Die Offensive der Globulisten und das Facepalmface der Homöopathie-Kritiker

Seit dem selbstentlarvenden Desaster-Interview von Deutschlands Ober-Homöopathin Cornelia Bajic in der Zeit befindet sich die Globulisten-Lobby anscheinend im Krisenmodus.

Jens Behnke, Leiter des Referats „Homöopathie in Forschung und Lehre“ der Carstens-Stiftung, gibt bei heilpraxis.net ein langes Interview zu “Ursprüngen, Anwendung und Wirksamkeit” der Homöopathie.

Eine kritische Diskussion mit Behnke zu seinen Thesen findet sich auf der Facebook-Seite der Carstens-Stiftung.

Direkte Gegenreden haben Norbert Aust bei Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie und Udo Endruscheit bei Keine Ahnung von Garnix verfasst.

Einigermaßen kurios an Behnkes Ausführungen ist unter anderem, dass er völlig ernsthaft auch der “Pflanzenhomöopathie” das Wort redet (Kommentar Endruscheit: “Ich verhehle nicht, dass für mich persönlich hier die Grenze zur Groteske nahezu überschritten ist. Wie kann man auf die Idee kommen, ein System, das explizit für die Humanmedizin entwickelt wurde, das in besonderem Maße auf die Interaktion zwischen dem als Individuum betrachteten Patienten und der Methode selbst setzt, allen Ernstes auf Pflanzen zu übertragen?”), aber die ebenso bizarre “Homöopathie zum Aufmalen” nicht kennen will.

Schade eigentlich, denn dazu gibt’s bei Amazon überaus unterhaltsame Rezensionen zu lesen, etwa:

Was bleibt von der aktuellen Charme-Offensive der Globulisten? Nicht mehr als “die vielfach unterschätzte Gefahr für Homöopathie-Kritiker: das Facepalmface“:

Zum Weiterlesen:

8 Kommentare zu “Die Offensive der Globulisten und das Facepalmface der Homöopathie-Kritiker”


  1. 1 Joseph Kuhn 2. Juli 2017 um 17:38

    Ich habe schon Schwierigkeiten zu verstehen, wie die Anamnese bei der Tierhomöopathie funktioniert.

    Wenn jetzt auch noch die Pflanzen ihrem Homöopathen erzählen, was ihnen im Laufe ihres Lebens so alles passiert ist … nun gut, es gibt eben doch mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als sich unsere Schulweisheit träumen lässt.

    Sicherheitshalber frage ich jetzt aber doch mal den Salat, was er vom Abendessen hält und ob ich etwas Zucker dazugeben soll.

  2. 2 2xhinschauen 3. Juli 2017 um 11:26

    Also ich glaube, es ist so, dass wenn man die Pflanzen in den Schrank stellt, also mit “Verschränkung” arbeitet, dann…

  3. 3 noch'n Flo 3. Juli 2017 um 13:14

    @ 2xhinschauen:

    Jau, und dann gibt man ihnen Viagra, das soll ja die Potenz erhöhen… (aber bitte aufpassen, dass keine Regenwürmer in der Erde sind – wenn die das Zeuch fressen, wäre das ja gemein und Tierquälerei)

  4. 4 nihil jie 3. Juli 2017 um 13:15

    @2xhinschauen

    ich kann sogar einen Facepalm mit verschränken Armen machen ;)

  5. 5 gnaddrig 3. Juli 2017 um 14:17

    @nihil jie: Wenn Du den Facepalm mit verschränkten Füßen machst, ist echte Quantenverschränkung im Spiel!

  6. 6 nihil jie 3. Juli 2017 um 17:09

    @gnaddrig

    Kann ich ! Ich kann es auch beweisen. Ich lasse mich auch gerne durch die GWUP prüfen ;)

  7. 7 gnaddrig 3. Juli 2017 um 19:36

    @nihil jie: Klasse. Teilen wir uns das Preisgeld?

  8. 8 Michel 4. Juli 2017 um 06:14

    Mit Homöopathie und effektiven Mikroorganismen Heilpflanzen anbauen, die Krebs heilen. Esoteriker froh – Patient tot. Und der Pflanze geht es auch nicht gut.

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