Prinz Charles, der Schlangenölverkäufer

Nein, Freude werden die beiden wohl nicht mehr – Professor Edzard Ernst und der phytophile englische Thronfolger (?) Prinz Charles.

Die neueste Runde im Dauerzwist hat Ernst dieser Tage vor Journalisten in London eingeleitet, wo er den schwer gelangweilten ewigen Prinzen als “snake oil salesman” titulierte.

Die ganze Geschichte steht im Guardian zu lesen.

Immerhin ist darin auch zu erfahren, dass die Exeter University in der kommenden Woche Ernsts Nachfolger am Institut für Alternativmedizin bekannt geben will.

Im aktuellen Stern schreibt Ernst übrigens über das Thema Magnetfelder: “Schmerztherapie mit Anziehungskraft.”

Zum Weiterlesen:

3 Kommentare zu “Prinz Charles, der Schlangenölverkäufer”


  1. 1 Badger H. West 26. Juli 2011 um 23:22

    Vor längerem habe ich dem Stern mal alles Notwendige zum Thema Magnetfeldtherapie mit schwachen Feldern erklärt. Schade, dass die Kompetenten immer weglaufen, wegsterben oder einfach in Pension gehen. Wissen vererbst sich nicht so leicht wie die Dummheit und die Geilheit auf “Unerklärliches”. Dummheit erscheint fast wie ein Lamarckscher Beweis, denn welchen evolutionären Sinn hätte Dummheit? Ich wüßte keinen.

  2. 2 Robin Kuschniersch 26. Juli 2011 um 23:29

    Mal kurz was zu dem Stern-Artikel, so als Laie – dass ich mal ein paar Semester Statistik studiert habe ist schon so lange her…

    Was bedeutet eigentlich eine Aussage wie: “Neun Untersuchungen fanden sich zu diesem Thema, die meisten davon hatten erhebliche methodische Schwächen. Nur wenige der gut gemachten Arbeiten kamen zu einem positiven Ergebnis.”

    9 Untersuchungen. “Die meisten davon” (also irgendwie mindestens 5) hatten Schwächen. Bleiben 4 ohne Schwächen. Von denen hatten hatten jetzt “wenige” ein positives Ergebnis – “wenige” ist Mehrzahl, also mindestens 2.
    Klingt ein bisschen nach fifty-fifty, so für mich als Laien – oder habe ich da was falsch verstanden?

    (Und ja, mir ist durchaus bewusst, dass in wissenschaftlichen Maßstäben schon EINE negative Studie das Aus für eine Theorie bedeuten kann – wenn der Stein unter Normalbedingungen nur einmal nicht zu Boden fällt sind sämtliche anderen Schwerkraft-Studien wertlos.
    Mir stört nur irgendwie die Formulierung…)

  1. 1 Prinz Charles, der Schlangenölverkäufer | gwup | die skeptiker » Beliebteste Suchbegriffe Pingback am 27. Juli 2011 um 06:15

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