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	<title>gwup &#124; die skeptiker &#187; Parapsychologie</title>
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	<description>... denken kritisch seit 1987.</description>
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		<title>&#8220;Die Rückkehr des Okkulten&#8221; im ZDF</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 21:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Der Glaube ans Okkulte ist das Thema des ZDF-Nachtstudios dieses Wochenende. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schweizer <a title="Peter Brugger, Neuropsychology Unit Zürich" href="http://www.neuroscience.ethz.ch/research/neural_basis/brugger_p">Neurowissenschaftler</a> und <a title="Skeptiker-Konferenz: Der Glaube an das Paranormale" href="http://blog.gwup.net/2010/04/20/skeptiker-konferenz-der-glaube-an-das-paranormale/">GWUP-Konferenzgast</a> Dr. Peter Brugger ist in der Nacht von Sonntag auf Montag (7. November, 0.35 Uhr) im ZDF-Nachtstudio zu sehen.</p>
<p>Das Thema lautet &#8220;Im Schatten der Moderne: Die Rückkehr des Okkulten&#8221;.</p>
<p>Aus der <a title="Im Schatten der Moderne" href="http://www.fernsehserien.de/index.php?serie=10350&amp;seite=9&amp;sender=2">Ankündigung</a>:</p>
<blockquote><p>Haben sie dieses Jahr auch an Ihre Tür geklopft, die Gespenster, Hexen und Monster, die wie jedes Jahr in der Halloween-Nacht ihr Unwesen treiben? Was für die Kleinen einmal im Jahr ein harmloser Spaß ist, bedeutet für andere eine ernste, intensive Auseinandersetzung. Denn das &#8220;Okkulte&#8221; bewegt viele Geister.</p>
<p>Okkultismus, das ist der Glaube an verborgene Kräfte und Mächte, deren Wirken uns Rätsel aufgibt. Welche kulturgeschichtlichen, psychologischen und gesellschaftlichen Aspekte im Zusammenhang mit okkultem Glauben eine Rolle spielen, darüber diskutiert Volker Panzer mit seinen Gästen.</p>
<p>Die Ethnologin Sabine Doering-Manteuffel, Präsidentin der Universität Augsburg, hat sich eingehend mit den Wurzeln und Erscheinungen des Okkultismus beschäftigt. In ihrem Buch &#8220;Das Okkulte. Eine Erfolggeschichte im Schatten der Aufklärung&#8221; beschreibt sie die Erfolgsgeschichte der Verbreitung okkulten Gedankenguts von &#8220;Gutenberg bis zum World Wide Web&#8221;.</p>
<p>Der Psychologe Eberhard Bauer arbeitet am &#8220;Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP)&#8221; in Freiburg, in dem seit 1950, wie es heißt, &#8220;Anomalien im Bereich von Psychologie und Physik&#8221; untersucht und dokumentiert werden. Er wehrt sich gegen eine einseitige Verteufelung aller okkulten Phänomene. In seiner Beratungsstelle finden Menschen Hilfe, die außergewöhnlichen Erfahrungen gemacht haben und diese nicht auf die Reihe kriegen.</p>
<p>&#8220;Menschen, die an Geistheilung, die Kraft von magischen Steinen und ähnlich Übersinnliches glauben, denken ein wenig &#8216;anders&#8217; als der gemeine Skeptiker&#8221;, erklärt Peter Brugger, Leiter der neuropsychologischen Abteilung des Universitätsspitals Zürich. In seinen wissenschaftlichen Studien forscht er nach den Hirnfunktionen, die dem Glauben an das Paranormale zugrunde liegen. Dabei zeigt sich für den skeptischen Wissenschaftler, dass es eine große Nähe gibt zwischen okkultem Denken, Kreativität und Schizophrenie.</p>
<p>Ihren Zugang zum &#8220;Okkulten&#8221; findet die Schriftstellerin Sarah Khan über die Kunst. &#8220;Die Gespenster von Berlin&#8221; heißt ihr Erzählband mit &#8220;unheimlichen Geschichten&#8221;, in dem sie Gespenstern im heutigen Berlin nachforscht. Okkultismus ist für sie auch eine &#8220;künstlerisch-theatrale Strategie&#8221;, eine &#8220;Form von Suche nach Antworten, die anders anscheinend nicht geleistet werden kann&#8221;, so die Autorin.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Erfolgsmodell Intuition, <em><a title="Erfolgsmodell Intuition" href="http://www.welt.de/print-wams/article143873/Erfolgsmodell_Intuition.html">Welt am Sonntag</a></em> am 18. Juni 2006</li>
<li>Von allen guten Geistern, <em><a title="Esoterische Elternkurse: Von allen guten Geistern" href="http://www.beobachter.ch/familie/kinder/artikel/esoterische-elternkurse_von-allen-guten-geistern/">Beobachter</a></em> vom 21. Juli 2011</li>
<li>Die Welt erklärbar machen, <em><a title="Die Welt erklärbar machen" href="http://www.schweizerfamilie.ch/zeitschrift/titel-geschichte/welt-erklaerbar-machen-39516">Schweizer Familie</a></em> am 15. Oktober 2007</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=9830&amp;md5=b739ab5cadb6d7b665daef11f869cdf3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Quantenphysik: Wankt das &#8220;skeptische Dogma&#8221;?</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/10/11/quantenphysik-wankt-das-skeptische-dogma/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/10/11/quantenphysik-wankt-das-skeptische-dogma/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 10:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
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		<category><![CDATA[Verschränkung]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Quanteneffekte sind seltsam. Aber nicht jeder seltsame Gedanke lässt sich mit Quanteneffekten begründen - sagen die Skeptiker. Ein aktueller Artikel in Spektrum der Wissenschaft stellt diesen Grundsatz nur scheinbar in Frage. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Beitrag von <a title="Who is Who: Dr. Leick" href="http://www.gwup.org/component/content/article/44-whoiswho/867-wiw-philippe-leick">Dr. Philippe Leick</a>.</strong></p>
<p>Das Thema „Leben in der Quantenwelt“ ziert den Titel der <a title="Spektrum-September" href="http://www.spektrum.de/artikel/1115631">September-Ausgabe</a> von <em>Spektrum der Wissenschaft</em>.</p>
<p>Im <a title="Leben in der Quantenwelt" href="http://www.schattenblick.de/infopool/natur/physik/npfor838.html">Artikel</a> widmet sich der Autor <a title="Vedral - Homepage" href="http://www.vlatkovedral.org/">Vlatko Vedral</a> unter anderem der Frage, ob Quanteneffekte in lebenden Organismen eine Rolle spielen.</p>
<p>Als Beispiel führt er die Fähigkeit von Rotkehlchen an, sich anhand des Erdmagnetfeldes zu orientieren. Die Idee mag zwar spekulativ sein, aber Hinweise verdichten sich, dass quantenmechanische Verschränkungen dabei eine Rolle spielen und in speziellen Molekülen, die sich in den Augen der Vögel befinden, für die ungewöhnlich hohe Zeit von zirka 100 µs erhalten bleiben.</p>
<p>Die technischen Details findet man leicht verständlich erklärt im Science-Blog <em><a title="Die Quantenverschränkung im Auge des Vogels" href="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2011/07/die-quantenverschrankung-im-auge-des-vogels.php">Hier wohnen Drachen</a></em>.</p>
<p>Als weiteres Beispiel erwähnt er die sehr hohe Effizienz der Photosynthese, die (bisher) mit den Mitteln der klassischen Physik nicht erklärt werden kann; auch hier könnte ein quantenmechanischer Interferenzeffekt das Rätsel möglicherweise lösen.</p>
<p>Skeptiker wiederum werden ununterbrochen mit angeblicher Quantenmechanik konfrontiert: <a title="Rolf Froböse entdeckt die Quantenmedizin" href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2009/05/froboese-quantenmedizin.php">Quantenmedizin</a>, <a title="Quantenmedizin by Esowatch" href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Quantenmedizin">Quantenheilung</a>, Quantenastrologie, <a title="Quantenmystik by Esowatch" href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Quantenmystik">Quantenmystik</a> &#8230; Die Liste lässt sich endlos fortsetzen.</p>
<p>Zu fast jedem esoterisch angehauchten Effekt dürfte es eine Theorie geben, die sich auf die Quantenmechanik beruft, um ihn zu erklären. Viel ist in der Regel nicht davon zu halten, schließlich ist wohlbekannt, dass „quantenphysikalische Vorgänge nicht auf unsere makroskopische Lebenswelt übertragen werden können“.</p>
<p>Gerät dieses „skeptische Dogma“ aufgrund neuer Ergebnisse nun ins Wanken? Eine flüchtige Lektüre der Zusammenfassung des <em>Spektrum</em>-Artikels könnte dies nahelegen, heißt es dort doch unter anderem:</p>
<blockquote><p>Die Quantenmechanik gilt allgemein als Theorie für mikroskopisch kleine Gegenstände – Moleküle, Atome, subatomare Teilchen. Doch viele Physiker glauben heute, diese Theorie treffe auf alles zu, ob groß oder klein.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dabei handelt es sich jedoch um eine ziemlich ungenaue und etwas reißerische Aussage.</p>
<p>Wie im Artikel selbst auch klargestellt wird, wissen Physiker seit den Anfangstagen der Quantenmechanik, dass eine strikte Trennung zwischen klassischer und Quantenwelt nicht sinnvoll ist. Vedral schreibt, dass &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230; heute [nur] wenige Physiker glauben, dass die klassische Physik den gleichen Rang wie die Quantenmechanik beanspruchen darf; sie ist nur eine nützliche Näherung für eine Welt, die in allen Größenordnungen Quanteneigenschaften aufweist.“</p></blockquote>
<p>Wer diese „wenigen Physiker“ sein sollen, bleibt aber das Geheimnis des Autors – mir ist kein einziger bekannt.</p>
<p>Auch im <em>Skeptiker</em> wurde meines Wissens nie derart pauschal argumentiert. Es ist aber möglich, dass solche Eindrücke als Begleiterscheinung der Vereinfachungen, die notwendig sind, um die Materie einem breiten Publikum anschaulich näher zu bringen, entstehen können.</p>
<p>Zum Beispiel heißt es in meinem <a title="Skeptiker 3/2006" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/151-skeptiker-2006-3">eigenen Beitrag</a> über die schwache Quantentheorie und die Homöopathie:</p>
<blockquote><p>Trotz der Bedeutung und Erfolge der Quantenmechanik ist die klassische Physik – von manchen als reduktionistisch und materialistisch verschrien – aber nach wie vor das richtige Werkzeug, um Vorgänge aus dem Bereich des alltäglichen Lebens, der Biologie oder der Medizin zu beschreiben.&#8221;</p></blockquote>
<p>An anderer Stelle aber auch:</p>
<blockquote><p>Die Bedeutung der Quantenmechanik für unser alltägliches Leben darf nicht unterschätzt werden, da fundamentale Eigenschaften der Materie sich nur erklären lassen, wenn die zugrunde liegenden Bausteine quantenmechanisch betrachtet werden. Ohne Quantenmechanik wäre die Existenz stabiler Atome ebenso unverständlich wie die elektrischen Eigenschaften von Metallen und Halbleitern oder die rote Farbe eines glühenden Stück Eisens.</p>
<p>Die Liste ließe sich endlos fortsetzen, aber Effekte wie Verschränkung oder Komplementarität sind darin nur indirekt enthalten. Deren Größenordnung ist durch die Planck-Konstante gegeben, die schon bei mittelgroßen Molekülen gegenüber den relevanten physikalischen Eigenschaften vernachlässigt werden kann.&#8221;</p></blockquote>
<p>Tatsächlich ist eine sorgfältige Differenzierung hilfreich zwischen dem, was H.E. Wiseman und J. Eisert in ihrem <a title="Nontrivial quantum effects in biology: A skeptical physicists' view" href="http://arxiv.org/abs/0705.1232v2">lesenwerten Beitrag</a> „Nontrivial quantum effects in biology: A skeptical physicists’ view“ triviale und nichttriviale Quanteneffekte nennen.</p>
<p>Nichttrivial sind nach ihrer Definition nur solche Effekte,</p>
<blockquote><p>&#8230; die Biologen von der Notwendigkeit überzeugen würden, fortgeschrittene Vorlesungen über Quantenmechanik zu belegen und alles über Operatoren und Hilberträume usw. zu lernen.“</p></blockquote>
<p>Die Nomenklatur ist etwas unglücklich, denn natürlich können auch die „trivialen“ Quanteneffekte hochspannend und anspruchsvoll sein.</p>
<p>Was ist aber unter dieser Trennung genau zu verstehen?</p>
<p>„Trivial“ wäre nach Wiseman und Eiserts Definition alles, das zwar auf fundamentaler Ebene nur quantenmechanisch erklärt werden kann, sich aber mühelos in die klassische Physik, Chemie oder Biologie integrieren lässt. Die oben angeführten Beispiele gehören in diese Kategorie – Elektroingenieure nehmen z.B. die Leitfähigkeit eines Metalls als gegeben an und arbeiten damit, ohne ständig nach der fundamentalen Ursache zu fragen.</p>
<p>„Nichttrivial“ wären dagegen solche Effekte, bei denen ein makroskopisches System, z.B. das menschliche Gehirn, explizit quantenmechanisches Verhalten aufweist.</p>
<p>Wiseman und Eisert diskutieren einige <a title="Orch-OR" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Orch-OR">dieser Effekte</a>, u.a. Penrose &amp; Hameroffs umstrittenen Vorschlag, dass quantenmechanische Superpositionen in den Mikrotubuli des Gehirns eine wichtige Rolle spielen, kommen dabei aber zu dem Ergebnis, dass keiner dieser Effekte plausibel ist.</p>
<p>Das eingangs erwähnte „skeptische Dogma“ bezieht sich natürlich nur auf nichttriviale makroskopische Quanteneffekte. Doch erstmal bleibt die Frage, inwiefern es noch zu halten ist.</p>
<p>Durch die Beispiele in Vedrals Artikel wird es jedenfalls nicht schwer erschüttert.</p>
<p>Sicher, experimentelle Physiker haben in den letzten Jahren Quanteneffekte in immer größeren Molekülen nachgewiesen. Mit der Größe des Systems nimmt aber auch der Aufwand zu, der zur Abschirmung von der Umgebung aufgewendet werden muss. Und Verschränkungen in einzelnen Molekülen, die bei Raumtemperatur 100 µs erhalten bleiben, sind zwar für Physiker extrem beeindruckend – aber nach menschlichen Maßstäben bleibt diese Dekohärenzzeit immer noch unermesslich kurz.</p>
<p>Auch lässt sich ohne weiteres argumentieren, dass Vedrals Beispiele immer noch in die Kategorie trivialer Effekte fallen, da die relevanten Vorgänge auf einzelne Moleküle beschränkt bleiben.</p>
<p>Esoterische Spekulationen über „Quantenheilung“ oder ähnliches können die Geduld strapazieren. Wenn wieder von der Verschränkung zweier Personen die Rede ist und daraus eine „telepathische“ gedankliche Verbindung zwischen ihnen hergeleitet wird, lässt sich schnell entgegnen, dass solche Quantenphänomene in der makroskopische Welt nicht vorkommen.</p>
<p>Streng genommen handelt es sich dabei um eine Heuristik und nicht um ein Naturgesetz; Heuristiken müssen nur „meistens richtig“ sein. Genauer wäre es in solchen Fällen zu fragen, wie diese Verschränkung denn entsteht und warum sie nicht durch Wechselwirkung mit der Umgebung verloren geht. Präzise und kohärente Antworten auf solche Fragen sind mir nicht bekannt.</p>
<p>Da es nie universelle Gültigkeit beansprucht hat, ist das „skeptische Dogma“ nicht gefährdet. Es gibt keine harte Grenze zwischen klassischer und quantenmechanischer Welt.</p>
<p>Grundsätzlich ist die klassische Physik eine mehr oder weniger gute Näherung der <a title="Ehrenfest-Theorem" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenfest-Theorem">Quantenmechanik</a>. Für eine Vielzahl an Phänomenen aber eine ungeheuer nützliche Näherung.</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=9600&amp;md5=9ae6fba5c10eb4c9ee238c2035f15fc1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wo Ghosty seine Runden schnürt &#8230;</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/10/05/ghosty-schnurt-seine-runden/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 11:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Geistervideos sind ein klassischer Youtube-Renner. Auch die Bild-Zeitung macht sich regelmäßig ihren Spaß damit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gewiss, nur völlig vernagelte Materialisten können dieses Geister-Video, das <em><a title="Geister-Spuk im Handy-Shop?" href="http://www.bild.de/news/mystery-themen/geister/in-handy-shop-20240984.bild.html">Bild-Online</a></em> aktuell promotet, für einen Fake halten (inklusive des kapriziösen Blicks in die Kamera):</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/BBr1jcMWbVo&amp;feature=player_embedded"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/BBr1jcMWbVo&amp;feature=player_embedded" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=BBr1jcMWbVo&amp;feature=player_embedded">Direktlink zum Video auf Youtube</a></p>
<p>Aber immerhin spaßiger als der Scheinwerfer-Spot, den <em><a title="Hat hier eine Kamera einen echten Geist gefilmt?" href="http://www.bild.de/news/mystery-themen/echt/kamera-filmt-spukwesen-vor-englischem-pub-10238164.bild.html">Bild</a></em> unlängst als &#8220;echten Geist&#8221; präsentierte.</p>
<p>Oder das Fluginsekt vor der Überwachungskamera einer Tankstelle:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/cdfRlhqVeIM"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/cdfRlhqVeIM" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=cdfRlhqVeIM">Direktlink zum Video auf Youtube</a></p>
<p>Sollte man mal ein lustiges Ratespiel für die GWUP-Konferenz daraus machen.</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=9526&amp;md5=162b680691ec53d58d601740eefdc7a2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Vortrag von Amardeo Sarma jetzt bei youtube</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/09/24/vortrag-von-amardeo-sarma-jetzt-bei-youtube/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/09/24/vortrag-von-amardeo-sarma-jetzt-bei-youtube/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 13:35:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Über Parawissenschaften referierte GWUP-Chef Amardeo Sarma in Mannheim. Jetzt bei youtube.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Viel Para und wenig Wissenschaft&#8221;</p></blockquote>
<p>heißt der Vortrag, den der GWUP-Vorsitzende Amardeo Sarma vor einigen Tagen in Mannheim gehalten hat.</p>
<p>Jetzt in sechs Teilen bei youtube:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/_pepWKy7u_Y&amp;feature=related"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_pepWKy7u_Y&amp;feature=related" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=_pepWKy7u_Y&amp;feature=related">Direktlink zum Video auf Youtube</a></p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=9438&amp;md5=18831f8179db112172609ea55aa5020c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Psi-Tests in der SZ und im BR-Fernsehen</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/08/02/psi-tests-in-der-sz-und-br-fernsehen/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 12:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.gwup.net/?p=8815</guid>
		<description><![CDATA[(gwup) Einen recht kritischen Bericht über die diesjährigen Psi-Test der GWUP gibt's in der Süddeutschen Zeitung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <em>Süddeutsche Zeitung</em> berichtet heute (Seite 9) über die aktuellen <a title="Psi-Test 2009" href="http://www.gwup.org/component/content/article/63-parapsychologie/922-psi-test-2009">Psi-Tests</a> der GWUP in Würzburg.</p>
<p>Der Beitrag ist auch online verfügbar, und zwar <a title="Unterirdisch, überirdisch, außerirdisch" href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/parapsychologie-pruefung-unterirdisch-ueberirdisch-ausserirdisch-1.1126975">hier</a>.</p>
<p>Ein Auszug:</p>
<blockquote><p>Die Menschen, die sich bei den Skeptikern melden, sind keine Scharlatane, Betrüger fürchten die Enttarnung. Die Kandidaten indes sind nicht immer anständige, aber doch ehrlich von sich überzeugte Leute. Es sind oft von Krisen gezeichnete Menschen, die mit ihren neu entdeckten Kräften aus diesen Krisen gefunden haben.</p>
<p>Werden sie schließlich im Labor ihrer Menschlichkeit, ihrer Durchschnittlichkeit gewahr, bricht eine Welt zusammen. Doch &#8220;bald finden sie Erklärungen für ihr Versagen&#8221;, sagt Mahner.</p>
<p>Spätestens drei, vier Tage nach den Tests erhalte er Briefe der Kandidaten, in denen Störfaktoren wie etwa der Stand des Jupiters genannt würden. Bei Sananda dauert es nicht so lange. &#8220;Am Ende wurde ich müde, ich hätte doch eine Pause machen sollen&#8221;, sagt er, bevor er sich verabschiedet.&#8221;</p></blockquote>
<p>Auch in der <a title="Abendschau" href="http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/abendschau/index.xml;jsessionid=I5LQ5QHE2ZCWOCSBUKSCFEQ">&#8220;Abendschau&#8221;</a> des Bayerischen Fernsehens ist heute (Dienstag, 2. August) ein Bericht darüber geplant.</p>
<p><strong>NACHTRAG:</strong> Ein Video des BR-Films gibt es <a title="Psi-Test der GWUP" href="http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/abendschau/psi-test-wuerzburg-brueckner-ID1312291202767.xml">hier</a>.</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=8815&amp;md5=a22c3abcab05681be4b5aade352e404a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>GWUP-Konferenz: Quo vadis, Parapsychologie?</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/06/04/gwup-konferenz-quo-vadis-parapsychologie/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/06/04/gwup-konferenz-quo-vadis-parapsychologie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 13:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Paraphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Parapsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Psi-Tests]]></category>
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		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Leztes Drittel der GWUP-Konferenz: Prof. Andreas Hergovich zum Thema Parapsychologie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das letzte Drittel der 21. GWUP-Konferenz hat begonnen.</p>
<p>Den Nachmittags-Auftakt bestreitet <a title="Andreas Hergovich" href="http://homepage.univie.ac.at/andreas.hergovich/php/">Prof. Andreas Hergovich</a> vom Institut für Psychologie der Universität Wien. Er arbeitet im Bereich der psychologischen Grundlagenforschung und beschäftigt sich seit langem aus kritischer Sicht mit <a title="Die Psychologie der Astrologie" href="http://www.amazon.de/Die-Psychologie-Astrologie-Andreas-Hergovich/dp/3456841957">paranormalen Phänomenen</a> beziehungsweise den <a title="Der Glaube an Psi" href="http://www.amazon.de/Glaube-Psi-Psychologie-paranormaler-%C3%9Cberzeugungen/dp/3456841906">Gründen für den Glauben</a> daran.</p>
<p>Jetzt geht es speziell um das Thema <a title="Der gegenwärtige Stand der Parapsychologie" href="http://homepage.univie.ac.at/andreas.hergovich/php/gegenwaertiger_stand_parapsychologie_psychol_oe.pdf">Parapsychologie</a>.</p>
<p>Beziehungsweise um deren &#8220;Gesamtzustand&#8221;: Gibt es Ernst zu nehmende neue Entwicklungen/Trends/Paradigmen in diesem Fach?</p>
<p>Immerhin hatte der US-Kritiker Ray Hyman 2010 den &#8220;Tod der Parapsychologie&#8221; <a title="Der Tod der Parapsychologie" href="http://blog.gwup.net/2010/05/23/der-tod-der-parapsychologie/">diagnostiziert</a>.</p>
<p>Dem will Hergovich sich anscheinend nicht so ohne weiteres anschließen, denn immer wieder würden Artikel &#8211; auch in &#8220;guten&#8221; Journals wie dem <em>Psychological Bulletin</em> &#8211; erscheinen, welche die Existenz paranormaler Phänomene scheinbar belegen beziehungsweise Evidenz für bestimmte Effektgrößen zeigten.</p>
<blockquote><p>Zweifellos sind diese Arbeiten methodisch gut gemacht&#8221;,</p></blockquote>
<p>sagt Hergovich, auch wenn er zugleich betont, dass er diesen Studien &#8220;sehr skeptisch&#8221; gegenüberstehe.</p>
<blockquote><p>Die Hoffnungen der Parapsychologie bleiben diesselben wie eh und je&#8221;,</p></blockquote>
<p>fährt der Referent fort.</p>
<p>Und sagt, dass die <a title="Parapsychologie by Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parapsychologie">Parapsychologie</a> mittlerweile &#8220;klammheimlich&#8221; das naturalistische Weltbild übernommen habe und statt eines &#8220;spirituellen&#8221; Weltbildes nunmehr eine Art &#8220;neuer Physik&#8221; als Erklärung zu etablieren trachte.</p>
<p>Top-aktuell sei in der Parapsychologie das &#8220;Neurowissenschaftliche Paradigma&#8221;, jedenfalls noch vor dem &#8220;Quanten-Paradigma&#8221; mit seiner altbekannten Behauptung von der &#8220;spukhaften Fernwirkung&#8221;.</p>
<p>Nun wird&#8217;s spannend:</p>
<p>Was ist das Neurowissenschaftliche Paradigma? Und was steht in der Zeitschrift <a title="NeuroQuantology" href="http://www.neuroquantology.com/"><em>NeuroQuantology</em></a>, die Hergovich gerade vorstellt, und die eine Art Konglomerat beider Paradigmen (&#8220;Neuro&#8221; und &#8220;Quanten&#8221;) publizistisch umsetzt?</p>
<p>Erst einmal erklärt Hergovich, was die Parapsychologie sich von dem Neurowissenschaftlichen Paradigma verspricht:</p>
<blockquote><p>In der Hauptsache geht es darum, dass durch die neurowissenschaftliche Methodik der naturalistische Ansatz der Parapsychologie eingelöst werden soll.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dazu gehöre laut Hergovich sowohl die Suche nach einem neuroanatomischen Locus, um den genauen Mechanismus der paranormalen Interaktion aufzudecken, als auch die Untersuchung von &#8220;PSI&#8221; direkt auf der Ebene des Gehirns.</p>
<p>In einer <a title="PSI and Neuroimaging" href="http://www.wjh.harvard.edu/~kwn/Kosslyn_pdfs/2008Moulton_JOCN20_Neuroimaging_Psi.pdf">Studie</a>, die Hergovich nun darlegt, wurden dazu 16 emotional eng miteinander verbundene Personenpaare getestet: Der Sender sollte bestimmte Reize (Bilder) auf einem Bildschirm betrachten und sie einem Empfänger übermitteln.</p>
<p>Die Fragestellung war: Ist ein PSI-Stimulus (also etwas &#8220;Außersinnliches&#8221;) vorhanden oder nicht?</p>
<p>Anscheinend nicht, denn es zeigte sich bei der Analyse &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230; auf der Verhaltensebene nix&#8221;.</p></blockquote>
<p>die Trefferquote entsprach also dem Zufall.</p>
<p>Auch auf der Ebene der MRT (Magnetresonanztomographie) habe sich die Gehirnaktivierung bei den &#8220;PSI-Reizen&#8221; nicht von normalen (also gezeigten, nicht sensitiv übermittelten) Reizen unterschieden.</p>
<p>Nichtsdestotrotz schrieben die Autoren ihrer Studie große Bedeutung zu &#8211; nämlich dass es PSI nicht gibt.</p>
<p>Hergovichs erläutert dieses komplizierte Experiment und seine ebensolche Deutung an einem Beispiel:</p>
<p>Man stelle sich vor, eine Person lacht über einen Witz, aber auf der Hirnebene finden sich keine Unterschiede in der Gehirnaktivität:</p>
<blockquote><p>Langweilt sich also das Gehirn, während sich der Mensch amüsiert?&#8221;</p></blockquote>
<p>Oder ist es genau umgekehrt: Jemand lacht nicht über einen Witz, aber trotzdem ist dabei Gehirnaktivität messbar:</p>
<blockquote><p>Amüsiert sich dann das Gehirn, obwohl der Mensch sich gerade langweilt?</p></blockquote>
<p>Hergovichs Fazit: Das Neurowissenschaftliche Paradigma führe nicht weiter, denn:</p>
<blockquote><p>Ob jemand sich amüsiert oder nicht, wird immer noch am besten auf der Verhaltensebene (Interaktion Mensch zu Mensch) festgestellt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nicht aber in Form von Hirnmessungen mit bildgebenden Verfahren oder ähnlichem.</p>
<p>Oder ein anderes Beispiel:</p>
<blockquote><p>Ein  Schüler löst eine Mathe-Aufgabe richtig, ein anderer Schüler löst die Aufgabe falsch. Kann man aufgrund der Bilder von neuronalen Prozessen entscheiden, ob die Lösung richtig oder falsch ist?</p></blockquote>
<p>Nein, das sei nicht möglich. Und deshalb folgert Hergovich:</p>
<blockquote><p>Die Frage nach der Existenz von PSI ist durch die aktuelle Einbeziehung der Hirn-Ebene durchaus nicht klarer zu beantworten.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nach einigen allgemeinen Kritikpunkten am Neurowissenschaftlichen Paradigma der Parapsychologie beziehungsweise den aktuellen Studien kommt Hergovich zu seinem Fazit, zunächst aus Sicht der Parapsychologie selbst:</p>
<ul>
<li>Die Parapsychologie vollführe derzeit eine Abkehr vom Dualismus. Parapsychologen wollten ihr Fach zunehmend innerhalb der Mainstream-Wissenschaften etablieren. Das hätte den Vorteil, dass &#8230;</li>
<li>&#8230; PSI-Effekte dann mit bekannten und akzeptierten Methoden untersucht werden könnten.</li>
</ul>
<p>Inhärente Probleme der Parapsychologie gebe es trotzdem nach wie vor zahlreiche, zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>In der Parapsychologie sei kein Geld vorhanden, und nur sehr wenige Parapsychologen könnten professionelle Forschung betreiben.</li>
</ul>
<p>Dann erklärt Hergovich sein persönliches Fazit:</p>
<p>Die Parapsychologie sei &#8220;eine Schmetterlingswissenschaft&#8221;, die von einem Paradigma zum nächsten flattere.</p>
<p>An den wesentlichen <a title="GWUP-Thema: Parapsychologie" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/63-parapsychologie/334-parapsychologie">Kritikpunkten</a> der Skeptiker habe sich wenig bis nichts geändert, etwa an der Replikationsproblematik.</p>
<p>Hergovich:</p>
<blockquote><p>Der definitive Nachweis von PSI-Phänomenen ist nicht gelungen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dennoch sei eine Professionalisierung der Parapsychologie, zumindest &#8220;in Nischen&#8221;, festzustellen. Dies erfordere auch von den Kritikern eine höhere Kompetenz, um der Parapsychologie argumentativ begegnen zu können.</p>
<p>Das Ganze sei &#8220;keine triviale Angelegenheit mehr&#8221; &#8211; auch deswegen, weil Parapsychologen zunehmend &#8220;schwer durchschaubare Techniken und Methoden wählen&#8221;, wie etwa MRT und ähnliches.</p>
<p>Vor allem aus letzt genanntem Grund zeigten sich immer wieder signifikante Ergebnisse, die nicht leicht zu widerlegen seien.</p>
<p>Dessen ungeachtet kommt Hergovich zu dem Schluss: Auch die aktuelle Ansätze &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230; führen in die Sackgasse.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die <a title="Parapsychologie by Esowatch" href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Parapsychologie">Parapsychologie</a> könne wohl noch eine Zeitlang auf der Welle der Quantenphysik und der gegenwärtigen Begeisterung für die Neurowissenschaften mitschwimmen &#8211; dann aber gebe es &#8220;ein böses Erwachen&#8221;, ist Hergovich sicher.</p>
<p>Denn es handele sich bei den neuen Paradigmen lediglich um Analogien ohne Inhalt.</p>
<p>Was würde er, Hergovich, als Skeptiker den Parapsychologen raten?</p>
<blockquote><p>Paranormale Phänomene sollten als <a title="Von Schafen und Ziegen" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/999-von-schafen-und-ziegen">subjektive Phänomene</a> betrachtet werden, denen am besten mit normalpsychologischen Mitteln beizukommen ist.&#8221;</p></blockquote>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=7951&amp;md5=074cb2a8b89e2e84357d30012ed73e6f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>GWUP-Konferenz: Statistricks</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/06/04/gwup-konferenz-statistricks/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 09:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Berger]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Zweiter Tag der Wien-Konferenz. Los gehts mit Professor Ulrich Berger und *Statistricks*.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und weiter geht&#8217;s mit dem Programm der 21. GWUP-Konferenz in Wien.</p>
<p><a title="Prof. Ulrich Berger" href="http://www.wu.ac.at/usr/vw5/uberger/">Prof. Ulrich Berger</a>, Vorsitzender der gastgebenden &#8220;Gesellschaft für kritisches Denken&#8221;, Mathematiker/Wirtschaftswissenschaftler und <a title="Kritisch gedacht" href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/">Science-Blogger</a>, spricht zur Minute über &#8220;Die Zahlenspiele der Parawissenschaftler&#8221;.</p>
<p>Im Abstract heißt es:</p>
<blockquote><p>Wissenschaftler gebrauchen Statistik, um Daten zu analysieren. Parawissenschaftler dagegen missbrauchen Statistik, um die gewünschten Resultate aus den Daten zu quetschen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Trotz des eher trockenen Themas zu früher Stunde kündigt <a title="Der Standard” porträtiert Prof. Ulrich Berger" href="http://blog.gwup.net/2009/02/01/der-standard-portratiert-prof-ulrich-berger/">Berger</a> einen &#8220;unterhaltsamen&#8221; Vortrag an. Klingt gut.</p>
<p>Zunächst stellt <a title="Interview mit Ulrich Berger" href="http://diewahrheit.at/video/interview-mit-ulrich-berger">Berger</a> die &#8220;Placebo-Industrie&#8221; vor &#8211; jenen Teil unserer Volkswirtschaft, der unwirksame Produkte zu vermarkten trachtet und mit diesem Schrott im besten Fall Placebo-Effekt geriert. Als Beispiele zeigt der Referent <a title="GWUP-Thema: Wasserbelebung" href="http://blog.gwup.net/2010/08/21/wasser-und-esoterik/">Wasserbelebungsgeräte</a>, <a title="Die einzig wahre Verwendung von Globuli" href="http://blog.gwup.net/2011/04/21/die-einzig-wahre-verwendung-von-globuli/">Globuli</a>, <a title="Well und fit mit Scheiß und Dreck" href="http://blog.gwup.net/2011/01/26/well-und-fit-mit-scheis-und-dreck/">Power-Balance</a>-Armbänder, Strahlen-Abschirmgeräte, Bioakkumulatoren und einigen teuren Unsinn mehr.</p>
<p>Wie kommt es, dass solcherlei <a title="Voodoo-Technik made in Austria" href="http://blog.gwup.net/2008/04/19/wild-umstritten-voodoo-technik-made-in-austria/">&#8220;Voodoo-Technik&#8221;</a> sich überhaupt am Markt halten kann, obwohl sie offenkundig gar nicht wirken kann?</p>
<p>Weil es &#8220;Studien&#8221; dazu gibt!</p>
<p>Berger erklärt die Vorgehensweise von Pseudo-Statistikern an einem pittoresken &#8220;Quantenhufeisen&#8221; mit &#8220;speziell eingeprägten Quanteninformationen&#8221;.</p>
<p>Dass dieses Teil Glück bringt, sei &#8220;wissenschaftlich bewiesen&#8221; &#8211; und das geht so:</p>
<p>Man suche sich (oder besser: gründe selbst) ein &#8220;Institut&#8221; (keine geschützte Bezeichnung übrigens), zum Beispiel das &#8220;Internationale Institut für Glücksforschung und Statistik&#8221;.</p>
<p>Als nächstes benötigt dieses Institut nun Daten der Hufeisenträger, exemplarisch misst man etwa den &#8220;individuellen Glücksindex&#8221; von Testpersonen, die das Hufeisen bei sich tragen.</p>
<p>Über &#8220;Mittelwerte&#8221;, &#8220;Konfidenzintervalle&#8221; etc. pp. gelangt ein geschickter Statistiker zu &#8220;Signifikanzen&#8221;, wie Berger anhand von einigen Folien nun vorführt.</p>
<p>Der erste Statistiktrick des Hufeisenanbieters: Er bittet seine Kunden, Anekdoten einzuschicken (&#8220;persönliche Erfahrungen&#8221;).</p>
<p>Natürlich werden tendenziell eher zufriedene Kunden auf einen solchen Aufruf reagieren, als unzufriedene.</p>
<p>Solche subjektiven &#8220;First Hand&#8221;-Berichte schmücken dann die Webseite des Anbieters: &#8220;Franz K. aus Kirchdorf schreibt &#8230;&#8221;.</p>
<p>Der zweite Trick (und dieser führt nun unmittelbar zu den wundersamen &#8220;Statistiken&#8221; des Anbieters): eine unkontrollierte Beobachtungsstudie mit subjektivem Endpunkt.</p>
<p>Durch suggestive Befragungstechnik und selektive Wahrnehmung des Kunden, durch die sattsam bekannte &#8220;Bestätigungstendenz&#8221; und außerdem den Wunsch, dem netten Studienleiter eine &#8220;Gefälligkeit&#8221; zu erweisen, ergibt sich eine &#8220;systematische Verzerrung nach oben&#8221; &#8211; womit man im Grunde nichts weiter als den eingangs erwähnten &#8220;Placebo-Effekt&#8221; gemessen hat.</p>
<p>So komme es dann zu Werbeaussagen wie: &#8220;Das Quantenhufeisen steigert Ihr Glück um 38 Prozent.&#8221;</p>
<p>Natürlich genüge das aber noch nicht, um auch kritische Konsumenten zu überzeugen. Also wird noch eine zweite Studie aufgelegt, und zwar eine nun unkontrollierte Beobachtungsstudie mit &#8220;objektivem&#8221; Endpunkt.</p>
<p>Wieder werden die Käufer des Hufeisens befragt. Und da die Konsumenten das Hufeisen naturgemäß zu einem Zeitpunkt kaufen, da sie wenig Glück haben, ist äußerst wahrscheinlich, dass sich nach zirka einem Monat eine &#8220;Regression zu Mitte&#8221; ergibt, mit Kunden-Aussagen wie &#8220;Bei mir hat&#8217;s gewirkt!&#8221;</p>
<p>So lässt sich der &#8220;Glücks&#8221;-Zuwachs schon auf 64 Prozent steigern.</p>
<p>Der vierte Trick: eine Placebo-kontrollierte Studie mit subjektivem Endpunkt. Die Probanden werden in zwei Gruppen eingeteilt, eine bekommt das Hufeisen mit &#8220;Quanteninformationen&#8221; und die andere ohne.</p>
<p>Kleiner Haken: Die Studie ist unverblindet, das heißt, die Kunden wissen genau, ob sie das &#8220;echte&#8221; oder das &#8220;falsche&#8221; Hufeisen bekommen haben, und durch selektive Wahrnehmung fällt die &#8220;Studie&#8221; entsprechend positiv aus.</p>
<p>Trotzdem klingt &#8220;Placebo-kontrollierte Studie&#8221; immer gut. &#8220;Muss ja keiner wissen, dass sie unverblindet war&#8221;, so Berger.</p>
<p>Aber selbst mit einer verblindeten Placebo-kontrollierten Studie kann man den Hufeisen-Glücks-Index belegen, kommt Berger zu &#8220;Statistiktrick Nummer 5&#8243;.</p>
<p>Wie geht das?</p>
<p>Ganz einfach, der Anbieter gibt verschiedene &#8220;Subindizes&#8221; zur Glücksmessung vor, wie zum Beispiel &#8220;Auf Bananenschale ausgerutscht sein&#8221; oder &#8220;Im Bus noch einen Sitzplatz bekommen haben&#8221;. Zu diesen neun sehr speziellen Aspekten wird nun ein Vergleich zwischen den Studiengruppen angestellt.</p>
<p>Und ganz klar: Bei irgendeinem der völlig willkürlich gewählten Indizes wird sich mit großer Sicherheit eine statistische Signifikanz ergeben.</p>
<p>Schon kann der Anbieter mit einer erfolgreichen &#8220;doppelblinden, placebokontrollierten Studie&#8221; wedeln.</p>
<p>Aber wenn sich bei den neun Indizes nun ausnahmsweise mal keine Unterschiede finden?</p>
<p>Kein Problem, dann bildet man Subgruppen, etwa nach Männer und Frauen, Sternzeichen, Grünen-Wählern, Linkshändern etc.</p>
<p>Aus diesen insgesamt dann 81 Kombinationsmöglichkeiten filtert man problemlos Behauptungen heraus wie: &#8220;Wissenschaftlich bewiesen: Linkshänder haben signifikant mehr Glück dank Quantenhufeisen&#8221;.</p>
<p>Ins Extrem treiben kann man das Ganze schließlich noch mit einer Meta-Studie, die nach dem Motto &#8220;Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen&#8221; betrieben wird. Heißt: Unliebsame, negative Studien lässt man draußen.</p>
<p>Daraus ergibt sich: ein <a title="Stichwort: Publikationsbias" href="http://www.leitlinien.de/leitlinienmethodik/leitlinien-glossar/glossar/publikationsbias">Publikations-Bias</a>, und bei genügend eingeschlossenen Studien wird das Ergebnis sehr schnell signifikant.</p>
<p>Kein Wunder, dass zum Beispiel &#8220;Homöopathen bloß immer eine einzige, bestimmte Meta-Studie zitieren&#8221;, schließt Berger &#8211; nämlich eine, die auf eben diese Weise zustande gekommen sei.</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=7913&amp;md5=7ba46080f5bbd9ab6311c0bee35be122" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Spukfall: Waldesfrust statt Waldeslust</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/05/16/spukfall-waldesfrust-statt-waldeslust/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/05/16/spukfall-waldesfrust-statt-waldeslust/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 May 2011 10:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Geisterjagd ist spannend und aufregend? Nein, sondern von geradezu tödlicher Langeweile ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Latest News:</strong></p>
<p>Heute abend (16. Mai, 18.45 Uhr) berichtet die <a title="Landesschau BW" href="http://www.swr.de/landesschau-bw">SWR-Landesschau</a> Baden-Württemberg über einen vermeintlichen Spuk im Schwarzwald:</p>
<blockquote><p>&#8220;Spuren aus dem Jenseits&#8221; oder &#8220;Zeichen aus der Schattenwelt&#8221; &#8211; kurz alles was nicht mit den fünf Sinnen zu erfassen ist &#8211; das sucht und untersucht das &#8220;Team Paranormaler Forschung Baden-Württemberg&#8221; (TPF Baden). Jetzt hat es sich das Hotel Waldlust in Freudenstadt ausgesucht &#8211; geht hier alles mit rechten Dingen zu?&#8221;</p></blockquote>
<p>Hmmm, sollen wir die geradezu mit Händen greifbare knisternde Spannung, welche dieser Frage innewohnt, schon hier und jetzt auflösen?</p>
<p>Sagen wir mal so:</p>
<blockquote><p>Auch Bernd Cunow von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP), die sich für Aufklärung und kritisches Denken einsetzt und scheinbar Unerklärliches mittels wissenschaftlicher Methoden überprüft, kann sich bestätigt fühlen&#8221;,</p></blockquote>
<p>heißt es in einem Vorbericht der Regionalzeitung <em>Schwarzwälder Bote</em>.</p>
<p>Wer das Ganze also schon vor der Sendung wissen möchte &#8211; hier ist der <a title="Einsatz tödlich langweilig" href="http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.freudenstadt-waldlust-einsatz-toedlich-langweilig.5b7ee177-2670-4f2d-b93e-1242609169f6.html">Link</a>.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;Ist da was?&#8221; &#8211; Geisterjäger in Bayern, <a title="Ist da was?" href="http://www.gwup.org/component/content/article/63-parapsychologie/942-ist-da-was-geisterjaeger-in-bayern"><em>Skeptiker</em></a> 4/2009</li>
<li>Unfassbare Erscheinungen, <a title="Unfassbare Erscheinungen" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/675-skeptiker-2008-4"><em>Skeptiker</em></a> 4/2008</li>
<li>Spuk-Schwarte: Vier Experten des GWUP-Wissenschaftsrats kommentieren das Buch &#8220;Die Geister-Akte&#8221; von Jeff Belanger, <a title="Skeptiker 4/2008" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/675-skeptiker-2008-4"><em>Skeptiker</em></a> 4/2008</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=7645&amp;md5=b3b70fe0e7ea6bda02c8e780fde6e4ac" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Sex and the Study II</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/05/11/sex-and-the-study-ii/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/05/11/sex-and-the-study-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 May 2011 09:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Parapsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Harder]]></category>
		<category><![CDATA[Daryl Bem]]></category>
		<category><![CDATA[GWUP]]></category>
		<category><![CDATA[Präkognition]]></category>
		<category><![CDATA[Skepsis]]></category>
		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Können Menschen in die Zukunft sehen? Der Psychologe Daryl Bem diskutiert seine umstrittene Studie in einem zweistündigen Video. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Male schon haben wir <a title="Sex and the Study" href="http://blog.gwup.net/2011/04/26/sex-and-the-study/">hier</a> über die Daryl-Bem-Studie berichtet, welche das paranormale Phänomen der <a title="Der PSI-Beweis" href="http://www.zeit.de/2011/01/Psi-Beweis">Präkognition</a> belegen soll.</p>
<p>Der Schweizer <em><a title="Die Studie, welche angeblich belegt, dass es PSI gibt" href="http://www.skeptiker-blog.ch/2011/05/die-studie-welche-angeblich-belegt-dass.html">skeptiker-blog</a></em> geht aktuell noch mal auf das Thema ein. Und verweist zugleich auf ein (fast zweistündiges) Video, das Bem in der Diskussion mit zwei Kritikern zeigt:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/0Tdiu5kwjKs&amp;feature=player_embedded"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0Tdiu5kwjKs&amp;feature=player_embedded" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0Tdiu5kwjKs&amp;feature=player_embedded">Direktlink zum Video auf Youtube</a></p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Ich kann hellsehen, <em><a title="Ich kann hellsehen" href="http://diewahrheit.at/video/ich-kann-hellsehen">diewahrheit</a></em> am 11. Januar 2011</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=7484&amp;md5=063df3838a998950b3a23685706158ce" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Sex and the Study</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/04/26/sex-and-the-study/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/04/26/sex-and-the-study/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 12:15:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[GWUP]]></category>
		<category><![CDATA[Parapsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Psi-Tests]]></category>
		<category><![CDATA[ASW]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Harder]]></category>
		<category><![CDATA[Daryl Bem]]></category>
		<category><![CDATA[Präkognition]]></category>
		<category><![CDATA[Skepsis]]></category>
		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Das vorerst letzte Wort zur Präkognitionsstudie des Psychologen Daryl Bem hat *Spektrum der Wissenschaft*. Kolumnist Michael Springer vergleicht den Versuchaufbau mit jugendlichen Erlebnissen in Videotheken-Hinterzimmern ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier im <em><a title="Parapsychologie: Blick in die Zukunft?" href="http://blog.gwup.net/2010/12/04/parapsychologie-blick-in-die-zukunft/">Blog</a></em> haben wir schon darüber berichtet.</p>
<p>Und auch im aktuellen <em><a title="Skeptiker 1/2011" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/1043-skeptiker-12011">Skeptiker</a></em> geht es um Daryl Bems Präkognitionsstudie im <em>Journal of Personality and Social P</em><em>sychology</em>.</p>
<p>Der Psychologe Prof. Andreas <a title="Homepage Andreas Hergovich" href="http://homepage.univie.ac.at/andreas.hergovich/php/">Hergovich</a> von der Universität Wien schreibt in dem Beitrag:</p>
<blockquote><p>Bei Experiment 1 ging es um das präkognitive Ahnen erotischer Stimuli (Reize).</p>
<p>Die Versuchspersonen sahen am Bildschirm zwei schwarze Vorhänge abgebildet. Dazu wurde ihnen mitgeteilt, dass hinter dem einen Vorhang ein Bild wäre, hinter dem anderen nur die schwarze Wand. Manche der Bilder würden erotische Szenen darstellen. Die Aufgabe der Versuchspersonen bestand darin, auf den Vorhang zu klicken, hinter dem sie ein Bild vermuteten [...]</p>
<p>Bem nahm an, dass die Trefferrate für erotische Bilder gegenüber der Zufallsrate erhöht wäre. Tatsächlich lag die Trefferrate bei den erotischen Bildern über alle Durchgänge bei 53,1 Prozent (der Unterschied zur Zufallstrefferrate von 50 Prozent ist signifikant), während er für nicht erotische Stimuli bei 49,8 Prozent lag. Auch der Unterschied zwischen erotischen und nicht erotischen Bildern war signifikant.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ohne näher auf die komplizierten Verästelungen der wissenschaftlichen Hintergründe einzugehen, kommen sowohl <a title="Parapsychologie: Blick in die Zukunft?" href="http://blog.gwup.net/2010/12/04/parapsychologie-blick-in-die-zukunft/">Blog-Autor</a> Amardeo Sarma als auch <em><a title="Skeptiker 1/2011" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/1043-skeptiker-12011">Skeptiker</a></em>-Kommentator Hergovich zu dem Schluss, dass die Evidenz von Bems Experimenten statistisch gesehen &#8220;zum Teil fragwürdig&#8221; und &#8220;wenig überzeugend&#8221; sei.</p>
<p>Für die März-Ausgabe hat sich auch <em>Spektrum der Wissenschaft</em>-Kolumnist Michael Springer mit der ASW-Studie beschäftigt.</p>
<p>Vor allem die beiden letzten Abschnitte von <a title="Springers Einwürfe: Macht Sex hellseherisch?" href="http://www.spektrumverlag.de/artikel/1061771">&#8220;Macht Sex hellseherisch?&#8221;</a> sind es wert, zitiert zu werden:</p>
<blockquote><p>An solchen mehr oder weniger plausiblen Geschichten habe ich durchaus meinen Spaß. Ich hätte mir den Artikel also gerne gefallen lassen, würde Bem nicht am Ende über die Physik hinter der extrasensorischen Wahrnehmung spekulieren. Wie nicht anders zu erwarten, bemüht er dafür – die Quanten. Wozu die nicht alles herhalten müssen!</p>
<p>Bem zitiert Kraut und Rüben, wirft mit Begriffen wie Verschränkung, Bellscher Ungleichung und Nichtlokalität um sich, als handle es sich um Kanonenkugeln, die den Zusammenhang von Ursache und Wirkung durchlöchern.</p>
<p>Da der so genannte Kollaps der Wellenfunktion etwas mit dem Bewusstsein des Beobachters im Messprozess zu tun haben soll, wird die Abfolge von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft flugs zur bloßen Ansichtssache erklärt. Voilà, fertig ist sie, wenigstens in groben Umrissen, die Physik der außersinnlichen Wahrnehmung.</p>
<p>Und auf einmal dämmert mir auch, wie Bem auf seinen Versuchsaufbau gekommen ist. Wie ich frequentierte er früher wohl einen der inzwischen ausgestorbenen Videoshops, die für ein paar Mark oder Dollar VHS-Kassetten verliehen. Bei den meisten gab es in der Ecke einen Vorhang, hinter dem man pornografisches Material vermuten durfte – mit einer hellseherischen Trefferquote von 100 Prozent!&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<li>Response to Alcocks “Back from the Future”, <em><a title="Response to Alcock" onclick="_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','www.csicop.org/specialarticles/show/response_to_alcocks_back_from_the_future_comments_on_bem']);" href="http://www.csicop.org/specialarticles/show/response_to_alcocks_back_from_the_future_comments_on_bem" target="_self">Skeptical Inquirer</a></em> am 21. Dezember 2010</li>
<li>Response to Bem’s Comments, <em><a title="Response to Bem" onclick="_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','www.csicop.org/specialarticles/show/response_to_bems_comments']);" href="http://www.csicop.org/specialarticles/show/response_to_bems_comments" target="_self">Skeptical Inquirer</a></em> am 21. Dezember 2010</li>
<li>Why Psychologists must change the way they analyze their data: the case of Psi, “<a title="The Case of Psi" onclick="_gaq.push(['_trackEvent','download','www.ruudwetzels.com/articles/Wagenmakersetal_subm.pdf']);" href="http://www.ruudwetzels.com/articles/Wagenmakersetal_subm.pdf" target="_self">Skeptiker</a> von der Universität Amsterdam”</li>
<li>Kann ESP wissenschaftlich sein? <em><a title="Kann ESP wissenschaftlich sein?" onclick="_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','www.scienceblogs.de/geograffitico/2011/01/kann-esp-wissenschaftlich-sein.php']);" href="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2011/01/kann-esp-wissenschaftlich-sein.php" target="_self">Geograffitico</a></em> am 6. Januar 2011</li>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=7273&amp;md5=32872c72e374050a7d74987387c0659d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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