauswahl. Weiterbildungsangebote schießen wie Pilze aus dem Boden und immer häufiger wird in den Medien völlig kritiklos berichtet.<br />
Der Vortrag beleuchtet zunächst die zentralen Aussagen der Psycho-Physiognomik und ihre fehlende empirische Bewährung. Anschießende geht es um die Analyse der Vermarktungsstrategien und schließlich um die psychologischen Prozesse, die dafür sorgen, dass sich völlig absurde Methoden wider alle Vernunft behaupten.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sind Menschen, deren Gesichtsform einem Schaf ähnelt, dumm? Wir werden es erfahren.</p>
<p><strong>Zum Einlesen:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Von Schädeldeutern und anderen Scharlatanen" href="http://www.amazon.de/gp/product/3899676033?ie=UTF8&amp;tag=astrodisimple-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3899676033" target="_self">Von Schädeldeutern und anderen Scharlatanen </a>- Unseriöse Methoden der Psychodiagnostik</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=2761&amp;md5=6d95c2d5d4de5377fb25fbd583a41ca2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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