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	<title>gwup &#124; die skeptiker &#187; GWUP</title>
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	<description>... denken kritisch seit 1987.</description>
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		<title>Der Schwindler und seine Wundermaschinen</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/09/04/der-schwindler-und-seine-wundermaschinen/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 08:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inge Hüsgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[GWUP]]></category>
		<category><![CDATA[Paraphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>
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		<category><![CDATA[John Keely]]></category>
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		<category><![CDATA[Skepsis]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) John Keely (1837-1898) gehörte zu den erfolgreichsten Schwindlern der Technikgeschichte. Im SKEPTIKER 3/2010 skizziert Klaus Schmeh die Karriere des "genialen Erfinders". ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eins muss man Mr. John Keely (1837-1898) aus Chester, Pennsylvania, lassen: Mit dem Gewöhnlichen gab sich der selbsternannte Erfinder nicht ab: Es musste schon eine Wundermaschine werden. Ein Motor, der bei minimalem Energieverbrauch immense Antriebskraft liefert &#8211; beinahe ein Perpetuum mobile. Behauptete Keely jedenfalls.</p>
<p>Tatsächlich fanden einige Zeitgenossen seine Pläne überzeugend. Insgesamt fünf Millionen Euro pumpten die Investoren im Laufe der Jahre in das Projekt – allerdings ohne ihr Geld je wiederzusehen oder gar den erträumten Wundermotor zu bekommen.</p>
<p>Dabei hatten sie eigentlich von Anfang an Grund zum Misstrauen, mag man sagen. Wie heißt es doch so schön: „Wenn es zu gut klingt, um wahr zu sein, dann <em>ist</em> es auch nicht wahr.“ Aber Keely war ein geschickter Handwerker und ein begnadeter Selbstdarsteller dazu. Er führte seinen Geldgebern eindrucksvolle Wundermaschinen vor, quasi als Vorgeschmack auf zukünftige, noch genialere Konstruktionen. Die angeblichen Funktionsprinzipien hüllte er freilich in undurchdringliche Wortnebel, so <a title="Klaus Schmeh" href="http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/wiw/898-wiw-schmeh-klaus" target="_blank">Klaus Schmeh</a>, der sich im aktuellen <a title="SKEPTIKER 3/2010" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/993-skeptiker-2010-3" target="_blank">SKEPTIKER</a> auf die Spuren des historischen Schwindlers begibt:</p>
<blockquote><p>„So schwadroniert er von einer Theorie der sympathischen Schwingungen, von einer vibrierenden Harmonie des Weltganzen, von einer Physik der Liebe, vom Gesetz der harmonischen Vibrationen und vom Gesetz der chemischen Morphologie.“</p></blockquote>
<p>Zwar zeigten sich Zeitschriften wie der <em>Scientific American</em> mehr als skeptisch, und die  Wissenschaftler Addison Burk und Alexander Scott kamen Keely sogar auf die Schliche. Das ganze Ausmaß seiner Schwindelei offenbarte sich jedoch erst nach seinem Tod, als man bei der Untersuchung der Maschinen auf schlichte Federkonstruktionen und Druckluft-Tricks stieß.</p>
<p>Wie so oft in der Geschichte der Pseudo-Technologie, ließen sich die eisenharten Anhänger auch diesmal nicht von den Tatsachen beirren. Einer von ihnen war Rudolf Steiner, bekannt als Begründer der Anthroposophie. Noch Jahre, nachdem der Schwindel aufgeflogen war, erklärte er die Maschinenwunder durch „jene treibende Kraft, die aus dem Seelischen hervorgeht und Mechanisches in Bewegung setzen kann“.</p>
<p>Bis heute sind einige Enthusiasten von den Ideen John Keelys überzeugt. Und suchen unverdrossen nach den unerschöpflichen Energiequellen, die ihr Idol seinerzeit anzapfte&#8230;</p>
<p>Mehr lesen Sie im SKEPTIKER 3/2010.</p>
<p>SKEPTIKER 3/10 erscheint Anfang September. Wie immer mit vielen Berichten, aktuellen Meldungen und Lesetipps.  </p>
<ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer heilt, hat recht?</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/31/wer-heilt-hat-recht/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/08/31/wer-heilt-hat-recht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 20:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amardeo Sarma</dc:creator>
				<category><![CDATA[GWUP]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Paramedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Amardeo Sarma]]></category>
		<category><![CDATA[Erstverschlimmerung]]></category>
		<category><![CDATA[Heiler]]></category>
		<category><![CDATA[Placebo]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Was ist von dem Standardargument der Homöopathen „Wer heilt, hat recht“ zu halten? Eine kritische Betrachtung von Amardeo Sarma. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teil 1: Die Gebetsmühle</strong></p>
<p>&#8220;Wer heilt, hat recht&#8221; ist ein Standardargument aus der alternativen Medizin.</p>
<p>Das Argument scheint schlagend – aber korrekterweise sollte es heißen: „Wer dabei war, hat recht“. Die Frage, <em>welche Therapie</em> – wenn überhaupt – bei der „Heilung“ eine Rolle gespielt hat, <em>ist ja gar nicht geklärt</em>. Nun, der „Heiler“ war dabei und beansprucht jeglichen positiven Effekt einschließlich des Placebo-Effektes für sich, und deshalb soll er recht bekommen. Ein Schelm, wer dabei an Trittbrettfahren denkt. „Wer heilt, hat recht“ ist die Gebetsmühle, mit deren Hilfe Anbieter der alternativen Medizin – ob Dr. med. oder nicht – auf Beutejagd gehen, und es funktioniert!</p>
<p>Die Vorgehensweise ist einfach: Man werbe von der regulären Medizin enttäuschte Patienten, gebe ihnen ein gutes Gefühl, rede ihnen gut zu, rede ihnen Krankheiten ein, die sie gar nicht haben, und binde sie ideologisch. Welche Quacksalber-Methode man dabei nutzt, ist eigentlich egal. <a title="Homöopathie" href="http://www.gwup.org/infos/themen/646-homoeopathie" target="_blank">Homöopathie</a> ist ein besonders guter Kandidat, weil für sie massive Medienkampagnen gelaufen sind und sie auch ihre akademischen Helfershelfer hat, die ihnen notfalls den Stempel „wissenschaftlich“ aufdrücken. Wer darauf nicht anspricht, dem kann man ja indische oder chinesische Medizin anbieten.</p>
<p>Nun kann nichts mehr schief gehen. Wenn doch, liegt es an der verteufelten „Schul“-Medizin. Möglicherweise hat ein Arzt, berechtigt oder unberechtigt, eine Therapie mit vielen Nebenwirkungen verordnet. Bereits durch das Absetzen dieser Behandlung fühlt sich der Patient besser – ob ihm dies langfristig dienlich ist, sei dahingestellt: Erfolg Nummer eins. Wenn es dem Betroffenen trotz Beginn der alternativen „Behandlung“ schlecht geht – aber nur dann! – liegt es an der „Erstverschlimmerung“. Geniale Ausreden für Misserfolge! Sind Krankheiten eingebildet oder eingeredet, kann man sie ohnehin mit dubiosen Messmethoden als „geheilt“ erklären und als Erfolg abhaken. Bei anderen Beschwerden warte man nur ab – geht es dem Patienten, aus welchen Gründen auch immer, besser, ist es ebenfalls ein Erfolg. Auch bei dem natürlichen Auf und Ab einer Krankheit kann man durch „Anpassen“ der Scheintherapie immer einen Erfolg buchen. Stirbt der Kranke, war die Vergiftung durch die „Schul“-Medizin schuld. Egal, was passiert, „der Heiler hat immer recht“, denn er ist dabei, und alle Erfolge (von wo auch immer) sind sein Verdienst, alle Misserfolge dagegen ein Problem der „Schul“-Medizin – oder Resultat einer „Erstverschlimmerung“.</p>
<p>Rechthaberei ist der Ausgangspunkt solcher Sprüche im Marketingprogramm der „alternativen“ Medizin, nicht Sorge um Patienten. Ein wenig Bescheidenheit und Selbstkritik wären angemessener.</p>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/08/31/wer-heilt-hat-recht/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Skeptiker 3/10: Schädeldeutung &amp; Co.</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/30/skeptiker-310-schadeldeutung-co/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/08/30/skeptiker-310-schadeldeutung-co/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inge Hüsgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[GWUP]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Graphologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Namenspsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Physiognomik]]></category>
		<category><![CDATA[Skepsis]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Kanning]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Psycho-Physiognomik, Graphologie, Namenspsychologie: So überzeugend diese Methoden der Psychodiagnostik auch daherkommen mögen, so absurd sind sie. Warum, das erklärt der renommierte Wirtschaftspsychologe Prof. Uwe Kanning im SKEPTIKER 3/2010. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über <a title="Uwe Kanning" href="http://www.wiso.fh-osnabrueck.de/342+M5adaf78a1d3.html?&amp;L=0" target="_blank">Prof. Uwe Kannings </a>ebenso knackige wie fundierte Kritik an Psycho-Physiognomik, Graphologie und Ähnlichem haben wir ja hier schon öfter berichtet, so über <a title="Schädeldeuter &amp; Co." href="http://blog.gwup.net/2010/05/07/schadeldeuter-und-co-prof-kanning-bei-der-gwup/" target="_self">seinen Vortrag </a>auf der Essener GWUP-Konferenz im Mai und über sein <a title="Schädeldeuter und Graphologen" href="http://blog.gwup.net/2010/03/21/schadeldeuter-und-graphologen/" target="_self">gelungenes Buch</a> zum Thema.</p>
<p>Im SKEPTIKER 3/10 stellt Kanning eine Reihe von unseriösen Verfahren der Psychodiagnostik vor. Vom Boom der Schädeldeuterei schreibt er ebenso wie von der scheinbar treffsicheren Deutung handgeschriebener Lebensläufe durch Graphologen.</p>
<p>Mit der es eine ganz schlichte Bewandtnis hat, so der Wirtschaftspsychologe Kanning:</p>
<blockquote><p>„Die Kunst der graphologischen Personalauswahl besteht ausschließlich in einer laienhaften Deutung der Inhalte von Lebensläufen.“</p></blockquote>
<p>Dann gibt es da noch die Namenspsychologie, die Kanning ebenfalls auseinandernimmt. Weil nicht etwa die Eltern, sondern höhere Mächte die Abfolge der Buchstaben unserer Vor- und Zunamen bestimmen, braucht man diese nur zu deuten und weiß Bescheid über den „Charakterkern“ und das „Lebensthema“ einer Person &#8211; so jedenfalls die Lehre.</p>
<p>Zumindest eines scheint die Methode ihren Konkurrenten voraus zu haben, vermutet Kanning, nämlich dass:</p>
<blockquote><p>„man sie besonders leicht ohne jedes Wissen über die zu deutende Person vornehmen kann.“</p></blockquote>
<p> Das war’s dann aber auch schon auf der Vorteils-Seite.</p>
<p> Denn was die Aussagekraft angeht, sieht es bei allen drei Verfahren mau aus, so Kannings Fazit:</p>
<blockquote><p>„Weder Psycho-Physiognomik noch Graphologie oder Namenspsychologie liefern ihren Kunden eine diagnostisch wertvolle Aussage über verborgene Merkmale eines Menschen.“</p></blockquote>
<p>SKEPTIKER 3/10 erscheint Anfang September. Wie immer mit vielen Berichten, aktuellen Meldungen und Lesetipps.  </p>
<ul>
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</ul>
<p>Zum Weiterlesen: </p>
<ul>
<li>Rouven Schäfer (2009): Die Graphologie in der Personalauswahl – eine kritische Analyse. <a title="SKEPTIKER 1/2009" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/861-skeptiker-2009-1" target="_blank">Skeptiker 1/2009</a>, S. 36-39.</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/08/30/skeptiker-310-schadeldeutung-co/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Skeptiker und der Hi-Fi-Sound</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/29/die-skeptiker-und-der-hi-fi-sound/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/08/29/die-skeptiker-und-der-hi-fi-sound/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 16:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inge Hüsgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[GWUP]]></category>
		<category><![CDATA[Paraphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Hi-Fi-Tuning]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin Meyl]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Philippe Leick]]></category>
		<category><![CDATA[Skepsis]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Twister-Stopp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gwup.net/?p=3617</guid>
		<description><![CDATA[(gwup) Unter dem Schlagwort Tuning kursieren neben wertvollen Kniffen und Geräten zur Klangverbesserung von Hi-Fi-Anlagen auch fragwürdige Ideen. Eine davon wurde jetzt getestet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für den alten Trick, CDs zur Klangverbesserung mit dem Filzstift zu umranden, haben Kenner bestenfalls ein müdes Lächeln übrig. Kein Wunder – war ursprünglich ja auch als <a title="Seidige Mitten, strähniger Klang" href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43960848.html" target="_blank">Aprilscherz </a>gedacht. Und überhaupt: Wie sollen die aus Kunststoff und Aluminium bestehenden Silberlinge  dauerhaft (ent-)magnetisiert werden?</p>
<p>Nicht alle unsinnigen Tuning-Maßnahmen sind so leicht zu erkennen. Nicht jeder  Hi-Fi-Enthusiast weiß beispielsweise, was es mit Konstantin Meyls „neuer Physik“ auf sich hat. Genau die soll nämlich der Funktionsweise der „Twister-Stopps“ zugrunde liegen. Diese „informierten“ Glaslinsen sollen laut Hersteller „die Verwirbelung elektromagnetischer Wellen zu Potenzialwirbeln verhindern“ und auf diese Weise den Hörgenuss optimieren.</p>
<p>Physiker wie <a title="Dr. Philippe Leick" href="http://www.gwup.org/component/content/article/44-whoiswho/867-wiw-philippe-leick" target="_blank">Dr. Philippe Leick</a> werden bei diesen Stichworten skeptisch. Dass trotzdem Entwickler und Anwender aufrichtig von der Wirksamkeit der Twister-Stopps überzeugt sind, ist gar nicht unwahrscheinlich. Zu leicht hört man das, was man hören will.</p>
<p>Norbert Maurer, der Entwickler des Twister-Stopp, wollte es genau wissen und regte einen „blinden“ Hörtest an. Dabei sollten die Probanden, darunter Philippe Leick, erkennen, ob sie die Musik gerade mit oder ohne „informierte“ Twister-Stopps hörten. Das Ergebnis sei an dieser Stelle verraten:</p>
<blockquote><p>Die Trefferquote entsprach recht exakt der Verteilung, die sich durch reines Raten ergeben sollte.</p></blockquote>
<p>Mehr im  SKEPTIKER 3/2010, der Anfang September erscheint.</p>
<ul>
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</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Hildegard-Medizin: Da erschaudert der Teufel</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/27/hildegard-medizin-der-teufel-erschaudert/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/08/27/hildegard-medizin-der-teufel-erschaudert/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 20:19:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[GWUP]]></category>
		<category><![CDATA[Paramedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Harder]]></category>
		<category><![CDATA[Colin Goldner]]></category>
		<category><![CDATA[Die andere Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Die Psycho-Szene]]></category>
		<category><![CDATA[Edelsteintherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gottfried Hertzka]]></category>
		<category><![CDATA[Heilsteine]]></category>
		<category><![CDATA[Hildegard von Bingen]]></category>
		<category><![CDATA[Hildegard-Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Kristallmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Kristalltherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Lithotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Skepsis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gwup.net/?p=3603</guid>
		<description><![CDATA[(gwup) Die Äbtissin Hildegard von Bingen war in mancherlei Hinsicht ihrer Zeit voraus. Ihre medizinischen Erkenntnisse indes sind nicht so ohne weiteres auf heute übertragbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Posaune Gottes&#8221; ist ein Artikel im aktuellen <em><a title="Posaune Gottes" href="http://www.spiegel.de/spiegelgeschichte/0,1518,711479,00.html" target="_self">Spiegel Geschichte</a></em> über die Äbtissin Hildegard von Bingen überschrieben. In erster Linie gibt&#8217;s viel Biografie, erst gegen Ende einen kurzen Schwenk zur heutigen &#8220;Hildegard-Medizin&#8221;:</p>
<blockquote><p>Beliebt ist indes heute noch die nach ihr benannte &#8220;Hildegard-Medizin&#8221;. Sie wurde 1970 von einem österreichischen Arzt erfolgreich herausgebracht; zumindest im Marketing stand der Mann der Namensgeberin nicht nach.<br />
Der Würzburger Klostermediziner Mayer entdeckte allerdings frappante Widersprüche zum Original. Kurios sei etwa das propagierte ,Hildegard-Fasten&#8217;. Im ganzen Werk der Benediktinerin fand Mayer dazu nur einen Satz: ,Das Fasten sollst du nicht übertreiben.&#8217;&#8221;</p></blockquote>
<p>In der Tat wäre es wohl angebrachter, von &#8220;Hertzka-Medizin&#8221; zu sprechen denn von &#8220;Hildegard-Medizin&#8221;. <a title="Gottfried Hertzka" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Hertzka" target="_self">Gottfried Hertzka</a> ist nämlich der Name jenes österreichischen Arztes, der gemeinsam mit dem deutschen Heilpraktiker Wighard Strehlow den Vertrieb eines Sammelsuriums an Pflanzenpräparaten, Edelsteinen, Nahrungsmittel, Kosmetika und sonstigen Bedarfsartikeln für &#8220;gesunde Lebensführung&#8221; unter dem Signet &#8220;Hildegard-Medizin&#8221; groß aufzog.</p>
<blockquote><p>Mit den Schriften Hildegards hat dieser Versandhandel nur noch entfernt zu tun, desgleichen die Flut der Publikationen, die sich seit Mitte der 80er über den Buch´markt ergießt. Die Ratschläge und Rezepturen, die Hertzka und Strehlow in ihrer ,Großen Hildegard-Apotheke&#8217; für sämtliche nur denkbaren Erkrankungen vorlegen, entbehren jedes seriösen Wirksamkeitsnachweises&#8221;,</p></blockquote>
<p>warnt der Psychologe und Sachbuchautor <a title="Colin Goldner" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Colin_Goldner" target="_self">Colin Goldner</a> in seinem Buch <a title="Die Psycho-Szene" href="http://www.denkladen.de/product_info.php/info/p275_Goldner--Psycho-Szene.html" target="_self">&#8220;Die Psycho-Szene&#8221;</a>. Weitere Kritik aus medizinischer und historischer Sicht zitiert die informative <a title="Hildegard-Medizin" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hildegard-Medizin" target="_self">Wikipedia-Seite</a> zum Thema. Auch das Stiftung-Warentest-Nachschlagewerk &#8220;<a title="Die andere Medizin" href="http://www.amazon.de/Andere-Medizin-Alternative-Heilmethoden-bewertet/dp/3937880089" target="_self">Die andere Medizin</a> &#8211; Alternative Heilmethoden für Sie bewertet&#8221; kommt zu dem Urteil:</p>
<blockquote><p>Die Vermarktung des Namens Hildegard von Bingen und die Nutzung ihrer Schriften in einer Weise, die durch das Original kaum gedeckt ist, hat die wohl kenntnisreichsten Professoren dieser Materie zu einer öffentlichen Erklärung veranlasst: <em>Die Versuche, eine durchaus berechtigte Naturheilkunde als ,Hildegard-Medizin&#8217; in die ärztliche Praxis und den Bereich der Apotheke hineinzutragen, entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage.</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>Das gilt insbesondere für die Edelsteintherapie Hildegards, &#8220;die ihre Vorstellungen meist aus visionärer Schau bezog&#8221;, schrieb Bernd Friede im <em><a title="Mineralmagie" href="http://www.gwup.org/component/content/article/77-komplementaer-und-alternativmedizin-cam/812-mineralmagie-und-schwingende-kristalle" target="_self">Skeptiker</a></em> 1/2002:</p>
<blockquote><p>Die dort postulierten Wirkungen religiöser Entitäten auf das physische Befinden spiegeln das mittelalterliche Konzept der Einheit von seelischem und körperlichem Zustand wider. So heißt es im vierte Buch ihres Werkes &#8220;Physica&#8221; (&#8220;Von den Steinen&#8221;): &#8220;Gott hat in die Edelsteine wunderbare Kräfte gelegt (&#8230;) All diese Kräfte finden ihre Existenz im Wissen Gottes (..) und stehen dem Menschen in seiner leiblichen wie geistigen Lebensnotwendigkeit bei. (&#8230;) Jeder Stein hat Feuer und Feuchtigkeit in sich (&#8230;) Sie dienen dem Menschen als Segen und Heilmittel (&#8230;) Daher werden die Edelsteine vom Teufel gemieden und es erschaudert ihn bei Tag und bei Nacht&#8221;.</p>
<p>Die Anwendung der Minerale ist bei Hildegard von Bingen mit alchimistischen Ritualen und Magie verknüpft: Achat, vor dem Zubettgehen in Kreuzform durch das Haus getragen, vertreibe Diebe. Über den Topas schreibt sie: &#8220;Wenn jemand Fieber hat, grabe er mit dem Topas drei kleinere Gruben in ein weiches Brot, gieße reinen Wein in dieselben (…) und betrachte sein Gesicht in dem Wein (…) und spreche: &#8220;&#8216;Ich sehe mich an wie in dem Spiegel (&#8230;), auf dass Gott dieses Fieber von mir vertreibe&#8221;.&#8221;</p></blockquote>
<p>Den GWUP-Themeneintrag zu &#8220;Edelsteintherapie &#8211; Kristallmedizin &#8211; Lithotherapie&#8221; finden Sie <a title="Edelsteintherapie" href="http://www.gwup.org/component/content/article/77-komplementaer-und-alternativmedizin-cam/854-edelsteintherapie-kristallmedizin-lithotherapie" target="_self">hier</a>.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Werbung für Heilsteine unzulässig, <em><a title="Werbung für Heilsteine unzulässig" href="http://wahrsagercheck.wordpress.com/2009/04/03/werbung-fur-heilsteine-unzulassig/" target="_self">wahrsagercheck.de</a></em> am 3. April 2009</li>
<li>&#8220;Welchen Einfluss haben Steine, Minerale und Edelsteine auf den Menschen?&#8221; Vortrag von Klaus Olschewski bei der <a title="Parawissenschaften und Politik" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/113-skeptikerorganisationen/803-gwup-konferenz-parawissenschaften-und-politik-2002-in-berlin" target="_self">12. GWUP-Konferenz</a> in Berlin</li>
<li><a title="Mineralmagie" href="http://www.gwup.org/component/content/article/77-komplementaer-und-alternativmedizin-cam/812-mineralmagie-und-schwingende-kristalle" target="_self">Mineralmagie</a> und schwingende Kristalle, <em>Skeptiker</em> 1/2002</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/08/27/hildegard-medizin-der-teufel-erschaudert/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Schillerndes Dunkel &#8221; &#8211; Die Gothic-Szene</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/27/schillerndes-dunkel-die-gothic-szene/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 14:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) "Licht in die finstere Subkultur" der Gothics bringt eine neue Buchveröffentlichung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlass geben wir einfach mal eine <a title="Wenn die Kinder Trauer tragen" href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,713956,00.html" target="_self"><em>Spiegel</em>-Buchempfehlung</a> ungefiltert weiter: <a title="Schillerndes Dunkel" href="http://www.schillerndesdunkel.de/Schillerndes_Dunkel/Schillerndes_Dunkel.html" target="_self">&#8220;Schillerndes Dunkel&#8221;</a>, ein &#8220;üppig ausgestatteter Prachtband&#8221;, der &#8220;Licht in die finstere Subkultur&#8221; der Gothics bringt.</p>
<p>Der entscheidende Satz in der Rezension:</p>
<blockquote><p>Im Gegensatz zu anderen Jugendbewegungen wie Mods, Punks und Rock&#8217;n'Roller, bei denen immer halbwegs klar war, worum es ihren Mitstreitern ging, blieben die Intentionen jener nebelig, die sich gern wie Gespenster schminken und kostümieren, sich für das Jenseits begeistern und auch mal über Friedhöfe spazieren. Für zusätzliche Irritationen sorgten immer wieder Geschichten über Anhänger der Gothic-Kultur, die sich angeblich für Faschismus und Satanismus begeistern.&#8221;</p></blockquote>
<p>Genau das ist der Grund, weshalb sich auch Skeptiker in ihren Veröffentlichungen hin und wieder mit dieser Szene beschäftigen &#8211; und wenn es auch nur darum geht, die genannten Vorurteile kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls zu widerlegen. Seltsam, dass allein die Erwähnung der Gothics in diesem Zusammenhang schon für erregte Debatten sorgt, ohne dass die Diskussionsteilnehmer die entsprechenden Publikationen überhaupt gelesen haben. So dieser Tage geschehen bei <em><a title="Gothics, Geister, Weltuntergänge" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/08/gothics-geister-und-weltuntergange.php" target="_self">Astrodicticum simplex</a></em> und auch <a title="Der Mond ist unschuldig" href="http://blog.gwup.net/2010/08/21/der-mond-ist-unschuldig/" target="_self">hier</a> im GWUP-Blog.</p>
<p>Und klar werde ich mir <a title="Schillerndes Dunkel" href="http://www.l-iz.de/Kultur/Lebensart/2010/05/Ploettner-Verlag-Buch-Schillerndes-Dunkel-Grufti-Szene.html" target="_self">&#8220;Schillerndes Dunkel&#8221;</a> zu Gemüte führen.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Geister, Gothics, Gabelbieger &#8211; <a title="Geister, Gothics, Gabelbieger" href="http://www.denkladen.de/product_info.php/info/p510_Harder--Geister--Gothics--Gabelbieger.html/XTCsid/cf25692889fc631c9dc35b7b525fbe12" target="_self">66 Antworten </a>auf Fragwürdiges aus Esoterik und Okkultismus. Alibri-Verlag, Aschaffenburg 2005</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/08/27/schillerndes-dunkel-die-gothic-szene/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Großstadt-Krokodile: See you, Gator</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/27/grosstadt-krokodile-see-you-gator/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 13:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Eine Schriftstellerin begegnet mitten in New York einem Alligator. Ist der Mythos von der "Gator Community" im Untergrund unserer Großstädte wahr?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und es gibt sie doch! Alligatoren in New York. Nicht im Zoo, sondern &#8230; nein, auch nicht in der Kanalisation. Mitten auf der Straße ist die Schriftstellerin Joyce Hackett einem begegnet. Davon berichtet sie heute höchst belletristisch in der <em><a title="Die Großstadtkrokodile" href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/article9232757/Das-Grossstadtkrokodil-in-New-York-nicht-nur-Mythos.html" target="_self">Welt</a>:</em></p>
<blockquote><p>In den Seitenstraßen von Queens suchte ich mir gerade meinen Weg nach Manhattan, als mir eine Traube von vielleicht dreißig Menschen auffiel, die um einen alten, marineblauen Datsun herumstanden. Ich kurbelte das Fenster runter und winkte der Polizistin. ,Was ist los?&#8217; Sie verdrehte die Augen. ,Alligator&#8217;, sagte sie, als wolle sie eigentlich zum Ausdruck bringen, dass sie schon längst Feierabend habe.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und wirklich:</p>
<blockquote><p>Da saß er, reglos auf dem nassen Asphalt. Kein Fünfzehn-Zentimeter-Baby-Alligator, der hier maß eher einen Dreiviertelmeter &#8230; Wie ein gefährliches Raubtier sah er nicht aus, eher wie ein ausgesetztes Kuscheltier, das in seiner Verlassenheit unter einem Auto Schutz gesucht hat und jetzt auf ein paar Tipps hofft, wie es sich verhalten soll. Ich fühlte mich an mich selbst erinnert, an jede einzelne Buchparty meiner ersten Jahre in New York.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der unerwartete Anblick des Schuppentiers im New Yorker Großstadtdschungel bringt die Künstlerin zu weiteren eigenwilligen Assoziationen, die unmittelbar an den <a title="Alligators in the Sewers" href="http://urbanlegends.about.com/od/alligators/a/sewer_gators.htm" target="_self">Mythos von den Alligatoren </a>in der Kanalisation anknüpfen:</p>
<blockquote><p>Der Alligator sah jetzt wie ein Erstes-Stadium-New-Yorker aus, gerade angekommen und von den Lichtern der Stadt geblendet. Ich ertappte mich dabei, wie ich mir ein glückliches Leben für ihn ausmalte, in den Strömen, die unterhalb der Keller einiger der ältesten Gebäude Manhattans immer noch fließen:<br />
Ein armer kleiner Schoßalligator, allein im Untergrund, entkommt dachsgroßen Ratten, wohlmeinenden Wildtier-Bürokraten und einer Gang großer alter Kanalkrokodile, deren Anführer an meinen ersten New Yorker Vermieter erinnert, einen Typen, der nach einem Fall von Antennenkabel-Piraterie den Notausgang aufs Dach mit einer Kette verriegelte.<br />
Am Ende planscht der kleine Alligator fröhlich in unseren unterirdischen Gewässern, und herzensgute Hausmeister füttern ihn. Ganz bestimmt wartete da ein Kinderbuch.&#8221;</p></blockquote>
<p>Niedlich. Und doch keine Widerlegung der alten Urban Legends, wie Hackett selbst weiß:</p>
<blockquote><p>Wir mögen die Idee, wir kramen sie liebend gern hervor &#8211; und besonders gerne bringen wir sie jungen New Yorkern nahe, die uns in der U-Bahn gerade ihr Kaugummi ins Haar geschnippt haben &#8230; Es spielt keine Rolle, dass niemand je ein Krokodil in New York gesehen hat. Und dass eine sündhaft teure neue Maschine zur Kanalreinigung unlängst alles mögliche ans Tageslicht brachte, nur keine Reptilien.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun ja, ganz richtig ist das nicht. </p>
<p>Fakt ist, dass die <em>New York Times</em> im Zeitraum von 1905 bis 1993 13-mal über Alligatoren, Krokodile oder Kaimane in und um New York berichtet hat. Aber nur eines dieser Tiere war direkt in der Kanalisation gesichtet worden. Im Sommer 2001 machte dann „<a title="Strange ParK Visitors" href="http://www.nycgovparks.org/sub_about/parks_history/visitors.html" target="_self">Damon the Caiman</a>“ Schlagzeilen, der von der New Yorker Polizei lebend aus einem See im Central Park gezogen wurde. Auch in Brooklyn entdeckte man vor vier Jahren einen <a title="Gator captured in Brooklyn" href="http://urbanlegends.about.com/b/2006/11/29/live-gator-captured-in-brooklyn.htm" target="_self">Alligator</a> in einem Wohngebiet.</p>
<p>In den 1930ern tummelten sich angeblich wirklich Alligatoren in New York. Der Superintendent der New Yorker Abwasserbehörde, Teddy May, habe die zahlreichen Gruselstorys seiner Arbeiter zunächst selbst nicht glauben wollen – bis er sich mit eigenen Augen von der Anwesenheit großer Schuppenechsen in der Kanalisation überzeugte.</p>
<p>Mit Rattengift und Gewehren sollen May und seine Leute den Reptilien zu Leibe gerückt sein, die recht zahlreich auch den Bronx River bevölkerten, aber um 1937 allesamt erlegt wurden. Das jedenfalls berichtete der Autor Robert Daley in seinem 1959 erschienenen Sachbuch <a title="Sewer-Alligator" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sewer_alligator" target="_self">„World Beneath The City“</a>, für das er ein ausführliches Interview mit Teddy May führte.</p>
<p>Kleiner Schönheitsfehler: Der renommierte amerikanische <a title="Alligators in the Sewers" href="http://books.google.de/books?id=H8Kk7bS66jMC&amp;pg=PA8&amp;lpg=PA8&amp;dq=Alligators+in+the+sewers+brunvand&amp;source=bl&amp;ots=vbOUK8bRHG&amp;sig=xVQBByoAsIxVp0FV7iUow-jJ0uQ&amp;hl=de&amp;ei=E793TJbFIsaqlAex0dDtCw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=2&amp;ved=0CBwQ6AEwAQ#v=onepage&amp;q&amp;f=false" target="_self">Mythenforscher Jan Harold Brunvand</a> fand heraus, dass Teddy May ein Aufschneider gewesen ist, der nie für die Abwasserbehörde der Stadt New York arbeitete.</p>
<p>Das für die Kanalisation zuständige „New York City Bureau of Sewers“ verneint Anfragen zu den legendären Gästen im Untergrund routinemäßig – vertreibt aber mit großem Erfolg <a title="Sewer-Gator-T-Shirt" href="http://www.headlineshirts.net/sewer-gator-t-shirt.html" target="_self">T-Shirts</a> mit entsprechenden Motiven. Irgendetwas an solchen Storys ist offenkundig publikumswirksam genug, um sie dauerhaft ins Reich der <a title="Gatored Community" href="http://www.snopes.com/critters/lurkers/gator.asp" target="_self">modernen Mythen</a> zu überführen.</p>
<p>Dafür indes hat Joyce Hackett eine ganz gute Erklärung:</p>
<blockquote><p>Denn New York ist eine Stadt, in der man das Unerwartete erwartet, eine Stadt, in der fremdartige Wesen Wurzeln schlagen, eine Stadt, deren Kanäle, Keller, Archive und Flüsse mehr Geschichten hochspülen, als sich all ihre Schriftsteller zusammen ausdenken können. Eine Stadt, die sich selber schreibt.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Bernd Harder: <a title="Lexikon der Großstadtmythen" href="http://www.amazon.de/Das-Lexikon-Gro%C3%9Fstadtmythen-Bernd-Harder/dp/3492246605/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1282916302&amp;sr=8-2" target="_self">Lexikon der Großstadtmythen</a>. Piper-Verlag, München 2006</li>
<li>Ein Krokodil zu viel, <em><a title="Ein Krokodil zu viel" href="http://www.gwup.org/component/content/article/104-aberglaube/819-ein-krokodil-zu-viel" target="_self">Skeptiker</a></em> 4/2001</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/08/27/grosstadt-krokodile-see-you-gator/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>GWUP im SWR-Fernsehen BW</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/24/gwup-im-swr-fernsehen/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/08/24/gwup-im-swr-fernsehen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 17:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) GWUP-Vorsitzender Amardeo Sarma im Interview bei SWR Fernsehen BW: "Fauler Zauber? Politiker wollen Homöopathie auf Kassenrezept verbieten."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na, das ist ja endlich mal eine präzise Angabe: Homöopathie ist also besonders gefragt</p>
<ul>
<li>bei Frauen</li>
<li>in Baden-Württemberg</li>
<li>zwischen 30 und 44 Jahren.</li>
</ul>
<p>Steht so ernsthaft im Ankündigungstext der Sendung <a title="Zur Sache Baden-Württemberg" href="http://programm.ard.de/TV/swrfernsehenbw/2010/08/26/das-beste-aus--zur-sache-baden-wuerttemberg--/eid_281135979420637?monat=&amp;jahr=&amp;list=main#top" target="_self">&#8220;Zur Sache Baden-Württemberg!&#8221;</a>, die am Donnerstag (26. August) um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen BW ausgestrahlt wird. Thema: &#8220;Fauler Zauber? Politiker wollen Homöopathie auf Kassenrezept verbieten.&#8221;</p>
<blockquote><p>Die ,homöopathischen Kügelchen&#8217; sind unwirksam, belegen viele medizinische Studien. Deshalb fordert SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach: Keine Homöopathie auf Kasse! Und das, obwohl diese Medizin besonders gefragt ist bei Frauen in Baden-Württemberg zwischen 30 und 44 Jahren.&#8221;</p></blockquote>
<p>Aber wenigstens ist der GWUP-Vorsitzende <a title="Amardeo Sarma" href="http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/vorstand/760-wiw-amardeo-sarma" target="_self">Amardeo Sarma</a> als kritische Stimme mit dabei.</p>
<p>Anschließend gibt&#8217;s eine Diskussion im <a title="SWR-Forum" href="http://www.swr.de/forum/list.php?12" target="_self">Forum</a> des Südwestrundfunks. Also: Sorgen wir doch dafür, dass</p>
<ul>
<li>alle</li>
<li>in ganz Deutschland</li>
<li>jeden Alters</li>
</ul>
<p>dort zum Ausdruck bringen, dass Homöopathie Humbug ist.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Ist die Homöopathie wirkungslos? <em><a title="Ist die Homöopathie wirkungslos?" href="http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Ist-die-Homoepathie-wirkungslos/story/25596518" target="_self">Tagesanzeiger</a></em> vom 26. August 2010</li>
<li>Die Sendung auf <strong>Video</strong> gibt&#8217;s <a title="Zur Sache Baden-Württemberg" href="http://www.swr.de/zur-sache-baden-wuerttemberg/rueckblick/-/id=3477966/1il7rup/index.html" target="_self">hier</a>.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Vitamine und andere Wundermittel</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/23/vitamine-und-andere-wundermittel/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/08/23/vitamine-und-andere-wundermittel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vitamin-Verschwörung]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Nahrungsergänzungsmittel - ein Thema für die Skeptiker? Gewiss. Es gibt nichts, worauf sich keine Verschwörungstheorie aufbauen ließe. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben: Vitamin C hat schon einmal eine entscheidende Rolle bei einer Verschwörung gespielt – an der womöglich nicht nur das Schicksal beteiligt war.<br />
Wir reden vom Jahr 1954, genauer gesagt dem WM-Finale. Als die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sensationell gegen den haushohen Favoriten Ungarn obsiegte. Gleichwohl es in der Vorrunde gegen denselben Gegner eine 3:8-Niederlage gesetzt hatte.</p>
<p>Wie war diese unglaubliche Leistungssteigerung möglich? Konnte das noch mit rechten Dingen zugegangen sein?</p>
<p>Wer weiß. Und wenn die Fußball-Gemeinde erst mal eine <a title="Verschwörungen im Fußball" href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,661314,00.html" target="_self">Verschwörung</a> wittert, macht sie vor nichts mehr Halt. Entscheidende Tore, Medienberichte, schlechte Schiris – fast jedes Spiel liefert mehr als genug Material für Leute, die überall Strippenzieher und Betrüger sehen. Umso mehr das sagenumwobene „Wunder von Bern“.<br />
Doping, raunte vor ein paar Jahren ein TV-Magazin. Und wirklich: In der Halbzeitpause des Endspiels wurden Helmut Rahn, Fritz Walter und Kollegen Spritzen gesetzt. <a title="Helden von Bern sind empört" href="http://www.rp-online.de/sport/fussball/Helden-von-Bern-empoert-ueber-Doping-Vorwurf_aid_42163.html" target="_self">Nur Vitamin C</a>, beteuerte der damalige Mannschaftsarzt Professor Franz Loogen. Sonst nichts.</p>
<p>Sonst nichts? Was soll das denn heißen?</p>
<p>Während die meisten Mediziner und Wissenschaftler schon froh wären, wenn ihnen der Nachweis gelänge, dass Vitaminpräparate schwere Erkrankungen wie <a title="Herzinfarkt (Myokardinfarkt)" href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Herzinfarkt/Wissen/">Herzinfarkte</a> oder <a href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Krebs/">Krebs</a> wenigstens um ein paar Jahre aufschieben können, gibt es <a title="Die Vitamin-Verschwörung des Dr. Rath" href="http://www.gwup.org/component/content/article/66-gesundheit/788-die-vitaminverschwoerung-des-dr-rath-skeptiker-42003" target="_self">einen</a>, der solchen Produkten fast magische Wirkung zuschreibt. Inklusive eines <a title="Auch schlechter Rath ist teuer" href="http://blog.gwup.net/2010/01/20/auch-schlechter-rath-ist-teuer/" target="_self">Marketingkonzepts</a> mit integrierter Böse-Mächte-Verschwörungstheorie.</p>
<p>Grund genug also für die Skeptiker, sich auch mit dem Thema &#8220;Nahrungsergänzungsmittel&#8221; zu beschäftigten. Dazu gibt&#8217;s einen neuen <a title="Nahrungsergänzungsmittel" href="http://www.gwup.org/component/content/article/66-gesundheit/991-nahrungsergaenzungsmittel" target="_self">Themeneintrag</a> von Lebensmittelchemiker und GWUP-Vorstandsmitglied <a title="Dr. Jochen Bergmann" href="http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/wiw/590-jochen-bergmann" target="_self">Dr. Jochen Bergmann</a> und <em><a title="Der Skeptiker" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv" target="_self">Skeptiker</a></em>-Chefredakteurin <a title="GWUP-Forscher schlagen wahre X-Akten auf" href="http://www.ngz-online.de/grevenbroich/nachrichten/GWUP-Forscher-schlagen-wahre-X-Akten-auf_aid_185910.html" target="_self">Inge Hüsgen</a>.</p>
<p>Auch Stephen Barrett und Victor Herbert von der amerikanischen Verbraucherschutzorganisation <a title="Quackwatch" href="http://www.quackwatch.com/" target="_self">Quackwatch</a> haben sich mit den unseriösen Geschäftspraktiken einiger Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln und Vitaminen beschäftigt. Ihre Zusammenstellung finden Sie <a title="Wohltäter oder Beutelschneider?" href="http://www.gwup.org/component/content/article/66-gesundheit/781-wohltaeter-oder-beutelschneider-nahrungsergaenzungsmittel" target="_self">hier</a>. Ein Auszug daraus:</p>
<blockquote><p><strong>1. Sie empfehlen ausnahmslos jedem, die Ernährung mit Nahrungsergänzungsmitteln &#8220;abzusichern&#8221;.</strong></p>
<p>Die meisten Wundermittelverkäufer reden uns ein, dass Vitaminmangel allgemein verbreitet ist und deshalb zur Sicherheit Ergänzungsprodukte eingenommen werden sollten. Manche behaupten, dass es schwierig oder sogar unmöglich sei, den Vitaminbedarf allein über die Nahrung zu decken. Ihre Argumentation könnte man – auf ein anschauliches Beispiel übertragen – so zusammenfassen: „Ihr voll funktionsfähiger Ofen kann jederzeit explodieren, und deshalb sollten Sie ihn unbedingt durch ein neues Produkt ersetzen.” Quacksalber werden niemals sagen, wer ihre Produkte nicht braucht.”</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Bernd Harder: <a title="Elvis lebt" href="http://www.amazon.de/Elvis-lebt-Lexikon-unterdr%C3%BCckten-Wahrheiten/dp/3451301962/ref=sr_1_12?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1282587622&amp;sr=1-12" target="_self">Elvis lebt </a>- Lexikon der unterdrückten Wahrheiten. Herder-Verlag, Freiburg 2010</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/08/23/vitamine-und-andere-wundermittel/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wasser und Esoterik</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/21/wasser-und-esoterik/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 20:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Levitiertes Wasser, Granderwasser, Lichtwasser, Wassergedächtnis ... Esoteriker jedweder Couleur begeistern sich für eine schliche Verbindung aus Sauerstoff und Wasserstoff. Was an solchen Phantastereien dran ist, erklärt ein neuer GWUP-Themeneintrag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Nachdenkliches Heilwasser" href="http://www.sueddeutsche.de/leben/medizin-und-wahnsinn-nachdenkliches-heilwasser-1.990619" target="_self">&#8220;Nachdenkliches Heilwasser&#8221;</a> überschreibt Dr. Werner Bartens heute seine Rubrik &#8220;Medizin und Wahnsinn&#8221; in der <em>Süddeutschen Zeitung</em>. Darin erfahren wir auf gewohnt launige Weise von einem &#8211; leider nicht näher bezeichneten &#8211; Versuch in Dresden, &#8220;der dazu angetan war, zu zeigen, was wirklich im Wasser&#8221; steckt:</p>
<blockquote><p>Es ging darum, welche Auswirkungen positive wie negative Gedanken auf das Wasser haben. Unter den Augenzeugen des Experiments wurde als bekannt vorausgesetzt, dass Wasser <em>durch verschiedene Einflüsse wie Musikschwingungen, Gebete und Meditationen Informationen und Energien aufnehmen </em>kann.<br />
Der Versuchsaufbau kann nur als ausgeklügelt bezeichnet werden. Auf den ersten Wasserbehälter konnten die Kongressbesucher positive Gedanken projizieren. Um methodische Zweifel zu zerstreuen, gab es einen zweiten Wasserbehälter, auf den die Kongressbesucher negative Gedanken projizieren sollten. Als Clou muss das dritte Gefäß gelten. In diesem Behälter befand sich zur Kontrolle ,,neutrales&#8217; Wasser, auf das keinerlei Gedanken projiziert werden sollten.<br />
Der Ausgang des Versuchs ist unklar, vermutlich hat ein Saboteur fiese Gedanken an das neutrale Wasser gerichtet. Trotzdem sollte der Ansatz weiter verfolgt werden. In Wasserwerken tun sich neue Berufsfelder auf, damit künftig nicht nur Warm und Kalt aus der Leitung strömt, sondern auch ein Hahn für positives und negatives Wasser geöffnet werden kann.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das erinnert mich sogleich an eine Anfrage, die vergangene Woche an die Skeptiker erging. Und zwar nach einer gewissen <a title="Enza Maria Cicollo" href="http://himalaja-salz.gmxhome.de/entdeckung.htm" target="_self">Dr. Enza Maria Ciccolo</a>, die ein ominöses <a title="Lichtwässer" href="http://www.lichtwaesser.ch/" target="_self">&#8220;Lichtwasser&#8221;</a> propagiert und damit anscheinend eine sektenartige Anhängerschaft begeistert. Leider habe ich zu der Dame bislang nicht mehr kritische Infos als diesen italienischen <a title="Pensieri sparsi" href="http://fsblendorio.blogspot.com/2007/10/follie-dalla-rete-acque-luce-bianca.html" target="_self">Blog</a> finden können. Tipps und Hinweise sind sehr willkommen!</p>
<p>Dafür ist der GWUP-Themenbereich auf unserer Homepage soeben um den Eintrag <a title="Wasserbehandlung" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/989-wasserbehandlung" target="_self">&#8220;Wasserbehandlung&#8221;</a> erweitert worden. Darin heißt es unter anderem:</p>
<blockquote><p>Esoterische Verfahren sind oft mit Namen verbunden, etwa Johann Grander (Granderwasser), Wilfried Hacheney (levitiertes Wasser), Roland Plocher (revitalisiertes Wasser) oder Masaru Emoto (Wasserkristallformen). Charakteristisch für derartige Verfahren und entsprechende Geräte ist die Behauptung, dass sie das Wasser durch Übertragung nicht näher spezifizierter Informationen, Schwingungen oder Energien verändern. Angeblich geschieht dies ohne chemische Zusätze, elektromagnetische Felder oder sonstige messbare Energiezufuhr.<br />
Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist das nicht nachvollziehbar. Wasser kann so nicht verändert werden und insbesondere keine Information aufnehmen, speichern oder abgeben.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Das Gedächtnis des Wassers, <em><a title="Das Gedächtnis des Wassers" href="http://www.gwup.org/images/stories/pdf/skeptiker/2008/wasser_gedaechtnis.pdf" target="_self">Skeptiker</a></em> 2/2008</li>
<li>Zaubertricks mit Wasser, <em><a title="Zaubertricks mit Wasser" href="http://diewahrheit.at/uncategorized/zaubertricks-mit-wasser" target="_self">diewahrheit</a></em> am 8. Juni 2010</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/08/21/wasser-und-esoterik/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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