Eso-Jubel: Wenn die tollen Quanten kommen

Schöner Artikel in der Spreezeitung zum esoterischen Quanten-Unfug:

eso

Wohlwissend, dass die Quantenphysik bizarr klingende Aussagen macht, folgern die Quantenesoteriker munter, dass alles bizarr Klingende deshalb auch zwingend zur Quantenphysik gehören muss. Das ist ein Trugschluss, der sich jedoch wunderbar ausbeuten lässt.”

“Wie man Quantenquark potenziert” erklärt Dr. Holm Hümmler in seinem Blog. Es geht darin um die Quantenphantasien der Homöopathen.

Zum Weiterlesen:

  • Wie man Quantenquark potenziert, Relativer Quantenquark am 1. Januar 2017
  • Eso-Mix für Denkfaule: Wofür Quanten so alles herhalten müssen, spreezeitung am 4. Januar 2017
  • Homöopathische Quanten: Verschränkt oder beschränkt? GWUP-Blog am 2. Februar 2016
  • Ein Quantum Schwachsinn, GWUP-Blog am 10. April 2011

2 Kommentare zu “Eso-Jubel: Wenn die tollen Quanten kommen”


  1. 1 Catweazle 7. Januar 2017 um 13:00

    Als seriösen Fachbegriff für alle Arten von esoterischem Quantenquark empfehle ich in Zukunft das Wort “Schmock” zu verwenden.
    Laut Wikipedia:
    “Auch eine Verwendung im Sinne von „leeres, geschwollenes Gerede“ ist belegt.”

  2. 2 Ralf im Vollrausch 7. Januar 2017 um 22:37

    Was man aber nicht vergessen darf, ist, daß uns die Quantenphysik die Grenzen des messbaren zeigt und auch wo Theorien versagen. mMn macht die Quantenphysik eine “Weltformel” unmöglich.

    Einstein war der letzte klassische Physiker, der aber sehr viel für die Quantenphysik geleistet hat.

    Diese “Unschärfe” in der Physik verleitet nun Esoteriker und Andere Spinner dazu, die Quantenphysik für alles “Unerklärliche” zu benutzen, wobei vieles doch erklärbar ist.

    Auch die Quantenphysik ist “determinierbar”, viele moderne Geräte benutzen Techniken, die auf Quanteneffekte beruhen (zb Laser, Flash-Speicher).

    Für mich ist die Quantenmechanik ein “Foot-Print” des Urknalls, der akausal, zeitlos und nichtlokal ist (von einem “war” zu sprechen, würde ihn zeitlich einordnen).

    Wir müssen wohl akzeptieren, daß unserer Erkennen immer nur beschränkt sein wird und wir die “Wirklichkeit” nicht in voller Gänze betrachten können, da wir ein Teil dieser “Wirklichkeit” sind.

    Vergleichbar mit Platons Höhlengleichnis

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