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	<title>gwup &#124; die skeptiker &#187; Okkultismus</title>
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	<description>... denken kritisch seit 1987.</description>
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		<title>Termine: GWUP in Bayern schwer aktiv</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 19:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Von Freitag der 13. bis zu Fliegenden Untertassen: Die GWUP nimmt den Kampf gegen den Aberglauben in Bayern auf!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Terminhinweise für die nächsten Tage &#8211; die allerdings in erster Linie den Großraum München betreffen (obwohl man Bayerisches Fernsehen natürlich überall sehen kann).</p>
<p>Los geht&#8217;s morgen (Donnerstag, 12. Januar) um 20 Uhr in Schondorf:</p>
<p>Beim &#8220;Talk im Kirchturm&#8221; der katholischen Pfarrgemeinschaft Utting-Schondorf steht das Thema <a title="Talk im Kirchturm" href="http://pg-utting.de/termin/talk-im-kirchturm-schondorf-heilig-kreuz-turmzimmer-1">&#8220;Sterne, Steine, Strahlen &#8211; Gott?&#8221;</a> zur Debatte. Dabei wird GWUP-Pressesprecher Bernd Harder die skeptische Position vertreten, unter anderem gegen eine Astrologin sowie den &#8220;Kraftorte&#8221;-Fan Dr. Fritz Fenzl.</p>
<p>Am selben Abend (12. Januar, 22.30 Uhr bis 23 Uhr) ist der Volkskundler <a title="Dr. Stephan Bachter" href="http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/wiw/755-wiw-stephan-bachter">Dr. Stephan Bachter</a> vom GWUP-Wissenschaftsrat in der Magazinsendung <em><a title="Capriccio" href="http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/programmkalender/sendung186802.html">Capriccio</a></em> des Bayerischen Fernsehens zu sehen. Es geht um &#8220;Aberglauben in Bayern&#8221;.</p>
<p>Einen Tag später (Freitag, 13. Januar) informiert Bachter um 17.15 Uhr in der ZDF-Sendung <em><a title="Hallo Deutschland" href="http://hallodeutschland.zdf.de/ZDFde/inhalt/20/0,1872,1021108_idDispatch:11236215,00.html">Hallo Deutschland</a></em> über <a title="Freitag der 13 im GWUP-Blog" href="http://blog.gwup.net/2011/05/12/und-wieder-ist-freitag-der-13-2/">&#8220;Freitag, den 13.&#8221;</a></p>
<p>Am selben Abend (13.1.) wagt sich <a title="GWUP: Bernd Harder" href="http://www.gwup.org/component/content/article/44-whoiswho/865-wiw-bernd-harder">Bernd Harder</a> in Augsburg auf die <a title="Open Stage Augsburg" href="http://www.openstage.rekordcafe.de/">&#8220;Open Stage&#8221;</a> in der Kultkneipe <a title="Hempels Augsburg" href="http://hempels-augsburg.de/?page_id=9">Hempels</a>, und zwar mit einem &#8220;Doomsday-Bullshit-Quizz&#8221; über Maya-Kalender und <a title="Buchtipp: 2012 oder wie ich lernte ..." href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/345130418X">Weltuntergang 2012</a>.</p>
<p>Einen Tag später (Samstag, 14. Januar) geht&#8217;s für den GWUP-Pressesprecher weiter nach Baden-Baden zu <a title="Menschen der Woche" href="http://www.swr.de/menschen-der-woche">&#8220;Menschen der Woche&#8221;</a>. Dazu bald mehr.</p>
<p>Sonntags (15. Januar) treffen sich Harder, Bachter und die Kulturwissenschaftlerin <a title="Ausstellung im Jexhof geht Aberglauben nach" href="http://www.muenchner-kirchenradio.de/aus-dem-erzbistum/aus-dem-erzbistum/article/ausstellung-im-jexhof-magie-froemmigkeit-aberglaube.html">Dr. Claudia Preis</a> dann im <a title="Jexhof - Programm" href="http://www.jexhof.de/index.php?id=46&amp;tx_cal_controller[getdate]=20120115&amp;tx_cal_controller[view]=event&amp;tx_cal_controller[type]=tx_cal_phpicalendar&amp;tx_cal_controller[uid]=380&amp;tx_cal_controller[lastview]=view-list%7Cpage_id-46&amp;cHash=725601a8fd">Bauernhofmuseum Jexhof</a> bei Fürstenfeldbruck. Ab 15 Uhr steht &#8220;Reden über unheimliche Phänomene&#8221; im Begleitprogramm der <a title="Jexhof - Programm" href="http://www.jexhof.de/index.php?id=63">Ausstellung</a> &#8220;Magie &#8211; Frömmigkeit &#8211; Aberglaube: Der Blick hinter der Dinge&#8221;.</p>
<p>Eine Woche später (Samstag, 21. Januar, 19 Uhr) findet an gleicher Stelle und in identischer Konstellation die <a title="Jexhof - Programm" href="http://www.jexhof.de/index.php?id=46&amp;tx_cal_controller[getdate]=20120121&amp;tx_cal_controller[view]=event&amp;tx_cal_controller[type]=tx_cal_phpicalendar&amp;tx_cal_controller[uid]=381&amp;tx_cal_controller[lastview]=view-list%7Cpage_id-46&amp;cHash=ee845ca9a8">Vortragsveranstaltung</a> &#8220;Keine Angst vor Fliegenden Untertassen! Ein skeptischer Blick auf (un) erklärliche Phänomene&#8221; statt.</p>
<p>Und dann? Ab nach Hamburg, wieder in Sachen <a title="GWUP bei Kampnagel in Hamburg" href="http://blog.gwup.net/2012/01/07/2012-und-gwup-bei-kampnagel-hamburg/">&#8220;2012&#8243;</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=10347&amp;md5=4bce61dd5fb13c1978677e7eff48a9c2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8220;Die Rückkehr des Okkulten&#8221; im ZDF</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/11/03/die-ruckkehr-des-okkulten-im-zdf/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/11/03/die-ruckkehr-des-okkulten-im-zdf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 21:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[(gwup) Der Glaube ans Okkulte ist das Thema des ZDF-Nachtstudios dieses Wochenende. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schweizer <a title="Peter Brugger, Neuropsychology Unit Zürich" href="http://www.neuroscience.ethz.ch/research/neural_basis/brugger_p">Neurowissenschaftler</a> und <a title="Skeptiker-Konferenz: Der Glaube an das Paranormale" href="http://blog.gwup.net/2010/04/20/skeptiker-konferenz-der-glaube-an-das-paranormale/">GWUP-Konferenzgast</a> Dr. Peter Brugger ist in der Nacht von Sonntag auf Montag (7. November, 0.35 Uhr) im ZDF-Nachtstudio zu sehen.</p>
<p>Das Thema lautet &#8220;Im Schatten der Moderne: Die Rückkehr des Okkulten&#8221;.</p>
<p>Aus der <a title="Im Schatten der Moderne" href="http://www.fernsehserien.de/index.php?serie=10350&amp;seite=9&amp;sender=2">Ankündigung</a>:</p>
<blockquote><p>Haben sie dieses Jahr auch an Ihre Tür geklopft, die Gespenster, Hexen und Monster, die wie jedes Jahr in der Halloween-Nacht ihr Unwesen treiben? Was für die Kleinen einmal im Jahr ein harmloser Spaß ist, bedeutet für andere eine ernste, intensive Auseinandersetzung. Denn das &#8220;Okkulte&#8221; bewegt viele Geister.</p>
<p>Okkultismus, das ist der Glaube an verborgene Kräfte und Mächte, deren Wirken uns Rätsel aufgibt. Welche kulturgeschichtlichen, psychologischen und gesellschaftlichen Aspekte im Zusammenhang mit okkultem Glauben eine Rolle spielen, darüber diskutiert Volker Panzer mit seinen Gästen.</p>
<p>Die Ethnologin Sabine Doering-Manteuffel, Präsidentin der Universität Augsburg, hat sich eingehend mit den Wurzeln und Erscheinungen des Okkultismus beschäftigt. In ihrem Buch &#8220;Das Okkulte. Eine Erfolggeschichte im Schatten der Aufklärung&#8221; beschreibt sie die Erfolgsgeschichte der Verbreitung okkulten Gedankenguts von &#8220;Gutenberg bis zum World Wide Web&#8221;.</p>
<p>Der Psychologe Eberhard Bauer arbeitet am &#8220;Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP)&#8221; in Freiburg, in dem seit 1950, wie es heißt, &#8220;Anomalien im Bereich von Psychologie und Physik&#8221; untersucht und dokumentiert werden. Er wehrt sich gegen eine einseitige Verteufelung aller okkulten Phänomene. In seiner Beratungsstelle finden Menschen Hilfe, die außergewöhnlichen Erfahrungen gemacht haben und diese nicht auf die Reihe kriegen.</p>
<p>&#8220;Menschen, die an Geistheilung, die Kraft von magischen Steinen und ähnlich Übersinnliches glauben, denken ein wenig &#8216;anders&#8217; als der gemeine Skeptiker&#8221;, erklärt Peter Brugger, Leiter der neuropsychologischen Abteilung des Universitätsspitals Zürich. In seinen wissenschaftlichen Studien forscht er nach den Hirnfunktionen, die dem Glauben an das Paranormale zugrunde liegen. Dabei zeigt sich für den skeptischen Wissenschaftler, dass es eine große Nähe gibt zwischen okkultem Denken, Kreativität und Schizophrenie.</p>
<p>Ihren Zugang zum &#8220;Okkulten&#8221; findet die Schriftstellerin Sarah Khan über die Kunst. &#8220;Die Gespenster von Berlin&#8221; heißt ihr Erzählband mit &#8220;unheimlichen Geschichten&#8221;, in dem sie Gespenstern im heutigen Berlin nachforscht. Okkultismus ist für sie auch eine &#8220;künstlerisch-theatrale Strategie&#8221;, eine &#8220;Form von Suche nach Antworten, die anders anscheinend nicht geleistet werden kann&#8221;, so die Autorin.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Erfolgsmodell Intuition, <em><a title="Erfolgsmodell Intuition" href="http://www.welt.de/print-wams/article143873/Erfolgsmodell_Intuition.html">Welt am Sonntag</a></em> am 18. Juni 2006</li>
<li>Von allen guten Geistern, <em><a title="Esoterische Elternkurse: Von allen guten Geistern" href="http://www.beobachter.ch/familie/kinder/artikel/esoterische-elternkurse_von-allen-guten-geistern/">Beobachter</a></em> vom 21. Juli 2011</li>
<li>Die Welt erklärbar machen, <em><a title="Die Welt erklärbar machen" href="http://www.schweizerfamilie.ch/zeitschrift/titel-geschichte/welt-erklaerbar-machen-39516">Schweizer Familie</a></em> am 15. Oktober 2007</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=9830&amp;md5=b739ab5cadb6d7b665daef11f869cdf3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Hexen, Hinrichtungen und Hirnverbranntes</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/06/26/hexen-hinrichtungen-und-hirnverbranntes/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 18:38:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Verkehrte Welt: In verschiedenen Teilen der Erde kann man heute noch wegen Hexerei hingerichtet werden, während anderswo dekadente Eso-Damen es chick finden, Hexe zu spielen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na toll.</p>
<p>In <a title="Malawis Gefängnisse sind voll mit Hexen" href="http://www.n24.de/news/newsitem_6993495.html">Malawi</a> sitzen fast hundert Frauen im Gefängnis, und zwar wegen &#8220;Hexerei&#8221;:</p>
<blockquote><p>Als der Enkelsohn von Kanthukako Supaunyolo eines Nachts mit Nasenbluten  aufwachte, glaubten seine Eltern sofort an einen Fluch. Wegen Hexerei  zeigten sie die Großmutter des Jungen an. Die 82-Jährige landete im  berüchtigten Maula-Gefängnis in Malawis Hauptstadt Lilongwe, weil sie zu  einer Geldstrafe verurteilt wurde, die sie nicht bezahlen konnte.&#8221;</p></blockquote>
<p>In Saudi-Arabien droht einem Mann die <a title="Hinrichtungsgefahr" href="http://www.amnesty.at/aktiv_werden/menschen_in_gefahr/urgent_action/hinrichtungsgefahr/">Hinrichtung</a>, weil er &#8220;Akte der Hexerei&#8221; gestanden haben soll:</p>
<blockquote><p>Am 8. Dezember 2005 war er in Medina von Angehörigen des Ausschusses zur  Förderung der Tugend und Bekämpfung des Lasters, der auch als  Religionspolizei bekannt ist, festgenommen worden. Er wurde der Hexerei  beschuldigt, nachdem ein Mann, der für die Religionspolizei tätig war,  ihn aufgefordert hatte, einen Fluch auszusprechen, der dazu führen  würde, dass sein Vater, seine zweite Frau verlässt.&#8221;</p></blockquote>
<p>In New York dagegen gilt es trotzdem als zeitgeistig-chick, &#8220;Hexe&#8221; zu spielen, berichtet heute <a title="Die Hexe von East Village" href="http://www.zeit.de/2011/26/USA-Hexen"><em>Die Zeit</em></a>:</p>
<blockquote><p>Starr ist um die fünfzig, sie hat lange, lockige schwarze Haare, dunkle  Haut, ein Dekolleté wie eine Bedienung im Oktoberfestzelt und das  selbstbewusste Auftreten einer Frau, die weiß, dass sie eine echte Hexe  ist.</p>
<p>Sie gibt Kurse über die Lehren der Wiccas, wie sich die  Anhängerinnen der neuheidnischen Mysterienreligion nennen, aber heute  zelebriert sie den vollen Mond, das gelbe Nachtgestirn mit den  Geisterflecken, das über Manhattan hängt. Zwei Dutzend Wiccas werden  kommen, die meisten ältere Frauen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Unser Vorschlag an das gelangweilte Damenkränzchen:</p>
<p>Bevor&#8217;s an Mondanbeten geht &#8211; erst mal die von <a title="Hinrichtungsgefahr!" href="http://www.amnesty.at/aktiv_werden/menschen_in_gefahr/urgent_action/hinrichtungsgefahr/"><em>Amnesty International</em></a> empfohlenen Aktionen zur Rettung der an Leib und Leben bedrohten &#8220;Hexen&#8221; und &#8220;Hexer&#8221; in anderen Teilen der Welt unterschreiben.</p>
<p>Wie war das gleich nochmal mit der <a title="Esoteriker sind egozentrisch und unsympathisch" href="http://blog.gwup.net/2011/04/23/esoteriker-sind-egozentrisch-und-unsympathisch/">widerwärtigen Egozentrik</a> der Eso-Szene?</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Zehn Millionen Euro für ein Denkmal für Hexen, <a title="Zehn Millionen Euro für ein Denkmal für Hexen" href="http://www.welt.de/kultur/article13448328/Zehn-Millionen-Euro-fuer-ein-Denkmal-fuer-Hexen.html"><em>Welt-Online</em></a> am 24. Juni 2011<strong><br />
</strong></li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=8469&amp;md5=d85c0ba56ff4d7061826e9066f5b416e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Hexen, Salben und Alraunen</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/06/19/hexen-salben-und-alraunen/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 16:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Zauberpflanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Zauberpflanzen stehen im Mittelpunkt einer interessanten Ausstellung bei Wien. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht gerade vor der Haustür, aber interessant:</p>
<p>Die <a title="Hexen.Zauber" href="http://www.hexen-dieausstellung.at/ausstellung_3.html">Ausstellung</a> &#8220;Hexen.Zauber&#8221; im <a title="Museumszentrum Mistelbach" href="http://www.mzm.at/">Museumszentrum</a> Mistelbach und im <a title="Urgeschichtemuseum" href="http://www.urgeschichte.at/">Urgeschichtemuseum Asparn</a>/Zaya (Niederösterreich).</p>
<p>Darin geht es um &#8220;Hexenprozesse, Scheiterhaufen und Zauberpflanzen&#8221;:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/5GdDdypsQPA&amp;feature=player_embedded"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5GdDdypsQPA&amp;feature=player_embedded" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=5GdDdypsQPA&amp;feature=player_embedded">Direktlink zum Video auf Youtube</a></p>
<p>Eine wissenschaftliche Begleitpublikation zum Thema &#8220;Zauberpflanzen&#8221; (von Dr. Andreas G. Heiss, Institut für Botanik der Universität für Bodenkultur Wien) findet sich indessen auch online, und zwar <a title="Galgenmännlein und Wunderblumen – Eine kurze (Ur-)Geschichte der Zauberpflanzen in Niederösterreich und anderswo" href="http://www.holzanatomie.at/download/papers/Heiss%20AG,%20Kohler-Schneider%20M%202011.pdf">hier</a>.</p>
<p>Ein Auszug aus &#8220;Galgenmännlein und Wunderblumen – Eine kurze (Ur-)Geschichte der Zauberpflanzen in Niederösterreich und anderswo&#8221;, und zwar aus dem Kapitel &#8220;Hexen- und Flugsalben&#8221;:</p>
<blockquote><p>Die dadurch erzielten Erlebnisse werden [...] so geschildert: „So glauben sie in mondhellen Nächten durch die Luft getragen zu werden, zu Gelagen, Musik, Tanz, und dem Beischlaf mit schönen Jünglingen“.</p>
<p>Diese oder andere Formulierungen zu Hexensalben wurden später immer wieder verwendet und wohl auch vielfach schlicht abgeschrieben. Den Gelehrten Mitte des 16. Jahrhunderts war also durchaus klar – wie schon Abraham von Worms zweihundert Jahre zuvor – dass die Wirkungen von Hexensalben auf Halluzinationen beruhten.</p>
<p>Nichtsdestotrotz muss die Frage, ob die Hexensalben tatsächlich von den Hexen selbst je verwendet wurden, offen bleiben. Denn bis auf die lückenhaften Zeugnisse aus der Antike und den Erfahrungsbericht des Abraham von Worms stammen die meisten Dokumente über die Rezepte aus der Zeit der Hexenverfolgung, was einer objektiven Betrachtungsweise wohl nicht zuträglich war.</p>
<p>Auch könnte die Aufzählung extrem giftiger Pflanzen ein „didaktisches“ Element gewesen sein, das die Bosheit und Andersartigkeit der Hexen so recht zur Geltung bringen sollte – sie muss also nichts mit ihrer tatsächlichen Verwendung zu tun gehabt haben [...]</p>
<p>Ein Teil der in historischen und volkskundlichen Quellen genannten magischen Gewächse entzieht sich vollends der Erforschung unter botanischen Gesichtspunkten: entweder verweisen sie auf Paradoxa (wie der Farnsame) oder das mythische bzw. magische Prinzip, das mit ihnen verbunden wird, steht in keinem Zusammenhang mit realen Pflanzen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung sind <a title="Erdstall by Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erdstall">Erdställe</a>, geheimnisvolle, labyrinthische Gangsysteme im Untergrund alter Siedlungsplätze, Kirchen und Friedhöfe.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>High mit Hexensalbe? <a title="High mit Hexensalbe?" href="http://blog.gwup.net/2010/04/28/high-mit-hexensalbe/"><em>GWUP-Blog</em></a> am 28. April 2010</li>
<li>Hexen.Zauber, <a title="Hexen.Zauber" href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/06/hexenzauber.php"><em>Kritisch gedacht</em></a> am 9. Juni 2011</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=8314&amp;md5=bfa057b8418648b6f796cbb1bd0eb436" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Verhexte Kinder</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/04/30/verhexte-kinder/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/04/30/verhexte-kinder/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 17:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) In Deutschland ist die Hexennacht ein lustiger Brauch zum Abfeiern. In anderen Erdteilen nimmt man Hexen ernst. Todernst. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz bevor es zum Tanz in den Mai geht, noch ein paar Lesetipps zum Thema <a title="GWUP-Thema: Hexen" href="http://www.gwup.org/component/content/article/107-sonstige-themen/636-hexen">&#8220;Hexennacht&#8221;</a>:</p>
<p>Im vergangenen Jahr führten wir für den Skeptiker-Blog ein Interview mit dem Lebensmittelchemiker Dr. Jochen Bergmann zum Thema &#8220;High mit Hexensalbe&#8221;.</p>
<p>Ein Auszug:</p>
<p><strong><em>Herr Dr. Bergmann, in der Walpurgisnacht fliegen die Hexen auf einem Besenstil zum Blocksberg, um dort eine Nacht lang zu tanzen und wollüstigen Sex mit dem Teufel zu haben. Das klingt wie ein Drogen-Trip. Könnten solche Vorstellungen vielleicht tatsächlich unter dem Einfluss halluzinogener Substanzen entstanden sein?</em></strong></p>
<blockquote><p>Das ist sogar sehr wahrscheinlich, wenn man die verwendeten Pflanzen betrachtet.</p>
<p>Obwohl Hexensalben-Rezepte – hier insbesondere die klassische „Flugsalbe“ – in verschiedenen Varianten kursierten, enthielten sie meist Teile einer oder mehrerer Pflanzen mit berauschender Wirkung, wie etwa Bilsenkraut, Tollkirsche, Alraune oder bittersüßer Nachtschatten. Auch wenn wir erst seit einigen Jahrzehnten die chemischen Verbindungen kennen, die für die Wirkung verantwortlich sind: Ihre Wirkung ist schon seit Jahrhunderten bekannt und der Kreis ihrer Anwender war nicht auf Hexen beschränkt.</p>
<p>Durch unterschiedliche Rezepte, Herstellungsverfahren und natürliche Schwankungen der Inhaltsstoffe gibt es zum Teil große Unterschiede in den Schilderungen der Wirkung von Hexensalben. Einige Hexensalben mögen vielleicht wirkungslos gewesen sein und bei anderen vermischen sich authentische Schilderungen mit Übertreibungen und Mythen.</p>
<p>Einen wahren Kern aber haben die die Schilderungen von „Hexenflug und Ausschweifungen“ allemal – nur fand dies im Kopf der Hexen statt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ganze Gespräch gibt&#8217;s <a title="High mit Hexensalbe?" href="http://blog.gwup.net/2010/04/28/high-mit-hexensalbe/">hier</a>.</p>
<p>Über &#8220;Walpurgisnacht und Hexen-Klischees&#8221; sprachen wir mit der Altgermanistin Henriette Fiebig:</p>
<p><strong><em>Woher kommt eigentlich die Verbindung von Walpurgisnacht, also dem 30. April, und den Hexen?</em></strong></p>
<blockquote><p>Ihren Namen hat die Walpurgisnacht von einer vermutlich um das Jahr 710 geborenen angelsächsischen Adligen namens Walburga. Ein Walburga-Kult ist aber erst seit dem späten neunten Jahrhundert belegbar und in der gleichen Zeit wurde auch ihr Name mit dem 1. Mai in Verbindung gebracht. Ihr Todestag kann allerdings nicht der 30. April oder 1. Mai gewesen sein.</p>
<p>Wir müssen dann einen Sprung in die frühe Neuzeit machen, als in Vernehmungen über Versammlungen auf Bergen, speziell auch Blocksbergen, berichtet wurde – der Name „Blocksberg“ steht übrigens nicht exklusiv für den bekannten Berg im Harz. In keinem Fall allerdings wurden diese Zusammenkünfte mit einem speziellen Datum zusammengebracht. Vermutlich war <a title="Johannes Praetorius" onclick="_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Praetorius_(Schriftsteller)']);" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Praetorius_(Schriftsteller)" target="_self">Johannes Praetorius</a> der Erste, der die Vorstellung des Blocksberges als Hexenversammlungsort mit der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai zusammenbrachte.</p>
<p>Das geschah im Jahr 1668 in seinem Buch „Blockes-Berges Verrichtung oder ausführlicher geographischer Bericht von den hohen trefflich alt- und berühmten Blockes-Berge.&#8221; Goethe – mit seinem auf Praetorius basierenden „Faust“ – popularisierte die Vorstellung von der Walpurgisnacht als Hexennacht dann endgültig.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und <a title="Walpurgisnacht und Hexen-Klischees" href="http://blog.gwup.net/2010/04/29/walpurgisnacht-und-hexen-klischees/">hier</a> geht&#8217;s weiter.</p>
<p>Ganz andere Kategorie:</p>
<p>Während in Europa immer mehr <a title="Düsselhexen fordern Rehabilitation für zwei ermordete Frauen,&quot;Hexen&quot; aus Düsseldorf" href="http://www.lokalkompass.de/duesseldorf/leute/duesselhexen-fordern-rehabilitation-fuer-zwei-ermordete-frauenqhexenq-aus-duesseldorf-d53840.html">Opfer</a> der Hexenverfolgung <a title="Spees Nachfolger" href="http://blog.gwup.net/2011/04/10/spees-nachfolger-169-hexen-rehabilitiert/">rehabilitiert</a> werden, wütet in Afrika der Hexenwahn weiter. Der <em><a title="Verhexte Kinder" href="http://www.strassenkinderreport.de/index.php?goto=423&amp;user_name=">Straßenkinderreport</a></em> beschreibt aktuell die Situation von &#8220;Verhexten Kindern&#8221; in Nigeria und skizziert allgemein die Thematik &#8220;Hexerei und okkulte Gewalt in Afrika&#8221; .</p>
<p>Zitat:</p>
<blockquote><p>Viele Afrikaner machen Hexen und Zauberer für ihr persönliches Elend verantwortlich. Die afrikanischen Hexenverfolgungen hängen mit dem ökonomischen Zusammenbruch und der herrschenden Armut zusammen. So erweist sich der subkulturelle Okkultismus Afrikas als ein Globalisierungs- und Modernisierungsphänomen. Mit der Auflösung des staatlichen Gewaltmonopols lebt religiöse Gewalt auf. Die Handhabung okkulter Kräfte stellt für die Menschen im Elend ein letztes verzweifeltes Aufbäumen dar.&#8221;</p></blockquote>
<p>Auch der nigerianische Menschenrechtsaktivist und <em><a title="Skeptiker 3/4-2007" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/122-skeptiker-2007-3-4">Skeptiker</a></em>-Autor <a title="Hilf, Leo Igwe zu verteidigen" href="http://www.wissenrockt.de/2010/07/02/hilf-leo-igwe-zu-verteidigen-7720/">Leo Igwe</a> führt seit Jahren einen verzweifelten <a title="Leo Igwe rettet weitere “Hexen-Kinder”" href="http://www.wissenrockt.de/2011/02/21/iheu-leo-igwe-rettet-weitere-hexen-kinder-16812/">Kampf</a> gegen Aberglauben und Hexenverfolgung in seinem Land.</p>
<p>In einem Artikel für die <em><a title="Skeptiker 2/2003" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/438-skeptiker-2003-2">GWUP-Zeitschrift</a></em> (2/2003) schrieb Igwe:</p>
<blockquote><p>Der afrikanische Kontinent muss von dem Glauben an Hexerei und Zauberei befreit werden, wenn Afrika eine tragfähige Renaissance, eine dauerhafte Wiedergeburt erleben soll.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Skeptiker-Verbände auf der ganzen Welt versuchen Igwe bei seinem Engagement zu unterstützen. Dazu äußert sich zum Beispiel Rebecca Watson vom <em><a title="Skepchick" href="http://skepchick.org/">Skepchick</a></em>-Blog:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/8dIf0DcfhcE"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8dIf0DcfhcE" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=8dIf0DcfhcE">Direktlink zum Video auf Youtube</a></p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Zwischen Schutzzauber und Spiritualität: Neue Hexen in Deutschland, <em><a title="Neue Hexen in Deutschland" href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1446310/">Deutschlandradio Kultur</a></em> am 30. April 2011</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=7302&amp;md5=8c13d9ecb762442e9ac03fe5f6c33180" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Tim Minchins Video: Der Sturm der Vernunft</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/04/08/tim-minchins-video-der-sturm-der-vernunft/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/04/08/tim-minchins-video-der-sturm-der-vernunft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 20:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Storm]]></category>
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		<description><![CDATA[(gwup) Endlich: "STORM" zieht auf! Was lange währt, wird endlich gut. Der Animationsfilm zu Tim Minchins göttlichem Beat-Poem "Storm" ist fertig. Aufdrehen, zurücklehnen, mitwippen, grinsen ... denn welcher Skeptiker kenn die STORM-Szenerie nicht aus dem eigenen Leben?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tim <a title="Tim Minchin by Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Minchin">Minchin</a>?</p>
<p>Klar, das ist der Typ, der für einen wissenschaftlichen Nachweis von Astrologie, Homöopathie etc. sein Piano, ein Bein und seine Gattin hergeben würde. <a title="If you open your mind too much ..." href="http://blog.gwup.net/2008/10/20/if-you-open-your-mind-too-much-your-brain-will-fall-out/">Hier</a> gibt&#8217;s einen netten Song darüber.</p>
<p>Auch ein Gedicht hat der Komiker, Musiker und Skeptiker über Bullshit und Pseudowissenschaften (konkret über eine esoterisch angehauchte Nervzicke) geschrieben: <a title="&quot;Storm&quot; bald auch als Film" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/01/storm-bald-auch-als-film.php">&#8220;Storm&#8221;</a>.</p>
<p>Nun gibt es zu &#8220;Storm&#8221; auch einen knapp zehnminütigen Animationsfilm. Prädikat: besonders wertvoll.</p>
<div>Hier ist er, den rezitierten Text gibt&#8217;s darunter in voller Länge:</div>
<div><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/HhGuXCuDb1U"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HhGuXCuDb1U" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowFullScreen" value="true" /></object><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=HhGuXCuDb1U">Direktlink zum Video auf Youtube</a></div>
<div>Inner North London top floor flat<br />
All white walls, white carpet, white cat,<br />
Rice Paper partitions<br />
Modern art and ambition<br />
The host’s a physician,<br />
Lovely bloke, has his own practice<br />
His girlfriend’s an actress<br />
An old mate from home<br />
And they’re always great fun.<br />
So to dinner we’ve come.</div>
<p>The 5th guest is an unknown,<br />
The hosts have just thrown<br />
Us together for a favour<br />
because this girl’s just arrived from Australia<br />
And has moved to North London<br />
And she’s the sister of someone<br />
Or has some connection.</p>
<p>As we make introductions<br />
I’m struck by her beauty<br />
She’s irrefutably fair<br />
With dark eyes and dark hair<br />
But as she sits<br />
I admit I’m a little bit wary<br />
because I notice the tip of the wing of a fairy<br />
Tattooed on that popular area<br />
Just above the derrière<br />
And when she says “I’m Sagittarien”<br />
I confess a pigeonhole starts to form<br />
And is immediately filled with pigeon<br />
When she says her name is Storm.</p>
<p>Chatter is initially bright and light hearted<br />
But it’s not long before Storm gets started:<br />
“You can’t know anything,<br />
Knowledge is merely opinion”<br />
She opines, over her Cabernet Sauvignon<br />
Vis a vis<br />
Some unhippily<br />
Empirical comment by me</p>
<p>“Not a good start” I think<br />
We’re only on pre-dinner drinks<br />
And across the room, my wife<br />
Widens her eyes<br />
Silently begs me, Be Nice<br />
A matrimonial warning<br />
Not worth ignoring<br />
So I resist the urge to ask Storm<br />
Whether knowledge is so loose-weave<br />
Of a morning<br />
When deciding whether to leave<br />
Her apartment by the front door<br />
Or a window on the second floor.</p>
<p>The food is delicious and Storm,<br />
Whilst avoiding all meat<br />
Happily sits and eats<br />
While the good doctor, slightly pissedly<br />
Holds court on some anachronistic aspect of medical history<br />
When Storm suddenly she insists<br />
“But the human body is a mystery!<br />
Science just falls in a hole<br />
When it tries to explain the the nature of the soul.”</p>
<p>My hostess throws me a glance<br />
She, like my wife, knows there’s a chance<br />
That I’ll be off on one of my rants<br />
But my lips are sealed.<br />
I just want to enjoy my meal<br />
And although Storm is starting to get my goat<br />
I have no intention of rocking the boat,<br />
Although it’s becoming a bit of a wrestle<br />
Because &#8211; like her meteorological namesake -<br />
Storm has no such concerns for our vessel:</p>
<p>“Pharmaceutical companies are the enemy<br />
They promote drug dependency<br />
At the cost of the natural remedies<br />
That are all our bodies need<br />
They are immoral and driven by greed.<br />
Why take drugs<br />
When herbs can solve it?<br />
Why use chemicals<br />
When homeopathic solvents<br />
Can resolve it?<br />
It’s time we all return-to-live<br />
With natural medical alternatives.”</p>
<p>And try as hard as I like,<br />
A small crack appears<br />
In my diplomacy-dike.<br />
“By definition”, I begin<br />
“Alternative Medicine”, I continue<br />
“Has either not been proved to work,<br />
Or been proved not to work.<br />
You know what they call “alternative medicine”<br />
That’s been proved to work?<br />
Medicine.”</p>
<p>“So you don’t believe<br />
In ANY Natural remedies?”</p>
<p>“On the contrary actually:<br />
Before we came to tea,<br />
I took a natural remedy<br />
Derived from the bark of a willow tree<br />
A painkiller that’s virtually side-effect free<br />
It’s got a weird name,<br />
Darling, what was it again?<br />
Masprin?<br />
Basprin?<br />
Asprin!<br />
Which I paid about a buck for<br />
Down at my local drugstore.</p>
<p>The debate briefly abates<br />
As our hosts collects plates<br />
but as they return with desserts<br />
Storm pertly asserts,</p>
<p>“Shakespeare said it first:<br />
There are more things in heaven and earth<br />
Than exist in your philosophy…<br />
Science is just how we’re trained to look at reality,<br />
It can’t explain love or spirituality.<br />
How does science explain psychics?<br />
Auras; the afterlife; the power of prayer?”</p>
<p>I’m becoming aware<br />
That I’m staring,<br />
I’m like a rabbit suddenly trapped<br />
In the blinding headlights of vacuous crap.<br />
Maybe it’s the Hamlet she just misquothed<br />
Or the eighth glass of wine I just quaffed<br />
But my diplomacy dike groans<br />
And the arsehole held back by its stones<br />
Can be held back no more:</p>
<p>“Look , Storm, I don’t mean to bore you<br />
But there’s no such thing as an aura!<br />
Reading Auras is like reading minds<br />
Or star-signs or tea-leaves or meridian lines<br />
These people aren’t plying a skill,<br />
They are either lying or mentally ill.<br />
Same goes for those who claim to hear God’s demands<br />
And Spiritual healers who think they have magic hands.</p>
<p>By the way,<br />
Why is it OK<br />
For people to pretend they can talk to the dead?<br />
Is it not totally fucked in the head<br />
Lying to some crying woman whose child has died<br />
And telling her you’re in touch with the other side?<br />
That’s just fundamentally sick<br />
Do we need to clarify that there’s no such thing as a psychic?</p>
<p>What, are we fucking 2?<br />
Do we actually think that Horton Heard a Who?<br />
Do we still think that Santa brings us gifts?<br />
That Michael Jackson hasn’t had facelifts?<br />
Are we still so stunned by circus tricks<br />
That we think that the dead would<br />
Wanna talk to pricks<br />
Like John Edwards?</p>
<p>Storm to her credit despite my derision<br />
Keeps firing off clichés with startling precision<br />
Like a sniper using bollocks for ammunition</p>
<p>“You’re so sure of your position<br />
But you’re just closed-minded<br />
I think you’ll find<br />
Your faith in Science and Tests<br />
Is just as blind<br />
As the faith of any fundamentalist”</p>
<p>“Hm that’s a good point, let me think for a bit<br />
Oh wait, my mistake, it’s absolute bullshit.<br />
Science adjusts it’s beliefs based on what’s observed<br />
Faith is the denial of observation so that Belief can be preserved.<br />
If you show me<br />
That, say, homeopathy works,<br />
Then I will change my mind<br />
I’ll spin on a fucking dime<br />
I’ll be embarrassed as hell,<br />
But I will run through the streets yelling<br />
It’s a miracle! Take physics and bin it!<br />
Water has memory!<br />
And while it’s memory of a long lost drop of onion juice is Infinite<br />
It somehow forgets all the poo it’s had in it!</p>
<p>You show me that it works and how it works<br />
And when I’ve recovered from the shock<br />
I will take a compass and carve Fancy That on the side of my cock.”</p>
<p>Everyones just staring at me now,<br />
But I’m pretty pissed and I’ve dug this far down,<br />
So I figure, in for penny, in for a pound:</p>
<p>“Life is full of mystery, yeah<br />
But there are answers out there<br />
And they won’t be found<br />
By people sitting around<br />
Looking serious<br />
And saying isn’t life mysterious?<br />
Let’s sit here and hope<br />
Let’s call up the fucking Pope<br />
Let’s go watch Oprah<br />
Interview Deepak Chopra</p>
<p>If you’re going to watch tele, you should watch Scooby Doo.<br />
That show was so cool<br />
because every time there’s a church with a ghoul<br />
Or a ghost in a school<br />
They looked beneath the mask and what was inside?<br />
The fucking janitor or the dude who runs the waterslide.<br />
Throughout history<br />
Every mystery<br />
Ever solved has turned out to be<br />
Not Magic.</p>
<p>Does the idea that there might be truth<br />
Frighten you?<br />
Does the idea that one afternoon<br />
On Wiki-fucking-pedia might enlighten you<br />
Frighten you?<br />
Does the notion that there may not be a supernatural<br />
So blow your hippy noodle<br />
That you would rather just stand in the fog<br />
Of your inability to Google?</p>
<p>Isn’t this enough?</p>
<p>Just this world?</p>
<p>Just this beautiful, complex<br />
Wonderfully unfathomable, NATURAL world?<br />
How does it so fail to hold our attention<br />
That we have to diminish it with the invention<br />
Of cheap, man-made Myths and Monsters?<br />
If you’re so into Shakespeare<br />
Lend me your ear:<br />
“To gild refined gold, to paint the lily,<br />
To throw perfume on the violet… is just fucking silly”<br />
Or something like that.<br />
Or what about Satchmo?!<br />
I see trees of Green,<br />
Red roses too,<br />
And fine, if you wish to<br />
Glorify Krishna and Vishnu<br />
In a post-colonial, condescending<br />
Bottled-up and labeled kind of way<br />
Then whatever, that’s ok.<br />
But here’s what gives me a hard-on:<br />
I am a tiny, insignificant, ignorant lump of carbon.<br />
I have one life, and it is short<br />
And unimportant…<br />
But thanks to recent scientific advances<br />
I get to live twice as long<br />
As my great great great great uncleses and auntses.<br />
Twice as long to live this life of mine<br />
Twice as long to love this wife of mine<br />
Twice as many years of friends and wine<br />
Of sharing curries and getting shitty<br />
With good-looking hippies<br />
With fairies on their spines<br />
And butterflies on their titties.</p>
<p>And if perchance I have offended<br />
Think but this and all is mended:<br />
We’d as well be 10 minutes back in time,<br />
For all the chance you’ll change your mind.<!-- 	gE('songlyrics').innerHTML = gE('songlyrics_h').innerHTML; 	if (typeof startSignatureInsert === 'function') 	{ 		startSignatureInsert(); 	} // --></p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=6911&amp;md5=d3ff4cb7c372588b6ccf3b4d98191f36" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Auf Geisterjagd mit Heinrich Heine</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/03/26/auf-geisterjagd-mit-heinrich-heine/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 18:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bernd Harder]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.gwup.net/?p=6754</guid>
		<description><![CDATA[(gwup) Geister gibt es. Das weiß das P.M.-Magazin. Und das wusste Heinrich Heine, der während seiner Harzreise mit einem leibhaftigen Gespenst über die Absurdität des Glaubens an das Übernatürliche debattierte. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganze fünf Seiten gibt die Redaktion von <em>P.M. Fragen &amp; Antworten</em> im März-<a title="Geister - Gibt es sie doch?" href="http://www.pm-magazin.de/m/pm-fragen-antworten/pm-fragen-antworten-geister-gibt-es-sie-doch">Heft</a> aus, um die Existenz von Geistern zumindest offen zu halten &#8211; durchsetzt mit pseudorhetorischen Fragen a la:</p>
<blockquote><p>Elektronen können sich durch das ganze Universum ohne jede Verbindung gegenseitig beeinflussen. Warum soll das nicht auch mit der menschlichen Psyche möglich sein?</p></blockquote>
<p>Nun ja &#8211; vielleicht weil Menschen keine Elementarteilchen sind, sondern eine Ansammlung davon. Und die verhält sich eben ganz anders.</p>
<p>Egal, denn der ständige Transfer von vermeintlichen Rätseln und Mysterien quer durchs gesamte <em>P.M.</em>-Portfolio und wieder zurück ist in erster Linie nur noch eins: langweilig.</p>
<p>Derzeit titeln die verschiedenen <em>P.M.</em>-Ableger wie folgt:</p>
<ul>
<li>&#8220;Rätselhafte Phänomene&#8221; (<em>P.M. Perspektive</em>)</li>
<li>&#8220;Das Rätsel des Sphinx&#8221; (<em>P.M. History</em>)</li>
<li>&#8220;Das geheime Wissen unserer Seele&#8221; (<em>P.M.</em>)</li>
<li>&#8220;Geister &#8211; Gibt es sie doch?&#8221; (<em>P.M. Fragen &amp; Antworten</em>)</li>
</ul>
<p>Der &#8220;Zwang zum Geheimnis&#8221;, über den wir an <a title="Der Zwang zum Geheimnis" href="http://blog.gwup.net/2010/11/26/mystic-moments-der-zwang-zum-geheimnis/">dieser Stelle</a> schon mal berichtet haben, nimmt anscheinend pathologische Züge an. Und was die Sache vollends unfreiwillig komisch macht: Vom <em>P.M. Biografie</em>-Cover prangt uns Albert Einstein entgegen. Unterzeile: &#8220;Warum kluge Köpfe immer wichtiger werden.&#8221;</p>
<p>Dabei lässt sich der gesamte Inhalt des Fünfseiters &#8220;Geister &#8211; Gibt es sie doch?&#8221; in einem Satz zusammenfassen. Nämlich in jenem leicht verunglückten Statement, das eine Gruppe jugendlicher &#8220;Ghosthunter&#8221; dieser Tage dem <em>SZ</em>-Magazin <em><a title="Auf Geisterjagd" href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/522006/2/1#texttitel">jetzt</a></em> zum Abschluss einer launigen Reportage gegeben hat:</p>
<blockquote><p>Wir können nicht vollkommen ausschließen, dass an der Kapelle im Ebersberger Forst keine paranormalen Aktivitäten vorkommen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Vermutlich ist dem Sprecher des &#8220;Ghosthunterteams Bayern&#8221; sein Denkdreher gar nicht bewusst.</p>
<p>Darauf kann man eigentlich nur noch mit jener kurzen, selbstironischen Episode aus Heinrich Heines <a title="Die Harzreise" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Harzreise">&#8220;Harzreise&#8221;</a> antworten, in welcher der Erzähler mit dem Geist des verstorbenen Dr. Saul Ascher über den Gespensterglauben sinniert:</p>
<blockquote><p>Es gibt nichts Unheimlicheres, als wenn man bei Mondschein das eigene Gesicht zufällig im Spiegel sieht.</p>
<p>In demselben Augenblicke schlug eine schwerfällige, gähnende Glocke, und zwar so lang und langsam, dass ich nach dem zwölften Glockenschlage sicher glaubte, es seien unterdessen volle zwölf Stunden verflossen, und es müsste wieder von vorn anfangen, Zwölf zu schlagen. Zwischen dem vorletzten und letzten Glockenschlage schlug noch eine andere Uhr, sehr rasch, fast keifend gell, und vielleicht ärgerlich über die Langsamkeit ihrer Frau Gevatterin.</p>
<p>Als beide eiserne Zungen schwiegen und tiefe Totenstille im ganzen Hause herrschte, war es mir plötzlich, als hörte ich auf dem Korridor vor meinem Zimmer etwas schlottern und schlappen, wie der unsichere Gang eines alten Mannes. Endlich öffnete sich meine Tür, und langsam trat herein der verstorbene Doktor Saul Ascher.</p>
<p>Ein kaltes Fieber rieselte mir durch Mark und Bein, ich zitterte wie Espenlaub, und kaum wagte ich das Gespenst anzusehen. Er sah aus wie sonst, derselbe transcendentalgraue Leibrock, dieselben abstrakten Beine, und dasselbe mathematische Gesicht; nur war dieses etwas gelblicher als sonst, auch der Mund, der sonst zwei Winkel von 22 1/2 Grad bildete, war zusammengekniffen, und die Augenkreise hatten einen größeren Radius.</p>
<p>Schwankend und wie sonst sich auf sein spanisches Röhrchen stützend, näherte er sich mir, und in seinem gewöhnlichen mundfaulen Dialekte sprach er freundlich: »Fürchten Sie sich nicht und glauben Sie nicht, dass ich ein Gespenst sei. Es ist Täuschung Ihrer Phantasie, wenn Sie mich als Gespenst zu sehen glauben. Was ist ein Gespenst? Geben Sie mir eine Definition? Deducieren Sie mir die Bedingungen der Möglichkeit eines Gespenstes? In welchem vernünftigen Zusammenhang stände eine solche Erscheinung mit der Vernunft? Die Vernunft, ich sage die Vernunft.«</p>
<p>Und nun schritt das Gespenst zu einer Analyse der Vernunft, zitierte Kants »Kritik der reinen Vernunft«, zweiter Teil, erster Abschnitt, zweites Buch, drittes Hauptstück, die Unterscheidung von Phänomena und Noumena, konstruierte alsdann den problematischen Gespensterglauben, setzte einen Syllogismus auf den andern, und schloss mit dem logischen Beweise, dass es durchaus keine Gespenster gibt.</p>
<p>Mir unterdessen lief der kalte Schweiß über den Rücken, meine Zähne klapperten wie Kastagnetten, aus Seelenangst nickte ich unbedingte Zustimmung bei jedem Satz, womit der spukende Doktor die Absurdität aller Gespensterfurcht bewies, und derselbe demonstrierte so eifrig, dass er einmal in der Zerstreuung, statt seiner goldnen Uhr, eine Handvoll Würmer aus der Uhrtasche zog, und, seinen Irrtum bemerkend, mit possierlich ängstlicher Hastigkeit wieder einsteckte.</p>
<p>»Die Vernunft ist das höchste &#8211;« da schlug die Glocke Eins, und das Gespenst verschwand.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;Ist da was?&#8221; &#8211; Geisterjäger in Bayern, <em><a title="Geisterjäger in Bayern" href="http://www.gwup.org/component/content/article/63-parapsychologie/942-ist-da-was-geisterjaeger-in-bayern">Skeptiker</a></em> 4/2009</li>
<li>Geisterstimmen und Electronic Voice Phenomena, <em><a title="Geisterstimmen und EVP" href="http://blog.gwup.net/2009/11/04/geisterstimmen-und-electronic-voice-phenomena/">GWUP-Blog</a></em> am 4. November 2009</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=6754&amp;md5=efd5b5ddd502e7bafff9cb9e51263fa9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Illuminaten sehen alles &#8211; auch uns Skeptiker</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/02/16/die-illuminaten-sehen-alles-auch-uns-skeptiker/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/02/16/die-illuminaten-sehen-alles-auch-uns-skeptiker/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 21:41:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Erschütternd: Überall findet das aktuelle *P.M.*-Magazin die Symbole der Illuminaten. Nur nicht im Skeptiker-Blog der GWUP. Wieso nicht??? Einfach mal die Augen aufmachen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Lieblingszeitschrift <em><a title="Das Peinliche Magazin" href="http://blog.gwup.net/2010/02/03/p-m-das-peinliche-magazin/" target="_self">P.M.</a></em> verkündet in der aktuellen März-Ausgabe &#8220;<a title="Die Rückkehr der Illuminaten" href="http://www.pm-magazin.de/r/geschichte/die-r%C3%BCckkehr-der-illuminaten" target="_self">Die Rückkehr</a> der Illuminaten&#8221;:</p>
<blockquote><p>Zufall, Mode oder Verschwörung? Die Symbole des mysteriösen Geheimbunds erleben 235 Jahre nach dessen Gründung ein Comeback in den Kathedralen der Pop- und Rockkultur.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun hatten die historischen <a title="Erlebnisführung durch Ingolstadt rund um die baierischen Illuminaten" href="http://www.michael-klarner.com/" target="_self">Ingolstädter</a> Illuminaten eigentlich gar keine Symbole &#8211; außer der <a title="Die Symbole der Illuminati" href="http://www.illuminaten.org/illuminaten/die-symbole-der-illuminati" target="_self">Eule der Minerva</a>.</p>
<p>Aber ist ja auch egal. Wer sucht, der findet halt. Überall. So auch <em>P.M.</em></p>
<p>Zum Beispiel auf Spinnerseiten wie <em><a title="Luciferian Symbolism" href="http://www.whale.to/b/symbols_h.html" target="_self">Luciferian Symbolism</a></em>. Oder bei <a title="The Vigilant Citizen" href="http://vigilantcitizen.com/" target="_self">The Vigilant Citizen</a>, die nach &#8220;versteckten Botschaften&#8221; in den albernen Kostümen von <a title="Lady Gaga - haunted?" href="http://blog.gwup.net/2010/11/03/lady-gaga-haunted/" target="_self">Lady Gaga</a> und in einem <a title="Rihanna’s Mind Control Perfume Ad" href="http://vigilantcitizen.com/?p=6904" target="_self">Werbeclip</a> von Rihanna für Parfüm fahnden. Oder die uns &#8220;The Occult <a title="The Occukt Interpretation of Black Swan" href="http://vigilantcitizen.com/?p=6223" target="_self">Interpretation</a>&#8221; des Gruselstreifens Black Swan&#8221; nahebringen wollen. Abgefahren.</p>
<p>Da sind wir ja fast ein wenig enttäuscht, dass <em>P.M.</em> bei der lustigen Zeichenjagd gänzlich die GWUP ausspart. Wo wird doch nie verleugnet haben, dass wir die <a title="GWUP-Blog: Illuminaten in Ingolstadt" href="http://blog.gwup.net/2009/08/27/skeptiker-illuminati-ingolstadt-stadtfuhrung/" target="_self">Illuminaten</a> sind. Oder umgekehrt. Oder Paris Hilton (die übrigens morgen <a title="Paris Hilton übertritt Regeln mit kalter Verachtung" href="http://www.welt.de/vermischtes/prominente/article12554850/Paris-Hilton-uebertritt-Regeln-mit-kalter-Verachtung.html" target="_self">30</a> wird &#8211; wir huldigen Dir, Illuminatenkönigin!).</p>
<p>Oder wer und wie auch immer. Und dass wir die Weltherrschaft <a title="GWUP will Weltherrschaft!" href="http://blog.gwup.net/2007/05/19/verschworung-gwup-will-weltherrschaft/" target="_self">anstreben</a>.</p>
<p>Bei der GWUP-Konferenz 2008 in Darmstadt haben wir diese brisanten Informationen ungeniert bei einem Vortrag <a title="Verschwörung: Paris Hilton &amp; die Illuminaten" href="http://blog.gwup.net/2008/04/17/verschworung-paris-hilton-die-illuminaten/" target="_self">offengelegt</a>. Sogar in diesem Blog ist ein Illuminaten-Symbol, nun ja, &#8220;versteckt&#8221;.</p>
<p>Und da <em>P.M.</em> gar eine Illuminaten-<a title="Illuminaten-Schatzsuche" href="http://www.pm-magazin.de/a/schatzsuche-die-illuminaten" target="_self">&#8220;Schatzsuche&#8221;</a> ausschreibt, wollen wir nicht hintan stehen. Also:</p>
<ul>
<li><strong>Wer findet das &#8220;Illuminaten-Symbol&#8221; in unserem Skeptiker-Blog?</strong></li>
<li><strong>Und wer liefert uns die originellste Deutung/Erklärung dafür?</strong></li>
</ul>
<p>Einfach unten ins Kommentarfeld eingeben. Wer etwas gewinnen möchte, sollte eine reale E-Mail-Adresse angeben (die nicht angezeigt wird).</p>
<p>Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein Exemplar von &#8220;<a title="Elvis lebt!" href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/3451301962" target="_self">Elvis lebt!</a> Lexikon der unterdrückten Wahrheiten&#8221; (natürlich mit einem Illuminaten-Kapitel drin) sowie weitere Bücher aus unseren skeptischen Beständen.</p>
<p>Als kleine Hilfe mag dieses mysteriöse anonyme <em>youtube</em>-Video dienen (nein, wir haben ehrlich keine Ahnung, wer das warum angefertigt und hochgeladen hat):</p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/e/_BqVoJyTAmA"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/e/_BqVoJyTAmA" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=6207&amp;md5=d84b3e637ffd1bc8a8c77732590fad67" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8220;Hereafter&#8221;: Geister, Nahtod, Jenseits</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/01/29/hereafter-in-weiter-ferne-so-nah/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/01/29/hereafter-in-weiter-ferne-so-nah/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 16:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Die Love-Story im neuen Eastwood-Film "Hereafter" ist ok. Zum Thema Nahtod und Mediumismus hat die Hollywood-Produktion jedoch eher wenig zu sagen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man hatte schon das Schlimmste befürchtet.</p>
<p>In der aktuellen Februar-<em><a title="Vogue 2/2011" href="http://www.vogue.de/articles/mode/mode-news/vogue/2010/12/07/25483/pos/0?offset=0" target="_self">Vogue</a></em> antwortet Clint Eastwood auf die Frage &#8220;Glauben Sie, dass es Menschen gibt, die über die Gabe verfügen, mit dem Jenseits Kontakt aufzunehmen?&#8221; Folgendes:</p>
<blockquote><p>Jeder Menschen spürt irgendwann ein bisschen von diesen Fähigkeiten in sich. Man hebt das Telefon ab, und jemand ist am anderen Ende, den man genau in dieser Sekunde anrufen wollte. Es gibt diese übersinnlichen Phänomene.<br />
Ich habe einmal Uri Geller zugeschaut, wie er Schlüssel verbogen hat. Ich hätte es nicht geglaubt, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte. Ich bin fest überzeugt, dass es eine Energie gibt, die man nicht mit physikalischen Gesetzen erklären kann.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ist wenig mehr als naiv-kenntnisloses Geschwurbel, wie man es allenfalls einem Bullshit-Regisseur à la <a title="Am Ende war kein Licht" href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/01/am-ende-war-kein-licht.php" target="_self">Peter Straubinger</a> zutrauen würde. Aber Clint Eastwood? Kein Wunder, dass zunächst auch dem <em><a title="Hereafter: Leben und sterben lassen" href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,742041,00.html" target="_self">Spiegel</a></em> ob Eastwoods neuer Regiearbeit &#8220;Hereafter&#8221; düster schwante:</p>
<blockquote><p>Wovor sollte man mehr Angst haben? Vor der Vorstellung, dass Clint Eastwood, wie unlängst gemeldet, die Regie bei einem Remake des Hollywood-Dramoletts ,A Star Is Born&#8217; übernimmt, dessen Hauptrolle Soul-Hupfdohle Beyoncé Knowles spielen soll?<br />
Oder vor einem Film des als härtester aller harten Knochen geltenden Regisseurs, der von Nahtod-Erfahrungen, Geisterbeschwörung und Jenseits handelt? Wird Eastwood, bald 81 Jahre alt, etwa langsam sentimental? Verliert er auf seine alten Tage doch noch die über Jahrzehnte mit viel knurrigem Sarkasmus verteidigte Bodenhaftung?&#8221;</p></blockquote>
<p>Seit <a title="Hereafter - Bundesstart am 27.1.2011" href="http://www.filmstarts.de/kritiken/100473-Hereafter.html" target="_self">Donnerstag</a> kann man &#8220;<a title="Hereafter: Official Trailer" href="http://www.youtube.com/watch?v=bFBXzWTL9N4" target="_self">Hereafter</a> &#8211; Das Leben danach&#8221; nun auch bei uns sehen.</p>
<p>Die <em><a title="Hereafter" href="http://www.chicagotribune.com/entertainment/movies/sc-mov-1019-hereafter-20101020,0,3097431.column" target="_self">Chicago Tribune</a></em> hatte zur US-Premiere angemerkt, dass der 128-Minuten-Streifen zwar &#8220;not a Clint Eastwood Masterwork&#8221; sei, die Macher aber immerhin gewissenhaft darauf achten, ihre Idee vom Jenseits so allgemein und friedfertig wie möglich zu halten:</p>
<blockquote><p>Sie haben keine religiöse oder spirituelle Weltsicht zu verkaufen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ob &#8220;Hereafter&#8221; nun ein Meisterwerk ist oder nicht, sei an dieser Stelle mal offen gelassen.</p>
<p>Für den <em><a title="Hereafter: Leben und sterben lassen" href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,742041,00.html" target="_self">Spiegel</a></em> ist es eins (&#8220;Grandioses, meisterhaft meditatives Alterswerk&#8221;), für die Deutsche Film- und Medienbewertung <em><a title="Hereafter - Das Leben danach" href="http://www.fbw-filmbewertung.com/film/hereafter_das_leben_danach" target="_self">FBW</a></em> ebenfalls (&#8220;Wunderschöne filmische Gratwanderung zwischen Diesseits und Jenseits&#8221;). Auch die <em><a title="Hereafter: Movie Review" href="http://www.latimes.com/entertainment/news/la-et-hereafter-20101015,0,3194144.story" target="_self">Los Angeles Times</a></em> entdeckt hinter Eastwoods Regieführung &#8220;ruhige, aber umso kraftvollere Filmkunst, die überzeugt davon ist, dass nichts wichtiger ist, als die Geschichte, die erzählt wird&#8221;. Und die <em><a title="Der Tod steht ihm gut" href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/im-kino-hereafter-der-tod-steht-ihm-gut-1.1052231" target="_self">Süddeutsche</a></em> urteilt schlicht: &#8220;Alles perfekt.&#8221;</p>
<p><a title="Film-Zeit: Hereafter" href="http://www.film-zeit.de/Film/21596/HEREAFTER/Kritik/" target="_self">Andere</a> hingegen sehen bloß die &#8220;ziemlich dröge Verfilmung eines unausgereiften Drehbuchs&#8221; beziehungsweise &#8220;gepflegte Langeweile&#8221;.</p>
<p>Interessanter als dieser Cineasten-Streit ist für uns Skeptiker natürlich die oben aufgeworfene Frage nach der &#8220;religiösen oder spirituellen Weltsicht&#8221; von &#8220;Hereafter&#8221;. Im Vorfeld hatte Clint Eastwood also ziemliches Geseiche über &#8220;nicht-physikalische Energien&#8221; und <a title="GWUP-Thema: Uri Geller" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/63-parapsychologie/56-uri-geller" target="_self">Geller-Tricks</a> zum Besten gegeben - nicht nur in der Frauen-Presse, sondern auch zum Beispiel gegenüber <em><a title="Cinema: Interview Clint Eastwood" href="http://www.cinema.de/kino/news-und-specials/news/hereafter-making-of-und-eastwood-im-interview,4405091,ApplicationArticle.html" target="_self">Cinema</a></em>.</p>
<p>Und im Film selbst?</p>
<p>Überraschenderweise wollen die meisten Mainstream-Medien nichts dergleichen in &#8220;Hereafter&#8221; entdeckt haben. So schreibt etwa die <em><a title="Hereafter: Was uns die Toten erzählen" href="http://www.faz.net/s/Rub070B8E40FAFE40D1A7212BACEE9D55FD/Doc~E4ED111DA38F44600966B6D1EC0E945E9~ATpl~Ecommon~Sspezial.html" target="_self">FAZ</a></em> von einer &#8220;vollkommenen No-Nonsense-Annäherung an ein Thema, das so voller Falltüren ins Unsägliche ist [...], frei auch von übernatürlichem Stuss&#8221;.</p>
<p>Nun ja, sicher verheddert sich Clint Eastwood &#8220;nicht in einen obskuren Mysterythriller, wie es schon so viele gibt&#8221; (<em>Süddeutsche</em>, Print-Ausgabe vom 27. Januar). Und gewiss entlarvt der Film auch &#8220;allerhand Scharlatane, die nur Geld mit dem Jenseits machen&#8221; (<em><a title="Eastwood sucht ein Leben nach dem Tod" href="http://www.welt.de/kultur/kino/article12350182/Clint-Eastwood-sucht-ein-Leben-nach-dem-Tod.html" target="_self">Die Welt</a></em>).</p>
<p>Wie gesagt: auch.</p>
<p>Denn was der überwiegenden Mehrzahl der Profi-Kritiker entgangen ist, bringt beispielsweise der Blog <em><a title="Hereafter" href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=7340" target="_self">Filmsprung</a></em> zur Sprache:</p>
<blockquote><p>Regisseur Clint Eastwood und Drehbuchautor Peter Morgan haben [...] einen Zugang zur Erfahrung mit dem Jenseits gewählt, der irgendwie sowohl Gläubige wie auch Skeptiker ansprechen soll. Durch diese Unbestimmtheit im Ansatz ist der Film aber höchst unbefriedigend ausgefallen.&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8220;Unbefriedigend&#8221; mag man das noch nicht einmal unbedingt nennen. Als &#8220;Liebesfilm mit festlich leuchtenden Totenrändern&#8221; (<em><a title="Hereafter: Wo ist der Gastgeber?" href="http://www.zeit.de/2011/05/Kino-Eastwood-Hereafter" target="_self">Die Zeit</a></em>) ist &#8220;Hereafter&#8221; allemal eine Empfehlung wert. Und gewiss hat Eastwood es sich &#8220;nicht leicht gemacht&#8221; (<em><a title="Clint Eastwood sucht ein Leben nach dem Tod" href="http://www.welt.de/kultur/kino/article12350182/Clint-Eastwood-sucht-ein-Leben-nach-dem-Tod.html" target="_self">Welt</a></em>) mit seinem Thema.</p>
<p>Aber warum muss das Buch der Protagonistin (eine ehemalige Star-Journalistin, die sich seit einem Nahtod-Erlebnis voll und ganz dem Thema Near Death Experiences verschrieben hat) den Untertitel &#8220;Verschwörung des Schweigens&#8221; tragen? Was soll der Zuschauer mit pseudowissenschaftlichem Geraune und Verschwörungstheorien anfangen, wonach die Nahtod-Forschung angeblich &#8220;von der religiösen Lobby&#8221; unterdrückt werde? Und selbst Nobelpreisträger sich dem unterwerfen müssten?</p>
<p>Dieser Punkt ist immerhin auch dem Rezensenten von <em><a title="Clint Eastwood sucht ein Leben nach dem Tod" href="http://www.welt.de/kultur/kino/article12350182/Clint-Eastwood-sucht-ein-Leben-nach-dem-Tod.html" target="_self">Welt-Online</a></em> aufgefallen:</p>
<blockquote><p>Allein: Was der Film nicht verrät, ist eben der Fakt, wie gespalten die Forschung in diesem Punkt ist. Sind das wirklich Nahtod-Erlebnisse, von denen Menschen, die klinisch tot waren, berichten? Oder nicht doch rein evolutive Hormonausschüttungen? Reaktionen aufgrund von Sauerstoffdefiziten im Hirn? Die Erfahrungen sind sich zu ähnlich, sagt die Professorin im Film, also können sie nicht erfunden sein. Ist aber nicht gerade diese große Ähnlichkeit ein Indiz dafür, dass es sich doch nur um rein physikalische Prozesse handelt?&#8221;</p></blockquote>
<p>Und auch das von seiner &#8220;Gabe&#8221; schwer gebeutelte Medium (Matt Damon als Totenflüsterer) bleibt bei aller Sympathie eine zwielichtige Figur, die letztendlich das Klischee vom <a title="&quot;Seriöse&quot; und &quot;unseriöse&quot; Astrologie" href="http://blog.gwup.net/2011/01/03/seriose-und-unseriose-astrologie/" target="_self">&#8220;seriösen&#8221;</a> Psychic unter lauter Schwindlern und Scharlatanen bedient. Und nicht nur das:</p>
<blockquote><p>Damons Figur ist ein Hellseher, der seine Gabe hasst und vor ihr flieht. Mit ihm sollen sich auch alle Skeptiker identifizieren, die nichts mit Esoterik und Heilslehren zu tun haben wollen. Doch gerade wenn Damon die Hände ausstreckt [<em>um Kontakt mit dem Jenseits aufzunehmen; Anm. d. Autors</em>], werden viele aussteigen&#8221;,</p></blockquote>
<p>merkt <em><a title="Clint Eastwood sucht ein Leben nach dem Tod" href="http://www.welt.de/kultur/kino/article12350182/Clint-Eastwood-sucht-ein-Leben-nach-dem-Tod.html" target="_self">Welt-Online</a></em> zu Recht an.</p>
<p>Was lässt sich also abschließend zu &#8220;Hereafter&#8221; sagen?</p>
<p>Der Film ist <a title="Clint Eastwood sucht ein Leben nach dem Tod" href="http://www.welt.de/kultur/kino/article12350182/Clint-Eastwood-sucht-ein-Leben-nach-dem-Tod.html" target="_self">zunächst</a> durchaus &#8220;realistisch, glaubwürdig, analytisch&#8221; und bietet &#8220;kaum Angriffsfläche für zynisches Gelächter&#8221;, <a title="Hereafter - Das Leben danach bei Manifest - Das Filmmagazin" href="http://www.dasmanifest.com/01/hereafterdaslebendanach.php" target="_self">das</a> ist sicherlich richtig &#8211; auch wenn das Totenreich sogar bei Eastwood &#8220;als der Hollywood-übliche, unscharf gefilmte Aftershow-Bereich der Welt erscheint&#8221; <em><a title="Hereafter: Wo ist der Gastgeber?" href="http://www.zeit.de/2011/05/Kino-Eastwood-Hereafter" target="_self">(Die Zeit)</a></em>. Dennoch kommt am Ende das <em><a title="Hereafter - Das Leben danach" href="http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=7340" target="_self">Filmsprung</a></em>-Fazit dem Ganzen wohl am nächsten:</p>
<blockquote><p>Wer bereits an ein Leben nach dem Tod glaubt, wird an ,Hereafter&#8217; womöglich gefallen finden. Wer diesem Thema hingegen eher kritisch eingestellt ist, wird sich davon sicherlich nicht überzeugen lassen, sondern sich eher langweilen oder ärgern.&#8221;</p></blockquote>
<p>Oder resümieren wir mal so: Gut gemacht, unterhaltsam, manchmal anrührend &#8211; aber gewiss nicht &#8220;skeptisch&#8221;.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Is There Evidence for an Afterlife? <em><a title="Afterlife?" href="http://www.csicop.org/sb/show/is_there_evidence_for_an_afterlife" target="_self">Skeptical Inquirer</a></em> Vol. 20.2, June 2010</li>
<li>Pam Reynolds: Ein Nahtoderlebnis aus der Sicht eines Anästhesisten, <em><a title="Skeptiker 4/2004" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/157-skeptiker-2004-4" target="_self">Skeptiker</a></em> 4/2004 (Online bei <em><a title="Grenzerfahrung auf dem OP-Tisch" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21392/1.html" target="_self">Telepolis</a></em>)</li>
<li>Nahtod-Erfahrungen: Entzaubert die Gehirnforschung einen Mythos? GWUP-<em><a title="Nahtod-Erfahrungen" href="http://www.gwup.org/infos/nachrichten/368-gehirnforschung-entzaubert-mythos-nahtod-erfahrungen" target="_self">News</a></em> am 3. Juni 2003</li>
<li>Matt Damon glaubt nicht an Medium, <em><a title="Matt Damon glaubt nicht an Medium" href="http://www.moviejones.de/news/showbiz-matt-damon-glaubt-nicht-an-medium_3110.html" target="_self">ShowBiz-Blog</a></em> am 22. Januar 2011</li>
<li>Eben nach dem Tod, <em><a title="Eben nach dem Tod" href="http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2005-23/artikel-2005-23-eben-nach-dem-tod.html" target="_self">Weltwoche</a></em> am 8. Juni 2005</li>
<li>&#8220;Nahtoderlebnis&#8221; im <em><a title="Nahtoderlebnis" href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Nahtoderlebnis" target="_self">Esowatch</a></em>-Wiki</li>
<li>Das Medium &#8211; Fischen im Drüben, <em><a title="Das Medium" href="http://blog.gwup.net/2010/10/31/das-medium-fischen-im-druben/" target="_self">GWUP-Blog</a></em> am 31. Oktober 2010</li>
<li>Quoten-Beschwörung bei RTL: &#8220;Das Medium&#8221;, <em><a title="Das Medium" href="http://blog.gwup.net/2010/09/29/quoten-beschworung-bei-rtl-das-medium/" target="_self">GWUP-Blog</a></em> am 29. September 2010</li>
<li>Bernd Harder: Warum die Uhr stehenblieb, als Opa starb. <a title="Warum die Uhr stehenblieb, als Opa starb" href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/3426783053" target="_self">Knaur</a>, München 2010</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=5865&amp;md5=5d9bdc9485de374fe5abf1cf6434b908" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>News: 90 Prozent glauben nicht an Geister!</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/01/28/90-prozent-glauben-nicht-an-geister/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 14:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wunderwelt Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Der Spiritismus boomt, titelt "Wunderwelt Wissen": Zehn Prozent der Deutschen glauben dran! Ja gut äh - und was ist mit den anderen 90 Prozent?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute erreichte uns folgende Pressemitteilung zur <a title="Wunderwelt Wissen" href="http://www.wunderwelt-wissen-magazin.de/de/blaettern_im_heft/?linkID=Menu" target="_self">Februar-Ausgabe</a> der Zeitschrift <em>Wunderwelt Wissen</em>:</p>
<blockquote><p>Kontaktaufnahme zu Verstorbenen boomt in Deutschland. Die Zeiten, in denen die Anhänger des so genannten Spiritismus als Spinner bezeichnet wurden, scheinen vorbei zu sein. Wie die Zeitschrift WUNDERWELT WISSEN in ihrer aktuellen Ausgabe (02/11 ab heute im Handel) berichtet, hat das Thema inzwischen alle Gesellschafts- und Altersschichten erfasst. So glauben zehn Prozent der Deutschen fest an Geister, belegte das Meinungsforschungsinstitut Allensbach bereits vor einigen Jahren. Laut einer Studie der Universität Hohenheim zählen inzwischen bis zu 15 Prozent der Deutschen zur Gruppe der spirituellen Sinnsucher.</p>
<p>Die Motive von Menschen mit ihren Verstorbenen in Kontakt zu kommen, liegen auf der Hand: Man sucht Trost, man will um Verzeihung bitten, man erhofft sich einen Rat, man will wissen, ob es dem Verstorbenen gut geht und ob der Tod doch nicht das Ende ist.</p>
<p>Drei Millionen Menschen hierzulande geben für Okkultismus sechs Milliarden Euro jährlich aus. Ein gigantischer Markt, der Begierden weckt. So hat sich jüngst auch eine Königstochter in die Schar der Totenflüsterer eingereiht: Die norwegische Prinzessin Märtha Louise will nach den Engeln nun auch Kontakt zu Geistern haben. Im Veranstaltungszentrum &#8220;Himmel und Meer&#8221; von Stavanger bietet die<br />
Königstochter zahlungswilligen Landsleuten Gespräche mit Verstorbenen an.</p>
<p>Alles nur Schwindel, um Geld zu machen, sagen Kritiker. &#8220;Wer behauptet, mit Verstorbenen Kontakt aufnehmen zu können, nutzt die emotional beeinträchtigte Wahrnehmung der Trauernden aus&#8221;, sagt Wolfgang Hund, Mitglied in der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP).&#8221;</p></blockquote>
<p>Das besagte Titelthema der wundersamen Postille heißt übrigens &#8220;Geheime Botschaften aus dem Jenseits&#8221;. Warum obskure Pseudo-&#8221;Botschaften&#8221; aus dem Jenseits nun zu allem Überfluss auch noch &#8220;geheim&#8221; sein müssen &#8211; darüber hat sich kürzlich erst Dr. Florian Freistetter von <em><a title="Warum muss immer alles geheimnisvoll sein?" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/11/es-muss-immer-alles-geheimnisvoll-sein.php" target="_self">Astrodicticum simplex</a></em> Gedanken gemacht.</p>
<p>Aber da ist noch was anderes: Zehn bis 15 Prozent der Deutschen glauben an Geister? Ja gut äh &#8211; aber heißt das nicht im Umkehrschluss, dass 85 bis 90 Prozent nicht daran glauben? Doch, sicher. Aber wie soll man daraus eine knackige Meldung machen?</p>
<p>Die Gruner + Jahr-Verlagspressestelle weiß offenkundig nicht, wie das geht. Dafür aber der Skeptiker und <a title="Turm der Sinne" href="http://www.turmdersinne.de/index.html" target="_self">&#8220;Turm der Sinne&#8221;</a>-Geschäftsführer <a title="Dr. Rainer Rosenzweig" href="http://www.rainerrosenzweig.de/" target="_self">Dr. Rainer Rosenzweig</a> - der für die persönliche Psychohygiene folgende leicht abgewandelte Version auf die GWUP-Mitgliederliste postete:</p>
<blockquote><p>Kontaktaufnahme zu Verstorbenen ist in Deutschland auf dem Rückzug. Die Zeiten, in denen die Anhänger des so genannten Spiritismus als Spinner bezeichnet werden, sind endlich angebrochen. Wie die Zeitschrift <em>SINNESORGAN</em> in ihrer aktuellen Ausgabe (01/11, ab Februar erhältlich) berichtet, ist das Thema inzwischen in allen Gesellschafts- und Altersschichten perdu. So glauben neunzig Prozent der Deutschen nicht mehr an Geister, belegte das Meinungsforschungsinstitut Allensbach bereits vor einigen Jahren. Laut einer Studie der Universität Hohenheim zählen inzwischen bis zu 85 Prozent der Deutschen nicht mehr zur Gruppe der spirituellen Sinnsucher.</p>
<p>Die Motive von Menschen, von ihren Verstorbenen endgültig Abschied zu nehmen, liegen auf der Hand: Man sucht Trost, man kann verzeihen, man erhofft sich, loslassen zu können, und man weiß und akzeptiert, dass das Leben der Verstorbenen unwiederbringlich zu Ende ist.</p>
<p>Neunundsiebzig Millionen Menschen hierzulande geben für Okkultismus jährlich keinen müden Cent aus. Ein Markt, der offenbar keinerlei Begierden mehr weckt. So hat sich jüngst auch eine leibhaftige Prinzessin in die Schar der Okkult-Verweigerer eingereiht: Nach laut <em><a title="Himmlische Prinzessin" href="http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc~E448BE4136BA34B16B37DA7F538371BC3~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_self">FAZ</a></em> &#8220;massiver Kritik wegen Schwindelei und allzu hemmungsloser Geschäftstüchtigkeit&#8221; verspricht die norwegische Prinzessin Märtha Louise ihren Landsleuten &#8220;keine persönliche Begegnung mit Engeln mehr&#8221;.</p>
<p>Alles nur als Skeptizismus getarnte dogmatische Intoleranz, damit wir kein Geld mehr machen können, meinen Befürworter. &#8220;Wer behauptet, mit Verstorbenen keinen Kontakt aufnehmen zu können, ignoriert die emotional gesteigerte Wahrnehmung der Trauernden&#8221;, sagt nur noch Dr. Dr. Walter von Weißnichtwo, Gesellschaft für anomalistische Grenzerfahrungsangelegenheiten (GAGA)&#8221;</p></blockquote>
<p>P.S. Die Zeitschrift <em><a title="Turm der Sinne" href="http://turmdersinne.blogspot.com/" target="_self">Sinnesorgan</a></em> gibt es wirklich. Und sie erscheint auch demnächst wieder. Nicht mit dem oben genannten, aber mit vielen anderen &#8211; interessanteren &#8211; Themen.</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=5848&amp;md5=3c809107bdd1b2cd933a7559cc5a0fc3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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