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	<title>gwup &#124; die skeptiker &#187; Buchtipps</title>
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	<description>... denken kritisch seit 1987.</description>
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		<title>Weltuntergangsjahr 2012: Der erste Tag</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 20:50:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Das neue Jahr ist er einen Tag alt - und schon sind die Zeitungen voll mit Weltuntergang. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist er also fast schon rum, der erste Tag des letzten Jahres der Menschheit.</p>
<p>Und etwas seltsam war er schon, dieser 1. Januar 2012.</p>
<p>Zuerst beglückte uns <em>Welt-Online</em> mit zwei merkwürdigen philosophischen Artikeln aus der Rubrik &#8220;Ich weiß nicht, was soll es bedeuten?&#8221;:</p>
<ul>
<li><a title="Vergesst den Untergang, willkommen in der Dekadenz" href="http://www.welt.de/kultur/article13791264/Vergesst-den-Untergang-willkommen-in-der-Dekadenz.html">Pessimismus 2012:</a> Vergesst den Untergang, willkommen in der Dekadenz</li>
<li><a title="Wir müssen uns die Apokalypse als Chance vorstellen" href="http://www.welt.de/kultur/article13791230/Wir-muessen-uns-die-Apokalypse-als-Chance-vorstellen.html">Optimismus 2012:</a> Wir müssen uns die Apokalypse als Chance vorstellen</li>
</ul>
<p>Nun ja.</p>
<p>Dann tauchten plötzlich überall Artikel zum Thema 2012 auf, in denen ich und/oder mein kritisches <a title="2012 oder wie ich lernte ..." href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/345130418X">&#8220;2012&#8243;-Buch</a> zitiert wurden, zum Beispiel</p>
<ul>
<li>Was geschieht am 21. Dezember 2012? <a title="Was geschieht am 21. Dezember 2012?" href="http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2012_01_08_01.htm">Evangelisches Sonntagsblatt</a> für Bayern</li>
<li>Weltuntergang oder Besuch aus dem All? <em><a title="Weltuntergang oder Besuch aus dem All?" href="http://www.badische-zeitung.de/panorama/weltuntergang-oder-besuch-aus-dem-all--54275418.html">Badische Zeitung</a></em></li>
<li>Die Welt steht nimmer lang, <em><a title="Die Welt steht nimmer lang" href="http://www.salzburg.com/sn/salzburg/specials/we311211_seite2.pdf">Salzburger Nachrichten</a></em></li>
<li>Warum 2012 die Welt nicht untergeht, <em><a title="Augsburg Journal" href="http://www.augsburg-journal.de/">Augsburg Journal</a></em> (Print-Ausgabe 1/2012)</li>
<li>&#8220;Notausgang der Gegenwart&#8221;, <em><a title="Notausgang der Gegenwart" href="http://www.hallertagblatt.de/region/hallertagblatt/panorama/">Haller Tagblatt</a></em></li>
<li>5 vor 2012, <em><a title="Mensch &amp; Natur 1/2012" href="http://mensch-natur.info/">Mensch&amp;Natur</a></em></li>
</ul>
<p>Dann kam <em>orf.at</em> (die noch vor einigen Tagen mein Buch sehr positiv <a title="2012 oder wie ich lernte, den Weltuntergang zu lieben" href="http://oe1.orf.at/artikel/293286">besprochen</a> hatten) mit dem Schwurbel-<a title="&quot;Chaos und Unruhen&quot;" href="http://www.webcitation.org/64MuM3nPq">Artikel</a> &#8220;Chaos und Unruhen&#8221; heraus, für den die Redaktion sich ausgerechnet die notorische Astrologen-Labertasche <a title="Labertaschenparade 2011" href="http://wahrsagercheck.wordpress.com/2011/05/27/labertaschenparade-2011-teil-2/">Rosalinde Haller</a> als Gewährsfrau ausersehen hat. Glücklicherweise machte sich <em>Astrodicticum simplex</em> sogleich an einen <a title="Weltuntergang 2012: Katastrophenvorhersage im ORF" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/01/weltuntergang-2012-katastrophenvorhersage-im-orf.php">Gegenbeitrag</a>.</p>
<p>Nachmittags gab&#8217;s wieder bei <em>Welt-Online</em> dann sogar noch einen interessanten <a title="Was die Mayas mit dem Weltuntergang zu tun haben" href="http://www.welt.de/vermischtes/article13792707/Was-die-Mayas-mit-dem-Weltuntergang-zu-tun-haben.html">Beitrag</a> zum Thema &#8220;2012&#8243;, nämlich</p>
<blockquote><p>Was die Mayas mit dem Weltuntergang zu tun haben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Artikel räumt unter anderem mit dem weit verbreiteten Mythos auf, die Maya hätten ihren eigenen Untergang prophetisch vorausgesehen.</p>
<p>Ein Auszug:</p>
<blockquote><p>Nur eines suchen die Altamerikanisten vergeblich in den Tagebüchern der Mayas: die Hintergründe ihres eigenen &#8220;Weltuntergangs&#8221;.</p>
<p>Um 900 etwa, gut 600 Jahre vor der Ankunft der Spanier, war ihre klassische Periode der blühenden Stadtstaaten schlagartig beendet. Die alten Zentren wurden verlassen, viele Menschen zogen ins weniger fruchtbare Hochland, andere auf die Halbinsel Yukatan, zu alter Blüte gelangte ihre Kultur nicht mehr. Grube vermutet, dass revolutionäre Umstürze die Ursache waren, weil der Adel und die Königshöfe zuerst verschwanden.</p>
<p>Die Schriften der Mayas, sowohl auf Stein als auch auf Papier, geben darüber keinerlei Auskunft, die Vorgänge sind nicht einmal erwähnt, trotz überaus detailreicher Schilderungen vieler anderer Ereignisse.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mittlerweile wissen wir, dass auch Waldrodung und Bodenübernutzung entscheidend zum Untergang der Hochkultur beitrugen:</p>
<ul>
<li>Maya selbst schuld an ihrem Untergang? <em><a title="Maya selbst schuld in ihrem Untergang?" href="http://www.g-o.de/wissen-aktuell-10622-2009-10-08.html">scinexx</a></em></li>
<li>Selbstgemachter Klimawandel stürzte Maya ins Verderben, <em><a title="Selbstgemachter Klimawandel stürzte Maya ins Verderben" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,801443,00.html">Spiegel-Online</a></em></li>
</ul>
<p>Und schließlich hatte ich dazwischen tatsächlich mal ne Stunde Zeit, die Post der vergangenen Wochen durchzusehen, darunter den <em><a title="Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen" href="http://www.ekd.de/ezw/">EZW-Materialdienst</a></em> 1/2012.</p>
<p>Darin findet sich der Artikel &#8220;Der Maya-Kalender, das Jahr 2012 und was die Esoterik daraus macht&#8221; von dem Hamburger Ethnologen <a title="Lars Frühsorge" href="http://www.wasistwas.de/50jahre/autoren.html">Dr. Lars Frühsorge</a>, der übrigens auch den aktuellen WAS-IST-WAS-Band <a title="Maya, Inka und Azteken " href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/3788615184">&#8220;Maya, Inka und Azteken&#8221;</a> geschrieben hat.</p>
<p>In dem EZW-Beitrag heißt es unter anderem:</p>
<blockquote><p>Zusammenfassend können wir festhalten, dass es keine stichhaltigen Beweise dafür gibt, dass die alten Maya ein baldiges Ende unserer Welt erwarteten.</p>
<p>Vielmehr scheinen sich entsprechende Vorstellungen erst unter dem Einfluss der christlichen Missionare und dem traumatischen Eindruck der spanischen Eroberung entwickelt zu haben. In jener Zeit extremer Gewalt, in der eine Jahrhunderte alte religiöse Ordnung zerfiel und große Teile der Bevölkerung an bisher unbekannten Krankheiten starben, muss es den Maya naheliegend erschienen sein, dass nicht nur ihre Kultur am Abgrund stand, sondern auch ein baldiges Ende der ganzen Welt zu erwarten sei.</p>
<p>Zum Teil wurden sie dabei von den Missionaren bestärkt, allen voran den Franziskanern, die selbst millenaristische Vorstellungen mit der Eroberung der Neuen Welt verknüpften. [...]</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist in den letzten Jahren in Europa und Nordamerika eine ganze Flut esoterischer und apokalyptischer Werke entstanden, die sich direkt oder indirekt auf die Maya berufen. So vielfältig diese Theorien auch sein mögen, eines verbindet sie: Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den historischen Quellen findet nicht statt.</p>
<p>Vielmehr dient die Mayakultur als reine Projektionsfläche für westliche Theorien, die bis in die Anfänge der New-Age-Bewegung und darüber hinaus zurückreichen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ach ja &#8211; dann noch schönes neues Jahr!</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Analyse: &#8220;2012 &#8211; Das Jahr der Apokalypse&#8221;, <em><a title="Analyse: 2012 - Das Jahr der Apokalypse" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/12/analyse-2012-das-jahr-der-apokalypse.php">Astrodicticum simplex</a></em> am 28. Dezember 2011</li>
<li>Die beste Weissagung für 2012, <em><a title="Die beste Weissagung für 2012 " href="http://wahrsagercheck.wordpress.com/2011/12/28/die-beste-weissagung-fur-2012/">Wahrsagerchecks Blog</a></em> am 28. Dezember 2011</li>
<li>So wird mit der Apokalypse abkassiert, <em><a title="So wird mit der Apokalypse abkassiert" href="http://www.news.de/gesellschaft/855255697/12-dezember-2012-so-gut-laeuft-das-geschaeft-mit-dem-maya-weltuntergang/1/">news.de</a></em> am 1. Januar 2012</li>
<li>Maya-Kalender: Kein Weltuntergang in Sicht, <em><a title="Maya-Kalender: Am 21.12.2012 kommt kein Weltuntergang" href="http://diepresse.com/home/panorama/welt/720421/MayaKalender_Kein-Weltuntergang-am-21122012?from=suche.intern.portal">diepresse</a></em> am 31. Dezember 2012</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=10235&amp;md5=0a5dbd8bd403c551137e98b80b0169a2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>2012, die Krise und die Hellseher des Jahres</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/12/31/2012-und-die-hellseher-des-jahres/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/12/31/2012-und-die-hellseher-des-jahres/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 14:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Der Geller-Nachfolger geht ins Dschungelcamp und der Heilige Gral wird gefunden: 2012 wird ein tolles Jahr!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immerhin:</p>
<p>Während unter anderem die <em><a title="So ist das Horoskop für Berlin 2012" href="http://www.berliner-zeitung.de/berlin/astrologen-befragt-so-ist-das-horoskop-fuer-berlin-2012,10809148,11371044.html">Berliner Zeitung</a></em> den üblichen Silvester-Orakel-Quark breittritt und den Astrologen Georg Stockhorst ein Berlin-Horoskop für 2012 erstellen lässt <em>(Loser &#8211; nicht mal den grandiosen Erfolg des <a title="World Skeptics Congress" href="http://www.worldskeptics.org/">World Skeptics Congress</a> vom 17. bis 20. Mai sieht er voraus &#8230;)</em>, versucht die <em><a title="Augsburger Allgemeine Zeitung" href="http://www.augsburger-allgemeine.de/?region=b-haupt">Augsburger Allgemeine</a></em> mal etwas Neues.</p>
<p>In der Print-Ausgabe sucht das Lokalblatt heute den &#8220;Hellseher des Jahres&#8221; &#8211; allerdings ohne jeden übersinnlichen Impetus.</p>
<p>Die Sache ist ganz einfach: Auf einem Fragebogen &#8220;Was geschieht 2012?&#8221; können die Leser bei insgesamt 13 Punkten entweder &#8220;Ja&#8221; oder &#8220;Nein&#8221; ankreuzen. Die Fragen drehen sich um aktuelle Projekte und künftige Vorhaben der Stadt Augsburg und reichen von &#8220;Wird der Theater-Container wie geplant im Mai eröffnet?&#8221; bis hin zu &#8220;Hält die Rathaus-Koalition?&#8221;</p>
<p>Ende 2012 werden die Antworten aller Teilnehmer ausgewertet, und wer die meisten Treffer hat, ist der &#8220;Hellseher des Jahres&#8221;.</p>
<p>Schade nur, dass das Ganze nicht als Vergleichstest zwischen Zeitungslesern und Profi-Wahrsagern angelegt ist &#8211; aber Letzteren scheint die Redaktion eh nicht zu trauen, denn der Wettbewerb steht unter dem Motto:</p>
<blockquote><p>Mit Propheten unterhält man sich am besten drei Jahre später.&#8221;</p></blockquote>
<p>Von diesem Peter-Ustinov-Bonmot scheint der Vielprognostiker Nikki Pezaro noch nie etwas gehört zu haben, denn Kollege Michael Kunkel vom <em><a title="2012: Die Vielprognostiker" href="http://wahrsagercheck.wordpress.com/2011/12/27/2012-nikki-und-blair-prognosenschleudern/">Wahrsagerchecks Blog</a></em> hat bereits jetzt eine lange Liste von Pezaro-Schwurbeleien für 2012 veröffentlicht, darunter etwa &#8220;The Holy Grail will be found&#8221;.</p>
<p>Ansonsten sind die Prognosen fürs nächste Jahr eher durchwachsen, die Vorzeile &#8220;Pessimismus 2012&#8243; über einem aktuellen <em><a title="Der Euro-Zone droht nächstes Jahr der Super-GAU" href="http://www.welt.de/wirtschaft/article13789496/Der-Euro-Zone-droht-naechstes-Jahr-der-GAU.html">Welt-Online</a></em>-Artikel scheint dafür exemplarisch zu sein.</p>
<p>Umgekehrt ist es allerdings auch wieder ganz spaßig, die Leser-Kommentare unter dem heutigen <em><a title="Hallo, Krise!" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,805874,00.html">Spiegel</a></em>-Beitrag &#8220;Hallo Krise!&#8221; zu lesen, zum Beispiel:</p>
<blockquote><p>Diese Lust am Untergang scheint bei Journalisten wie eine ansteckende Krankheit zu wirken.&#8221;</p></blockquote>
<p>Oder:</p>
<blockquote><p>Eine Woche lang kein Weltuntergangsszenario, das konnten die <em>Spiegel</em>-Redakteure nicht auf sich sitzen lassen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und prompt erscheint im eigenen Blatt eine Art <a title="Der Irrsinn macht mal Pause" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,806394,00.html">Gegendarstellung</a> zur grassierenden Krisologie, überschrieben mit &#8220;Der Irrsinn macht mal Pause&#8221;.</p>
<p>Ein Auszug:</p>
<blockquote><p>Merken Sie was? Nein? Eben. Es ist nichts. Wunderbares, erquickendes Nichts.</p>
<p>Die Welt geht nicht unter, säuft nicht ab, obwohl das Thermometer an Heiligabend in Berlin fast 14 Grad anzeigte und die Narzissen schon sprießen. Kein Apokalyptiker ist erreichbar [...]</p>
<p>Es ist nicht zu übersehen und zu überhören: Der Irrsinn macht Pause. Es steht auch einem schnellen Medium wie <em>Spiegel Online</em> gut zu Gesicht, dies einmal mit einem wohligen Seufzer in der stillen Zeit zwischen den Jahren festzustellen. Ruhe, einfach Ruhe &#8211; und siehe: Es tut nicht nur gut, es hilft auch. Dem Euro, Europa, der Besonnenheit.</p>
<p>Es wird besser, jedenfalls nicht schlechter, wenn einfach einmal nicht Etwas ist, sondern Nichts.&#8221;</p></blockquote>
<p>In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Leserinnen und Lesern ein <a title="Buchtipp: 2012 oder wie ich lernte, den Weltuntergang zu lieben" href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/345130418X">weltuntergangsfreies</a> Jahr 2012 &#8211; und verweisen in diesem Zusammenhang gleich mal auf unsere neue <em><a title="Die Skeptiker bei Google plus" href="https://plus.google.com/u/0/105963290808160851447/posts/38roaDR4SrF#105963290808160851447/posts/38roaDR4SrF">Google-plus</a></em>-Präsenz, wo es zu den Silvesterwünschen noch ein schönes Video gibt.</p>
<p>Ach ja, übrigens geht der Sieger der <a title="GWUP-Interview: Kein Schweigeschutz für Scharlatane" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/1007-kein-schweigeschutz-fuer-scharlatanerie?catid=63%3Aparapsychologie">&#8220;The Next Uri Geller&#8221;</a>-Castingshow, Vincent Raven, im Januar 2012 ins <a title="Vincent Raven geht auch in den Dschungel" href="http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Vincent-Raven-geht-auch-in-den-Dschungel-id18117196.html">Dschungelcamp</a>.</p>
<p>Und Stephen Hawking <a title="Jobangebot von Top-Wissenschaftler " href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/jobangebot-von-top-wissenschaftler-stephen-hawking-sucht-neue-stimme-1.1247117">sucht</a> einen neuen Assistenten:</p>
<blockquote><p>Sind Sie ein Computergenie, Organisationstalent, begnadeter öffentlicher Redner, technisch extrem begabt und können gleichzeitig noch eine Vorlesung zur höherer Astrophysik vorbereiten? Dann erfüllen Sie zumindest die grundlegenden Voraussetzungen für den bald freiwerdenden Job als Technischer Assistent des Wissenschaftlers Stephen Hawking.&#8221;</p></blockquote>
<p>Na, wenn das keine Aussichten sind &#8230;</p>
<p> <strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Die größten Astrologie-Flops 2011, <em><a title="Der Weltuntergang fällt wieder einmal aus" href="http://www.sueddeutsche.de/leben/die-groessten-astrologie-flops-der-weltuntergang-faellt-wieder-einmal-aus-1.1238808">Süddeutsche Zeitung</a></em> am 31. Dezember 2011</li>
<li>2011 &#8211; Das Jahr der Wahrsager, <em><a title="2011 – Das Jahr der Wahrsager" href="http://blog.esowatch.com/?p=6269">Esowatch-Blog</a></em> am 31. Dezember 2011</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=10222&amp;md5=6ae9fda8c520f52d7d4ac46df1cbda06" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>2012-Vortrag in Berlin</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/12/06/2012-vortrag-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 19:23:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Am 21. Dezember, also genau ein Jahr vorm Weltuntergang, erklärt GWUP-Pressesprecher Bernd Harder in Berlin, warum der Weltuntergang ausfällt. Klingt seltsam, was?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genau ein Jahr vor dem angeblichen Weltuntergangstermin, am 21. Dezember 2011, ist GWUP-Pressesprecher Bernd Harder an der Wilhelm-Foerster-Sternwarte in Berlin zu Gast.</p>
<p>Beginn ist um 20 Uhr, das Thema natürlich:</p>
<p><strong>21.12.2012 &#8211; Noch ein Jahr bis zum Weltuntergang?</strong></p>
<p>Aus der <a title="Noch ein Jahr bis zum Weltuntergang?" href="http://www.planetarium-berlin.de/Programm/v-909/Noch-ein-Jahr-bis-zum-Weltuntergang#V4247">Ankündigung</a>:</p>
<blockquote><p>Am 21. Dezember 2012 endet angeblich die Lange Zählung der Zeitrechnung der einst mächtigen Hochkultur der Maya in Mittelamerika. Signalisiert das womöglich das Ende unserer heutigen Zivilisation? Es häufen sich besorgte Fragen. Kann etwas dran sein an den Spekulationen über eine bevorstehende Katastrophe glo­balen Ausmaßes?</p>
<p>Das magische Datum inspiriert jedenfalls Esoteriker, Verschwö­rungs­theo­re­tiker und Untergangsphantasten verschiedenster Prägung. Bernd Har­der von der &#8220;Ge­sell­schaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissen­schaften&#8221; (GWUP) beleuch­tet am Mittwoch, dem 21.12., in einem spannenden Vortrag die Hintergründe der Vorstellungen vom nahen­den Weltenende.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Bernd Harder: <a onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/345130418X']);" href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/345130418X">2012</a> oder wie ich lernte, den Weltuntergang zu lieben. Leitfaden für Endzeit-Liebhaber. (Rezension bei <em><a title="2012 oder wie ich lernte ..." onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/06/2012-oder-wie-ich-lernte-den-weltuntergang-zu-lieben.php']);" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/06/2012-oder-wie-ich-lernte-den-weltuntergang-zu-lieben.php">Astrodicticum simplex</a></em>)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=10002&amp;md5=ccfc5a9ba03b09742eab0f59ced37793" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Warum Homöopathie zu wirken scheint, Teil III</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/10/17/warum-homoopathie-zu-wirken-scheint-teil-iii/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 16:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Dritter Teil unserer Serie: Warum auch völlig unsinnige Therapien überraschend starke Effekte erzielen können. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fortsetzung von <a title="Teil 1" href="http://blog.gwup.net/2011/10/09/warum-homoopathie-wirkt/">Teil I</a> und <a title="Teil 2" href="http://blog.gwup.net/2011/10/13/warum-homoopathie-zu-wirken-scheint-teil-ii/">II</a>.</strong></p>
<p>&#8220;Warum falsche Therapien zu wirken scheinen” legte der kanadische Psychologe Barry L. Beyerstein in zehn Punkten im <em><a title="Why Bogus Therapies Seem to Work" onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','http://www.csicop.org/SI/show/why_bogus_therapies_seem_to_work/']);" href="http://www.csicop.org/SI/show/why_bogus_therapies_seem_to_work/">Skeptical Inquirer</a> </em>dar (September/Oktober 1997).</p>
<p>Eine Übersetzung (von Jan Schedel) findet sich in <a title="Heilungsversprechen" onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','http://www.denkladen.de/product_info.php/info/p232_Shermer---Traynor--Heilungsversprechen.html']);" href="http://www.denkladen.de/product_info.php/info/p232_Shermer---Traynor--Heilungsversprechen.html">“Heilungsversprechen”</a> (Alibri-Verlag).</p>
<p>Einige Auszüge:</p>
<p><strong>4. Der Placebo-Effekt.</strong></p>
<p>Ein Hauptgrund, warum Schein-Medikamenten subjektive und gelegentlich objektive Besserungen zugeschrieben werden, ist der allgegenwärtige Placebo-Effekt.</p>
<p>Die Geschichte der Medizin ist voll von Beispielen für Heilmethoden, die im Nachhinein als verrückt erscheinen, einst aber von Ärzten und Patienten gleichermaßen begeistert aufgenommen wurden. Falsche Zuschreibungen dieser Art entstehen aus der irrigen Annahme, dass eine Veränderung bei den Symptomen, die auf eine Behandlung erfolgt, eine spezifische Folge der Behandlung sein muss.</p>
<p>Durch eine Mischung aus Suggestion, Glauben, Erwartung, kognitivem Neuinterpretieren und Umleitung der Aufmerksamkeit erfahren Patienten, denen eine biologisch gesehen wirkungslose Behandlung verabreicht wird, oft eine erkennbare Erleichterung.</p>
<p>Einige Reaktionen auf Placebos bewirken tatsächliche Veränderungen im körperlichen Zustand. Andere bewirken subjektive Veränderungen, sodass der Patient sich gelegentlich besser fühlt, obwohl sich keine objektive Veränderung der eigentlichen Krankheit ergeben hat. [...]</p>
<p><strong>5. Einige angeblich geheilte Symptome sind psychosomatisch.</strong></p>
<p>Eine bei allen Versuchen, die Wirksamkeit einer Therapie zu bestimmen, auftretende Schwierigkeit ist, dass viele körperliche Beschwerden sowohl aus psychosozialen Leiden entstehen als auch durch Unterstützung und Beruhigung gelindert werden können.</p>
<p>Auf den ersten Blick gleichen diese Symptome (die zu verschiedenen Zeiten &#8220;psychosomatisch&#8221;, &#8220;hysterisch&#8221; oder &#8220;neurasthenisch&#8221; genannt wurden) denen anerkannter Krankheiten. Es gibt zwar viele Vorteile (psychologischer, sozialer und ökonomischer Art) für die, die auf diese Weise in die Rolle des Kranken schlüpfen.</p>
<p>Dennoch müssen wir sie nicht der bewussten Simulation beschuldigen, um darauf hinzuweisen, dass ihre Symptome nichtsdestoweniger durch feine psychosoziale Vorgänge aufrecht erhalten werden.</p>
<p>&#8220;Alternative&#8221; Heiler sind auf diese &#8220;besorgten Gesunden&#8221; eingestellt, die irrtümlicherweise davon überzeugt sind, krank zu sein. Ihre Beschwerden sind ein Beispiel für Somatisierung, die Angewohnheit, psychologische Sorgen in einer Sprache auszudrücken, wie sie für die Symptome organischer Krankheiten verwendet wird. [...]</p>
<p><strong>6. Linderung der Symptome versus Heilung.</strong></p>
<p>Neben der völligen Heilung bewerten kranke Menschen die Linderung von Schmerzen und Beschwerden am höchsten.</p>
<p>Viele angeblich heilende Behandlungen, die von Alternativmedizinern angeboten werden, beeinflussen zwar nicht den Verlauf der Krankheit selbst, machen aber das Unwohlsein erträglicher &#8211; allerdings lediglich aus psychologischen Gründen.</p>
<p>Schmerz ist ein Beispiel. Die Forschung zeigt, dass Schmerz einerseits ein Sinneseindruck ist wie Sehen oder Hören, andererseits ein Gefühl. Es wurde wiederholt herausgefunden, dass eine erfolgreiche Verringerung der Gefühlsseite des Schmerzes den Sinneswahrnehmungsanteil überraschend erträglich werden lässt.</p>
<p>Auf diese Weise kann Leiden oft durch psychologische Mittel verringert werden, selbst wenn das zugrunde liegende Krankheitsbild sich nicht verändert. [...]</p>
<p><em>(Fortsetzung <a title="Warum Homöopathie zu wirken scheint Teil 4" href="http://blog.gwup.net/2011/10/20/warum-homoopathie-zu-wirken-scheint-teil-iv/">hier</a>.)</em></p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Michael Shermer/Lee Traynor (Hrsg.): <a title="Heilungsversprechen" onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','http://www.denkladen.de/product_info.php/info/p232_Shermer---Traynor--Heilungsversprechen.html']);" href="http://www.denkladen.de/product_info.php/info/p232_Shermer---Traynor--Heilungsversprechen.html">Heilungsversprechen</a>. Alternativmedizin zwischen Versuch und Irrtum (Skeptisches Jahrbuch III). Alibri-Verlag, Aschaffenburg 2000</li>
<li>Homöopathische Omni-Potenzen, <em><a title="Homöopathische Omni-Potenzen" href="http://blog.esowatch.com/?p=4439">Esowatch-Blog</a></em> am 17. Oktober 2011</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=9667&amp;md5=0972b8f8e5605acf0cf8a11c57695964" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Warum Homöopathie zu wirken scheint</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/10/09/warum-homoopathie-wirkt/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 14:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Worauf gründen eigentlich die *tollen Erfolge* der Pseudomedizin, die so viele Anwender behaupten? Dafür gibt es zahlreiche Gründe. Und keiner davon hat etwas mit einer spezifischen Wirksamkeit zu tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mal wieder Fremdschämen angesagt, wenn man solche Mails bekommt:</p>
<blockquote><p>Liebe Freunde der Wissenschaft, möchte einen kurzen Kommentar zur <a title="Die 10:23-Aktion der Skeptiker" href="http://www.gwup.org/infos/nachrichten/1048-homoeopathie-interview-mit-amardeo-sarma-zur-1023-aktion-im-februar-2011">10:23-Aktion</a> abgeben. Wer von der Pharmaindustrie hat euch gesponsert? Habe schon so tolle Erfolge damit verbucht, auch im Bekanntenkreis. [...] Hier geht es um Information an den Körper und seine Selbstheilungskräfte.</p>
<p>Nur eine kleine Bemerkung zum immer wieder angeführten Placeboeffekt. Meine Schwägerin versorgt ihre Kühe und alle anderen Tiere homöopathisch, seitdem sind ihre Rechnungen an den Tierarzt rasant zurückgegangen. Ist das vielleicht der Grund der Ablehnung? Und bei den Viechern gibt es wohl den Effekt nicht. Es ist nicht alles nicht existent, was nicht nachgewiesen werden kann.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und so weiter, und so fort.</p>
<p>Also schön, fangen wir halt nochmal ganz von vorne an:</p>
<blockquote><p>Wer von der Pharmaindustrie hat euch gesponsert?&#8221;</p></blockquote>
<p>Niemand.</p>
<p>Lesen Sie doch einfach mal den Beitrag &#8220;Homöopathie &#8211; Das falsche Verschwörungsopfer&#8221; bei <em><a title="Homöopathie – das falsche Verschwörungsopfer" href="http://evidentist.wordpress.com/2011/01/08/hp-verschwoerung/">Evidenz-basierte Ansichten</a></em>.</p>
<p>Oder &#8220;Ideologie versus Wissenschaft&#8221; im <em><a title="Ideologie vs. Wissenschaft" href="http://blog.gwup.net/2011/07/31/ideologie-vs-wissenschaft/">GWUP-Blog</a></em>. Oder <a title="“Neue Heilkunst”: Vorwärts in die Vergangenheit" href="http://blog.gwup.net/2011/09/06/neue-heilkunst-vorwarts-in-die-vergangenheit/">&#8220;Neue Heilkunst &#8211; Vorwärts in die Vergangenheit&#8221;</a>.</p>
<blockquote><p>Hier geht es um Information an den Körper und seine Selbstheilungskräfte.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ach tatsächlich?</p>
<p>Und mit welchem Sensor, mit welchem Sinnesorgan nimmt unser Körper nicht-materielle Informationen auf? Können Sie <a title="Die Homöopathie-CD hat einen Sprung" href="http://blog.gwup.net/2011/07/19/die-homoopathie-cd-hat-einen-sprung/">diese Fragen</a> nachvollziehbar beantworten? Wir warten gespannt.</p>
<blockquote><p>Und bei den Viechern gibt es wohl den Effekt nicht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Doch, <a title="Homöopathie bei Kindern und Tieren" href="http://blog.gwup.net/2010/03/05/homoopathie-bei-kindern-und-tieren/">gibt es</a>. Einfach mal <a title="Bei Tieren gibt es (k) einen Placebo-Effekt" href="http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2010/07/bei-tieren-gibt-es-keinen-placeboeffekt.php">informieren</a>, anstatt drauflos zu schwadronieren.</p>
<p>Bleibt noch unser Lieblingssatz:</p>
<blockquote><p>Habe schon so tolle Erfolge damit verbucht, auch im Bekanntenkreis.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und dem wollen wir uns jetzt mal etwas ausführlicher widmen, mit einer kleinen Serie zum Thema &#8220;Warum falsche Therapien zu wirken scheinen&#8221;.</p>
<p>Einen kurzen Überblick zu den zahlreichen Gründen für die &#8220;tollen Erfolge&#8221; der Pseudomedizin finden wir zum Beispiel in einem Aufsatz des australischen Zahnmediziners und Skeptikers Don Wilson (angelehnt an <a title="Why Bogus Therapies Often Seem to Work" href="http://www.quackwatch.com/01QuackeryRelatedTopics/altbelief.html">Barry L. Beyerstein</a>), veröffentlicht in dem sehr empfehlenswerten Buch <a title="Heilungsversprechen" href="http://www.denkladen.de/product_info.php/info/p232_Shermer---Traynor--Heilungsversprechen.html">&#8220;Heilungsversprechen&#8221;</a> (Alibri-Verlag):</p>
<p><strong>1.</strong> Einige Krankheiten bessern sich oder heilen aus aufgrund ihres natürlichen Verlaufs. Nun sagen Patienten während der guten Phasen Behandlungstermine ab, suchen aber Hilfe in den schlechten Perioden.</p>
<p><strong>2.</strong> Suggestion, Glaube, Erwartung, Ablenkung der Aufmerksamkeit, Behandlungskosten &#8211; all das kann den Verlauf einer chronischen Krankheit verändern.</p>
<p><strong>3.</strong> Gleichzeitige Behandlung mit traditionellen und alternativen Methoden hat oft zur Folge, dass Patienten die Besserung auf die alternative Therapie zurückführen.</p>
<p><strong>4.</strong> Fehlerhafte Diagnosen stehen an erster Stelle.</p>
<p><strong>5.</strong> Alternative Heiler haben oft eine Ausstrahlung und einen Ruf, der Hochgefühle hervorruft, eine Art bekehrende Kraft, die Menschen veranlasst zu glauben.</p>
<p><strong>6.</strong> Manche Menschen möchten ihre Zweifel im Bezug auf die Besserung ihres Befundes begraben, um ihr Gesicht gegenüber Freunden und Verwandten zu bewahren, die ihre Handlungsweise möglicherweise nicht gutheißen.</p>
<p><strong>7.</strong> Oft wollen Patienten ihren Therapeuten loben, der als Folge in seinem Glauben gestärkt wird, dass er dieser Person etwas Gutes getan hat.</p>
<p>Demnächst mehr dazu.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Warum Homöopathie zu wirken scheint Teil II, <em><a title="Teil 2" href="http://blog.gwup.net/2011/10/13/warum-homoopathie-zu-wirken-scheint-teil-ii/">GWUP-Blog</a></em> am 13. Oktober 2011</li>
<li>Warum Homöopathie zu wirken scheint Teil III, <em><a title="Teil 3" href="http://blog.gwup.net/2011/10/17/warum-homoopathie-zu-wirken-scheint-teil-iii/">GWUP-Blog</a></em> am 17. Oktober 2010</li>
<li>Warum Homöopathie zu wirken scheint Teil IV, <em><a title="Warum Homöopathie zu wirken scheint, Teil 4" href="http://blog.gwup.net/2011/10/20/warum-homoopathie-zu-wirken-scheint-teil-iv/">GWUP-Blog</a></em> am 20. Oktober 2011</li>
<li>Der aufgeklärte Patient und das Recht auf wissenschaftliche Medizin, <em><a title="Der aufgeklärte Patient und das Recht auf wissenschaftliche Medizin" href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35566/1.html">Heise-Online</a></em> am 4. Oktober 2011</li>
<li>Vetmeduni Wien: Homöopathie ist Hokuspokus, <em><a title="Vetmeduni Wien: Homöopathie ist Hokuspokus" href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/02/vetmeduni-wien-homoeopathie-ist-hokuspokus.php">Kritisch gedacht</a></em> am 5. Februar 2010</li>
<li>Wie sich <em>Die Presse</em> mit Homöopathie blamiert, <em><a title="Wie sich Die Presse mit Homöopathie blamiert" href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/10/presse-homoeopathie.php">Kritisch gedacht</a></em> am 6. Oktober 2011</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=9579&amp;md5=05e69a62c42bf08b20d0859d915ccddb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Das miserable Gedächtnis des Wassers</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/09/18/das-miserable-gedachtnis-des-wassers/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/09/18/das-miserable-gedachtnis-des-wassers/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 11:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Und immer noch kein Wassergedächtnis ... Auch ein aktueller *Nature*-Aufsatz fördert nichts zutage, was einen homöopathischen Wirkmechanismus begründen könnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wasser entmystifiziert&#8221; &#8211; nicht nur im aktuellen <em><a title="Skeptiker 3/2011" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/1066-skeptiker-32011">Skeptiker</a></em>, auch die Kolumne von Michael Springer in <em><a title="Wasser entmystifiziert" href="http://www.spektrum.de/artikel/1114580">Spektrum der Wissenschaft</a></em> (August 2011) trägt diese Überschrift.</p>
<p>Der promovierte Physiker beschäftigt sich darin mit dem <a title="Hydrogen bonding at the water surface revealed by isotopic dilution spectroscopy" href="http://www.nature.com/nature/journal/v474/n7350/full/nature10173.html"><em>Nature</em>-Aufsatz</a> &#8220;Hydrogen  bonding at the water surface revealed by isotopic dilution spectroscopy&#8221; und der <a title="Physical chemistry: Water's wafer-thin surface" href="http://www.nature.com/nature/journal/v474/n7350/full/474168a.html">Ergänzung</a> von Pavel Jungwirth &#8220;Physical chemistry: Water&#8217;s wafer-thin surface&#8221; im selben Heft (<em>Nature</em> 474/Juni 2011).</p>
<p>Einige Auszüge aus <a title="Wasser entmystifiziert" href="http://www.spektrum.de/artikel/1114580">&#8220;Springers Einwürfe&#8221;</a>:</p>
<blockquote><p>Eine in alternativmedizinischen Internetforen heiß debattierte Variante ist ein vermeintliches &#8220;Gedächtnis&#8221; des Wassers. Es speichert angeblich die Gestalt von Biomolekülen, selbst nachdem sie durch Verdünnen völlig entfernt worden sind. Wenn sich das empirisch erhärten ließe &#8211; was bisher misslang -, ergäbe es einen Ansatzpunkt für einen naturwissenschaftlich begründeten Wirkmechanismus der Homöopathie.</p>
<p>Von solchen Ideen hält Pavel Jungwirth gar nichts. Der tschechische Biochemiker begrüßt denn auch die Arbeit eines amerikanisch-kanadischen Teams um Igor V. Stiopkin, das die Wasseroberfläche genau unter die Lupe genommen hat. An der Grenze zwischen Wasser und Luft, so die Überlegung der Forscher, müsste sich doch offenbaren, ob die Flüssigkeit ihre mikroskopische Struktur ändert, sobald sie mit anderen Substanzen, in dem Fall mit Luft, in Berührung kommt.</p>
<p>Stiopkin und seinen Kollegen gelang es, die Streck- und Stauchschwingungen der Wassermoleküle an der Oberfläche zu analysieren, indem sie schweres Wasser beimengten, das statt Wasserstoff das Isotop Deuterium enthält.</p>
<p>Aus dem Spektrum der von den Vibrationen erzeugten Infrarotstrahlung schlossen sie auf die Lage der Oberflächenmoleküle und auf die Stärke ihrer Bindung an tiefere Flüssigkeitsschichten.</p>
<p>Das Ergebnis erfreut Jungwirth: Die Oberflächenschicht erweist sich tatsächlich als nur ein Molekül dick. Zwar erzeugen die obersten Wassermoleküle im Spektrum ein Signal, das eine quasi in die Luft ragende freie Wasserstoffbindung anzeigt; aber schon die unmittelbar darunter liegenden Moleküle sind durch Wasserstoffbrücken lose miteinander verbunden, wie es sich für normales Wasser gehört.</p>
<p>Eine irgendwie auffällige, auch nur wenige Moleküle dicke Zwischenschicht, die durch ihre Randlage knapp unter der Oberfläche verändert wäre, gibt es nicht. Das ist [...] ein schwerer Schlag für alle Spekulationen über ein Sonderverhalten an Grenz- und Kontaktflächen.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Helge Bergmann: <a title="Wasser, das Wunderelement?" href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/3527329595">Wasser, das Wunderelement</a>: Wahrheit oder Hokuspokus? Mythen, Märkte, Moleküle, Wiley-Verlag, 2011</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=9409&amp;md5=bbab812065523b6b04ac509c4db11cc4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Skeptiker 3/2011: Wundersames Wasser</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/08/28/skeptiker-32011-wundersames-wasser/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/08/28/skeptiker-32011-wundersames-wasser/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 14:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inge Hüsgen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
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		<category><![CDATA[Ulrich Berger]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gwup.net/?p=9119</guid>
		<description><![CDATA[(gwup) "Informiet", "levitiert" oder einfach nur "verbessert": Die Liste der esoterischen Verfahren zur Wasserbehandlung ist lang. Die wichtigsten hat der Chemiker Dr. Helge Bergmann kritisch durchgecheckt. Lesen Sie seinen Artikel in SKEPTIKER 3/2011, Erscheinungstermin Anfang September. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wetter ist wieder kühler geworden, aber beim Joggen kommt man auch jetzt noch ordentlich ins Schwitzen. Was gibt es da Schöneres als klares, kühles Wasser? Jetzt noch die Musikanlage an, ein altes Album von Iron Maiden in den CD-Player und &#8230; </p>
<blockquote><p>&#8220;Halt!&#8221;,</p></blockquote>
<p>würde da wohl Masaru Emoto voll Entsetzen ausrufen. Emoto nämlich vertritt die Ansicht, dass  Heavy Metal &#8220;gesundes&#8221; Wasser &#8220;krank&#8221; macht. Gesund sind nach Emoto Quellwasser und solches, dem man klassische Musik vorgespielt hat. Wer mit Mozart &amp; Co. partout nichts am Hut hat, kann auch nett mit seinem Wasser sprechen oder Zettelchen mit Wörtern wie &#8220;Liebe&#8221; usw. unters Glas legen. Das hat dieselbe Wirkung: Beim Gefrieren bildet es symmetrische Kristalle, während Metal-beschalltes oder mit unfreundlichen Wörtern bedachtes Wasser bloß hässliche Brocken zustande bringt.</p>
<p>Klingt ganz schön abgedreht, oder? Das findet auch der Chemiker Dr. Helge Bergmann, der sich gründlich in der Parallelwelt der <a title="Wasserbehandlung" href="http://www.gwup.org/component/content/article/87-Paratechnologien/989-wasserbehandlung" target="_blank">Wasser-Esoterik </a>umgesehen hat. Einer Welt, in der man es mit der unabhängigen Überprüfung nicht so genau nimmt, sich aber trotzdem gern aus dem Vokabular der Wissenschaftler bedient. Vor allem, wenn es ums Verkaufen von teuren Produkten geht. Wie sollen Laien da den Unterschied erkennen?</p>
<p>Als Antwort schrieb Helge Bergmann ein ganzes Buch über Wasser-Esoterik. Das Wichtigste hat er für die kommende Ausgabe des SKEPTIKER  zusammengestellt.</p>
<p>In seinem Beitrag verrät Bergmann unter anderem, wie Kaufinteressierte wacklige Argumentationen und diverse Werbetricks entlarven. Nicht nur bei Wasser-Schwurblern beliebt ist das Schlagwort  „wissenschaftlicher Beweis“. Wie man sich den zusammenzimmert, ohne auch nur entfernt mit Wissenschaft in Berührung zu kommen, hat Prof. Ulrich Berger bekanntlich auf der Wiener GWUP-Konferenz <a title="GWUP-Konferenz: Statistricks" href="http://blog.gwup.net/2011/06/04/gwup-konferenz-statistricks/">erklärt</a>.</p>
<p>Nun kann geschultes Verkaufspersonal bekanntlich äußerst hartnäckig sein. Für solche Fälle rät Wasser-Experte Helge Bergmann:  Cool bleiben, auch wenn der Firmenvertreter das Verkaufsgespräch noch so sehr in Richtung Vertragsabschluss puscht. Legen Sie das Werbeblatt mit den begeisterten Kundenzitaten weg, und verlangen Sie stattdessen Referenzadressen in der Umgebung. Kritisches Nachfragen vor Ort lohnt sich! Fordern Sie außerdem ein paar Liter des „verbesserten“ Wassers an, um es zuhause in aller Ruhe zu testen &#8211; etwa darauf hin, ob sich die im Werbematerial  berichteten positiven Wirkungen wirklich einstellen. Auch ein Geschmackstest kann nicht schaden – am besten im Doppelblindversuch mit mehreren Personen.</p>
<blockquote><p> Wenn es nicht klappt, wie beschrieben, muss dies nicht an Ihnen liegen,</p></blockquote>
<p>weiß Bergmann zu beruhigen. Sicher, Sie müssen sich von Hoffnungen auf <em>das</em> Wundermittel verabschieden. Ein vergleichsweise kleines Übel, denn</p>
<blockquote><p> Manche Enttäuschung über fehlende Wirkung und verlorenes Geld könnte damit vermeidbar werden.</p></blockquote>
<p>Mehr lesen Sie im SKEPTIKER 3/2011, der in der zweiten Septemberwoche erscheint.</p>
<p>Übrigens: Die ganze Blubberwelt der Wasser-Esoterik hat Helge Bergmann in seinem Buch abgedeckt, das ebenfalls im September auf den Markt kommt. Der Titel:</p>
<p><a title="Wasser, das Wunderelement?" href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/3527329595 " target="_blank">Wasser, das Wunderelement? </a>Wahrheit oder Hokuspokus</p>
<p>Darin geht es auf über 300 Seiten um rechts- und linksdrehendes Wasser, das Gedächtnis des Wassers, um <a title="Homöopathie" href="http://www.gwup.org/infos/themen/646-homoeopathie" target="_blank">Homöopathie</a>,  <a title="Was ist dran am Grander-Wasser?" href="http://homepage.univie.ac.at/erich.eder/wasser/" target="_blank">Grander-Wasser</a> und vieles mehr. Außerdem wirft Helge Bergmann einen kritischen Blick auf  allerlei Verfahren zur Wasserverbesserung, wie „Magnetisieren“, &#8220;Informieren&#8221; und – Beten.</p>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=9119&amp;md5=4228a89b42a91e5af06e8048e727bfb7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Klatsche für Fliege</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/08/09/klatsche-fur-fliege/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/08/09/klatsche-fur-fliege/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 17:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ursula Caberta]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Wer hätte das gedacht: TV-Pfarrer Jürgen Fliege ist ein geschäftstüchtiger Esoteriker! Nein!! Um das einer breiten Öffentlichkeit bewusst zumachen, braucht man erst das neue Buch einer Sektenexpertin - und die Bild-Zeitung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soso, er gewann <a title="Hat Fliege einen an der Klatsche?" href="http://www.bild.de/unterhaltung/leute/juergen-fliege/pfarrer-fliege-bewirbt-nutzlose-produkte-19263640.bild.html">also</a> &#8220;mit seiner sanften Stimme das Vertrauen von Millionen Fernsehzuschauern&#8221;.</p>
<p>Nun ja, jedenfalls nicht das der GWUP, die den ehemaligen ARD-Schwatzmeister schon 1998 mit einem Negativpreis für die peinlichste esoterische Simpelei <a title="GWUP oder wenn Jürgen Fliege rot sieht" href="http://blog.gwup.net/2010/01/08/gwup-oder-wenn-jurgen-fliege-rot-sieht/">bedachte</a>.</p>
<p>Auch nicht das der <a title="Jürgen Fliege: Keiner war schneller im Glauben" href="http://blog.esowatch.com/?p=176">Esowatcher</a>, die Flieges &#8220;Fähigkeit, auch den größten Scheiß an den Mann beziehungsweise die Frau bringen zu können&#8221;, trefflich illustrierten.</p>
<p>Henryk M. Broder <a title="Broder über Fliege" href="http://www.henryk-broder.de/html/tb_fliege.html">sah</a> in dem TV-Pfarrer bloß einen &#8220;nachmittäglichen Schmierlappen&#8221;, und von Hans Meiser wurde dereinst das Bonmot kolportiert: &#8220;Fliege? Da hilft nur die Klatsche.&#8221;</p>
<p>Die hat der eitle Schwarmgeist nun bekommen, und zwar von der Sekten-Expertin Ursula Caberta.</p>
<p>Sogar <em>Bild</em> kann da nicht mehr an sich halten und <a title="Hat Fliege einen an der Klatsche?" href="http://www.bild.de/unterhaltung/leute/juergen-fliege/pfarrer-fliege-bewirbt-nutzlose-produkte-19263640.bild.html">titelt</a> sinnfällig:</p>
<blockquote><p>Hat Fliege einen an der Klatsche?&#8221;</p></blockquote>
<p>Zitat:</p>
<blockquote><p>Jetzt gerät der 64-Jährige ins Fadenkreuz der Sekten-Expertin Ursula Caberta. In ihrem jetzt erschienenen „Schwarzbuch Esoterik“* beschreibt die Autorin dubiose Tricks und Geschäfte der Esoterik-Branche – und erhebt schwere Vorwürfe gegen den Moderator.</p>
<p>Caberta: „Er scheint seine Prominenz zu nutzen, um die Esoterik-Scharlatane hoffähig zu machen, ihnen einen Anstrich von Seriosität zu geben.“</p>
<p>Tatsächlich ist Fliege im Esoterik-Business sehr aktiv. Auf seiner Homepage verkauft er die „Fliege Essenz“.</p>
<p>Besonderheit laut Jürgen Fliege: „Ich habe über sie gebetet wie über Weihwasser. Ich habe immer wieder meine Hände aufgelegt, um den Trost und die Kraft in die Essenz zu senden.“</p></blockquote>
<p>Auch den dubiosen &#8220;Bad Wörishofener Herbst&#8221; streift der <a title="Hat Fliege einen an der Klatsche?" href="http://www.bild.de/unterhaltung/leute/juergen-fliege/pfarrer-fliege-bewirbt-nutzlose-produkte-19263640.bild.html">Artikel</a>:</p>
<blockquote><p>Flieges Kasse klingelt auch beim „Wörishofener Herbst“, einem fünftägigen Kongress im Allgäu, den sein eigener Verlag im Oktober zum dritten Mal veranstaltet und den Fliege als „spirituelles Woodstock“ bezeichnet.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wir haben das &#8220;spirituelle Woodstock&#8221; schon letztes Jahr als Spinner-Treffen und Hirnfraß-Veranstaltung <a title="Mach die Fliege, Jürgen" href="http://blog.gwup.net/2010/10/30/mach-die-fliege-jurgen/">beschrieben</a> &#8211; aber schön, wenn auch die großen Publikumsmedien mal Zustimmung signalisieren (die Wörishofener Lokalpresse war dazu übrigens, wie berichtet, nicht in der Lage).</p>
<p>Mittlerweile haben auch andere Blätter Cabertas Kritik aufgegriffen. So schreibt das <em><a title="Pfarrer Jürgen Fliege macht Reibach im Esoterik-Business" href="http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1983340/Pfarrer-Juergen-Fliege-macht-Reibach-im-Esoterik-Business.html">Hamburger Abendblatt</a></em>:</p>
<blockquote><p>Pfarrer Jürgen Fliege macht Reibach im Esoterik-Business.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und der <em><a title="Caberta attackiert Esoterik-Szene" href="http://www.ndr.de/regional/hamburg/esoterik103.html">NDR</a></em> berichtet heute:</p>
<blockquote><p>Die Hamburger Sektenexpertin Ursula Caberta hat die Esoterik-Bewegung ins Visier genommen.</p>
<p>In ihrem neuen Buch &#8220;Schwarzbuch Esoterik&#8221; warnt sie eindringlich vor selbsternannten Heilern, Gurus oder Therapeuten und nimmt zudem die christlichen Fundamentalisten ins Visier. Auch Prominente wie der bekannte TV-Pfarrer Jürgen Fliege, Nena oder Hape Kerkeling kommen in ihrem Buch nicht ungeschoren davon.</p>
<p>Fliege stehe symptomatisch für die gefährliche Entwicklung des Esoterikmarktes zu einer Mischung aus käuflicher Spiritualität und Ideologie, sagte Caberta am Dienstag in Hamburg bei der Vorstellung ihres Buches.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nachdem es bislang keine Stellungnahme von Fliege gab, will nun ausgerechnet eine &#8211; überaus wohlmeinende &#8211; Autorin des Journalistenportals <em><a title="Der Fernsehpfarrer will im Dialog bleiben" href="http://www.suite101.de/content/juergen-fliege-der-fernsehpfarrer-will-im-dialog-bleiben-a120385">suite101</a></em> den Oberschwurbler selbst dazu befragt haben. Mutmaßlich sind die Antworten tatsächlich authentisch &#8211; denn so einen Unsinn kann auch der phantasievollste Schreiberling sich unmöglich ausdenken:</p>
<blockquote>
<div>Dass gesegnete Mahlzeiten und gesegnetes Wasser qualitativ besser sind, wurde längst in Studien belegt. Nichts anderes verkauft die katholische Kirche als Weihwasser. Auch die Homöopathie lebt von Informationen, die auf einem Trägermaterial vermittelt werden.“</div>
</blockquote>
<div>Überflüssig, solchen <a title="Die Homöopathie-CD hat einen Sprung" href="http://blog.gwup.net/2011/07/19/die-homoopathie-cd-hat-einen-sprung/">Bullshit</a> zu kommentieren. Und peinlich, dass dieser geschäftstüchtige Zyniker immer wieder willfährige Promoter findet, sogar nach der Venus-<a title="Fliege spannt Noe die Frau aus" href="http://blog.gwup.net/2011/04/05/keine-sternstunde-fliege-spannt-noe-frau-aus/">Fliege</a>(n)-Falle.</div>
<div>Aber immerhin gibt&#8217;s mal etwas <a title="Sektenexpertin: Kritik an Nena, Kerkeling und Fliege!" href="http://www.mopo.de/hamburg/promi---show/sektenexpertin--kritik-an-nena--kerkeling-und-fliege-/-/5067148/8868428/-/">Gegenwind</a>.</div>
<div><strong>Zum Weiterlesen:</strong></div>
<ul>
<li>Ursula Caberta: <a title="Schwarzbuch Esoterik" href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/3579067435">Schwarzbuch Esoterik</a>. Gütersloher Verlagshaus 2011</li>
<li>Promis am Esoterik-Pranger, <em><a title="Promis am Esoterik-Pranger" href="http://www.stern.de/panorama/promis-am-esoterik-pranger-aufregung-im-religioesen-supermarkt-1715761.html">Stern-Online</a></em> am 11. August 2011</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=8936&amp;md5=af6e0089875abc636f93fe9d2df37449" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>GWUP in Cosmopolitan</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/07/18/gwup-in-cosmopolitan/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/07/18/gwup-in-cosmopolitan/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 17:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) *Alles Hokuspokus?* fragt die aktuelle Cosmopolitan in Sachen Esoterik. Klar, was sonst? Das weiß und denkt auch die Autorin, nur schreiben tut sie es nicht so richtig deutlich. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wer an Engelskarten und andere esoterische Kräfte glaubt, spinnt, dachte sich <em>Cosmopolitan</em>-Autorin Meike Werkmeister &#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Eine grundsympathische Einstellung, die jedoch, wenn es sich dabei um den Vorspann eines Artikels in einer Frauenzeitschrift handelt, zugleich Schlimmes erahnen lässt.</p>
<p>Denn üblicherweise folgt auf einen solchen Teaser in <em><a title="Homöopathie in Jolie" href="http://blog.gwup.net/2010/11/13/homoopathie-in-jolie/">Jolie</a></em>, <em><a title="Morbus Dahlke: Mein Schnupfen und ich" href="http://blog.gwup.net/2011/01/17/morbus-dahlke-mein-schnupfen-und-ich/">Wellfit</a></em>, <em><a title="Well und fit mit Scheiß und Dreck" href="http://blog.gwup.net/2011/01/26/well-und-fit-mit-scheis-und-dreck/">freundin</a></em>, <em><a title="Häppchen für den Hai: Bella Luna ist da" href="http://blog.gwup.net/2010/11/23/happchen-fur-den-hai-bella-luna-ist-da/">Bella Luna</a></em> und Co. eine Bekehrungsgeschichte, in deren Verlauf es der Autorin schließlich wie Schuppen von den Augen fällt, dass es ja doch so viel mehr <a title="Shakespeare und Bullshit" href="http://blog.gwup.net/2011/06/17/shakespeare-und-bullshit/">zwischen Himmel und Erde</a> &#8230;</p>
<p>Immerhin: So schlimm ist die Geschichte &#8220;Alles Hokuspokus?&#8221; in der aktuellen <em>Cosmopolitan</em> (August 2011) dann bei weitem doch nicht geworden.</p>
<p>Der Dreiseiter zitiert die GWUP sowie einen Psychotherapeuten mit einigen kritischen Statements, und auch die Verfasserin artikuliert ihre ungläubige Verwunderung über Freudinnen und Kolleginnen wie eine gewisse Sabine, die &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230; in ihrer Handtasche ein Päckchen Blumensamen trägt, weil ihr Heilpraktiker ihr erklärt hat, sie würden ihr beim inneren Wachsen helfen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Oder Julia, &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230; die eine Wand in ihrer Wohnung einreißen ließ, weil ein Wünschelrutengänger schlechte Energien unter ihrem Bett entdeckt hatte.&#8221;</p></blockquote>
<p>Seltsamerweise entdecken <a title="GWUP-Thema: Wünschelrute" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/61-wuenschelrute/643-wuenschelrute">Rutengänger</a> &#8220;schlechte Energien&#8221; grundsätzlich immer unter dem Bett, sodass dieser Mumpitz mit einem simplen Test zu entlarven ist, der auch die gutgläubigste Esoterikerin ins Grübeln bringen dürfte: Einfach mal drei oder fünf verschiedene Wünschelrutengänger engagieren und bei jedem ihrer Besuche das Bett vorher woanders hinschieben.</p>
<p>Wo werden die <a title="GWUP by youtube: Der Schlaf der Vernunft" href="http://www.youtube.com/watch?v=fhQRJ96_KZM">Herren Radiästheten</a> wohl die &#8220;Erdstrahlen&#8221; erspüren? Naaa?</p>
<p>Aber das nur nebenbei.</p>
<p>Einigermaßen rätselhaft bleibt bei der <em>Cosmopolitan</em>-Geschichte am Ende denn auch eigentlich nur, wie die eher skeptische Autorin zu diesem Fazit kommt:</p>
<blockquote><p>Ich habe deshalb beschlossen, mit den mystischen Ticks meiner Freundinnen in Zukunft toleranter umzugehen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wieso?</p>
<p>Oder anders gefragt: Was ist so schwierig daran, sich auch in der Frauenpresse eindeutig negativ zu esoterischem Unsinn zu äußern (so wie Sibylle Berg im <em><a title="Esoteriker sind unsympathisch" href="http://blog.gwup.net/2011/04/23/esoteriker-sind-egozentrisch-und-unsympathisch/">Spiegel</a></em> etwa)?</p>
<p>Anscheinend ist es tatsächlich so, dass der &#8220;Zwang zum Geheimnis&#8221; zur inhärenten Logik dieser Presseprodukte gehört, und dass auch andersdenkende Journalistinnen keine Chance haben, dieses Gleis zu verlassen (hatten wir auch schon mal bei <em><a title="&quot;Mystic Moments&quot;: Der Zwang zum Geheimnis" href="http://blog.gwup.net/2010/11/26/mystic-moments-der-zwang-zum-geheimnis/">Glamour</a></em>).</p>
<p>Warum das aber durchaus sinnvoll sein könnte, hat am Samstag abend der <em><a title="Der Esoterik-Boom und seine Opfer" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1505308/">Deutschlandfunk</a></em> schön beschrieben, in der Sendung &#8220;Der Esoterik-Boom und seine Opfer&#8221;.</p>
<p>Zitat:</p>
<blockquote><p>Bedürfnisbefriedigung &#8211; was ist schon dagegen einzuwenden?</p>
<p>Viele mögen auf der neuen Esoterikwelle reiten, ohne dabei Schaden zu nehmen. Nach den Erfahrungen der Beratungsstelle aber gehen immer mehr Menschen unter in dieser Welle. Und nehmen eben doch Schaden: finanziell, weil sie abgezockt werden und manchmal viele Tausend Euro verlieren, gesundheitlich, weil die notwendige medizinische Hilfe ausbleibt &#8211; und nicht zuletzt seelisch.</p>
<p>Bei vielen, die anschließend professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, wurden eben keine Bedürfnisse befriedigt, sondern &#8211; in den harmloseren Fällen &#8211; falsche Hoffnungen enttäuscht.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Ursula Caberta: <a title="Schwarzbuch Esoterik" href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/3579067435">Schwarzbuch Esoterik</a>, Gütersloher Verlagshaus 2011</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=8579&amp;md5=9f1746cbd9a169abe0c6b4f38cd4a87f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8220;Weltuntergang 2012&#8243;: GWUP-Vortrag in Augsburg</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2011/06/20/2012-gwup-vortrag-in-augsburg/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2011/06/20/2012-gwup-vortrag-in-augsburg/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 20:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nibiru]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltuntergang]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gwup.net/?p=8326</guid>
		<description><![CDATA[(gwup) Als Apokalypse-Aufklärer gibt GWUP-Pressesprecher Bernd Harder an Fronleichnam ein Gastspiel in Augsburg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An Fronleichnam (Donnerstag, 23. Juni) gibt&#8217;s in Augsburg einen Vortrag zum Thema &#8220;Weltuntergang 2012&#8243;.</p>
<p>Location ist das <a title="Annapam/Hempels: Programm Juni" href="http://annapam.de/programme/programm.pdf">&#8220;Hempels&#8221;</a> im <a title="Annapam" href="http://www.annapam.de/">Annapam</a>, Beginn 20.30 Uhr. Eintritt frei.</p>
<p>Aus der Ankündigung:</p>
<blockquote><p>Am 21. Dezember 2012 endet die Zeitrechnung der einst mächtigen Hochkultur. Und mit ihr womöglich unsere heutige Zivilisation. Das magische Datum inspiriert Esoteriker, Verschwörungstheoretiker und Untergangsphantasten jedweder Prägung.</p>
<p>Kollidiert der Wanderplanet „Nibiru“ mit der Erde? Bewahrheiten sich die Visionen des Nostradamus? GWUP-Pressesprecher und Autor Bernd Harder über alte Schriften und neue Ängste.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen: </strong></p>
<ul>
<li>2012 oder wie ich lernte, den Weltuntergang zu lieben, <a title="2012 oder wie lernte, den Weltuntergang zu lieben" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/06/2012-oder-wie-ich-lernte-den-weltuntergang-zu-lieben.php"><em>Astrodicticum simplex</em></a> am 18. Juni 2011</li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.gwup.net/?flattrss_redirect&amp;id=8326&amp;md5=8f94937dcf955d2ba220c6528278150d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.gwup.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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