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	<title>gwup &#124; die skeptiker &#187; Astrologie</title>
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	<description>... denken kritisch seit 1987.</description>
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		<title>Der Mond ist unschuldig</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 14:14:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Der Mond ist unschuldig an der Volkskrankheit Schlafstörungen, haben Wissenschaftler in einer Langzeitstudie erneut herausgefunden. Esoterik-Fans wissen sich erfahrungsgemäß gegen solche Erkenntnisse zu immunisieren. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, es gibt tatsächlich noch andere Reizthemen außer <a title="Mein erstes Leben" href="http://blog.gwup.net/2010/08/08/mein-erstes-leben-die-rtl-nonsens-show/" target="_self">&#8220;Rückführungen/Wiedergeburt&#8221;</a>.</p>
<p>Eins davon sticht heute <em><a title="Vollmond hat keinen Einfluss auf den Schlaf" href="http://www.welt.de/wissenschaft/article9108916/Vollmond-hat-keinen-Einfluss-auf-den-Schlaf.html" target="_self">Die Welt</a></em> an:</p>
<blockquote><p>Es ist bloß ein Mythos: In Wirklichkeit beeinflusst der Vollmond nicht unseren Schlaf. Das belegt auch eine Langzeituntersuchung.&#8221;</p></blockquote>
<p>Oh weh. Wie ausgesprochen empfindlich manche Zeitgenossen auf solche Erkenntnisse reagieren, konnte ich zum Beispiel bei meiner <a title="Bernd Harder bei Weck up" href="http://blog.gwup.net/2010/06/19/weck-up-quantenmystik-ohne-skepsis/" target="_self">&#8220;Weck up&#8221;</a>-Sendung erleben, wo der Wünschel-Autor Pierre Franckh neben allerlei Quantenunfug auch seine Schlafstörungen bei Vollmond ausbreitete &#8211; und auf kritische Einwände mit vertrauter esoterischer Bezichtigungs-Rhetorik antwortete, die mir sinngemäß etwa so in <a title="Weck up vom 20. Juni" href="http://www.weckup.de/weckup-aktuell/aktuelle-sendung/datum/2010/06/17/20-juni-2010.html" target="_self">Erinnerung</a> geblieben ist: &#8220;Typisch Wissenschaftler! Ich habe das selbst erlebt &#8211; und er <em>(gemeint war ich)</em> sagt, dass es das nicht gibt!&#8221;</p>
<p>Überflüssig zu erwähnen, dass das so gar nicht stimmte. Warum sollte ich Herrn Franckhs Schlafprobleme anzweifeln? Die Frage ist nur, welche Ursache man der <a title="Volkskrankheit Schlafstörungen" href="http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/587804/volkskrankheit-schlafstoerungen.html" target="_self">&#8220;Volkskrankheit Schlafstörungen&#8221;</a> <em>(Ärztezeitung)</em> gibt. Und da spielt der Mond eben keine Rolle, was übrigens keine neue <a title="Stimmt's?" href="http://www.zeit.de/2005/40/Stimmts_P_40" target="_self">Erkenntnis</a> ist.</p>
<p>Nichtsdestotrotz finden sich auch bei den Kommentaren zum aktuellen <em>Welt</em>-Artikel einige der immergleichen Einwürfe, zum Beispiel:</p>
<blockquote><p>Der Mond hebt Meere an aber auf den Menschen hat er keinen Einfluß. Alles Klar!!&#8221;</p></blockquote>
<p>Was soll man dazu sagen? Die Gezeiten entstehen keineswegs dadurch, dass der Mond wie ein Magnet das Wasser einfach nach oben zieht. Sondern die relativ kleinen Gezeitenkräfte regen Schwingungen in den großen Meeresbecken an. Das ist wie mit einer vollen Badewanne: Wenn man die Hand mit der richtigen Geschwindigkeit (nicht zu schnell, nicht zu langsam) hin und her bewegt, dann beginnt die gesamte Wassermasse zu schwingen. Mit erstaunlich wenig Kraftaufwand hält man so etwa 200 Liter Wasser in Bewegung. Außerdem sind die Sonne (zu etwa 30 Prozent) und darüber hinaus auch die Drehbewegung der Erde ebenfalls an den Gezeiten beteiligt.</p>
<p>Apropos Badewanne: In riesigen verbundenen Wassermassen wie den Ozeanen gibt es Gezeiten. Im Bodensee nur noch knapp an der Nachweisgrenze. In einem Olympia-Schwimmbecken gibt es gar keine Gezeiten, in der Badewanne auch nicht &#8211; und der Mensch ist schlicht viel zu klein, als dass die Gezeitenkräfte ihn auch nur im Mindesten beeinflussen könnten. Davon abgesehen sind wir schließlich keine Wassersäcke: Frei umherschwappen kann das Wasser im Körper nur innerhalb der winzigen Zellen, im Blutkreislauf und zwischen den Körpergeweben. Da ist nix mit &#8220;Gezeiten&#8221;.</p>
<p>Oder:</p>
<blockquote><p>Vollmond = heller, man schläft nich so gut da nicht so dunkel (man bin ich ein kluger Experte).&#8221;</p></blockquote>
<p>So so. Ein &#8220;Experte&#8221;, der anscheinend noch nie etwas von Jalousien oder Rollläden gehört hat.</p>
<p>Oder:</p>
<blockquote><p>Es gibt biologische Wirkungen!</p></blockquote>
<p>Klar gibt&#8217;s die &#8211; zahlreiche Tierarten richten ihr Verhalten nach den Mondphasen aus. Beispielsweise sind Fledermäuse bei Vollmond weniger nachtaktiv, weil sie bei hellem Mondlicht besser von Fressfeinden entdeckt werden können. <br />
&#8220;Mondphasen&#8221; sind also nur ein Spiel von Licht und Schatten, das heißt: Es ist lediglich eine Frage der Reflexion des Sonnenlichts, ob wir den Mond &#8220;voll&#8221; oder &#8220;halb&#8221; am Himmel sehen, ob er &#8220;abnimmt&#8221; oder &#8220;zunimmt&#8221;. Der Mond als Masse ist immer gleich, was man auch daran sieht, dass Ebbe und Flut nicht nur bei Vollmond kommen, sondern täglich, und dass sehr unterschiedliche Phasen (Vollmond, Neumond) zu sehr ähnlichen Gezeitenphänomenen führen.</p>
<p> Und so weiter, und so fort. Manche leben eben nicht &#8220;mit dem Mond&#8221;. Sondern irgendwo hinterm Mond.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Vom richtigen Zeitpunkt: Esoterischer Unsinn über den Mond, <em><a title="Esoterischer Unsinn über den Mond" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/05/vom-richtigen-zeitpunkt-esoterischer-unsinn-uber-den-mond.php" target="_self">Astrodicticum simplex</a></em> am 23. Mai 2008</li>
<li>Der Mond: Die Gezeiten, <em><a title="Die Gezeiten" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/05/der-mond-die-gezeiten.php" target="_self">Astrodicticum simplex</a></em> am 7. Mai 2008</li>
<li>Bernd <a title="Gothics, Geister und Weltuntergänge" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/08/gothics-geister-und-weltuntergange.php" target="_self">Harder</a>: <a title="Geister, Gothics, Gabelbieger" href="http://www.denkladen.de/product_info.php/info/p510_Harder--Geister--Gothics--Gabelbieger.html/XTCsid/cf25692889fc631c9dc35b7b525fbe12" target="_self">Geister, Gothics, Gabelbieger</a>. Alibri-Verlag, Aschaffenburg 2005</li>
<li>GWUP-<a title="Mondglaube" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/64-mondglaube?catid=104%3Aaberglaube" target="_self">Themeneintrag</a> &#8220;Mondglaube&#8221;</li>
<li>Leben nach dem Takt des Erdtrabanten, <em><a title="Mondkalender" href="http://www.stern.de/wissen/mensch/mondkalender-leben-nach-dem-takt-des-erdtrabanten-1532153.html" target="_self">Der Stern</a></em> vom 2. Januar 2010</li>
<li>Die nach dem Mond leben, mondzeiten.<a title="Mondzeiten von Helmut Groschwitz" href="http://www.mondzeiten.info/presse/Suedwest_Presse_2010_01_02.pdf" target="_self">info</a></li>
<li>Mondzeiten. <a title="Mondzeiten von Helmut Groschwitz" href="http://www.mondzeiten.info/" target="_self">Studie</a> von Dr. Helmut Groschwitz</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/08/21/der-mond-ist-unschuldig/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Tolle Theorien&#8221;: GWUP bei Servus TV</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/05/05/tolle-theorien-gwup-bei-servus-tv/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/05/05/tolle-theorien-gwup-bei-servus-tv/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 18:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) "Wieviel Unvernunft verträgt die Wissenschaft?" will Moderatorin Isabella Richtar bei "Talk im Hangar 7" wissen. Drei ausgewiesene Skeptiker werden die Position von Vernunft und Rationalität vertreten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion &#8220;Skeptiker&#8221; versus &#8220;Gläubige&#8221; beim österreichischen Privatsender <a title="Servus TV" href="http://www.servustv.com/cs/Satellite/Article/Default_Title-011259088564552" target="_self">Servus TV</a> zum Thema <a title="Turiner Grabtuch" href="http://blog.gwup.net/2010/04/28/turiner-grabtuch-gwup-bei-servus-tv/" target="_self">Turiner Grabtuch</a> kam anscheinend so gut an, dass gleich das nächste Kapitel folgt. Morgen (Donnerstag, 6. Mai, 21.15 Uhr) geht es nun um &#8220;Tolle Theorien&#8221; oder: &#8220;Wieviel Unvernunft verträgt die Wissenschaft?&#8221;</p>
<p>Für die GWUP mit dabei: <a title="Dr. Markus Pössel" href="http://www.aei.mpg.de/~mpoessel/" target="_self">Dr. Markus Pössel</a>, <a title="Prof. Gerhard Vollmer. " href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Vollmer" target="_self">Prof. Gerhard Vollmer</a> sowie <a title="Prof. Heinz Oberhummer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Oberhummer" target="_self">Prof. Heinz Oberhummer</a> von der <a title="Gesellschaft für kritisches Denken" href="http://kritischgedacht.wordpress.com/about/" target="_self">Gesellschaft für kritisches Denken</a>, der österreichischen &#8220;Regionalgruppe&#8221; der GWUP. Besonders interessant dürfte der zu erwartende Schlagabtausch zwischen Pössel und Erich von Däniken werden, hat Markus Pössel den phantastischen Thesen des Schweizer <a title="Präastronautik" href="http://www.gwup.org/infos/themen/69-praeastronautik" target="_self">Präastraonautik</a>-Stars doch ein ganzes <a title="Phantastische Wissenschaft" href="http://www.amazon.de/Phantastische-Wissenschaft-D%C3%A4niken-Johannes-Buttlar/dp/3499602598" target="_self">Buch</a> gewidmet. Auch Vollmer/Oberhummer und Anomalisten-Chef <a title="Das Skeptiker-Syndrom" href="http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/113-skeptikerorganisationen/306-zum-rauswurf-von-edgar-wunder-aus-der-gwup" target="_self">Dr. Edgar Wunder</a> dürften sich das Eine oder Andere zu sagen haben. Die <a title="Talk im Hangar 7" href="http://www.servustv.com/cs/Satellite/Article/Talk-im-Hangar-7-011259274962294" target="_self">Ankündigung</a> im Wortlaut:</p>
<blockquote><p>Die Thesen von Erfolgsautor und Alien-Jäger Erich von Däniken, der sich seit Jahrzehnten mit außerirdischem Leben auf der Erde befasst, faszinieren Millionen von Menschen &#8211; viele Andere halten den Schweizer und seine Theorien einfach nur für verrückt. Und immerhin die Hälfte aller Deutschen glaubt an Astrologie, wodurch die Vertreter dieser Zunft &#8211; wie der deutsche Star-Astrologe Winfried Noé &#8211; gutes Geld damit verdienen. Wissenschaftlich zu belegen sind aber weder Dänikens Thesen noch Noés Prognosen, weshalb sich beide immer mit wieder dem Vorwurf der Pseudowissenschaft konfrontiert sehen.<br />
Ihren Erfolg und ihre Popularität allerdings hätte so mancher Natur- und Sozialwissenschaftler sicher ebenfalls gerne: Über 60 Millionen Bücher hat von Däniken schon verkauft, während sich Noé ein wahres Astrologie-Imperium aufgebaut hat. Im aktuellen <em>Talk im Hangar-7</em> verteidigen beide ihre Zunft als durchaus ernstzunehmende Disziplin &#8211; während namhafte Natur- und Sozialwissenschaftler entgegnen, dass Unvernunft zwar der Auslöser für wissenschaftliche Arbeit sein darf, aber niemals deren Ergebnis sein kann.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wir sind gespannt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie analysiert man Nostradamus-Verse? Teil IV</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/04/26/wie-analysiert-man-nostradamus-verse-teil-iv/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/04/26/wie-analysiert-man-nostradamus-verse-teil-iv/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 09:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Crashkurs Nostradamus: An einem prominenten Beispiel erklärt Skeptiker-Chefreporter Bernd Harder in vier Teilen, wie man die Verse des Renaissance-Propheten auf ihre Plausibilität hin überprüft. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vierte Frage: Was hat Nostradamus wirklich gemeint?</strong></p>
<p>Die historisch-kritische Nostradamus-Forschung, die in den letzten zehn Jahren insbesondere von dem kanadischen Professor für Antike Studien, <a title="Nostradamus: Le Premieres Centuries ou Propheties " href="http://www.highbeam.com/doc/1G1-60027385.html" target="_self">Pierre Brind’Amour</a>, dem Psychologen und ehemaligen Prof. Bender-Mitarbeiter <a title="Nostradamus" href="http://www.amazon.de/Nostradamus-Elmar-R-Gruber/dp/3502152802" target="_self">Dr. Elmar R. Gruber</a> und <a title="Nostradamus" href="http://www.amazon.de/Nostradamus-Frank-R-Scheck/dp/3423310243" target="_self">Frank R. Scheck</a> vorangetrieben wurde, sieht in dem Renaissance-Gelehrten einen „Literaten im Versuch, gegen das Elend seiner Zeit anzuschreiben“ – keinen Hellseher oder Propheten also, sondern einen humanistisch beseelten Dichter und Philosophen, der ähnlich wie in Platons Höhlengleichnis an den Wänden seiner Dachkammer in Salon de Provence die <a title="Wer imitiert Nostradamus?" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/417/359242/text/" target="_self">dunklen Schatten des Spätmittelalters </a>irrlichtern sah und seinen Zeitgenossen in vierzeilige Gleichnisse übersetzte.</p>
<p>Die vermeintliche Zukunft, die der „Jules Verne der Renaissance“ zu Papier brachte, liegt also in Nostradamus Gegenwart. Mithin kann es sich in einem weiteren Analyse-Schritt lohnen, sich auf die Suche nach dem realen Ursprung seiner verdunkelten Anspielungen zu machen, nach Ereignissen, Personen und Entsprechungen im 16. Jahrhundert und davor oder auch in literarischen Quellen, aus denen Nostradamus erwiesenermaßen umfänglich schöpfte.</p>
<p>Der erwähnte Nostradamus-Forscher Pierre Brind’Amour hat in seinem Buch „Les premières centuries ou propheties“ die ersten 353 Quatrains antiken und historischen Geschehnissen und bibliophilen Chiffren zuordnen können. Leider verstarb Brind’Amour während der Arbeit an diesem Werk.<br />
Auch der französische Autor <a title="Nostradamus" href="http://www.amazon.fr/Nostradamus-mythe-realite-Prevost-Roger/dp/2221089642" target="_self">Roger Prévost</a>, der amerikanische Skeptiker <a title="The Mask of Nostradamus" href="http://www.amazon.de/Mask-Nostradamus-Prophecies-Worlds-Famous/dp/0879758309" target="_self">James Randi</a> und Elmar R. Gruber extrahieren aus vielen berühmten <a title="Nostradamus" href="http://www.relinfo.ch/nostradamus/info.html" target="_self">Nostradamus-Versen </a>eine überzeugende zeitgeschichtliche und philologische Einordnung der „Centurien“.</p>
<p>Versuchen wir uns also zur Abrundung unserer kritischen Analyse diesbezüglich auch am Sechszeiler 53, ohne dabei in denselben Interpretationswahn der Allgeiers, Fontbrunes und Co. zu verfallen.</p>
<p>Als zielführend für eine sinnvolle Bedeutungs-Rekonstruktion erweist sich häufig der Vergleich von Schlüsselbegriffen, exemplarisch etwa der „Phönix“ aus Zeile eins des Verses. Tatsächlich findet sich ein „Phönix“ noch in der achten Centurie, Vers 27, sowie in den beiden Sechszeilern 25 und 48 (nachstehend in der Übersetzung von <a title="Das Nostradamus-Testament" href="http://www.amazon.de/Nostradamus-Testament-Prophetie-Botschaft-Zukunft/dp/3453148584" target="_self">Ray Nolan</a>):</p>
<blockquote><p><em>Vom alten Charon wird man den Phönix sehen,<br />
</em><em>höchstes Wesen und der Letzte seiner Söhne,<br />
</em><em>leuchtend in Frankreich, und zu allen liebenswürdig,<br />
</em><em>lange Zeit regieren, mit allen Ehren<br />
</em><em>wie sie seine Vorgänger niemals hatten<br />
</em><em>von was er seinen denkwürdigen Ruhm überliefern wird.“</em></p></blockquote>
<blockquote><p><em>Sechshundert und sechs, sechshundert und neun,<br />
</em><em>ein Kanzler, groß wie ein Ochse,<br />
</em><em>alt wie der Phönix der Welt,<br />
</em><em>in seinem Land wird er nicht mehr glänzen<br />
</em><em>von dem Schiff der Vergessenheit wird er gestreift werden<br />
</em><em>auf den elysäischen Feldern die Runde machen.“</em></p></blockquote>
<p>Anscheinend wird der „Phönix“ von Nostradamus üblicherweise nicht als konkrete Person gedacht, sondern im klassischen – und nahe liegenden – Sinne als Symbol für langes Leben/Unsterblichkeit.<br />
Auch der Webseite <a title="Der Einfluss von Weltbildern vergangener Kulturen auf die Errichtung der Anno Domini Zählung." href="http://www.calendersign.com/de/ad-weltbild.php" target="_self">calendersign.com</a> kann man entnehmen, dass eine „Phönix-Periode“ seit dem Altertum eine symbolische Zahlenangabe für einen sehr langen Zeitraum ist. Ganz konkret werden hier „660 Jahre“ genannt – also auffallend nahe an der Zahlenangabe 670 bei Nostradamus.</p>
<p>Beziehen wir nun in unsere Überlegungen die Tatsache mit ein, dass Nostradamus die nachweisbare Gewohnheit hatte, den französischen Königen und Herrschern stets ein langes Leben und ein erfolgreiches Regieren zu „prophezeien“ (heißt: zu wünschen), wie etwa in seinem Brief an Heinrich II. von Frankreich als Einschub zwischen der siebten und achten Centurie, dann liegt im Großen und Ganzen der Schluss nahe, dass sich hinter dem Sechszeiler 53 das Fragment eines persönliches Horoskops für eine hochrangige Persönlichkeit seiner Zeit verbirgt.<br />
In seinem üblichen verklausulierten Stil verheißt Nostradamus dem Adressaten ein langes Leben, in dessen Verlauf die in Rede stehende Person vielen Gefahren (Krankheiten, Schlachten etc.) ausgesetzt ist, diese aber alle überstehen wird.</p>
<p>Weit hergeholt? Keineswegs. Denn Dr. Elmar R. Gruber ist die eingehende Analyse und Transkription eines originalen Nostradamus-Manuskripts zu verdanken, dass 1992 in der Augsburger Universitätsbibliothek entdeckt wurde. Dabei handelt es sich um ein Horoskop, das Nostradamus für den Habsburger-Prinzen Rudolf, den Sohn Maximilians II. und späteren Kaiser Rudolf II des Heiligen Römischen Reiches, verfasste. Und in diesem Text finden sich fast wörtlich dieselben Sätze wie im Sechszeiler 53:</p>
<blockquote><p><em>Eure Majestät wird von drei Qualen stark beeinträchtigt werden, die Euch in Eurem Leben zustoßen werden und die Eure hervorstechendsten Krankheiten sein werden. Die erste ist in Eurem Alter von 13 und 14 Jahren angezeigt durch ein Quadrat von Saturn zum Mars, mit kalten und heißen Fieberschüben.“</em></p></blockquote>
<p>Weitere Erkrankungen des Kaisers &#8220;sah&#8221; Nostradamus für die Lebensjahre zwischen 21 und 24 und um das 36ste herum.</p>
<p>Seinen Klienten sagte der Renaissance-Gelehrte Gebrechen oder sonstige Probleme grundsätzlich in Stufen von jeweils sechs oder sieben oder neun Jahren voraus. Dies entspricht auch exakt der damaligen Auffassung von den so genannten klimakterischen Jahren: Im späten Mittelalter hatten die Menschen eine zyklische Auffassung vom Weltgeschehen wie vom persönlichen Schicksal; man glaubte, dass alles in Zyklen ablaufe, sich also in bestimmten Zeitabständen wiederhole. Auch die Medizin lehrte, dass in regelmäßigen Abständen „ein Wandel in der Eigenschaft und dem Zustand der Natur“ stattfinde.</p>
<p>An wen nun konkret Nostradamus den Sechszeiler 53 gerichtet hat, wissen wir nicht. Aber mit großer Sicherheit geht es auch hier nicht um eine Prophezeiung, die in die Zukunft gerichtet ist – und schon gar nicht bis ins 20. Jahrhundert hinein, bis zu Adolf Hitler und dem Zweiten Weltkrieg.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Harder, B. (2000): <a title="Nostradamus" href="http://www.denkladen.de/product_info.php/info/p228_Harder--Nostradamus.html" target="_self">Nostradamus</a> &#8211; Ein <a title="Nostradamus - Probekapitel" href="http://www.alibri-buecher.de/docs/probe231.pdf" target="_self">Mythos</a> wird entschlüsselt. <a title="Denkladen" href="http://www.denkladen.de/" target="_self">Alibri</a>, Aschaffenburg</li>
<li><a title="Nostradamus und andere Seher" href="http://downloads.bistum-augsburg.de/2/104/1/16671927446925299293.pdf" target="_self">Nostradamus</a>, Mühlhiasl und andere Seher. Referat für Religions- und Weltanschauungsfragen Augsburg</li>
<li>Links zu den anderen Teilen der Serie &#8220;Wie analysiert man  Nostradamus-Verse?&#8221;: <a href="http://blog.gwup.net/2010/04/21/wie-analysiert-man-nostradamus-verse-teil-i/">Teil I</a> |  <a href="http://blog.gwup.net/2010/04/22/wie-analysiert-man-nostradamus-verse-teil-ii/">Teil II</a> |  <a href="http://blog.gwup.net/2010/04/25/wie-analysiert-man-nostradamus-verse-teil-iii/">Teil III</a></li>
</ul>
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		<title>Wie analysiert man Nostradamus-Verse? Teil III</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/04/25/wie-analysiert-man-nostradamus-verse-teil-iii/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 11:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Skepsis]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Crashkurs Nostradamus: An einem prominenten Beispiel erklärt Skeptiker-Chefreporter Bernd Harder in vier Teilen, wie man die Verse des Renaissance-Propheten auf ihre Plausibilität hin überprüft. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dritte Frage: Ist die Übersetzung korrekt?</strong></p>
<p>Nostradamus kreierte für die „Centurien“ eine poetisch-hermetische Symbolsprache, ohne freilich ein wirklich begabter Poet zu sein. Dass seine Werke dennoch den Eindruck einer geheimnisvollen Komposition aus Druckerschwärze und Sternenstaub erwecken, liegt zuvörderst an ihrer – eigentlich unbeholfen zu nennenden – grammatikalischen Willkür und der Vermengung einer Vielzahl dichterischer Stilmittel und Manierismen, noch dazu überfrachtet mit biblischen Krypto-Zitaten sowie geografisch-historisch Anspielungen.<br />
Schon 1882 schrieb ein französischer Nostradamus-Kritiker: „Der Stil der Centurien ist so vielgestaltig und so nebelhaft, dass ein jeder, der ein wenig Anstrengung und guten Willen aufbringt, in ihnen das findet, was er sucht.“</p>
<p>Dieses Urteil gilt umso mehr für die Übertragung der „Centurien“ in eine andere Sprache als das ursprüngliche Altfranzösisch, etwa ins Deutsche. Nostradamus-Autoren betätigen sich in aller Regel eher als eine Art Ghostwriter des „Sehers“ denn als Übersetzer und verfallen – bewusst oder unbewusst – in den Fehler der so genannten subjektiven Gültigkeitserklärung: also der Neigung, sinnvolle Muster in eine unklare, unverständliche Vorlage hineinzusehen und schließlich zu glauben, sie seien objektiv Bestandteil der Vorlage.</p>
<p>Vergleichen wir also die Übersetzung, die Jean-Charles de Fontbrune  für den Sechszeiler 53 abliefert,  mit den wenigen sonstigen deutschen Übersetzungen, die für diese „andere Voraussage“ des Nostradamus überhaupt verfügbar sind:</p>
<blockquote><p><em>Plusieurs mourront avant que Phoenix meure,<br />
</em><em>Jusques six cens septante est sa demeure,<br />
</em><em>Passé quinze ans, vingt et un, trente-neuf,<br />
</em><em>Le premier est subject à maladie,<br />
</em><em>Et le second au fer danger de vie<br />
</em><em>Au feu à l’eau est subject trente-neuf.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Fontbrune übersetzt:</p>
<blockquote><p><em>Viele werden sterben, bevor der Phönix stirbt.<br />
</em><em>Er wird 670 [Monate] auf Erden wohnen,<br />
</em><em>während die Jahre [19]15, [19]21 und [19]39 vorüberziehen werden.<br />
</em><em>Im ersten [1915] wird er erkranken<br />
</em><em>und im zweiten [1921] wird er eine lebensgefährliche Streitmacht haben;<br />
</em><em>[19]39 wird eine feurige Sintflut ausbrechen.“</em></p></blockquote>
<p>Der Schweitzer Historiker Jean-Claude Pfändler <a title="Nostradamus" href="http://home.datacomm.ch/jean-claude.pfaendler/dateien/nostradamus/008zusaetze/290ps3158.html" target="_self">übersetzt</a> hingegen:</p>
<p><em>Einige werden sterben, bevor Phönix stirbt.<br />
</em><em>Bis 670 dauert sein Verweilen.<br />
</em><em>Nachdem er die 15 Jahre, die 21 und 39 Jahre hinter sich gebracht hat.<br />
</em><em>Beim ersten Mal ist er einer Krankheit unterworfen<br />
</em><em>und beim zweiten Mal dem Eisen, wobei Lebensgefahr besteht.<br />
</em><em>Dem Feuer und dem Wasser ist er mit 39 Jahren unterworfen.“</em></p>
<p>Der in Paraguay lebende deutsche Journalist und Autor <a title="Nostradamus-Prophezeiungen" href="http://nostradamus-prophezeiungen.de/centurien/centurien-frame.html" target="_self">Ray Nolan</a> folgt dieser Lesart weitgehend:</p>
<p><em>Mehrere werden sterben bevor der Phönix stirbt,<br />
</em><em>bis Sechshundertsiebzig ist sein Absterben,<br />
</em><em>vergangen fünfzehn Jahre, einundzwanzig, dreißig-neun (39),<br />
</em><em>der Erste ist Gegenstand der Krankheit,<br />
</em><em>und der Zweite des Schwerts, Lebensgefahr,<br />
</em><em>zum Feuer in das Wasser, ist Ursache dreißig-neun.“</em></p>
<p>Schon diese zwei Alternativ-Versionen machen überdeutlich, dass Fontbrune nicht redlich übersetzt, sondern unzulässig interpretiert – und dass bei halbwegs korrekter Bearbeitung des Sechszeiler 53, ohne kreative Veränderungen beziehungsweise Hinzugedichtetes, Hitler und der Zweite Weltkrieg in weite Ferne rücken.</p>
<p>Spätestens hier, bei unserer dritten Frage, ist der nostradamistische „Hitler“-Vers von Jean-Charles de Fontbrune als Wunschdenken und/oder Geschäftemacherei entlarvt (Fortsetzung folgt).</p>
<p>Links zu den anderen Teilen der Serie &#8220;Wie analysiert man   Nostradamus-Verse?&#8221;: <a href="../2010/04/21/wie-analysiert-man-nostradamus-verse-teil-i/">Teil  I</a> |  <a href="../2010/04/22/wie-analysiert-man-nostradamus-verse-teil-ii/">Teil  II</a> |  <a href="http://blog.gwup.net/2010/04/26/wie-analysiert-man-nostradamus-verse-teil-iv/">Teil  IV</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie analysiert man Nostradamus-Verse? Teil I</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/04/21/wie-analysiert-man-nostradamus-verse-teil-i/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/04/21/wie-analysiert-man-nostradamus-verse-teil-i/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 18:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astrologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunftsvorhersage]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Crashkurs Nostradamus: An einem prominenten Beispiel erklärt Skeptiker-Chefreporter Bernd Harder in vier Teilen, wie man die Verse des Renaissance-Propheten auf ihre Plausibilität hin überprüft. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vertiefen wir aus aktuellem <a title="Die irren Endzeit-Propheten" href="http://www.bild.de/BILD/news/2010/04/21/vulkan-ausbruch-asche-monster-chaos-theorien/jetzt-kommen-die-irren-endzeit-propheten.html" target="_self">Anlass</a> mal das Thema <a title="Themeneintrag Nostradamus" href="http://www.gwup.org/infos/themen/48-Nostradamus" target="_self">Nostradamus</a>. Was ist von den rätselhaften Vierzeilern des Renaissance-Gelehrten eigentlich zu halten? Und wieso finden geschäftstüchtige Interpreten darin so ziemlich jedes Ereignis der Weltgeschichte?</p>
<p>Exemplarisch aufzeigen kann man das an einer &#8220;Prophezeiung&#8221; des prominenten französischen Nostradamus-Interpreten <a title="Nostradamus - Historiker und Prophet" href="http://www.amazon.de/Nostradamus-Historiker-Prophet-Jean-Charles-Fontbrune/dp/3548358926" target="_self">Jean-Charles de Fontbrune</a> alias Jean Pigeard de Gurbert, der folgenden Vers auf Adolf Hitler und den Zweiten Weltkrieg münzt:</p>
<blockquote><p><em>Plusieurs mourront avant que Phoenix meure,<br />
</em><em>Jusques six cens septante est sa demeure,<br />
</em><em>Passé quinze ans, vingt et un, trente-neuf,<br />
</em><em>Le premier est subject à maladie,<br />
</em><em>Et le second au fer danger de vie<br />
</em><em>Au feu à l’eau est subject trente-neuf.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Übersetzt werden soll dieser Text seiner Meinung nach so:</p>
<blockquote><p><em>Viele werden sterben, bevor der Phönix stirbt.<br />
</em><em>Er wird 670 [Monate] auf Erden wohnen,<br />
</em><em>während die Jahre [19]15, [19]21 und [19]39 vorüberziehen werden.<br />
</em><em>Im ersten [1915] wird er erkranken<br />
</em><em>und im zweiten [1921] wird er eine lebensgefährliche Streitmacht haben;<br />
</em><em>[19]39 wird eine feurige Sintflut ausbrechen.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Fontbrunes Erläuterung dazu: „Hitler lebte 56 Jahre, das sind 670 Monate. Die Jahre 1915, 1921, 1939 sind Eckdaten seines Lebens: ,Im ersten wird er erkranken’, damit ist das erste genannte Jahr gemeint, also 1915. ,Im zweiten wird er eine lebensgefährliche Streitmacht haben’ und ,39 wird eine feurige Sintflut ausbrechen’. 1939 brach der Zweite Weltkrieg aus – weil Hitler ihn begann.“</p>
<p>Tasächlich? Insgesamt sind vier Fragen an diese Deutung zu stellen.</p>
<p><strong>Erste Frage: Stammt die Prophezeiung überhaupt von Nostradamus? </strong></p>
<p>Aus der Vielzahl der frei erfundenen „Nostradamus-Verse“ ragt insbesondere der <a title="Did Nostradamus Predict the 9/11-Attacks?" href="http://urbanlegends.about.com/cs/historical/a/nostradamus.htm" target="_self">Internet-Hoax</a> zum 11. September 2001 heraus, der in dieser und zahllosen ähnlichen Formulierungen kursierte: „Am elften Tag des neunten Monats werden zwei eiserne Vögel in die höchsten Statuen der Stadt stürzen. Die neue Stadt wird einen großen Donner erleben, der zwei Brüder auseinander reißt.“</p>
<p>Auch Fontbrunes „Hitler“-Vers macht erst einmal stutzig, da er nicht dem üblichen Versmaß der „Centurien“ entspricht. Michel de Nostredame (1503 – 1566, latinisiert „Nostradamus“) verfasste Vierzeiler, so genannte Quatrains, während Fontbrune mit dem „Sechszeiler 53“ wedelt. Daraus folgt zumindest, dass Fontbrunes „Hitler“-Prophezeiung nicht zum Hauptwerk des Nostradamus gehört: den zehn „Centurien“ mit jeweils 100 Quatrains (Ausnahme: siebte Centurie mit nur 42 Vierzeilern).<br />
Die 58 Sechszeiler stammen aus Nostradamus Nachlass und werden von manchen Forschern kurzerhand zur „elften und zwölften Centurie“ erklärt oder aber – wohl richtiger – unter „andere Voraussagen“ subsumiert.</p>
<p>Wie auch immer: Die Urheberschaft dieser zusätzlichen Verse ist umstritten. Eine Fälschung kann ebenso wenig nachgewiesen wie ausgeschlossen werden. Oder handelt es sich bei den Sechszeiler um die irgendwie entstellten fehlenden Verse der siebten Centurie? Auch das ist ungeklärt.</p>
<p>Allerdings ist dieser Expertenstreit für unsere Fragestellung eher von randständiger Bedeutung. Denn selbst wenn der Sechszeiler 53 nicht von Nostradamus eigener Hand stammen sollte, ist doch von einem historischen Alter auszugehen, welches die grundsätzlich zu berücksichtigende Möglichkeit einer „Nachhersage“ (wie zum 11. September) zumindest in diesem Fall ausschließt.<br />
(Fortsetzung folgt)</p>
<p>Links zu den anderen Teilen der Serie &#8220;Wie analysiert man  Nostradamus-Verse?&#8221;: <a href="http://blog.gwup.net/2010/04/22/wie-analysiert-man-nostradamus-verse-teil-ii/">Teil II </a>| <a href="http://blog.gwup.net/2010/04/25/wie-analysiert-man-nostradamus-verse-teil-iii/"> Teil III</a> |  <a href="http://blog.gwup.net/2010/04/26/wie-analysiert-man-nostradamus-verse-teil-iv/">Teil IV</a></p>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/04/21/wie-analysiert-man-nostradamus-verse-teil-i/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schädeldeuter und Graphologen</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/03/21/schadeldeuter-und-graphologen/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 22:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inge Hüsgen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Verrät die Handschrift wirklich die Persönlichkeit des Schreibers? Mit Graphologie und anderen unseriösen Methoden der Psychodiagnostik hat sich Prof. Uwe Kanning auseinandergesetzt. Einige Ergebnisse stellt der Psychologe auf der GWUP-Konferenz 2010 vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Bewerbung um die Traumstelle erfolglos war, ist der Grund in den meisten Fällen nur schwer zu finden.  War der Lebenslauf doch nicht optimal? Das Foto ein wenig unvorteilhaft? Oder lag es am Ende an der Handschrift?</p>
<p>Immerhin 2,4 Prozent der deutschen Unternehmen greifen bei der Personalauswahl auf die <a href="http://www.gwup.org/component/content/article/107-sonstige-themen/958-graphologie" target="_blank">graphologische Schriftdeutung</a> zurück, so jedenfalls eine Schätzung von 2007. Das bedeutet: Sie versuchen, aus der Handschrift auf Charakter und Fähigkeiten des Bewerbers zu schließen. Intelligenz, Temperament, Begabungen - die ganze Persönlichkeit  soll sich durch Größe, Form und Anordnung der Buchstaben auf dem Papier verraten. Auf Belege für diese gewagte Ansage warten Skeptiker bis heute vergebens. </p>
<p>Die Graphologie ist nur eine von mehreren unseriösen Formen der Psychodiagnostik, die <a title="Uwe Kanning" href="http://www.wiso.fh-osnabrueck.de/342+M5adaf78a1d3.html?&amp;L=0" target="_blank">Uwe Kanning</a> in seinem neuen Buch kritisch betrachtet.  &#8221;Von Schädeldeutern und anderen Scharlatanen&#8221; hat der Osnabrücker Psychologieprofessor den Band genannt. Neben der Graphologie und der an dieser Stelle regelmäßig erwähnten <a title="Astrologie" href="http://www.gwup.org/infos/themen/46-astrologie" target="_blank">Astrologie</a> stieß Kanning bei seinen Recherchen auf  diese Seltsamkeiten &#8211; die teils in der Personalauswahl eingesetzt werden: </p>
<ul>
<li>Physiognomik: Optimisten wähnten sie bereits in der Mottenkiste der historischen Irrlehren. Aber die Methode zum systematischen Rückschluss von körperlichen Merkmalen auf den Charakter erlebt derzeit geradezu einen Aufschwung.   </li>
<li>Weit weniger verbreitet ist die <a title="Namenspsychologie" href="http://www.angelika-hoefler.de/hot.php?seite=11" target="_blank">Namenspsychologie</a> von Angelika Hoefler. Demnach lassen die Buchstaben des Vor- und Zunamens Rückschlüsse auf die Persönlichkeit zu. Aber nicht etwa, weil wir Namen mit Assoziationen verbinden - und dabei schon mal in die Vorurteils-Falle tappen, wie kürzlich die <a title="Ungerechte Grundschullehrer" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,649421,00.html" target="_blank">Kevin-Studie</a> bei Grundschullehrern zeigte. Nein, nein: im Hoefler-Kosmos wählt eine &#8220;geistige Welt&#8221; für jede ungeborene Seele Eltern mit dem passenden Nachnamen aus.  Der passende Vorname des neuen Erdenbürgers wird den Eltern von der geistigen Welt eingegeben.</li>
<li>Wissenschaftliche Ursprünge, aber mangelnde Fundierung und jede Menge Interpretationsspielraum bescheinigt Kanning einer weiteren Methode, der Farbdeutung.</li>
<li>Außerdem zeigt er, wie sich selbst ein seriöses Forschungsgebiet wie Körpersprache so weit verzerren lässt, dass nur mehr Pseudowissenschaft übrig bleibt.</li>
</ul>
<p>Mehr über seine &#8220;Reise durch die bizarre Traumwelt der pseudowissenschaftlichen Diagnostik&#8221; berichtet Kanning  in einem Vortrag auf der diesjährigen <a title="GWUP-Konferenz 2010" href="http://www.gwup.org/component/content/article/37/953-gwup-konferenz-2010-warum-menschen-unfug-glauben" target="_blank">GWUP-Konferenz</a>, zu der die freundlichen Skeptiker vom 13.-15. Mai 2010 in Essen einladen.</p>
<p>Zum Weiterlesen:</p>
<ul>
<li>Uwe Kanning (2010): <a title="Von Schädeldeutern und anderen Scharlatanen" href="http://astore.amazon.de/gwupdieskept-21/detail/3899676033" target="_blank">Von Schädeldeutern und anderen Scharlatanen</a>. Unseriöse Methoden der Psychodiagnostik. Pabst Science Publishers, Lengerich u. a.</li>
<li>Rouven Schäfer (2009): Die Graphologie in der Personalauswahl &#8211; eine kritische Analyse. <a title="SKEPTIKER 1/2009" href="http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/861-skeptiker-2009-1" target="_blank">Skeptiker 1/2009</a>, S. 36-39.</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/03/21/schadeldeuter-und-graphologen/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Skeptiker oder Gläubiger &#8211; Wie hast du&#8217;s mit der Astrologie?</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/03/05/skeptiker-oder-glaubiger-wie-hast-dus-mit-der-astrologie/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/03/05/skeptiker-oder-glaubiger-wie-hast-dus-mit-der-astrologie/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 20:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(gwup) Wieso glauben manche Menschen an Astrologie - und andere nicht? Das möchte eine Studentin der Uni Münster erforschen. Und bittet darum, ihren Fragebogen online auszufüllen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal im Jahr finde ich morgens auf meinem Schreibtisch eine wirklich prima Eierlikör-Torte vor &#8211; dann weiß ich, dass ich mal wieder ein Jahr älter geworden bin. <br />
Zur Feier des Tages gleich mal mein <a title="Spaßhoroskope" href="http://www.lachnet.de/lustige/witze/Sternzeichen+einmal+anders.txt.html" target="_self">Horoskop</a> gegoogelt:</p>
<blockquote><p><strong>Fische 19.2-20.3.</strong></p>
<p>Fische haben eine sehr hochentwickelte Sensibilität und nehmen diese als Vorwand, um fehlende Intelligenz zu vertuschen.<br />
Dabei machen sie sich zum Hampelmann der Nation.<br />
Zu allem Unglück sind Fische auch noch so naiv, dass sie gar nicht merken, wer sich alles über sie lustig macht.<br />
Um eine gewisse Schadensbegrenzung bei den Fischen zu erreichen, müssen sie ständig beaufsichtigt werden.<br />
In der Öffentlichkeit sind Fische an der Leine zu führen. Idealberuf: Klofrau/mann&#8221;</p></blockquote>
<p>Soso. Oder <a title="Spaßhoroskope" href="http://www.kostenlos-horoskop.de/funtipp/" target="_self">hier</a>:</p>
<blockquote><p>Fische</p>
<h2><em>Illusionen:</em></h2>
<p>Die leicht verführbaren Fische lieben Magie und Märchen. Sie lassen sich so gerne belügen und betrügen, aber im wahren Leben wird ja eher davon abgeraten. Nur wenn ein Zauberkünstler auftritt oder ein Erzähler aus 1001 Nacht, dann geben sich Fische losgelöst vom harten Alltag schwerelos dem Vergnügen hin.&#8221;</p></blockquote>
<p>Na, ist das wirklich so? Warum &#8220;einige Menschen an Astrologie glauben und andere nicht&#8221;, möchte die Psychologiestudentin Nathalie Rohde von der WWU Münster herausfinden. Dazu schreibt sie uns:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es wäre super, wenn Sie mich bei meinem Vorhaben unterstützen könnten, indem Sie den Link zu dem Fragebogen in Ihren Blog stellen, sodass ich möglichst viele Teilnehmer für meine Studie gewinnen kann.&#8221;</p></blockquote>
<p>Machen wir gerne. Zumal die Arbeit von Prof. Wolfgang Hell, zweiter Vorsitzender des <a title="GWUP-Wissenschaftsrat" href="http://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/wrat" target="_self">GWUP-Wissenschaftsrats</a>, betreut wird. Und <a title="Online-Umfrage Astrologie" href="http://www.unipark.de/uc/ae_hell/bd9e/ospe.php3?SES=47a3e60d492c923319fbc30228b49539&amp;syid=230910&amp;sid=230911&amp;act=start&amp;js=13&amp;flash=1000" target="_self">hier</a> ist der Link.</p>
<p>Viel Erfolg!</p>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/03/05/skeptiker-oder-glaubiger-wie-hast-dus-mit-der-astrologie/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mars attacks! Na und?</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/03/02/mars-attacks-na-und/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/03/02/mars-attacks-na-und/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 17:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.gwup.net/?p=1991</guid>
		<description><![CDATA[(gwup) So manche unserer Botschaften ins weite All könnte unter Umständen missverstanden werden, sorgen sich einige Wissenschaftler. Na und? Wie man eine Alien-Invasion unbeschadet überlebt, kann man der einschlägigen Ratgeberliteratur entnehmen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch das noch: Nach der allgemeinen <a title="Alien-Jäger hoffen auf neue Fahndungsstrategien" href="http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article6543590/Alien-Jaeger-hoffen-auf-neue-Fahndungsstrategien.html" target="_self">SETI</a>-Euphorie der letzten Wochen heute nun dieses in der <em><a title="Forscher warnen vor Kontaktversuchen mit Aliens" href="http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article6620152/Forscher-warnen-vor-Kontaktversuchen-mit-Aliens.html" target="_self">Welt</a></em>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Forscher warnen vor Kontaktversuchen mit Aliens.&#8221;</p></blockquote>
<p>Klar, die Jungs haben alle <a title="Kampf der Welten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_der_Welten" target="_self">Kampf der Welten </a>oder <a title="Independence Day" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Independence_Day_(1996)" target="_self">Independence Day</a> gesehen:</p>
<blockquote><p>Auch wenn eine solche Botschaft gut gemeint ist, kritisieren einige Forscher die zahlreichen im Kosmos herumschwirrenden Nachrichten als Weltraum-Spam. Andere sprechen es den selbsternannten Botschaftern ab, für alle Erdenbewohner zu sprechen. Wieder andere warnen, mit verwirrenden Botschaften könnten möglicherweise feindlich gesinnte Zivilisationen erst auf uns aufmerksam werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Kann schon sein &#8211; aber wozu gibt&#8217;s Ratgeber-Literatur für jede Lebenslage?</p>
<p>In dem Büchlein &#8220;<a title="How to survive a horror movie" href="http://www.amazon.de/How-Survive-Horror-Movie-Skills/dp/1594741794" target="_self">How to Survive a Horror Movie</a>&#8221; findet sich ein ganzes Kapitel zum Thema: <strong>How To Survive a Global Alien Attack</strong>.</p>
<p>Die Tipps:</p>
<p><strong>1. Don&#8217;t be a sucker.</strong></p>
<p>It&#8217;s a movie rule that dates back to the Truman era: When aliens come to Earth on masse, they do not come in peace. Ever. No matter what olive branch they offer in one purple hand, they&#8217;re concealing a ray gun in the other. One alien? No problem. You&#8217;ve got yourself the makings of a fine coming-of-age-movie. More than one alien? It&#8217;s a full-scale attack. Guaranteed.</p>
<p>There are only three reasons aliens come in groups:</p>
<ul>
<li>To eat us. Apparently, humans are quite the scrumptious delicacy (Though you have to wonder, what do they eat back home?)</li>
<li>To enslave us and steal our resources. Their planet&#8217;s almost out of crude oil, so they&#8217;re here to take ours. (Ha, ha! Joke&#8217;s on them!)</li>
<li>To destroy us for no reason. That is, other than the fact, that they&#8217;re total dicks. Dicks who (after eons of evolution, philosophical discussion, and scientific advancement) have decided that the meaning of it all is to kill.</li>
</ul>
<p>Never trust an alien! Not even if they give you the cure for cancer wrapped in the end of world hunger. Don&#8217;t you realize they&#8217;re just making sure we&#8217;re plump and tumor-free?</p>
<p><strong>2. Stay away from the ship.</strong></p>
<p>Let those flute-playing hippies to be the first to feel the aliens&#8217; wrath. &#8220;Oh, look! They&#8217;re flashing some lights! Aren&#8217;t they pretty! I Wonder what&#8217;s gonna happen next&#8221;?<br />
Allow me to ruin the surprise: You&#8217;re going to be blasted with a Xoraxian Krellbor that turns your bones into lava.</p>
<p><strong>3. Loot</strong></p>
<p>You might think that looting is wrong, but when the ships begin firing, you can drive over to the local megastore and wait patientely for one of the cashiers to show up for work. And when you finally grow a brain and realize that civilization is closed until further notice, throw a shopping cart throught the window and start grabbing supplies:</p>
<ul>
<li>Food. Dry, canned, and powdered only. As much as you can carry.</li>
<li>A pistol. And plenty of ammo. Not for fighting aliens &#8211; for protecting yourself from humans who decide they want some of your supplies.</li>
<li>Camping equipment. Tents, sleeping bags, flashlights, waterproof matches, hand-cranked radios, binoculars, knives, propane tanks, blankets, batteries, and rope.</li>
<li>First aid supplies. Bandages, hydrogen peroxide, and pain relievers are priorities.</li>
<li>Large-capacity squirt guns.</li>
</ul>
<p><strong>4. Retreat to a Remote Location</strong></p>
<p>Even the biggest alien invasions are limited to urban areas, at least during the first phase. If they&#8217;re here to eat us, that&#8217;s where the most people are. If they&#8217;re here to enslave us, that&#8217;s where our heads of state are. And if they&#8217;re just dicks, that&#8217;s where tehy can do the most damage in the shortest amount of time.<br />
You have no business being anywhere near a metropolitan area. If you&#8217;re in an tiny, long-forgotten town that you&#8217;ve been dreaming of leaving your whole life, stay here. If you&#8217;re a city dweller woh drives into the surrounding countryside and makes snarky remarks like &#8220;Can you believe people live out there?&#8221;, go live out there.</p>
<p><strong>Good Remote Locations:</strong></p>
<p>Woods (spring and summer). Leafy treetops provide excellent cover, and abundant wildlife provides food when the cannes stuff runs out.<br />
Caves (fall and winters). There&#8217;s a reason we lived in them for thousands of years. They&#8217;re easy to heat, the protect you from the elements, and they keep you well hidden. The deeper the cave, the better.</p>
<p><strong>Bad Remote Locations:</strong></p>
<p>Cornfields. These are probably being used as terrain markers or staging areas for the invaders. Besides, a cornfield is one of the last places you want to be in a horror movie, remember &#8220;Children of the Corn&#8221;.<br />
Prairies. Wide open spaces have no hiding places.</p>
<p><strong>5. Stay close to water</strong></p>
<p>If you have a boat, now would be the time to get something more practical than a superiority complex out of it. Aliens tend to ignore the 70 percent of our planet covered in water. Drive a few miles offshore and wait this whole mess out if you have the opinion. If you have access to a submarine, even better.</p>
<p>If the closest you can get to water is the puddle that forms on the roof of your tent, fear not. Remember those large-capacity squirt guns you looted? Fill them up and keep them close at ll times. If you run into a spaceman, you stand a better chance of killing it with a good soaking than a hail of bullets.<br />
Alien invasion movies are basically metaphors for man&#8217;s overreliance on technology, so it&#8217;s almost always something primitive that brings the aliens to their knees.<br />
Earthly bacteria, bee stings, or water.</p>
<p>Die britische Fachzeitschrift <a title="Forscher warnen vor Kontaktversuchen mit Aliens" href="http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article6620152/Forscher-warnen-vor-Kontaktversuchen-mit-Aliens.html" target="_self"><em>Nature</em> </a>schrieb 2006: „Es kann nicht unbedingt davon ausgegangen werden, dass alle außerirdischen Zivilisationen gutartig sind &#8211; und sogar der Kontakt mit einer gutartigen könnte ernste Auswirkungen auf die Menschen hier auf der Erde haben.“</p>
<p>Na ja &#8211; halb so wild.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Unterschiedliche Kulturen und die Frage nach außerirdischem Leben, <a title="Unterschiedliche Kulturen und die Frage nach außerirdischem Leben" href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/03/unterschiedliche-kulturen-und-die-frage-nach-ausserirdischen-leben.php" target="_self">Astrodicticum Simplex </a>am 2. März 2010</li>
<li>Drohen? Verhandeln? In <em><a title="Verhaltensregeln für den Kontakt mit Aliens" href="http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article6740343/Verhaltensregeln-fuer-den-Kontakt-mit-Aliens.html" target="_self">Welt-Online</a></em> am 12. März 2010</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/03/02/mars-attacks-na-und/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Astro-Hotlines: Bei Anruf Kündigung</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/03/02/astro-tv-bei-anruf-kundigung/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/03/02/astro-tv-bei-anruf-kundigung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 15:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astrologie]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Esoterik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrsager]]></category>
		<category><![CDATA[Astro-TV]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Harder]]></category>
		<category><![CDATA[esoterische Lebensberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Skepsis]]></category>
		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>

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		<description><![CDATA[(gwup) Kann man sich bei Astro-Hotlines in den Ruin telefonieren? Angeblich schließen "interne Qualitätsmaßstäbe" bei den profitorientierten Unternehmen dies aus. Die Praxis zeigt immer wieder das Gegenteil. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Traurig. Einfach nur traurig, was heute in der <em><a href="http://www.sueddeutsche.de/,ra7m1/jobkarriere/473/501726/text/" target="_self">Süddeutschen</a></em> und bei <em><a title="Bei Anruf Kündigung" href="http://www.focus.de/karriere/arbeitsrecht/0900-hotlines-bei-anruf-kuendigung_aid_485846.html" target="_self">Focus-Online</a></em> steht:</p>
<blockquote><p>Guter Rat ist teuer &#8211; für einen Personalrat aus Mainz gleich doppelt. Weil er aus dem Büro kostenpflichtige Astro-Hotlines anrief, wurde er entlassen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Zugegeben: Dem Artikel ist nicht zu entnehmen, ob es dabei um Angebote der Questico AG ging, des nach <a title="Questico AG" href="http://www.questico.de/corporate/cp-questicoag.jsp" target="_self">eigenen Angaben</a> &#8220;größten und erfolgreichsten Anbieters für esoterische und astrologische Lebensberatung&#8221;. Die Geschäftsmodelle der verschiedenen, äh, &#8220;Firmen&#8221; in diesem Bereich dürften indes allzu unterscheidbar nicht sein.</p>
<p>Der Geschäftsführer der Questico AG, ein gewisser Herr Sylvius Bardt, darf sich aktuell in einer &#8211; ansonsten erhellenden &#8211; <a title="Gut beraten bei Astro-TV?" href="http://www.ekd.de/ezw/Publikationen_2086.php" target="_self">Broschüre</a> zum Thema <em>Gut beraten bei Astro-TV? Esoterik-Fernsehen in der Kritik</em> der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) verbreiten. Ein Beitrag, der eigentlich mit einem Stempel &#8220;Achtung, giftiger Wortmüll!&#8221; gekennzeichnet werden müsste. Man muss es gelesen haben, um es zu glauben. Ein paar Zitate daraus:</p>
<blockquote><p>Wir haben gelernt, das Bedürfnis unserer Kunden zu akzeptieren. Und gelernt, dass diese Form der alternativen Lebensberatung uralte und zu honorierende Wurzeln besitzt, die heute noch in vielen Kulturen einen ganz anderen Stellenwert haben als in Deutschland &#8230; Questico nimmt Menschen ernst in ihrem Wunsch nach Esoterik und Astrologie und verteufelt sie nicht. Vielmehr haben wir uns vorgenommen, mit professionellen Qualitätskriterien und Transparenzregeln einen unseriösen Markt aufzuräumen und den Menschen in ihren problematischen Lebenssituationen einen seriösen Punkt zu geben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ma gavte la nata, würde jetzt ein kulturell hochstehender Mensch wie Umberto Eco sagen, was im &#8221;Foucaultschen Pendel&#8221; wie folgt erklärt wird: &#8220;Das ist Turinerisch. Heißt soviel wie: Zieh dir mal den Pfropfen raus, oder wenn du’s so lieber hast: Wollen Sie sich bitte gütigst den Stöpsel entfernen.&#8221;</p>
<p>Ich hingegen würde einfach mal sagen &#8230; &#8211; Aber lassen wir das besser. Der Prozesskosten-Fonds der GWUP würde diese Äußerung vermutlich nicht finanzieren können.</p>
<p>Und es kommt noch besser:</p>
<blockquote><p>Mein evangelisches Glaubensbild sieht einen selbständigen Menschen, der selbstverantwortlich handelt und ein von Toleranz geprägtes Weltbild lebt. In dieser Gemeinschaft ist Raum für anderes, Toleranz für andere Religionen und Lebensformen, solange diese nicht von Intoleranz geprägt sind &#8230;<br />
Wir fordern mehr Respekt und Toleranz den Menschen gegenüber, die millionenfach Zuversicht in alternativen Beratungsformen suchen. Es sind keine Spinner, Abhängige, Debile, arme Verirrte oder vereinsamte Seelen. Es sind Menschen, die mitten im Leben stehen, die Lebenskonflikte meistern wollen und wissen, was sie tun.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wenn ich jetzt versuchen würde, das angemessen zu kommentieren, säße ich morgen früh noch dran. Konfrontieren wir Herrn Bardt statt dessen vielleicht einfach nur mal mit der Realität, wie sie in dem <em>SZ</em>-Artikel aufscheint.</p>
<blockquote><p>Anrufe vom Diensttelefon bei kostenpflichtigen 0900-Nummern können selbst einem Mitglied des Personalrats den Job kosten. Dies geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Urteil (Aktenzeichen: 5 K 1390/09.MZ) des Mainzer Verwaltungsgerichts hervor. Der betroffene Arbeitnehmervertreter hatte über mehrere Monate Astro-Hotlines, Kartenleger und ähnliche Dienste angerufen und dadurch Telefonkosten von mehr als 1.500 Euro verursacht &#8230;</p>
<p>Der Personalrat erklärte, das fragliche Mitglied des Gremiums sei aufgrund privater Schicksalsschläge und Belastungen überfordert gewesen. Daher habe der Betroffene Zuspruch bei den Service-Hotlines gesucht. Das Mainzer Gericht ersetzte nun die erforderliche Zustimmung des Personalrats per Urteil. Die Richter erklärten, dem Arbeitgeber sei die Fortsetzung des Beschäftigungsverhältnisses nicht mehr zumutbar.<br />
Der fragliche Mitarbeiter habe öffentliche Gelder veruntreut und das Vertrauensverhältnis vollständig zerstört. Das Personalratsmitglied sei auch trotz der geltend gemachten psychischen Ausnahmesituation in der Lage gewesen, sein Verhalten zielstrebig zu steuern und zu verschleiern.&#8221;</p></blockquote>
<p>Traurig. Einfach nur traurig. Immerhin, und deshalb brauchen wir auch gar nicht deutlicher zu werden, weiß der gute Herr Bardt schon selbst, dass es &#8220;ausreichend Vorverurteilungen meines Unternehmens und meiner Person gibt: als Scharlatane oder als profitorientierte Geschäftemacher&#8221;.</p>
<p>Hm, so etwas in der Art wäre mir eben auch beinahe rausgerutscht.</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Seelenverkäufer &#8211; Das Geschäft mit der Astrologie, <a title="Die Seelenverkäufer" href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E1E3D3274B0754830856A21E40C1D6879~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_self">FAZ</a> vom 24. Juli 2007</li>
</ul>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/03/02/astro-tv-bei-anruf-kundigung/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lara Croft &#8211; Heldin im Kampf gegen Astrologie?</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2010/02/27/lara-croft-heldin-im-kampf-gegen-astrologie/</link>
		<comments>http://blog.gwup.net/2010/02/27/lara-croft-heldin-im-kampf-gegen-astrologie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 21:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astrologie]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs & Medien]]></category>
		<category><![CDATA[GWUP]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Harder]]></category>
		<category><![CDATA[John Flamsteed]]></category>
		<category><![CDATA[Lara Croft]]></category>
		<category><![CDATA[Skepsis]]></category>
		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>
		<category><![CDATA[Tomb Raider]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gwup.net/?p=1897</guid>
		<description><![CDATA[(gwup) In der englischen Stadt Derby haben die Bewohner über den Namen für eine neue Straße abgestimmt - und sich für das Game-Idol Lara Croft entschieden. Angeblich hat die Pixel-Amazone dabei einen Astrologen aus dem Feld geschlagen. Leider stimmt das so nicht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel ist eigentlich nicht bekannt über die Frau.</p>
<p>Zu den meisten Episoden in ihrem Leben wispern widersprüchliche Daten und Details durchs Internet. Demnach ist sie eine am Valentinstag 1967 oder 1968 in Wimbledon geborene Britin, 1,75 Meter groß, 60 Kilogramm schwer und hat die Maße 86 D-61-89.<br />
Die aktuellste Variante ihrer Biografie: Mit neun Jahren überlebt sie einen Flugzeugabsturz im Himalaya, bei dem ihre Mutter ums Leben kommt. Zehn Tage lang schlägt sie sich allein von der Unglücksstelle bis nach Katmandu durch. Den Rest ihrer Kindheit verbringt sie bei ihrem Vater, einem bekannten Archäologen, seines Zeichens Earl of Abbingdon und Mitglied der englischen Aristokratie.</p>
<p>Im Alter von 18 Jahren erbt sie nach dem Tod ihres Vaters sämtliche Besitztümer der Familie und wird zur Countess of Abbingdon. Seitdem hat sie 16 archäologische Stätten von internationaler Bedeutung entdeckt.<br />
Sie wird als archäologisches Wunderkind oder überschätzte Grabräuberin beschrieben – je nachdem, wen man fragt.<br />
Um ihre Expeditionen ranken sich unzählige Gerüchte, die meist mit unerklärlichen oder schlichtweg unglaublichen Begebenheiten in Zusammenhang stehen.</p>
<p>Klar, die Rede ist von Lara Croft. Und obgleich bloß ein Avatar, unvollkommen und vage, hohl und irreal, ein Body-Sampling aus idealisierten Bildern und Identitäten, gilt die spärlich bekleidete und vollbusige &#8220;Tomb Raider&#8221;-Heldin als globaler Megastar.</p>
<p>Vor zwölf Jahren hatte der britische Wissenschaftsminister Lord Sainsbury of Turville gar vorgeschlagen, Lara Croft als Botschafterin für die herausragende Bedeutung der britischen Wissenschaft einzusetzen. Sainsbury präsentierte seine Idee, Lara Croft wissenschaftsökonomisch zu verwerten, anläßlich einer Rede über &#8220;Science and the Knowledge Economy&#8221; bei der Socia Market Foundation im Dezember 1998. Lara Croft sei der lebendige Beweis dafür, dass Großbritannien an der Spitze neuer Entwicklungen stehe.</p>
<blockquote><p>&#8220;Also ist jetzt nicht mehr ein James Bond in Fleisch und Blut das Aushängeschild für die Engländer, sondern eine virtuelle Frau. Das sind Paradigmenwechsel, die noch dazu in der offiziellen Politik stattfinden&#8221;,</p></blockquote>
<p>kommentierte seinerzeit der Online-Journalist <a title="Lara Croft als britisches Wissenschaftsmaskottchen" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/1/1693/1.html" target="_self">Florian Rötzer</a>.</p>
<p>Nun bekommt die &#8220;Mischung aus Phallustheorien, einem Bulldozer und einer 0180-Sex-Hotline&#8221; <em>(taz)</em> auch noch eine eigene Straße, vermeldet heute zum Beispiel <em><a href="http://www.welt.de/vermischtes/article6589337/Lara-Croft-bekommt-eigene-Strasse.html" target="_self">Die Welt</a></em>.</p>
<p>Zunächst klingt das durchaus begrüßenswert &#8211; denn ursprünglich sollte die neue Ortsumgehung  in der englischen Stadt Derby &#8220;nach einem Astrologen benannt werden&#8221;, heißt es in dem Artikel weiter, der auf einer Meldung der <a title="Lara Croft bekommt eigene Straße" href="http://www.handelsblatt.com/newsticker/technologie/buntes-lara-croft-bekommt-eigene-strasse;2537590" target="_self"><em>Deutschen Presse-Agentur</em></a> basiert. Wäre doch ganz ok, wenn Lara Croft nicht nur gegen Kannibalen, Raubsaurier, wild gewordene Tempelstatuen und mordlustige Säbelzahntiger obsiegen würde, sondern auch gegen Pseudowissenschaftler. Eben ganz wie es sich für für einen &#8220;Ambassador for British scientific excellence&#8221; ziemt.</p>
<p>Leider stimmt das nicht. In <a title="Derby Road named after Lara Croft" href="http://www.belfasttelegraph.co.uk/breaking-news/offbeat/derby-road-named-after-lara-croft-14701631.html" target="_self">britischen Medien </a>heißt es nämlich:</p>
<blockquote>
<div style="BORDER-BOTTOM: medium none; TEXT-ALIGN: left; BORDER-LEFT: medium none; BACKGROUND-COLOR: transparent; COLOR: #000000; OVERFLOW: hidden; BORDER-TOP: medium none; BORDER-RIGHT: medium none; TEXT-DECORATION: none">&#8220;Other ideas included John Flamsteed Way, after the first Astronomer Royal.&#8221;</div>
</blockquote>
<div style="BORDER-BOTTOM: medium none; TEXT-ALIGN: left; BORDER-LEFT: medium none; BACKGROUND-COLOR: transparent; COLOR: #000000; OVERFLOW: hidden; BORDER-TOP: medium none; BORDER-RIGHT: medium none; TEXT-DECORATION: none"><a title="John Flamsteed" href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Flamsteed" target="_self">John Flamsteed</a> also. Der erste &#8220;Königliche Astronom&#8221;, nach dem auch ein Mondkrater benannt ist.<br />
Vermutlich hätte er an Lara &#8211; abgesehen vielleicht von ihren diversen körperlichen Vorzügen &#8211; wenig Gefallen gefunden. Geht es doch in der ersten <a title="Lara Croft: Tomb Raider" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lara_Croft:_Tomb_Raider" target="_self">Tomb-Raider</a>-Verfilmung ausgerechnet &#8220;um irgendeine <a title="Nicht Spiel, nicht Fleisch" href="http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/06/28/a0135" target="_self">eso-astrologische </a>Sternenkonstellation&#8221;. </div>
<div class='wpfblike' style='height: 40px;'><fb:like href='http://blog.gwup.net/2010/02/27/lara-croft-heldin-im-kampf-gegen-astrologie/' layout='default' show_faces='false' width='400' action='like' colorscheme='light' /></div>]]></content:encoded>
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