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	<title>Kommentare zu: Schein und Sein oder: Das Kreuz mit den Lichtkreisen</title>
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	<description>... denken kritisch seit 1987.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 16:39:32 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Bernd Harder</title>
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		<dc:creator>Bernd Harder</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 15:27:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.gwup.net/?p=1287#comment-1661</guid>
		<description>@Stan: 
Vielen Dank für die interessante Frage. 

Eine gute Erklärung findet sích beispielsweise &lt;a href=&quot;http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/fachbereich_physik/didaktik_physik/publikationen/lichtkreuze_in_lichtkreisen.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;bei der Uni Münster (PDF)&lt;/a&gt;.

Kurz gesagt: Isolierglasscheiben wölben sich wegen des leichten Unterdrucks bevorzugt nach innen. Und weil die äussere Glasfläche ähnlich einem Hohlspiegel arbeitet und wie eine Linse ein reelles Bild erzeugen kann, treten mit schrägerem Lichteinfall zunehmend Abbildungsfehler auf - in diesem Fall das sog. Koma, das ebenfalls gekreuzte helle Lichtreflexe entstehen lässt. Dies gilt aber nur für das mittlere Bild.

Beim oberen wie beim unteren Bild sind nämlich die Kreuze dunkel - in dieser Region fällt also weniger Licht ein. Solche Reflexe entstehen durch plane Fenster, die mit einem oder mehreren klassischen Fensterkreuzen versehen sind. Es sind also quasi mehrere kleine Fensterscheiben nebeneinander, und die Fensterbalken dazwischen reflektieren viel weniger Licht. Ergo ist dieser Bereich im Reflex dunkler.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stan:<br />
Vielen Dank für die interessante Frage. </p>
<p>Eine gute Erklärung findet sích beispielsweise <a href="http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/fachbereich_physik/didaktik_physik/publikationen/lichtkreuze_in_lichtkreisen.pdf" target="_blank" rel="nofollow">bei der Uni Münster (PDF)</a>.</p>
<p>Kurz gesagt: Isolierglasscheiben wölben sich wegen des leichten Unterdrucks bevorzugt nach innen. Und weil die äussere Glasfläche ähnlich einem Hohlspiegel arbeitet und wie eine Linse ein reelles Bild erzeugen kann, treten mit schrägerem Lichteinfall zunehmend Abbildungsfehler auf &#8211; in diesem Fall das sog. Koma, das ebenfalls gekreuzte helle Lichtreflexe entstehen lässt. Dies gilt aber nur für das mittlere Bild.</p>
<p>Beim oberen wie beim unteren Bild sind nämlich die Kreuze dunkel &#8211; in dieser Region fällt also weniger Licht ein. Solche Reflexe entstehen durch plane Fenster, die mit einem oder mehreren klassischen Fensterkreuzen versehen sind. Es sind also quasi mehrere kleine Fensterscheiben nebeneinander, und die Fensterbalken dazwischen reflektieren viel weniger Licht. Ergo ist dieser Bereich im Reflex dunkler.</p>
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		<title>Von: Stan</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2009/12/21/schein-und-sein-oder-das-kreuz-mit-den-lichtkreisen/comment-page-1/#comment-1659</link>
		<dc:creator>Stan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 00:05:45 +0000</pubDate>
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		<description>Also das sind die Reflexionen der Fenster auf der gegenüberliegenden Straßenseite hätte mir als Erklärung wohl auch gereicht. Allerdings hab ich das ja auch sofort gesehen und es ist in der Tat nicht so prosaisch. ^^ Jedenfalls habe ich noch eine kurze Frage zu der oben stehenden Erklärung. Müssten nicht die konvexen Krümmungsabschnitte Berge und die konkaven Täler sein?

Jedenfalls erscheint mir das im Text widersprüchlich. Zuerst schreiben Sie das Licht wird von den konvexen Krümmungsabschnitten, die Sie mit Tälern gleichsetzen, divergierend reflektiert und im Absatz darauf steht, dass das Licht im Inneren der Täler fokussiert wird.

So wie ich das sehe, müssten konkave Krümmungsabschnitte also als Täler bezeichnet werden und schon stimmt alles. Vllt habe ich den Text ja aber auch nur missverstanden. Ich bitte freundlichst um Klärung! : )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also das sind die Reflexionen der Fenster auf der gegenüberliegenden Straßenseite hätte mir als Erklärung wohl auch gereicht. Allerdings hab ich das ja auch sofort gesehen und es ist in der Tat nicht so prosaisch. ^^ Jedenfalls habe ich noch eine kurze Frage zu der oben stehenden Erklärung. Müssten nicht die konvexen Krümmungsabschnitte Berge und die konkaven Täler sein?</p>
<p>Jedenfalls erscheint mir das im Text widersprüchlich. Zuerst schreiben Sie das Licht wird von den konvexen Krümmungsabschnitten, die Sie mit Tälern gleichsetzen, divergierend reflektiert und im Absatz darauf steht, dass das Licht im Inneren der Täler fokussiert wird.</p>
<p>So wie ich das sehe, müssten konkave Krümmungsabschnitte also als Täler bezeichnet werden und schon stimmt alles. Vllt habe ich den Text ja aber auch nur missverstanden. Ich bitte freundlichst um Klärung! : )</p>
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		<title>Von: Christian Weihs</title>
		<link>http://blog.gwup.net/2009/12/21/schein-und-sein-oder-das-kreuz-mit-den-lichtkreisen/comment-page-1/#comment-1658</link>
		<dc:creator>Christian Weihs</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 20:23:06 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr schöner Artikel :)

Gerade die Frage &quot;Existiert überhaupt ein Phänomen, das erklärt werden müsste?&quot; sollte wirklich viel öfter gefragt werden. Viele Menschen lassen sich nur viel zu oft &quot;Heil- und Gegenmittel&quot; andrehen für Probleme und Gefahren, deren Existenz ja noch nicht einmal erwiesen ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schöner Artikel :)</p>
<p>Gerade die Frage &#8220;Existiert überhaupt ein Phänomen, das erklärt werden müsste?&#8221; sollte wirklich viel öfter gefragt werden. Viele Menschen lassen sich nur viel zu oft &#8220;Heil- und Gegenmittel&#8221; andrehen für Probleme und Gefahren, deren Existenz ja noch nicht einmal erwiesen ist.</p>
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