Skeptiker vs. Klimaskeptiker

Während die neueste Skeptiker-Ausgabe sich mit eingebildeten Gefahren der grünen Gentechnik befasst, ist die Desinformation über Globale Erwärmung das Thema in der neuesten Ausgabe von Skeptical Inquirer. Anfang der 80er Jahre gab es erste konkrete Vermutungen über einen Zusammenhang menschlichen Tuns und der Erwärmung der Erdatmosphäre. Inzwischen besteht hierüber Konsens unter Klimaforschern: Während sich Fachwissenschaftler darüber streiten, wie hoch die von Menschen verursachte Erwärmung ausfällt, ist die Übereinstimmung, dass dieser Zusammenhang besteht, einstimmig. Die Aussagen des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) gibt in etwa die mittlere Erwartung wieder.

In seinem SI-Artikel Disinformation about Global Warming schreibt David Morrison, wie schockiert er war, dass dieser Zusammenhang auch unter manchen Skeptikern bestritten wurde. Er zeigt die Unhaltbarkeit von 10 häufigen Argumenten der Klimawandel-Leugner. Unter anderem erläutert er, dass die Temperaturen heute höher sind als in den letzten paar tausend Jahren und dass sie Mitte des 20. Jahrhunderts das letzte Hoch von vor etwa tausend Jahren überschritten hatten. Er geht zuletzt auch auf die bekannt gewordenen Emails von britischen Wissenschaftlern ein. Natürlich “menschelt” es auch bei Wissenschaftlern, schreibt er, doch gäbe es keinen Hinweis auf eine Verfälschung oder eine Unterdrückung von Daten. Nichts in dieser Kontroverse ändere was am derzeitigen Wissensstand oder am wissenschaftlichen Konsens.

Zum Schluss geht Morrison auch darauf ein, dass die CO2-Produktion weiter am steigen ist und dass die potentiellen problematischen Auswirkungen dramatisch sein können. Auch wenn es richtig sei, als Skeptiker über spezielle Vorhersagen skeptisch zu bleiben, sollten wir unsere Augen nicht davor verschließen, was auf unserem Planeten jetzt los ist.

Unsere  Verantwortung hört nicht bei der wissenschaftlichen und kritischen Information über unhaltbare pseudowissenschaftliche Thesen auf. Als GWUP und als Skeptiker bleibt es auch unsere Aufgabe, dort auf pseudowissenschaftliche und irreführende Desinformation einzugehen, wo der wissenschaftliche Stand der Dinge auf den Kopf gestellt wird. Der Stand der Wissenschaft wird immer wieder der Wunschwelt mancher religiösen, politischen oder weltanschaulichen Ideologien und Interessenlagen entgegenstehen, wie man zu den Themen Evolution, Klimawandel und grüne Gentechnik sieht. Eine zutreffende Einschätzung der realen Welt ist alle Mal besser, als den Scheinwelten der Ideologien auf den Leim zu gehen. Auch wenn man von liebgewonnenen Überzeugungen Abschied nehmen muss.

Gute wissenschaftlich fundierte Quellen für weitere Informationen zum Thema Klimawandel sind RealClimate und SkepticalScience.

87 Kommentare zu “Skeptiker vs. Klimaskeptiker”


  1. 1 Clemens Gleich 13. März 2010 um 15:35

    Die Debatte wird insgesamt viel zu emotional geführt, finde ich. Jedes Lebewesen ändert das Klima, wenn es in Massen auftritt, eben auch relevant. Beispiele in der Erdgeschichte gibt es dafür genug. Die Frage, wie ihr ja schon schreibt, ist “wie groß ist der Einfluss des Menschen?”. Und bei den Antworten darauf gibt es sehr große Diskrepanzen. Es wär schön, wenn man das nüchtern diskutieren könnte, aber es gibt in der Öffentlichkeit eben nur “wir werden alle sterben!” und “ist alles Quatsch!” im etwa jährlichen Wechsel.

    Davon abgesehen freue ich mich persönlich über jedes zusätzliche Plusgrad im Schnitt. So einen Winter wie dieses Jahr zum Beispiel brauch ich eigentlich überhaupt nicht mehr.

  2. 2 ela 13. März 2010 um 18:05

    Naaja,da gibt es genügend Wissenschaftler die das sehr wohl anzweifeln-und defintiv keinen Konsens. Ich empfehle das Buch: Freispruch für CO2, da können Sie sich ein Bild machen wie klimarelevant, oder eben auch nicht CO2 ist.Und dann müssten doch gerade sie aufhorchen: ALLE glauben an Homöopathie, ALLE haben Angst vor Gentechnik, ALLE glauben an eine vom Menschen verursachte Klimaerwärmung. Bei so einem medialen Konsens schrillen zumindest bei mir die Alarmglocken.Und nach Monaten Recherche zum Thema (ich habe meine Magisterarbeit darüber geschrieben) kann ich Ihnen da nur zur Skepsis raten.
    Hide the decline!

  3. 3 sumo 13. März 2010 um 19:18

    Ich frage mich, wie groß der Anteil des Menschen an der Erderwärmung ist. Ist es wirklich so, daß der Mensch in 100 Jahren in der Lage sein soll, ein über Jahrmillionen schwankendes Klima merklich zu beeinflussen? Es sind nicht nur die allgemein bekannten Dinge, die mich nachdenklich machen, sondern es sind Dinge wie die Vegetation auf Grönland vor 1000 Jahren, oder die gefundenen Baumstämme unter weggetauten Gletschern, oder die fossilen Palmblätter im Rüdersdorfer Kalk. Das sind doch Zeichen für ein gänzlich anderes Klima an den genannten Orten als das, welches jetzt herrscht.
    Ich bezweifele den Klimawandel ja nicht, ich bin nur sehr skeptisch über den dem Menschen zugeschriebenen Anteil.

  4. 4 Hans Ajiet Holtkamp 13. März 2010 um 19:22

    Der Kommentar zeigt wieder: Es ist gefährlich, wenn – insbesondere in der GWUP – über wissenschaftliche Themen ohne tiefgehende Fachkenntnisse diskutiert wird. Insbesondere gilt dies für Personen, die meinen, dass eine generelle Erhöhung um ein ‘paar Plusgrade’ ein ‘kuscheliges’ Wetter in Deutschland zur Folge haben könnte. Und dann noch Argumentationansätze nutzen, die von Pseudowissenschaftlern benutzt werden – also generelle Behauptungen aufstellen, ohne jegliche Angaben von Bezugsquellen, in der Hoffnung, dass es niemandem auffällt – wie: “Jedes Lebewesen ändert das Klima, wenn es in Massen auftritt, eben auch relevant”.

  5. 5 Navina Sarma 13. März 2010 um 21:50

    Jemand, der sich “persönlich über jedes zusätzliche Plusgrad im Schnitt” freut, hat absolut gar nichts verstanden. Es ist schlimm, dass es Klimawandel-Leugner gibt. Dieser Blog wird daran allerdings nichts ändern. Natürlich ist eine konstruktive Diskussion über das Thema möglich, nur leider scheint es hier nicht zu funktionieren (wie man an den Kommentaren sieht). Ich halte es daher auch nicht wirklich für eine gute Idee. Leider.

  6. 6 Amardeo Sarma 13. März 2010 um 22:19

    Hier ist ein empfehlenswerter Link von Jörg Rings bei Science Blogs.

  7. 7 Hans Ajiet Holtkamp 14. März 2010 um 10:06

    @ela: “ALLE glauben an Homöopathie, ALLE haben Angst vor Gentechnik, ALLE glauben an eine vom Menschen verursachte Klimaerwärmung.”

    Wenn jemand ‘alle’, die an Homöopathie glauben, mit Wissenschaftlern vergleicht, die seit Jahren fundierte Forschung betreiben, dann ist dies eine Beleidigung der Wissenschaft.

    Es handelt sich hier NICHT um ein ‘Medialen’ Konsens – da nutzt auch keine Arbeit darüber – sondern ein Konsens der Naturwissenschaftler, die sich seit 1980, und sogar schon früher, mit dieser Thematik auseinandersetzen. War dieser Konsens in den 1980er lediglich mehrheitlich, ist er heute fast einstimmig. Kein gestandenes nationales oder internationales Gremium behält noch heute eine hierzu ablehnende Meinung, seitdem die “American Association of Petroleum Geologists” ihre Position 2007 revidiert hatte, siehe Wikipedia.

    Die klimatischen Veränderungen, die zurzeit stattfinden, wurden schon 1984 – also vor mehr als 25 Jahren – von Prof. Heinloth und Dr. Diekmann (Uni Bonn) ziemlich genau prognostiziert. 1987 erschien Diekmann’s Buch “Der Treibhaus Effekt – Der Mensch ändert das Klima”. 1992 erschien das Buch “Verändert der Mensch das Klima?” von Mojib Latif.

    Es handelt sich eben NICHT um die Suche nach einer Ursache für eine Phänomen, das wir durch die Medien seit kurzem kennen, sondern um eine BESTÄTIGUNG von Modellen (wie beispielsweise das 3-Dim Zirkulations-Modell), die 1984 noch nicht so gut waren, wie sie heute sind.

    Schon 1984 wurde ein Anstieg der Temperatur in 1-3 Jahrzehnten (also bis jetzt) um 2°C vorhergesagt. Weitere Vorhersagen waren: Ausdehnung der Trockenzonen nach Norden, mehr Regen in den tropischen Feuchtgebieten, das Schmelzen der Gletscher, eine deutliche Zunahme von Extremwetterbedingungen und ein Anstieg der Meeresspiegel um 0,5 bis 3,5m. Auch das Abgleiten massiver Eisberge wurde von Prof. Heinloth in seiner Physik-Vorlesung 1984 vorhergesagt, wobei es nicht klar war, ob es innerhalb der nächsten 20 oder 100 Jahren stattfinden würde. Ein Vorlesungsskript ist noch bei mir vorhanden.

    All dies wurde in den frühen 80 Jahren prognostiziert. Nicht alles ist eingetreten, zum Beispiel der so große Anstieg des Meeresspiegels, aber doch einiges.

    Nochmals: Es ist NICHT so, dass wir plötzlich ein Phänomen bemerken, für den ein Verursacher gesucht wird. Das Phänomen wurde ziemlich präzise in den 80er Jahren vorhergesagt.

    Die Medien hat es eben NICHT interessiert, bis die klimatischen Änderungen zum Jahrtausendwechsel (wie vorhergesagt) ‘sichtbar’ wurden. 1984 wussten die Grünen Bescheid (ich habe mit den Verantwortlichen der Grünen, der SPD, FDP und CDU damals persönlich gesprochen). Die Grünen haben 1984 auch darüber berichtet – aber sehr leise – da sie keine Argumente für die Kernenergie liefern wollten – ihr Hauptthema im Wahlkampf.

    Diese Situation ist also NICHT vergleichbar mit ‘Doomsday’ Szenarien wie Global 2000 oder ‘The Club of Rome’. In diesen Fällen waren es tatsächlich nur wenige Wissenschaftler, die sich zusammen getan hatten, um sich Gedanken um die Zukunft zu machen.

    Es wird immer Naturwissenschaftler geben, die nicht glauben, dass der Klimawandel von Menschen verursacht wird, genau so, wie es Physiker gibt, die versuchen, durch abstruse Theorien die Homöopathie zu erklären, oder die Vernichtung der Erde durch Schwarze Löcher vorhersagen, die ihrer Meinung nach im LHC entstehen könnten. Das Wort ‘Klimaskeptiker’ hat meiner Meinung nach *nichts* mit Skeptizismus und kritischem Denken zu tun und ist eher vergleichbar mit ‘Mondlandungs-Skeptiker’.

    Es könnte theoretisch zu einer drastischen ABKÜHLUNG Europas durch die ErdERWÄRUMUNG (die Erwärmung ist nur ein Durchschnittswert) kommen, bedingt durch den abrupten Abbruch des Golfstroms. Dieses wiederum wird bedingt durch das Schmelzen von großen Eisflächen und die dadurch verursachte Verdünnung des Salzgehalts im Atlantik. Also, lieber Clemens Gleich, es könnte KALT werden und zwar vergleichbar mit Kanada in vergleichbaren Breitengraden.

  8. 8 Jana 14. März 2010 um 17:58

    Also Ursachenskeptiker werden heute doch nur noch belächelt. Man soll sie aber bitte nicht mit “Skeptikern” verwechseln, die die Folgen und die Massnahmen gegen die Folgen in Fragen stellen. Denn hier besteht noch lange keinen Konsens unter den Wissenschaftlern, wie die achso düstere Zukunft aussieht bzw. welche die Massnahmen dagegen aufzuwenden sind.

  9. 9 sumo 14. März 2010 um 20:56

    ich bin nach wie vor dafür, zwei Dinge zu trennen, die gerne vermischt werden, und zwar einerseits den Klimawandel, der ja gar nicht von vielen “Klimaskeptikern” bestritten wird, und andererseits die Ursache für ebendiesen Klimawandel.

    Was den “medialen Konsens” betrifft, so kann man für heutige Verhältnisse durchaus einen solchen Konsens feststellen, der fast ausschließlich den MENSCHENGEMACHTEN Anteil des Klimawandels beleuchtet und erst seit kurzer Zeit auch gegenteilige Meinungen zuläßt.

  10. 10 Anduril 14. März 2010 um 22:18

    “die fossilen Palmblätter im Rüdersdorfer Kalk”
    hmm…Palmblätter in Mitteleuropa, von Tektonik noch nie was gehört?
    Zur Zeit des Jura, war Mitteleuropa wesentlich näher am Äquator, und die größere Landmasse trug ihr übriges dazu bei…
    Gletscher in Grönland konnten sich unter anderem deshalb ausbreiten, da die Menschen, nennen wir sie Wikinger, große Teile des Waldes rodeten um Ackerflächen zu erhalten, dies führt über kurz oder lang zu einer Veränderung des Mikroklimas!
    Achja, in Mitteleuropa, wird es bei einer weltweiten Temperaturerhöhung tatsächlich kälter, da der Golfstrom duch den veränderten Salzgehalt des Nordatlantik nicht mehr besteht…allerdings dürfte es im Umkehrschluss zu höheren Niederschlägen in Afrika kommen, da sich durch das Ausbleiben der kalten (Gegen-)Meeresströmung zu einer vermehrten Wolkenbildung an der Westküste kommt…

  11. 11 Besserwessi 18. März 2010 um 13:30

    Was die Klimawandler-”Befürworter” so unangenehm macht, ist nicht die Tatsache ihrer “Erfindung” an sich, sondern ihr Umgang damit und die Konsquenzen, die sie daraus ziehen. Denn es sind “die da oben”, die “Konzerne” usw., die kollektiv nur den (uns) armen Menschen etwas Böses tun wollen. Da werden aberwitzige Summen für “Klimaschutz” ausgegeben, die doch nur marginal etwas ändern werden, anstatt sich darauf einzurichten und mit einem Bruchteil des Geldes die Folgen abzufedern. Diese Menschen selbst sind i.d.R. kaum bereit, ihren dicken Wagen gegen ein “3l-Auto” einzutauschen (“ist die Industrie doch selbst schuld, wenn sie uns keinen geräumigen emissionsfreien Familienvan anbietet”), auf eine Hund zu verzichten (rechnen Sie mal die CO2-Emission eines golden Retrievers aus – Sie werden sich wundern!), nein, und Kernkraft statt Kohlekraft ist ja völlig indiskutabel…

    und wenn man plötzlich feststellte, daß die demnächst sicher kommende Eiszeit sich verfrüht und wir auf die Erwärmung verzichten müßten: viele dieser Gutmenschen wären nicht erleichtert, sondern bitterlich enttäuscht. Eben diese ganzheitliche Realitätsferne mancher dieser Menschen ist es, die mitunter zum Widerspruch reizt. Selbst dann, wenn man weiß, daß es z.Z. wärmer wird auf der Erde.

  12. 12 Fabio 18. März 2010 um 22:29

    Anduri, Hans Ajiet Holtkamp

    Besten Dank für Eure Erläuterungen. Soviel konzentrierte und überzeugende Info habe ich schon lange nicht mehr erlebt.

    Die Tatsache des Klimawandels lässt sicht wohl nicht mehr leugnen. Die Kontroverse liegt wohl, was man tun soll. Sind die Argumente von Lomberg stichhaltig?

  13. 13 Joerg 20. März 2010 um 12:45

    Fabio: Es wurde vor kurzem ein ganzes Buch (!) veröffentlicht, nachdem der Autor bemerkt hat dass Lomborg zwar zahlreiche Quellen angegeben hat, diese aber meistens das genaue Gegenteil aussagen:

    http://boingboing.net/2010/02/22/climate-deniers-bibl.html

  14. 14 sumo 20. März 2010 um 21:27

    Argument “Tektonik”—eben drum! Es sind eben Tektonik, Wolkenbildung, Sonnenfleckenaktivität, die zusätzlich zum natürlichen CO2 das Klima beeinflussen, und dabei spielt das menschengemachte CO2 eine nur recht marginale Rolle.
    Natürlich wuchsen die Gletscher auf Grönland, und die Wikinger haben durch das Abholzen das Klima dort beeinflußt. Aber haben sie es durch CO2 direkt beeinflußt oder durch Abholzen?
    Es geht um die Gesamtheit der Klimaeinflußgrößen und um den Anteil der davon menschengemachten.

  15. 15 Martin Mahner 24. März 2010 um 12:33

    Zur Klimadiskussion ein neuer Artikel in Scientific American:

    http://www.scientificamerican.com/article.cfm?id=has-global-warming-slowed

  16. 16 Anduril 29. März 2010 um 12:57

    “Aber haben sie es durch CO2 direkt beeinflußt oder durch Abholzen?”
    naja, sowohl das eine als auch das andere ist menschengemacht…
    wir dürfen uns nur nicht darauf verlassen, dass nur die Industrie dran Schuld ist…jede Monokultur in Südamerika, jedes Rind auf der Wlt trägt dazu bei…
    allerding erachte ich die Folgen für die Erde als harmlos; nach ein paar 1000 Jahren wenn ishc die Menschen selbst wegreguliert haben, geht alles wieder seinen gewohnten Gang.
    Sollte allerdings der Mensch nicht aussterben, wird es wohl mittelfristig, bedingt durch eine Erkaltung Europas und der Wüstenbildung in Nordamerika, zu einer Hungersnot kommen…

  17. 17 Amardeo Sarma 2. April 2010 um 10:25

    Neues zu den Klimaforschern – Sie werden vom Wissenschaftsausschuss des britischen Unterhauses von dem Verdacht der Datenmanipulation freigesprochen:

    http://www.scienceblogs.de/primaklima/2010/03/phil-jones-vom-vorwurf-der-datenmanipulation-und-unehrlichkeit-entlastet.php

  18. 18 Helgo BRAN 7. März 2011 um 01:50

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    vor inzwischen wohl bald 20 Jahren war ich begeistert Vollmitglied der GWUP und führte manch ein fruchtbares Telefongespräch mit Herrn SARMA, von ihm begeistert.
    Ich hatte ihm vor allem von der Erdstrahlen- und Wasseradern-Vorträgen („Gefahren, die aus der Tiefe kommen“) in der angeblichen Ökohauptstadt Freiburg plus Umgebung berichtet.
    Außerdem natürlich von meinen Erfahrungen als Grünen-Landtagsabgeordneter (und Energiepolitischer Sprecher) mit der erbärmlich unkritischen Gläubigkeitshaltung meiner Kollegen gegenüber dem Waldsterben-WAHN – bis es zu meiner Kreise ziehenden Hallimasch-Anfrage an die Landesregierung kam. Danach, im Aug.2000, zu mn. öffentlichen Distanzierung von Wind- und
    Sonne-Verstromung zur Einspeisung ins öffentliche Versorgungsnetz (statt dezentral genutzt).

    Praktisch stets zollte ich Dankbarkeit und Anerkennung für die Beiträge in der GWUP-Zeitschrift..

    Doch nun diese Enttäuschung!: Naive Gläubigkeit eines tonangebenden GWUP-Repräsentanten gegenüber dem von keinerlei Beweisen untermauerten AGW-/anthrop. KlimaerwärmungsWAHN!
    Völlig unfaßbar für mich und eine riesige Enttäuschung!
    Wird denn in der GWUP-Zentrale neuerdings derart einseitig recherchiert?

    Nachdem ich im ZP-Forum bereits im Dezember 2007 den Thread ‘Klimaabkühlung durch „inaktive“ Sonne?’ – unter Bezugnahme insbes. auf das Buch von CALDER,Nigel (dt. ’97), ‘Die launische Sonne widerlegt Klimatheorien’ – gestartet hatte und seitdem, auch als einer der Erstunterzeichner unseres http://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de sehr viel Literatur gründlich studierte, möchte ich nun hier ganz dringend empfehlen, vor jeder weiteren Äußerung zum strittigen Thema sich erst einmal in Gelassenheit die DVD
    “Der KLIMA-Schwindel (Wie die Öko-Mafia uns abzockt)”
    zu Gemüte zu führen! Sehr zu empfehlen!

    Aus meinen „Niederschriften-Ausschnitten“ aus dem viertelstündigen Interview – (Fragen und) Antworten von Dr. Bruno BANDULET (15 der 130 min Spielzeit der DVD!) hier das folgende Erhellende:

    B.: „Wir müssen ja auch mal auf das Thema eingehen, warum wir so ‘ne riesige Staatsverschuldung haben.
    Wenn Sie all die Posten zusammennehmen, also die Nettozahlungen Deutschlands an die EU, …, dann einen Großteil der nutzlosen Entwicklungshilfe [siehe gg. Ende!] oder wenn Sie die Kosten abzuschätzen versuchen, die die Klimapolitik der Bundesregierung MERKEL verursacht – und da gibt es eine Schätzung vom =Manager-Magazin= und die beläuft sich auf 420 Milliarden EURo bis zum Jahr 2020, das ist doch gigantisch – .. und wenn das am Klima sowieso nichts ändert und nutzlos ist, dann muß man doch über solch einen Kostenfaktor diskutieren.“

    Interviewer: „Warum macht Frau MERKEL, eine studierte Physikerin, das?“

    „Ich halte sie für eine komplette Opportunistin [2x!]
    Ich glaube auch nicht, daß sie effektiv das glaubt, was sie da öffentlich sagt.

    …auf einer Tagung .. in Berlin .. zufällig neben mir ein Umweltwissenschaftler der Humboldtuniversität. Und um den zu provozieren, sage ich zu dem:
    „Glauben Sie denn an diesen anthropogenen Klimawandel?“
    Ich war völlig überrascht über seine Antwort. Er sagte nämlich
    „Natürlich nicht; daran glaubt ja nicht ‘mal Herr SCHEER.“

    Wenn es diese Klimaideologie nicht gäbe, müßte sie erfunden werden, weil zu viele Leute davon profitieren. Das ist so ‘ne riesige Liste, die davon profitiert:
    Die Politiker haben ein Thema, um ihre Nützlichkeit nachzuweisen, die Finanzpolitiker haben eine Möglichkeit, Abgaben und Steuern den Leuten aus der Tasche zu ziehen, …
    .. Sie müssen’s heute für einen ‘guten Zweck’ machen …

    Dann haben wir eine riesige Umwelt-Lobby:
    Solar, Wind – in Deutschland völlig unrentable Energiequellen! Aber da sitzen ja Leute drin,die daran verdienen, von diesen Firmen – auf Kosten der Verbraucher und der Steuerzahler.
    Der Strompreis ist viel zu hoch in Deutschland, wegen all dieser Abgaben.
    Und sogar die Atomindustrie hat endlich ein Argument, ja. Denn der Atomstrom ist nun CO2-neutral und …

    Also ich kann nur sagen .. Diese Sache mit dem CO2 .. Das CO2 ist ja nur ein Spurengas
    Das ist ja die Grundlage allen Lebens auf der Welt. Ich kann nur sagen, wir würden verhungern, wenn’s kein CO2 gäbe. Das ist ja ein Spurengas mit einem winzigen Anteil in der Atmosphäre …
    Also ich kann nur sagen, es stimmt nicht und von willfährigen Wissenschaftlern wird es propagiert.

    … Das wirkt sich alles schleichend aus. …

    Wenn Sie Energie künstlich verteuern, hängen Sie jeder Volkswirtschaft ein Bleigewicht ans Bein.
    Das begreifen die Leute aber nicht. …
    Es ist wohlstandsmindernd , das Ganze.
    Man muß überhaupt sehen, daß fast alles, was die heutigen Politiker tun, letzten Endes wohlstandsmindernd ist.“ -

    „Bedeutet das, daß die Klimakanzlerin …?“

    „… ein kleines altes Bergwerk .. auf der Hochrhön .. damals Feigen gewachsen…
    … die FDP als lästige Bettgenossin …
    … wie sie als Physikerin diesen Klimawahn glauben .. Sie hat vielleicht das Gefühl ..
    Prof. BAUER, der gesagt hat: ‘Entwicklungshilfe ist nicht nur nutzlos, sondern sie schadet.’
    … Es sind Kleptokraten [2x]
    … der es durchschaut hat[te], bevor er Minister wurde ..“
    zu China: Die „kriegen Entwicklungshilfe aus Deutschland – wie will ich das rechtfertigen eigentlich?“

    Das mit der „Klimaerwärmung“ ist Politik und Abzocke, keineswegs solide Wissenschaft!

    Können =Skeptiker=-Funktionäre wohl noch „richtig skeptisch“ werden?
    Die Hoffnung gebe ich nicht auf.

    Mit besten Grüßen
    Helgo BRAN 2011-03-07_01.5

  19. 19 Hanna Thiele 7. März 2011 um 20:03

    Skeptiker verleumden Skeptiker als “Leugner” – kennen wir diese Konstellation nicht aus der DDR?
    In der DDR hatte die Obrigkeit auch gleich selber eine Scheinopposition aufgestellt und als dann echte Opponenten kamen, da war man ebenfalls schockiert und hat versucht, denen das eigene Denken zu verbieten, wenn das nicht ging, sie zu verleumden.

    Da es ja beim Thema Klima üblich ist, immer Geldgeber dahinter zu vermuten, frage ich mal die GWUP, warum sie erst ab 1987 kritisch denkt? Zufällig gab es 1986 Tschernobyl und da war es aus mit der Liebe zur Kernkraft.
    Wird die GWUP etwa von der Atomlobby bezahlt?
    Die ist es doch, die am meisten von der CO2-Geschichte profitiert!
    Sie hatte einfach die schicke Idee, mit der richtigen Angst vor der Klimakatastrophe die Angst vor Strahlen kleiner aussehen zu lassen.

  20. 20 Bernd Harder 7. März 2011 um 20:13

    @Frau Thiele:

    << von der Atomlobby bezahlt? <<

    Klar, und außerdem von der Pharmaindustrie, dem Vatikan, der CIA, den Illuminaten und den üblichen Verdächtigen …

    Falls Sie von Ihrer fixen Idee mal wieder runterkommen, können Sie gerne noch eine sinnvolle/verständliche Frage formulieren.

  21. 21 Hanna Thiele 7. März 2011 um 20:34

    Fixe Ideen sind derzeit Wahlkampfschlager, das habe ich bei den Grünen gelernt.
    http://www.gruene-bundestag.de/cms/termine/dok/370/370092.das_interesse_am_zweifel_die_strategien.html

    Und – ist Ihre Aufstellung etwa schon am Ende?
    Sie wissen doch selber ganz genau, daß noch ein paar mehr am CO2-Geschäft verdienen, kann ja sein, daß die auch bißchen mit”gwup”pen.
    Wuppen – das ist übrigens eins der Lieblingsworte von Christian Wulff, der auch gern CO2 wuppt, hat er schon in Niedersachsen bewiesen.

  22. 22 Hanna Thiele 7. März 2011 um 23:08

    Hallo Herr Harder, hier eine gar nicht fixe, sondern höchst reale Information, wie sich die Atomlobby peu à peu die Umweltschützer einverleibt.
    Namen wie Greenpeace-Mitbegründer Patrick Moore tauchen da unerwartet auf, Stephen Tindale vormals Greenpeace UK, Mark Lynas und ein paar andere mehr, unter der Decke sind es sicher noch viel mehr.
    Lesen Sie selber http://gafron.de/pdfs/2602_eon_Beilage_1-4.pdf
    “GRÜNE” BEFÜRWORTEN EINE VERSTÄRKTE NUTZUNG DER KERNENERGIE, UM SO DEM KLIMAWANDEL ZU BEGEGNEN” ist da wörtlich zu lesen.

    Daher meine konkrete Frage, die Sie erwarten: Ist eigentlich alles und jeder käuflich – oder woher kommt der Sinneswandel?

  23. 23 Bernd Harder 8. März 2011 um 10:46

    @ Hallo Frau Thiele,

    Sie haben schon vorher mal gelesen, *wo* Sie hier sind?

    Die GWUP hat weder etwas mit Atomkraft noch mit der Umweltlobby oder Greenpeace oder mit den Grünen etc. zu tun – sondern der thematische Schwerpunkt der Skeptiker sind “außergewöhnliche Behauptungen”.

    Was das Thema “Klimawandel” und “Klima-Skeptiker” damit zu tun hat, hat Herr Sarma in dem Beitrag erklärt, auf den Sie sich beziehen. Wenn Sie dazu konkrete Fragen und Anmerkungen haben – gerne. Ansonsten sind Sie hier völlig falsch.

  24. 24 Hanna Thiele 8. März 2011 um 12:03

    Danke, ich sehe selber, daß ich hier falsch bin.
    Im Übertext stand was von “kritischem Denken”, dachte, daß es auch darum ginge.
    Herr Sarma zitierte völlig unkritisch Morrison und dessen unkritische uninformierte “Disinformations” – darauf stieß ich..

    Da bleibt mir noch die konkrete Frage:
    Weiß Herr Sarma wirklich gar nichts von dem:

    Climate Depot Special Report:
    More Than 1000 International Scientists
    Dissent Over Man-Made Global Warming
    http://www.climatedepot.com/a/9035/SPECIAL-REPORT-More-Than-1000-International-Scientists-Dissent-Over-ManMade-Global-Warming-Claims–Challenge-UN-IPCC–Gore

    Das hätte ich doch gern gewußt von GWUP.
    Die anderen Fragen resultierten daher, daß man es mit “cui bono” oft schafft, Wissenschaft und Pseudo zu trennen. Ihre heftige Abwehr-Reaktion sagt mir schon genug, dafür danke ich (unabhängig von der Frage oben, die noch offen ist.)

  25. 25 Bernd Harder 8. März 2011 um 12:21

    @Thiele:

    Ohne Verschwörungstheorien geht es bei Ihnen aber auch nicht, oder? Schlimm, wie man so verbohrt sein kann. *Das* unterscheidet übrigens Skeptiker und “Skeptiker”, unter anderem.

    “Cui bono” kann ein sinnvolles Kriterium sein – muss aber nicht. Das zu reflektieren, sind Sie offenkundig nicht in der Lage.

    Meine “Abwehr” ist auch nicht “heftig”, sondern ich weise Sie nur darauf hin, dass es fruchtbar sein könnte, verständliche und vernünftige Fragen zu stellen, anstatt ein Forum erst mal mit wilden Verdächtigungen, Empörung und Konspirationsmythen zu überfallen.

    Möglicherweise trägt Letzteres auch dazu bei, dass die Angesprochenen wenig Neigung verspüren, auf so einen halbgaren Mix zu antworten.

  26. 26 Ulrich 8. März 2011 um 12:40

    Kaum spricht man das K-Wort aus, drängen sich auch schon die Ideolog/inn/en von rechts und links nach vorne und stellen ihre Unbelecktheit in Sachen Wissenschaft zur Schau. Ein trauriges Schauspiel. Cui bono? Der grassierende Gravitationswahn ist sicher auch nur dem Einfluss der Luftfahrtlobby zu verdanken, oder, Frau Thiele?

  27. 27 sandmann 8. März 2011 um 15:24

    @Hanna:

    Wird es euch Esos und Pseudos nicht irgendwann mal langweilig:

    “Die anderen Fragen resultierten daher, daß man es mit “cui bono” oft schafft, Wissenschaft und Pseudo zu trennen. Ihre heftige Abwehr-Reaktion sagt mir schon genug, dafür danke ich (unabhängig von der Frage oben, die noch offen ist.)”

    Wer Homöopathie nicht gut findet, muss zwangsläufig von der Pharmaindustrie bezahlt werden.

    Wer aufgrund der wissenschaftlichen Sachlage von einem Klimawandel ausgeht, ist Greenpeace-Büttel oder wird von der Solar-Lobby bezahlt.

    Wer das Turiner Grabtuch für eine Fälschung hält, wird von der Atheisten-Lobby gesponsert.

    Alles klar, Hanna … Die Welt wird halt schöner, wenn man für alles ganz einfache Antworten und Erklärungen hat.

  28. 28 Hanna Thiele 8. März 2011 um 16:12

    Bernd Hader, Ulrich und auch Sandmann haben wohl alle nicht gelesen, daß es die Grünen mit PIK-Prof. Rahmstorf sind, die mit dem “Wer bezahlt wen” angefangen haben.
    Informieren Sie sich selber hier:
    http://www.gruene-bundestag.de/cms/termine/dok/370/370092.das_interesse_am_zweifel_die_strategien.html

    Offensichtlich können sich manche GW-Anhänger einfach nicht vorstellen, daß man selber denkt, selbst wenn man von niemandem bezahlt wird dafür.
    Ich frage mich, warum hier plötzlich Allergien gegenüber einer Selberdenkerin ausbrechen?
    Offenheit gegenüber Skeptikern sieht anders aus.

  29. 29 Bernd Harder 8. März 2011 um 16:20

    @Hanna:

    Was um Himmels willen tut das hier zur Sache? Die GWUP hat nichts mit den Grünen oder sonst irgendeiner Partei zu tun.

    Sie haben bis jetzt nichts anderes getan, als zu projiziieren, Unterstellungen zu formulieren etc.

    Kommen Sie doch bitte mal runter von Ihren etwas seltsamen Gedankensprüngen, dann könnte man vielleicht ja mal inhaltlich über den Text von Herrn Sarma diskutieren.

    << Offensichtlich können sich manche GW-Anhänger einfach nicht vorstellen, daß man selber denkt, selbst wenn man von niemandem bezahlt wird dafür. <<

    Sie können es nicht lassen, oder? *Das* ist wieder eine Unterstellung. Die GWUP wird von niemandem für irgendwas bezahlt. *Sie* sind diejenige, die sich das anscheinend nicht vorstellen kann.

    << Ich frage mich, warum hier plötzlich Allergien gegenüber einer Selberdenkerin ausbrechen? <<

    Unterstellung die x-te, in Kombination mit aktuter ideologischer Verblendung plus bedenklicher Selbststilisierung. Hier herrschen weder Allergien noch sonstwas – Sie sind lediglich mehrfach gebeten worden, zu verdeutlichen, was eigentlich Ihre Frage/Ihr Anliegen ist?

    Zum zweiten haben Sie bislang noch mit keinem Satz belegt, dass Sie eine “Selberdenkerin” sind, sondern Sie plappern lediglich die s.g. “Klima-Skeptiker” nach. Drittens werden Sie nicht als Person (“Selberdenkerin”) kritisiert, sondern die Tatsache, dass Ihr “Selberdenken” offenkundig in ideologisch verblendeten Unsinn führt.

    << Offenheit gegenüber Skeptikern sieht anders aus. <<

    Ich vermute, Sie meinen mit “Offenheit” blinde Zustimmung zu Ihren seltsamen Thesen? Sie sind mehrfach nach Präzisierung gefragt worden und antworten jedes Mal mit einer neuen Unterstellung, das ist bis jetzt alles.

    Und wo haben Sie bislang belegt, dass Sie “Skeptikerin” sind? Nicht jedes “Dagegen-Sein” ist Skeptizismus, auch das scheinen Sie nicht zu verstehen.

  30. 30 Stefan 8. März 2011 um 16:36

    @Hanna Thiele:

    “Offenheit gegenüber Skeptikern sieht anders aus.”

    “Skeptiker” ist kein geschützter Begriff. Jeder kann sich so nennen, auch Klimawandel-Skeptiker, Euro-Skeptiker, Gravitations-Skeptiker, ja sogar eine Punk-Band heißt so. Das bedeutet noch lange nicht, dass alle Freunde und Mitglieder der GWUP mit diesen “Skeptikern” auf einer Wellenlänge liegen (müssen). Das gilt vor allem dann, wenn diese “Skeptiker” hier in den Blog poltern, krude DDR-Vergleiche ziehen, Verschwörungstheorien über die GWUP murmeln und sich – trotz der höflichen Bitte darum – nicht auf eine gesittete Kommunikation besinnen wollen. Wir nennen das nicht “Skeptiker”, sondern: Troll.

    Danke, ich sehe selber, daß ich hier falsch bin.

    Und welche Konsequenz ziehen Sie jetzt daraus …? Ja, genau!

  31. 31 Hanna Thiele 8. März 2011 um 17:14

    Warum die vielen Worte?
    Ich habe eine konkrete Frage gestellt, so wie Sie es wünschten.
    Und ich bitte um Antwort.

    Weiß Herr Sarma wirklich gar nichts von dem:

    Climate Depot Special Report:
    More Than 1000 International Scientists
    Dissent Over Man-Made Global Warming
    http://www.climatedepot.com/a/9035/SPECIAL-REPORT-More-Than-1000-International-Scientists-Dissent-Over-ManMade-Global-Warming-Claims–Challenge-UN-IPCC–Gore

  32. 32 Ulrich 8. März 2011 um 18:09

    Frau Thiele, lesen Sie doch bitte statt diesen lächerlichen politisch motivierten Leugnerlisten besser die wissenschaftliche Literatur, z.B. http://www.pnas.org/content/early/2010/06/04/1003187107.abstract Die GWUP hält sich nämlich an wissenschaftlich fundierte Argumente, nicht an ideologisch motiviertes Lobbyistengeschrei, egal von welcher Seite.

  33. 33 Hanna Thiele 8. März 2011 um 19:08

    Wieso können 1.000 angesehene Wissenschaftler plötzlich “Lobbyisten” sein?
    Ist das Ihrerseits nicht eine “außergewöhnliche Behauptung”?
    Tat GWUP nicht so, als würden man von Verschwörungstheorien nichts halten?

    Dann bitte Fakten, wer von den Aufgeführten für wen bezahlte Lobbyarbeit macht.

  34. 34 Amardeo Sarma 8. März 2011 um 20:07

    @ Hanna Thiele: ich kenne diese Links seit langem. Das sind aber in der überwätigenden Mehrheit *keine* Experten auf diesem Gebiet. Diese 1000 Wissenschaftler sind keine Verschwörung, nur offensichtlich ahnungslos und ideologisch motiviert. Der Link von Ulrich zeigt dass unter 1,372 echten Klimaforschern 97–98% der IPCC Schlussfolgerung grundsätzlich zustimmen. Qualität zählt, nicht Quantität!

    Aber fern solcher Zahlen sollte man die Fakten anschauen. Sprechen wir doch eine dieser zehn widerlegten Behauptungen an. Welche der 10 nehmen wir als erstes auf? Zur Sache, bitte!

  35. 35 Schlaubi Schlaumeier 8. März 2011 um 22:43

    Herr Sarma sie sprechen mir aus dem Herzen.Es ist genau der gleiche Schwindel wie mit der Schweinegrippe.Alles pure Erfindung um die Leute abzuzocken

  36. 36 Hanna Thiele 8. März 2011 um 23:58

    Wieso ist mein letzter Beitrag plötzlich verschwunden?
    Zensur bei Skeptikern???

    Er erschien ohne die wichtige Grafik, vielleicht klappt es jetzt.

    Nicht ich bin es, die etwas widerlegen muß, umgekehrt geht es.
    Die Behaupter müssen Nachweise für ihre Behauptungen vorlegen, Fakten eben, so wie Sie es sagen, Herr Sarma.

    Mir ist nicht bekannt, ob jemand schon die Fragen von Dr. Klaus Heiss zu den Widersprüchlichkeiten des IPCC beantwortet hat, vielleicht wissen Sie mehr, dann bitte sagen Sie es.

    Klaus Heiss / Widersprüchlichkeiten des IPCC

    1. Warum steigen die Globalen Temperaturen numehr seit fast zehn Jahren nicht mehr? [IPCC 2007]

    2. Warum führen die Temperaturen die Treibhausgase die letzten 700.000 Jahre um 200 bis 1.000 Jahre an, statt umgekehrt und warum sollte sich dies die letzten 150 Jahre plötzlich geändert haben? [IPCC 2007, Seite 444]

    3. Warum sind die archeologisch belegbaren Folgen wärmerer Klimata überwältigenderweise positiv (siehe letzte Eiszeit und das Holozän Klima Optimun (so an die zwei Grad wärmer – immer noch)? [Klimafakten, Ulrich Berner, Bundesanstalt in Hannover, 2001]

    4. Warum korrelieren CO2 Daten und Temperaturen im 20. Jahrhundert über viele Jahrzehnte nicht, wohl aber der Einfall kosmischer Strahlung und Sonnenaktivität? [IPCC 2007 und 2001 Daten, CCSP April 2007 Daten – jeweils in den Hauptberichten aber nicht in dern „Zusammenfassungen“]

    5. Warum verfehlen ALLE IPCC und CCPS zitierten Klimamodelle eine nur annähernd richtige „Rücksage“ der wirklichen Temperaturen der Troposphäre und wie kann dies dann als „Fingerabdruck“ zum „Beweis“ der sogenannten „real existierenden menschlichen Verursachung“ propagiert werden? [(Douglas, Knox, Pearson, Singer GRL-2006)?

    6. Warum sollen drastische Maßnahmen zur Verhinderung einer Globalen Erwärmung jetzt getroffen werden, wo doch die „Daten und Szenario Projektionen“ des IPCC eindeutig aufzeigen, daß sich der Trend der gemessenen Temperaturen der letzten zwei Jahrzehnte (die schwarze „Observed“ Regression) eindeutig auf die „orange“ Szenarienwelt hinbewegt –die Simulation „Commitment“ wo das gesamte CO2 Niveau auf dem des Jahres 2.000 „beschränkt“ wird. Das Bild ist hier nochmals wiedergegeben – da es „versteckt“ im IPCC Hauptbericht (statt der „Zusammenfassung“) sehr schwer zu finden ist:

    Figure 10: Global Mean Warming: Model Predictions(2000-2025) vs. Observed Values (1985-2005)

    IPCC 2007 Technical Report, p. 69

  37. 37 Bernd Harder 9. März 2011 um 00:32

    @Thiele:

    Was für eine Grafik? Eine Blog ist doch nicht technisch ausgestattet, um im Kommentarbereich Fotos oder Grafiken veröffentlichen zu können.

  38. 38 Amardeo Sarma 9. März 2011 um 08:21

    Die Klimawandelsleugner (KWL) springen stets zwischen drei unterschiedlichen Argumenten. 1) Es gäbe derzeit gar keine Erwärmung, 2) Es gäbe zwar eine Erwärmung, diese habe aber nichts mit Treibhausgasen zu tun und 3) Die Erwärmung ist nicht schädlich oder gar nützlich. Gehen wir zunächst einmal 1) an.

    Die Aussage von Hanna Thiele (ihre Nr. 1), die Temperaturen steigen seit 10 Jahren nicht mehr, ist falsch und auch im Link von David Morrison angesprochen. Natürlich gibt es keinen linearen Trend, sondern kurzfristige Schwankungen in beide Richtungen überlagern den langfristigen Trend nach oben. Man kann ausserdem nicht die 1998er Temeraturspitze durch El Nino als Referenz nehmen, wie es viele KWL tun. Laut NASA waren trotz der 1998er Spitze 2010 und 2005 die wärmsten Jahre seit der Aufzeichnung und haben 1998 übertroffen. James Hanson, Direktor von NASAs Goddard Institute for Space Studies (GISS) in New York erwartet, dass der Rekord bald erneut übertroffen wird. Auch die realen Beobachtungen, wie die Gletscherschmelze und der Rückgang des Eises an der Arktis sprechen eine deutliche Sprache und stützen weiter die Messungen. Nochmals: Dass die globalen Temperaturen in den letzten 10 Jahren nicht mehr gestiegen sind ist schlicht und einfach falsch!

    Wenn wir dieses Thema geklärt haben können wir Punkt 2) ansprechen, also ob die derzeitig stattfindende globale Erwärmung durch die Aktivitäten der Menschen verursacht wird.

  39. 39 Hanna Thiele 9. März 2011 um 09:37

    Die Grafik ist nur der Nachweis für den Text.
    CO2 und Temperaturen korrelieren nicht, die gemessenen Temperaturen zeigen seit mehr als 10 Jahren keine Erwärmung.

    Jeder, der wachen Sinnes ist, merkt es selber. Wohl deshalb sind nur 4,2 % der Bürger bereit, für “Klimaschutz” mehr zu zahlen (Quelle PIK-Chefökonom Edenhofer).
    Man merkt es auch an den verbalen Verrenkungen der PIK-Leute, aus “Erderwärmung” wurde “gefährlicher Klimawandel” – ja klar, Hauptsache “gefährlich”.
    Angesichts der nun offenliegenden 10,8 Billionen Euro allein für den EU-Raum erklärt sich der Unsinn von selbst.

    Wenn Politik und Geschäftemacher meinen, dem Volk so mir nichts dir nichts eine Art CO2-Erbsünde als nie zu tilgende Erbschuld ans Bein zu binden, dann liegen sie falsch.
    Das mit Propaganda und Kinderindoktrination wettmachen zu wollen, wird die Skepsis gegenüber den Urhebern noch größer machen.

  40. 40 Hanna Thiele 9. März 2011 um 09:42

    KWL – Klimawandelsleugner – was ist denn das, Herr Sarma?
    Jeder der mal zu Schule ging, weiß wenigstens ein bißchen vom ständigen Wandel des Klimas der Erdgeschichte.

  41. 41 Hanna Thiele 9. März 2011 um 10:44

    Nicht aufregen, Herr Sarma, anfänglich standen meine Kommentare stundenlang mit Vorbehalt auf der Seite.
    Neuerdings ist das anders, deshalb die Nachfrage.

  42. 42 Bernd Harder 9. März 2011 um 10:47

    @Hanna:

    Gut. Das kann – und wird – immer mal wieder vorkommen, dass Antworten einige Zeit lang dauern, weil nicht jeder der Befragten permanent online und/oder verfügbar ist.

  43. 43 Ulrich 9. März 2011 um 12:30

    Frau Thiele, Lügen werden durch Wiederholung nicht wahr. http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs/Fig.A2.gif

  44. 44 Hanna Thiele 9. März 2011 um 15:15

    @ Ulrich

    Ungemein ehrenvoll für einen Skeptiker-Blog, Ihre Anmerkung.
    Es waren Fragen zu Widersprüchen.
    Wußte gar nicht, daß schon Fragen lügen.

  45. 45 Amardeo Sarma 9. März 2011 um 19:46

    @Hanna Thiele: Es geht um die unwahre Aussage, “die gemessenen Temperaturen zeigen seit mehr als 10 Jahren keine Erwärmung”. Die Grafik der Nasa, gelinkt von Ulrich, zeigt, dass das nicht stimmt. Nur wenn man selektiv ab 1998 oder 2001 beginnt und alles davor ausblendet scheint es nur einen Zick-Zack-Kurs zu geben. Und der Schein trügt: 2010 und 2005 waren die wärmsten Jahre seit der Aufzeichnung!

  46. 46 Gerhard Kramm 9. März 2011 um 22:30

    @Amardeo Sarma,

    offenbar verwechseln Sie etwas, naemlich die Ergebnisse einer statistischen Beschreibung des Wetters fuer eine Beobachtungszeitspanne von mindestens 30 Jahren (Klimaperiode) mit einer simplen Zeitreihe der berechneten global gemittelten oberflaechennahen Temperatur. Dabei greifen Sie auch noch auf die von NASA-GISS zurueck, die schon mehrfach in der Vergangenheit korrigiert werden musste. Nach der entsprechenden Zeitreihe des MetOffice Hadley Centre ist immer noch 1998 das “waermste” Jahr. Hier sind die Daten der jaehrlichen Temperaturanomalie (mit Bezug auf das CLINO 1961-1990):

    1997 0.356
    1998 0.517
    1999 0.263
    2000 0.239
    2001 0.399
    2002 0.456
    2003 0.459
    2004 0.431
    2005 0.474
    2006 0.427
    2007 0.402
    2008 0.312
    2009 0.439
    2010 0.498

    Von einer statistisch signifikanten Erhoehung kann nun wirklich nicht die Rede sein. Dazu passt auch die Aussage von Phil Jones:

    “For the past 15 years there has been no ‘statistically significant’ warming.”

    Hier sind einige Fakten, die zur Diskussion des Klimas unabdingbar sind.

    !. Bis heute existiert kein wissenschaftlicher Beweis dafuer, dass die CO_2-Temperatur-Hypothese wahr ist.

    2. Es existiert kein globales Klima, denn das ist ein Widerspruch in sich. Das Wort Klima stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie Inklination, womit der Sonnen(hoechst)stand ueber dem Horizont gemeint ist. Dieser Begriff ist global nicht definierbar, sondern nur lokal, allenfalls regional. Es existiert auch kein globales Wetter, sondern nur ein lokales bzw. regionales Wetter. Wenn also das Klima das Ergebnis der statistischen Beschreibung des Wetters fuer eine Klimaperiode ist, wozu nicht nur Mittelwerte, sondern auch Momente hoeherer Ordnung wie Varianz, Schiefe und Kurtosis gehoeren, dann kann es auch aus dieser Sicht kein globales Klima geben. Lokale und regionale Klimate werden dementsprechend zu Klimazonen zusammengefasst (siehe z.B. die Koeppen-Geiger-Klimaklassifikation).

    3. Eine statistische Beschreibung setzt voraus, dass die zu behandelnde Beobachtungsgroesse einer gewissen Zufaelligkeit unterliegt. Deswegen ist eine Zeitspanne von mindestens 30 Jahren erforderlich. Um einen Trend zu berechnen, ist diese Zufaelligkeit nicht erforderlich, wie die Bestimmig von Kalibrierungskurven belegt.

    4. Um irgend eine Aenderung zu diagnostizieren, ist ein Referenzzustand erforderlich. In der Klimatologie bedeutet das, dass eine Aenderung des lokalen oder regionalen Klimas nur dann zu diagnostizieren ist, wenn mindestens die statistischen Ergebnisse fuer zwei sich nicht ueberlappende Klimaperioden existieren. Das bedeutet, dass zumindest Zeitreihen von 60 Jahren behandelt werden muessen.

    5. Alle wesentlichen Beschreibungen des sog. atmosphaerischen Treibhauseffekt beziehen sich auf die globale Skala. Dazu gehoert z.B. diese beruechtigten 33 K, die sich aus der Differenz der global gemittelten oberflaechennahen Lufttemperatur von 288 K und der Temperatur des sog. planetaren Strahlungsgleichgewichts fuer eine Erde ohne Atmosphaere von 255 K ergibt. Letztere Temperatur ist ein sinnlose Groesse, denn die Annahmen, die zu deren Berechnung erforderlich sind, sind bei weitem nicht erfuellt. Zudem belegt das Beispiel Mond, was dem einer Erde ohne Atmosphaere nahekommt, dass die Temperatur des planetaren Strahlungsgleichgewichts von etwa 270 K um 55 K hoeher ist als die von Monstein (2001) beobachtete Mitteltemperatur. Andere Beschreibungen wie die von Ramanathan et al. (1987) sind ebenso falsch.

    6. Die sog. “climate feedback equation”, die von Schneider & Mass (1975) in die Literatur eingefeuhrt wurde und in allen IPCC-Reports zur Berechnung der Erhoehung der globalen Oberflaechentemperatur auf Grund eines “net anthropogenic radiative forcing” (RF) diente, ist aus physikalischen Gruenden zu verwerfen.

    7. Die sog. Klimasensitivitaet, die dabei verwendet wird, beruht auf dieser “climate feedback equation” und ist ebenso sinnlos.

    8. Dieses RF ist eine fuer die Zeitspanne von 1750-2005 berechnete Groesse, die unvereinbar ist mit der sog. Strahlungsuebertragungsgleichung.

    9. Das sog. “global warming potential” ist eine physikalisch sinnlose Groesse.

    Was uebrig bleibt, sind die Ergebnisse der Klimaprojektionen. Da diese nach Lorenz (1975) zu den “prediction of 2nd kind” zaehlen, sind die Randbedingungen des Systems Erde-Atmosphaere von entscheidender Bedeutung. Die Unsicherheit in der Bestimmung der Randbedingung an der Grenzflaeche Erde-Atmosphaere ist ein Vielfaches groesser als das RF. Von den Strahlungsfluessen am Oberrand der Atmosphaere ist nur die solare Irradianz in Abhaengigkeit von Laenge und Breite sowie der Zeit ausreichend genau berechenbar. Eine Ueberrpuefung der Klimaprojektionen an Hand von Beobachtungen ist nicht moeglich. Projektionen, die fuer die Vergangenheit durchgefuehrt wurden, haben mit den Beobachtungen wenig gemein.

    Folglich geht es um Politik. Dazu heisst es auf der Webseite von “The Great Transformation” (http://www.greattransformation.eu/index.php/home):

    “The impact of global climate change is not limited to specific areas of our lives. With its social, cultural, economic and psychological implications, climate change represents a shift towards a new era, which concerns all levels of the global community: markets and mindsets, global cooperations and democracy.”

    “The Great Transformation” wird von der Bundesregierung unter der Kanzlerin Merkel gestuetzt. Es geht also im wesentlichen um Politik. Was soll mit dieser Politik erreicht werden. Hier ein Hinweis, der nichts mit Fiktion oder Verschwoerung zu tun hat.

    Vom 30. Januar 1933 bist Anfang Juli 1934 (Niederschlagung des sog. Roehm-Putsches) wurde in Deutschland die Weimarer Republik zerstoert und die Nazi-Diktatur errichtet. Dieses geschah nicht nur gegen den Willen der KPD und der SPD, sondern auch gegen den Willen des Zentrums und der Rechtskonservativen unter Hugenberg. Letztere hatten noch zu Beginn die Reichskanzlerschaft Hitlers mitgetragen.

    MfG

  47. 47 Holtkamp 10. März 2011 um 13:58

    @Kramm “Hier sind die Daten der jaehrlichen Temperaturanomalie…
    …Von einer statistisch signifikanten Erhoehung kann nun wirklich nicht die Rede sein”

    Keine signifikaten Erhöhung, wenn Sie die Daten selektieren, die Sie für Ihre Argumentation brauchen! Aber eindeutig, wenn man ehrlich ist, und alle Daten angibt, auch die vor 1997.

    Alle Daten finden Sie graphisch auf den Met Office Seiten, wobei die Landtemperaturen besonders aussagekräftig sind. Die vollständigen Daten sind in der Text-Datei annual. Die Temperaturdaten sind in Spalte 2, ab Spalte 3 sind fehlerrelevante Daten. 1998 war ein typischer Ausreißer, bedingt durch einen besonders starken El Nino.

    Info (Wikipedia): Met Office ist der nationale meteorologische Dienst des Vereinigten Königreichs.

  48. 48 Amardeo Sarma 10. März 2011 um 17:41

    @Gerhard Kramm: beziehen Sie sich auf die Inhalte der Beiträge statt Standardtexte mit ziemlich schwachen Pauschalsätzen hier hineinzukopieren. Ich bin echt enttäuscht, dass die Herausforderung von einem der berühmten 1000+ “dissenting scientists” dermassen mickrig ausfällt.

    Wie von Holtkamp wiederholt selektieren Sie einfach die Jahresabschnitte, die Ihnen in den Kram passen. Auch nach den Daten von Met Office, auf die Sie sich offenbar beziehen, sind 1998, 2005 und 2010 die wärmsten Jahre seit 1850, auch wenn hier die El Nino Spitze im Jahre 1998 deutlicher ausfällt.

    Und schliessen Sie nicht von sich auf andere – die Diskussionen sind von Wissenschaftlern in den 70er und 80er Jahren begonnen worden und Politiker sind eher spät sensibilisiert worden. Man brauch sich bloss anzuschauen, auf welche Seite vornehmlich Politiker, und auf welche Seite die meisten Fachwissenschaftler stehen. Zu 1933 – was das hier zu suchen hat ist sowieso ein Rätsel – und zur Geschichte brauchen wir keine Nachhilfe.

  49. 49 Gerhard Kramm 10. März 2011 um 20:35

    @Holtkamp,

    die Daten des MetOffice Hadley-Centre, soweit sie auf der Webseite zur Verfuegung stehen, befinden sich auch auf meinem Computer. Wenn ich weitere Daten haben moechte, dann brauche ich meine Fachkollegen im MetOffice nur anzuschreiben.

    Hier wurde behauptet, dass 2005 und 2010 die “waermsten” Jahre gewesen seien, was nur nach NASA-GISS gilt. Die Daten des HAdley-Centre belegen das nicht. Es ist in Fahckreisen schon lange bekannt, dass sich diese Daten voneinander unterscheiden, was Sie offenbar nicht wahrhaben wollen.

    Wenn Sie von einem Selektieren der Daten schwadroinieren, dann reden Sie nur dummes Zeug. Wo habe ich denn Daten selektiert? Zudem habe ich noch Phil Jones zitiert. Wenn Sie nicht wissen, wer Phil Jones ist, dann ist das Ihr Problem.

    Sie sollten einen Blick auf den $. Bericht der WG I zum IPCC werfen, damit Sie eine Vorstellung davon bekommen, wieviele Mitarbeiter des Hadley-Centre an der Erstellung des Berichts beteiligt waren. Die Bedfeutung des Hadley-Centre geht weit ueber die von NASA-GISS hinaus.

    MfG

  50. 50 Gerhard Kramm 10. März 2011 um 21:20

    @Sarma,

    warum schreiben Sie nur soviel dummes Zeug zusammen? Sie zitieren Holtkamp, obwohl alles, was er zur Selektierung von Daten schrieb, an Sinnlosigkeit nicht zu ueberbieten ist.

    Hier wurde behauptet, dass 2005 und 2010 die “waermsten” Jahre gewesen seien., was nur nach NASA-GISS gilt, aber nicht nach den Daten des Hadley-Centre. Damit ist also die Aussage zum “waermsten” Jahr zu relativieren. Sie untersuchen offenbar nicht

    Die Bedeutung der statistischen Signifikanz kennen Sie offenbar nicht. Da nuetzt es natuerlich nichts, wenn ich Phil Jones zitiere.

    Dass 1998 durch das Auftreten eines El Nino beeinflusst wurde, ist bekannt. Das gilt aber genauso fuer 2005 und 2010.

    Sie behaupten:

    “Standardtexte mit ziemlich schwachen Pauschalsätzen hier hineinzukopieren.”

    Offenbar arbeiten Sie mit der Methode der Diffamierung. Ich habe hier keine Texte reinkopiert. Ich habe im wesentlichen die Ergebnisse einer Arbeit (peer-reviewed) zusammengefasst, die ich zusammen mit meinem Ko-Autor Dr. Dr. habil. Dlugi im vergangenen Jahr publiziert habe.

    Ueber den historischen Hintergrund der Klimadiskussion sind Sie voellig uninformiert. Die eigenliche Diskussion begann schon in den 50er Jahren. Allerdings spielen die beiden Arbeiten von Moeller & Manabe (1961) und manabe & Moeller (1961) eine bedeutende Rolle. Sie zaehlen zu den Laien, die wenig wissen, aber umso forscher auftreten. Nur hat forsches Auftreten nichts mit Forschung zu tun.

    Sie untersuchen nicht Parawissenschaften mit wissenschaftlichen Methoden, sondern Sie tragen dazu bei, Parawissenschaften mit unwissenschaftlichen Methoden zu kreieren.

    MfG

  51. 51 Holtkamp 10. März 2011 um 22:10

    @Kramm: Die vollständigen Daten habe ich bereits in mein vorherigen Beitrag verlinkt. Klicken wäre hilfreich. Natürlich haben Sie die Daten selektiert. Sie haben den Bereich ausgepickt, in der die Änderung am kleinsten scheint. Das ist Irreführung! Natürlich gibt in jedem Verlauf Zeitbereiche in dem die Schwankungen kleiner sind! Warum verschweigen Sie den gesamten Verlauf?

    Nochmal also, speziell für Sie die ganzen Daten: http://hadobs.metoffice.com/hadcrut3/diagnostics/comparison.html
    und http://hadobs.metoffice.com/hadcrut3/diagnostics/global/nh+sh/annual

    Und falls das zu schwer ist, hier die Daten ab 1975 als Auflistung:
    1975 -0.134
    1976 -0.230
    1977 0.058
    1978 -0.050
    1979 0.056
    1980 0.101
    1981 0.130
    1982 0.008
    1983 0.187
    1984 -0.011
    1985 -0.019
    1986 0.022
    1987 0.167
    1988 0.163
    1989 0.095
    1990 0.248
    1991 0.198
    1992 0.058
    1993 0.103
    1994 0.165
    1995 0.275
    1996 0.124
    1997 0.356
    1998 0.517
    1999 0.263
    2000 0.239
    2001 0.399
    2002 0.456
    2003 0.459
    2004 0.431
    2005 0.474
    2006 0.427
    2007 0.402
    2008 0.312
    2009 0.439
    2010 0.499

    Die Daten ab 1975 sind deshalb insbesondere von Bedeutung, weil bereits ab hier die Klimaforscher einen ähnlichen, zukünftigen Verlauf prognostiziert haben. Mein Interesse wurde beispielsweise während meines Physik-Studiums in einer Vorlesung von Prof. Dr. Heinloth (http://de.wikipedia.org/wiki/Heinloth) in Bonn im Jahre 1984 geweckt.

    Politikern war das Phänomen übrigens zu der Zeit völlig unbekannt!

  52. 52 lab 11. März 2011 um 02:19

    @Kramm: Wenn Sie schon Phil Jones zitieren, zitieren Sie ihn doch bitte richtig. Hier das korrekte Zitat inkl. Zusammenhang:

    “BBC: Do you agree that from 1995 to the present there has been no statistically-significant global warming

    Phil Jones: Yes, but only just. I also calculated the trend for the period 1995 to 2009. This trend (0.12C per decade) is positive, but not significant at the 95% significance level. The positive trend is quite close to the significance level. Achieving statistical significance in scientific terms is much more likely for longer periods, and much less likely for shorter periods.”
    (http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/8511670.stm)

    Er sagt also, dass es einen Erwärmungstrend gibt, der knapp unter dem 95% Signifikanzlevel liegt, weil es sich um eine zu kurze Periode handelt.

    Diese Aussage so zu verkürzen, wie Sie es tun, und zu suggerieren, es gäbe keine (nennenswerte) Erwärmung, ist ein durchsichtiger Trick. Wobei ich durchaus zugebe, dass andere “Klimaskeptiker” dabei deutlich dreister vorgehen.

    Andere sind hier i.ü. mit Jones nicht einer Meinung (http://tamino.wordpress.com/2011/01/21/phil-jones-was-wrong/) und sehen schon einen auch signifikanten Trend.

    Geht man i.ü. nur ein Jahr weiter zurück – nach 1994, schafft man die 95% locker.

  53. 53 Amardeo Sarma 11. März 2011 um 07:35

    @Kramm: Statt immer wieder vom Thema abzulenken erklären Sie bitte, warum Sie gerade die Periode vom 1997 bis 2010 auswählen? Zur Datenselektion gehört auch die Periode und die Quelle der Daten so auszuwählen, um die eigene These zu stützen. Können oder wollen Sie das nicht begründen?

  54. 54 Amardeo Sarma 11. März 2011 um 07:39

    Hier noch eine aktuelle Meldung zur Gletscherschmelze im Spiegel.

  55. 55 Gerhard Kramm 11. März 2011 um 20:17

    @Holtkamp,

    Es ging allein um die Frage hinsichtlich der “waermsten” Jahre 2005 und 2010. Das hatte ich an Hand der Daten des Hadley-Centre widerlegt. Um mehr ging es gar nicht. Von einer Selektion der Daten kann also gar keine Rede sein.

    Selbstverstaendlich reichen die Daten des Hadley-Centre bis 1850 zurueck, was z.B. in der Abb. 7 der Arbeit von Kramm & Dlugi (2010) illustriert ist.

    Offenbar sind Sie nicht in der Lage zu begreifen, dass ein Temperaturtrend nichts mit der statistischen Beschreibung von Wetterzusyaenden zu tun hat. Wer sind Sie eigenlich, dass Sie glauben, Sie koennten die Definition des Klimas entsprechend Ihrer eigenen Vorsatellung interpretieren. Nehmen Sie sich ein paar Lehrbuecher zu Hand, damit Sie nicht noch mehr dummes Zeug verbreiten. Die Klimatologie ist keine Ersatzreligion fuer Dummschwaetzer.

    Fuer die uebrigen Diskussionsteilnehmer zitiere ich Monin & Shishkov (2000, http://iopscience.iop.org/1063-7869/43/4/R04):

    “The international meteorological conferences of 1935 in
    Warsaw and of 1957 in Washington recommended using
    thirty-year periods for defining the characteristics of the
    current climate of the atmosphere.”

    Daran hat sich bis heute nichts geaendert.

  56. 56 Bernd Harder 11. März 2011 um 20:50

    Hallo Herr Kramm,

    ich bin ein klein wenig empfindlich, wenn es um unsachliche Pöbeleien geht. Wenn Sie gute Argumente haben, brauchen Sie gewiss andere Diskussionsteilnehmer nicht persönlich anzugreifen und abzuqualifizieren, oder?

    Bitte mäßigen Sie sich, gegenteiligenfalls werde ich diese Diskussion hier sehr schnell beenden.

  57. 57 Gerhard Kramm 11. März 2011 um 21:09

    @Bernd Harder,

    bin ich auch, insbesondere wenn mir hier vorgeworfen wird, ich wuerde Daten selektieren. Das ist mir hier zum erstenmal unterstellt worden.

    Was gute Argumente sind, scheinen Sie ueberhaupt nicht wahrnehmen zu koennen. Ich hatte mit der Auflistung der Daten des Hadley-Centre seit 1997 nur nachgewiesen, dass an Hand dieser Daten eben nicht die Jahre 2005 und 2010 als die “waermsten” betrachtet werden koennen. Um mehr ging es gar nicht. Wieso werden den ploetzlich von Holtkamp die Temperaturen bis 1975 aufgelistet. Die habe ich weder erwaehnt noch angezweifelt.

    Eine Diskussion der global gemittelten oberflaechennahen Lufttemperatur ist im uebrigen ein Streit um des Kaiser’s Bart, weil diese Temperatur weder zu energetischen Betrachtungen noch zum Nachweis, dass die CO_2-Hypothese wahr ist, ungeeignet ist.

    MfG

  58. 58 Holtkamp 11. März 2011 um 21:20

    @Kramm”Es ging allein um die Frage hinsichtlich der “waermsten” Jahre 2005 und 2010. ”

    Auch falsch!

    Hier ist, was Sie nach der Auflistung von der von Ihnen SELEKTIERTEN daten TATSÄCHLICH behauptet haben:

    “Von einer statistisch signifikanten Erhoehung kann nun wirklich nicht die Rede sein. Dazu passt auch die Aussage von Phil Jones:

    ‘For the past 15 years there has been no ‘statistically significant’ warming.’”

    BEIDE Aussagen sind – wie hier mehrfach nachgewiesen – wegen der verkürtzen Darstellgung irrefürhrend, wobei ‘irreführend’ ein Begriff ist, den ich aus Höflichkeitsgründen verwende.

    Die Frage bleibt: Warum erwähnen Sie nur diesen Auschnitt an Daten, um eine nicht signifikante Erhöhung zu erklären?

  59. 59 Bernd Harder 11. März 2011 um 21:22

    @ Herr Kramm:

    Noch einmal: Sie können sachlich antworten, ebenso wie Ihnen nichts “unterstellt” worden ist, sondern es wurde anhand von Daten argumentiert.

    Wenn Sie der Auffassung sind, darauf mit Begriffen wie “Dummschwätzer” oder “Wer sind Sie denn überhaupt?” antworten zu müssen, wird die Diskussion nicht lange dauern.

  60. 60 Gerhard Kramm 11. März 2011 um 21:30

    @Sarma,

    Sie lenken vom Thema ab. Sie erdreisten sich, hier sog. Klimaskeptiker als Klimawandelleugner zu bezeichnen, obwohl Sie einerseits noch nicht einmal mit der Definition des Klimas vertraut sind und andererseits voellig fachfremd sind. Niemand meiner Fachkollegen wie Richard Lindzen, Syun Akasofu oder Fred Singer leugnet irgend einen Klimawandel.

    Offenbar sind Sie nicht in der Lage, Aussagen zu erfassen. Ich schrieb in meinem obigen Beitrag:

    “Dabei greifen Sie auch noch auf die von NASA-GISS zurueck, die schon mehrfach in der Vergangenheit korrigiert werden musste. Nach der entsprechenden Zeitreihe des MetOffice Hadley Centre ist immer noch 1998 das “waermste” Jahr. Hier sind die Daten der jaehrlichen Temperaturanomalie (mit Bezug auf das CLINO 1961-1990):

    1997 0.356
    1998 0.517
    1999 0.263
    2000 0.239
    2001 0.399
    2002 0.456
    2003 0.459
    2004 0.431
    2005 0.474
    2006 0.427
    2007 0.402
    2008 0.312
    2009 0.439
    2010 0.498 ”

    Es haette schon ausgereicht, an Hand der Daten fuer 2005 und 2010 zu belegen, dass immer noch 1998 das “waermste” Jahr war.

    MfG

  61. 61 Gerhard Kramm 11. März 2011 um 21:32

    @Holtkamp,

    sind Sie nicht der deutschen Sprache maechtig? Lesen Sie doch, was ich schrieb.

    MfG

  62. 62 Gerhard Kramm 11. März 2011 um 22:07

    @lab,

    gemaess dem BBC-Interview, was Sie hier korrekt zitieren, antwortete Phil Jones auf die Frage:

    BBC: “Do you agree that from 1995 to the present there has been no statistically-significant global warming.”

    Jones: “Yes, but only just. I also calculated the trend for the period 1995 to 2009. This trend (0.12C per decade) is positive, but not significant at the 95% significance level.”

    In der Online-Version der Daily Mail (http://www.dailymail.co.uk/news/article-1250872/Climategate-U-turn-Astonishment-scientist-centre-global-warming-email-row-admits-data-organised.html ) heisst es dazu:

    “Professor Jones also conceded the possibility that the world was warmer in medieval times than now – suggesting global warming may not be a man-made phenomenon.

    And he said that for the past 15 years there has been no ‘statistically significant’ warming.”

    Wir haben hier zwei verschiedene Quellen. Phil Jones hat sich in der Kernaussage nicht widersprochen. Dass seine Aussage hinsichtlich dieser Zeitspanne korrekt ist, kann man leicht nachpruefen.

    Dass der Verfasser des von Ihnen zitierten Beitrags (http://tamino.wordpress.com/2011/01/21/phil-jones-was-wrong/) wundert mich allerdings, denn haette dieser Verfasser das BBC-Interview gelesen, dann haette er feststellen koennen, dass Phil Jones einen statistisch signifikannten Trend fuer die Zeitspanne 1975-2009 belegt hat.

    MfG

  63. 63 Gerhard Kramm 11. März 2011 um 22:28

    @Bernd Harder,

    bitte belegen Sie, in welcher Weise ich hier Daten selektiert haben soll.

    Sie schreiben:

    “Wenn Sie der Auffassung sind, darauf mit Begriffen wie “Dummschwätzer” oder “Wer sind Sie denn überhaupt?” antworten zu müssen, wird die Diskussion nicht lange dauern.”

    Dabei beziehen Sie sich offenbar auf meine beiden Aussagen:

    1. Wer sind Sie eigenlich, dass Sie glauben, Sie koennten die Definition des Klimas entsprechend Ihrer eigenen Vorsatellung interpretieren.

    2. Die Klimatologie ist keine Ersatzreligion fuer Dummschwaetzer.

    zu (1): Fachfremde sollten sich an die fachspezifischen Definitionen halten. Wenn Sie damit nicht uebereinstimmen, dann sollten Sie nicht ueber Klima reden oder schreiben.

    zu (2): Wenn die Klimatologie dem Anspruch einer exakten Naturwissenschaft gerecht werden will, dann hat sie die Standards exakter Naturwissenschaften zu akzeptieren. Sonst sollten Sie die Klimatologie als Parawissenschaft einordnen.

    Kann es sein, dass meine Beitraege, die sich auf meiner wissenschaftlichen Arbeit stuetzen, nicht in Ihr Weltbild von der Klimakatastrophe passen? Wenn das so ist, dann koennen wir direkt die Diskussion abbrechen. An einer sinnlosen unwissenschaftlichen Diskussion bin ich naemlich nicht interessiert.

    MfG

  64. 64 Holtkamp 11. März 2011 um 22:33

    @Kramm

    Was Sie hier tun ist nicht nur eine Beleidigung verschiedener Personen in dieser Diskussionsrunde, sondern auch eine Beleidigung der Wissenschaft und insbesondere – mit Ihren unsäglichen Vergeleich mit der Nazi-Diktatur – auch Millionen von Opfern.

    Eine unerträgliche politische Stimmungsmache Ihrerseits.

  65. 65 Gerhard Kramm 11. März 2011 um 23:18

    @Holtkamp,

    waehrend meines Studiums in den 70er Jahren schwadronierten die selbsternannten Klimatologen noch von dem Herannahen einer neuen Eiszeit.

    Ihr Prof. Heinloth war von Hause aus Experimentalphysiker, der sich mit Teilchenphysik beschaeftigt hat. Als Mitglied der Enquete-Kommission “Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphaere” hat er soviel physikalischen Unsinn mitgetragen, dass man nur den Kopf schuetteln kann. So heisst es z.B. im 3. Bericht dieser Enquete-Kommission von 1990:

    Zum natuerlichen Treibhauseffekt von 33 Grad C traegt

    - der Wasserdampf mit 20,6 Grad C

    - das Kohlendioxid mit 7,2 Grad C

    - das Ozon mit 2,4 Grad C

    - das Distickstoffoxid mit 1,4 Grad C

    - das Methan mit 0,8 Grad C

    bei. Der Rest verteilt sich auf eine Reihe anderer Spurengase.

    Nichts davon ist richtig, weil die 33 K, von denen hier die Rede ist, ein voellig sinnloser Wert ist.

    Heinloth hat ueberhaupt nicht verstanden, was Klima bedeutet. Von der Meteorologie, d.h. der Physik und Chemie der Atmosphaere, verstand er soviel wie ‘ne Kuh vom Samba-tanzen. Er ist das typische Beispiel fuer jemanden, der in einem Fachgebiet ausgezeichnete Leistungen erbracht hat, aber von anderen Fachgebieten kaum etwas versteht.

    In 2008 hat er noch in einem Beitrag fuer die Europaeische Akademie einen Beitrag verfasst, in dem er folgendes schrieb:

    “On the other hand, due to climate change and its potentially expensive effects, economic systems will have to face increasing
    pressure to contain or reduce further CO2 emissions.”

    Er tutete ins gleiche Horn wie viele der Kernenergie-Lobbyisten. Wer ohne irgend einen Beweis fuer die Richtigkeit der CO_2-Hypothese solchen Text verfasst, der muss sich gefallen lassen, dass man ihm Unlauterkeit vorwirft.

    MfG

  66. 66 Gerhard Kramm 11. März 2011 um 23:22

    @Holtkamp,

    warum lesen Sie nicht, was ich schrieb. Mein Beitrag bezog sich auf “The Great Transformation” und deren Zielsetzung, die eindeutig in oeko-faschistischer Richtung weist.

    MfG

  67. 67 Amardeo Sarma 12. März 2011 um 10:53

    @Kramm: Ich entnehme, dass Sie mit ihren “Fachkollegen” Richard Lindzen, Syun Akasofu und Fred Singer einem Klimwandel zustimmen. Stimmen Sie damit auch der beobachteten globalen Erwärmung als real zu? Dann könnten wir zumindest dieses Thema abhaken und uns den Ursachen zuwenden.

    Den “Streit um des Kaisers Bart”, welcher Datensatz (NASA GISS oder Met Office Hadley Centre) am besten ist und ob 1998 mit dem besonders starken El Nino oder 2010 mit einem schwächeren El Nino das wärmste Jahr war könnnen wir meinetwegen ad acta legen. Klar ist aus allen Datensätzen, dass 1998, 2005 und 2010 die wärmsten Jahre seit Jahrhunderten waren.

    Ihre Beleidigungen werde ich nicht kommentieren. Sie sind Ausdruck dafür, dass Ihnen die Argumente ausgehen. Überlegen Sie, ob Sie sich hier weiter mit solchen Poltereien selbst demontieren wollen, oder sich nicht besser an einer geordneten Diskussion beteiligen wollen.

  68. 68 Bernd Harder 12. März 2011 um 11:11

    @Herr Kramm:

    << Kann es sein, dass meine Beitraege, die sich auf meiner wissenschaftlichen Arbeit stuetzen, nicht in Ihr Weltbild von der Klimakatastrophe passen? <<

    Ich muss feststellen, dass Sie grundsätzlich belieben, an der Sache vorbeizureden. Ich habe Sie gebeten, Beleidigungen wie "Dummschwätzer" etc. zu unterlassen, mit welcher verquasten Logik Sie diese auch immer begründen.

    Dies betrifft den *formalen* Stil Ihrer Diskussion, mit "Weltbildern" hat das nicht das Geringste zu tun. Offensichtlich sind Sie nicht in der Lage, dies zu verstehen. Traurig. Und bezeichnend, weil Ausweis von blindem Fanatismus.

    Ich formuliere es nochmal anders: Wenn Sie nicht willens oder in der Lage sind, Ihre “wissenschaftliche Arbeit” sachlich und ohne persönliche Angriffe auf andere Diskussionsteilnehmer darzustellen, dann haben Sie hier nichts verloren.

    Sie selbst fordern eine “wissenschaftliche Diskussion” ein – bislang sind Sie derjenige, der eben diese Diskussion mit Arroganz und Pöbeleien behindert. Oder sind Sie der Aufassung, dass ein großer Geist wie der Ihre grundsätzlich über normale Umgangsformen erhaben ist?

  69. 69 Holtkamp 12. März 2011 um 17:26

    @Kramm: Ihre Beleidigungen nehmen kein Ende. Zitat: “’The Great Transformation’ wird von der Bundesregierung unter Kanzlerin Merkel gestuetzt. Es geht also im wesentlichen um Politik. Was soll mit dieser Politik erreicht werden …” und fahren fort mit dem Hinweis “… wurde in Deutschland die Weimarer Republik zerstoert und die Nazi-Diktatur errichtet.”. Damit werfen Sie Frau Merkel und generell der Politik Faschismus vor.

    Zu Prof. Dr. Heinloth: Seinen Engagement in Sachen Auswirkungen der Erderwärmung als “Kernenergie-Lobbyismus” zu bezeichnen und damit ihm Vorteilnahme durch die Kernenergieindustrie vorzuwerfen belegen Sie nirgends mit Fakten. Er hat sich stark für neue effiziente Methoden der Energiegewinnung eingesetzt, ohne auf Tabus Rücksicht zu nehmen. Im Bereich der Kernenergie hat er sich für die sogenannte 2te Generation von Kernreaktoren (inhärent sichere, dezentrale Reaktoren) eingesetzt, und zwar gegen die Kernernergie-Lobbyisten, die bis heute noch möglich viel Ertrag durch bestehende, veraltete Anlagen erwirtschaften wollen. Als Experimentalphysiker kennt er sich bestens mit den Auswirkungen von CO2 als Treibhausgas aus. Ich selber stehe der Kernenergie skeptisch gegenüber, werfe aber nicht jedem, der anders denkt, Kernenergie-Lobbyismus vor!

    Zum wärmsten Jahr 1998 habe ich bereits Stellung bezogen: “1998 war ein typischer Ausreißer, bedingt durch einen besonders starken El Nino.”

    Zur Politik: Die Vorhersagen über eine Temperaturerhöhung auf Grund von menschlich verursachten Emissionen von Spurengasen, wie von Heinloth oder Latif (Sverdrup Gold Medaille der Amerikanische Meteorologische Gesellschaft) wurden zu einer Zeit getroffen, als die Auswirkungen nicht sichtbar waren. Diese Vorhersagen stimmen ziemlich genau mit den tatsächlichen Auswirkungen überein, die wir heute sehen. Das Problem war, dass zu der Zeit (80er und 90er Jahre) die Auswirkungen nicht sichtbar waren und die Politik sich deshalb nicht dafür interessiert hat. Ich habe damals versucht, mit den verschiedenen Parteien Kontakt aufzunehmen. Die ‘Umweltexperten’ der Parteien – außer den Grünen – hatten keine Kenntnisse darüber, und die Grünen hatten kein Interesse, darüber öffentlich zu reden, weil sie Angst hatten, ihren anti-Kernkarft Wahlkampf zu beschädigen. Aber auch als die Vorhersagen sich bestätigten, war die Politik sehr zögernd: Die SPD wegen der Kohlepolitik und die CDU und FDP, weil sie den Bürgern keine Einschränkungen zumuten wollten. Erst als die Auswirkungen nicht mehr zu verleugnen waren, nahm die Politik Stellung, mehr als 20 Jahre nachdem Wissenschaftler dies thematisiert hatten. Frau Merkel und andere nehmen dieses endlich unabhängig von ihrer politischen Zugehörigkeit ernst, wobei gerade Frau Merkels wissenschaftliche Ausbildung im Gegensatz zum letzten amerikanischen “klimaskeptischen” Präsidenten steht (Siehe auch The Republican War on Science von Chris Mooney). Wer hier in Europa von einer politisch motivierten Diskussion spricht, Frau Merkel in die Nähe des Faschismus bringt und dabei behauptet, tiefgehende Kenntnisse eines Klimaforschers zu haben, macht dies aus genau den Gründen, die er den Politikern vorwirft: aus politischen!

  70. 70 Gerhard Kramm 12. März 2011 um 21:26

    @Bernd Harder,

    eine wissenschaftliche Diskussion setzt voraus, dass der oder die Gegenueber zumindest ueber die Grundlagen eines Fachgebiets verfuegen. Der Beitrag von Amardeo Sarma, der weder von seiner Ausbildung noch von seiner Arbeit her als Experte zu bezeichnen ist, dient nur dazu, die sog. Klimaskeptiker zu diskreditieren. Dazu hatte ich am 9. Maerz 2011, 22:30 Uhr Stellung bezogen. Die Fakten, die ich dort augelistet habe, koennen weder Sie noch andere hier in diesem Forum widerlegen. Die Arbeit, auf denen diese Fakten beruhen, wurde von drei Gutachtern “peer-reviewed”, die das betreffende Journal ueblicherweise zur Bewertung von Arbeiten heranzieht. Diese Gutachter arbeiten also auf dem gleichen Gebiet.

    Danach ging hier die Diffamierung los, zu der Sie keinen Widerspruch erhoben.

    Holtkamp (10. März 2011 um 13:58):

    “Keine signifikaten Erhöhung, wenn Sie die Daten selektieren, die Sie für Ihre Argumentation brauchen! Aber eindeutig, wenn man ehrlich ist, und alle Daten angibt, auch die vor 1997.”

    Amardeo Sarma (10. März 2011 um 17:41):

    “Gerhard Kramm: beziehen Sie sich auf die Inhalte der Beiträge statt Standardtexte mit ziemlich schwachen Pauschalsätzen hier hineinzukopieren. Ich bin echt enttäuscht, dass die Herausforderung von einem der berühmten 1000+ “dissenting scientists” dermassen mickrig ausfällt.”

    (Den Foristen Lab klammere ich aus, weil er sich auf eine andere Bezugsquelle bezog als ich.)

    Statt sich mit meinen Argumenten, die der Fachfremde Sarma als schwach bezeichnet, auseinanderzusetzen, also nur boeswillige Unterstellungen wie die “Selektion von Daten” oder das “Hineinkopieren von Pauschalsaetzen.

    Bisher hat es der Forist Sarma versaeumt, darzulegen, was denn ueberhaupt noch von der Diskussion des Klimawandels uebrigbleibt, wenn

    1. die verschiedenen physikalische Beschreibungen des sog. atmosphaerischen Treibhauseffekts aus physikalischen Gruenden zu verwerfen sind,

    2. alle Berechnungen des IPCC zur Erhoehung der globalen Oberflaechentemperatur auf einer Gleichung (“climate feedback equation”) beruht, die ebenfalls aus physikalischen Gruenden zu verwerfen ist, und

    3. die gesamte Klimamodellierung auf einer Arbeit beruht, naemlich Lorenz (1975), die nur in einem GARP-Report erschien, aber nie peer-reviewed wurde.

    Der Forist Sarma weist z.B. auf den Link von David Morrison hin. Jeder ordentlich ausgebildete Meteorologe ist in der Lage, den Fachfremden Morrison rasch zu widerlegen.

    Der Forist Holtkamp verteidigt seinen ehemaligen Professor (Heinloth), obwohl dieser als Mitglied der Enquete-Kommission “Vorsorgen zum Schutz der Erdatmosphaere” nachweislich an der Falschdarstellung der Klimawandelthematik mitarbeitete. Wenn Sie die Zielsetzung der GWUP darin sehen, Argumente ungeprueft zu uebernehmen, obwohl diese Argumente schon laengst widerlegt wurden, dann sollten Sie ueber diese Zielsetzung zumindest nachdenken.

    MfG

  71. 71 Bernd Harder 12. März 2011 um 21:33

    @Herr Kramm:

    Wieso habe ich bloß das Gefühl, bei Ihnen gegen eine Wand zu reden?

    Es geht nicht um Ihre Argumentation, sondern um Ihre Wortwahl. Sie haben in diesem Forum andere Diskussionsteilnehmer nicht als “Dummschwätzer” oder ähnliches zu beschimpfen, ist das jetzt endlich klar?

    Der Vorwurf der Datenselektion ist keine “Diffamierung”, Sie sind sich über die juristische Bedeutung dieses Begriffs anscheinend nicht im Klaren. Schimpfwörter dagegen *sind* eine Diffamierung.

    Bitte versuchen Sie jetzt bloß nicht, mir zum vierten Mal erklären zu wollen, wie dumm die anderen Diskussionsteilnehmer sind – hören Sie einfach auf, herumzupoltern. That’s all.

  72. 72 Holtkamp 12. März 2011 um 21:50

    @Kramm
    Ich zitiere aus Ihren bisherigen “wissenschaftlichen” Beiträgen:

    “Dummschwätzer”, “sind Sie nicht der deutschen Sprache maechtig”, “Offenbar sind Sie nicht in der Lage, Aussagen zu erfassen”, “schwadronierten”, “selbsternannten Klimatologen”, “Wer sind Sie denn überhaupt?”, “nicht verstanden, was Klima bedeutet”, “wie ‘ne Kuh vom Samba-tanzen”, “Er tutete ins gleiche Horn”, “soviel physikalischen Unsinn”

  73. 73 Gerhard Kramm 12. März 2011 um 22:02

    @Holtkamp,

    Sie meinen also, wenn die Bundeskanzlerin Merkel “The Great Transformation” unterstuetzt, dann ist alles akzeptiert, egal wie die Zielsetzung dieser Transformation ist. Falls Sie es nicht wissen, Frau Merkel war aktive Kommunistin in der ehemaligen DDR. Sie diente als Bezirkssekretaerin der FDJ fuer Agitation und Propaganda. Was ihre physikalische Ausbildung angeht, sind Sie offenbar schlecht informiert. Sie hat ihr Diplom in Physik mit einer Arbeit im Bereich der physikalischen Chemie (Der Einfluß der räumlichen Korrelation auf die Reaktionsgeschwindigkeit bei bimolekularen Elementarreaktionen in dichten Medien) erhalten. Ihre Dissertation fertigte sie direkt im Bereich der physikalischen Chemie (Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden) an.

    Wen die AMS mit was auszeichnete ist doch kein Kriterium fuer die Richtigkeit einer wissenschaftlichen Aussage. Die AMS ist doch ein massgeblicher Foerderer der wissenschaftlichen Unredlichkeit in der Klimatologie. Ohne diese Klimawandeldiskussion waeren AMS und AGU doch weitaus weniger bedeutsam.

    Wie Haefele hat auch Heinloth nachweislich Attacken gegen das CO_2 geritten, die wissenschaftlich bis heute nicht begruendet werden koennen. Diese Attacken sind dokumentiert.

    Wenn Sie nun zugeben, das 1998 das “waermste” Jahr war, warum warfen Sie mir den Datenselektion vor. Nichts anderes wollte ich veranschaulichen. Offenbar negieren Sie immer noch, dass sowohl 2005 als auch 2010 von El Ninos beeintraechtigt wurden.

    Haben Sie noch immer nicht verstanden, dass ein Trend in der global gemittelten oberflaechennahen Lufttemperatur nichts mit der statistischen Beschreibung des Klimas zu tun hat. Diese globale Mitteltemperatur ist voellig nichtssagend, was von verschiedenen Autoren in begutachteten (peer-reviewed) Artikeln belegt wurde. Warum wollen Sie diesen Sachverhalt ignorieren?

    Es gibt Leute in der Klimaskeptiker-Szene (z.B. EIKE), die staendig an Hand von 12-jaehrigen Trends nachweisen wollen, dass das Klima sich in Deutschland “abkuehlt” hat. Ebenso wie Sie begreifen diese Leute nicht, dass ein Trend nichts mit Betrachtungen zur statistischen Klimatologie zu tun hat.

    MfG

  74. 74 Gerhard Kramm 12. März 2011 um 22:24

    @Holtkamp,

    im Gegensatz zu Ihnen habe ich ein Diplom (Universitaet zu Koeln) und ein Doktorat (Fachbereich Physik, Humboldt-Universitaet zu Berlin) in Meteorologie, die zusammen mit der physikalischen Ozeanographie die Schluesseldisziplinen darstellt. Ich arbeite als Research Associate Professor of Atmospheric Sciences am Geophysical Institute, University of Alaska Fairbanks (UAF). Seit 2003 gehoere ich ausserdem dem College of Natural Science and Mathematics, UAF, als Associate Faculty an.

    Zu meinen Arbeitsgebieten im Bereich der theoretischen Meteorologie zaehlen, atmosphaerische Turbulenz und Physik der atmosphaerischen Grenzschicht (einschliesslich Bodenphysik), Energetik der Atmosphaere, atmosphaerische Chemie sowie Wolkenphysik. Hierzu habe ich eine Vielzahl von Publikation (peer-reviewed) veroeffentlicht.

    MfG

  75. 75 Bernd Harder 12. März 2011 um 22:29

    Hallo Herr Kramm,

    wir erstarren in Ehrfurcht.

    Das gute alte Argumentum ad verecundiam.

    Kleines Problem: Die Berufung auf Autoritäten beweist gar nichts. In der Wissenschaft gibt es keine Autoritäten.

    Kommt irgendwann noch mal etwas Substanzielles von Ihnen? Beantworten Sie irgendwann mal eine Frage, die an Sie gestellt wurde? Langsam beginnt mich das Ganze nämlich zu langweilen.

  76. 76 Holtkamp 12. März 2011 um 22:49

    @Kramm: Ein letztes mal: Sie haben die Daten ab 1997 benutzt um folgende Aussage zu untermauern. Ich *zitiere*: “Von einer statistisch signifikanten Erhoehung kann nun wirklich nicht die Rede sein.”
    Dass diese Schlussfolgerung *eindeutig falsch* ist, wäre offensichtlich, wenn Sie die Daten vor 1997 mit angegeben hätten.
    Also handelt es sich um eine Selektion. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung.

    Das El Nino für 1998 verantworlich ist, habe ich bereits in meiner ersten Stellungnahme am 10. März 2011 um 13:58 geschrieben. Sie schreiben: “Offenbar negieren Sie immer noch, dass sowohl 2005 als auch 2010 von El Ninos beeintraechtigt wurden.” Habe ich nicht gemacht. Tun Sie bitte dass, was Sie mir vorwerfen: *lesen*!

    Aber mehr dazu hier: (http://chartsgraphs.wordpress.com/2011/01/25/comparison-of-2011-11-el-nino-la-nina-cycle-with-previous-cycles/) Interessant ist hier die Aussage, dass die Abweichung der Oberflächentemperatur durch El Nino 1998 wie 1973 und 1984 zu den *besonders starken* gehören. Auch nach den Met Office Hadley Center Daten ist der 1998er Spitzenausreisser aus dem langfristigen Trend (wie die 1973er und 1983er Spitzen) wesentlich deutlicher ausgeprägt, als die von 2010.

    Sie schrieben auch: “im Gegensatz zu Ihnen habe ich ein Diplom (Universitaet zu Koeln) und ein Doktorat (Fachbereich Physik, Humboldt-Universitaet zu Berlin)…”
    Wie süß! Wir sind alle *beindruckt*! Sie sind ein Held!

  77. 77 Gerhard Kramm 12. März 2011 um 23:36

    @Bernd Harder,

    Sie schrieben:

    “Der Vorwurf der Datenselektion ist keine “Diffamierung”, Sie sind sich über die juristische Bedeutung dieses Begriffs anscheinend nicht im Klaren. Schimpfwörter dagegen *sind* eine Diffamierung.”

    Hier meine Antwort:

    fuer einen Wissenschaftler gilt der unberechtigte Vorwurf der Datenselektierung als Diffamierung. Ob das im juristischen Sinne so gehandhabt wird, ist also voellig unbedeutend.

    MfG

  78. 78 Gerhard Kramm 13. März 2011 um 00:54

    @Amardeo Sarma,

    Sie schrieben:

    “Ich entnehme, dass Sie mit ihren “Fachkollegen” Richard Lindzen, Syun Akasofu und Fred Singer einem Klimwandel zustimmen.Stimmen Sie damit auch der beobachteten globalen Erwärmung als real zu?”

    Obwohl ich hier bereits den Unterschied zwischen Lima und Temperaturtrend beschrieben habe, versuchen Sie wiederum diese beiden Begriffe miteinander zu verknuepfen, obwohl sie gar nicht miteinander zu verknuepfen sind. Ich frage mich, warum Sie das versuchen?

    Klima und Klimawandel haben nichts mit einem Trend in der global gemittelten oberflaechennahen Luftemperatur zu tun, egal ob dieser Trend eine Zunahme oder Abnahme belegt. Selbst ein Trend von 30 Jahren, wie ihn Schellnhuber auf der Jahrestagung des Deutschen Atomforums 2010 praesentierte, sagt nichts ueber einen Klimawandel aus. Das ist eine Fehlinterpretation des Begriffs Klima.

    Wenn Klima das Ergebnis der statistischen Beschreibung des lokalen bzw. regionalen Wetters (ein globales Wetter existiert nicht) fuer eine Zeitspanne von mindestens 30 Jahre ist, dann bedeutet Klimawandel die Aenderung des Ergebnis von einer Klimaperiode zu einer Referenzklimaperiode, was zumindest Zeitreihen von 60 Jahren voraussetzt. Wesentlich fuer die Auswahl der Laenge einer Klimaperiode ist die fundamentale Anforderung der Statistik, dass die zu behandelnden Beobachtungen einen hohen Grad an Zufaelligkeit aufweisen. Nur dann ist die Anwendung statistischer Verfahren gerechtfertigt. Das bedeutet konsequenterweise, dass z.B. systematische Fehler grundsetzlich zu beseitigen, und wenn das nicht moeglich ist, zumindest zu minimieren sind. Erst dann sind statistische Groessen wie Mittelwert, Varianz, Schiefe und Kurtosis zu berechnen. Diese Groessen spielen in der statistischen Klimatologie eine wesentliche Rolle, z.B. um Wahrscheinlichkeitsdichtefunktionen zu erstellen und daraus Schluesse hinsichtlich dees Auftretens von Extremwettersituationen zu ziehen.

    Ein anderer Aspekt, den Sie beachten muessen, ist, dass selbst ein statistisch belegter Klimawandel nichts ueber die Ursache aussagt. In der Statistik existiert das huebsche Beispiel der Unsinnskorrelation das sich mit dem Rueckgang der Zahl der Stoerche und der Zahl der Geburten befasst. An Hand eines solchen Beispiels wird aufgezeigt, dass selbst im Falle einer guten Korrelation mit Koeffizienten von groesser als 0.7 noch lange nicht ein kausaler Zusammenhang nachgewiesen worden ist. Fuer das Climate Normal 1961-1960 betraegt z.B. der Korrelationskoeffizient im Falle der Mauna Loa-CO_2-Konzentration und der nordhemisphaerischen Temperatur noch nicht einmal 0,5, wenn Jahresmittelwerte herangezogen werden. Im Falle der monatlichen Mittelwerte ist die Korrelation noch schlechter.

    Im 4. Bericht der WGI zum IPCC von 2007 ist eine Abbildung dargestellt, die das “net anthropogenic radiative forcing” (RF) fuer die Zeitspanne 1750 – 2005 fuer die einzelnen Groesen darstellt. der Mittelwert von RF betraegt 1,6 W/m^2. Dieser Wert kann nicht durch Beobachtungen verifiziert werden. Es ist eine rein rechnerische Groesse, deren Berechnungsmethode vom wissenschaftlichen Standpunkt aus nahezu sinnlos ist.

    Viel schlimmer als das, ist jedoch die wissenschaftliche Unverfrorenheit der meisten Klimamodellierer zu behaupten, an Hand dieses Signals liesse sich mit Hilfe von Klimamodellen (richtiger globale Zirkulationsmodelle) nachweisen, dass im wensentlichen die sog. Treibhausgase fuer die Erhoehung der globalen Mitteltemperatur verantwortlich sind. Kein existierendes GCM verfuegt ueber eine so hohe Genauigkeit, dass eine solche Aussage gerechtfertigt ist. Fuer ein geophysikalisches System ist ein Wert von 1,6 W/m^2 allenfalls ein Rauschsignal.

    MfG

  79. 79 Amardeo Sarma 13. März 2011 um 09:49

    @Kramm: Beantworten Sie meine Frage doch einfach. Stimmen Sie dem zu, dass die durchschnittlichen globalen Temperaturen (Land, Meeresoberfläche) steigen?

  80. 80 Bernd Harder 13. März 2011 um 10:44

    @Herr Kramm:

    Ihre Tendenz, sich grundsätzlich über alles hinwegsetzen zu wollen, was außerhalb Ihrer Weltsicht liegt, amüsiert mich. Für Sie mögen Recht und Gesetz keine formale Gültigkeit haben – für dieses Forum schon.

    Außerdem versuchen Sie schon wieder ein recht durchsichtiges Ausweich- und Ablenkungsmanöver, um bloß nichts mal zur Sache sagen zu müssen: Selbst wenn Sie als *Wissenschaftler* den Vorwurf der *Datenselektion* als *Diffamierung* empfinden, ist das weitgehend eine Sache Ihrer subjektiven Empfindlichkeit.

    Das gibt Ihnen durchaus kein Recht, mit objektiven Diffamierungen bzw. Schimpfwörtern zu antworten, für die Sie (und damit das ganze Forum) juristisch belangt werden könnten.

  81. 81 Holtkamp 13. März 2011 um 11:54

    @Kramm: “Ein anderer Aspekt, den Sie beachten muessen, ist, dass selbst ein statistisch belegter Klimawandel nichts ueber die Ursache aussagt”

    Es stimmt, dass es gefährlich ist, Schlußfolgerungen aus nachträglich festgestellten, statistischen Trends und Korrelationen zu ziehen. Das Beispiel “Störche” ist eine solche nachträglich festgestellte Kuriosität, die ich selbst oft verwende.

    Es ist etwas anderes, aufgrund einer Hypothese, *erst* spezielle Vorhersagen zu machen, die *dann* eintreffen. Ihr Einwand trifft in einem solchen Fall *nicht* zu.

    Ein Klimawandel wurde in der 80ern aufgrund von durch Menschen verursachte Emissionen von Spurengasen vorhergesagt und die Messungen haben die Hypothese bisher bestätigt. So funktioniert Wissenschaft. Bei Ihnen nicht?

  82. 82 Fränzchen 6. August 2011 um 16:43

    Eine interessante Diskussion geht hier ab. Ich empfehle als Referenzpunkt für gut aufbereitete aktuelle Forschungsergebnisse (inklusive sachlicher Beantwortung zynischer oder altbackener Klimawandelleugner-Beiträge) das klimalounge-blog von Rahmstorf et al.: http://www.scilogs.de/wblogs/blog/klimalounge

  83. 83 Davide Orlando 23. Februar 2014 um 18:48

    Die grüne Ideologie ist nicht nur ganz links und rechts http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus-wie-neonazis-die-oekoszene-ausnutzen/6139066.html zu finden, sondern auch in der Mitte der Gesellschaft.
    Und da wir immer weniger Religioten in Europa haben, braucht es halt eine Ersatzreligion. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/klimapolitik_schnee_von_gestern Mit Wissenschaft hat das schonlängst nichts mehr zu tun. Aus der Geschichte http://www.morgenpost.de/web-wissen/article1221458/Als-uns-vor-30-Jahren-eine-neue-Eiszeit-drohte.html http://www.science-skeptical.de/klimawandel/wissenschaft-im-dienst-der-ideologie/0010349/ lernt man anscheinend auch nicht.
    Die Häresie http://de.ibtimes.com/articles/25963/20120822/vaclav-klaus-arroganz-der-klimaretter-ist-erschreckend.htm der sogenannten Weltretter ist lächerlich.
    Seit über 15 Jahre stagniert die Temperatur, obwohl der CO2-Anteil stetig steigt “und” trotzdem wird ein Weltuntergang prophezeit.
    Es tut mir Leid, aber ich kann euch einfach nicht ernst nehmen. Ich habe nur noch tiefste Verachtung gegenüber grünen Dogmaten, Irrationalen, Ideologen und Idiokraten. Sogar im Buch: Keine Macht den Doofen, wird die grüne Ideologie mit dem Weltuntergang propagiert.

    Nicht zu vergessen, das Spurengas CO2 hat einen Anteil von maximal 0,04%.

    “Auf Grönland gab es während der letzten Eiszeit abrupte Klima-Umschwünge. Diese führten innerhalb weniger Jahrzehnte zu Temperaturschwankungen von bis zu zehn Grad Celsius. Hervorgerufen wurden diese Sprünge durch Änderungen in der Stärke der atlantischen Umwälzbewegung, die Wärme in hohe nördliche Breiten transportiert. Verstärkte sich diese Wärmepumpe plötzlich, kam es zu einer stärkeren Umverteilung von Wärme aus dem Südozean in den Nordatlantik”, sagt Mitautor Gregor Knorr vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft.
    http://derstandard.at/1319181377611/Klimawippe-Antarktische-Eisbohrkerne-entschluesseln-Groenlands-Klimageschichte

    http://www.pressetext.com/news/20121030019
    IPCC, Greenpeace, WWF und der Bauernverband sind genauso Lobbys. Sowie auch alle Solar, Windräder und Co als Lobby definiert sind.

    “«Es ist immer die Rede von der Stromlobby, der Pharmalobby. Aber wenn Greenpeace beim Bundesumweltministerium genau das Gleiche macht, dann ist das kein Lobbyismus», gibt Straßner zu bedenken.”
    http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Agrarpolitik/Demokratie-durch-Lobbyismus-gefaehrdet_article1372235561.html

  84. 84 Bernd Harder 23. Februar 2014 um 18:52

    @Davide Orlando:

    < < Es tut mir Leid, aber ich kann euch einfach nicht ernst nehmen. <<

    Aha. Und das glauben Sie aus Ihren einseitig und wild zusammenkopierten Artikeln und Zitaten ableiten zu können?

    Außerdem unterstellen Sie mir mal bitte keine "grüne Ideologie", wenn Sie mich nicht kennen.

    Und falls Sie mal Zeit haben:

    http://www.csicop.org/si/show/has_global_warming_stopped/

  85. 85 trixi 24. Februar 2014 um 14:34

    @Davide:

    “Seit über 15 Jahre stagniert die Temperatur, obwohl der CO2-Anteil stetig steigt “und” trotzdem wird ein Weltuntergang prophezeit.”

    Und?

    http://www.focus.de/wissen/klima/klimaerwaermung/ursache-fuer-stagnierende-erwaermung-starke-passatwinde-verzoegern-den-temperaturanstieg_id_3603482.html

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