James Randi: Der „Urvater der Skeptiker“ im profil

Zur Verleihung des Heinz-Oberhummer-Awards an James Randi gibt es ein ausführliches Porträt in profil:

Aber er könne doch gar nicht ausschließen, dass Übersinnliches sehr wohl existiere, wird Randi oft vorgehalten. Richtig, sagt er dann. Allerdings seien im Regelfall alle rationalen Argumente selbst für die seltsamsten Phänomene stets überzeugender und zudem einfacher als jeder paranormale Ansatz.

Er könne auch nicht ausschließen, dass es den Weihnachtsmann gibt, so Randi, doch generell seien Sichtungen von dicken bärtigen Männern mit roter Zipfelmütze auf andere Weise leichter erklärbar.”

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Beobachten wir aber derzeit nicht sogar eine wachsende Begeisterung für das Irrationale, wie der Glaube an Chemtrails oder eine flache Erde zeigt? Ist alles hartnäckige Aufklären, jeder Appell an die Vernunft letztlich vergeblich? Wollen die Menschen Mythen anhängen, haben sie ein Problem mit der kalten Realität?

„Oh ja“, sagt Randi. Dennoch weiß er genau, was ihn motiviert, jeden Tag weiterzumachen. Nach seinen Shows kommen häufig Leute zu ihm. Manche haben Tränen in den Augen, umarmen ihn und beteuern, dass sich soeben ihre Sicht auf die Welt fundamental geändert habe.

Diese Reaktionen genügen ihm völlig. Und sie rühren ihn nicht nur, sondern spornen ihn weiter an.

Am Donnerstag dieser Woche nimmt James Randi in Wien den ersten Heinz Oberhummer Award für Wissenschaftskommunikation entgegen.”

Zum Weiterlesen:

  • James Randi: Magier und Urvater der Skeptiker, profil am 22. November 2016
  • Behind the Magic: An Interview with James Randi, Skeptical Inquirer Volume 39.2, March/April 2015
  • James Randi wird 85, GWUP-Blog am 6. August 2013
  • Videobotschaft von James Randi zum Heinz-Oberhummer-Award, GWUP-Blog am 18. November 2016

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