Was geschah damals beim Picknick am Valentinstag?

Eigentlich merkwürdig:

Bei all meinen Büchern über seltsame Dinge ist mir nie der Gedanke gekommen, mich mal mit der mysteriösen Geschichte zu beschäftigen, die in “Picknick am Valentinstag” latent surrealistisch aufbereitet wird – obwohl der Film mich als Kind ziemlich verstört hat.


Direktlink zum Video auf Youtube

Zur Erinnerung: Am Valentinstag des Jahres 1900 verschwinden am Hanging Rock drei Schülerinnen eines Mädcheninternats spurlos in dem Felsmassiv.

Der genreübergereifende Arthouse-Horror-Thriller basiert auf einem Roman von Joan Lindsay, die im Vorwort schreibt:

Whether Picnic at Hanging Rock is fact or fiction, my readers must decide for themselves.”

Für zahllose Mystery-Fans weltweit ist das indes gar keine Frage: Die Geschichte …

… soll angeblich auf einer wahren Begebenheit beruhen”,

strickt auch das deutschsprachige Autorenportal suite101 an der Legende, und für andere geht es bloß noch darum, ob Ufos oder ein Zeitsprung oder vielleicht “die Urkräfte” der australischen Landschaft für die rätselhaften Geschehnisse verantwortlich gewesen sind.

Zu einer anderen Erklärung kommen die beiden Mythen-Experten Alexa und Alexander von “Hoaxilla”, dem skeptischen Podcast aus Hamburg.

In Folge 103 (“Picnic at Hanging Rock”) klären sie den Fall auf.

Zum Weiterlesen:

 

7 Kommentare zu “Was geschah damals beim Picknick am Valentinstag?”


  1. 1 FMH 21. Oktober 2012 um 22:22

    Naja, genau das gleiche wurde beim Podcast Skeptoid.com auch schon durchgekaut – mich wundert es nur, dass sich die deutsche Skeptikergemeinde nun damit befasst, da weder Film, die Geschichte oder das Buch auf welchem das ganze basiert bei uns einen großen Bekanntheitsgrad hat.

  2. 2 FMH 21. Oktober 2012 um 22:44

    http://skeptoid.com/episodes/4308

    Hier ein Link dazu. Ist übrigens ein sehr empfehlenswerter Podcast, auch da gerade die aktuelle Folge die Phantomzeit-Hypothese bearbeitet, die in Deutschland ja leider sehr beliebt ist.

  3. 3 Bernd Harder 22. Oktober 2012 um 10:16

    @FHM:

    Woran machen Sie das fest? Es gibt wenige Filme, die mir derart nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind.

  4. 4 Ralf 22. Oktober 2012 um 22:08

    Ja, den Film hatte ich als (etwas älteres) Kind auch gesehen…jetzt kommen mir die Erinnerungen, den würde ich mir auch mal wieder ansehen; ich glaube, der kam auf BR3, damals gab es immer Freitags oder Samstags den “Fantastischen Film”…ich habe mich immer dann, wenn meine Eltern im Bett waren in das Wohnzimmer geschlichen und die “Horror-Filme” gesehen…damals began meine Liebe zu Horror-Filmen…ich weiß nicht wer, aber irgendein Horror-Film-Macher sagte einmal – ich glaube es war Eli Roth – daß er irgendwann, wahrscheinlich in Kindestagen mit diesem Virus infiziert wurde…es kann sein, daß man eine “Liebe” zu Horrorfilmen aufbaut, wenn man sie mit “Kindesaugen” (infantil) ansieht, denn in diesem Alter können sie wirklich das auslösen, für das sie gemacht wurden…nämlich den GRUSEL…LOL

  5. 5 Ralf 22. Oktober 2012 um 22:16

    Jetzt muß ich doch noch einen Kommentar nachschieben:
    Für heutige Kinder/Jugendliche muß mein vorgehender Kommentar sich anhören, wie aus einer anderen Welt; heute steht in jedem Kinderzimmer ein Fernseher und Computer mit Internetzugang…aber so war es in meinen Kindheitstagen in den späten Siebzigern und Achtzigern.

    Für die Kleinen, der Opa erzählt etwas vom Krieg…LOL

  6. 6 FMH 26. Oktober 2012 um 13:39

    @Bernd Harder
    Ja, aber wussten sie bevor sich Hoaxilla damit beschäftigte, dass es eine Urban Legend dazu gibt? Worauf ich eigentlich hinaus will, ist, dass ich vermute, dass sich Hoaxilla von Skeptoid inspirieren hat lassen, aber das kann ich nicht beweisen.

  7. 7 Bernd Harder 27. Oktober 2012 um 13:09

    @FMH:

    Nun ja – und wenn es so wäre? Immerhin ist Skeptoid englischsprachig und erschließt sich vielleicht nicht jedem, wenn man es überhaupt kennt.

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