Alle Jahre wieder: Fasten und die gefährlichen „Schlacken“

Zwei Lesetipps zum alljährlichen Aschermittwochs-Fasten-Hype à la Focus und Co.:

GPSP

Zeitlich befristetes Fasten soll und kann offenbar das seelisch-körperliche Wohlbefinden steigern. Diese Stimmungsverbesserung scheint nicht einfach eine direkte Folge der Gewichtsabnahme zu sein. Wahrscheinlich geht das Wohlgefühl eher auf neurobiologische Veränderungen zurück.

Die Studien können freilich kaum unterscheiden, was auf das Konto des kalorienreduzierenden Fastens selber geht und welche Rolle die Abkehr von Alltagsroutinen spielt.

Fastenkuren sind mit vielfältigen Formen des bewussten Verzichts verbunden, deren jeweilige Auswirkungen unklar sind: kein Büro, Warteschlangen, Autoverkehr, E-Mail, Internet – stattdessen Ruhe, Spaziergänge, Lesen und sich mit gesunder Lebensweise auseinandersetzen.”

detox

Es gibt keine „Schlacke“, die sich im Körper ansammelt. Wäre das der Fall, hätten wir ein gewaltiges Problem und wären wohl in kurzer Zeit tot.

Detox-Kuren entfernen keine Gifte aus unserem Körper – sie entfernen nur eine Menge Geld aus unserem Bankkonto.”

Zum Weiterlesen:

  • Fasten – Heilfasten – Entschlacken – Entgiften, Gute Pillen, schlechte Pillen 2/2016
  • Der Detox-Schwindel, futurezone am 21. Februar 2017
  • Warum “Entschlacken” Unsinn ist, GWUP-Blog am 2. Januar 2012
  • Skeptisches Entschlacken, GWUP-Blog am 23. Januar 2010
  • “Schlacken” gibt es nicht, GWUP-Blog am 26. April 2011
  • Detox: Der Mythos von der bösen Schlacke, SPON am 5. April 2013

26 Kommentare zu “Alle Jahre wieder: Fasten und die gefährlichen „Schlacken“”


  1. 1 RPGNo1 1. März 2017 um 19:53

    Schlacke erinnert mich immer an den Abfall von Stahlwerken und Hochöfen. Ich habe nie verstanden, wie der Begriff sich in der Biologie/Ernährung/Gesundheit (im weitesten Sinne) festsetzen konnte.

  2. 2 Susanne 1. März 2017 um 22:42

    @RPGNo1
    Entschlacken war nie ein medizinischer Begriff. Der Arzt Otto Buchinger prägte den Begriff, benutzte ihn aber metaphorisch.
    Man weiß allerdings inzwischen, dass es im Körper doch so etwas ähnliches wie “Entschlacken” gibt. Es ist ein Aufräumen in der Zelle und wird Autophagie genannt, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Autophagozytose
    Für die Entdeckung dieses Prozesses hat der Japaner Yoshinori Ōsumi letztes Jahr den Medizin-Nobelpreis bekommen.
    Das Fasten (speziell Intervallfasten) ist längst aus der esoterischen Ecke raus und Gegenstand vieler Studien. Bislang wohl alle mit sehr positiven Befund. Hier ein Artikel über den Molekularbiologen Frank Madeo, der momentan eine Langzeitstudie an der Uni Graz durchführt:

    http://blog.gwup.net/2017/03/01/alle-jahre-wieder-fasten-und-die-die-gefahrlichen-schlacken/comment-page-1/#comment-69111

  3. 3 noch'n Flo 1. März 2017 um 23:56

    @ Susanne:

    Der Link kann wohl nicht ganz stimmen.

    Was das Intervallfasten angeht: da bin ich ja mal wieder vor allem wegen des Hypes skeptisch. Vor allem die lebensverlängernden Resultate aus den diversen Tierversuchen sollte man m.E. nicht allzu optimistisch und vorschnell auf den Menschen übertragen.

    Und über die Langzeitwirkung auf das Gewicht wissen wir auch noch viel zu wenig.

  4. 4 Bernd 2. März 2017 um 07:04

    Ist das ein anderes Thema, aber ich hab schon oft von Festsetzungen im Darm gehört.

  5. 5 uwe hauptschueler 2. März 2017 um 19:21

    “Es ist unklar, ob Fasten dauerhafte positive Gesundheitseffekte hat, zum Beispiel bei rheumatoider Arthritis. Aussagekräftige Studien fehlen. Derzeit wird intensive Forschung auf diesem Gebiet mit seinen vielen Aspekten betrieben – bessere Studien sind in Aussicht.”

    Sieht mehr nach “nichts genaues weiss man nicht” aus.

    http://www.medizin-transparent.at/fasten-darfs-ein-bisserl-weniger-sein

  6. 6 Ralf im Vollrausch 3. März 2017 um 16:22

    Eines mag sicher sein: Mäßiges Fasten kann nicht schaden, denn der Mensch hatte zu Urzeiten auch nicht immer einen reich gedeckten Tisch.
    Eines ist sicher: Übermäßiges Essen schadet mehr als mäßiges Fasten ;-)

  7. 7 diabetiker 3. März 2017 um 18:46

    hallo ralf, bitte mal kombinieren,
    in früheren zeiten haben die menschen “unfreiwillig” gefastet, sollte dann nichts zu essen vh sein sind sie verhungert, trotzdem war der gesamte stoffwechsel auf sparflamme geschaltet(das passiert automatisch) “aber” wenn dann was zu essen da war, gabs kein halten, dann wurde gefressen was reinging(auch wegen geringer haltbarkeit)

    da der körper noch auf sparen lief wurden daher auch schnell wieder reserven aufgebaut. und das war damals völlig richtig, aber eben heute nicht mehr. wer heute fastet, ißt irgewann wieder, und dann passiert genau das gleiche wie früher, es werden sofort wieder reserven aufgebaut.

    auf deutsch nach dem fasten wird man fetter und nicht dünner. genau dies ist seit vielen jahren bekannt, und dagegen helfen auch studien nichts.

  8. 8 Pierre Castell 3. März 2017 um 20:23

    Soeben gefunden:

    “Der scheinheilige Herr Schubeck”

    https://buggisch.wordpress.com/2011/11/25/der-scheinheilige-herr-schuhbeck/

  9. 9 Statistiker 3. März 2017 um 20:56

    “Eines mag sicher sein: Mäßiges Fasten kann nicht schaden, denn der Mensch hatte zu Urzeiten auch nicht immer einen reich gedeckten Tisch.”

    Eines mag sicher sein: Mäßiges Impfen kann nicht schaden, denn der Mensch hatte zu Urzeiten auch nicht immer eine reich gedeckte Impfmöglichkeit.

    Ämmm, komisch…….

  10. 10 BumBum 4. März 2017 um 06:55

    @diabetiker

    “genau dies ist seit vielen jahren bekannt, und dagegen helfen auch studien nichts”.

    Ergo: Jahrelange Erfahrung hat in der Beurteilung einen höheren Stellenwert als Studien. Dann erübrigt sich ja auch wohl die weitere Diskussion über Homöopathie …

  11. 11 Bernd Harder 4. März 2017 um 08:56

    @BumBum:

    < < Dann erübrigt sich ja auch wohl die weitere Diskussion über Homöopathie< << Nö, da fängt die Diskussion erst an. http://homoeopathie-neu-gedacht.blogspot.de/2015/10/warum-meine-erfahrung-nicht-zahlt.html

  12. 12 BumBum 4. März 2017 um 09:31

    @Bernd Harder:

    Gut, die versteckte Ironie ist nicht angekommen, macht nichts …

    Der verlinkte Artikel gibt die Unterschiede zwischen persönlicher Erfahrung und Studien gut und prägnant wieder. Das ist im Grundsatz stimmig. Nun schreibt “diabetiker” (okay, zum Fasten, nicht zur Homöopathie”), dass etwas “seit Jahren bekannt ist” (Erfahrung) und “dagegen helfen auch Studien nichts”.

    Wäre es da nicht angebracht, dass er diesen Artikel auch liest – oder gilt der Unterschied Erfahrung-Studien nur für die Homöopathie und nicht für das Fasten?

  13. 13 Martin 4. März 2017 um 10:26

    Immer wenn ich Herrn Schubeck im TV sehe,läuft bei mir jetzt das Wasser im Mund zusammen und ich muss essen und essen…

    Dieser Herr ist für mich ein bedingter Reflex geworden,hat er mich doch zum Essen konditioniert wie Pawlow einst seine Hunde. Ähnliches gilt für Lafer und Lichter.Unsere TV Sender haben mich also auch in Sachen ESSEN erfolgreich um-programmiert.

    Auf allen TV-Kanälen sehe ich nur noch kochende und backende Stars und Sternchen.

    Die Lösung(die Entschlackung), also das FASTEN, wäre für mich jetzt wahrscheinlich nur die völlige Enthalsamkeit von diesen KochSendern(Konditionierter Reiz)…

    -Satire aus-

  14. 14 Catweazle 4. März 2017 um 11:07

    @BumBum
    Oder einfach alle Studien zum Thema Fasten und Entschlacken ausdrucken und aufessen. Anstelle von herkömmlicher bzw. bekömmlicher Nahrung versteht sich ;)

  15. 15 Clemens M. 4. März 2017 um 11:09

    Köche als fester Bestandteile der medialen Bedeutungsinszenierungen sind ja anscheinend nicht mehr wegzudenken. Ansonsten gäbe es ja nicht irgendwelche Kochduelle und andere immer neue Formate mehr der Selbstdarstellung dienen als dem eigentlichen Gegenstand. Dass da dem einem oder anderen so einiges verrutscht, wen wundert es. Prominenz muss auch gehandelt werden.
    Lieber konventionell genießen als Essen als Fetisch.

  16. 16 Pierre Castell 4. März 2017 um 11:46

    Nur so am Rande:

    “In den 1990er Jahren vermittelte er in seinem Restaurant Kapitalanlagen, hinter denen ein betrügerisches Schneeballsystem steckte. 1994 wurde er in diesem Zusammenhang wegen Untreue und Steuerhinterziehung zu einem Jahr auf Bewährung und zu einer Geldstrafe von 250.000 DM verurteilt!” (Quelle: Wikipedia)

    Auch wegen Betrugs wurde jahrelang gegen ihn ermittelt (wurde erst nach Jahren eingestellt).

    Auch eine “interessante” Verbindung:
    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.bayern-starkoch-schuhbeck-million-vom-grossbetrueger.446feba4-e3dc-4617-b595-323f70991f83.html

    Ob er die Million zurückgezahlt hat? Meines Wissens nach nicht. Ich kenne nämlich einen der Drahtzieher persönlich und da hört man so manches.

    Jaja, die feine Gesellschaft;-)

  17. 17 diabetiker 4. März 2017 um 15:11

    @bum , du hast erhebliche probleme mit ,verstehendem lesen, logik,
    und pickst dir einen satz raus und interpretierst ihn falsch.
    –insgesamt hatte ich nämlich gar nichts gegen studien geschrieben.
    frag mal nen freund sofern du hast ev kann er dir das erklären.

  18. 18 BumBum 4. März 2017 um 17:45

    @diabetiker

    Danke für die empathische Fürsorge. Tut mir leid, wenn ich den Satz falsch interpretiert habe. Aber warum soll ich einen Freund fragen, wenn ich doch den Schreiber hier direkt fragen kann? Es wäre also nett, wenn DU mir genau erklären könntest, was du mit diesem Satz denn genau meinst:

    “auf deutsch nach dem fasten wird man fetter und nicht dünner. genau dies ist seit vielen jahren bekannt, und dagegen helfen auch studien nichts”.

    Entschuldige meine Begriffsstutzigkeit …

  19. 19 Ralf im Vollrausch 4. März 2017 um 21:33

    @Statistiker
    Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen…
    Aber auf Ihren Vergleich einzugehen: Ja, deshalb hat sich auch unser Immunsystem so wundervoll entwickelt.
    Genauso hat sich auch der Mensch entwickelt, er ist fähig große Zeiträume von Nahrungslosigkeit zu überleben, ob dies gesund ist, ist eine andere Frage.
    Aber viele Zivilisationskrankheiten sind auch eine Folge einer “Überernährung”…zb Diabetes oder Gicht…die Evolution hat den Menschen nicht auf einen reich gedeckten Tisch vorbereitet.

  20. 20 Statistiker 5. März 2017 um 11:28

    Viele Zivilisationskrankheiten sind nicht Folge einer Überernährung bzw. der Zivilisation daselbst, sondern lediglich Ausdruck einer gestiegenen Lebenserwartung.

    Gicht und Diabetis hat es schon immer gegeben, wie auch Krebs etc. Jedoch sind früher die meisten Leute gestorben, bevor diese Krankheiten ausbrechen konnte.

    Wer vergleicht Äpfel mit Birnen?

    Zum Beispiel habe ich Gicht. Ist aber keine Zivilisationskrankheit, sondern eine chronische Störung, die zu erhöhter Harnsäurekonzentration führt. Vor 20.000 Jahren hätte mich der Säbelzahntiger längst zerfleischt, heute nehme ich eine halbe Tablette am Tag und okay, mir geht es gut, aber ich hab ne “Zivilationskrankheit”, von der ich nach Ihrer Meinung ja geheilt werde müsste, wenn ich nur im Wochenrhythmus mampfe…….

  21. 21 Pierre Castell 5. März 2017 um 13:13

    @ Statistiker
    “Viele Zivilisationskrankheiten sind nicht Folge einer Überernährung!”

    Ralf schrieb “…sind AUCH eine Folge…”

    Ich bin übrigens der gleichen Meinung wie Ralf!

    Auch ohne das “auch”.

  22. 22 Bernd Harder 5. März 2017 um 16:20

    @Statistiker:

    Im Gesundheitsbericht 2016 heißt es:

    < < Diabetes nimmt nach wie vor weltweit und in Deutschland dramatisch zu, das zeigen neue globale Daten der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF) aus dem Jahr 2015. Die Zunahme ist vor allem durch den sich immer schneller ausbreitenden Typ-2-Diabetes bedingt, in Deutschland beträgt die Zunahme seit Beginn des Jahrtausends etwa 40 Prozent. << Die Lebenserwartung ist in den letzten 17 Jahren aber nicht gestiegen. << Bei Typ-2-Diabetes, der durch übergewichtsfördernde Umweltbedingungen („sedentary Lifestyle“) und Vererbung mitbedingt ist, sind Lebensstil-Präventionsmaßnahmen für die Mehrzahl der Menschen sinnvoll und notwendig. << Oder: << Fast jeder dritte Diabetiker weltweit lebt in China. Während ihr Anteil an der erwachsenen Bevölkerung 1980 unter einem Prozent gelegen habe, sei er bis 2010 auf 11,6 Prozent angestiegen. << Auch zwischen 1980 und 2010 hat sich die Lebenserwartung nicht groß verändert, dafür aber: << Die Wissenschaftler führen die massive Zunahme der Diabetes-Erkrankungen auf die rasante wirtschaftliche Entwicklung der Volksrepublik zurück. Durch sie nähmen Fettleibigkeit, Bewegungsmangel und psychischer Stress zu, erläuterte Juliana C.N. Chan von der Hongkonger Prinz-von-Wales-Universität. << https://www.welt.de/gesundheit/article119701897/China-erlebt-eine-Diabetes-Katastrophe.html

  23. 23 Bernd Harder 5. März 2017 um 16:27

    @Statistiker:

    Hier wird gesagt, dass möglicherweise Gicht *auch* wegen der Lebenserwartung zunimmt, aber nicht allein deswegen, und dass eine bestimmte statistische Auffälligkeit sogar eher gegen einen Zusammenhang mit der Lebenserwartung spricht:

    https://books.google.de/books?id=cpWABwAAQBAJ&pg=PA20&lpg=PA20&dq=gicht+zunahme&source=bl&ots=gxx02T3zxI&sig=2ZKgfjQtzI_OLK0e6jmVNihR9gU&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwid8MOv77_SAhVMwBQKHffRCcAQ6AEIKjAD#v=onepage&q=gicht%20zunahme&f=false <<

  24. 24 noch'n Flo 6. März 2017 um 01:54

    @ Statistiker:

    “Zum Beispiel habe ich Gicht. Ist aber keine Zivilisationskrankheit, sondern eine chronische Störung, die zu erhöhter Harnsäurekonzentration führt.”

    Nee, genau andersherum: die hohe Harnsäurekonzentration im Blut führt zur Ausfällung von Harnsäurekristallen in den Gelenken, was dann zu den schmerzhaften Gichtschüben führt.

    Bitte nicht Ursache und Wirkung verwechseln.

    Und Diabetes schreibt man mit zwei “e” aber nur einem “i”.

  25. 25 Catweazle 9. März 2017 um 16:23

    Jetzt auch Digital-Detox im Angebot:
    https://www.golem.de/news/digital-detox-stiehlt-uns-das-internet-lebenszeit-1703-126621.html
    Es gibt natürlich auch noch das ultimative totalitäre Detox. Einfach nach Nordkorea reisen und dort Bibeln in Koreanischer Sprache verschenken.

  26. 26 Ralf im Vollrausch 9. März 2017 um 23:21

    …ich habe auch Gicht und hatte meinen ersten Anfall schon mit 35j…lange habe ich versucht dies alleine in den Griff zu bekommen, da ich auch kein Fan von Arzneien bin.
    Als ich einen Gichtanfall in beiden Fußgelenken bekam und nicht einmal mehr auf die Toilette konnte, änderte ich meinen Vorsatz ;-)
    Natürlich gibt es eine erbliche Komponente bei der Gichterkrankung, bei mir liegt es väterlicherseits und auch mütterlicherseits in den Genen, aber ich habe auch Übergewicht und ernähre mich mit viel Fleisch und anderen purinhaltigen Lebensmittel.
    Ich glaube, wenn ich mich normal ernähren würde, könnte ich auf Medikamente verzichten – nicht nur Allopuriol, sondern auch auf Blutdruckmedikamente, deren ich drei nehme.
    Meine Zuckerwerte sind mittlerweile auch schon im Bereich von einer Prädiabetes (also > 100).
    Ich bin mir sicher, daß man hier mit einer moderaten Ernährung etwas tun könnte, aber der Schweinehund ist nicht leicht zu besiegen.
    Ich versuche schon alles mir mögliche zu tun.
    Diese Krankheiten, sind mMn schon eine Folge der Überernährung, auch wenn genetische Komponenten eine Rolle spielen, aber man kann etwas dagegen tun.

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