„Keine Alternative“: Homöopathie in der Zeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen

Die Gesundheitszeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen gilt nicht gerade als Pharma-freundlich.

In der verqueren Logik der Globuli-Fans müsste diese unabhängige Publikation folglich Homöopathie über den grünen Klee (Verzeihung, über den Trifolium pratense) loben, denn nur gekaufte Pharma-Sölder kritisieren Homöopathie.

Tut sie aber nicht, da es bei Homöopathie-Kritik mitnichten um Ideologie geht, sondern um Evidenz.

In der aktuellen Ausgabe (4/2016) rezensiert Gute Pillen – Schlechte Pillen das Buch “Der Glaube an die Globuli – Die Verheißungen der Homöopathie” von Norbert Schmacke.

gpsp

Der Beitrag ist nicht online verfügbar, daher geben wir hier nur das Fazit wieder:

Für klar denkende Menschen sind Homöopathie und diverse Naturheilverfahren keine Alternative.”

Zum Weiterlesen:

  • Wirksamkeit der Homöopathie: Streit ohne Ende, Ärztezeitung am 21. Juni 2016
  • Homöopathie und Politik: Norbert Schmacke im Skeptiker-Interview, GWUP-Blog am 19. März 2016
  • Magischer Kinderglaube, brand eins 1/2016
  • Gesundheitswissenschaftler kritisiert Homöopathie: kein Nutzen, ethisch unvereinbar, GWUP-Blog am 26. Oktober 2015
  • Buch-Tipp: “Der Glaube an die Globuli – Die Verheißungen der Homöopathie”, Ratgeber-News-Blog am 20. Dezember 2015
  • DocCheck: „Globuspokus“ raus aus dem Sozialgesetzbuch, GWUP-Blog am 22. Februar 2016

4 Kommentare zu “„Keine Alternative“: Homöopathie in der Zeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen”


  1. 1 Bettina Frank 4. Juli 2016 um 11:44

    “Für klar denkende Menschen sind Homöopathie und diverse Naturheilverfahren keine Alternative.”

    Wunderbar, damit ist alles gesagt!

  2. 2 Jürgen Kempf 4. Juli 2016 um 15:57

    Wohl wahr, damit ist alles gesagt.

    Aber es entsteht der Eindruck, dass es immer mehr, nicht so klar denkende Menschen gibt.
    Aus vielerlei Gründen
    Wenn sie von eigenen Sorgen und Ängsten getrieben sind und sich
    nicht ernst genommen fühlen, müssen die Heiler und Schamanen nur die Arme
    ausbreiten

    War es nicht immer so, dass Massen von Propheten, Verkündern, Heilern
    manipuliert und ausgenutzt wurden
    Wir leben in angeblich aufgeklärten Zeiten.
    Wirklich….? Immer eine Frage des Aufklärers und des Aufgeklärten

    Ich habe mit erstem Studium und danach weiterführender fachlichen Spezialisierung schlussendlich 10 Jahre studiert
    Aber wer hat denn die Möglichkeit sich derart intensiv mit der Materie zu beschäftigen?

    Die Menschen sind darauf angewiesen, dass zu glauben was ihnen zum Thema Gesundheit erzählt wird
    Wem sie glauben, entscheiden sie selbst

    Es entsteht für mich auch daraus eine enorme Verantwortung, der oft nicht genüge getan wird

  3. 3 Martin 4. Juli 2016 um 18:02

    Zu Jürgen Kempf

    Ich kann ihnen nur zustimmen.Wer von Sorgen und Ängste getrieben ist, kann meiner Ansicht nicht mehr klar denken, was nicht negativ gemeint ist denn für solche Menschen ist Stress ein Dauerzustand und Hilf-und Machtlosigkeit ein beherrschendes Dauergefühl.

    Da das Gefühl in solchen Situationen nun einmal stärker ist als jeder Verstand, greift man nach solchen Stohhalmen.

    Die ganze Eso-Szene ist ein riesen Haifischbecken…Diese Haie brauchen nur ihre Mäuler offen halten, die Hilfesuchenden schwimmen von allein hinein…Wenn der Mensch um seine Hilflosigkeit weiß(Krankheit,Leiden etc.), so will er doch daran glauben, dass er sie durch Heilung überwinden kann.Genau an dieser Glaubensstelle docken die Esoteriker und Scharlatane an.

    So erreicht diese Szene ca. 20 Milliarden EUR Umsatz im Jahr.KLAR DENKEN hier nur die, die in diesem Psycho Geschäft ihren Gewinne machen wollen.

    Oder ist diese Form des KLAR Denkens eigentlich die kranke Art des Klar Denkens ?

  4. 4 Ralf in Altersteilzeit 8. Juli 2016 um 14:48

    Zitat Martin

    Oder ist diese Form des KLAR Denkens eigentlich die kranke Art des Klar Denkens ?

    …krank nicht unbedingt, aber mit Sicherheit: unmoralisch.


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