WSC-Resolution für die Wissenschaft

Bei der 6. Weltskeptikerkonferenz haben GWUP, CSI und ECSO gemeinsam eine Resolution verabschiedet, in der die drei Skeptiker-Organisationen sich tief besorgt zeigen über die wachsende Toleranz, Akzeptanz und sogar Förderung von pseudowissenschaftlichen und okkulten Ideen und Praktiken an wissenschaftlichen, akademischen und bildungsrelevanten Institutionen.

James Randi hatte bereits in seiner Rede alle Skeptiker dazu aufgerufen, ihre Stimme zu erheben, wenn Pseudowissenschaften sich verbreiten.

In der Resolution wird in diesem Geiste auch an Wissenschaftler und Akademiker weltweit appelliert, zu protestieren, wenn sich Pseudowissenschaften innerhalb von Institutionen wie Universitäten, Schulen und Bildungseinrichtungen zu etablieren drohen.

Zum Weiterlesen:

  • Resolution zur Einhaltung von Standards in Wissenschaft und Bildung
  • Worthülsen der Heilkunde, Süddeutsche Zeitung vom 22. Mai 2012

3 Kommentare zu “WSC-Resolution für die Wissenschaft”


  1. 1 Sebastian 23. Mai 2012 um 07:01

    Mal eine Nachfrage: wer hat diese Resolution eigentlich wann verabschiedet?

  2. 2 Ponder 23. Mai 2012 um 07:33

    Den Artikel aus der Süddeutschen Zeitung, “Worthülsen der Heilkunde”, kann man hier lesen:

    http://kurse.fh-regensburg.de/kurs_20/kursdateien/blog/2012-05-22sz.jpg

  3. 3 Bernd 2. Mai 2013 um 13:56

    Ich finde es gut , dass es WSC Resolution gibt.

    Dazu ein unfaßbares Beispiel an einer Hochschule.

    Corentin Louis Kervran wurde durch seine merkwürdige Theorie bekannt, dass Lebewesen wie Pflanzen und Tiere zur physikalischen Umwandlung von Elementen fähig sind.

    Ein Physikochemiker Prof. der an PSI etc. glaubt, hat ein Buch von Kervran gelesen und hat einem Studenten ein Diplomarbeitsthema gegeben, nachzuweisen, dass Kresse Elemente umwandeln kann. Zu diesem Zweck hatte der Student anorganische Salze in Wasser aufgelöst und in dieser Lösung Kresse gezüchtigt. Dann sollte durch die Kresse eine Elementumwandlung stattgefinden und der Student hat die Kresse verascht und mittels Atomabsoption nach Elementen in der Asche “gesucht”.

    Ergebnis: Keine neuen Elemente.

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