Warum Homöopathie zu wirken scheint

Es ist mal wieder Fremdschämen angesagt, wenn man solche Mails bekommt:

Liebe Freunde der Wissenschaft, möchte einen kurzen Kommentar zur 10:23-Aktion abgeben. Wer von der Pharmaindustrie hat euch gesponsert? Habe schon so tolle Erfolge damit verbucht, auch im Bekanntenkreis. [...] Hier geht es um Information an den Körper und seine Selbstheilungskräfte.

Nur eine kleine Bemerkung zum immer wieder angeführten Placeboeffekt. Meine Schwägerin versorgt ihre Kühe und alle anderen Tiere homöopathisch, seitdem sind ihre Rechnungen an den Tierarzt rasant zurückgegangen. Ist das vielleicht der Grund der Ablehnung? Und bei den Viechern gibt es wohl den Effekt nicht. Es ist nicht alles nicht existent, was nicht nachgewiesen werden kann.”

Und so weiter, und so fort.

Also schön, fangen wir halt nochmal ganz von vorne an:

Wer von der Pharmaindustrie hat euch gesponsert?”

Niemand.

Lesen Sie doch einfach mal den Beitrag “Homöopathie – Das falsche Verschwörungsopfer” bei Evidenz-basierte Ansichten.

Oder “Ideologie versus Wissenschaft” im GWUP-Blog. Oder “Neue Heilkunst – Vorwärts in die Vergangenheit”.

Hier geht es um Information an den Körper und seine Selbstheilungskräfte.”

Ach tatsächlich?

Und mit welchem Sensor, mit welchem Sinnesorgan nimmt unser Körper nicht-materielle Informationen auf? Können Sie diese Fragen nachvollziehbar beantworten? Wir warten gespannt.

Und bei den Viechern gibt es wohl den Effekt nicht.”

Doch, gibt es. Einfach mal informieren, anstatt drauflos zu schwadronieren.

Bleibt noch unser Lieblingssatz:

Habe schon so tolle Erfolge damit verbucht, auch im Bekanntenkreis.”

Und dem wollen wir uns jetzt mal etwas ausführlicher widmen, mit einer kleinen Serie zum Thema “Warum falsche Therapien zu wirken scheinen”.

Einen kurzen Überblick zu den zahlreichen Gründen für die “tollen Erfolge” der Pseudomedizin finden wir zum Beispiel in einem Aufsatz des australischen Zahnmediziners und Skeptikers Don Wilson (angelehnt an Barry L. Beyerstein), veröffentlicht in dem sehr empfehlenswerten Buch “Heilungsversprechen” (Alibri-Verlag):

1. Einige Krankheiten bessern sich oder heilen aus aufgrund ihres natürlichen Verlaufs. Nun sagen Patienten während der guten Phasen Behandlungstermine ab, suchen aber Hilfe in den schlechten Perioden.

2. Suggestion, Glaube, Erwartung, Ablenkung der Aufmerksamkeit, Behandlungskosten – all das kann den Verlauf einer chronischen Krankheit verändern.

3. Gleichzeitige Behandlung mit traditionellen und alternativen Methoden hat oft zur Folge, dass Patienten die Besserung auf die alternative Therapie zurückführen.

4. Fehlerhafte Diagnosen stehen an erster Stelle.

5. Alternative Heiler haben oft eine Ausstrahlung und einen Ruf, der Hochgefühle hervorruft, eine Art bekehrende Kraft, die Menschen veranlasst zu glauben.

6. Manche Menschen möchten ihre Zweifel im Bezug auf die Besserung ihres Befundes begraben, um ihr Gesicht gegenüber Freunden und Verwandten zu bewahren, die ihre Handlungsweise möglicherweise nicht gutheißen.

7. Oft wollen Patienten ihren Therapeuten loben, der als Folge in seinem Glauben gestärkt wird, dass er dieser Person etwas Gutes getan hat.

Demnächst mehr dazu.

Zum Weiterlesen:

  • Warum Homöopathie zu wirken scheint Teil II, GWUP-Blog am 13. Oktober 2011
  • Warum Homöopathie zu wirken scheint Teil III, GWUP-Blog am 17. Oktober 2010
  • Warum Homöopathie zu wirken scheint Teil IV, GWUP-Blog am 20. Oktober 2011
  • Der aufgeklärte Patient und das Recht auf wissenschaftliche Medizin, Heise-Online am 4. Oktober 2011
  • Vetmeduni Wien: Homöopathie ist Hokuspokus, Kritisch gedacht am 5. Februar 2010
  • Wie sich Die Presse mit Homöopathie blamiert, Kritisch gedacht am 6. Oktober 2011
  • Bei Tieren kann es keinen Placeboeffekt geben – ein Beweis für die Homöopathie? Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie am 22. Oktober 2013
  • Homöopathie bei Hunden – eine skeptische Auseinandersetzung, Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie am 9. November 2013

23 Kommentare zu “Warum Homöopathie zu wirken scheint”


  1. 1 Wolfgang 9. Oktober 2011 um 20:32

    Wobei meines Wissens ja noch nicht einmal schlussendlich geklärt ist, ob es überhaupt einen Placebo-_Effekt_ gibt. Ergebnisse wie diese sprechen dagegen: http://www.laborjournal.de/wordpress/?p=3472

    “Habe schon so tolle Erfolge damit verbucht, auch im Bekanntenkreis.”

    Ich würde bei so einem verwirrten Zeitgenossen vor allem eines heraus streichen:

    Der Großteil aller Erkrankungen heilt ohne Zutun. Ansonsten wären wir schon lange ausgestorben. Nimmst du nun ein Heilmittel ein, egal welcher Art, kannst du niemals heraus finden, ob das Heilmittel oder du selbst dich geheilt hast. Das können ausschließlich kontrollierte randomisierte Studien. Diese vergleichen eine große Anzahl unbehandelter zu behandelten Personen und kontrollieren, ob es einen Unterschied gibt. Diese Studien sagen, dass Homöopathie nicht wirkt. Und hier ist dann eigentlich schon Punkt.

  2. 2 Dr.Sven Larat 9. Oktober 2011 um 23:33

    Bewundernswert, die Geduld und Logik der Ausführungen, dass Homöopathie nicht spezifisch wirken kann. Vielleicht noch eine Anmerkung, die zwar das Thema verfehlt, mir aber sehr wichtig erscheint: Homöopathie ist nicht nur unwirksam, sondern gefährlich. Häufig wird im Vertrauen darauf eine vernünftige Diagnostik und Therapie verzögert oder gar unterlassen. Bei Kühen mag das angehen, bei Menschen ist das unterlassene Hilfeleistung oder sogar fahrlässige Körperverletzung, evl. mit Todesfolge. Vor solchen Pseudotherapien (wie auch Bachblüten-, Magnetfeldtherapie und anderen) sollte wie vor einer Psychotherapie eine ärztliche Begutachtung Pflicht sein.

  3. 3 Skeptikus 9. Oktober 2011 um 23:59

    Hier noch ein gelungener Beitrag mit hoher Humoreinlage:
    http://dieausrufer.wordpress.com/2011/10/09/homoopathen-im-siegesrausch-ileus-und-grippe/

    Homöopathen im Siegesrausch – Ileus und Grippe

  4. 4 Johnny 10. Oktober 2011 um 01:08

    Homöopathie ist unter aller Kritik.
    In der Wirkung v i e l schlimmer ist aber die Pharmaindustrie, die aus der Gesunheit ein Geschäft macht.
    Ja: es ist unglaublich, was manche Leute glauben – das ist bei Christen nicht anders als bei Homöopathen. Schlimmer aber finde ich die angeblich so aufgeklärten Anti-Homöopathen, die an Medikamente ‘glauben’, weil die im Wissenschaftsestablishment entwickelt wurden: sie blenden den Kommerz dahinter einfach aus und glauben kritisch zu sein, obwohl die Dialektik der Aufklärung sie lobotomisiert.

  5. 5 Wolfgang Bodem 10. Oktober 2011 um 07:22

    Liebe freunde, kann euch natürlich nicht überzeugen und will es auch gar nicht. aber mit jemaqndem, der sich mit feinstofflichen dingen nicht ernstlich befasst und nach sensoren fragt, die die informationen aufnehmen sollen, kann und will ich eigentlich nicht weiterdiskutieren. ich wünsche niemandem eine ernstliche krankheit aber vielleicht kommt jemand von euch einmal in die lage, dass die “Traditionelle medizin” nichts mehr tun kann und ihm dann auf irgendeinem wege der zugang zur alternative geebnet wird und er seine engstirnigkeit (es gint nichts, wenn man es nicht messen kann) verliert.
    LG WB

  6. 6 Bernd Harder 10. Oktober 2011 um 12:15

    @Wolfgang Bodem:

    Ich zitiere mal aus den Kommentaren bei Kritisch gedacht:

    http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/10/steve-jobs-tod-durch-alternativmedizin.php#comments

    ” Der springende Punkt ist, dass das, was man unter Alternativmedizin versteht, prinzipiell nicht funktioniert, “Schulmedizin” jedoch schon. Dass es Fehldiagnosen gibt und Behandlungen nicht immer greifen, ändert an diesem prinzipiellen Unterschied nichts. ”

    Und:

    ” Anders formuliert: Bei den Quacksalbern ist jede unbehandelt-tödliche Krankheit tatsächlich tödlich, bei den Medizinern nur im Falle einer Fehldiagnose (was natürlich nicht gut ist) und den Fällen, in denen die aktuelle Heilkunst einfach noch nicht weit genug ist. ”

    Hoffen wir mal, dass im Falle einer ernsthaften Erkrankung nicht für Sie das ganz böse Erwachen kommt.

  7. 7 trixi 10. Oktober 2011 um 12:29

    Hallo Wolfgang,

    Sie sind ja ein echter Muster-Homöopath – sobald nach Begründungen, Wirkmechanismen, Naturgesetzen etc. gefragt wird, treten Sie ganz schnell den Rückzug an.

    Weshalb wollen Sie solche Fragen nicht “ernsthaft” diskutieren?

    Ich präzisiere noch mal: jede “Information” – ob feinstofflich oder sonstwas – braucht einen Sender und einen Empfänger.

    Einen “Sender” gibt es in der Homöopathie nicht, weil weder Wasser noch Zucker Informationen speichern kann.

    Einen “Empfänger” gibt es auch nicht, weil unser Organismus keine Möglichkeit hat, nicht-materielle ( = feinstoffliche) Informationen aufzunehmen.

    Was haben Sie dazu zu sagen, außer der üblichen Homöopathen-Flucht in die pure Magie?

    Das Einzige, was in der Homöopathie wirkt, ist das Setting – also das gesamte Drumherum. Das sind aber keine “feinstofflichen” Informationen, sondern ganz reale/materielle.

    Alles, was Ihrer “Argumentation” zu entnehmen ist, ist eine rein subjektive, nie objektiv überprüfte Weltanschauung in Verbindung mit den üblichen magischen Vorstellungen, dass Homöopathie über sämtliche Naturgesetze einfach erhaben ist.

  8. 8 Martina Rheken 10. Oktober 2011 um 12:34

    @Wolfgang:

    << er seine engstirnigkeit (es gint nichts, wenn man es nicht messen kann) verliert. <<

    Lieber Wolfgang, Sie haben absolut nichts verstanden, oder?

    Homöopathie "wirkt" aufgrund z.B. der Punkte, die Herr Harder in dem Beitrag aufgelistet hat. Das kann man sehr wohl "messen", geht aber nicht über den Placebo-Effekt hinaus und hat vor allem keine *spezifische* Wirkung, falls Sie wissen, was das ist.

    Derjenige Wirkmechanismus, den Sie und andere Homöopathen skizzieren ("feinstoffliche Energien"), ist der menschlichen Phantasie entsprungen und findet keinerlei Entsprechung in der Realität.

    viele gruesse!

  9. 9 Dr. Sven Larat 10. Oktober 2011 um 12:37

    @Wolfgang Bodem
    Ein letzter Versuch:
    1. Die Theorie des Wirkprinzips der Homöopathie beruht auf völliger Unkenntnis bedeutsamer physikalischer Tatsachen. (Hahnemann wußte nicht einmal um die Existenz von Atomen und Molekülen)
    2. In keiner seriösen Untersuchung hat eine homöopathische Präparation jemals statistisch signifikant in der Wirkung besser abgeschnitten als Placebo.
    3. Es sind schon viele “ernsthaft Kranke” von Homöopathen umgebracht worden, weil diese eine effektive Behandlung be- oder verhinderten.
    4. “Traditionelle Medizin” ist eher auf ältere Heilmethoden anzuwenden wie Homöopathie, Akupunktur, Bachblüten, Aderlaß und Blutegel. Die meisten dieser Methoden sind entweder erwiesenermaßen unwirksam oder durch bessere Methoden der modernen Medizin ersetzt worden.

  10. 10 Vampirella 10. Oktober 2011 um 12:46

    Hallo Wolfgang,

    wie wäre es, wenn Sie sich einfach mal unabhängig über Homöopathie und deren Grundlagen informieren und sich ein Urteil bilden würden, anstatt das Marketing-Blabla und die Phantasiebegriffe der Homöopathischen Interessenverbände nachzubeten, ohne erklären zu können, was das eigentlich bedeuten soll?

  11. 11 Librarian 10. Oktober 2011 um 14:29

    @ W. Bodem

    Verstehe ich richtig, dass die Essenz ihrer Aussage folgende ist:

    “Wenn jemand Argumente verwenden will, dann schließe ich eine Diskussion kategorisch aus, im übrigen sollen alle Leser an Krebs oder vergleichbarem erkranken, damit sie meine Position aus Verzweiflung anerkennen” ?

    Es gibt Worte dafür, aber meine Erziehung verbietet es mir, sie zu gebrauchen.

  12. 12 chupacabra 10. Oktober 2011 um 15:25

    Hallo Herr Bodem,

    Ihrem Kommentar nach haben Sie keinen der verlinkten Artikel/Verweise gelesen, nicht wahr?

    Das könnte ja Ihr Weltbild ernsthaft erschüttern, trotzdem noch ein Lesetipp:

    http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/10/presse-homoeopathie.php

  13. 13 trixi 10. Oktober 2011 um 20:21

    Hallo Wolfgang,

    ich spendiere Ihnen noch einen Kommentar von Kritisch gedacht, der mir gut zu Ihnen zu passen scheint:

    ” Nur weil man glaubt dass etwas gut für einen ist, muss das ja nicht stimmen. Und nur auf Basis möglichst vollständiger Information kann man eine möglichst gute Entscheidung treffen. Also was gibt es an zusätzlichen Hinweisen und Kritik zu bemäkeln?

    Also wenn ich auf dem Holzweg bin, dann möchte ich natürlich sehr gerne von meiner Umwelt darauf aufmerksam gemacht werden, selbst wenn mir der Holzweg in dem Moment recht angenehm erscheint. Wir Menschen sind nun mal fehlbar und auf das Wissen und die Hilfe unsere Mitmenschen angewiesen. Wir können nicht alle immer wieder das Rad selbst neu erfinden. Wir sollten lieber aus den Fehlern die unsere Vorfahren für uns begangen haben lernen und diese nicht wiederholen.

    Und einer der Fehler den unsere Vorfahren gemacht haben, war es ihrer eigenen Wahrnehmung zu sehr zu trauen. Korrelation mit Kausation zu verwechseln. Denn das hat schon zu brennenden Scheiterhaufen geführt.

    Und jetzt mal ganz konkret zum Thema Homöopathie. Da wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen können, dass es sich dabei um eine Placebo-Therapie handelt ist es nur ehrbar und redlich unsere Mitmenschen auf diesen Sachverhalt hinzuweisen. Hinter diesen Warnungen steckt die edelste Absicht Mitmenschen vor Schaden zu bewahren.”

    http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/10/presse-homoeopathie.php

  14. 14 Christian Mai 11. Oktober 2011 um 07:41
  15. 15 Dr. Sven Larat 11. Oktober 2011 um 12:58

    Wenn ich mir die Beiträge von Wolfgang Bodem so ansehe, werde ich das Gefühl nicht los, dass es sich hier um ein fake handelt. Verfolgen wir einen Fuchs aus Plastik?

  16. 16 Bernd Harder 11. Oktober 2011 um 13:04

    @ Dr. Larat: Da bin ich mir nicht so sicher – *typisch* ist die Argumentation jedenfalls.

    Typisch für jemanden, der im Brustton der Überzeugung seine rein subjektiv gewonnenen Erfahrungen hinausposaunt, von der homöopathischen Marketing-Lyrik in seinem Unsinn bestärkt wird, völlig überraschend und zum ersten Mal mit Kritik konfrontiert wird (man ergötzt sich ja sonst nur in den Kreisen seiner Anbeter und Bewunderer) und daraufhin sofort abtaucht in seine “feinstoffliche” Welt, die uns materiellen Normalos ja nicht zugänglich ist.

  17. 17 Johnny 22. Februar 2012 um 15:17

    An Trixi,
    Also, es scheint schon zu sein, das Wasser Informationen speichert. Gänzlich bewiesen ist das Ganze natürlich nicht, aber ich fand diese Dokumentation recht interessant. http://www.youtube.com/watch?v=yJn9Fc16GqE
    Was meint ihr dazu?

  18. 18 Bernd Harder 22. Februar 2012 um 15:57

    @Johnny:

    Äh – es “scheint” so zu sein, aber bewiesen ist “natürlich” nix?

    Was bitte soll das denn bedeuten??

    Tut mir Leid, aber wegen so einer vagen Aussage quäle ich mich ungern durch eine einstündige Pseudo-Doku …

  19. 19 Johnny 22. Februar 2012 um 16:47

    Schau es dir bitte an. Ich habe bewusst den konjunktiv gewählt, da ich meine wissenschaftliche Kompetenzen für eine “korrekte” Aussage nicht reichen.

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