„Ergebniswäsche“: Detailanalyse des Forschungsreaders Homöopathie der WissHom

Zu den “60 Seiten Papierverschwendung” (sprich: dem Reader der WissHom zum aktuellen Forschungsstand der Homöopathie) haben wir uns hier schon kurz geäußert.

In seinem Blog Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie wird Dr. Norbert Aust …

… in lockerer Folge die einzelnen in der Dokumentation publizierten Arbeiten detailliert analysieren”.

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Zum Auftakt nimmt der INH-Initiator sich die Arbeit “Ergebnisse von Original-RCTs mit individueller Homöopathie und Hochpotenzen im Vergleich zu Placebo und Standard-Therapien” von Klaus von Ammon, Loredana Torchetti und Martin Frei-Erb vor, die in dem WissHom-Blendwerk prominent gehypt wird.

In diesem Zusammenhang noch ein Hinweis auf die informative Seite “Studien und Co.” vom IQWiG:

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 Zum Weiterlesen:

  • WissHom zu RCTs – Ergebniswäsche in fünf Gängen, Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie am 15. Juni 2016
  • 60 Seiten Papierverschwendung: Der „Reader“ der Homöopathen zum aktuellen Forschungsstand, GWUP-Blog am 29. Mai 2016
  • Offizielle Erklärung des INH zur Veröffentlichung der WissHom: „Der aktuelle Stand der Forschung zur Homöopathie”
  • BREAKING NEWS! German homeopaths have just found out: HOMEOPATHY WORKS AFTER ALL, edzardernst am 29. Mai 2016
  • „Studien-Daten“ und die Realitätsverweigerung der Homöopathen vom DZVhÄ, GWUP-Blog am 18. Oktober 2015
  • Cochrane: Drei neue Videos über Evidenzbasierte Medizin, GWUP-Blog am 1. Mai 2016
  • Was heißt denn hier wissenschaftlich erwiesen? Statistische Signifikanz, Youtube-Video vom 29. März 2016
  • Homöopathie – kritisch und kompakt III, Der Goldene Aluhut am 19. Juni 2016

2 Kommentare zu “„Ergebniswäsche“: Detailanalyse des Forschungsreaders Homöopathie der WissHom”


  1. 1 Ursula 20. Juni 2016 um 08:03

    Ach herrje,
    hab grad den Blogartikel von Norbert Aust überflogen (intensives Lesen folgt noch), und habe schon wieder einen wissenschaftlich klingenden Terminus gefunden, den ich noch nicht kannte.

    Potenzieren statt Verdünnen ist ein alter Hut, aber das”…individuell verordnete ultramolekulare Medikamente…” kannte ich noch nicht. bin gespannt wann die ersten Homöopathiebefürworter in meinem Freundes -und Bekanntenkreis damit argumentieren.

    Letztens hat mir eine von mir sehr geschätzte Kollegin erklärt, dass sie anno dazumal ihre Borriolose homöopathisch geheilt hat, weil die schulmedizinischen Medikamente so starke Nebenwirkungen hatten, dass sie diese nicht mehr nehmen wollte.

  2. 2 pederm 20. Juni 2016 um 13:03

    @Ursula: Na da wünsch ich doch viel Spaß mit Lyme-Arthritis oder wahlweise Enzephalitis.

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