Skeptical-Video: „Die Esoteriker hatten recht“ mit Florian Aigner und Martin Moder

Ein Highlight vom “Skeptical” in der Berliner Urania:

Der Physiker Dr. Florian Aigner und der Molekularbiologe Dr. Martin Moder erklären, warum sie von der Wissenschaft zur Esoterik übergelaufen sind.

Das Video produzierte Andreas Weimann.

Zum Weiterlesen:

  • „Der Zufall, das Universum und du“: Erstes Buch von Florian Aigner, GWUP-Blog am 25. Dezember 2016
  • Furchteinflößende Hühner: Das erste Buch von Molekularbiologe Martin Moder, GWUP-Blog am 22. September 2016
  • SkepKon 2017: 30 Jahre kritisches Denken, diesseits am 31. Mai 2017
  • Skeptical 2017: Wissenschaft von Unsinn unterscheiden, diesseits am 9. Mai 2017
  • Mit Sachlichkeit gegen den Unsinn, Süddeutsche am 1. Mai 2017
  • Fakten gegen den groben Unsinn, tagesspiegel am 2. Mai 2017
  • Die hohe Kunst der Skepsis, tagesspiegel am 29. April 2017
  • Zweifeln hält gesund, taz am 5. Mai 2017
  • Nerds, Stubenhocker und Bücherwürmer, hpd am 4. Mai 2017
  • SkepKon 2017: Die Stimme des Intellekts, wissenschaftskommunikation am 5. Mai 2017
  • Bericht von der SkepKon 2017, skeptiker.ch am 7. Mai 2017
  • SkepKon-Impressionen, youtube am 10. Mai 2017

14 Kommentare zu “Skeptical-Video: „Die Esoteriker hatten recht“ mit Florian Aigner und Martin Moder”


  1. 1 GWUP 12. Juli 2017 um 22:47

    Leider ist es das einzige Video der Skepkon 2017. Die Festplatte mit den Aufnahmen wurde leider unwiderruflich zerstört und selbst eine Spezialfirma konnte nichts mehr retten. Das Datensicherungskonzept hat leider nicht funktioniert. Es ist sehr schade, da wir sehr, sehr gut Vorträge in Berlin hatten.

    Für die Skepkon 2018 wird es eine bessere Absicherung geben. Unter https://www.youtube.com/user/gwup/playlists gibt es zahlreiche Videos früherer Skepkons.

  2. 2 Ralf im Vollrausch 13. Juli 2017 um 00:16

    @GWUP
    Wo war das Backup? Solche “harmlose” Video-Dateien kann man auch in eine (kostenlose) Cloud hochladen…Sorry, aber ich habe nur wenig Verständnis dafür…ja, ich weiß, Zeit ist ein Faktor, aber der Verlust, den man dann trägt ist weitaus größer.
    Mein Kommentar soll jetzt nicht nur eine Schelte sein, sondern auch eine Warnung…Daten sind schnell verloren (auch ich kenne das). Ein regelmäßiges Backup sollte ein “Muß” sein.
    Speicherplatz wird immer billiger, sogar gebrannte CDs sind auch nach Jahrzehnten lesbar! Bisher hatte ich noch keine gebrannte CD, die ich vor 15 Jahren gebrannt hatte, die nicht mehr lesbar war.
    Aber alte Backups sollte man immer wieder auffrischen…ich habe auch noch Disketten, die ich aktuell nicht auslesen kann, da ich kein Lesegerät eingebaut habe…aber ich bin mir sicher, die sind auch noch lesbar…vereinzelt habe ich erlebt, daß 20-Jahre-alte “gepresste” CDs nur noch teilweise lesbar waren, aber das waren nur 4-5 von der gleichen “Firma”.

  3. 3 2xhinschauen 13. Juli 2017 um 12:07

    @Ralf
    Nachträglich kluge Ratschläge zu geben, zumal ohne die genauen Umstände eines Vorfalls zu kennen, erinnert – bei allem sonst angebrachten Respekt – ein wenig an die vielen Fußballbundestrainer im Land.

    Was genau vorgefallen ist, wissen wir aus der Mitteilung ja nicht, und dass keine Datensicherung gemacht wurde, erst recht nicht.

    Ich habe es in meiner inzwischen über 30jährigen IT-Karriere zweimal erleben müssen, dass eine ganze Serie von Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen gerissen ist und in einem Fall unwiederherstellbare Datenverluste eingetreten sind. Sowas passiert. Die Statistik will das so, sozusagen. Wenn man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen vom Blitz getroffen wird, hätte man doch eigentlich nur vorher wissen müssen, wo er einschlägt. Dann wäre man da ja nicht hingegangen.

    Dergleichen Vorfälle bedeuten nicht automatisch, dass Fahrlässigkeit vorgelegen hat.

  4. 4 Pierre Castell 13. Juli 2017 um 13:13

    @ 2xhinschauen
    “…zumal ohne die genauen Umstände eines Vorfalls zu kennen!”

    Welche Umstände? Sorry, aber da möchte ich Ralf in vollem Umfang Recht geben.

    Das ist tatsächlich fahrlässig. Mir kann niemand erzählen, wenn Daten mehrfach getrennt gesichert sind (besonders wichtige Daten nicht nur einmal sondern mindestens dreimal), dass dann alles gleichzeitig verloren gehen kann. Einzige Ausnahme: Büro- oder Wohnungsbrand (und alle Kopien befanden sich dort).

    “…über 30jährigen IT-Karriere zweimal erleben müssen, dass eine ganze Serie von Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen gerissen ist und in einem Fall unwiederherstellbare Datenverluste eingetreten sind. Sowas passiert.”

    Ach was. Wenn eine Kopie z. B. im Bankschließfach deponiert wird und mindestens zwei weitere Kopien an getrennten Orten, dann passiert das nicht.

    @ Ralf
    …sogar gebrannte CDs sind auch nach Jahrzehnten lesbar! Bisher hatte ich noch keine gebrannte CD, die ich vor 15 Jahren gebrannt hatte, die nicht mehr lesbar war!”
    Das bezeichne ich als Glück. Ich hatte diesbezgl. schon mehrfache Probleme.

  5. 5 RPGNo1 13. Juli 2017 um 19:17

    Wir kennen die Umstände nicht, warum die Daten verloren gingen. Daher sind sämtliche hier geäußerten Ferndiagnosen ziemlich sinnbefreit.

  6. 6 2xhinschauen 13. Juli 2017 um 19:25

    @Pierre
    Du spekulierst auch nur. Bankschließfach? Warst Du mal in einem neuzeitlichen Rechenzentrum?

    Ich sage doch nicht, dass da niemand was falsch gemacht hat. Aber ich beschuldige auch niemand. Zuwenig Daten. Sind wir hier Skeptiker?

  7. 7 Pierre Castell 14. Juli 2017 um 06:11

    @ RPGNo1
    “Wir kennen die Umstände nicht, warum die Daten verloren gingen.”

    Darum geht es mir doch auch nicht, Daten können immer und jederzeit verloren gehen. Aber hier wurde mutmaßlich nicht vorgesorgt. Das ist ein großer Fehler, zudem man stehen sollte, um zukünftig daraus zu lernen. Wären Datensicherungen in dreifacher Form gemacht worden, hätten wir jetzt kein Problem.

    Ein kleines Bankschließfach koste bei meiner Bank 72.- Euro jährlich, also nur 6.- Euro monatlich. Dort sind meine Daten zumindest schon mal vor einem Wohnungsbrand oder Diebstahl bei mir zu Hause gesichert. Dann habe ich noch zwei weitere Datensicherungen/Kopien (auf Festplatten/USB-Sticks), eine bei mir zu Hause und eine weitere bei meinem Sohn zu Hause). Und das Original auf meinem Notebook, also meine Daten sind viermal vorhanden.

    Da kann mir doch niemand erzählen, dass alle genannten Datenspeicherungen GLEICHZEITIG kaputt gehen (außer bei einem 3. Weltkrieg).

    Nur so am Rande:
    Auch ich hatte in der Vergangenheit den Fehler gemacht (wie viele von uns) Daten nicht mehrfach abzusichern und daraus unwiderbringliche Verluste erlitten. Aber ich habe daraus gelernt…

  8. 8 RainerO 14. Juli 2017 um 12:13

    Ich bin auch seit fast 30 Jahren im IT-Business tätig, sehr viel auch im Bereich Datensicherheit. So sehr es auf den ersten Blick unverständlich erscheint, warum ein mehrstufiges Konzept fehlgeschlagen ist, würde ich mir, ohne Details zum konkreten Fall zu kennen, kein Urteil erlauben.
    Natürlich ist es sehr bedauerlich, zumal ich eigentlich fest vorgehabt hätte, daran teilzunehmen, dann aber leider beruflich verhindert war.

  9. 9 Ralf im Vollrausch 15. Juli 2017 um 01:09

    Gut ich gebe zu, daß ich etwas voreilig geantwortet habe und es mir auch im Nachhinein leid getan hat, aber gerade weil es heute (kostenlose) Cloud-Lösungen gibt, sollte es eigentlich nicht unmöglich sein Videos, die keine “Betriebsgeheimnisse” bergen dort zu sichern.
    Ich habe auch schon viele Daten verloren, um denen es mir sehr leid tat, aber meine wichtigsten Daten sind mehrfach gesichert und an verschiedenen Orten, da müßte schon ein Atomkrieg ausbrechen, daß sie verloren gingen ;-)

  10. 10 Ralf im Vollrausch 15. Juli 2017 um 01:25

    …mir ging es auch bei dem Kommentar darum, das Thema Datensicherung in den Vordergrund zu bringen…klar, es gibt sehr viele Computer-User, für die es selbstverständlich ist ein Backup anzulegen, aber es gibt auch viele Nutzer, die das nicht machen.
    Ein Beispiel: Eine junge Frau brachte eine externe Festplatte zum Reparatur-Service, auf der alle Kinder-Fotos ihrer Kinder waren und sie hatte kein Backup…das tut mir selbst weh, da ich den Verlust nachvollziehen kann, aber wenn sie ein Backup gehabt hätte, dann wäre der Schaden nur marginal, aber so sind unwiederbringliche Daten verloren.
    Gut, das sind Beispiele, die kennt jeder…
    Bei dem Thema überreagiere ich vielleicht etwas, auch ob des eigenen Traumas ;-)
    Deshalb habe ich mir auch ein eigenes Programm erstellt, daß alle Änderungen sofort auf einem Backup-Laufwerk ändert…solche Programme gibt es natürlich, aber mein Programm ist hardwarenah in C/WinAPI programmiert…keine Sorge, ist nicht kommerziell und somit keine Werbung ;-)

  11. 11 Pierre Castell 15. Juli 2017 um 10:16

    @ Ralf i. V.
    “…und es mir auch im Nachhinein leid getan hat…!”

    Wieso? Man darf doch wohl noch konstruktiv kritisieren, niemand hier wird und kann wegen eines Datenschadens Schuldzuweisungen aussprechen.

    Aber was die fehlende Datensicherung angeht, ist fahrlässig gehandelt und geschlampt worden. Denn aus dem Ganzen hier geht ja hervor, dass die Daten weg sind, somit also außer Audiodateien nichts mehr vorhanden ist.

    Sorry – und wenn nun alle mit ihrer Bratpfanne auf mich losgehen – wenn das nicht fahrlässig ist, wie nennt man es denn dann?

  12. 12 RainerO 15. Juli 2017 um 10:40

    @ Ralf im Vollrausch
    Ich kann den Reflex nachvollziehen, da ich solche Geschichten auch zur Genüge kenne. Keine Datensicherung geht gar nicht, da ist keine Diskussion nötig. Selbst als Computerlaie sollte man das inzwischen wissen.
    Vielleicht erfahren wir ja noch, was bei der Skepkon passiert ist. Mich würde es jedenfalls interessieren, da ich bei der Vermeidung von Pannen immer gerne dazulernen will.

  13. 13 2xhinschauen 16. Juli 2017 um 22:31

    Ich drehe das Argument mal um. Eigentlich ist es ja erfreulich, dass wir Leute hier haben, die, ohne dass Kenntnisse der näheren Umstände nötig wären, wissen, wie man Datenverluste absolut sicher vermeidet. Für diese Fähigkeit werden ziemlich hohe Gehälter geboten, da hängt ja echt was davon ab in der Welt. Ich bedaure es aufrichtig, diese Fähigkeit nicht zu haben.

    Ja, vielleicht hat da jemand §$%&# gebaut. Vielleicht auch nicht. Keiner hier weiß das bisher.

    Und selbst wenn, ist es in der realen Welt oft nicht ganz so einfach, den- oder diejenige genau dingfest zu machen. War es der Laptopbesitzer, der nicht gemerkt hat, dass seine USB-Platte neuerdings nichts speichert? Der Einkäufer, der dringend benötigte Teile nicht rechtzeitig bestellt hat? Der Direktor, der ein Sicherungskonzept zusammengestrichen hat? Ein Blitzeinschlag? Eine Malware, die nach und nach auch alle Sicherungen vergiftet hat? Wieviele Möglichkeiten wollt ihr noch hören?

    Und wenn eine verantwortliche Person gefunden werden kann, ist es wenig hilfreich, ihr von der Tribüne aus nachträglich, besserwisserisch und hämisch aufs Haupt zu schlagen. Er oder sie werden das nächste Mal irgendeine Geschichte erzählen, um sich selbst zu schützen, und man verliert die Möglichkeit, aus den Fehlern zu lernen. Vertuschte kleine Fehler führen fast zwangsläufig irgendwann zu großen Fehlern.

    Der Ausdruck des Bedauerns hätte völlig gereicht.

    Und wenn tatsächlich gar kein individuelles Fehlverhalten vorlag, was ja tatsächlich möglich ist, sehen die Hämiker mit ihrer Besserwisserei hinterher erst recht blöd aus.

    Lose-lose-Situation nennt man das.

  14. 14 Frederike Burmeister 12. September 2017 um 13:45

    Leute, es kann doch wirklich jedem mal passieren, dass Daten verloren gehen oder nicht? !!

    Danke für das Video :-)

    LG
    Fred

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