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	<title>gwup &#124; die skeptiker &#187; Paraphysik</title>
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	<description>... denken kritisch seit 1987.</description>
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		<title>Quantenphysik: Wankt das &#8220;skeptische Dogma&#8221;?</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 10:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Quanteneffekte sind seltsam. Aber nicht jeder seltsame Gedanke lässt sich mit Quanteneffekten begründen - sagen die Skeptiker. Ein aktueller Artikel in Spektrum der Wissenschaft stellt diesen Grundsatz nur scheinbar in Frage. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Beitrag von <a title="Who is Who: Dr. Leick" href="http://www.gwup.org/component/content/article/44-whoiswho/867-wiw-philippe-leick">Dr. Philippe Leick</a>.</strong></p>
<p>Das Thema „Leben in der Quantenwelt“ ziert den Titel der <a title="Spektrum-September" href="http://www.spektrum.de/artikel/1115631">September-Ausgabe</a> von <em>Spektrum der Wissenschaft</em>.</p>
<p>Im <a title="Leben in der Quantenwelt" href="http://www.schattenblick.de/infopool/natur/physik/npfor838.html">Artikel</a> widmet sich der Autor <a title="Vedral - Homepage" href="http://www.vlatkovedral.org/">Vlatko Vedral</a> unter anderem der Frage, ob Quanteneffekte in lebenden Organismen eine Rolle spielen.</p>
<p>Als Beispiel führt er die Fähigkeit von Rotkehlchen an, sich anhand des Erdmagnetfeldes zu orientieren. Die Idee mag zwar spekulativ sein, aber Hinweise verdichten sich, dass quantenmechanische Verschränkungen dabei eine Rolle spielen und in speziellen Molekülen, die sich in den Augen der Vögel befinden, für die ungewöhnlich hohe Zeit von zirka 100 µs erhalten bleiben.</p>
<p>Die technischen Details findet man leicht verständlich erklärt im Science-Blog <em><a title="Die Quantenverschränkung im Auge des Vogels" href="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2011/07/die-quantenverschrankung-im-auge-des-vogels.php">Hier wohnen Drachen</a></em>.</p>
<p>Als weiteres Beispiel erwähnt er die sehr hohe Effizienz der Photosynthese, die (bisher) mit den Mitteln der klassischen Physik nicht erklärt werden kann; auch hier könnte ein quantenmechanischer Interferenzeffekt das Rätsel möglicherweise lösen.</p>
<p>Skeptiker wiederum werden ununterbrochen mit angeblicher Quantenmechanik konfrontiert: <a title="Rolf Froböse entdeckt die Quantenmedizin" href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2009/05/froboese-quantenmedizin.php">Quantenmedizin</a>, <a title="Quantenmedizin by Esowatch" href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Quantenmedizin">Quantenheilung</a>, Quantenastrologie, <a title="Quantenmystik by Esowatch" href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Quantenmystik">Quantenmystik</a> &#8230; Die Liste lässt sich endlos fortsetzen.</p>
<p>Zu fast jedem esoterisch angehauchten Effekt dürfte es eine Theorie geben, die sich auf die Quantenmechanik beruft, um ihn zu erklären. Viel ist in der Regel nicht davon zu halten, schließlich ist wohlbekannt, dass „quantenphysikalische Vorgänge nicht auf unsere makroskopische Lebenswelt übertragen werden können“.</p>
<p>Gerät dieses „skeptische Dogma“ aufgrund neuer Ergebnisse nun ins Wanken? Eine flüchtige Lektüre der Zusammenfassung des <em>Spektrum</em>-Artikels könnte dies nahelegen, heißt es dort doch unter anderem:</p>
<blockquote><p>Die Quantenmechanik gilt allgemein als Theorie für mikroskopisch kleine Gegenstände – Moleküle, Atome, subatomare Teilchen. Doch viele Physiker glauben heute, diese Theorie treffe auf alles zu, ob groß oder klein.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dabei handelt es sich jedoch um eine ziemlich ungenaue und etwas reißerische Aussage.</p>
<p>Wie im Artikel selbst auch klargestellt wird, wissen Physiker seit den Anfangstagen der Quantenmechanik, dass eine strikte Trennung zwischen klassischer und Quantenwelt nicht sinnvoll ist. Vedral schreibt, dass &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230; heute [nur] wenige Physiker glauben, dass die klassische Physik den gleichen Rang wie die Quantenmechanik beanspruchen darf; sie ist nur eine nützliche Näherung für eine Welt, die in allen Größenordnungen Quanteneigenschaften aufweist.“</p></blockquote>
<p>Wer diese „wenigen Physiker“ sein sollen, bleibt aber das Geheimnis des Autors – mir ist kein einziger bekannt.</p>
<p>Auch im <em>Skeptiker</em> wurde meines Wissens nie derart pauschal argumentiert. Es ist aber möglich, dass solche Eindrücke als Begleiterscheinung der Vereinfachungen, die notwendig sind, um die Materie einem breiten Publikum anschaulich näher zu bringen, entstehen können.</p>
<p>Zum Beispiel heißt es in meinem <a title="Skeptiker 3/2006" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/151-skeptiker-2006-3">eigenen Beitrag</a> über die schwache Quantentheorie und die Homöopathie:</p>
<blockquote><p>Trotz der Bedeutung und Erfolge der Quantenmechanik ist die klassische Physik – von manchen als reduktionistisch und materialistisch verschrien – aber nach wie vor das richtige Werkzeug, um Vorgänge aus dem Bereich des alltäglichen Lebens, der Biologie oder der Medizin zu beschreiben.&#8221;</p></blockquote>
<p>An anderer Stelle aber auch:</p>
<blockquote><p>Die Bedeutung der Quantenmechanik für unser alltägliches Leben darf nicht unterschätzt werden, da fundamentale Eigenschaften der Materie sich nur erklären lassen, wenn die zugrunde liegenden Bausteine quantenmechanisch betrachtet werden. Ohne Quantenmechanik wäre die Existenz stabiler Atome ebenso unverständlich wie die elektrischen Eigenschaften von Metallen und Halbleitern oder die rote Farbe eines glühenden Stück Eisens.</p>
<p>Die Liste ließe sich endlos fortsetzen, aber Effekte wie Verschränkung oder Komplementarität sind darin nur indirekt enthalten. Deren Größenordnung ist durch die Planck-Konstante gegeben, die schon bei mittelgroßen Molekülen gegenüber den relevanten physikalischen Eigenschaften vernachlässigt werden kann.&#8221;</p></blockquote>
<p>Tatsächlich ist eine sorgfältige Differenzierung hilfreich zwischen dem, was H.E. Wiseman und J. Eisert in ihrem <a title="Nontrivial quantum effects in biology: A skeptical physicists' view" href="http://arxiv.org/abs/0705.1232v2">lesenwerten Beitrag</a> „Nontrivial quantum effects in biology: A skeptical physicists’ view“ triviale und nichttriviale Quanteneffekte nennen.</p>
<p>Nichttrivial sind nach ihrer Definition nur solche Effekte,</p>
<blockquote><p>&#8230; die Biologen von der Notwendigkeit überzeugen würden, fortgeschrittene Vorlesungen über Quantenmechanik zu belegen und alles über Operatoren und Hilberträume usw. zu lernen.“</p></blockquote>
<p>Die Nomenklatur ist etwas unglücklich, denn natürlich können auch die „trivialen“ Quanteneffekte hochspannend und anspruchsvoll sein.</p>
<p>Was ist aber unter dieser Trennung genau zu verstehen?</p>
<p>„Trivial“ wäre nach Wiseman und Eiserts Definition alles, das zwar auf fundamentaler Ebene nur quantenmechanisch erklärt werden kann, sich aber mühelos in die klassische Physik, Chemie oder Biologie integrieren lässt. Die oben angeführten Beispiele gehören in diese Kategorie – Elektroingenieure nehmen z.B. die Leitfähigkeit eines Metalls als gegeben an und arbeiten damit, ohne ständig nach der fundamentalen Ursache zu fragen.</p>
<p>„Nichttrivial“ wären dagegen solche Effekte, bei denen ein makroskopisches System, z.B. das menschliche Gehirn, explizit quantenmechanisches Verhalten aufweist.</p>
<p>Wiseman und Eisert diskutieren einige <a title="Orch-OR" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Orch-OR">dieser Effekte</a>, u.a. Penrose &amp; Hameroffs umstrittenen Vorschlag, dass quantenmechanische Superpositionen in den Mikrotubuli des Gehirns eine wichtige Rolle spielen, kommen dabei aber zu dem Ergebnis, dass keiner dieser Effekte plausibel ist.</p>
<p>Das eingangs erwähnte „skeptische Dogma“ bezieht sich natürlich nur auf nichttriviale makroskopische Quanteneffekte. Doch erstmal bleibt die Frage, inwiefern es noch zu halten ist.</p>
<p>Durch die Beispiele in Vedrals Artikel wird es jedenfalls nicht schwer erschüttert.</p>
<p>Sicher, experimentelle Physiker haben in den letzten Jahren Quanteneffekte in immer größeren Molekülen nachgewiesen. Mit der Größe des Systems nimmt aber auch der Aufwand zu, der zur Abschirmung von der Umgebung aufgewendet werden muss. Und Verschränkungen in einzelnen Molekülen, die bei Raumtemperatur 100 µs erhalten bleiben, sind zwar für Physiker extrem beeindruckend – aber nach menschlichen Maßstäben bleibt diese Dekohärenzzeit immer noch unermesslich kurz.</p>
<p>Auch lässt sich ohne weiteres argumentieren, dass Vedrals Beispiele immer noch in die Kategorie trivialer Effekte fallen, da die relevanten Vorgänge auf einzelne Moleküle beschränkt bleiben.</p>
<p>Esoterische Spekulationen über „Quantenheilung“ oder ähnliches können die Geduld strapazieren. Wenn wieder von der Verschränkung zweier Personen die Rede ist und daraus eine „telepathische“ gedankliche Verbindung zwischen ihnen hergeleitet wird, lässt sich schnell entgegnen, dass solche Quantenphänomene in der makroskopische Welt nicht vorkommen.</p>
<p>Streng genommen handelt es sich dabei um eine Heuristik und nicht um ein Naturgesetz; Heuristiken müssen nur „meistens richtig“ sein. Genauer wäre es in solchen Fällen zu fragen, wie diese Verschränkung denn entsteht und warum sie nicht durch Wechselwirkung mit der Umgebung verloren geht. Präzise und kohärente Antworten auf solche Fragen sind mir nicht bekannt.</p>
<p>Da es nie universelle Gültigkeit beansprucht hat, ist das „skeptische Dogma“ nicht gefährdet. Es gibt keine harte Grenze zwischen klassischer und quantenmechanischer Welt.</p>
<p>Grundsätzlich ist die klassische Physik eine mehr oder weniger gute Näherung der <a title="Ehrenfest-Theorem" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenfest-Theorem">Quantenmechanik</a>. Für eine Vielzahl an Phänomenen aber eine ungeheuer nützliche Näherung.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nicht ganz so spontan, die Selbstentzündung</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/10/01/nicht-ganz-so-spontan-die-selbstentzundung/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 14:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Ein Fall von Spontaner menschlicher Selbstentzündung in Irland? Da sind er erst mal skeptisch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <em><a title="Burning Man" href="http://www.fatemag.com/news-2/burning-man/">Fate</a></em>-Magazin und unsere Freunde von <em><a title="Fall von &quot;spontaner menschlicher Selbstentzündung&quot; in Irland " href="http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/09/fall-von-spontaner-menschlicher.html">grenzwissenschaft-aktuell</a></em> berichten über einen aktuellen Fall von &#8220;spontaner menschlicher Selbstentzündung&#8221; in Irland:</p>
<blockquote><p>Der Flammentod eines 76-Jährigen im irischen Galway stellt die Behörden vor ein Rätsel: Zwar wurde der verbrannte Leichnam in der Nähe eines offenen Kamins vorgefunden, doch gibt es keine Anzeichen dafür, dass es auch diese Flammen waren, die den Rentner entzündet hatten. Das Feuer schien sich nur auf seinen Körper und die mit ihm unmittelbar in Verbindung gestandenen Umgebung ausgewirkt zu haben.</p>
<p>Selbst der Gerichtsmediziner kam nun zu dem Schluss, dass es sich offenbar um einen jener seltenen Fälle von &#8220;spontaner menschlicher Selbstentzündung&#8221; zu handeln scheint &#8211; ein Phänomen, das bis heute Rätsel aufgibt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun ja, nicht wirklich.</p>
<p>Und noch viel weniger bezweifeln &#8220;die Skeptiker&#8221; die &#8220;tatsächliche Existenz&#8221; solch mysteriöser Vorfälle, wie es bei <em>GreWi</em> heißt.</p>
<p>Aber nicht alles, was auf den ersten Blick mysteriös aussieht, ist unerklärlich oder gar paranormal.</p>
<p>Auch der US-Neurologe Steven Novella hat zu dem SHC-Fall in Irland <a title="Spontanous Human Stupidity" href="http://theness.com/neurologicablog/index.php/spontanous-human-stupidity/">gebloggt</a>:</p>
<blockquote><p>The coroner in this case should have concluded that the cause of the fire was unknown, not that it fit into a non-existent category of SHC. But at least he provided another teaching moment for the promotion of critical thinking.&#8221;</p></blockquote>
<p>Was genau &#8220;kritisches Denken&#8221; beim Phänomen der angeblichen Spontanen menschlichen Selbstentzündung bedeutet beziehungsweise herausfindet, erklärt zum Beispiel Dr. Mark Benecke vom GWUP-Wissenschaftsrat auf seiner <a title="Kriminalbiologe auf heißer Spur: Der Mythos von der spontanen menschlichen Selbstentzündung" href="http://wiki.benecke.com/index.php?title=2001-01-12_ddp%3A_Der_Mythos_von_der_spontanen_menschlichen_Selbstentz%C3%BCndung">Homepage</a>:</p>
<blockquote>
<p align="justify">Seitens der Wissenschaft werden diese Theorien mit einer Mischung aus Belustigung und Verwunderung betrachtet.</p>
<p align="justify">Der Tatbestand als solcher steht jedoch außer Frage: &#8220;Solche rätselhaften Brandfälle gibt es tatsächlich&#8221;, bestätigt der Kölner Kriminalbiologe Mark Benecke. &#8220;Jeder Gerichtsmediziner hat in seiner Laufbahn mindestens mit einem solchen Fall zu tun.&#8221; Nur den mehr oder weniger wissenschaftlich inspirierten Theorien der SHC-Anhänger mag der Doktor der Medizinwissenschaften doch nicht folgen. &#8220;Alles Quatsch&#8221;, winkt er ab.</p>
<p align="justify">Weil er es genau wissen wollte, hat der 30jährige Experte für genetische Fingerabdrücke und forensische Entomologie die Kellerarchive der rechtsmedizinischen Institute nach Dokumenten über solche sonderbaren Brandleichen durchstöbert. &#8220;Das war wirklich harte Arbeit&#8221;, stöhnt er noch heute über die Berge verstaubter Literatur, die er bei seiner Detektivarbeit durchforsten musste.</p>
<p align="justify">Die Ausbeute seiner Forschungsexepdition in den Gruselkeller der Rechtsmedizin klingt nüchtern: &#8220;Meines Wissens hat kein Chemiker, Physiker, Biologe oder Rechtsmediziner jemals in einem wissenschaftlichen Artikel von der plötzlichen Entzündung menschlicher Körper durch einen unbekannten inneren Mechanismus berichtet.&#8221; Vielmehr hätte die Rechtsmedizin bei allen Todesfällen dieser Art eine Erklärung &#8220;ohne Rückgriff auf fantastische Deutungen&#8221; finden können.</p>
<p align="justify">In allen Fällen seien die Opfer Personen gewesen, deren Reaktionsvermögen aufgrund ihres hohen Alters, einer Krankheit oder durch Alkoholkonsum stark beeinträchtigt gewesen sei und die sich durch äußere Einwirkung verbrannt hätten.</p>
<p align="justify">Exemplarisch sei der Fall einer 67jährigen Amerikanerin, die wegen ihrer Todesumstände als &#8220;Aschefrau&#8221; Schlagzeilen machte. Dem Untersuchungsbericht des FBI zufolge hatte die alte Dame aus Aufregung über einen verzögerten Umzugstermin Schlaftabletten genommen und sich danach – wie sie es gern vor dem Zubettgehen tat – in ihren Sessel gesetzt, um eine Zigarette zu rauchen.</p>
<p align="justify">Ihre Vermieterin, die ihr am nächsten Morgen ein Telegramm überbringen wollte, machte eine grausige Entdeckung: In dem Sessel befand sich die fast völlig zu Asche verbrannte Leiche der Frau. Das restliche Zimmer schien nahezu unversehrt.&#8221;</p>
</blockquote>
<p align="justify">Was hatte es mit der berühmten &#8220;Aschefrau&#8221; Mary Reeser auf sich?</p>
<p align="justify">Darüber haben wir im <em>Skeptiker</em> (4/2000) schon berichtet, nachzulesen <a title="X-Akte - gelöst - Das FBI und der Mythos von der spontanen Selbstentzündung" href="http://www.gwup.org/component/content/article/107-sonstige-themen/837-x-akte-geloest-das-fbi-und-der-mythos-von-der-spontanen-selbstentzuendung">hier</a>.</p>
<p align="justify">Auch ein ausführlicher <a title="Spontane menschliche Selbstentzündung" href="http://www.gwup.org/component/content/article/107-sonstige-themen/761-spontane-menschliche-selbstentzuendung">Artikel</a> zu Beneckes SHC-Forschungen ist in dieser Ausgabe erschienen.</p>
<p align="justify"><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>
<div align="justify">Spontane Selbstentzündung: <a title="Spontane Selbstentzündung" href="http://www.gwup.org/component/content/article/107-sonstige-themen/950-spontane-selbstentzuendung-">GWUP-Thema</a></div>
</li>
<li>
<div align="justify">Spontane menschliche Selbstentzündung, <em>Hoaxilla</em>-Podcast <a title="SHC" href="http://www.hoaxilla.de/?p=193">Nr. 15</a> vom 26. September 2010</div>
</li>
<li>
<div align="justify">Not-so-Spontaneous Human Combustion, <em><a title="Not-So-Spontaneous Human Combustion" href="http://www.csicop.org/si/show/not-so-spontaneous_human_combustion/">Skeptical Inquirer</a></em> November/Dezember 1996</div>
</li>
</ul>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schicksalsjahr 2012?</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/09/25/schicksalsjahr-2012/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 11:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Es geht auf 2012 zu - und das Thema *Weltuntergang oder nicht?* bekommt immer mehr Relevanz. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade ist die Oktober-Ausgabe der Zeitschrift <em><a title="Zukunftsblick by Facebook" href="http://de-de.facebook.com/zukunftsblick">Zukunftsblick</a></em> erschienen, mit einem Schwerpunkt &#8220;Schicksalsjahr 2012&#8243;.</p>
<p>Neben Szene-Größen wie <a title="Wollust und Triebleben: Winfried Noe nur noch peinlich" href="http://blog.gwup.net/2011/04/10/wollust-und-triebleben-winfried-noe-ist-nur-noch-peinlich/">Winfried Noe</a> und <a title="2012 und die Sonnenaktivität" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/04/2012-und-die-sonnenaktivitat-der-bewusstseinssprung-des-dieter-broers-teil-1.php">Dieter Broers</a> bin auch ich in dem Heft vertreten &#8211; als einer der &#8220;Top-Autoren zum <a title="Bernd Harder: 2012 - Buchrezension bei Astrodicticum simplex" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/06/2012-oder-wie-ich-lernte-den-weltuntergang-zu-lieben.php">Thema 2012</a>&#8220;.</p>
<p>Eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Thesen gibt&#8217;s <a title="Zukunftsblick: 2012-Spezial" href="http://www.questico.de/magazin/2012/">hier</a>.</p>
<p>Leider konnte ich es zeitlich nicht einrichten, an einer TV-Diskussion von <em>Zukunftsblick</em>-Redakteur <a title="Nikolas Flessa" href="http://www.festlesen.de/journalist.html">Nicolas Flessa</a> in Berlin teilzunehmen.</p>
<p>Dafür hat <a title="Martin Lambeck" href="http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/wiw/689-wiw-martin-lambeck">Prof. Martin Lambeck</a> vom GWUP-Wissenschaftsrat mitdiskutiert.</p>
<p>Das Video findet sich bei <em>youtube</em>:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/9_PEYoTc1Hs"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9_PEYoTc1Hs" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9_PEYoTc1Hs">Direktlink zum Video auf Youtube</a></p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Bernd Harder: <a onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/345130418X']);" href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/345130418X">2012</a> oder wie ich lernte, den Weltuntergang zu lieben. Leitfaden für Endzeit-Liebhaber. (Rezension bei <em><a title="2012 oder wie ich lernte ..." onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/06/2012-oder-wie-ich-lernte-den-weltuntergang-zu-lieben.php']);" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/06/2012-oder-wie-ich-lernte-den-weltuntergang-zu-lieben.php">Astrodicticum simplex</a></em>)</li>
<li>Der Tag, an dem die Erde ausgelöscht wird, <em><a title="Der Tag, an dem die Erde ausgelöscht wird" href="http://www.welt.de/wissenschaft/article13625925/Der-Tag-an-dem-die-Erde-ausgeloescht-wird.html">Welt-Online</a></em> am 26. September 2011</li>
</ul>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vortrag von Amardeo Sarma jetzt bei youtube</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/09/24/vortrag-von-amardeo-sarma-jetzt-bei-youtube/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 13:35:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Über Parawissenschaften referierte GWUP-Chef Amardeo Sarma in Mannheim. Jetzt bei youtube.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Viel Para und wenig Wissenschaft&#8221;</p></blockquote>
<p>heißt der Vortrag, den der GWUP-Vorsitzende Amardeo Sarma vor einigen Tagen in Mannheim gehalten hat.</p>
<p>Jetzt in sechs Teilen bei youtube:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/_pepWKy7u_Y&amp;feature=related"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_pepWKy7u_Y&amp;feature=related" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=_pepWKy7u_Y&amp;feature=related">Direktlink zum Video auf Youtube</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>HiFi-Voodoo mit Verbindungskabeln</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/08/03/8842/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 11:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Das absolut Entscheidende für den Klang einer HiFi-Anlage sind die Verbindungskabel! Stimmt das - oder ist das bloß geschäftstüchtiger Unsinn?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über &#8220;Hi-Fi-Tuning: Physik oder Esoterik?&#8221; haben wir im <em><a title="Skeptiker 3/2010" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/993-skeptiker-2010-3">Skeptiker</a></em> 3/2010 berichtet.</p>
<p>Jetzt greift auch die Webseite <em><a title="HiFi aktiv" href="http://www.hifiaktiv.at/?page_id=277">HiFi-Aktiv</a></em> das Thema auf (via <em><a title="Esowatch by Twitter" href="http://twitter.com/#!/Esowatchcom">Esowatch</a></em>):</p>
<blockquote><p>Mit Hilfe der HiFi-Magazine und der Tatsache, wie leicht Leute dem berühmten Placeboeffekt erliegen, wird hier ordentlich abgezockt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Speziell geht es um Verbindungskabel.</p>
<p>Ein Auszug:</p>
<blockquote><p>Das Thema Verbindungskabel hat sich rasend schnell zu einer eigenen “Wissenschaft” entwickelt.</p>
<p>Viele neue Firmen entstanden, die sich nur auf die Produktion von Kabeln und Steckverbindungen für die HiFi-Anwendung spezialisiert haben. Durch den Einsatz bestimmter Materialien und zweckdienlicher “Architektur” sollen Übertragungsverluste (!) vermieden – und dadurch der Klang verbessert werden.</p>
<p>Dabei blieb es aber nicht nur bei den “üblichen” Verbindungen wie Cinch- oder LS-Kabel. Auf der Suche nach weiteren “Schwachstellen” einer HiFi-Kette fanden clevere Leute bald neue Ansatzpunkte zum Geld verdienen. So sollen auch die Netzkabel entscheidenden Einfluss auf den Klang von HiFi-Komponenten nehmen. Mit an den Haaren herbeigezogenen Erklärungen, die weder ein Fachmann und schon gar kein Laie versteht, werden den letzten 1,5 Metern einer Stromversorgungsleitung klangbeeinflussende Eigenschaften angedichtet.</p>
<p>Und weil auf diesem Gebiet ohnehin schon alle Schranken gebrochen waren, fand man dann auch gleich noch klangliche Unterschiede zwischen den Digitalleitungen. Die HiFi-Magazine – immer auf der ewigen Suche nach Sensationen – griffen alle diese Themen freudig auf. Interessanterweise haben sie aber meist völlig andere Erklärungen dafür, warum ein bestimmtes Kabel einen speziellen Klangcharakter mit sich bringt als der Hersteller selbst.</p>
<p>Kein Wunder, denn in Wirklichkeit gibt es dazu ohnehin keine vernünftige Erklärung.</p>
<p>Fest steht, dass die Industrie, die Medien und der Handel das gesamte Kabelthema geschickt am Kochen halten, weil damit viel Geld zu verdienen ist. So lange alle Beteiligten unentwegt das Gleiche predigen, wird dieser “Zauber” auch bestehen bleiben. Aber es ist schon erstaunlich, wie leicht man einzelne Personen und sogar ganze Menschengruppen manipulieren kann.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Zu den Verbindungskabeln, <em><a title="Zu den Verbindungskabeln" href="http://www.hifiaktiv.at/?page_id=277">hifiaktiv.at</a></em></li>
</ul>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>GWUP-Konferenz: Quo vadis, Parapsychologie?</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/06/04/gwup-konferenz-quo-vadis-parapsychologie/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/06/04/gwup-konferenz-quo-vadis-parapsychologie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 13:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Leztes Drittel der GWUP-Konferenz: Prof. Andreas Hergovich zum Thema Parapsychologie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das letzte Drittel der 21. GWUP-Konferenz hat begonnen.</p>
<p>Den Nachmittags-Auftakt bestreitet <a title="Andreas Hergovich" href="http://homepage.univie.ac.at/andreas.hergovich/php/">Prof. Andreas Hergovich</a> vom Institut für Psychologie der Universität Wien. Er arbeitet im Bereich der psychologischen Grundlagenforschung und beschäftigt sich seit langem aus kritischer Sicht mit <a title="Die Psychologie der Astrologie" href="http://www.amazon.de/Die-Psychologie-Astrologie-Andreas-Hergovich/dp/3456841957">paranormalen Phänomenen</a> beziehungsweise den <a title="Der Glaube an Psi" href="http://www.amazon.de/Glaube-Psi-Psychologie-paranormaler-%C3%9Cberzeugungen/dp/3456841906">Gründen für den Glauben</a> daran.</p>
<p>Jetzt geht es speziell um das Thema <a title="Der gegenwärtige Stand der Parapsychologie" href="http://homepage.univie.ac.at/andreas.hergovich/php/gegenwaertiger_stand_parapsychologie_psychol_oe.pdf">Parapsychologie</a>.</p>
<p>Beziehungsweise um deren &#8220;Gesamtzustand&#8221;: Gibt es Ernst zu nehmende neue Entwicklungen/Trends/Paradigmen in diesem Fach?</p>
<p>Immerhin hatte der US-Kritiker Ray Hyman 2010 den &#8220;Tod der Parapsychologie&#8221; <a title="Der Tod der Parapsychologie" href="http://blog.gwup.net/2010/05/23/der-tod-der-parapsychologie/">diagnostiziert</a>.</p>
<p>Dem will Hergovich sich anscheinend nicht so ohne weiteres anschließen, denn immer wieder würden Artikel &#8211; auch in &#8220;guten&#8221; Journals wie dem <em>Psychological Bulletin</em> &#8211; erscheinen, welche die Existenz paranormaler Phänomene scheinbar belegen beziehungsweise Evidenz für bestimmte Effektgrößen zeigten.</p>
<blockquote><p>Zweifellos sind diese Arbeiten methodisch gut gemacht&#8221;,</p></blockquote>
<p>sagt Hergovich, auch wenn er zugleich betont, dass er diesen Studien &#8220;sehr skeptisch&#8221; gegenüberstehe.</p>
<blockquote><p>Die Hoffnungen der Parapsychologie bleiben diesselben wie eh und je&#8221;,</p></blockquote>
<p>fährt der Referent fort.</p>
<p>Und sagt, dass die <a title="Parapsychologie by Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parapsychologie">Parapsychologie</a> mittlerweile &#8220;klammheimlich&#8221; das naturalistische Weltbild übernommen habe und statt eines &#8220;spirituellen&#8221; Weltbildes nunmehr eine Art &#8220;neuer Physik&#8221; als Erklärung zu etablieren trachte.</p>
<p>Top-aktuell sei in der Parapsychologie das &#8220;Neurowissenschaftliche Paradigma&#8221;, jedenfalls noch vor dem &#8220;Quanten-Paradigma&#8221; mit seiner altbekannten Behauptung von der &#8220;spukhaften Fernwirkung&#8221;.</p>
<p>Nun wird&#8217;s spannend:</p>
<p>Was ist das Neurowissenschaftliche Paradigma? Und was steht in der Zeitschrift <a title="NeuroQuantology" href="http://www.neuroquantology.com/"><em>NeuroQuantology</em></a>, die Hergovich gerade vorstellt, und die eine Art Konglomerat beider Paradigmen (&#8220;Neuro&#8221; und &#8220;Quanten&#8221;) publizistisch umsetzt?</p>
<p>Erst einmal erklärt Hergovich, was die Parapsychologie sich von dem Neurowissenschaftlichen Paradigma verspricht:</p>
<blockquote><p>In der Hauptsache geht es darum, dass durch die neurowissenschaftliche Methodik der naturalistische Ansatz der Parapsychologie eingelöst werden soll.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dazu gehöre laut Hergovich sowohl die Suche nach einem neuroanatomischen Locus, um den genauen Mechanismus der paranormalen Interaktion aufzudecken, als auch die Untersuchung von &#8220;PSI&#8221; direkt auf der Ebene des Gehirns.</p>
<p>In einer <a title="PSI and Neuroimaging" href="http://www.wjh.harvard.edu/~kwn/Kosslyn_pdfs/2008Moulton_JOCN20_Neuroimaging_Psi.pdf">Studie</a>, die Hergovich nun darlegt, wurden dazu 16 emotional eng miteinander verbundene Personenpaare getestet: Der Sender sollte bestimmte Reize (Bilder) auf einem Bildschirm betrachten und sie einem Empfänger übermitteln.</p>
<p>Die Fragestellung war: Ist ein PSI-Stimulus (also etwas &#8220;Außersinnliches&#8221;) vorhanden oder nicht?</p>
<p>Anscheinend nicht, denn es zeigte sich bei der Analyse &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230; auf der Verhaltensebene nix&#8221;.</p></blockquote>
<p>die Trefferquote entsprach also dem Zufall.</p>
<p>Auch auf der Ebene der MRT (Magnetresonanztomographie) habe sich die Gehirnaktivierung bei den &#8220;PSI-Reizen&#8221; nicht von normalen (also gezeigten, nicht sensitiv übermittelten) Reizen unterschieden.</p>
<p>Nichtsdestotrotz schrieben die Autoren ihrer Studie große Bedeutung zu &#8211; nämlich dass es PSI nicht gibt.</p>
<p>Hergovichs erläutert dieses komplizierte Experiment und seine ebensolche Deutung an einem Beispiel:</p>
<p>Man stelle sich vor, eine Person lacht über einen Witz, aber auf der Hirnebene finden sich keine Unterschiede in der Gehirnaktivität:</p>
<blockquote><p>Langweilt sich also das Gehirn, während sich der Mensch amüsiert?&#8221;</p></blockquote>
<p>Oder ist es genau umgekehrt: Jemand lacht nicht über einen Witz, aber trotzdem ist dabei Gehirnaktivität messbar:</p>
<blockquote><p>Amüsiert sich dann das Gehirn, obwohl der Mensch sich gerade langweilt?</p></blockquote>
<p>Hergovichs Fazit: Das Neurowissenschaftliche Paradigma führe nicht weiter, denn:</p>
<blockquote><p>Ob jemand sich amüsiert oder nicht, wird immer noch am besten auf der Verhaltensebene (Interaktion Mensch zu Mensch) festgestellt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nicht aber in Form von Hirnmessungen mit bildgebenden Verfahren oder ähnlichem.</p>
<p>Oder ein anderes Beispiel:</p>
<blockquote><p>Ein  Schüler löst eine Mathe-Aufgabe richtig, ein anderer Schüler löst die Aufgabe falsch. Kann man aufgrund der Bilder von neuronalen Prozessen entscheiden, ob die Lösung richtig oder falsch ist?</p></blockquote>
<p>Nein, das sei nicht möglich. Und deshalb folgert Hergovich:</p>
<blockquote><p>Die Frage nach der Existenz von PSI ist durch die aktuelle Einbeziehung der Hirn-Ebene durchaus nicht klarer zu beantworten.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nach einigen allgemeinen Kritikpunkten am Neurowissenschaftlichen Paradigma der Parapsychologie beziehungsweise den aktuellen Studien kommt Hergovich zu seinem Fazit, zunächst aus Sicht der Parapsychologie selbst:</p>
<ul>
<li>Die Parapsychologie vollführe derzeit eine Abkehr vom Dualismus. Parapsychologen wollten ihr Fach zunehmend innerhalb der Mainstream-Wissenschaften etablieren. Das hätte den Vorteil, dass &#8230;</li>
<li>&#8230; PSI-Effekte dann mit bekannten und akzeptierten Methoden untersucht werden könnten.</li>
</ul>
<p>Inhärente Probleme der Parapsychologie gebe es trotzdem nach wie vor zahlreiche, zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>In der Parapsychologie sei kein Geld vorhanden, und nur sehr wenige Parapsychologen könnten professionelle Forschung betreiben.</li>
</ul>
<p>Dann erklärt Hergovich sein persönliches Fazit:</p>
<p>Die Parapsychologie sei &#8220;eine Schmetterlingswissenschaft&#8221;, die von einem Paradigma zum nächsten flattere.</p>
<p>An den wesentlichen <a title="GWUP-Thema: Parapsychologie" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/63-parapsychologie/334-parapsychologie">Kritikpunkten</a> der Skeptiker habe sich wenig bis nichts geändert, etwa an der Replikationsproblematik.</p>
<p>Hergovich:</p>
<blockquote><p>Der definitive Nachweis von PSI-Phänomenen ist nicht gelungen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dennoch sei eine Professionalisierung der Parapsychologie, zumindest &#8220;in Nischen&#8221;, festzustellen. Dies erfordere auch von den Kritikern eine höhere Kompetenz, um der Parapsychologie argumentativ begegnen zu können.</p>
<p>Das Ganze sei &#8220;keine triviale Angelegenheit mehr&#8221; &#8211; auch deswegen, weil Parapsychologen zunehmend &#8220;schwer durchschaubare Techniken und Methoden wählen&#8221;, wie etwa MRT und ähnliches.</p>
<p>Vor allem aus letzt genanntem Grund zeigten sich immer wieder signifikante Ergebnisse, die nicht leicht zu widerlegen seien.</p>
<p>Dessen ungeachtet kommt Hergovich zu dem Schluss: Auch die aktuelle Ansätze &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230; führen in die Sackgasse.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die <a title="Parapsychologie by Esowatch" href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Parapsychologie">Parapsychologie</a> könne wohl noch eine Zeitlang auf der Welle der Quantenphysik und der gegenwärtigen Begeisterung für die Neurowissenschaften mitschwimmen &#8211; dann aber gebe es &#8220;ein böses Erwachen&#8221;, ist Hergovich sicher.</p>
<p>Denn es handele sich bei den neuen Paradigmen lediglich um Analogien ohne Inhalt.</p>
<p>Was würde er, Hergovich, als Skeptiker den Parapsychologen raten?</p>
<blockquote><p>Paranormale Phänomene sollten als <a title="Von Schafen und Ziegen" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/999-von-schafen-und-ziegen">subjektive Phänomene</a> betrachtet werden, denen am besten mit normalpsychologischen Mitteln beizukommen ist.&#8221;</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>GWUP-Konferenz: Statistricks</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/06/04/gwup-konferenz-statistricks/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 09:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ulrich Berger]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Zweiter Tag der Wien-Konferenz. Los gehts mit Professor Ulrich Berger und *Statistricks*.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und weiter geht&#8217;s mit dem Programm der 21. GWUP-Konferenz in Wien.</p>
<p><a title="Prof. Ulrich Berger" href="http://www.wu.ac.at/usr/vw5/uberger/">Prof. Ulrich Berger</a>, Vorsitzender der gastgebenden &#8220;Gesellschaft für kritisches Denken&#8221;, Mathematiker/Wirtschaftswissenschaftler und <a title="Kritisch gedacht" href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/">Science-Blogger</a>, spricht zur Minute über &#8220;Die Zahlenspiele der Parawissenschaftler&#8221;.</p>
<p>Im Abstract heißt es:</p>
<blockquote><p>Wissenschaftler gebrauchen Statistik, um Daten zu analysieren. Parawissenschaftler dagegen missbrauchen Statistik, um die gewünschten Resultate aus den Daten zu quetschen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Trotz des eher trockenen Themas zu früher Stunde kündigt <a title="Der Standard” porträtiert Prof. Ulrich Berger" href="http://blog.gwup.net/2009/02/01/der-standard-portratiert-prof-ulrich-berger/">Berger</a> einen &#8220;unterhaltsamen&#8221; Vortrag an. Klingt gut.</p>
<p>Zunächst stellt <a title="Interview mit Ulrich Berger" href="http://diewahrheit.at/video/interview-mit-ulrich-berger">Berger</a> die &#8220;Placebo-Industrie&#8221; vor &#8211; jenen Teil unserer Volkswirtschaft, der unwirksame Produkte zu vermarkten trachtet und mit diesem Schrott im besten Fall Placebo-Effekt geriert. Als Beispiele zeigt der Referent <a title="GWUP-Thema: Wasserbelebung" href="http://blog.gwup.net/2010/08/21/wasser-und-esoterik/">Wasserbelebungsgeräte</a>, <a title="Die einzig wahre Verwendung von Globuli" href="http://blog.gwup.net/2011/04/21/die-einzig-wahre-verwendung-von-globuli/">Globuli</a>, <a title="Well und fit mit Scheiß und Dreck" href="http://blog.gwup.net/2011/01/26/well-und-fit-mit-scheis-und-dreck/">Power-Balance</a>-Armbänder, Strahlen-Abschirmgeräte, Bioakkumulatoren und einigen teuren Unsinn mehr.</p>
<p>Wie kommt es, dass solcherlei <a title="Voodoo-Technik made in Austria" href="http://blog.gwup.net/2008/04/19/wild-umstritten-voodoo-technik-made-in-austria/">&#8220;Voodoo-Technik&#8221;</a> sich überhaupt am Markt halten kann, obwohl sie offenkundig gar nicht wirken kann?</p>
<p>Weil es &#8220;Studien&#8221; dazu gibt!</p>
<p>Berger erklärt die Vorgehensweise von Pseudo-Statistikern an einem pittoresken &#8220;Quantenhufeisen&#8221; mit &#8220;speziell eingeprägten Quanteninformationen&#8221;.</p>
<p>Dass dieses Teil Glück bringt, sei &#8220;wissenschaftlich bewiesen&#8221; &#8211; und das geht so:</p>
<p>Man suche sich (oder besser: gründe selbst) ein &#8220;Institut&#8221; (keine geschützte Bezeichnung übrigens), zum Beispiel das &#8220;Internationale Institut für Glücksforschung und Statistik&#8221;.</p>
<p>Als nächstes benötigt dieses Institut nun Daten der Hufeisenträger, exemplarisch misst man etwa den &#8220;individuellen Glücksindex&#8221; von Testpersonen, die das Hufeisen bei sich tragen.</p>
<p>Über &#8220;Mittelwerte&#8221;, &#8220;Konfidenzintervalle&#8221; etc. pp. gelangt ein geschickter Statistiker zu &#8220;Signifikanzen&#8221;, wie Berger anhand von einigen Folien nun vorführt.</p>
<p>Der erste Statistiktrick des Hufeisenanbieters: Er bittet seine Kunden, Anekdoten einzuschicken (&#8220;persönliche Erfahrungen&#8221;).</p>
<p>Natürlich werden tendenziell eher zufriedene Kunden auf einen solchen Aufruf reagieren, als unzufriedene.</p>
<p>Solche subjektiven &#8220;First Hand&#8221;-Berichte schmücken dann die Webseite des Anbieters: &#8220;Franz K. aus Kirchdorf schreibt &#8230;&#8221;.</p>
<p>Der zweite Trick (und dieser führt nun unmittelbar zu den wundersamen &#8220;Statistiken&#8221; des Anbieters): eine unkontrollierte Beobachtungsstudie mit subjektivem Endpunkt.</p>
<p>Durch suggestive Befragungstechnik und selektive Wahrnehmung des Kunden, durch die sattsam bekannte &#8220;Bestätigungstendenz&#8221; und außerdem den Wunsch, dem netten Studienleiter eine &#8220;Gefälligkeit&#8221; zu erweisen, ergibt sich eine &#8220;systematische Verzerrung nach oben&#8221; &#8211; womit man im Grunde nichts weiter als den eingangs erwähnten &#8220;Placebo-Effekt&#8221; gemessen hat.</p>
<p>So komme es dann zu Werbeaussagen wie: &#8220;Das Quantenhufeisen steigert Ihr Glück um 38 Prozent.&#8221;</p>
<p>Natürlich genüge das aber noch nicht, um auch kritische Konsumenten zu überzeugen. Also wird noch eine zweite Studie aufgelegt, und zwar eine nun unkontrollierte Beobachtungsstudie mit &#8220;objektivem&#8221; Endpunkt.</p>
<p>Wieder werden die Käufer des Hufeisens befragt. Und da die Konsumenten das Hufeisen naturgemäß zu einem Zeitpunkt kaufen, da sie wenig Glück haben, ist äußerst wahrscheinlich, dass sich nach zirka einem Monat eine &#8220;Regression zu Mitte&#8221; ergibt, mit Kunden-Aussagen wie &#8220;Bei mir hat&#8217;s gewirkt!&#8221;</p>
<p>So lässt sich der &#8220;Glücks&#8221;-Zuwachs schon auf 64 Prozent steigern.</p>
<p>Der vierte Trick: eine Placebo-kontrollierte Studie mit subjektivem Endpunkt. Die Probanden werden in zwei Gruppen eingeteilt, eine bekommt das Hufeisen mit &#8220;Quanteninformationen&#8221; und die andere ohne.</p>
<p>Kleiner Haken: Die Studie ist unverblindet, das heißt, die Kunden wissen genau, ob sie das &#8220;echte&#8221; oder das &#8220;falsche&#8221; Hufeisen bekommen haben, und durch selektive Wahrnehmung fällt die &#8220;Studie&#8221; entsprechend positiv aus.</p>
<p>Trotzdem klingt &#8220;Placebo-kontrollierte Studie&#8221; immer gut. &#8220;Muss ja keiner wissen, dass sie unverblindet war&#8221;, so Berger.</p>
<p>Aber selbst mit einer verblindeten Placebo-kontrollierten Studie kann man den Hufeisen-Glücks-Index belegen, kommt Berger zu &#8220;Statistiktrick Nummer 5&#8243;.</p>
<p>Wie geht das?</p>
<p>Ganz einfach, der Anbieter gibt verschiedene &#8220;Subindizes&#8221; zur Glücksmessung vor, wie zum Beispiel &#8220;Auf Bananenschale ausgerutscht sein&#8221; oder &#8220;Im Bus noch einen Sitzplatz bekommen haben&#8221;. Zu diesen neun sehr speziellen Aspekten wird nun ein Vergleich zwischen den Studiengruppen angestellt.</p>
<p>Und ganz klar: Bei irgendeinem der völlig willkürlich gewählten Indizes wird sich mit großer Sicherheit eine statistische Signifikanz ergeben.</p>
<p>Schon kann der Anbieter mit einer erfolgreichen &#8220;doppelblinden, placebokontrollierten Studie&#8221; wedeln.</p>
<p>Aber wenn sich bei den neun Indizes nun ausnahmsweise mal keine Unterschiede finden?</p>
<p>Kein Problem, dann bildet man Subgruppen, etwa nach Männer und Frauen, Sternzeichen, Grünen-Wählern, Linkshändern etc.</p>
<p>Aus diesen insgesamt dann 81 Kombinationsmöglichkeiten filtert man problemlos Behauptungen heraus wie: &#8220;Wissenschaftlich bewiesen: Linkshänder haben signifikant mehr Glück dank Quantenhufeisen&#8221;.</p>
<p>Ins Extrem treiben kann man das Ganze schließlich noch mit einer Meta-Studie, die nach dem Motto &#8220;Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen&#8221; betrieben wird. Heißt: Unliebsame, negative Studien lässt man draußen.</p>
<p>Daraus ergibt sich: ein <a title="Stichwort: Publikationsbias" href="http://www.leitlinien.de/leitlinienmethodik/leitlinien-glossar/glossar/publikationsbias">Publikations-Bias</a>, und bei genügend eingeschlossenen Studien wird das Ergebnis sehr schnell signifikant.</p>
<p>Kein Wunder, dass zum Beispiel &#8220;Homöopathen bloß immer eine einzige, bestimmte Meta-Studie zitieren&#8221;, schließt Berger &#8211; nämlich eine, die auf eben diese Weise zustande gekommen sei.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Keine Alternativen bei Herzinfarkt</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/05/25/medizin-keine-alternativen-bei-herzinfarkt/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 10:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.gwup.net/?p=7767</guid>
		<description><![CDATA[(gwup) Herzinfarktpatienten in Deutschland setzen nicht auf Alternativmedizin, hat eine Studie ergeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen haben wir <a title="Mistel und Gingko in der Krebstherapie?" href="http://blog.gwup.net/2011/05/13/mistel-und-ginkgo-in-der-krebstherapie/">hier</a> vermeldet, dass Krebskranke häufig Hilfe bei der Außenseitermedizin suchen.</p>
<p>Bei Infarktpatienten ist das anscheinend anders:</p>
<blockquote><p>Die Anwendung von komplementären/alternativen Therapien bei älteren Postinfarkt-Patienten ist mit 16 Prozent als gering anzusehen“,</p></blockquote>
<p>erklärt Rupert Wende, <a title="Ärzte in Weiterbildung am Klinikum Augsburg" href="http://www2.klinikum-augsburg.de/453/Aerzte_in_Weiterbildung.htm">Arzt</a> in internistischer Weiterbildung am Klinikum Augsburg.</p>
<p>Bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) stellte Wende die Studie &#8220;Häufigkeit der Inanspruchnahme alternativer Therapien und deren Einfluss auf die Compliance bei älteren Infarktpatienten&#8221; vor (AMI-Elderly-Studie des Augsburger MONICA/KORA-Herzinfarktregisters, <em>Abstract 1652, Clin Res Cardiol 100, 2011</em>).</p>
<p>Darin heißt es weiter:</p>
<blockquote><p>Im Gegensatz zu Berichten aus Nordamerika beeinflusst die Anwendung dieser Heilmethoden und ‚Zusatzmittelchen‘ nicht die Compliance in Bezug auf die Einnahme der Standardmedikamente.“</p></blockquote>
<p>Mehr dazu gibt es bei <a title="Herzinfarkt: Keine Spielereien" href="http://www.medizinauskunft.de/artikel/aktuell/2011/04_05_herzinfarkt.php"><em>medizinauskunft.de</em></a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anti-Homöopathie-Petition: &#8220;teilweise entsprochen&#8221;</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/04/18/anti-homoopathie-petition-teilweise-entsprochen/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/04/18/anti-homoopathie-petition-teilweise-entsprochen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 17:13:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[GWUP]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Paraphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Harder]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie-Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Integrierte Versorgung Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Skepsis]]></category>
		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Der Petitionsausschuss des Bundestags hat eine Eingabe abschlägig beschieden, in der ein Bürger die Streichung der Homöopathie aus dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung gefordert hatte. Mit der Begründung, dass dem Anliegen *teilweise bereits entsprochen worden ist*.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="Homöopathie-Petition beim Bundestag" href="http://cspecht.wordpress.com/2010/07/27/homoopathie-petition-beim-bundestag/">e-Petition</a> vom 13. Juli 2010 für die Streichung der Homöopathie aus dem GKV-Leistungskatalog ist heute abgeschlossen worden.</p>
<p>Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags sieht anscheinend keinen Handlungsbedarf. In der <a title="Petitionsverfahren Homöopathie" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3bsa=details%3bpetition=13042">Begründung</a> heißt es, dass &#8220;dem Anliegen teilweise bereits entsprochen worden&#8221; sei.</p>
<p>Konkret &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230; steht nach Auffassung des Petitionsausschusses fest, dass entgegen der Annahme des Petenten bereits nach der geltenden Rechtslage homöopathische Arzneimittel (bzw. sog. Behandlungsmethoden der besonderen Therapierichtungen) keineswegs vollumfänglich vom Leistungskatalog der GKV umfasst sind. Im Gegenteil: Diese Leistungen werden nur in sehr eingeschränktem Maße erstattet.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der parlamentarische Ausschuss, der sich mit Eingaben von Bürgern befasst, führt <a title="Begründung - Wortlaut" href="https://epetitionen.bundestag.de/files/0935.pdf">weiter aus</a>, dass &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230; seit dem Jahr 2004 nicht verschreibungspflichte Arzneimittel in der Regel von den Krankenkassen nicht mehr bezahlt [werden]. Diese Regelung gilt für alle nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel, also auch für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Eine Ausnahme bildeten rund 40 verschiedene Präparate (Mistel, Ginkgo etc.) für Patienten, &#8220;die an einer schwerwiegenden Erkrankung leiden und zur Behandlung nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und Naturheilmittel benötigen&#8221;.</p>
<p>Zudem könnten die Krankenkassen seit 2007 ihren Versicherten zusätzliche Tarife zur Erstattung von Naturheilmitteln anbieten, die ansonsten nicht von der GKV bezahlt werden.</p>
<p>Aus diesem Grund empfehle der Petitionsausschuss, das Petitionsverfahren abzuschließen, &#8220;weil dem Anliegen bereits teilweise entsprochen worden ist&#8221;.</p>
<p>Dass das lediglich für homöopathische Mittelchen gilt, aber keineswegs durchgängig für die ärztliche Behandlung, scheinen die Ausschussmitglieder übersehen zu haben: Laut <em><a title="Geld für homöopathische Beratung" href="http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/meldung/Gesetzliche-Krankenkassen-Geld-fuer-homoeopathische-Beratung-1692414-2692414/">Stiftung Warentest</a></em> nehmen mehr als 60 Krankenkassen an einem <a title="Integrierte Versorgung Homöopathie" href="http://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/leistungen-gesetzliche-krankenkassen/wahltarife-besondere-versorgung/integrierte-versorgung-homoeopathie/">Programm</a> zur Integrierten Versorgung mit klassischer Homöopathie teil.</p>
<p>Heißt: Homöopathische Ärzte bekommen Geld dafür, dass sie eine &#8220;geeignete Arznei&#8221; auswählen.</p>
<p>Was es mit dem Unfug dieser &#8220;Homöopathischen Arzneimittelprüfung&#8221; auf sich hat, kann man zum Beispiel <a title="Homöopathische Arzneimittelprüfung" href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Hom%C3%B6opathische_Arzneimittelpr%C3%BCfung">hier</a> und <a title="Homöopathie, Placebos und Quantenunsinn" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/08/homoopathie-placebos-und-quantenunsinn.php">hier</a> nachlesen.</p>
<p>Nun ja, man muss die Logik von Politikern ja nicht verstehen. Ebenso wenig wie die <a title="Logik von H-Befürwortern" href="http://www.graphitti-blog.de/2011/01/20/homoopathie/">Logik</a> von Homöopathie-Fans.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Quantum Schwachsinn</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/04/10/ein-quantum-schwachsinn/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 15:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[GWUP]]></category>
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		<category><![CDATA[Bernd Harder]]></category>
		<category><![CDATA[Quanten]]></category>
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		<category><![CDATA[Quantenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Skepsis]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Zieht mal eure Quanten ein, möchte man den zahllosen Spinnern zurufen, die die *Neue Physik* für ihren esoterischen Unfug missbrauchen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Unfortunately, we sell jeans" href="http://hypesrus.com/blog/2010/02/02/diesel-fruhlingsommer-2010-sex-sells-%E2%80%A6-unfortunately-we-selljeans-kampagne/">Sex sells?</a> Das war gestern.</p>
<p>Heute sind&#8217;s die Quanten.</p>
<p>Der jüngste Irrsinn:</p>
<blockquote><p>Neukundengewinnung und mehr Unternehmenserfolg durch Quantenphysik&#8221;.</p></blockquote>
<p>Am Mittwoch findet dazu in München ein <a title="Unternehmensphysiker" href="http://www.unternehmensphysiker.ch/Home.387.0.html?&amp;no_cache=1">Seminar</a> statt, Untertitel: &#8220;Quantenphysik für Unternehmen nutzbar machen&#8221;.</p>
<p>Dagegen ist das Spinner-<a title="Quantica-Symposium" href="http://www.raum-und-zeit.com/index.php?QuanticaSymposium">Symposium</a> &#8220;Evolution, Bewusstsein, Quantenphysik&#8221; im Mai ja geradezu eine wissenschaftliche Fachveranstaltung.</p>
<p>Ob <a title="Sprit sparen mit Quantenzeugs" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/04/sprit-sparen-mit-quantenzeugs.php">Benzin sparen</a>, <a title="Abnehmen mit Quanten" href="http://www.premiumpresse.de/neues-seminar-abnehmen-mit-quanten-matrix-matrix-transformation--PR634696.html">Abnehmen</a> oder beliebiges <a title="Quantensprünge des unendlichen Ichs" href="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2011/04/quantensprunge-der-unendlichen-ichs.php">Springen</a> in Paralleluniversen &#8211; die geheimnisvollen Elementarteilchen machen alles möglich (außer einer korrekten Orthografie, denn die originellste Schreibweise des Wortes &#8220;Hämorrhoiden&#8221; findet sich auf einer <a title="Der Quanten-Code" href="http://selbstheilung.ebuxx.de/natuerlich-heilen/der-quanten-code-heilung-und-selbstheilung-durch-die-ur-energie">Seite</a>, die sich mit Quanten-Heilung beschäftigt &#8230;).</p>
<p>Dass das stupide Phantastereien sind, darüber haben wir <a title="Quantenmystik ohne Skepsis" href="http://blog.gwup.net/2010/06/19/weck-up-quantenmystik-ohne-skepsis/">hier</a> im Blog und im <em><a title="Skeptiker 3/2006" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/151-skeptiker-2006-3">Skeptiker</a></em> schon häufiger berichtet.</p>
<p>Deshalb für heute nur ein paar Literaturtipps &#8211; falls demnächst mal wieder eine Einladung zu irgendeinem total bescheuerten &#8220;Quantenseminar&#8221; im Postfach landet. Oder Heilpraktiker sich den Zusatz <a title="&quot;Quantenmedizin&quot; im Hugo-Stamm-Blog" href="http://newsnetz-blog.ch/hugostamm/blog/2011/03/17/quantenmedizin-wissenschaftliche-methode-oder-hokupokus/comment-page-11/">&#8220;Quantenmediziner&#8221;</a> auf die Visitenkarte drucken lassen.</p>
<p>Ganz aktuell:</p>
<ul>
<li>&#8220;Quantenmechanik: Die beliebtesten Phrasen und was dahinter steckt&#8221; im Physik-Blog <em><a title="Quantenmechanik: Die beliebtesten Phrasen" href="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2011/04/quantenmechanik-die-beliebtesten-phrasen-und-was-dahinter-steckt.php">Hier wohnen Drachen</a></em>.</li>
</ul>
<p>Wie kann eine Katze gleichzeitig lebendig und tot sein?</p>
<ul>
<li>Mit diesem berühmten physikalische Gedankenexperiment Erwin Schrödingers befasst sich der Science-Blog <em><a title="Was wusste Schrödingers Katze?" href="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2008/05/was-wusste-schrodingers-katze.php">Geograffitico</a></em>.</li>
</ul>
<p>Eine</p>
<ul>
<li>&#8220;Einführung in Quantenphysik, Verschränkung und die Lügen der Esoterik&#8221; gibt&#8217;s bei <em><a title="Einführung in die Quantenphysik ..." href="http://kamenin.wordpress.com/2008/04/28/einfuhrung-in-quantenphysik-verschrankung-und-die-lugen-der-esoterik/">Begrenzte Wissenschaft</a></em>.</li>
</ul>
<p>Mit einem kurzen Comic-Strip nähert sich <em><a title="Wie Esoterik funktioniert" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/04/wie-esoterik-funktioniert.php">Astrodicticum simplex</a></em> dem Thema</p>
<ul>
<li>&#8220;Wie Esoterik funktioniert&#8221;. Und gibt zugleich weitere skurrile Beispiele für esoterischen Quantenunsinn.</li>
</ul>
<p>Zum Schluss noch was Humoriges:</p>
<p>Der Video-Blogger Jörg Wipplinger bittet bei <em><a title="Evolution und Quanten" href="http://diewahrheit.at/video/evolution-quanten">diewahrheit</a></em> darum:</p>
<ul>
<li>&#8220;Verwenden Sie nie die Wörter <em>Evolution</em> oder <em>Quanten</em>&#8220;.</li>
</ul>
<p>Die Münchner <em><a title="Quanten-Dilettanten" href="http://www.quanten-dilettanten.de/">Quanten-Dilettanten</a></em> wiederum sind</p>
<ul>
<li>&#8221; &#8230; reichlich amüsiert über den allgegenwärtigen und kommerziell erfolgreich strapazierbaren wissenschaftlichen Nonsens&#8221;.</li>
</ul>
<p>Und klären darüber auf.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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