Homöopathie im Deutschen Museum – jetzt wird’s peinlich

Ein Gastbeitrag von Ute Parsch

Mit dem Artikel „Similia similibus curentur“ in der Aprilausgabe seines Mitgliedermagazins Kultur & Technik fiel das Deutsche Museum unangenehm durch die einseitig positive Darstellung der Homöopathie auf.

Einen Blog-Beitrag dazu gab es hier.

Mehrere GWUP-Mitglieder hatten daraufhin Leserbriefe an das Museum geschrieben.

Heute war nun die neue Ausgabe des Magazins im Briefkasten. Und wer immer auf eine vernünftige und ausführliche Stellungnahme zur vorgebrachten Kritik gehofft hatte, der sieht sich bitter enttäuscht – oder ist einfach nur wütend.

Es findet sich kein Artikel in dem Heft, der ausführlich Stellung beziehen würde.

In der Rubrik “Leserbriefe” sind drei kritische Schreiben abgedruckt; sie bleiben unkommentiert.

Die einzige Stellungnahme, wenn man es so nennen will, findet sich unauffällig am Ende des Editorials von Generaldirektor Professor Wolfgang M. Heckl vorne im Heft.

Und diese ist ein Schlag ins Gesicht.

Heckl leitet zum Thema über, nachdem er die Hauptartikel der aktuellen Ausgabe besprochen hat. Und zwar mit den Worten

Wissenschaft allgemein verständlich zu erklären, gleicht oft genug einer Gratwanderung. Auf schmalen Grat balanciert – nicht zuletzt aus diesem Grund – bisweilen auch die Redaktion unseres Mitgliedermagazins. Der Beitrag zur Homöopathie in unserer letzten Ausgabe erweckte den Unmut etlicher Leser.”

Das lässt nichts Gutes ahnen.

Durch diese Einleitung klingt es von Anfang an so, als wolle man das Ganze nur als Missverständnis darstellen, als seien die Leserreaktionen nur darauf zurückzuführen, dass man die im Artikel gemachten Aussagen falsch verstanden hätte, weil sie suboptimal formuliert waren.

Man fragt sich allerdings, wie jemand das ernsthaft für einen Artikel behaupten kann, in dem die kritische “Marburger Erklärung zur Homöopathie” von 1992 explizit als besonders krasses Beispiel einer “Anfeindung” bezeichnet wird, die nur zum Teil rational aus ihrer Gegensätzlichkeit zur herrschenden Lehrmeinung erklärbar sei.

Auch die aus den Leserbriefen gezogene Schlussfolgerung Heckls ist nicht wirklich befriedigend:

Das Echo zeigt mir, dass das Magazin aufmerksam gelesen wird.”

Jetzt wäre doch eigentlich der Zeitpunkt, klar zu der in den Leserbriefen geäußerten Kritik Stellung zu beziehen.

Doch es kommt nur:

Weniger schön für mich und unser Haus ist allerdings, dass einige Leser den Eindruck gewonnen haben, das Deutsche Museum würde neuerdings esoterischen Praktiken das Wort reden. Ich kann Ihnen versichern, dass dies nicht der Fall ist. “

Zunächst werden hier aus „etlichen Lesern“ ganz subtil nur noch „einige Leser“ gemacht, die Kritik also als Außenseiterposition dargestellt.

Doch hauptsächlich ist dies gar keine Stellungnahme zur Kritik, sondern einfach eine unhaltbare Behauptung.

Es ist Fakt, dass das Deutsche Museum einen Artikel veröffentlicht hat, der keinerlei kritische Stimme zur Homöopathie enthielt, der solche Kritik sogar als Vorurteile schmähte.

Gleichzeitig wurde die Homöopathie als sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Ausbildung bezeichnet, der die „Schulmedizin“ die Überzeugung zu verdanken habe, dass „eine ganzheitliche Behandlung dem Patienten mehr hilft als bloße Bekämpfung der akuten Symptome“.

Man fragt sich also, auf welcher Basis der Physiker Heckl nun behauptet, das Deutsche Museum habe der esoterischen Praktik der Homöopathie nicht das Wort geredet.

Aber vielleicht wird Herr Heckl ja noch etwas deutlicher? Wir lesen:

Auch wenn unsere Autorinnen und Autoren keineswegs immer die Meinung des Deutschen Museums wiedergeben müssen, hätte ich mir – insbesondere bei der Auswahl der Literaturliste – mehr Ausgewogenheit gewünscht.”

Das war alles?

Erstens sagt Heckl hiermit keineswegs, dass der Autor des diskutierten Artikels nicht die Meinung des Deutschen Museums vertreten hat. Eine Aussage hierzu fehlt komplett!

Man sollte doch meinen, dass man in einer Stellungnahme Stellung bezieht, dass also dem Leser klar und deutlich gesagt wird, wie Herr Heckl und das Deutsche Museum zu den Aussagen des Homöopathie-Artikels stehen.

Aber genau dieser zentrale Kernpunkt einer Stellungnahme fehlt.

Damit können sich alle Homöopathen weiterhin auf den Artikel aus Kultur & Technik berufen, denn die darin gemachten Aussagen wurden nicht dementiert.

Zweitens ist “ausgewogene Berichterstattung” wohl kaum der optimale Blickwinkel einer wissenschaftlichen Einrichtung auf die Homöopathie.

Als solche kann, ja sollte man darauf hinweisen, wie dürftig die Studienlage und wie aussichtslos die Scientabilität der Homöopathie ist.

Dazu ist Herr Heckl aber nicht einmal in einer kritischen Stellungnahme bereit.

Man fragt sich, von wem er diese erwartet? Wenn nicht einmal Einrichtungen, die sich den Wissenschaften verpflichtet sehen, klar Stellung beziehen, wer soll es dann tun?

Genau deshalb sind diese schwachen Worte so enttäuschend.

Der nächste Absatz legt sogar noch nach:

Um ein wenig Nachsicht möchte ich allerdings die Expertinnen und Experten unter unseren Mitgliedern auch bitten.

Wir wollen mit diesem Magazin ein möglichst breites Publikum ansprechen. Daher achten wir darauf, dass es neben schwierigen Beiträgen auch gut verständliche Lesestücke im Heft gibt.

Neben Wissenschaftlern und Kuratoren schreiben für unser Magazin auch Journalisten, die Themen aus anderen Perspektiven angehen – wiederum ein steter Drahtseilakt, der mal besser, mal schlechter gelingt.”

Heißt im Klartext: Wissenschaftler sollen einfach mal ruhig sein.

In dem Heft wird schließlich nur geschrieben, was ein breites Publikum eben will.

Ein eindeutiges Eingeständnis, warum das Deutsche Museum so positiv über die so beliebte Homöopathie berichtet: Der Artikel sollte schlicht das ausdrücken, was viele lesen wollen.

Wer Kritik übt, verhält sich demnach also unnachsichtig.

Dabei wäre es für keinen Leser zu schwierig oder zu unverständlich geworden, wenn man klar Stellung bezogen und angeführt hätte, dass Homöopathie seit 200 Jahren keine über Placebo liegende Wirksamkeit nachweisen konnte. Was für ein peinliches vorgeschobenes Scheinargument!

Hier wird Wissenschaftlichkeit der Mehrheitsmeinung geopfert – und dafür will man sich nicht einmal kritisieren lassen.

Auch der Verweis auf die Meinungsfreiheit der Autoren zieht nicht.

Natürlich ist zu erwarten, dass jeder Autor, egal ob Wissenschaftler oder nicht, aus seiner Perspektive heraus schreibt.

Als Deutsches Museum, das esoterischen Praktiken erklärtermaßen nicht das Wort reden will, von dem man als den Wissenschaften verpflichtete Institution auch eine gewisse Zuverlässigkeit der sachlichen Informationen erwartet, als dieses Deutsches Museum sollte man doch zumindest prüfen, ob die in Artikeln gemachten Aussagen aus wissenschaftlicher Sicht grundlegend haltbar sind.

Müssen wir etwa in Zukunft mit Astrologie-freundlichen Artikeln in Kultur & Technik rechnen, wenn ein Astrologe als Gastautor halt aus seiner Perspektive heraus schreibt?

Dies als einzige Reaktion auf die berechtigte Kritik an dem abgedruckten Artikel ist einfach nur traurig und peinlich!

Man bringt Pseudoargumente, weil man sich nicht dazu durchringen kann, sich zu einer klaren, wenn auch nicht allgemein beliebten Meinung zu bekennen.

Oder ist man vielleicht wirklich schon vom homöopathischen Pseudowissenschaftsbetrieb und dessen Marketing so geblendet, dass man die Kritik nicht mehr als berechtigt wahrgenommen hat?

Das wäre für das Deutsche Museum eher noch peinlicher – und noch trauriger für alle.

Zum Weiterlesen:

47 Kommentare zu “Homöopathie im Deutschen Museum – jetzt wird’s peinlich”


  1. 1 Metepec1947 7. Juli 2013 um 12:15

    Zitat:

    “Mehrere GWUP-Mitglieder hatten daraufhin Leserbriefe an das Museum geschrieben.

    Heute war nun die neue Ausgabe des Magazins im Briefkasten. Und wer immer auf eine vernünftige und ausführliche Stellungnahme zur vorgebrachten Kritik gehofft hatte, der sieht sich bitter enttäuscht – oder ist einfach nur wütend.”

    Warum versucht ihr immer wieder das Recht der freien Meinungsäußerung, welches im Grundgesetz verankert ist, zu untergraben in dem ihr versucht anderen Menschen eure Meinung aufzuzwingen???

    Es ist mir unverständlich wie man soviel Energie in so einen Mist reinstecken kann, lasst doch andere Menschen ihre Meinung und gut ist!

    DAS macht mich nämlich einfach nur wütend: Ein paar Möchte-Gern-Oberlehrer die versuchen anderen ihre Meinung und ihr Weltbild aufzuzwingen. Idiologisch seit ihr auch nicht besser als Sekten…und Du Bernd Harder, kommst mir vor wie jemand der im Kindergarten, in der Schule dauernd gehänselt wurde und Außenseiter war und deshalb heute als Erwachsener seine Wut an den (esoterischen) Randgruppen ausläßt.

  2. 2 Bernd Harder 7. Juli 2013 um 12:31

    @Metepec:

    Offenbar haben Sie den Artikel nicht gelesen.

    Es geht hier nicht um “Meinungen”, sondern um wissenschaftliche Erkenntnisse, die unzweideutig belegen, dass Homöopathie nicht funktioniert und die Aussagen des Museums-Artikels somit objektiv falsch sind.

    Würde man das alles “gut sein lassen”, wie Sie vorschlagen, würden wir noch im Mittelalter leben und nie irgendeinen Erkenntnisfortschritt haben.

    Und selbst wenn es um “Meinungen” ginge – ich zitiere mal einen Kommentar von gestern:

    Klar haben Sie das Recht auf Ihre “eigene Meinung”.

    Aber Sie haben kein Recht darauf, dass Ihnen niemand widerspricht.

    Und schon gar nicht haben Sie ein Recht auf eigene Tatsachen – und genau darum geht es bei Homöopathie und Esoterik, nicht um “Meinungen”.

    Anscheinend verstehen Sie weder, worum es überhaupt geht, noch sind Sie einer inhaltlichen Auseinandersetzung geistig gewachsen, deshalb können Sie nur rumpöbeln.

    << Du Bernd Harder, kommst mir vor …<<

    Ich sage mal besser nicht, wie Leute mir vorkommen, die solche erbärmlichen und aufgeplusterten Kommentare schreiben. Vermutlich zählen Sie persönlich zu einer ganz anderen “Randgruppe” als der esoterischen.

    Ach ja – ich würde mich auch schämen, meinen Klarnamen bei solchen Kommentaren zu verwenden, Herr “Metepec” …

    Und mehrere identische Kommentare unter verschiedenen Pseudonymen zu schicken brauchen Sie auch nicht, funktioniert nicht.

  3. 3 trixi 7. Juli 2013 um 12:44

    @metepec: Ach klar, die “Meinungsfreiheit”, die in den Augen der Metepecs und Co. natürlich für die Schwärmer und Gläubigen dieser Welt gilt, nicht aber für die Vernünftigen und Skeptischen.

    Die sollen einfach nur still sein – das würde dir wohl so passen!

  4. 4 Martina Rheken 7. Juli 2013 um 12:47

    @Metepec:

    “Es ist mir unverständlich wie man soviel Energie in so einen Mist reinstecken kann.”

    Dann wundert es mich, dass Sie nicht einfach mal nachfragen, und zwar anständig und ohne Beleidigungen.

    Ich bin sehr sicher, dass Sie dann von Herrn Harder auch eine anständige und ausführliche Antwort bekommen hätten.

    Und die Meinungsfreiheit – ja, die ist immer dann schwer zu ertragen, wenn sie auch für andere gilt, nicht wahr?

  5. 5 trixi 7. Juli 2013 um 12:50

    @Martina schrieb:

    “und zwar anständig und ohne Beleidigungen.”

    Wenn das der Typ ist, den ich vermute, kann der gar nicht anders.

  6. 6 Berthold 7. Juli 2013 um 13:00

    Ganz ehrlich: Mit jemandem, der Esoteriker als “Randgruppe” (lt. Wikipedia “als nicht integriert geltende Bevölkerungsteile innerhalb der Gesellschaft”) diffamiert, würde ich gar nicht diskutieren.

  7. 7 Michel 7. Juli 2013 um 13:18

    Und demnächst kann man anthroposophische und allgemein esoterische Literatur im Museumsshop erwerben?

    Warum betteln Esoteriker so verzweifelt um wissenschafliche Anerkennung? Das wird nicht wieder funktionieren!

  8. 8 hans 7. Juli 2013 um 13:18

    Hallo Metepec,

    zeig uns doch mal, dass du zu den Denkern gehörst und schreib einfach mal einen brillianten, intellektuell fundierten und verständlichen Kommentar zu diesem Text zu deinem Lieblingsthema:

    http://www.nachdenken-bitte.de/kritisches-denken/meinungen-ansichten-ideen-uberzeugungen-entscheidungen-und-handlungen/

  9. 9 Metepec1947 7. Juli 2013 um 13:25

    @Bernd Harder

    Offensichtlich hast DU die ganze Situation nicht verstanden: Da ist ein Museum das die Geschichte der Homoöpathie darstellen will – nicht mehr und nicht weniger! Die werden als Museum bestimmt nicht hingehen und sagen das das alles stimmt und wirkt sondern es handelt sich nur um einen Darstellung von Geschichte ohne Bewertung derselben.
    Da das ja geschichtlich wirklich passiert ist als jemand die Homöopathie erfand, ist das eben Geschichte. Das ist genauso als würde man geschichtlich Darstellen wie Druiden um Stonehenge herum getanz sind, oder wie sich Indianer in einer Schwitzhütte zugekifft haben um Visionen zu erfahren.

    Verstehst Du jetzt was ich meine? Es handelt sich um die Darstellung wahrer Begebenheiten, um Geschichte eben aber nicht um Bewertung der Wirksamkeit oder Unwirksamkeit von Homöopathie.

    Von daher reagiert ihr völlig überzogen, schießt mit Kanonen auf Spatzen.

    Wo habe ich hier Beleidigt? Ich habe lediglich eine Vermutung angestellt, da ich Bernd Harder (zum Glück) nicht persönlich kenne kann ich auch nur eine Vermutung anstellen…aber aufgrund dieses Verhaltens ist es nunmal manchmal so das ewig hetzende Menschen meisten in der Kindheit selber Außenseiter waren. Und wenn man so gegenüber seinen Mitmenschen auftritt ist das wohl auch kein Wunder.

    Ich stelle mir gerade vor wie wohl ein Treffen zwischen Berd Harder und Esoterikern ablaufen würde, wahrscheinlich würde er sie solange mobben, hetzen, sich lustig machen bis sie nur noch ein kleines Häufchen Elend sind…und sowas macht man nicht mit anderen Menschen…schon aus Anstand nicht. Gibt schließlich genug Menschen auf der Welt die sich gegenseitig an die Gurgel gehen.

  10. 10 Bernd 7. Juli 2013 um 13:32

    “Der Artikel sollte schlicht das ausdrücken, was viele lesen wollen.”

    Zu dieser Feststellung kann man, nein muss man kommen, wenn man miterlebt, wie in den Medien teilweise gearbeitet wird.

    Und damit meine ich ausdrücklich nicht nur die Bild.

    Ich habe selber erlebt, wie ein Reporter meine Aussagen ins genaue Gegenteil kehrte, was er mit einer ähnlichen Formulierung wie oben begründet hat. Und das ohne eine Rötung der Gesichtspartie.

    Die Lüge als Mittel der Reportage ist leider Teil der Arbeit vieler Reporter.

  11. 11 Bernd Harder 7. Juli 2013 um 13:42

    @Metepec:

    << Offensichtlich hast DU die ganze Situation nicht verstanden: Da ist ein Museum das die Geschichte der Homoöpathie darstellen will – nicht mehr und nicht weniger! <<

    Dann haben Sie den Ausgangsartikel offenbar nicht gelesen.

    Eine “Geschichte” der Homöopathie würde kritische Einwände gegen das Verfahren von namhaften Wissenschaftlern nicht als “irrationale Anfeindung” schmähen und würde auch nicht ausschließlich Pro-Homöopathie-Literaturangaben zum Artikel stellen, und würde zudem die Studienlage und eine “heutige” Bewertung der Homöopathie objektiv darstellen.

    Denn auch das gehört zu einer “Geschichte der Homöopathie” – nämlich ihr Scheitern.

    Eine “Geschichte der Homöopathie” würde Homöopathie als medizinhistorisches Phänomen darstellen, würde die besonderen Umstände ihrer Entstehung und die Person Hahnemanns und seine Absichten zu seiner Zeit würdigen etc.pp.

    Als solches wäre das ok, habe ich in meinem eigenen Artikel (ich bin NICHT Ute Parsch) ja auch so geschrieben. Vielleicht erst mal den verlinkten Artikel “Homöopathie im Deutschen Museum” lesen.

    Der Artikel im Museums-Magazin tut all dies nicht, sondern er stellt die Homöopathie als wirksames und belegtes Verfahren für die heutige Zeit dar.

    << Die werden als Museum bestimmt nicht hingehen und sagen das das alles stimmt und wirkt. <<

    Doch, das tun sie.

    << Von daher reagiert ihr völlig überzogen, schießt mit Kanonen auf Spatzen. <<

    Nein, denn eine Einrichtung, die sich “den Wissenschaften verpflichtet” fühlt, blamiert sich mit einem pseudowissenschaftlichen Artikel über ein pseudowissenschaftliches Verfahren. All das hat Frau Parsch doch genau erklärt, warum lesen Sie das nicht erst mal?

    << ewig hetzende Menschen <<

    Das ist z.B. eine – vermutlich sogar justizable – Beleidigung. Aber ich kann Sie eh nicht ernst nehmen bislang, also trifft mich so etwas auch nicht.

    << Ich stelle mir gerade vor wie wohl ein Treffen zwischen Berd Harder und Esoterikern ablaufen würde, wahrscheinlich würde er sie solange mobben, hetzen, sich lustig machen bis sie nur noch ein kleines Häufchen Elend sind <<

    Im Gegensatz zu Ihnen habe ich solche Treffen und Begegnungen sehr häufig, sogar im Fernsehen etc., und bis jetzt ist alles sehr friedlich und harmonisch abgegangen.

    Ich denke, jeder Skeptiker und jeder Esoteriker bringt mehr Toleranz und Anstand und gegenseitiges Verständnis mit als Sie, also schließen Sie bitte nicht von sich auf andere.

  12. 12 Metepec1947 7. Juli 2013 um 13:52

    @Bernd Harder

    “Das ist z.B. eine – vermutlich sogar justizable – Beleidigung. Aber ich kann Sie eh nicht ernst nehmen bislang, also trifft mich so etwas auch nicht. ”

    Dann erklär mal bitte wie Du das nennst wenn man ständig über Andersdenke lustig macht? Ist keine Hetze? Vielleicht Mobbing?
    Wenn Du z.b. schreibt wie im Artikel über dem Atacama Humanoiden “UFO Freaks” dann ist keine Beleidung? Du machst Dich hier über andere Menschen lustig und animierst Deine Leser indirekt dazu mit einzusteigen? Was soll das sonst sein als Hetze? Habe ich damit nicht nur die Wahrheit gesagt oder wie soll ich das sonst nennen? Erklärs mir!

  13. 13 Bernd Harder 7. Juli 2013 um 14:03

    @Metepec:

    Ach so, von daher weht der Wind …

    Unsere Ufo-Freunde können mal wieder die vielen Widerlegungen nicht ab und werden dann persönlich.

    Danke für den Hinweis, dann können wir uns ja alles weitere sparen, habe heute eh noch was anderes vor.

    << Wenn Du z.b. schreibt wie im Artikel über dem Atacama Humanoiden "UFO Freaks" dann ist keine Beleidung? <<

    Nein, wie kommst Du darauf?

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:

    << Ein Freak [fɹi:k] (aus dem Englischen freak: „Krüppel, Verrückter, Unnormaler“ aber auch „Begeisterter“) ist in der heutigen Umgangssprache meist eine Person, die eine bestimmte Sache, zum Beispiel ihr Hobby, exzessiv bzw. über ein „normales“ Maß hinaus betreibt, diese Sache zum Lebensinhalt macht oder sich zumindest mehr als andere darin auskennt (beispielsweise ein Computerfreak). <<

    Wo genau siehst Du hier jetzt eine Beleidigung?

    Und wieso kommt ein "Computerfreak" nie auf die Idee, darin eine Beleidigung zu sehen, die eher sogar im Gegenteil das als eine Art Ehrenbezeichnung verbuchen?

    Warum sind es immer nur unsere Ufo-Freunde, die in allem und stets eine "Beleidigung" sehen, wenn man ihnen widerspricht?

    Erklär DU es mir – aber bitte nicht mehr heute.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Freak

  14. 14 trixi: 7. Juli 2013 um 14:30

    @Metepec/Bernd:

    Typisch, anstatt was zur ganz irdischen Entlarvung des angeblichen “Alien” von Atacama zu sagen, beschweren sich die Gläubigen über das Wort “Ufo-Freak”, Gott oh Gott …

  15. 15 Metepec1947 7. Juli 2013 um 14:30

    @Bernd Harder

    Vielleicht solltest Du endlich die außerirdische Wahrheit akzeptieren und auch das diverse paranormale Dinge mittels Quantenverschränkung funktionieren.

    “Danke für den Hinweis, dann können wir uns ja alles weitere sparen, habe heute eh noch was anderes vor.”

    Ach ja, was denn – UFO Bücher lesen? ^^

  16. 16 Michel 7. Juli 2013 um 14:35

    Totenkopfäffchen. R.I.P.

  17. 17 Bernd Harder 7. Juli 2013 um 14:36

    @Metepec:

    < < Ufo-Bücher lesen? <<

    Nö, Literatur für Dich heraussuchen, damit Du von diesem ganzen Kram mal runterkommst und z.B. verstehst, was "Quanten-Verschränkung" überhaupt ist und was sie kann und was nicht:

    http://www.naklar.at/content/features/entanglement/

    http://www.naklar.at/content/comments/quanten/

    http://scienceblogs.de/naklar/2012/08/23/quantenmystik-und-wissenschaft/

  18. 18 Pierre Castell 7. Juli 2013 um 14:37

    Herr Bruns ist gegangen – Metepec ist gekommen.

    Billigste Beleidigungen scheinen die “Argumente” derer zu sein, die NICHTS vernünftiges zum Thema zu sagen haben!

  19. 19 Ute Parsch 7. Juli 2013 um 14:39

    @ Metepec:

    Zunächst muss ich sagen, dass ich sehr unfair finde, dass Sie als Antwort auf meinen Artikel nun von Ihrem ersten Kommentar an Herrn Harder angreifen. Der Blog-Beitrag war von mir!

    “Da ist ein Museum das die Geschichte der Homoöpathie darstellen will – nicht mehr und nicht weniger!”

    Und genau das ist falsch.

    Es war von vorneherein klar, dass niemand das Deutsche Museum dafür kritisiert, dass es einen historischen Homöopathiekoffer ausstellt, noch dass es in seinem Mitgliedermagazin auf dieses Ausstellungsstück hinweist und Geschichtliches dazu darstellt.

    Niemand würde das Deutsche Museum (oder ein anderes Museum) dafür kritisieren, die Homöopathie als historisch interessanten methodologischen Versuch darzustellen.

    Von vorneherein bezog sich die Kritik gerade auf die einseitig wertende Darstellung der Homöopathie im Artikel:

    Der ursprüngliche Artikel bezog seine Darstellungsweise ausschließlich aus homöopathischen Quellen und war entsprechend mit faslchen Fakten gespickt (z. B. mein Hinweis oben zur Behauptung im Artikel, ohne Homöopathie würde “Schulmedizin” nur Symptome behandeln.)

    Es geht hier also in keiner Weise um eine “Meinung” und noch weniger um einen Verstoß gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung.

    Das Deutsche Museum darf selbstverständlich jedwede Meinung zur Homöopathie äußern. Nur muss es dann dazu stehen, dass man darauf hiweist, wie diese Meinung aus Sicht der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der Studienlage zu bewerten ist.

    Mein Beitrag oben kritisiert folgerichtig, dass man Tatsachen falsch dargestellt und einseitig unwissenschaftlich bewertet hat und nun nicht einmal dazu steht.

  20. 20 Metepec1947 7. Juli 2013 um 14:45

    @trixi

    Also nur mal so zur Info: Dr. Steven Greer hat auf Twitter selber gesagt als die Ergebnisse rauskamen das er den Atacama Humanoiden für einen Menschen hält und nicht für außerirdisch.

    Ich bin aber der Meinung das wenn eine außerirdische Spezies ähnlich aufgebaut ist wie der Mensch, also humanoid eben, dann wäre es schwer zu beweisen das es ein Außerirdischer ist weil die Gesetze der Biologie genauso wie die Gesetze der Physik wahrscheinlich im ganzen Universum gleich sind d.h. also wenn es da draussen Planeten gibt die genauso sind wie unsere Erde dann ist es sehr wahrscheinlich das die Fauna und Flora ähnlich aussieht und wenn die ähnlich aussieht bedeutet das auch das deren Gene ähnlich aussehen müssten da ja die Gene bei uns Menschen den Körperbau und aussehen bestimmen…und auch beim Rest der Fauna und Flora aus der Erde. Deshalb kann man bei einen Außerirdischen der menschähnlich aufgebaut ist gar nicht so leicht nachweisen das er außerirdisch wäre da er ähnliche Gene haben müsste denn sonst sähe er ja nicht menschenählich aus sondern wie irgendwas was anderes.

  21. 21 Bernd Harder 7. Juli 2013 um 14:47

    @Metepec:

    << Ich bin aber der Meinung <<

    Nur zu, wir haben ja Meinungsfreiheit …

  22. 22 Metepec1947 7. Juli 2013 um 14:56

    @Ute Parsch

    “(z. B. mein Hinweis oben zur Behauptung im Artikel, ohne Homöopathie würde “Schulmedizin” nur Symptome behandeln.) ”

    Was die Psychologie angeht stimmt das ja auch, psychisch Kranke werden behandelt in Kliniken, bei Psychologen ohne das ihnen wirklich geholfen wird. Das zeigt sich dadurch das dieselben Patienten immer wieder in die Kliniken müssen ohne das sie je geheilt werden. Gelindert werden nur die Symptome so das es ihnen eine Zeitlang gut geht aber die Ursache der Symptome wird nicht behandelt, so gut wie gar nicht helfen Medikamente, nur für eine bestimmte Dauer aber dann nicht mehr. Also ist es da verwundernlich wenn sich die Menschen der Homöopathie zuwenden wenn sie keinen anderen Ausweg mehr wissen um zum “Zauberdoktor” zu gehen?

    Außerdem: Wer will beurteilen das die homöopatischen Quellen lügen und die anderen nicht? Wir wissen ja heute mit hunderprozentiger Sicherheit das es Phänomene gibt die von der Wissenschaft einfach ignoriert werden. Nun ja…vielleicht verständlich wenn man um seinen Ruf fürchten muss!
    Würdest Du Deine Hand für ins Feuer legen das Homöopathie wirklich nicht funktioniert und am Ende nicht doch noch heute unbekannte Effekte dafür verantwortlich wären die wir mit technischen Geräten nicht nachmessen können weil die einfach nicht sensibel genug dafür sind???

  23. 23 Metepec1947 7. Juli 2013 um 14:56

    @Bernd Harder

    Wolltest Du nicht UFO Bücher lesen gehen? ^^ :P

  24. 24 Bernd Harder 7. Juli 2013 um 14:58

    @Metepec:

    Da helfen, wie so oft im Leben, nur Loriot-Zitate:

    “Gott, was sind Sie primitiv!”

  25. 25 Bernd Harder 7. Juli 2013 um 15:01

    @Metepec:

    << Würdest Du Deine Hand für ins Feuer legen das Homöopathie wirklich nicht funktioniert und am Ende nicht doch noch heute unbekannte Effekte dafür verantwortlich wären die wir mit technischen Geräten nicht nachmessen können weil die einfach nicht sensibel genug dafür sind??? <<

    Das eine hat doch mit dem anderen gar nichts zu tun.

    Du kennst nicht den Unterschied zwischen “Wirkung” und “Wirkmechanismus”.

    Viele Wirkmechanismen in der Medizin sind derzeit noch unbekannt – aber man kann belegen, DASS eine Wirkung vorhanden ist.

    Bei der Homöopathie gibt es keine Wirkung, deshalb braucht man auch keinen unbekannten Wirkmechanismus anzunehmen oder auf bessere Messgeräte zu warten.

  26. 26 p0etwarri0r 7. Juli 2013 um 15:09

    @Bernd: Muss die Beschäftigung mit dem Ufo-Kasper, der immer bei Pillen-Ebbe unter verschiedenen Namen hier aufschlägt, im Homöopathie-Artikel laufen? Sperr ihn doch bitte aus. Danke!

  27. 27 Bernd Harder 7. Juli 2013 um 15:13

    @pOetwarrior:

    Das wäre vermutlich das Beste, ja.

    Ich habe es nach seiner “Enttarnung” nicht sofort getan, weil er zumindest mal ein, zwei vergleichsweise klare Gedanken zum Thema Homöopathie formuliert hat, aber lange schaue ich diesmal nicht zu.

    @Metepec:

    Beim nächsten Post zum Thema “Ufos” hier bei diesem Thread bist Du raus.

  28. 28 Ute Parsch 7. Juli 2013 um 15:17

    @ Metepec:

    << und am Ende nicht doch noch heute unbekannte Effekte dafür verantwortlich wären die wir mit technischen Geräten nicht nachmessen können weil die einfach nicht sensibel genug dafür sind??? <<

    Das ist aber nicht das, was Homöopathen behaupten!

    Homöopathen behaupten vielmehr, Homöopathika seien ebenso wirksam wie bestimmte medizinische Verfahren (deren Wirksamkeit in Studien durchaus eindeutig nachweisbar ist) oder diesen Verfahren sogar überlegen. Studien vergleichen die Wirksamkeit verschiedener Verfahren.

    Wenn also korrekt wäre, was Homöopathen behaupten, so könnte man das mit den erprobten Methoden auch belegen. Ganz unabhängig von den zugrundeliegenden Mechanismen.

    Eine beliebig kleine, unter jeder Messgrenze liegende (hypothetische(!)) spezifische Wirksamkeit der Homöopathika ist weder das, was Homöopathen behaupten, noch, was Patienten nutzen würde.

  29. 29 Ute Parsch 7. Juli 2013 um 15:36

    @ Metepec:

    Zur Behandlung von Symptomen:

    1) Ihr Beispiel aus der Psychologie ist insofern schlecht gewählt, weil Homöopathen selbst immer sagen, ihre Mittel würden eben nicht (nur) psychosomatisch wirken, sondern physisch.

    2) Auch im Rahmen der Psychiatrie versucht Medizin keineswegs nur die Symptome zu bekämpfen. Oft ist dies aber therapiebegleitend notwendig.

    <<Wer will beurteilen das die homöopatischen Quellen lügen und die anderen nicht? <<

    Ein pauschales Urteil wäre natürlich ein Vorurteil, in den im K&T-Artikel genannten Quellen finden sich jedoch definitv Falschaussagen. Einzelne Studien, die zu einem positiven Urteil zur Homöopathie kommen, kann man immer überprüfen. Und mir ist keine bekannt, die reproduzierbar dieser Überprüfung standhalten würde.

    << Würdest Du Deine Hand für ins Feuer legen das Homöopathie wirklich nicht funktioniert <<

    Ja. Würde ich.

    Ich wäre jederzeit zu Selbstversuchen bereit, habe das auch schon gemacht und musste mein Urteil nie revidieren. Gerade deshalb schaue ich mir ja sehr viele Studien zur Homöopathie an: Weil ich bereit wäre, zu erkennen, dass ich mich geirrt habe, wenn es einen reproduzierbaren Nachweis gäbe.

    Jedesmal, wenn ich mir eine Studie anschaue, hinterfrage ich ja auch mein eigenes Urteil. Doch: Jede neue betrachtete unwissenschaftliche Studie zeigt den esoterischen Charakter der Homöopathie mehr und deutlicher.

    Natürlich bin ich bereit, mich auf etwas zu verlassen, was sich immer und immer wieder bestätigt hat.

    Worauf kann man sich besser verlassen?

  30. 30 JolietJake 7. Juli 2013 um 15:38

    [blockquote]Würdest Du Deine Hand für ins Feuer legen das Homöopathie wirklich nicht funktioniert und am Ende nicht doch noch heute unbekannte Effekte dafür verantwortlich wären die wir mit technischen Geräten nicht nachmessen können weil die einfach nicht sensibel genug dafür sind???[/blockquote]

    Wenn es um Wirkung über den Placebo-Effekt hinaus geht, würde ich meine Hand ins Feuer legen, dass die H. nicht funktioniert.

    Und ja, ich weiß wie weh das tut.

    Aber @Metepec ist ja auch nur eine Krähe, die einer anderen kein Auge ausgehackt sehen möchte, nicht wahr?

  31. 31 Rainer Zueni-Smous 7. Juli 2013 um 15:45

    Aua, aua, aua,
    einen Physikprofessor, der dem 3-atomigen Wassermolekül ein Gedächtnis zugesteht, soll man noch ernst nehmen?

    Ts, ts, ts.

  32. 32 Bernd Harder 7. Juli 2013 um 16:10

    @Metepec:

    Und tschüss, Du armer kranker Mensch.

  33. 33 Michel 7. Juli 2013 um 16:21

    Bitte nur Grillwürstel ins Feuer legen! Hände nehmen schaden davon, ganz sicher. Aber auch dafür würde ich nicht ….

  34. 34 Bernd Harder 7. Juli 2013 um 18:44

    @ Na, Herr Metepec, wie ist das so, wenn man chronisch unterbelichtet ist …

  35. 35 DJ Doena 7. Juli 2013 um 19:18

    >Es ist mir unverständlich wie man soviel Energie in so einen Mist reinstecken kann<

    Das frage ich mich bei Homöopathie ja auch immer.

  36. 36 Norbert Aust 7. Juli 2013 um 20:55

    Da denkt man, bei dem schönen Wetter macht keiner was am PC – und dann geht hier die Post ab.

    Leute, schaut Euch doch einfach die Tatsachen an: Nach meiner bisherigen Erkenntnis beruhen die Erfolge der Homöopathie, die in Studien zur Wirksamkeit nachgewiesen worden sein sollen, ausschließlich auf Fehler in der Messung, der Auswertung und der Interpretation der Daten. Nichts weiter. Punkt.

    Bedenklich finde ich, dass offenbar der Kampf um die Quote oder die Gunst des Publikums nun auch das Deutsche Museum ergriffen hat und man glaubt, sich in seinen Publikationen einem vermeintlichen Zeitgeist beugen zu müssen. Sollen wir denn jetzt überall esoterisiert werden? Brauchen wir irgendwelche Ersatz-Mystik, nachdem die Religionen dieses Verlangen nach Metaphysik nicht mehr befriedigen können?

    Aber: Heute kocht dieser Artikel vom Deutschen Museum hoch, gestern wars die Sendung vom BR, morgen wird es irgendetwas anderes sein, was die Gemüter erhitzt – und der jeweils vorletzte Macher hat den Sturm im Wasserglas erfolgreich ausgesessen.

    Itrgendwie ist das frustrierend.

  37. 37 Pierre Castell 7. Juli 2013 um 21:20

    @ Dr. Norbert Aust
    “Irgendwie ist das frustrierend.”

    Umso beeindruckender, dass Personen wie Sie nicht aufgeben, Menschen aufzuklären!

  38. 38 Ute Parsch 7. Juli 2013 um 21:58

    @ Dr. Norbert Aust

    >> Aber: Heute kocht dieser Artikel vom Deutschen Museum hoch, gestern wars die Sendung vom BR, morgen wird es irgendetwas anderes sein, was die Gemüter erhitzt – und der jeweils vorletzte Macher hat den Sturm im Wasserglas erfolgreich ausgesessen.
    Irgendwie ist das frustrierend.>>

    Absolut richtig. Dennoch: Die Alternative wäre gar nichts mehr zu sagen, was bedeuten würde, dass nicht nur der “vorletzte Macher” fein raus ist, sondern auch der aktuelle…

    Beim Deutschen Museum muss ich aber sagen, das ich etwas mehr als eine derart ausweichende Stellungnahme wirklich ehrlich erwartet hätte. So, wie es ist, werden wir unsere Mitgliedschaft wohl schnellstmöglich kündigen.

  39. 39 Stephan 8. Juli 2013 um 06:34

    Ich muss euch allen etwas gestehen. Ich bin ein Anhänger der Homöopathie-Anhänger! Warum?

    Weil Sie mich zum Lachen bringen, man lese sich nur mal einige der 1 Sterne Rezensionen hier durch:

    http://www.amazon.de/product-reviews/3492055362/ref=cm_cr_dp_hist_one?ie=UTF8&filterBy=addOneStar&showViewpoints=0

    Also wer hier nicht lachen kann, der tut mir echt leid.
    p.s.: Ok, weinen zählt natürlich auch. ;-)

    Übrigens, wie man Blödsinn am besten entlarvt, zeigt hier Sam Harris par Excellence, nämlich mit Ironie und Satire:

    http://www.youtube.com/watch?v=22cYcsVPOok

    Ehrlich, redet nicht immer so seriös über verrückte Behauptungen, sondern lacht darüber, das ist viel effektiver!

  40. 40 DrZoidberg 8. Juli 2013 um 10:22

    @stephan
    danke für den amazon link.
    bei solchen typen wie den rezensenten frage ich mich immer, wieso die ihre drogen offenbar in beliebigen mengen frei kriegen und ich nicht. das ist ungerecht. (alternativ könnte man sich natürlich fragen, ob ein leben ohne grosshirn schmerzhaft ist.)

  41. 41 Pierre Castell 8. Juli 2013 um 12:50

    @ Stephan
    “Ehrlich, redet nicht immer so seriös über verrückte Behauptungen, sondern lacht darüber, das ist viel effektiver!”

    Naja, ist das wirklich effektiver?

  42. 42 Stephan 8. Juli 2013 um 13:30

    @ Pierre Castell
    Du hast natürlich Recht damit, anzuzweifeln, ob lachen wirklich effektiver ist. Es stellt sich ja auch die Frage „effektiver“ in welcher Hinsicht.

    Ich habe das einfach leichtfertig geschrieben, weil ich heute mehr in der Laune bin, mich darüber lustig zu machen und Humor ist oft eine bessere Didaktik, als mit rationalen Argumenten jemandem langatmig Kontra zu geben.

    Ich neige ja selbst dazu eher rational und mit Argumenten zu überzeugen und bevorzuge diese Vorgehensweise auch eindeutig. Aber manchmal habe ich eben auch Lust auf Ironie, Parodie, Satire und sich darüber lustig zu machen. Und das kann sehr effektiv sein, zumindest in der Hinsicht, dass manche aus ihrem „Ich-benutze-mein-Hirn-nicht“-Dornröschenschlaf aufwachen.

    Wie auch immer, Homöopathie wirkt, heilt und funktioniert, davon bin ich überzeugt! Meine Erfahrungen mit Menstruationsblut und Antimaterie (http://www.remedia.at/homoeopathie/Menstruationsblut.html?arzneinr=4413 und http://www.remedia.at/homoeopathie/Antimaterie.html?arzneinr=1064 ) haben mir das bewiesen!!

    Überhaupt weiß die Wissenschaft doch auch nicht alles und ihr könnt mir ja auch nicht das Gegenteil nachweisen!!!

    Zwischen Himmel und Erde gibt es mehr als sich eure Schulwissenschaft erklären kann!!!!

    Auch Galileo Galilei wurde angefeindet, hatte aber letztendlich Recht!!!!!

    Wer heilt, hat Recht!!!!!!

    Und da mir inzwischen die Ausrufezeichen ausgegangen sind, wünsche ich allen einen schönen Tag.

    ;-)
    Stephan

  43. 43 Ralf 8. Juli 2013 um 14:19

    Zitat Metepec1947

    [...]Warum versucht ihr immer wieder das Recht der freien Meinungsäußerung, welches im Grundgesetz verankert ist, zu untergraben in dem ihr versucht anderen Menschen eure Meinung aufzuzwingen???[...]

    Das ist genauso, wie wenn jemand sagt: “Nimm einen Schirm mit, es regnet.” und der andere entgegnet: “Nein es scheint die Sonne”…der andere: “Nein, es regnet draußen”…der andere wiederrum: “Nein, es scheint die Sonne, bitte schränke meine Meinungsfreiheit nicht ein”.
    Na ja, solange er dann nicht jammert, wenn er naß wird, dann geht es ja noch.
    Es gibt aber auch manche, die sind froh, wenn man sie darauf hinweist, daß es regnet ;-)

  44. 44 Stephan Goldammer 9. Juli 2013 um 12:18

    Harald Lesch hat doch eine recht enge Verbindung zum Deutschen Museum. Habt ihr ihn mal gefragt was er von diesem Homöopathie-Artikel hält?

  45. 45 Stefan Zander 9. Juli 2013 um 20:42

    Harald Lesch hat doch eine recht enge Verbindung zum Deutschen Museum. Habt ihr ihn mal gefragt was er von diesem Homöopathie-Artikel hält

    Och der Harry, der ist ja oftmals offen für crazy Zeugs ;-)

  46. 46 Bernd Harder 9. Juli 2013 um 20:45

    @Stefan Zander:

    Homöopathie scheint aber nicht dazu zu gehören:

    http://blog.gwup.net/2012/06/07/lesch-im-zdf-klare-worte-zur-homoopathie/

  47. 47 Esoterikallergiker 10. Juli 2013 um 15:12

    Weiß jemand, ob man dann seine Hand in ein unendlich verdünntes Feuer halten müsste? Abgesehen das es physikalisch gar nicht brennen könnte?

    Zum Museum: Wenn ich sowas lese, halte ich automatisch dieses Museum auch bei allen anderen Themen für unseriös.


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