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	<title>gwup &#124; die skeptiker &#187; Blogs &amp; Medien</title>
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	<description>... denken kritisch seit 1987.</description>
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		<title>Hildegard-Medizin: Da erschaudert der Teufel</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 20:19:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Die Äbtissin Hildegard von Bingen war in mancherlei Hinsicht ihrer Zeit voraus. Ihre medizinischen Erkenntnisse indes sind nicht so ohne weiteres auf heute übertragbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Posaune Gottes&#8221; ist ein Artikel im aktuellen <em><a title="Posaune Gottes" href="http://www.spiegel.de/spiegelgeschichte/0,1518,711479,00.html" target="_self">Spiegel Geschichte</a></em> über die Äbtissin Hildegard von Bingen überschrieben. In erster Linie gibt&#8217;s viel Biografie, erst gegen Ende einen kurzen Schwenk zur heutigen &#8220;Hildegard-Medizin&#8221;:</p>
<blockquote><p>Beliebt ist indes heute noch die nach ihr benannte &#8220;Hildegard-Medizin&#8221;. Sie wurde 1970 von einem österreichischen Arzt erfolgreich herausgebracht; zumindest im Marketing stand der Mann der Namensgeberin nicht nach.<br />
Der Würzburger Klostermediziner Mayer entdeckte allerdings frappante Widersprüche zum Original. Kurios sei etwa das propagierte ,Hildegard-Fasten&#8217;. Im ganzen Werk der Benediktinerin fand Mayer dazu nur einen Satz: ,Das Fasten sollst du nicht übertreiben.&#8217;&#8221;</p></blockquote>
<p>In der Tat wäre es wohl angebrachter, von &#8220;Hertzka-Medizin&#8221; zu sprechen denn von &#8220;Hildegard-Medizin&#8221;. <a title="Gottfried Hertzka" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Hertzka" target="_self">Gottfried Hertzka</a> ist nämlich der Name jenes österreichischen Arztes, der gemeinsam mit dem deutschen Heilpraktiker Wighard Strehlow den Vertrieb eines Sammelsuriums an Pflanzenpräparaten, Edelsteinen, Nahrungsmittel, Kosmetika und sonstigen Bedarfsartikeln für &#8220;gesunde Lebensführung&#8221; unter dem Signet &#8220;Hildegard-Medizin&#8221; groß aufzog.</p>
<blockquote><p>Mit den Schriften Hildegards hat dieser Versandhandel nur noch entfernt zu tun, desgleichen die Flut der Publikationen, die sich seit Mitte der 80er über den Buch´markt ergießt. Die Ratschläge und Rezepturen, die Hertzka und Strehlow in ihrer ,Großen Hildegard-Apotheke&#8217; für sämtliche nur denkbaren Erkrankungen vorlegen, entbehren jedes seriösen Wirksamkeitsnachweises&#8221;,</p></blockquote>
<p>warnt der Psychologe und Sachbuchautor <a title="Colin Goldner" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Colin_Goldner" target="_self">Colin Goldner</a> in seinem Buch <a title="Die Psycho-Szene" href="http://www.denkladen.de/product_info.php/info/p275_Goldner--Psycho-Szene.html" target="_self">&#8220;Die Psycho-Szene&#8221;</a>. Weitere Kritik aus medizinischer und historischer Sicht zitiert die informative <a title="Hildegard-Medizin" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hildegard-Medizin" target="_self">Wikipedia-Seite</a> zum Thema. Auch das Stiftung-Warentest-Nachschlagewerk &#8220;<a title="Die andere Medizin" href="http://www.amazon.de/Andere-Medizin-Alternative-Heilmethoden-bewertet/dp/3937880089" target="_self">Die andere Medizin</a> &#8211; Alternative Heilmethoden für Sie bewertet&#8221; kommt zu dem Urteil:</p>
<blockquote><p>Die Vermarktung des Namens Hildegard von Bingen und die Nutzung ihrer Schriften in einer Weise, die durch das Original kaum gedeckt ist, hat die wohl kenntnisreichsten Professoren dieser Materie zu einer öffentlichen Erklärung veranlasst: <em>Die Versuche, eine durchaus berechtigte Naturheilkunde als ,Hildegard-Medizin&#8217; in die ärztliche Praxis und den Bereich der Apotheke hineinzutragen, entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage.</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>Das gilt insbesondere für die Edelsteintherapie Hildegards, &#8220;die ihre Vorstellungen meist aus visionärer Schau bezog&#8221;, schrieb Bernd Friede im <em><a title="Mineralmagie" href="http://www.gwup.org/component/content/article/77-komplementaer-und-alternativmedizin-cam/812-mineralmagie-und-schwingende-kristalle" target="_self">Skeptiker</a></em> 1/2002:</p>
<blockquote><p>Die dort postulierten Wirkungen religiöser Entitäten auf das physische Befinden spiegeln das mittelalterliche Konzept der Einheit von seelischem und körperlichem Zustand wider. So heißt es im vierte Buch ihres Werkes &#8220;Physica&#8221; (&#8220;Von den Steinen&#8221;): &#8220;Gott hat in die Edelsteine wunderbare Kräfte gelegt (&#8230;) All diese Kräfte finden ihre Existenz im Wissen Gottes (..) und stehen dem Menschen in seiner leiblichen wie geistigen Lebensnotwendigkeit bei. (&#8230;) Jeder Stein hat Feuer und Feuchtigkeit in sich (&#8230;) Sie dienen dem Menschen als Segen und Heilmittel (&#8230;) Daher werden die Edelsteine vom Teufel gemieden und es erschaudert ihn bei Tag und bei Nacht&#8221;.</p>
<p>Die Anwendung der Minerale ist bei Hildegard von Bingen mit alchimistischen Ritualen und Magie verknüpft: Achat, vor dem Zubettgehen in Kreuzform durch das Haus getragen, vertreibe Diebe. Über den Topas schreibt sie: &#8220;Wenn jemand Fieber hat, grabe er mit dem Topas drei kleinere Gruben in ein weiches Brot, gieße reinen Wein in dieselben (…) und betrachte sein Gesicht in dem Wein (…) und spreche: &#8220;&#8216;Ich sehe mich an wie in dem Spiegel (&#8230;), auf dass Gott dieses Fieber von mir vertreibe&#8221;.&#8221;</p></blockquote>
<p>Den GWUP-Themeneintrag zu &#8220;Edelsteintherapie &#8211; Kristallmedizin &#8211; Lithotherapie&#8221; finden Sie <a title="Edelsteintherapie" href="http://www.gwup.org/component/content/article/77-komplementaer-und-alternativmedizin-cam/854-edelsteintherapie-kristallmedizin-lithotherapie" target="_self">hier</a>.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Werbung für Heilsteine unzulässig, <em><a title="Werbung für Heilsteine unzulässig" href="http://wahrsagercheck.wordpress.com/2009/04/03/werbung-fur-heilsteine-unzulassig/" target="_self">wahrsagercheck.de</a></em> am 3. April 2009</li>
<li>&#8220;Welchen Einfluss haben Steine, Minerale und Edelsteine auf den Menschen?&#8221; Vortrag von Klaus Olschewski bei der <a title="Parawissenschaften und Politik" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/113-skeptikerorganisationen/803-gwup-konferenz-parawissenschaften-und-politik-2002-in-berlin" target="_self">12. GWUP-Konferenz</a> in Berlin</li>
<li><a title="Mineralmagie" href="http://www.gwup.org/component/content/article/77-komplementaer-und-alternativmedizin-cam/812-mineralmagie-und-schwingende-kristalle" target="_self">Mineralmagie</a> und schwingende Kristalle, <em>Skeptiker</em> 1/2002</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/08/27/hildegard-medizin-der-teufel-erschaudert/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Schillerndes Dunkel &#8221; &#8211; Die Gothic-Szene</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/27/schillerndes-dunkel-die-gothic-szene/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 14:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) "Licht in die finstere Subkultur" der Gothics bringt eine neue Buchveröffentlichung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlass geben wir einfach mal eine <a title="Wenn die Kinder Trauer tragen" href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,713956,00.html" target="_self"><em>Spiegel</em>-Buchempfehlung</a> ungefiltert weiter: <a title="Schillerndes Dunkel" href="http://www.schillerndesdunkel.de/Schillerndes_Dunkel/Schillerndes_Dunkel.html" target="_self">&#8220;Schillerndes Dunkel&#8221;</a>, ein &#8220;üppig ausgestatteter Prachtband&#8221;, der &#8220;Licht in die finstere Subkultur&#8221; der Gothics bringt.</p>
<p>Der entscheidende Satz in der Rezension:</p>
<blockquote><p>Im Gegensatz zu anderen Jugendbewegungen wie Mods, Punks und Rock&#8217;n'Roller, bei denen immer halbwegs klar war, worum es ihren Mitstreitern ging, blieben die Intentionen jener nebelig, die sich gern wie Gespenster schminken und kostümieren, sich für das Jenseits begeistern und auch mal über Friedhöfe spazieren. Für zusätzliche Irritationen sorgten immer wieder Geschichten über Anhänger der Gothic-Kultur, die sich angeblich für Faschismus und Satanismus begeistern.&#8221;</p></blockquote>
<p>Genau das ist der Grund, weshalb sich auch Skeptiker in ihren Veröffentlichungen hin und wieder mit dieser Szene beschäftigen &#8211; und wenn es auch nur darum geht, die genannten Vorurteile kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls zu widerlegen. Seltsam, dass allein die Erwähnung der Gothics in diesem Zusammenhang schon für erregte Debatten sorgt, ohne dass die Diskussionsteilnehmer die entsprechenden Publikationen überhaupt gelesen haben. So dieser Tage geschehen bei <em><a title="Gothics, Geister, Weltuntergänge" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/08/gothics-geister-und-weltuntergange.php" target="_self">Astrodicticum simplex</a></em> und auch <a title="Der Mond ist unschuldig" href="http://blog.gwup.net/2010/08/21/der-mond-ist-unschuldig/" target="_self">hier</a> im GWUP-Blog.</p>
<p>Und klar werde ich mir <a title="Schillerndes Dunkel" href="http://www.l-iz.de/Kultur/Lebensart/2010/05/Ploettner-Verlag-Buch-Schillerndes-Dunkel-Grufti-Szene.html" target="_self">&#8220;Schillerndes Dunkel&#8221;</a> zu Gemüte führen.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Geister, Gothics, Gabelbieger &#8211; <a title="Geister, Gothics, Gabelbieger" href="http://www.denkladen.de/product_info.php/info/p510_Harder--Geister--Gothics--Gabelbieger.html/XTCsid/cf25692889fc631c9dc35b7b525fbe12" target="_self">66 Antworten </a>auf Fragwürdiges aus Esoterik und Okkultismus. Alibri-Verlag, Aschaffenburg 2005</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Großstadt-Krokodile: See you, Gator</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/27/grosstadt-krokodile-see-you-gator/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/08/27/grosstadt-krokodile-see-you-gator/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 13:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Eine Schriftstellerin begegnet mitten in New York einem Alligator. Ist der Mythos von der "Gator Community" im Untergrund unserer Großstädte wahr?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und es gibt sie doch! Alligatoren in New York. Nicht im Zoo, sondern &#8230; nein, auch nicht in der Kanalisation. Mitten auf der Straße ist die Schriftstellerin Joyce Hackett einem begegnet. Davon berichtet sie heute höchst belletristisch in der <em><a title="Die Großstadtkrokodile" href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/article9232757/Das-Grossstadtkrokodil-in-New-York-nicht-nur-Mythos.html" target="_self">Welt</a>:</em></p>
<blockquote><p>In den Seitenstraßen von Queens suchte ich mir gerade meinen Weg nach Manhattan, als mir eine Traube von vielleicht dreißig Menschen auffiel, die um einen alten, marineblauen Datsun herumstanden. Ich kurbelte das Fenster runter und winkte der Polizistin. ,Was ist los?&#8217; Sie verdrehte die Augen. ,Alligator&#8217;, sagte sie, als wolle sie eigentlich zum Ausdruck bringen, dass sie schon längst Feierabend habe.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und wirklich:</p>
<blockquote><p>Da saß er, reglos auf dem nassen Asphalt. Kein Fünfzehn-Zentimeter-Baby-Alligator, der hier maß eher einen Dreiviertelmeter &#8230; Wie ein gefährliches Raubtier sah er nicht aus, eher wie ein ausgesetztes Kuscheltier, das in seiner Verlassenheit unter einem Auto Schutz gesucht hat und jetzt auf ein paar Tipps hofft, wie es sich verhalten soll. Ich fühlte mich an mich selbst erinnert, an jede einzelne Buchparty meiner ersten Jahre in New York.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der unerwartete Anblick des Schuppentiers im New Yorker Großstadtdschungel bringt die Künstlerin zu weiteren eigenwilligen Assoziationen, die unmittelbar an den <a title="Alligators in the Sewers" href="http://urbanlegends.about.com/od/alligators/a/sewer_gators.htm" target="_self">Mythos von den Alligatoren </a>in der Kanalisation anknüpfen:</p>
<blockquote><p>Der Alligator sah jetzt wie ein Erstes-Stadium-New-Yorker aus, gerade angekommen und von den Lichtern der Stadt geblendet. Ich ertappte mich dabei, wie ich mir ein glückliches Leben für ihn ausmalte, in den Strömen, die unterhalb der Keller einiger der ältesten Gebäude Manhattans immer noch fließen:<br />
Ein armer kleiner Schoßalligator, allein im Untergrund, entkommt dachsgroßen Ratten, wohlmeinenden Wildtier-Bürokraten und einer Gang großer alter Kanalkrokodile, deren Anführer an meinen ersten New Yorker Vermieter erinnert, einen Typen, der nach einem Fall von Antennenkabel-Piraterie den Notausgang aufs Dach mit einer Kette verriegelte.<br />
Am Ende planscht der kleine Alligator fröhlich in unseren unterirdischen Gewässern, und herzensgute Hausmeister füttern ihn. Ganz bestimmt wartete da ein Kinderbuch.&#8221;</p></blockquote>
<p>Niedlich. Und doch keine Widerlegung der alten Urban Legends, wie Hackett selbst weiß:</p>
<blockquote><p>Wir mögen die Idee, wir kramen sie liebend gern hervor &#8211; und besonders gerne bringen wir sie jungen New Yorkern nahe, die uns in der U-Bahn gerade ihr Kaugummi ins Haar geschnippt haben &#8230; Es spielt keine Rolle, dass niemand je ein Krokodil in New York gesehen hat. Und dass eine sündhaft teure neue Maschine zur Kanalreinigung unlängst alles mögliche ans Tageslicht brachte, nur keine Reptilien.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun ja, ganz richtig ist das nicht. </p>
<p>Fakt ist, dass die <em>New York Times</em> im Zeitraum von 1905 bis 1993 13-mal über Alligatoren, Krokodile oder Kaimane in und um New York berichtet hat. Aber nur eines dieser Tiere war direkt in der Kanalisation gesichtet worden. Im Sommer 2001 machte dann „<a title="Strange ParK Visitors" href="http://www.nycgovparks.org/sub_about/parks_history/visitors.html" target="_self">Damon the Caiman</a>“ Schlagzeilen, der von der New Yorker Polizei lebend aus einem See im Central Park gezogen wurde. Auch in Brooklyn entdeckte man vor vier Jahren einen <a title="Gator captured in Brooklyn" href="http://urbanlegends.about.com/b/2006/11/29/live-gator-captured-in-brooklyn.htm" target="_self">Alligator</a> in einem Wohngebiet.</p>
<p>In den 1930ern tummelten sich angeblich wirklich Alligatoren in New York. Der Superintendent der New Yorker Abwasserbehörde, Teddy May, habe die zahlreichen Gruselstorys seiner Arbeiter zunächst selbst nicht glauben wollen – bis er sich mit eigenen Augen von der Anwesenheit großer Schuppenechsen in der Kanalisation überzeugte.</p>
<p>Mit Rattengift und Gewehren sollen May und seine Leute den Reptilien zu Leibe gerückt sein, die recht zahlreich auch den Bronx River bevölkerten, aber um 1937 allesamt erlegt wurden. Das jedenfalls berichtete der Autor Robert Daley in seinem 1959 erschienenen Sachbuch <a title="Sewer-Alligator" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sewer_alligator" target="_self">„World Beneath The City“</a>, für das er ein ausführliches Interview mit Teddy May führte.</p>
<p>Kleiner Schönheitsfehler: Der renommierte amerikanische <a title="Alligators in the Sewers" href="http://books.google.de/books?id=H8Kk7bS66jMC&amp;pg=PA8&amp;lpg=PA8&amp;dq=Alligators+in+the+sewers+brunvand&amp;source=bl&amp;ots=vbOUK8bRHG&amp;sig=xVQBByoAsIxVp0FV7iUow-jJ0uQ&amp;hl=de&amp;ei=E793TJbFIsaqlAex0dDtCw&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=2&amp;ved=0CBwQ6AEwAQ#v=onepage&amp;q&amp;f=false" target="_self">Mythenforscher Jan Harold Brunvand</a> fand heraus, dass Teddy May ein Aufschneider gewesen ist, der nie für die Abwasserbehörde der Stadt New York arbeitete.</p>
<p>Das für die Kanalisation zuständige „New York City Bureau of Sewers“ verneint Anfragen zu den legendären Gästen im Untergrund routinemäßig – vertreibt aber mit großem Erfolg <a title="Sewer-Gator-T-Shirt" href="http://www.headlineshirts.net/sewer-gator-t-shirt.html" target="_self">T-Shirts</a> mit entsprechenden Motiven. Irgendetwas an solchen Storys ist offenkundig publikumswirksam genug, um sie dauerhaft ins Reich der <a title="Gatored Community" href="http://www.snopes.com/critters/lurkers/gator.asp" target="_self">modernen Mythen</a> zu überführen.</p>
<p>Dafür indes hat Joyce Hackett eine ganz gute Erklärung:</p>
<blockquote><p>Denn New York ist eine Stadt, in der man das Unerwartete erwartet, eine Stadt, in der fremdartige Wesen Wurzeln schlagen, eine Stadt, deren Kanäle, Keller, Archive und Flüsse mehr Geschichten hochspülen, als sich all ihre Schriftsteller zusammen ausdenken können. Eine Stadt, die sich selber schreibt.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Bernd Harder: <a title="Lexikon der Großstadtmythen" href="http://www.amazon.de/Das-Lexikon-Gro%C3%9Fstadtmythen-Bernd-Harder/dp/3492246605/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1282916302&amp;sr=8-2" target="_self">Lexikon der Großstadtmythen</a>. Piper-Verlag, München 2006</li>
<li>Ein Krokodil zu viel, <em><a title="Ein Krokodil zu viel" href="http://www.gwup.org/component/content/article/104-aberglaube/819-ein-krokodil-zu-viel" target="_self">Skeptiker</a></em> 4/2001</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/08/27/grosstadt-krokodile-see-you-gator/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>GWUP im SWR-Fernsehen BW</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/24/gwup-im-swr-fernsehen/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/08/24/gwup-im-swr-fernsehen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 17:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
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		<category><![CDATA[Bernd Harder]]></category>
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		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gwup.net/?p=3556</guid>
		<description><![CDATA[(gwup) GWUP-Vorsitzender Amardeo Sarma im Interview bei SWR Fernsehen BW: "Fauler Zauber? Politiker wollen Homöopathie auf Kassenrezept verbieten."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na, das ist ja endlich mal eine präzise Angabe: Homöopathie ist also besonders gefragt</p>
<ul>
<li>bei Frauen</li>
<li>in Baden-Württemberg</li>
<li>zwischen 30 und 44 Jahren.</li>
</ul>
<p>Steht so ernsthaft im Ankündigungstext der Sendung <a title="Zur Sache Baden-Württemberg" href="http://programm.ard.de/TV/swrfernsehenbw/2010/08/26/das-beste-aus--zur-sache-baden-wuerttemberg--/eid_281135979420637?monat=&amp;jahr=&amp;list=main#top" target="_self">&#8220;Zur Sache Baden-Württemberg!&#8221;</a>, die am Donnerstag (26. August) um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen BW ausgestrahlt wird. Thema: &#8220;Fauler Zauber? Politiker wollen Homöopathie auf Kassenrezept verbieten.&#8221;</p>
<blockquote><p>Die ,homöopathischen Kügelchen&#8217; sind unwirksam, belegen viele medizinische Studien. Deshalb fordert SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach: Keine Homöopathie auf Kasse! Und das, obwohl diese Medizin besonders gefragt ist bei Frauen in Baden-Württemberg zwischen 30 und 44 Jahren.&#8221;</p></blockquote>
<p>Aber wenigstens ist der GWUP-Vorsitzende <a title="Amardeo Sarma" href="http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/vorstand/760-wiw-amardeo-sarma" target="_self">Amardeo Sarma</a> als kritische Stimme mit dabei.</p>
<p>Anschließend gibt&#8217;s eine Diskussion im <a title="SWR-Forum" href="http://www.swr.de/forum/list.php?12" target="_self">Forum</a> des Südwestrundfunks. Also: Sorgen wir doch dafür, dass</p>
<ul>
<li>alle</li>
<li>in ganz Deutschland</li>
<li>jeden Alters</li>
</ul>
<p>dort zum Ausdruck bringen, dass Homöopathie Humbug ist.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Ist die Homöopathie wirkungslos? <em><a title="Ist die Homöopathie wirkungslos?" href="http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Ist-die-Homoepathie-wirkungslos/story/25596518" target="_self">Tagesanzeiger</a></em> vom 26. August 2010</li>
<li>Die Sendung auf <strong>Video</strong> gibt&#8217;s <a title="Zur Sache Baden-Württemberg" href="http://www.swr.de/zur-sache-baden-wuerttemberg/rueckblick/-/id=3477966/1il7rup/index.html" target="_self">hier</a>.</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/08/24/gwup-im-swr-fernsehen/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Vitamine und andere Wundermittel</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/23/vitamine-und-andere-wundermittel/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Nahrungsergänzungsmittel - ein Thema für die Skeptiker? Gewiss. Es gibt nichts, worauf sich keine Verschwörungstheorie aufbauen ließe. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben: Vitamin C hat schon einmal eine entscheidende Rolle bei einer Verschwörung gespielt – an der womöglich nicht nur das Schicksal beteiligt war.<br />
Wir reden vom Jahr 1954, genauer gesagt dem WM-Finale. Als die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sensationell gegen den haushohen Favoriten Ungarn obsiegte. Gleichwohl es in der Vorrunde gegen denselben Gegner eine 3:8-Niederlage gesetzt hatte.</p>
<p>Wie war diese unglaubliche Leistungssteigerung möglich? Konnte das noch mit rechten Dingen zugegangen sein?</p>
<p>Wer weiß. Und wenn die Fußball-Gemeinde erst mal eine <a title="Verschwörungen im Fußball" href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,661314,00.html" target="_self">Verschwörung</a> wittert, macht sie vor nichts mehr Halt. Entscheidende Tore, Medienberichte, schlechte Schiris – fast jedes Spiel liefert mehr als genug Material für Leute, die überall Strippenzieher und Betrüger sehen. Umso mehr das sagenumwobene „Wunder von Bern“.<br />
Doping, raunte vor ein paar Jahren ein TV-Magazin. Und wirklich: In der Halbzeitpause des Endspiels wurden Helmut Rahn, Fritz Walter und Kollegen Spritzen gesetzt. <a title="Helden von Bern sind empört" href="http://www.rp-online.de/sport/fussball/Helden-von-Bern-empoert-ueber-Doping-Vorwurf_aid_42163.html" target="_self">Nur Vitamin C</a>, beteuerte der damalige Mannschaftsarzt Professor Franz Loogen. Sonst nichts.</p>
<p>Sonst nichts? Was soll das denn heißen?</p>
<p>Während die meisten Mediziner und Wissenschaftler schon froh wären, wenn ihnen der Nachweis gelänge, dass Vitaminpräparate schwere Erkrankungen wie <a title="Herzinfarkt (Myokardinfarkt)" href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Herzinfarkt/Wissen/">Herzinfarkte</a> oder <a href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Krebs/">Krebs</a> wenigstens um ein paar Jahre aufschieben können, gibt es <a title="Die Vitamin-Verschwörung des Dr. Rath" href="http://www.gwup.org/component/content/article/66-gesundheit/788-die-vitaminverschwoerung-des-dr-rath-skeptiker-42003" target="_self">einen</a>, der solchen Produkten fast magische Wirkung zuschreibt. Inklusive eines <a title="Auch schlechter Rath ist teuer" href="http://blog.gwup.net/2010/01/20/auch-schlechter-rath-ist-teuer/" target="_self">Marketingkonzepts</a> mit integrierter Böse-Mächte-Verschwörungstheorie.</p>
<p>Grund genug also für die Skeptiker, sich auch mit dem Thema &#8220;Nahrungsergänzungsmittel&#8221; zu beschäftigten. Dazu gibt&#8217;s einen neuen <a title="Nahrungsergänzungsmittel" href="http://www.gwup.org/component/content/article/66-gesundheit/991-nahrungsergaenzungsmittel" target="_self">Themeneintrag</a> von Lebensmittelchemiker und GWUP-Vorstandsmitglied <a title="Dr. Jochen Bergmann" href="http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/wiw/590-jochen-bergmann" target="_self">Dr. Jochen Bergmann</a> und <em><a title="Der Skeptiker" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv" target="_self">Skeptiker</a></em>-Chefredakteurin <a title="GWUP-Forscher schlagen wahre X-Akten auf" href="http://www.ngz-online.de/grevenbroich/nachrichten/GWUP-Forscher-schlagen-wahre-X-Akten-auf_aid_185910.html" target="_self">Inge Hüsgen</a>.</p>
<p>Auch Stephen Barrett und Victor Herbert von der amerikanischen Verbraucherschutzorganisation <a title="Quackwatch" href="http://www.quackwatch.com/" target="_self">Quackwatch</a> haben sich mit den unseriösen Geschäftspraktiken einiger Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln und Vitaminen beschäftigt. Ihre Zusammenstellung finden Sie <a title="Wohltäter oder Beutelschneider?" href="http://www.gwup.org/component/content/article/66-gesundheit/781-wohltaeter-oder-beutelschneider-nahrungsergaenzungsmittel" target="_self">hier</a>. Ein Auszug daraus:</p>
<blockquote><p><strong>1. Sie empfehlen ausnahmslos jedem, die Ernährung mit Nahrungsergänzungsmitteln &#8220;abzusichern&#8221;.</strong></p>
<p>Die meisten Wundermittelverkäufer reden uns ein, dass Vitaminmangel allgemein verbreitet ist und deshalb zur Sicherheit Ergänzungsprodukte eingenommen werden sollten. Manche behaupten, dass es schwierig oder sogar unmöglich sei, den Vitaminbedarf allein über die Nahrung zu decken. Ihre Argumentation könnte man – auf ein anschauliches Beispiel übertragen – so zusammenfassen: „Ihr voll funktionsfähiger Ofen kann jederzeit explodieren, und deshalb sollten Sie ihn unbedingt durch ein neues Produkt ersetzen.” Quacksalber werden niemals sagen, wer ihre Produkte nicht braucht.”</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Bernd Harder: <a title="Elvis lebt" href="http://www.amazon.de/Elvis-lebt-Lexikon-unterdr%C3%BCckten-Wahrheiten/dp/3451301962/ref=sr_1_12?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1282587622&amp;sr=1-12" target="_self">Elvis lebt </a>- Lexikon der unterdrückten Wahrheiten. Herder-Verlag, Freiburg 2010</li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Wasser und Esoterik</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 20:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Levitiertes Wasser, Granderwasser, Lichtwasser, Wassergedächtnis ... Esoteriker jedweder Couleur begeistern sich für eine schliche Verbindung aus Sauerstoff und Wasserstoff. Was an solchen Phantastereien dran ist, erklärt ein neuer GWUP-Themeneintrag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Nachdenkliches Heilwasser" href="http://www.sueddeutsche.de/leben/medizin-und-wahnsinn-nachdenkliches-heilwasser-1.990619" target="_self">&#8220;Nachdenkliches Heilwasser&#8221;</a> überschreibt Dr. Werner Bartens heute seine Rubrik &#8220;Medizin und Wahnsinn&#8221; in der <em>Süddeutschen Zeitung</em>. Darin erfahren wir auf gewohnt launige Weise von einem &#8211; leider nicht näher bezeichneten &#8211; Versuch in Dresden, &#8220;der dazu angetan war, zu zeigen, was wirklich im Wasser&#8221; steckt:</p>
<blockquote><p>Es ging darum, welche Auswirkungen positive wie negative Gedanken auf das Wasser haben. Unter den Augenzeugen des Experiments wurde als bekannt vorausgesetzt, dass Wasser <em>durch verschiedene Einflüsse wie Musikschwingungen, Gebete und Meditationen Informationen und Energien aufnehmen </em>kann.<br />
Der Versuchsaufbau kann nur als ausgeklügelt bezeichnet werden. Auf den ersten Wasserbehälter konnten die Kongressbesucher positive Gedanken projizieren. Um methodische Zweifel zu zerstreuen, gab es einen zweiten Wasserbehälter, auf den die Kongressbesucher negative Gedanken projizieren sollten. Als Clou muss das dritte Gefäß gelten. In diesem Behälter befand sich zur Kontrolle ,,neutrales&#8217; Wasser, auf das keinerlei Gedanken projiziert werden sollten.<br />
Der Ausgang des Versuchs ist unklar, vermutlich hat ein Saboteur fiese Gedanken an das neutrale Wasser gerichtet. Trotzdem sollte der Ansatz weiter verfolgt werden. In Wasserwerken tun sich neue Berufsfelder auf, damit künftig nicht nur Warm und Kalt aus der Leitung strömt, sondern auch ein Hahn für positives und negatives Wasser geöffnet werden kann.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das erinnert mich sogleich an eine Anfrage, die vergangene Woche an die Skeptiker erging. Und zwar nach einer gewissen <a title="Enza Maria Cicollo" href="http://himalaja-salz.gmxhome.de/entdeckung.htm" target="_self">Dr. Enza Maria Ciccolo</a>, die ein ominöses <a title="Lichtwässer" href="http://www.lichtwaesser.ch/" target="_self">&#8220;Lichtwasser&#8221;</a> propagiert und damit anscheinend eine sektenartige Anhängerschaft begeistert. Leider habe ich zu der Dame bislang nicht mehr kritische Infos als diesen italienischen <a title="Pensieri sparsi" href="http://fsblendorio.blogspot.com/2007/10/follie-dalla-rete-acque-luce-bianca.html" target="_self">Blog</a> finden können. Tipps und Hinweise sind sehr willkommen!</p>
<p>Dafür ist der GWUP-Themenbereich auf unserer Homepage soeben um den Eintrag <a title="Wasserbehandlung" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/989-wasserbehandlung" target="_self">&#8220;Wasserbehandlung&#8221;</a> erweitert worden. Darin heißt es unter anderem:</p>
<blockquote><p>Esoterische Verfahren sind oft mit Namen verbunden, etwa Johann Grander (Granderwasser), Wilfried Hacheney (levitiertes Wasser), Roland Plocher (revitalisiertes Wasser) oder Masaru Emoto (Wasserkristallformen). Charakteristisch für derartige Verfahren und entsprechende Geräte ist die Behauptung, dass sie das Wasser durch Übertragung nicht näher spezifizierter Informationen, Schwingungen oder Energien verändern. Angeblich geschieht dies ohne chemische Zusätze, elektromagnetische Felder oder sonstige messbare Energiezufuhr.<br />
Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist das nicht nachvollziehbar. Wasser kann so nicht verändert werden und insbesondere keine Information aufnehmen, speichern oder abgeben.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Das Gedächtnis des Wassers, <em><a title="Das Gedächtnis des Wassers" href="http://www.gwup.org/images/stories/pdf/skeptiker/2008/wasser_gedaechtnis.pdf" target="_self">Skeptiker</a></em> 2/2008</li>
<li>Zaubertricks mit Wasser, <em><a title="Zaubertricks mit Wasser" href="http://diewahrheit.at/uncategorized/zaubertricks-mit-wasser" target="_self">diewahrheit</a></em> am 8. Juni 2010</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/08/21/wasser-und-esoterik/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Mond ist unschuldig</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/21/der-mond-ist-unschuldig/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 14:14:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Der Mond ist unschuldig an der Volkskrankheit Schlafstörungen, haben Wissenschaftler in einer Langzeitstudie erneut herausgefunden. Esoterik-Fans wissen sich erfahrungsgemäß gegen solche Erkenntnisse zu immunisieren. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, es gibt tatsächlich noch andere Reizthemen außer <a title="Mein erstes Leben" href="http://blog.gwup.net/2010/08/08/mein-erstes-leben-die-rtl-nonsens-show/" target="_self">&#8220;Rückführungen/Wiedergeburt&#8221;</a>.</p>
<p>Eins davon sticht heute <em><a title="Vollmond hat keinen Einfluss auf den Schlaf" href="http://www.welt.de/wissenschaft/article9108916/Vollmond-hat-keinen-Einfluss-auf-den-Schlaf.html" target="_self">Die Welt</a></em> an:</p>
<blockquote><p>Es ist bloß ein Mythos: In Wirklichkeit beeinflusst der Vollmond nicht unseren Schlaf. Das belegt auch eine Langzeituntersuchung.&#8221;</p></blockquote>
<p>Oh weh. Wie ausgesprochen empfindlich manche Zeitgenossen auf solche Erkenntnisse reagieren, konnte ich zum Beispiel bei meiner <a title="Bernd Harder bei Weck up" href="http://blog.gwup.net/2010/06/19/weck-up-quantenmystik-ohne-skepsis/" target="_self">&#8220;Weck up&#8221;</a>-Sendung erleben, wo der Wünschel-Autor Pierre Franckh neben allerlei Quantenunfug auch seine Schlafstörungen bei Vollmond ausbreitete &#8211; und auf kritische Einwände mit vertrauter esoterischer Bezichtigungs-Rhetorik antwortete, die mir sinngemäß etwa so in <a title="Weck up vom 20. Juni" href="http://www.weckup.de/weckup-aktuell/aktuelle-sendung/datum/2010/06/17/20-juni-2010.html" target="_self">Erinnerung</a> geblieben ist: &#8220;Typisch Wissenschaftler! Ich habe das selbst erlebt &#8211; und er <em>(gemeint war ich)</em> sagt, dass es das nicht gibt!&#8221;</p>
<p>Überflüssig zu erwähnen, dass das so gar nicht stimmte. Warum sollte ich Herrn Franckhs Schlafprobleme anzweifeln? Die Frage ist nur, welche Ursache man der <a title="Volkskrankheit Schlafstörungen" href="http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/587804/volkskrankheit-schlafstoerungen.html" target="_self">&#8220;Volkskrankheit Schlafstörungen&#8221;</a> <em>(Ärztezeitung)</em> gibt. Und da spielt der Mond eben keine Rolle, was übrigens keine neue <a title="Stimmt's?" href="http://www.zeit.de/2005/40/Stimmts_P_40" target="_self">Erkenntnis</a> ist.</p>
<p>Nichtsdestotrotz finden sich auch bei den Kommentaren zum aktuellen <em>Welt</em>-Artikel einige der immergleichen Einwürfe, zum Beispiel:</p>
<blockquote><p>Der Mond hebt Meere an aber auf den Menschen hat er keinen Einfluß. Alles Klar!!&#8221;</p></blockquote>
<p>Was soll man dazu sagen? Die Gezeiten entstehen keineswegs dadurch, dass der Mond wie ein Magnet das Wasser einfach nach oben zieht. Sondern die relativ kleinen Gezeitenkräfte regen Schwingungen in den großen Meeresbecken an. Das ist wie mit einer vollen Badewanne: Wenn man die Hand mit der richtigen Geschwindigkeit (nicht zu schnell, nicht zu langsam) hin und her bewegt, dann beginnt die gesamte Wassermasse zu schwingen. Mit erstaunlich wenig Kraftaufwand hält man so etwa 200 Liter Wasser in Bewegung. Außerdem sind die Sonne (zu etwa 30 Prozent) und darüber hinaus auch die Drehbewegung der Erde ebenfalls an den Gezeiten beteiligt.</p>
<p>Apropos Badewanne: In riesigen verbundenen Wassermassen wie den Ozeanen gibt es Gezeiten. Im Bodensee nur noch knapp an der Nachweisgrenze. In einem Olympia-Schwimmbecken gibt es gar keine Gezeiten, in der Badewanne auch nicht &#8211; und der Mensch ist schlicht viel zu klein, als dass die Gezeitenkräfte ihn auch nur im Mindesten beeinflussen könnten. Davon abgesehen sind wir schließlich keine Wassersäcke: Frei umherschwappen kann das Wasser im Körper nur innerhalb der winzigen Zellen, im Blutkreislauf und zwischen den Körpergeweben. Da ist nix mit &#8220;Gezeiten&#8221;.</p>
<p>Oder:</p>
<blockquote><p>Vollmond = heller, man schläft nich so gut da nicht so dunkel (man bin ich ein kluger Experte).&#8221;</p></blockquote>
<p>So so. Ein &#8220;Experte&#8221;, der anscheinend noch nie etwas von Jalousien oder Rollläden gehört hat.</p>
<p>Oder:</p>
<blockquote><p>Es gibt biologische Wirkungen!</p></blockquote>
<p>Klar gibt&#8217;s die &#8211; zahlreiche Tierarten richten ihr Verhalten nach den Mondphasen aus. Beispielsweise sind Fledermäuse bei Vollmond weniger nachtaktiv, weil sie bei hellem Mondlicht besser von Fressfeinden entdeckt werden können. <br />
&#8220;Mondphasen&#8221; sind also nur ein Spiel von Licht und Schatten, das heißt: Es ist lediglich eine Frage der Reflexion des Sonnenlichts, ob wir den Mond &#8220;voll&#8221; oder &#8220;halb&#8221; am Himmel sehen, ob er &#8220;abnimmt&#8221; oder &#8220;zunimmt&#8221;. Der Mond als Masse ist immer gleich, was man auch daran sieht, dass Ebbe und Flut nicht nur bei Vollmond kommen, sondern täglich, und dass sehr unterschiedliche Phasen (Vollmond, Neumond) zu sehr ähnlichen Gezeitenphänomenen führen.</p>
<p> Und so weiter, und so fort. Manche leben eben nicht &#8220;mit dem Mond&#8221;. Sondern irgendwo hinterm Mond.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Vom richtigen Zeitpunkt: Esoterischer Unsinn über den Mond, <em><a title="Esoterischer Unsinn über den Mond" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/05/vom-richtigen-zeitpunkt-esoterischer-unsinn-uber-den-mond.php" target="_self">Astrodicticum simplex</a></em> am 23. Mai 2008</li>
<li>Der Mond: Die Gezeiten, <em><a title="Die Gezeiten" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/05/der-mond-die-gezeiten.php" target="_self">Astrodicticum simplex</a></em> am 7. Mai 2008</li>
<li>Bernd <a title="Gothics, Geister und Weltuntergänge" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/08/gothics-geister-und-weltuntergange.php" target="_self">Harder</a>: <a title="Geister, Gothics, Gabelbieger" href="http://www.denkladen.de/product_info.php/info/p510_Harder--Geister--Gothics--Gabelbieger.html/XTCsid/cf25692889fc631c9dc35b7b525fbe12" target="_self">Geister, Gothics, Gabelbieger</a>. Alibri-Verlag, Aschaffenburg 2005</li>
<li>GWUP-<a title="Mondglaube" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/64-mondglaube?catid=104%3Aaberglaube" target="_self">Themeneintrag</a> &#8220;Mondglaube&#8221;</li>
<li>Leben nach dem Takt des Erdtrabanten, <em><a title="Mondkalender" href="http://www.stern.de/wissen/mensch/mondkalender-leben-nach-dem-takt-des-erdtrabanten-1532153.html" target="_self">Der Stern</a></em> vom 2. Januar 2010</li>
<li>Die nach dem Mond leben, mondzeiten.<a title="Mondzeiten von Helmut Groschwitz" href="http://www.mondzeiten.info/presse/Suedwest_Presse_2010_01_02.pdf" target="_self">info</a></li>
<li>Mondzeiten. <a title="Mondzeiten von Helmut Groschwitz" href="http://www.mondzeiten.info/" target="_self">Studie</a> von Dr. Helmut Groschwitz</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/08/21/der-mond-ist-unschuldig/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interviews mit Vampiren</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/21/interviews-mit-vampiren/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 12:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Eine angeblich echte belgische Vampir-Familie sorgt beim Fantasy-Filmfest für Lacher. Doch "Real Vampires" gibt es tatsächlich. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apropos <a title="Fantasy-Filmfest/Filme" href="http://www.fantasy-filmfest.de/fantasy/pages/filme.html" target="_self">Fantasy-Filmfest</a>: Im Programm findet sich ein weiterer Beitrag, der annähernd ein GWUP-Thema in Szene setzt: <a title="Vampires" href="http://leftfieldventures.com/2009/vampires/" target="_self">&#8220;Vampires&#8221;</a>, eine Pseudo-Doku (&#8220;Mockumentary&#8221;) über eine <a title="Movie Rewiev - Vampires" href="http://efilmcritic.com/review.php?movie=21203&amp;reviewer=371" target="_self">Familie von &#8220;echten&#8221; Vampiren</a>, die unerkannt in einer belgischen Wohnsiedlung lebt.</p>
<p>Mit &#8220;echten&#8221; Vampiren beschäftigen sich in Deutschland der Kriminalbiologe <a title="Forensic Research" href="http://www.benecke.com/" target="_self">Dr. Mark Benecke</a>, Mitglied im GWUP-Wissenschaftsrat, und die Psychologin Lydia Ewelin Benecke. Ein ausführliches <a title="Vampyre ohne Bis(s)" href="http://blog.gwup.net/2010/07/15/vampyre-ohne-biss/" target="_self">Interview</a> mit den beiden gibt&#8217;s im nächsten <em>Skeptiker</em>, der Anfang September erscheint. Darin berichten die Düster-Experten unter anderem von ihren Gesprächen mit Frauen und Männern, die sich selbst als Vampire betrachten. Was hat es damit auf sich? Mark Benecke:</p>
<blockquote><p>Echte Vampyre – das „y“ im Namen markiert den Unterschied zu den Vampiren aus Film und Literatur – sind eine zahlenmäßig sehr kleine Subkultur, die weltweit nur wenige tausend Anhänger hat. Es handelt sich um Menschen, die von Zwängen, Ängsten und manchmal auch Blutdurst oder Energiehunger getrieben werden.<br />
Das mag befremdlich klingen, aber ich kenne mehrere „echte“ Vampyre und finde sie sehr sympathisch. Darüber hinaus halte ich sie, wenn sie sich – wie jeder andere auch – ihre Schwächen eingestehen, für durchaus entspannt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und welche Bedeutung hat Blut für &#8220;Vampyre&#8221;? Lydia Ewelin Benecke:</p>
<blockquote><p>Die Blutfetischisten unter den Vampyren sind primär auf den sexuell erregenden Effekt aus, den sie bei der intensiven Beschäftigung mit Blut oder beim Bluttrinken verspüren. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Gründe und Motive bei denjenigen, die sich selbst unter den Oberbegriff Vampyre subsumieren.<br />
Sehr verbreitet ist etwa die Vorstellung, über das Blut die Energie anderer Menschen zu ziehen – also die eigenen, zu schwachen Energiereserven auffüllen zu können. Die bereits genannten Energievampire, eine Untergruppe in der Vampyr-Subkultur, belassen es sogar weitgehend bei der bloßen Vorstellung dieses Energietransfers und verzichten dabei vollständig oder zumindest teilweise auf Blut.&#8221;</p></blockquote>
<p>Was Benecke&amp;Benecke vom &#8220;Bis(s)-Boom halten, und noch vieles mehr, steht im <em>Skeptiker</em>. Bis dahin werfen wir schnell noch einen Blick auf das skandalumwitterte Vampir-Cover der aktuellen US-Ausgabe des <em>Rolling Stone</em>-Magazins: <a title="True Blood" href="http://www.serienjunkies.de/news/true-blood-28060.html" target="_self">&#8220;Porn Buffy&#8221;</a>. Ein Video dazu gibt&#8217;s <a title="Nackt bis aufs Blut" href="http://www.stern.de/lifestyle/leute/serienstars-aus-true-blood-nackt-bis-aufs-blut-1595362.html" target="_self">hier</a>.</p>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/08/21/interviews-mit-vampiren/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Der letzte Exorzismus &#8211; leider nur im Kino</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/20/der-letzte-exorzismus-leider-nur-im-kino/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 21:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Schon wieder ist im Kino der Teufel los: "The Last Exorcism" hat Deutschlandpremiere. Schön wär's, wenn das tatsächlich das letzte Kapitel dieses menschenverachtenden religiösen Rituals wäre. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gib dem Dämon keine Chance: Am Montag  (23. August) hat in Berlin der Horrorstreifen <a title="The Last Exorcism" href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Last_Exorcism" target="_self">&#8220;The Last Exorcism&#8221;</a> Deutschlandpremiere. Im <a title="Programmheft" href="http://www.fantasy-filmfest.de/fantasy/pages/programmheft.html" target="_self">Programmheft</a> des <a title="Fantasy-Filmfest/Filme" href="http://www.fantasy-filmfest.de/fantasy/pages/filme.html" target="_self">Fantasy-Filmfests</a> heißt es dazu:</p>
<blockquote><p>Als vorgeblicher Exorzist hat der charismatische Baptistenprediger Reverend Cotton Marcus nationale Berühmtheit erlangt, doch nun plagt ihn in Anbetracht solcher Scharlatanerie sein christliches Gewissen. Die jahrelang praktizierte Austreibung von Dämonen war nämlich mitnichten ein Werk Gottes, sondern allein Cottons Geschäftssinn und einem Sammelsurium cleverer Illusionseffekte entsprungen. Damit soll nun Schluss sein: Voller Reue bittet der Reverend ein Kamerateam, ihn bei seinem letzten Einsatz und der sensationellen Enthüllung aller Facetten seines unredlichen Handwerks zu begleiten. Die letzte Mission führt die Crew in den tiefsten Süden der USA, wo in einem abgelegenen Haus in den Sümpfen ein junges Mädchen von den Mächten der Hölle besessen scheint. Ein Routinefall für Cotton; doch dann gefährdet eine Reihe unerklärlicher Vorfälle seinen in Aussicht gestellten Ruhestand &#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Anfang klingt gut. Den Rest wird man sehen.</p>
<p>Dass fast vier Jahrzehnte nach der Spuk- und Spuckorgie <a title="Der Exorzist" href="http://www.moviemaze.de/filme/190/der-exorzist.html" target="_self">&#8220;Der Exorzist&#8221;</a> immer noch Teufelsaustreiber-Filme gedreht werden, überrascht wenig &#8211; schließlich sind auch echte Exorzismen heute noch an der Tagesordnung, wie wir an dieser Stelle kürzlich erst <a title="Exorzismus in Deutschland" href="http://blog.gwup.net/2010/02/17/exorzismus-in-deutschland/" target="_self">geschrieben</a> haben. Die TV-Serie <a title="Is it Real? - Exorzismus" href="http://www.tvtv.de/tvtv/web/programdetails.vm?programmeId=44620847&amp;lang=de&amp;epgView=list&amp;groupid=0&amp;tref=Search" target="_self">&#8220;Is It Real?&#8221;</a> von National Geographics berichtet am kommenden Donnerstag (26. August) über das Treiben moderner Teufelsjäger.</p>
<p>Mit dem &#8220;Schauspiel der Besessenheit&#8221; &#8211; also mit Exorzismus im Film &#8211; setzt sich eine <a title="Das Schauspiel der Besessenheit - Exorzismus im Film" href="http://www.logos-verlag.de/cgi-bin/buch/isbn/2505" target="_self">Buchneuerscheinung</a> auseinander, die mir der Logos-Verlag freundlicherweise zugeschickt hat. Der Soziologe <a title="Das Schauspiel der Besessenheit" href="http://www.perilog.net/band-4.php" target="_self">Sven Großhans</a> analysiert darin detailreich und unter verschiedenen Aspekten die Thriller &#8220;Der Exorzist&#8221;, <a title="Der Exorzismus von Emily Rose" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Exorzismus_von_Emily_Rose" target="_self">&#8220;Der Exorzismus von Emily Rose&#8221;</a> und <a title="Requiem" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Requiem_(Film)" target="_self">&#8220;Requiem&#8221;</a>.</p>
<p>Ganz ähnlich wie &#8220;Der Teufel spricht deutsch&#8221;-Autor <a title="Marcus Wegner" href="http://www.journalist-wegner.de/buchautor/index.php" target="_self">Marcus Wegner</a> im <em><a title="Der Skeptiker 1/2010" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/960-skeptiker-2010-1" target="_self">Skeptiker</a></em>-Interview kommt auch Großhans in seiner Arbeit zu dem Fazit, dass sich &#8220;im Ereignis der Besessenheit eine gesellschaftlich bedeutsame Komponente zeigt, da sich der Vorfall vor allem an die unmittelbare wie mittelbare soziale Umgebung des Besessenen&#8221; richte:</p>
<blockquote><p>Es wurde hierfür der Begriff des <em>Schauspiels der Besessenheit</em> eingeführt, der ausdrücken soll, dass das ,Gebärden&#8217; des Besessenen vormalig auf <em>uns</em>, das soziale Umfeld gerichtet ist, und die besessene Person somit &#8211; überspitzt formuliert &#8211; seine Darbietung <em>für uns</em> aufführt.&#8221;</p></blockquote>
<p>So überspitzt ist das gar nicht mal &#8211; auch Wegner machte bei seinen Recherchen die Erfahrung, dass die vorgeblich Besessenen primär &#8220;Anerkennung und Zuwendung&#8221; erwarten. Und ganz zum Schluss schreibt Sven Großhans in seiner Austreibungs-Analyse ein paar Sätze, die so auch von den Skeptikern stammen könnten:</p>
<blockquote><p>Es steckt aber auch eine Warnung in den filmischen Umsetzungen des Schauspiels der Besessenheit: Wir dürfen nicht zulassen, dass &#8230; überkommene, traditionelle, ritualisierte Mechanismen in Gang kommen, die letztendlich mehr schaden als nützen. Eher der besonnene Einsatz eines jeden Einzelnen muss das Ziel sein, der sich durch eine wertneutrale und Neuem gegenüber offene Reflexivität auszeichnet &#8230;<br />
Eine weiterführende wissenschaftliche Beschäftigung mit den Modi der öffentlichen Darstellung bzw. Inszenierung der Bereiche des Paranormalen kann dazu dienen, uns für derartige Mechanismen zu sensibilisieren.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wenn&#8217;s klappt, schaue ich mir &#8220;The Last Exorcism&#8221; am 4. September mal an, wenn das Fantasy-Filmfest in München Station macht. Schön wär&#8217;s, wenn es sich dabei wirklich um den letzten Exorzismus handeln würde.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Sven Großhans: Das Schauspiel der Besessenheit &#8211; <a title="Exorzismus im Film" href="http://www.amazon.de/Das-Schauspiel-Besessenheit-Exorzismus-Film/dp/383252505X/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1282390581&amp;sr=1-1" target="_self">Exorzismus im Film</a>. Logos-Verlag, Berlin 2010</li>
</ul>
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		<title>Traumberuf Parapsychologe</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/08/17/traumberuf-parapsychologe/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 17:44:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Walter von Lucadou]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Wie wird man eigentlich Parapsychologe? Und was tut ein solcher? Der "Zeit" schwebte wohl ein besonders cooler Karriere-Tipp vor. Heraus kam bei dem Artikel ziemlicher Unsinn. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Parapsychologe zu sein, ist schon ein toller Job. Da kann man mit Blaulicht durch die Straßenschluchten von New York brettern und schöne Frauen aus der Gewalt von schleimigen Spuk-Gestalten retten &#8211; so wie <a title="Ghostbusters - Die Geisterjäger" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ghostbusters_%E2%80%93_Die_Geisterj%C3%A4ger" target="_self">Dr. Venkman</a>, Dr. Stantz und Dr. Spengler.</p>
<p>Das gibt&#8217;s nur im Film? Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus? Stimmt &#8211; lesen wir jetzt sogar in der <em><a title="Stimmen aus dem Wasserkessel" href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-08/beruf-parapsychologe" target="_self">Zeit</a></em>. Und zwar in einer Rubrik, in der wir es am allerwenigsten erwartet hätten. Das Ressort &#8220;Karriere&#8221; stellt &#8220;ungewöhnliche Berufe&#8221; vor &#8211; und subsumiert darunter erstaunlicherweise auch die spannende Profession des &#8220;Parapsychologen&#8221;.</p>
<p>Porträtiert wird in dem Beitrag natürlich der Unvermeidliche himself: Dr. Dr. Walter von Lucadou. Und schon die Überschrift sorgt nicht nur bei Skeptikern für ungebremste Heiterkeit: &#8220;Stimmen aus dem Wasserkessel &#8211; Ein Fall für den Parapsychologen&#8221;.</p>
<p>Schauder! Worum geht es hier? Um dieses Anekdötchen:</p>
<blockquote><p>Allerdings kann er <em>(Lucadou)</em> nicht jedes Ereignis so leicht erklären. Gut im Gedächtnis geblieben ist ihm der Fall eines Mannes, der Stimmen aus seinem Wasserkessel vernahm, sobald er diesen auf den Herd stellte. Von Lucadou musste lange recherchieren, bis ihm auffiel, dass die Stimmen aus dem Wasserkessel eigentlich Stimmen aus einem Radio waren. Des Rätsels Lösung: Ein naher Mittelwellensender lies seinen Kessel als Empfänger fungieren, der Mann konnte mit seinem Teekessel Radio hören.&#8221;</p></blockquote>
<p>Irgendwie seltsam, dass der von den Medien wahlweise als &#8220;bekanntester Parapsychologe Deutschlands&#8221; oder &#8220;bekanntester Erforscher der Parapsychologie&#8221; titulierte Lucadou schon seit Jahrzehnten immer und stets die zwei selben Storys zum Besten gibt: entweder die vom sprechenden <a title="Die Einkleidung des Übersinnlichen" href="http://www.zeit.de/2002/14/200214_p-lucadou.xml" target="_self">Wasserkessel</a>. Oder aber die von der <a title="Spuk im Ländle" href="http://www.focus.de/intern/archiv/parapsychologie-keine-chance-fuer-spuk-im-laendle_aid_146588.html" target="_self">Kompassnadel</a>, die sich scheinbar durch &#8221;Telekinese&#8221; bewegte &#8211; in Wirklichkeit aber von der Eisenmasse eines nahen Fahrstuhls beeinflusst wurde. Wer&#8217;s nicht glaubt: einfach mal bei Google &#8220;Lucadou + Wasserkessel&#8221;  oder &#8220;Lucadou + Kompassnadel&#8221; eingeben.</p>
<p>Irgendwie scheint der Mann wenig Neues, Aufregendes, Weiterführendes, Zukunftsweisendes in seinem merkwürdigen Metier zu erleben. Nichtsdestotrotz, vor lauter Begeisterung über solche Uralt-Schmonzetten vergisst der Autor beinahe, seinem Gesprächspartner die entscheidende Frage zu stellen: Wie wird man nun eigentlich &#8220;Parapsychologe&#8221;?</p>
<p>Die Antwort darauf nimmt sage und schreibe ganze drei Sätze in dem umfangreichen Zeilenwerk ein:</p>
<blockquote><p>Durch ein oder besser mehrere Studien. Denn Parapsychologie ist eine interdisziplinäre Wissenschaft. Umfangreiche Kenntnisse aus mindestens zwei unterschiedlichen wissenschaftlichen Bereichen, beispielsweise Medizin, Psychologie oder der Physik sind notwendig.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das war&#8217;s. Und schon geht&#8217;s weiter mit der Huldigung des Meisters des Obskuranten: &#8220;Walter von Lucadou hat Physik und Psychologie studiert – und in beiden Fächern promoviert.&#8221;</p>
<p>Wow. Wir sind angemessen beeindruckt. Und was haben wir nun aus der <em>Zeit</em> über das Berufsbild des &#8220;Parapsychologen&#8221; gelernt? Annähernd gar nichts. Und deshalb werden wohl auch weiterhin zahllose &#8220;Ghostbusters&#8221;- und <a title="John Sinclair" href="http://www.gruselromane.de/frames/sinclair/" target="_self">&#8220;John Sinclair&#8221;</a>-Fans bei der GWUP anfragen, wo man denn Parapsychologie studieren könne. Kurz gesagt: nirgendwo. Auch nicht im schönen Freiburg im Breisgau.</p>
<p>Konnte man übrigens noch nie. Ein bisschen Historie:</p>
<p>Im Jahr 1950 wurde von <a title="Hans Bender" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Bender_(Psychologe)" target="_self">Hans Bender</a>, dem berühmten <a title="Der Spiegel 5/1959" href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42624470.html" target="_self">&#8220;Spukprofessor&#8221;</a> und Nestor der Parapsychologie in Deutschland, das private Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene <a title="IGPP" href="http://www.igpp.de/german/welcome.htm" target="_self">(IGPP)</a> in Freiburg gegründet. 1954 übernahm Bender an der Universität Freiburg einen Lehrstuhl für Grenzgebiete der Psychologie, der 1967 in ein Ordinariat für Psychologie und Grenzgebiete der Psychologie umgewandelt wurde.</p>
<p>Nach Benders Emeritierung 1975 wurde sein Schüler Professor <a title="Johannes Mischo" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Mischo" target="_self">Johannes Mischo</a> Lehrstuhlinhaber, der sich mit verschiedenen Fragebogen- und Interviewstudien zum Thema Jugendokkultismus hervortat. Zu den Lehr- und Forschungsaufgaben der Abteilung gehörten aber in erster Linie konventionelle psychologische Fächer wie Sozial- und Persönlichkeitspsychologie. Nur etwa ein Drittel der Forschungskapazitäten beschäftigte sich mit den &#8220;Grenzgebieten&#8221;. Zu dieser Zeit konnten Studenten mit Hauptfach Psychologie eine Diplom- oder Doktorarbeit mit einer parapsychologischen Fragestellung anfertigen sowie als freiwilliges Zusatzfach &#8220;Parapsychologie/Grenzgebiete der Psychologie&#8221; für die Diplomprüfung wählen.</p>
<p>Allerdings, warnte die Uni stets, erscheine es &#8220;unrealistisch, eine alleinige Tätigkeit auf diesem Gebiet in den eigenen Lebensplan einzubeziehen&#8221;.<br />
Weshalb nicht?</p>
<blockquote><p>&#8220;Parapsychologie stellt kein selbständiges Studienfach dar und insofern gibt es kein Berufsbild des Parapsychologen. Die beste Voraussetzung für eine Arbeit und eine Beurteilung des Forschungsgegenstandes auf diesem Gebiet ist im Allgemeinen ein abgeschlossenes Studium der Sozial- oder Naturwissenschaften. Wichtig sind ferner gründliche Kenntnisse der experimentellen Methodenlehre sowie der Wissenschaftsgeschichte und -soziologie.&#8221;</p></blockquote>
<p>Gut, soweit kann man Dr. Dr. von Lucadou immerhin zugestehen, in der Ausbildung alles richtig gemacht zu haben.</p>
<p>Nach der Emeritierung Mischos 1998 war der Zeit der parapsychologischen Forschung an der Universität Freiburg indes endgültig abgelaufen. Der Lehrstuhl für Psychologie und ihre Grenzgebiete wurde in einen für Pädagogische Psychologie umgewandelt. Nach wie vor existiert jedoch das ehemalige Bender-Institut, das von der Eichhalde in großzügige Arbeits- und Laborräume in der Freiburger Innenstadt umgezogen ist. Daneben gibt es die <a title="Parapsychologische Beratungsstelle" href="http://www.parapsychologische-beratungsstelle.de/" target="_self">&#8220;Parapsychologische Beratungsstelle&#8221;</a>, die Lucadou als eine Art Einmannunternehmen für den Verein &#8220;Wissenschaftliche Gesellschaft zur Förderung der Parapsychologie&#8221; <a title="WGFP" href="http://www.parapsychologische-beratungsstelle.de/WGFP/" target="_self">(WGFP)</a> betreibt.</p>
<p><a title="James Randi Stiftung" href="http://www.randi.org/encyclopedia/parapsychology.html" target="_self">Kurse</a> in Parapsychologie &#8211; zum Teil mit dem akademischen Grad <a title="Master of Science in Parapsychology" href="http://wwwm.coventry.ac.uk/ptshortcpd/pgpt/Pages/pgpt.aspx?itemID=151" target="_self">&#8220;Master of Science&#8221;</a> &#8211; bieten noch einige Universitäten in <a title="Ghostly syllabus for new degree " href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/education/4753861.stm" target="_self">England</a> und den <a title="Parapsychology Online" href="http://ezinearticles.com/?Parapsychology-Online-Schools&amp;id=779619" target="_self">USA</a> an.</p>
<p>Warum ist &#8220;Parapsychologie&#8221; kein ordentliches Studienfach? Darüber schweigt sich der <em>Zeit</em>-Artikel leider aus. Dabei ist die Antwort eigentlich recht einfach: Weil <a title="GWUP-Thema: Parapsychologie" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/334-parapsychologie?catid=63%3Aparapsychologie" target="_self">&#8220;Parapsychologie&#8221;</a> keine <a title="Hans im Unglück" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/834-hans-im-unglueck-die-43-jahrestagung-der-parapsychological-association?catid=63%3Aparapsychologie" target="_self">Wissenschaft</a> ist.<br />
Wieso Parapsychologie relativ langweilig und vor allem weitgehend sinnfrei ist, <a title="The Advebtures of a Parapsychologist" href="http://www.amazon.de/Search-Light-Adventures-Parapsychologist/dp/1573920614" target="_self">erklärt</a> zum Beispiel die Ex-Parapsychologin <a title="Susan Blackmore" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Susan_Blackmore" target="_self">Susan Blackmore</a>. Und dass Falluntersuchungen richtig spannend sein können, wenn man skeptisch an die Sache herangeht, davon können etwa <a title="Homepage" href="http://www.joenickell.com/" target="_self">Joe Nickell </a>und <a title="Homepage" href="http://www.massimopolidoro.com/" target="_self">Massimo Polidoro</a> viele, viele Beispiele erzählen.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Detektiv des Übersinnlichen &#8211; Interview mit Massimo Polidoro, <em><a title="Detektiv des Übersinnlichen" href="http://www.gwup.org/images/stories/skeptiker/artikel/2009/skeptiker-polidoro-interview.pdf" target="_self">Skeptiker</a></em> 1/2009</li>
<li>Der Tod der Parapsychologie, <em><a title="Der Tod der Parapsychologie" href="http://blog.gwup.net/2010/05/23/der-tod-der-parapsychologie/" target="_self">GWUP-Blog</a></em> am 23. Mai 2010</li>
<li>Joe Nickell: Adventures in <a title="Adventures in Paranormal Investigation" href="http://www.kentuckypress.com/viewbook.cfm?Category_ID=1&amp;Group=198&amp;ID=1403" target="_self">Paranormal Investigation</a>. University Press of Kentucky, 2007</li>
<li>Die PSI-Tests der GWUP 2009, <em><a title="Die PSI-Tests der GWUP 2009" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/922-psi-test-2009?catid=63%3Aparapsychologie" target="_self">Skeptiker</a></em> 3/2009</li>
<li>Andreas Hergovich: <a title="Der Glaube an Psi" href="http://www.amazon.de/Glaube-Psi-Psychologie-paranormaler-%C3%9Cberzeugungen/dp/3456841906" target="_self">Der Glaube an Psi</a>. Die Psychologie der paranormalen Überzeugungen. Huber, Bern 2005</li>
<li>Wolfgang Hell: Von Schafen und Ziegen. Der Sechste Sinn und die unbewusste Wahrnehmung, <em><a title="Der Skeptiker 2-2010" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/981-skeptiker-2010-2" target="_self">Skeptiker</a></em> 2/2010</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/08/17/traumberuf-parapsychologe/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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